Ein Ruhetag war dieser Sonntag atmosphärisch schon. Wenn ich auch ziemlich viel vorhatte. Ein bisschen Projektarbeit, Kuchen backen, Geräte entkalken. Aber immerhin bin ich zwischendrin zum Lesen gekommen – ansonsten hätte doch das Kontemplative gefehlt, das ich unbedingt beim Sonntag pflegen will. Den Baumherbst habe ich vor allem durch kurze Gänge durch den Garten und durchs Fenster wahrgenommen. Anders war es bei dem Dauernass mit wenigen sonnigen Abschnitten auch nicht möglich. Aber interessanterweise ist das auch eine eindrucksvolle Facette des Herbstes – wenn die Blätter eben nicht im warmen Herbstlicht leuchten, sondern nass und vollgesogen vor sich hindämmern. Wenn ich aber von den vorhergesagten 21 Grad am Dienstag ausgehe, sollten letzte Zuckungen des goldenen Oktobers am Ende des Monats doch noch hervorscheinen.