Winterpause und Neubeginn

Die Raunächte werden nun wohl doch eher rau. So könnte man angesichts der nicht enden wollenden Unsicherheiten meinen. Aber das Wort kommt natürlich von ,,Rauch“ und verweist auf ein Ritual, bei dem die Wohnräume, evtl. die Ställe der Bauern mit Weihrauch durchräuchert wurden, um böse Mächte fern zu halten und eine gute Grundlage für den Neubeginn des Frühlings zu schaffen. Ich würde mir für mich selber einen möglichst kurzen Winter und baldigen Neubeginn wünschen, zumal das Wiedererwachen in der Natur erfahrungsgemäß auch eine Vitalisierung der Lebensgeister und eine Stärkung der körperlichen Konstitution mit sich bringt. Vor allem letzteres könnte ich jetzt gebrauchen. Morgen verschicke ich das letzte Lebensbaum-Armband-Set für dieses Jahr. Und werde anschließend eine Winterpause hiermit einlegen. Es ist mit dem Holz wie den Bäumen, von denen es genommen ist: Es braucht Wärme, Sonne, Licht. In der übrigen Zeit lebt es von der Ruhe und Zurückgezogenheit. Deshalb ist das Arbeiten am Holz in der Winterzeit, zumindest was meine kunsthandwerklichen Arbeiten betrifft, eine krampfige, irgendwie unstimmige Sache. Ich denke eine Pause tut da gut. Im Frühjahr sieht es dann schon wieder ganz anders aus.

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