Weihnachtsbaum als Symbol der Einheit

Das war doch wieder einmal schön: das erste Türchen im Adventskalender konnte geöffnet werden. Wir haben dem Chef den Vortritt gelassen. Und weiter geht’s gegen den Uhrzeigersinn. Das ist spannend, man kann jeden Tag einen kleinen Text lesen, den jeweils geöffneten Ausschnitt im winterlichen Nikolaus-Weihnachtsmarkt-Schlitten-Rentier-Motiv betrachten und das dahinter steckende Schokoladenteilchen verspeisen. Eine Vergegenständlichung der Vorfreude auf das schönste Fest des ganzen Jahres. Überhaupt ist die weihnachtliche Stimmung in diesem Jahr viel spürbarer und früher zugegen als in den Vorjahren. Vielleicht sind wir besser als bisher in der Lage, Gemeinschaft stiftende Traditionen bewusst wahrzunehmen und im Handeln zu artikulieren. Insofern sehe ich die Vorweihnachtszeit nicht so sehr unter dem oft kritisierten Kommerzialisierungs-Aspekt. Ich erkenne darin ein echtes Bedürfnis der Menschen, eine nie ganz zu bestimmende Sehnsucht nach Einheit und familiärer Gemeinschaft, die durch nichts besser zum Ausdruck gebracht wird als durch einen festlich geschmückten Weihnachtsbaum. Für mich ist dieser Baum deshalb eines der stärksten Kultursymbole überhaupt. Und weil ich dieses Symbol auch in der übrigen Zeit der Jahres nicht missen möchte, hoffe ich insgeheim, das meine kleine Sammlung von Weihnachtsbaum-Darstellungen noch weiter wachsen wird, am liebsten durch den wunderbaren Kristallbaum von Swarovsky.

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