Wachstumsschübe

Der Regen der vergangenen Tage hat den Pflanzen gut getan. Besonders weil es zwischendurch zumindest phasenweise recht warm war. Das schafft dann so ein subtropisches Klima. Gut für das Wachstum, vor allem für die Entwicklung der Blätter. So hat der Feigenbaum riesige handförmige Blätter ausgebildet, die den Baum gewaltiger erscheinen lassen, als das winterliche Gerippe hätte erahnen lassen. Aber er wächst auch in die Länge. Das ist mir heute erstmals so richtig aufgefallen: Das Wachstum der Äste beim Feigenbaum hat etwas Schachtelhalmartiges. Direkt an den vorjährigen Astenden sprosst es und wächst in der gleichen Dicke einfach weiter. Als ob eine unbekannte Kraft einfach ein Bauteil angeklebt hätte. Zunächst grün wird diese Verlängerung später verholzen und die grau-braun-silbrige Farbe annehmen. An den bereits verholzten Teilen kann man es dann auch sehr gut beobachten. Die einzelnen Wachstumsstrecken, wie ich es einmal nennen möchte, sind deutlich sichtbar voneinander abgegrenzt, durch eine Art Naht erkennbar. Der Baum erscheint somit wie ein Schachtelhalmgebilde. Ist das eine besondere Art von Wachstum? Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, Vergleichbares schon einmal beobachtet zu haben. Wahrscheinlich haben Biologen auch dafür einen terminus technicus und natürlich eine naturwissenschaftliche Erklärung. Auch ohne die finde ich das Phänomen faszinierend.

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