Vor dem Ende des Baumwinters

Manchmal hat so eine wetterbedingte Zwangskasernierung auch ihre guten Seiten. Eigentlich hatte ich mir für heute einen langen Spaziergang vorgenommen, aber neuerlicher Schneeregen hat mich dann leider davon abgehalten. So habe ich mich stattdessen weiter in meine Gestaltungsaufgaben ,,eingegraben“. Und wie so häufig, wenn man hartnäckig an einem Projekt arbeitet, lösen sich irgendwann die diversen Unstimmigkeiten auf, so wie heute. Jedenfalls habe ich für die meisten Elemente, die mir noch störend erschienen, stimmige Lösungen gefunden. Das ist eine gute Grundlage für die weitere Arbeit. Das war wohl das Beste, was an diesem meist trüben Tag möglich war. Ich denke, auch die Bäume schlafen noch, um an meinen gestrigen Eintrag anzuknüpfen. Obwohl das ja eigentlich ihr Normalzustand ist. Aber im Frühling warten dann neue Aufgaben, die uns Menschen ihre Kreativität offenbaren. An unserem Feigenbaum und dem Ginkgo kann ich derzeit davon noch nichts erkennen. Ich hoffe sehr, dass der Feigenbaum die Dauerkälte übersteht. Einige Frostschäden sind wohl unvermeidlich, aber es wäre fatal, wenn sämtliche vorjährig neu entstandenen Triebe erfroren wären. Dann nämlich bräuchte er, wie in 2009, sehr lange, um Blätter auszubilden und Energie für seine Früchte zu tanken.

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