Von Kühen und Misteln

Kuhblicke

Wir sind heute versehentlich auf den falschen Wanderweg geraten. Gesucht hatten wir den Mühlenweg rund um B. und gefunden haben wir den Streuobstwiesenweg. Der M. dann allerdings etwas zu steil und anstrengend war. Deshalb fiel das ganze auch kürzer aus als geplant. Immerhin bei der Gelegenheit sind wir zu einer Kuhherde geraten, die offensichtlich glücklich und zufrieden auf einer sonnenbeschienenen Weide graste. Das brachte mir ein paar ganz gelungene Kuh-Bilder ein (Kühe sind wahnsinnig fotogen), und M. hatte Gelegenheit, ihre Empathie zu Tieren jeglicher Art unter Beweis zu stellen. Ihr bloßes Gut-Zureden hat die Herde tatsächlich veranlasst, sich immer näher und zahlreicher dem Elektrozaun um sie herum in unsere Richtung zu nähern (Kühe sind wahnsinnig neugierig). Auf dem Weg konnte man auch sehr gut beobachten, wie sehr die Obstbäume unter dem Befall durch die Misteln leiden. Natürlich liegt das an der mangelnden Pflege dieser Bäume, ein Phänomen, das man im gesamten Landkreis beobachten kann. Was auch auffällt: Kaum noch sieht man irgendwo Misteln mit wirklich grünen Blättern und schneeweißen Beeren. Vielmehr sind sie fast ausnahmslos gelblich mit grünlichen oder gelblichen Früchten. Wir rätseln an dieser Stelle jedes Mal, woran das wohl liegen mag. Das einzig positive daran: Nach dem Fall des Blattkleides wirken die kugeligen Mistelgewächse fast schon dekorativ und mancherorts gar landschaftsprägend:

Mistel-Baum

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