Verbranntes Land

Die Brandkatastrophe in Griechenland hat wirklich grauenhafte Ausmaße. Die Bilder verkohlter Baumstümpfe und am lebendigen Leibe verbrannter Tiere sind mir aus den Nachrichten in Erinnerung. Trotzdem ist es so, als ob einen nichts mehr wirklich erschüttern kann. Was für die Menschen vor Ort ein völliges Umkrempeln ihrer Lebenssituation bedeutet, sind für uns nur bewegte Bilder und Kommentare, auch wenn sich die Bundesregierung an Hilfsaktionen beteiligt. Besser als bei diesem griechischen Krisenmanagement kann man wohl die Unfähigkeit und Trägheit öffentlicher Verwaltungen nicht demonstrieren. Aus gutem Grund ist die Regierung unter massiver Kritik angesichts der mangelnden und oft zu spät eingetroffenen Hilfe. Das Mitgefühl gilt jetzt vor allem den Menschen, die ohne jedes Verschulden von dem Feuerinferno heimgesucht wurden. Aber auch ökologisch hätte es schlimmer nicht kommen können: innerhalb weniger Tage wurde eine Waldfläche vernichtet, die der Größe des Saarlandes entspricht. Experten sind sich einige, dass ein Nachwachsen Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird, mit allen Folgen, die das für die Bodenerosion und die Trinkwasserversorgung, natürlich auch für die übrigen Flora und Fauna hat. Wenn die Großbrände tatsächlich auf Brandstiftung zurück zu führen sind. Was um Gottes willen denken sich Mensch, die so etwas verursachen?

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