Unsere Rolle und der größere Zusammenhang

Die Arbeit am Holz ist für dieses Wochenende das Richtige. Wo doch die Sonne wieder gegangen ist. So hole ich sie mir zumindest symbolisch zurück. Und die Arten, Hasel und Eberesche, sind ja wirklich auch Energie- und Fruchtbäume, die mir den Frühling vorstellbar machen, auch wenn der Blick aus dem Fenster an ungemütlichen Winter denken lässt. Leider immer noch. Verrücktheiten im Wetterverlauf sind wir ja eigentlich schon gewöhnt. Aber wenn frustrierende politische und wirtschaftliche Nachrichten sich mit ungünstigen klimatischen Bedingungen mischen, dann beobachte ich bei fast allen Menschen eine unglaubliche Lethargie. Wir sind eben viel stärker, als wir es zugeben wollen, von unserer Biologie gesteuert. Und deshalb müssen wir lernen, uns als Teil eines natürlichen Prozesses zu sehen, nicht als ein reiner Gestalter desselben. Dazu gehört auch etwas, das vielen weit darüber hinaus zu gehen scheint, aus meiner Sicht aber unmittelbar dazugehört. Dass man nämlich den Horizont dieser Welt nicht zum Maßstab macht, sondern diese Welt und erst Recht unsere je begrenzte Rolle in ihr in einen größeren Zusammenhang einordnet. Vieles relativiert sich dann. Ach eine Technik, wenn man so will, um sich angesichts von Enttäuschungen nicht entmutigen zu lassen, diese irdische Rolle immer mit Ernst und Engagement auszufüllen.

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