Umbruchzeit

Nun ist der August auch schon wieder zu Ende. Der kälteste Sommer seit Jahren soll es laut Nachrichten gewesen sein. Das kann sein, glücklicherweise kam aber die Sonne meistens zumindest teilweise heraus. Deshalb fand ich es gar nicht so schlimm. Die Natur ist eindeutig in Richtung Herbst orientiert. Man sieht es am kräftigen Fruchten der Bäume und Sträucher. Und daran, dass die Freibäder von der letzten Tagen der Saison reden. Der Efeu hat die sonnigen und nassen Abschnitte der letzten Wochen genutzt, um neue lange Triebe zu schießen. Bei der Grotte habe ich die heute entfernt, damit sie nicht wieder aus der Form gerät. Diese Zeit versetzt mich in eine Stimmung, die irgendwo zwischen Traurigkeit, Beunruhigung und Erwartung liegt. Ich glaube, solche Phasen sind ab und zu notwendig, um den Kopf freizumachen und wenn nötig neue Weichen zu stellen.

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