Lorbeerbaum- und Zwetschgenbaum-Wunschbaum-Armbänder

Den angenehm frischen Nachmittag mit wenig Sonne und ganz gut noch mit kurzen Ärmeln verträglichen Temperaturen habe ich früher als geplant genutzt, um die beiden Muster-Wunschbaum-Armbänder fertigzustellen. Zwetschgenbaum und Lorbeerbaum. Noch einige Tage zum Trocknen, und dann kann ich sie einfädeln und fotografieren. Ich freue mich darauf, die beiden Arten bald in der Kategorie der Wunschbaum-Armbänder ergänzen zu können. Der Zwetschgenbaum ist zwar schon länger dabei, aber war zuletzt ohne aktuelle Abbildung. Und der Lorbeer ist natürlich ganz neu und auch ziemlich exotisch. Bin mal gespannt, wann sich die ersten Interessenten für diese Art bemerkbar machen.

Ganz schlechtes Zwetschgenjahr

Vs Zwetschgenernte ist wie schon angekündigt dieses Jahr extrem dürftig ausgefallen. Die wenigen Zwetschgen, die von unseren Bäumen geerntet werden konnten, sehen zwar ganz normal aus, auch was die Größe betrifft, aber es dürfte nicht mehr als ein Pfund sein. Unglaublich, wenn ich mich an die starken Obstbaumjahre erinnere, in denen gerade die Zwetschgen sich auf mehrere Zentner summiert hatten und neben zahlreichen Hefekuchen auch genügend eingemaischt werden konnte, so dass V. daraus Hochprozentiges brennen lassen konnte. Viel wird auch sonst nicht mehr kommen, vielleicht ein wenig Äpfel, und von unserem Garten-Pfirsichbaum einige Pfund Pfirsiche, die aber erst noch die volle Größe erreichen und reif werden müssen. Mit den erwartbaren Spätsommertagen mit mehr Wärme und Licht könnte das aber noch etwas werden.

Präsente Zwetschgen

Unsere Zwetschgenbäume waren schon seit Jahren nicht mehr so präsent. Vor allem wegen der leckeren Kuchen, die am Ende des Verarbeitungsprozesses stehen. Heute haben wir wieder ein neues Rezept ausprobiert, diesmal mit Rührteig, umgekehrt flachgelegten Zwetschgen und einer Schicht aus Schmand, Eiern und Eierlikör. Eine wirklich gelungene Zusammenstellung, vor allem, wenn man am Schluss noch Schlagsahne drüber gibt. Vielleicht werden wir wieder einen Teil des großen Blechkuchens einfrieren. Vielleicht werden wir das Rezept aber demnächst auch variieren. Die restlichen Pfirsiche von unserem kleinen Bäumchen würden sich dafür auch eignen. Gut denkbar, die Zwetschgen einfach gegen die Pfirsiche auszutauschen und die übrigen Zutaten gleich zu lassen. Ich bin schon sehr gespannt.

Zwetschgenkuchentradition

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Obstbaumarten-Armband

Mindestens noch ein weiteres neues Musterarmband aus dem Holz eines Obstbaums, nämlich der Quitte, will ich im Laufe des Jahres noch realisieren. Damit hätte ich dann so ziemlich alle heimischen Obstbaumarten abgedeckt. Zumindest die, die eine gewisse praktische Rolle spielen, nämlich: Apfelbaum, Birnbaum, Kirschbaum, Zwetschgenbaum, Quittenbaum, Mirabellenbaum, Maulbeerbaum. Das wären sieben, eine gute Zahl, da sich damit ein Armband mit 3 x 7 Perlen herstellen ließe, in dem jede Art mit je drei Perlen repräsentiert ist. Außerdem möglich wäre noch der Holunder, den ich eventuell für die Hauptperle und das Schlussstück einsetzen könnte. Oder eben eines der anderen Hölzer dafür und der Holunder wäre Bestandteil der kleinen Perlen. Solch ein „Themenarmband“ finde ich eine wirklich gute Idee, gerade weil viele Menschen einen besonderen Bezug und eine ausgeprägte Liebe zu Obstbäumen haben. Natürlich sind auch andere Themenarmbänder denkbar, die eher abstrakt konzipiert sind, etwa „Lichtbäume“ oder „Immergrüne Bäume“. Das sind Projekte, die ich noch konkretisieren muss.

Vorgriff auf die nächste Heizsaison

Hinterm Haus lagert schon der Grundstock für die nächste Heizsaison. Fast ausschließlich Zwetschgenbaumabschnitte, die von eigenen kürzlich gefällten Bäumen stammen. V. musste sie entfernen, da sie zu alt geworden waren und die vielen Bäume in den letzten Jahren auch einfach zu arbeitsintensiv wurden. Dieses Holz wird unsere etwas einseitigen Fichtenvorräte ergänzen. Die Mischung wird im Winter hilfreich sein, da das Obstbaumholz wesentlich länger anhält und sich mit weniger Masse mehr Heizwirkung erzielt. Die ersten Arbeiten mit dem neuen Werkzeug sind gut verlaufen. Sieht so aus, dass ich mit dieser Technik recht schnell vertraut geworden bin, wenn auch noch Details ausgearbeitet und einiges geändert werden muss, damit der Workflow nicht ins Stocken kommt. Ich kann mir aber vorstellen, mach diesen Anpassungen bei einigen Arbeitsprozessen leichter vorhersagbare Ergebnisse erzielen zu können. Die Entscheidung zu einer Umstellung war insofern richtig.