Die Auszeiten der anderen für kreative Projekte nutzen
Wieder kein spektakulärer Einundzwanzigster, aber einer, an dem ich ziemlich durchgängig meine Arbeit verfolgen konnte, ohne größere Ablenkung und zwischendurchkommende Aufgaben. Das ist immer gut, vor allem, wenn es darum geht, einen bestimmten essenziellen Arbeitsschritt abzuschließen. Gleichzeitig bemerke ich eine Tendenz der Menschen, sich rund um die Fastnachtstage eine Auszeit zu gönnen. Zuletzt dachte ich, das sei im Bewusstsein der meisten in weite Ferne gerückt. Aber es scheint, dass man Dauerkrisenmodus nicht ertragen kann. Deshalb kommen zwischendrin eben doch solche Ansätze von Aufbruch, Ausbruch, Abweichung vom oft ermüdenden und zehrenden Alltag. Das werde ich wiederum für die Kontinuität der eigenen Kreativprojekte nutzen. Und für gewisse Naturthemen. Das nächste steht morgen schon auf dem Plan: Der Rückschnitt des Maulbeerbaums. Ich hoffe, das ufert nicht wieder aus und wird dem Baum auch bekommen. Damit wir in diesem Sommer endlich wieder Früchte ernten können.