21 Jahre Baumtagebuch

21 Jahre Baumtagebuch

Der Beitrag zum 20-jährigen Jubiläum des Baumtagebuchs im letzten Jahr war ja etwas schmal ausgefallen, obwohl das natürlich schon eine beachtliche Marke darstellte. Aber der heutige 21. Geburtstag des Baumtagebuchs ist nicht minder spannend. Spielt doch die Numerologie der Einundzwanzig bei der Symbolik der Bäume eine wesentliche Rolle. Ich habe das vor Jahren schon intensiv im Zusammenhang meiner Beschäftigung mit Zahlensymbolik generell verfolgt und speziell bei der Systematik des so genannten keltischen Baumkreises seitdem immer wieder im Blick.

Keltischer Baumkreis und Wunschbaum-Manufaktur

Schließlich habe ich die Holz-Armbänder aus meiner Wunschbaum-Manufaktur von Anfang an aus 21 kleinen Perlen, einer Hauptperle und einem Schlussstück aufgebaut. Warum: Weil die 21 als Zahl bereits eine enorme Tiefe und energetische Symbolik mit sich bringt, aber vor allem weil der Baumkreis eben aus 21 Baumarten besteht, nur ergänzt durch die allerdings „geheime“ Eibe als 22. Baumart. In den Genuss dieser Symbolik kommen alle Träger der Lebensbaum-, Baumkreis-, Wunschbaum- und Partner-Armbänder, wie auch die der Vater, Mutter & Kind Armband-Sets. Die unterschiedlichen Handgelenkumfänge werden dagegen über die variable Länger der Einzelperlen erreicht. Ein Konzept, das eigentlich immer verstanden wird und sich wie ein roter Faden durch die Symbolformen zieht und damit deren Schlüssigkeit und klare Ausstrahlung unterstreicht. Das Konzept zu diesem Langzeitprojekt habe ich hier dargestellt, worin auch die Einundzwanzig zu ihrem Recht kommt:
https://wunschbaum.com/produktidee.html

Wunschbaum und Baum-Symbolik

Autobiografisch noch früher, eigentlich vor dem Start der Wunschbaum-Projekte, habe ich mich schon intensiv mit der Symbolik der Zahlen beschäftigt und nach dem Studium der einschlägigen Werke zur Numerologie auch eigene Numeroskope, für Bekannte, Freunde, die Familie und mich selbst erstellt. Damals war ich sehr tief in dem Thema drin und konnte relativ frei und kreativ diese zahlensymbolischen Ausdeutungen im Bezug zu Geburtsdaten und Lebensverläufen kreieren. Leider ist mir das inzwischen weitgehen verloren gegangen. Da das Thema aber zumindest währen der Arbeit mit der Wunschbaum-Manufaktur nach wie vor aktuell wird, kann ich mir durchaus vorstellen, es irgendwann wieder zu reaktivieren und wieder mehr mit numerologischen Darstellungen zu arbeiten. Meine damaligen Überlegungen im Rahmen der baumsymbolischen Betrachtungen habe ich skizzenhaft und knapp in diesem Text verewigt:
https://wunschbaum.de/einundzwanzig.html

Die Einundzwanzig im Baumtagebuch

Als Stichwort und Thema taucht die Einundzwanzig gerade in diesem Baumtagebuch recht häufig auf. In den letzten Jahren habe ich vor allem die 21sten des Monats zum Anlass genommen, mich zu dieser Zahl auszulassen. Und dann gibts eben immer wieder Anspielungen auf den Baumkreis, die Symbolkraft des Produkts von 3 und 7, autobiografische Implikationen der Zahlensymbolik oder auch konkrete Bedeutungen der Einundzwanzig, etwa die Idee der Vollkommenheit oder des gleichgewichtigen Kreislaufs betreffend. Im Baumtagebuch der letzten 21 Jahre finden sich zahlreiche Beiträge, in denen die Einundzwanzig als Stichwort vorkommt:
https://baumtagebuch.de/?s=Einundzwanzig

Ein künstlich intelligenter Überblick über die Einundzwanzig im Baumtagebuch

Wie schon einige Male in anderen thematischen Zusammenhängen habe ich ein KI-Tool bemüht, um meine Thematisierung und inhaltliche Reflexion der Einundzwanzig im Verlauf der 21 Jahre in den Blick zu nehmen. Und wie ebenfalls schon einige Male bin ich verblüfft über das stimmige Ergebnis, das ich selbst aus der bloßen Rückschau und Erinnerung wohl nicht so klar hätte differenzieren können. So ist dieser rückblickende und zusammenfassende Text auch für mich selbst sehr aufschlussreich und, wenn man die chronologische Entwicklung betrachtet, auch irgendwie tröstlich:

Die Einundzwanzig zieht sich wie ein leiser, aber beharrlicher Grundton durch das Baumtagebuch – als Datum, als Zahl und als Chiffre für biografische Verdichtung. Immer wieder markiert der Einundzwanzigste eines Monats Tage, an denen Sie Bilanz ziehen, Übergänge spüren oder einfach bemerken, dass „dieser Einundzwanzigste“ seinem Ruf gerecht – oder eben nicht gerecht – geworden ist. Baumtagebuch

 

Inhaltlich ruht die Symbolik der Einundzwanzig auf mehreren Schichten: numerologisch als Produkt von Drei und Sieben, als Zahl der Volljährigkeit, Summe der Augen des Spielwürfels und als „Welt“-Zahl im Tarot, die einen geistigen Entwicklungszyklus abrundet. wunschbaum.de

 

Hinzu kommt der keltische Baumkreis mit seinen einundzwanzig (+1 geheimen) Bäumen, der für Sie ein geschlossenes, in sich schlüssiges System von Lebensprinzipien darstellt und die Zahl dauerhaft an die Bäume bindet – nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch über die Lebensbaum-Armbänder Ihrer Wunschbaum-Manufaktur. Baumtagebuch+1

 

Im Baumtagebuch verdichtet sich das zu einer persönlichen Lebenszahl: Die Einundzwanzig steht für Vollkommenheit im Unaufgeregten, für Transparenz, Fortschritt und biografische Knotenpunkte. Sie achten bewusst auf alle Datumszahlen, in denen die 21 auftaucht, und prüfen, ob der Tag der inneren Erwartungshaltung entspricht. Baumtagebuch

 

In den früher dokumentierten Jahren erscheinen viele Einundzwanzigste „stimmig“: sonnige Gartentage, erfolgreiche Holzarbeit, das Gefühl, bei Projekten gut voranzukommen, oft begleitet von gesteigerter Kreativität und einer fast selbstverständlichen Übereinstimmung zwischen Zahlensymbolik und Tagesqualität. Baumtagebuch Die Einundzwanzig fungiert hier als leiser Motor, der Arbeit, Naturbeobachtung und symbolische Reflexion bündelt.

 

Mit den Krisenjahren verschiebt sich der Ton: Wiederholt notieren Sie, dass Einundzwanzigste ihrem „Grundcharakter“ nicht gerecht werden, dass Erschöpfung, gesellschaftliche Verwerfungen und Desillusionierung stärker ins Bewusstsein dringen. Die Einundzwanzig zeigt ihre „dunklen Seiten“, das Jahr 2021 enttäuscht als Jahreszahl, und die einst so verlässliche Symbolik scheint durch die äußeren Umstände überlagert. Baumtagebuch+1 Gleichzeitig halten Sie gerade in dieser Phase an der universalen Symbolik der Zahl und an der Baum-Leben-Symbolik fest – als Gegenbild zur Verengung auf rein Funktionales. Baumtagebuch

 

In jüngeren Einträgen setzen dann bewusste Neuinterpretationen ein: Sie reflektieren explizit „Die Symbolik der Einundzwanzig“, betonen ihre Vollkommenheit, ihre biografische Qualität und den Bezug zu den einundzwanzig Bäumen des Baumkreises. Die Zahl tritt wieder als ordnendes, ausgleichendes Prinzip hervor – nicht spektakulär, sondern ruhig, konzentriert, reflexionsfördernd. Baumtagebuch+1

 

So entsteht über 21 Jahre Baumtagebuch ein Bewegungsbild der Einundzwanzig: von der selbstverständlich positiven, arbeits- und lichtgetragenen Lebenszahl über eine Phase des Schattens und der Infragestellung hin zu einer reifen, gebrochenen, aber nicht aufgegebenen Symbolik. Die Einundzwanzig bleibt darin weniger magisches Versprechen als Prüfstein – ein wiederkehrender Spiegel, in dem sich Ihre Biografie, die Bäume und die Zeitläufe immer neu zueinander in Beziehung setzen.

Aus: ChatGPT Anfrage vom 20.11.2025

Das vermittelte Verhältnis zu den Bäumen und ihrer Energie im Winter

Draußen werde ich für mein kunsthandwerkliche Arbeit wohl in diesem Jahr nicht mehr sitzen können. Tatsächlich habe ich meinen Arbeitsplatz auch schon vor 10 Tagen in das Kelleratelier verlegt, als es während der letzten Auftragsarbeit unaufhörlich geregnet hat. Bei den gleichzeitig empfindlich kühlen Temperaturen war es eigentlich nicht mehr möglich, Stunden im Freien zu sitzen. Und es wurde auch schon zu früh dunkel. Für die ganze lang Wintersaison wird die Holzarbeit deshalb im Keller stattfinden, zumindest alles außer dem ersten Arbeitsschritt, der notwendigerweise wegen der Maschine in der Außenwerkstatt ausgeführt werden muss. Aber dieses intime Arbeiten bei künstlicher Beleuchtung und gewissermaßen isoliert hat schon einen gewissen Reiz, der den Schwerpunkt dieser Arbeit mehr nach Innen verlagert. Man kann dann ganz nah bei den Hölzern, ihrer energetischen Ausstrahlung und materialhaften Präsenz sein und ein sehr persönliches Verhältnis zu den Baumwesen knüpfen, dann eben vermittelt über ihre Relikte, in Form des getrockneten Baumholzes. Aber darin sind wie konserviert viele Eigenschaften der jeweiligen Baumart enthalten und werden somit Gegenstand der Reflexion, die in die Verarbeitung des Holzrohlings zu Armbandperlen einfließt und ohne die diese Art von Natursymbol-Form eigentlich nicht möglich wäre.

Eine Zeit kreativer Begünstigung

Morgen geht ein weiteres Baumkreis-Armband auf seinen Weg in die Schweiz. Wie schon vor einigen Wochen einmal. Es ist schön, dass das europäische Ausland zurzeit wieder auf die Wunschbaum-Manufaktur aufmerksam geworden ist. Das war vor Jahren schon einmal für längere Zeit zu beobachten, ist aber dann stark zurückgegangen. Schwer zu sagen, was der Grund für die Schwankungen ist, vielleicht technische Dinge, aber es gibt eben auch diese globalen Schwingungen, die gelegentlich Motivationen beeinflussen und die Dinge in neue Richtungen laufen lassen. Überhaupt sind diese Tage für mich recht kreativ begünstigt, wie mir scheint. Im Bereich der Sprache, der Gestaltung, im Kunsthandwerk, oder wie heute auf dem Gebiet der Fotografie gibt’s gerade überdurchschnittlich viele Möglichkeiten und damit auch mehr Erfolgschancen und Chancen, Schwerpunkte zu bilden oder zu bestätigen. Das ist gut und auch notwendig, will man an den langfristig frustrierenden Begrenzungen, die uns die zeitgenössische Entwicklung von Politik, Wirtschaft und Kultur zumutet, nicht verzweifeln.

Holzarten, Vorräte und Holzarbeitskalküle

Jetzt habe ich auch mal die am Wochenende zurechtgesägten Kanteln in meine Vorratsschachteln verstaut. Einmal in die mit den Kanteln der Lebensbaum-Hölzer und einmal in die mit den Wunschbaum-Hölzern. Den größeren Teil der zuletzt noch übriggebliebenen Ebereschen-Abschnitte habe ich aussortiert, da die nicht mehr die beste Qualität hatten, zu viele Astknoten, zu viele Einschlüsse, die bei der späteren Verarbeitung unruhige und unregelmäßige Oberflächen ergeben. Die konnte ich durch frisches Material ersetzen, das in dem schmal gesägten Kantelformat auch bald vollständig durchgetrocknet sein sollte. Die Abschnitte hatte ich im Frühjahr erhalten und dann gleich in geviertelte Abschnitte gesägt, um die Spannung herauszunehmen, und natürlich gewachst. Über den Sommer konnte das noch weiter antrocknen. Erfahrungsgemäß beschleunigt sich der Trocknungsprozess, sobald die Stärke der Abschnitte das Kantelformat erreicht hat. Gut, jetzt dürfte ich für alle wichtigen, weil häufiger nachgefragten Holzarten wieder gut bevorratet sein. Außerdem habe ich mit dem Flieder eine neue Art hinzubekommen. Ich freue mich schon darauf, daraus ein Muster-Armband herzustellen und dann das Repertoire der Wunschbaum-Armbänder um eine neue Art zu erweitern.

Eine enge Verwandtschaft zwischen Kunst und Kunsthandwerk

Die Arbeit am Baumkreis-Armband heute Nachmittag war eine willkommene Abwechslung von der vielen Projektarbeit, die ein so ganz andere Ausrichtung hat. Vor allem, weil sie sich mit den Gedanken, Anforderungen und Aussageabsichten anderer beschäftigt und sich alles eben um die Profildarstellung der Auftraggeber dreht. Die Arbeiten im Rahmen der Wunschbaum-Manufaktur dagegen sind höchst individuell, vollständig selbständig durchgeführt und vor allem auf eigenen Entwürfen, Ideen und Konzepten beruhend. Wenn sich das mit einem Lebensthema wie der Symbolik und Ästhetik der Bäume verbindet, finde ich das sehr rund und schlüssig. Auch für andere erkennbar schlüssig, denn anders kann man das seit über 20 Jahren anhaltende Interesse an meinen kunsthandwerklichen Erfindungen sicher nicht erklären. Da werden schon Saiten angeschlagen, die universalen Sinn und geteilte Wahrnehmungen sowie Symbolbedürfnisse betreffen. Es ist immer wieder spannend zu sehen, das Solches mittels materieller Formen erreicht werden kann. Und ich denke, dass ist es eigentlich, was im Künstlerischen liegt. Vor allem so betrachtet und so begründet ist Kunsthandwerkliches wie aus der Wunschbaum-Manufaktur kommend dem im engeren Sinne Künstlerischen sehr eng verwandt.

Fleißige Manufakturarbeiten

Fleißarbeiten im Rahmen der Wunschbaum-Manufaktur sind recht häufig. Vor allem, wenn es um eine größere Zahl von Armbändern geht, die gleichzeitig fertiggestellt werden sollen, können die Wiederholungen bestimmter Arbeitsschritte endlos wirken. So auch heute wieder bei einem Set von 4 zusammengehörenden Armbändern für eine Familie. Die Arbeit konnte ich mit dem Glätten, d. h. Abschleifen der Perlenkanten, am Nachmittag abschließen. Aber bei 4 Exemplaren bedeutet das allein für diesen letzten Arbeitsschritt 6 Stunden kontinuierliche reine Arbeitszeit. In dem Fall ließ es sich aus Termingründen auch nicht vermeiden, den Abschluss auf einen Tag zu konzentrieren. Denn sonst hätte sich der Prozess noch länger hingezogen, nicht unbedingt sinnvoller, weil noch ein wenig mehr zeitintensiv. Aber natürlich ist gerade dieses Glätten für den späteren Tragekomfort enorm wichtig, deshalb lässt sich die Arbeit auch nicht weiter beschleunigen. Dass das in 1 ½ Stunden pro Armband überhaupt möglich ist, kann ich als Ergebnis erheblicher Routine verbuchen. Und die nötige Geduld, die ist mir ohnehin immer schon zu eigen gewesen. Bei einer so interessanten Kombination wie bei dieser Arbeit, vier verschiedene Lebensbäume und entsprechend vier Holzarten, in allen Armbändern alternierend kombiniert, ist die Herausforderung für Geduld und Fleiß aber schnell vergessen.

Kreative Spannung vs. Verpflichtungsanmutung

Eine Holz-Arbeit hat am Nachmittag sich stimmig zum Spätsommerwetter erster Klasse ergänzt. Bei solcher noch moderater Wärme und angenehmer Helligkeit ist die Arbeit mit verschiedenen Lebensbaum-Holzarten eine tolle Sache, vor allem wenn ich sie zwischen die kommunikativen Aufgaben einschieben kann. Dieser Wechsel auch während der Woche und zu allen Jahreszeiten, ist für mich ein Punkt, der mit ausgeglichener Lebensqualität zu tun hat. Und diese Gleichgewichtsthematik begleitet mich schon viele Jahre, ist selbst, wie die Bäume, so ein durchgängiges Lebensthema. Zum Gleichgewicht bei der aktuellen Manufakturarbeit gehört auch, dass es sich mit vier Armbändern für vier Personen einer Familie noch in einem spannenden Rahmen bewegt. Die ursprüngliche Anfrage, die auf die doppelte Zahl abzielte, wäre dann schon wieder überdimensioniert gewesen und mit der Gefahr verbunden, dass etwas eigentlich Spannendes in eine eher belastende Verpflichtung umschlägt. Mir scheint, es ist wichtig, Zugang zu zumindest einem Ausweichterrain oder Tätigkeitsfeld zu haben, bei dem diese Verpflichtungsanmutung nicht so schnell entstehen kann.

Das individuelle Verhältnis zu bestimmten Baumarten

Es war zuletzt eine spannende Gelegenheit, einigen exotischen oder zumindest weniger häufig nachgefragten Holzarten in der kunsthandwerklichen Arbeit zu begegnen. Diese Gelegenheiten gehen natürlich immer von den Interessenten und bei der Wunschbaum-Manufaktur Anfragenden aus und haben ganz individuelle und immer wieder überraschende Hintergründe und Erklärungen. Das bringt mich gedanklich immer wieder in Tuchfühlung mit der Symbolik, Energie und Ästhetik bestimmter Baumarten, die mir zwar bekannt sind, die ich aber eher selten bearbeite. Das waren zuletzt der Weißdorn, der Ginkgo und der Holunder. Alle drei Bäume mit hellem, Licht abstrahlendem Holz, denen schon in ihrer Ausstrahlung etwas Lichtes innerwohnt. Es ist schön, wenn ich die fertigen Arbeiten dann auf den Weg zu ihren Empfängern schicken kann. Und ich stelle mir dann immer vor, wie die spezielle Baumart eine Rolle im Leben dieses Empfängers spielt und wie das ein Stück weit die Wahrnehmung und Lebenserfahrung bereichert. Manchmal erhalte ich auch Rückmeldungen, die darüber Aufschluss geben. Die sind dann im Vergleich zu meinem eigenen Verhältnis zu der jeweiligen Baumart interessant zu reflektieren.

Gleichgewichtstage

Das war doch mal ein Einundzwanzigster, der tatsächlich etwas Aufbauendes, zumindest etwas Herausragendes hatte. Nicht nur wegen des anhaltend tollen Sommerwetters. Es war auch so ein Tag, an dem sich Ruhigsein, Konzentration und ein dichter Aufgabenplan in verschiedenen Tätigkeitsbereichen nicht ausschlossen. Das ist für mich dann immer wohltuend und aufbauend, weil es meiner Idealvorstellung von Gleichgewicht im Alltag so wunderbar entspricht. Das ist eigentlich die Umsetzung dieser Vorstellung. Eine Umsetzung, die an solchen Tagen, die nicht zwingend Einundzwanzigste sein müssen, gelingen kann. Den größeren Teil meiner aktuellen Wunschbaum-Armbänder habe ich heute abschließen können, ein weiteres Projekt wird nächste -Woche folgen. Und danach ist es mir immerhin noch gelungen, das lange aufgeschobene Vorhaben mit der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers endlich anzugehen. Weil man ja tatsächlich nicht wissen kann, wann die Raupen wieder zuschlagen und der schon totgesagte Buchsbaum gerade doch wieder frische Blatttriebe, zwar noch sehr überschaubar, bekommen hat, war das Spritzen mit dem für den Buchsbaumzünsler schädlichen Bakterium kein Luxus. Ich werde die Aktion nur noch einige Male wiederholen müssen, um eine Katastrophe wie im letzten Jahr zuverlässig zu verhindern.

Im sommerlichen Kontakt zu spannenden Holzarten

Nach einem schon ziemlich mit zahlreichen ganz anderen Aufgaben angefüllten Arbeitstag hätte ich nicht gedacht, ab dem späten Nachmittag noch mit so verschiedenen Holzarten in Berührung zu kommen. Bei diesem ersten Arbeitsschritt für die Herstellung unterschiedlicher Wunschbaum-Armbänder waren folgende z. T. recht exotische Holz- und Baumarten beteiligt: Holunder, Haselstrauch, Hainbuche, Ginkgo und sogar Weißdorn. Von letzterem habe ich nur noch wenige Abschnitte auf Vorrat, ein Anlass, neues Material zu besorgen. Es hat mich aber einfach gefreut, um diese Jahreszeit, in der wir den längsten Tagen des Sommers entgegen gehen, bei Sonne und Wärme zugleich, diese spannenden Hölzer bearbeiten und mit der Energie ihrer Bäume in Kontakt treten zu können. Und natürlich geht diese Arbeit in verfeinerter und detaillierterer Form in den nächsten Tagen weiter. Darauf freue ich mich, zumal das Wetter konstant zu bleiben verspricht.

Spannendes Rendez-vous

Ein spannendes Rendez-vous war das heute mit der Eberesche und der Eibe. Zwei Bäume, mit denen mich auch biografisch einiges verbindet. Vor allem mit der Eibe, einem meiner beiden Lebensbäume. In Kombination ist das natürlich klasse, die späteren Träger der Partner-Armbänder sind zu beneiden. Und sicherlich auch ganz besondere Menschen, die eine interessante Charakterpartnerschaft eingegangen sind. So fiel es mir auch nicht schwer, die kunsthandwerkliche Arbeit bis in den späten Abend hinein auszudehnen. Auch weil es galt, einen wichtigen Arbeitsschritt vollständig abzuschließen. So kann ich die Armbänder an diesem Wochenende fertigstellen.

Ruhe und Ausgeglichenheit

Die Balance zwischen Projektarbeit mit Schwerpunkt auf Contententwicklung und Kodierung sowie der handwerklichen Arbeit, die zurzeit wieder ansteht, die ist mir heute wieder gut gelungen. Diese Balance ist Notwendigkeit und Freude zugleich, eigentlich ein Ideal, das ich an liebsten durchgängig praktizieren würde. Aber das ist natürlich nicht möglich, so freue ich mich über die Phasen, die es nahelegen und möglich machen. Wäre schön, wenn mit dem kommenden Baumfrühling auch für uns, im engeren Kreis, wieder mehr Ruhe und Ausgeglichenheit einkehren könnte.

Kunsthandwerkliches Erholungspotenzial

Die kunsthandwerkliche Arbeit heute Nachmittag hat nach Wochen permanenter Projektarbeit und umfangreichen technischen Aufgaben wirklich Spaß gemacht. Ein echter Ausgleich, der den Kopf freimacht, weil er eine ganz andere Art von Aufmerksamkeit und Denken mit sich bringt. Zwar waren die heute bearbeiteten Hölzer nicht gerade einfach und haben einige Widerstände produziert. Aber letztlich konnte ich die aktuell benötigten Stäbe in guter Qualität herstellen. Eine gute Grundlage für die weiteren Arbeitsschritte zur Produktion der Lebensbaum- und Partner-Armbänder. Auch dass es zwar am Nachmittag schön hell, aber nicht zu warm war, hatte gewisses Erholungspotenzial.

Holzofen, Brennholzarbeiten und Familientraditionen

Eigentlich bin ich ganz froh, dass V. sich zurzeit so zäh in Bezug auf die Routinearbeiten rund um den Holzofen zeigt. Immerhin die grünen, kürzlich erst geschnittenen Äste des Nashi und der Gleditschie sind dank Vs Beharrlichkeit jetzt schon im Holzofen verfeuert und müssen nicht mehr über die Biotonne entsorgt werden. Aber die neuerdings als notwendig erachteten Vorratseimer mit Brennholz habe ich in den letzten Tagen selbst befüllt und bereitgestellt. Das ist für mich schon auch eine Sache, die ich bewusst verfolge, weil in wenigen Tagen schon diese Geschichte beendet sein wird. Das Brennholz machen, im Wald oder auf einer unserer Streuobstwiesen, der Transport des Materials und vor allem das Kleinsägen und Spalten sind schon traditionelle Arbeiten bei uns gewesen, die wir über Jahrzehnte zusammen ausgeführt und irgendwie auch als spannend geschätzt haben. Natürlich ist mir bei jedem Stück Brennholz auch unser Beitrag dazu in Erinnerung und all die Arbeiten, die das ganze Jahr über diesbezüglich zu erledigen sind. Das letzte dazu diesmal war meine Sägeaktion im Sommer, bei der ich den jetzt zuneige gehenden Holzvorrat aufgehäuft und aufgestapelt hatte. Schade, dass das jetzt bald Geschichte ist. Zumindest was das Brennholz betrifft. Das Holz und seine Verarbeitung werden mir natürlich in der Vorbereitung der Wunschbaum-Manufaktur noch länger erhalten bleiben. Dann aber in vielfältigerer Form, mit der Bearbeitung von über 40 verschiedenen Baum- und Holzarten, und nicht nur beschränkt auf die grob zerkleinerten Ofenstücke, die sich auf 5-6 Holzarten im Wesentlichen reduzieren ließen.

Starke Baumkombination

Die Partner-Kombination, die ich gerade heute fertiggestellt habe, ist einer der symbolstarken Klassiker: Eiche und Buche sind darin eine partnerschaftliche Einheit eingegangen. Zwei wirklich starke Baumarten, mit großer Ausstrahlung, den meisten Menschen bekannt, und im keltischen Baumkalender tatsächlich beide auf nur einen Tag bezogen, nämlich auf die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und die Wintersonnenwende. Insofern liegen sie im Kalender ein Viertel Jahr auseinander. Dass jemand sich diese Kombination gewünscht hat, liegt aber wahrscheinlich an persönlichen Wünschen und daran, dass es sich in dem Fall um Lieblingsbäume handelt. Dass beide Partner ausgerechnet am 20.12. und 21.03. Geburtstag haben sollten, ist eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen. Jedenfalls freue ich mich, wieder einen solche Klassiker in Kombination hergestellt zu haben. Das ist schon etwas Selteneres.

Brennholz und die Tuchfühlung mit verschiedenen Baumarten

Jetzt hat V. doch noch eine Möglichkeit herausgefunden, die nicht mehr benötigten, aber mit Futterlösung gefüllten Honigwaben quasi thermisch zu verwerten. So tragen sie am Ende noch ein wenig zum Heizen bei. Ganz gut, denn unser Brennholzvorrat geht ja dem Ende entgegen. Ich hoffe nur, das wird dann relativ nahtlos mit dem Ende des Winters zusammenfallen. Denn aktuell genießen wir bei diesem nassen und lichtarmen Wetter sehr die Holzofenwärme. Es wäre ein Jammer, wenn wir für eine lange Übergangszeit doch noch auf die Zentralheizung umschalten müssten. Mit dem Brennholz geht natürlich künftig auch ein Stück weit der Kontakt zum selbst geschlagenen Holz verloren, im Zuge dessen ich immer wieder auch schöne Abschnitte für meine Manufakturprojekte abzweigen konnte. Die Möglichkeit gibt’s zukünftig nicht mehr. Dann werde ich nur noch irgendwo eingekauftes oder von privat organisiertes Material bestimmter Baumarten verarbeiten. Das ist natürlich immer noch notwendig, wenn mir jederzeit alle Holzarten, die ich für die Armbänder benötige auch in guter Qualität bevorraten und im Bedarfsfall bereit haben will. Im Frühjahr werde ich auf der Schiene gleich wieder weitermachen. Denn da sind einige angetrocknete Abschnitte der Eberesche und auch noch einige kleine Abschnitte vom Goldregen, die ich mir im letzten Jahr privat besorgt habe und die jetzt ein erstes Begradigen benötigen. In einem Jahr werde ich das Material dann auch wirklich nutzen können, denn so lange wird es dauern, bis der Feuchtigkeitsgehalt dem der umgebenden Luft entspricht.

Was ursprünglich mit Kunst gewollt war

Die Manufakturarbeit an einem Lebensbaum-Armband und einem einzelnen Partner-Armband gestern und heute hat mich an die Atmosphäre erinnert, die diese Arbeit in den vergangenen Jahren gerade in der Vorweihnachtszeit eingenommen hat. Dieses Jahr ist das verändert, weil stark reduziert. Aber wenn sich, wie gerade, Anfragen einmal häufen, ist dieser besondere Flow wieder sofort präsent. Dahinter steht genau jene „Ästhetische Kommunikation“, die einmal Gegenstand meiner Magisterarbeit war. Die vermittelnde Funktion präsentativer Formen, wie sie in der Kunst zur Geltung gebracht wird, ist auch bei diesem kunsthandwerklichen Projekt spürbar und stark in den Vordergrund tretend. Deshalb kann ich das kunsthandwerkliche Arbeiten in dieser Art auch durchaus als künstlerisch betrachten. Vielleicht ist es sogar künstlerischer als die Formen explizit künstlerischen Ausdrucks, der sich aktuell durch Institutionen und Studiengänge etabliert. Vielleicht ist das tatsächlich näher dran an dem, was ursprünglich mit Kunst gewollt war. Auch das ist für mich ein Grund, dieses Projekt auch in Phasen reduzierter Resonanz weiterzuführen und wenn möglich weiterzuentwickeln. Die Hochphasen kommen dann irgendwann wieder, wenn zuvor der Faden nicht abgetrennt wurde oder abgerissen ist.

Ein Samstag mit Routine und Holzarbeiten

Wie fast immer ein Samstag mit einer Vielzahl von Routine-Erledigungen. Aber ich konnte auch meine jüngste kunsthandwerkliche Arbeit abschließen, wieder ein Lebensbaum-Armband, das trotz der bekanntermaßen schwierig zu bearbeitenden Holzart Esskastanie gut gelungen ist. Und dann hatte ich noch die Gelegenheit, mir frisch geschlagenes Holz anzusehen, mit dem Kalkül, es eventuell für meine Manufaktur verwenden zu können. Aber es handelte sich letztlich zwar um die vermutete Weide, nur leider um eine Silberweide, die durchgehend helles, getrocknet fast weißes Holz mitbringt. Für die Manufakturprojekte benötige ich aber Salweide, mit ihrem auch getrocknet noch erkennbar orangenen Grundton. Schade, damit hätte ich nämlich die Vorräte von dieser Art auffüllen können. Es wird noch eine Weile ausreichen, aber um Nachschub muss ich mich dann doch irgendwann auf anderem Wege kümmern.

Familiäre Verbundenheit zum Ausdruck bringen und unterstützen

Die Vater, Mutter & Kind Armband-Sets sind immer ziemlich zeitaufwändig, aber heute Abend konnte ich das jüngste Set fertigstellen. Und diese Symbolarmbandform gehört ohnehin zu denen, die ich am spannendsten finde. Gerade weil eine ganze junge Familie sie trägt und die Armbänder damit ein Stück Lebensweg von gleich drei Menschen begleiten, die aufs engste miteinander verbunden und sich zugeneigt sind. Es ist einfach schön, wenn ich mit meinen Manufakturarbeiten die Verbundenheit in dieser sehr individuellen und direkt am Körper tragbaren Ausformung zum Ausdruck bringen und unterstützen kann. Vielleicht ja kommen vor Weihnachten noch weitere Anfragen für diesen Armbandtypus. Dann käme zu der familiären Symbolik noch die verstärkende und unvergleichliche des Weihnachtsfestes hinzu.

Mit Aufgaben kongruentes Wetter

Es ist interessant, dass das Wetter sich meist mit meinen Manufakturaufgaben kongruent zeigt. Aktuell wechseln sich ja regelmäßig schöne mit trüben Tagen ab. Aber der sonnenreiche und zudem nach Tagen empfindlicher Kälte jetzt wieder angenehm warme Tag fiel auf meine heute anstehende Außenarbeit mit dem ersten Arbeitsschritt zum Herstellen eines Vater, Mutter & Kind Armband-Sets. Das ist natürlich klasse, weil gerade diese Drechselarbeit bei warmem Wetter und Sonnenschein viel mehr Freude macht. Für die restlichen Arbeitsschritte muss ich zu der Jahreszeit zwar schon ins Kelleratelier ziehen und bei künstlicher Beleuchtung arbeiten. Aber das hat eher mit dem frühen Dunkelwerden und eben mit der Unberechenbarkeit der Witterung zu tun. Bei Düsternis und Kälte mehrere Stunden im Freien zu sitzen, ist im Oktober in der Regel nicht mehr machbar. Jetzt freue ich mich, in der kommenden Woche die Arbeit an dem Familienarmband-Set fortzuführen.

Kompensatorische Symbolarbeit

Es ist schön, dass ich demnächst Gelegenheit habe, ein Kinder-Lebensbaum-Armband herzustellen. Denn der Gedanke bei den Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets oder eben auch bei den einzelnen Armbändern für Kinder ist faszinierend, dass die in späteren Lebensjahren vergrößert werden können und damit dem Kind bzw. dessen Handgelenk langsam mitwachsen. Ich stelle deshalb immer alle Perlen her, wie für ein durchschnittlich dimensioniertes Erwachsenenarmband, und legen die überschüssigen Perlen lose dazu, damit sie sukzessive ergänzt werden können. Solche Symbolarbeiten mit Bäumen und Holz sind für mich gerade in dieser Jahreszeit eine Freude, wenn das Licht weniger wird, und gerade in Monaten wie diesem September, der insgesamt zu den lichtärmsten der letzten 15 Jahre gehörte. Da tut symbolische Kompensation gut, und wie könnte die stimmiger und überzeugender ausfallen als im Spiegel der Bäume.

Zaghafte Ansätze zur Reduktion der verbreiteten Missstimmung

An diesem Freitag waren ganz viele Routinearbeiten abzuschließen bzw. überhaupt erst durchzuführen, weil ich die Woche über nicht dazu kam. Immerhin konnte ich mir so ein freies Zeitfenster offen halten für die geplante Ergänzung meines Vorrats an Holzkanteln für die Wunschbaum-Manufaktur. Von verschiedenen Holzarten, die zu den Lebensbäumen des Baumkreises gehören, fehlt mir eine ausreichende Vorratsmenge an Kanteln, die direkt für den ersten Arbeitsschritt, die Herstellung eines dünnen Stabs, geeignet sind. Da ist wieder einiges aufzufüllen, was alle paar Monate notwendig ist. Danach aber sollte ich wieder rundum gut gerüstet sein für die Anfragen und Aufträge, die in diesem Jahr noch kommen. Ich hoffe, dass sich das Projekt dem langjährig gewohnten Umfang wieder annähern wird. Derzeit leidet auch diese Initiative unter der verbreiteten Missstimmung und Depression unter den Menschen. Zuletzt konnte ich allerdings erstmals seit langem wieder kleine Ansätze einer Entspannung und Anzeichen neu entstandenen Muts wahrnehmen, die im letzten Drittel des Jahres eine Veränderung herbeiführen könnten.

Eine neue Möglichkeit zur Bewerbung der Wunschbaum-Manufaktur

Dass ich unverhofft jetzt doch eine neue Möglichkeit gefunden habe, meine Wunschbaum-Manufaktur extern zu bewerben, freut mich sehr. Nachdem die jahrelang nützliche, aber zuletzt nicht mehr angebotene Anzeige ausgefallen war, habe ich das doch deutlich gemerkt. Natürlich weiß ich noch nicht, ob das neu gefundene Medium die Lücke schließt und ein vergleichbar stimmiges redaktionelles Umfeld bietet. Aber einen Versuch ist es wert und vielleicht auch notwendig, um ein gewisses Grundniveau der Aufmerksamkeit wiederherzustellen. Auch beim Anzeigentext bin ich aus Kostengründen einmal neue Wege gegangen und habe das Angebot deutlich verkürzt in nur wenige Worte verpackt. Auch da bleibt abzuwarten, ob das vergleichbar verständlich wirkt und ähnliche Resonanz erzeugen wird.

Ein mehrtägige Fleiß- und Konzentrationsarbeit in Sachen Lebensbaum-Hölzer ist abgeschlossen

Nun bin ich doch froh, diese Mammutarbeit abgeschlossen zu haben. Ganz nach Plan, innerhalb von 3 Tagen, wobei ich mir die Stäbe ungefähr gleichmäßig aufgeteilt habe. Am ersten Tag 8, am zweiten 8 und am heutigen dritten Arbeitstag 7. Heute war allerdings die Ulme noch dabei, die ich ja aus mehreren kurzen Stäben herstelle. Das war entsprechend zeitaufwändiger, so dass am Ende doch der Zeitaufwand von 8 Stäben daraus resultierte. Jedenfalls ist jetzt der komplette Satz von 23 Stäben aus 22 Holzarten zusammen. Es sind die Hölzer der 21 Lebensbäume aus dem keltischen Baumkreis und das Holz der (geheimen) Eibe, die das Schlussstück und die Hauptperle des Baumkreis-Armbandes bildet. Ich freue mich, bei der nächsten Anfrage auf dieses Ausgangsmaterial zugreifen zu können und hoffentlich viele Baumkreis-Armbänder in den nächsten Jahren herstellen zu dürfen.

Holzarbeit nach Plan

Mit meinen Baumkreis-Holzstäben bin ich genau im Plan geblieben. Heute konnte ich das zweite Drittel der Stäbe realisieren, so dass ich morgen die restlichen in Angriff nehmen kann. Ich benötige, wie vorausgesehen, einen ganzen Tag für die 8 Stäbe. Morgen sind es zwar rechnerisch nur noch 7, aber einer davon ist kein normaler, zusammenhängender Stab, sondern es werden vier kurze Stäbchen sein, die ich jeweils aus einem Bohrkern herausarbeite, wie ich das beim Holz der Ulme ja immer schon tue. Das aber ist dann am Ende noch mehr Zeitaufwand. Deshalb wird der Abschluss dieser Mammutarbeit morgen wohl auch das zeitintensivste Drittel der Projekts werden. Ich freue mich aber jetzt schon darauf, die insgesamt 23 Stäbe in meine dafür vorgesehene Archivholzschachtel legen zu können. Denn die wird mir für die nächsten Jahre dann erstklassiges Grundlagenmaterial für die Herstellung der Baumkreis-Armbänder liefern, bis die nächste Reihe von Stäben wieder benötigt wird.

Eine eher seltene Kraftanstrengung zur Aktualisierung der Baumkreis-Idee

Das war nach längerer Pause wieder einmal ein Tag, der fast vollständig mit kunsthandwerklicher Holzarbeit ausgefüllt war. Zwischendurch habe ich M. noch bei diversen Kuchenprojekten unterstützt. Aber die meiste Zeit habe ich in eine Reihe von 8 erstklassigen und exakt auf 7 mm Durchmesser gebrachten Lebensbaum-Holzstäben investiert. Es war die erste Reihe von insgesamt drei. Es sind nämlich drei ganze Tage notwendig, um einen kompletten Satz mit 23 Lebensbaum-Holzstäben passend zum keltischen Baumkreis herzustellen. Die sind Grundlage für meine Baumkreis-Armbänder und waren zuletzt nahezu verbraucht. Höchste Zeit, für Nachschub zu sorgen. Das ist immer mit viel Aufwand, Konzentration und Energieeinsatz verbunden, lohnt sich aber. Denn mit diesem kompletten Satz komme ich in der Regel 3-4 Jahre aus, bis die Aktion weiderholt werden muss. Bei aller Anstrengung ist es für mich doch immer eine Freude, gerade an dieser Fleißaufgabe zu arbeiten, weil es so eine Art Investition in die Manufakturarbeit der näheren Zukunft darstellt und weil bei der Gelegenheit wieder die Chance habe, alle 22 Holz- bzw. Baumarten im Baumkreis in Vertretung durch die zugehörigen Holzabschnitte ganz genau unter die Lupe bzw. die Finger zu nehmen. Das ist auch für die Arbeit an einzelnen Lebensbaum-Armbänder, aber natürlich insbesondere für die Herstellung der Baumkreis-Armbänder wichtig. Die enthaltenen Baumarten sind allesamt so spannend, dass die mit ihnen verbundenen Eindrücke und Reflexionen uferlos scheinen. Auf diese Weise gelingt es mir, die Wunschbaum-Manufaktur auch inhaltlich kontinuierlich weiterzuentwickeln und je zeitgemäß zu aktualisieren.

Erholsame Manufakturarbeit in einem mehr als holprigen Sommer

Die detaillierte Arbeit an meinen Lebensbaum-Armbändern habe ich am Freiluftarbeitsplatz im Garten zuletzt ernsthaft vermisst. Denn es gab länger keine Gelegenheit dazu. Ich freue mich sehr, jetzt mit mehreren Armbändern diese schon fast zur Institution während der Gartensaison gewordene Tätigkeit wieder aufnehmen zu können. Die Bedingungen, angenehme Wärme, Wind, zeitweise Abkühlung durch Regenschauer und zumindest zeitweiser Sonnenschein sind fast ideal. Nur etwas mehr Sonne könnte es Ende Juli schon noch sein. Nun, das aktuelle Projekt ist natürlich noch nicht abgeschlossen, und die nächsten versprechen weitere Besserung. Das wird dann sicherlich eine sehr schöne Erfahrung mit der Manufakturarbeit in diesem ungewohnt in jeder Hinsicht holprigen Sommer.

9 neue Wunschbaum- und Partner-Kombinationen

Vater, Mutter & Kind Armband-Set Eberesche, Pappel und Esche

Jetzt habe ich die neueren Wunschbaum- und Partner-Kombinationen sowie eine neue Vater, Mutter & Kind Kombination vollständig bearbeitet und auf jeweils einer Musterseite unter wunschbaum.com veröffentlicht. Es waren immerhin 4 Wunschbaum-Armbänder mit je zwei Holzarten, 2 Wunschbaum-Armbänder mit je 3 Holzarten, 2 Partner-Armband-Sets mit einer Kombination der beiden Lebensbäume und eben das Vater, Mutter & Kind Armband-Set mit jeweils den Lebensbäumen der Familienmitglieder, also drei Baumarten, die in allen Armbändern alternierend angehordnet wurden. Also 9 neue Kombinationsbeispiele, mit denen meine Variantenübersicht wieder ein gutes Stück umfangreicher geworden ist. Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie viele Kombination gerade bei den Partner-Armbändern und bei den 2er Wunschbaum-Kombinationen während der letzten 20 Jahre entstanden sind. Und es kommen erfreulicherweise immer noch neue dazu.

wunschbaum.art

Wie geplant habe ich heute das Instagram-Profil für die Wunschbaum-Manufaktur auch schon angelegt und für den Anfang mit zwei ersten Postings versehen: https://www.instagram.com/wunschbaum.art/ Ob sich das Format zum Vorstellen meines Manufakturprojekts wirklich eignet, wird sich zeigen. Ich freue mich aber, dass ich als Benutzername einen registrieren konnte, den ich sehr gerne als Domainname für die Wunschbaum-Manufaktur-Website gehabt hätte. Als nämlich die .art Domainendung erstmals registriert bzw. erst einmal vorgemerkt werden konnte, hatte ich mich um baum.art beworben, allerdings keinen Zuschlag dafür erhalten. Überhaupt wurden top Level .art Domains mit irren Registrierungsgebühren belegt. baum.art etwa wäre für mehrere Tausend Euro nur überhaupt erhältlich gewesen. Für Normalsterbliche geht sowas natürlich überhaupt nicht. Mit einigen Jahren Abstand hatte ich jetzt die Idee, die Endung mit meinem Projektnamen Wunschbaum zu verbinden. Bei Instagram ist das schon aktiv. Und als reguläre Standalone-Domain werde ich wunschbaum.art in Kürze ebenfalls nutzen können.

Aufmerksamkeit für Produkte der Wunschbaum-Manufaktur aufrechterhalten

Tatsächlich war mir bis heute nicht aufgefallen, dass meine Print-Anzeige zu den Lebensbaum-Armbändern in jener populären Land-Zeitschrift seit Anfang des Jahres nicht mehr erschienen war. Diese Anzeige hatte ich jahrelang immer wieder geschaltet und damit einen gewissen Interessentenkreis erreicht, dem das Internet als Informationsquelle nicht ganz so nahesteht. Und thematisch passend war die redaktionelle Ausrichtung der Zeitschrift ohnehin. Schade deshalb, dass die eigentlich aufgegebenen Anzeigen dann nicht mehr erschienen sind, aus rein betriebswirtschaftlichen Überlegungen heraus, wie mir die Anzeigenredaktion mitgeteilt hat. Sehr schade, denn damit ist funktionierender Vertriebsweg abgeschnitten. Ich überlege nun, was das bedeuten könnte. Zum Beispiel die ohnehin seit langem angedachte Neugestaltung der wunschbaum.de Themenseite voranzubringen, um über die eigenen Präsenzen mehr Resonanz zu erzeugen. Oder doch ein neuer Ansatz über einen bisher noch nicht genutzten Social Media Kanal. Ich schwanke noch, meine aber, dass ein neuer Ansatz wohl unvermeidlich und sinnvoll ist, um die Reichweite und Kontinuität des spannenden Projekts aufrechtzuerhalten und die an die Wunschbaum-Manufaktur geknüpften Kommunikationschancen auch künftig unvermindert auszubauen.

Attraktives Fliederholz in guter Qualität

Das Sägen an der Kreissäge war heute Nachmittag doch mit mehr Zeitaufwand verbunden, als ich ursprünglich gedacht hatte. Aber jetzt haben wir zum einen die größere Ansammlung von Stammabschnitten und Ästen der beiden gefällten Walnussbäume, die Konstruktionsreste unserer alten Sitzgarnitur und den großen schon ganz zerrissenen Kirschbaumstamm zu Brennholz, in ofengerechte Abschnitte verarbeitet. Und zum anderen konnte ich die verschiedenen Abschnitte des Fliederbaumstamms auseinandersägen, die V. mitgebracht hatte. Tatsächlich handelt es sich um ein sehr schweres, dichtes und hartes Holz, das im Kern eine dunkle Färbung aufweist und auch eine interessante farbliche Binnendifferenzierung aufzuweisen scheint. Zwei der mitgebrachten Abschnitte des Stamms waren einwandfrei, die konnte ich jeweils in der Länge halbieren und dann durch die Markröhre längs teilen. Das ergab dann 8 exzellente Abschnitte, deren Schwund beim Trocknen sich in Grenzen halten sollte, zumal ich natürlich alle Abschnitte an den Enden mit heißem Paraffin versiegelt habe, um das Trocknen zu verlangsamen, wie ich das immer tue. Neben den beiden längeren ziemlich gleichmäßig dicken Abschnitten gab es auch noch einen schmäleren Abschnitt vom oberen Teil des Stamms und einen kurzen, sehr dicken unteren Abschnitt. Beide waren aber leider überwiegend nicht zu gebrauchen, weil sie vom Kern aus ausgefault waren und kaum noch durchgängig stabiles Holz aufwiesen. Aus diesen Endabschnitten konnte ich nur einige kleine Abschnitte extrahieren. Ich bin jetzt sehr gespannt, wie das Material sich während des Trocknens an der Luft verhält, und wie es in vollständig abgetrocknetem Zustand aussieht. Als Material für die Wunschbaum-Manufaktur sollte es in jedem Fall schon wegen der Dichte und interessanten Farbigkeit sehr geeignet sein.