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Vorbereitung auf den Wintergarten

Die drei kleinen Wunderbäumchen muss ich in einigen Wochen, wahrscheinlich im Laufe des Novembers, noch aus dem Garten entfernen. Bis dahin werden sie noch grünen, aber nach mehreren empfindlichen Nachtfrösten hintereinander sicherlich schlapp machen, sprich die Blätter werden dann erfrieren und vergehen. Dann ist es auch an der Zeit, die ganze einjährige Staude mit den Wurzeln auszugraben. Im nächsten Frühjahr gibt’s dann einen neuen Versuch. Dafür sind die nicht gerade vielen Samenkerne, die ich diesen Sommer zusammentragen konnte, doch noch ausreichend. Ansonsten wird es im Garten nicht mehr allzu viele Vorbereitungen für den Winter geben. Das Wasser im Springbrunnenbecken ist natürlich noch abzulassen, die Chilis und die Strohblumen müssen irgendwann im November auch abgeschnitten und die Pflanzkübel geleert werden. Und die Tröge und Pflanzgefäße im Vorgarten werden wintertaugliche Pflanzen erhalten, die am Rand von M. mit Moos ausgelegt werden. Das ist ein schönes jahreszeitliches Ritual, das den frostresistenten Pflanzen gewissermaßen die Ehre erweist und zeigt, dass man symbolisch auch für ihr Wohlergehen sorgt. Denn gut eingepackt zu sein, wünschen wir uns selbst ja auch während der kalten Jahreszeit.

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Ein erster Gartensaisonabschied

M. hat es für diesen Samstag vorgesehen und ich meine, wir haben dafür auch den richtigen Zeitpunkt erwischt. Denn die Verabschiedung der Gartensaison ist unvermeidlich. Es war ein Glück, dass es nach Tagen heute endlich einmal nicht geregnet hat, alles einigermaßen aufgetrocknet ist und sogar die Sonne herauskam. Man merkte, wie das den Geist weiter macht und den Wetter& Corona Frust der letzten Monate kurzzeitig vergessen ließ. Auf jeden Fall waren es gute Bedingungen, um die Sitzgarnituren im Garten teils reinzuholen, teils winterfest zu machen. Natürlich gehörte dazu, auch alle Polster und Decken hereinzuholen, zu waschen und für die nächste Saison wegzulegen. Die Aktion war noch recht schnell abgeschlossen, so dass wir uns auch noch weiteren Pflanz- und Gartenarbeiten widmen konnten. M. hatte einige Pflanzen umzutopfen oder in größere Gefäße mit mehr und neuer Erde zu verpflanzen. Der Hofraum musste vom schon verrotteten und regennassen Laub befreit werden. Die letzten Sonnenblumen habe ich auch mit Wurzeln aus der Erde gezogen und kompostiert, nur die Rizinusstauden sollen noch einige Wochen bleiben dürfen, da sie sich noch vital und grün präsentieren. Strohblumen erfreuen sich ebenso noch guter Gesundheit und blühen eifrig. Und die Chilis haben über diese Regenwochen weiter ihre Schoten wachsen lassen, blühen gleichzeitig immer noch, nur bringen sie die oft schon ausgewachsenen Schoten nicht mehr zur Reife. Ich hoffe, diesem vergleichsweise hellen und trockenen Tag werden jetzt einige ähnliche folgen. Dann könnte es mit der prognostizierten guten Chiliernte vielleicht doch noch etwas werden. Das war schonmal ein erster Gartensaisonabschied, dem noch einige weitere folgen werden, denn so richtig ist der Herbst noch nicht durch, und wirklicher Winter ist ebenfalls noch weit.

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Ein Wochenende der Herbstsymbolik

Heute hat sich bestätigt, dass der Zeitpunkt für die Gartenarbeiten und die Wintervorbereitung gestern genau richtig getroffen war. Denn der Nachtfrost war deutlicher als zuvor in diesem Herbst und die fast schon klirrende Kälte hielt den ganzen Tag an. Auch die letzten Baumblätter sind dem Frost jetzt zum Opfer gefallen und die bereits entfernten Pflanzen hätten unter dieser Kälte sicher die letzte Lebenskraft verloren. So haben wir den Samstag gut genutzt, um an diesem Sonntag etwas Freiraum für anderes zu haben, was liegengeblieben war, diesmal mit weniger körperlicher Anstrengung. Atmosphärisch war das heute ebenfalls passend für den Gedenktag, dem bereits 1920 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ins Leben gerufenen Volkstrauertag. Für uns immer wieder ein Anlass, uns in deutscher Perspektive an die geschichtlichen Wurzeln und heutigen Ausformungen der Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Terror zu erinnern.

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Baumarkt, Chilis, Schlehen und ein Abschied von der Gartensaison

Das war wieder ein vollständig der Handarbeit gewidmeter Arbeitssamstag. Der letzte Arbeitsschritt für das aktuelle Armband war am Vormittag in der dafür durchschnittlichen Zeit abgeschlossen. Danach musste ich noch Verschiedenes für meine Trockenblumenarrangements und für den Garten besorgen. Und anschließend wartete der Teller voller reifer Chilischoten darauf, entkernt und für die Lufttrocknung kleingeschnitten zu werden. Eine ungewöhnlich langwierige Arbeit, was mir eine Vorstellung davon verschafft, was noch alles nachkommt, bis die unzähligen noch nicht ganz reifen Schoten der drei Pflanzkübel alle abgeerntet sein werden. Sehr am Herzen lag es mir, heute noch die Schlehensträucher in der Nähe zu besuchen. Es war klar, dass nach dem Dauerregen und der Kälte viele Früchte nicht mehr in der besten Verfassung sein würden bzw. viele auch schon von den Vögeln gefressen sein würden. Andererseits macht es keinen Sinn, sie zu früh zu ernten. Sie sollten eben doch das typische wildfruchtige Aroma ausgebildet haben. Und das ist eben erst im späteren Herbst zu erwarten. Für die geringere Menge, die ich mir zum Pflücken dieses Mal vorgenommen hatte, war es jedenfalls der richtige Zeitpunkt. In verwendbarer Qualität konnte ich in einer Stunde Pflückzeit genügend Schlehen sammeln, um den Vorrat an leckerem Schlehenlikör später aufstocken zu können. Das reicht dann auch erst einmal. Zum Abschluss dieses Arbeitstages haben wir dann noch, etwas früher als sonst, die Sitzgarnituren im Garten winterfest gemacht, Poster abgeräumt und trocken verstaut, bis sie im Frühjahr wieder hervorgeholt werden. Und außerdem gibt’s ja noch jede Menge anderer Dinge, die den Winter über nicht im Garten bleiben sollen, Dünger, Spezialerde, Pflanzenschutzmittel, bestimmte Pflanzstützen u. ä. Auch dafür war der Zeitpunkt jetzt gekommen, da wir nicht mehr damit rechnen, für dieses Jahr noch einmal draußen sitzen zu können. Nur der Garten selbst wird noch einige Arbeit machen, denn darin ist noch lange nicht alles für die kalten Monate vorbereitet.

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Den Gartenwinter vorbereiten

Die Vorhersage lässt auf wenigstens einige goldene Oktobertage um das Wochenende herum hoffen. Das werden wir sicher nutzen, um die letzten Gartenarbeiten zu erledigen, z. B. die verblühten Sonnenblumen zu entfernen, die Sitzgarnitur winterfest zu machen, vielleicht auch den Efeu noch einmal zurückzuschneiden. Die Arbeit im Garten geht eben nie aus. Und gerade im Winter sollte der Garten auch ordentlich hergerichtet sein. Das macht ein gutes Gefühl. Zumindest ein kunsthandwerkliches Projekt werde ich bis zum Wochenende ebenfalls noch umsetzen. Eine recht schöne gleichmäßige Verteilung für diese Arbeit war durchgehend in diesem Jahr zu beobachten. Eigentlich gut so, denn allzu überladene Hochphasen können die Freude an der Holzarbeit auch einmal gefährden.

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Was noch zum Abschluss gebracht werden soll

Das werden dann wohl tatsächlich die letzten sommerlich anmutenden Tage dieses Jahres. M. ist deshalb auch fest entschlossen, die Sitzgarnituren im Garten einzupacken und alles winterfest zu machen. Auch wenn das wahrscheinlich angebracht ist, fällt es mir doch jedes Mal schwer, da es auch etwas Symbolhaftes mit sich bringt. So als ob man mit der hellen und warmen Jahreszeit für längere Zeit abschließt. Tatsächlich halten wir uns schon öfter und länger drinnen auf. Und der Pullover über dem Hemd ist auch oft kein Luxus mehr. So ist denn wieder ein erlebnisreiches Kapitel, dieser wunderbar sonnenreiche lange Sommer 2018, Geschichte. Und unser Blick richtet sich auf das Aufarbeiten und zum Abschluss bringen all dessen, was in diesem Jahr noch zum Ende gebracht werden soll. Der Garten, das Brennholz und das letzte Zurückschneiden der Bäume sind da nur ein symbolischer und praktischer Anfang.

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