Schlagwortarchiv: Winter

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Ein Argument gegen das Verschwinden der Jahreszeiten

Eigentlich hatte V. vorgehabt, heute den Holzofenofen endlich und zum ersten Mal für diesen Winter anzufeuern. Aber dazu ist es dann doch nicht gekommen, wohl weil die Temperatur über Nacht wieder angestiegen war. Sehr regnerisch, aber nicht sehr kalt, ist es jetzt. Und eigentlich könnten wir die Holzofenwärme trotzdem gut vertragen. So hoffe ich auf eine erneute Abkühlung und wieder sonnigeres Winterwetter. Denn das ist eine gute Konstellation für den Ofen, dann zieht er auch am besten. So scheint der Winter doch noch einige Spuren seines eigentlichen Charakters auch in dieser Saison zu entfalten. Und wir werden eine Argument mehr erhalten, das Verschwinden der Jahreszeiten nicht für ein Naturgesetz zu halten. Lieber noch als das Heizen mit dem Holz ehemaliger Fichten und Obstbäume ist mir aber ein möglichst frühzeitiger Frühling, der die Bäume wieder lebendig werden lässt, uns Grün und Licht bringt.

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Sich von innen nach außen wenden

Die Projektarbeit und das technische Arbeiten an Bildern und Grafiken scheint endlos in diesen Tagen. Und doch zeichnet sich der Abschluss einer Reihe von länger verfolgten Arbeiten ab. Das macht den Kopf wieder frei für Liegengebliebenes, und hoffentlich bald wieder für die Baum- und Landschaftsfotografie, für die Aktualisierung der Wunschbaum-Websites und einige kommunikative Innovationen bei der Veröffentlichung. Auch wenn man sich bei solch halbherzigem Winterwetter weniger gut vorstellen kann, dass das Licht, das Grün und das neue Aufleben im Frühling bald schon wieder im thematischen Mittelpunkt stehen kann. Die Menschen sind derzeit noch stark vom Außen beeinflusst, was sich in ihre Glieder, Gedanken und Motivationen eingeschlichen hat. Das muss zunächst wieder abgestreift und durch stärker von innen nach außen Gerichtetes ersetzt werden.

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Klimawandel und veränderte Wahrnehmungen

V. hat heute zum ersten Mal ernsthaft vom Holzofen gesprochen. Weil es in den letzten Tagen über Nacht unter die Nullgrad-Marke ging. Da denkt man schon eher an Winter. Mir wäre es ganz recht. Irgendwie fehlt ohne den Ofen etwas und die Jahreszeit ist noch schlechter als solche identifizierbar. Wenn da die Erkältungen nicht wären, würde man möglicherweise gar nicht mehr an die Jahreszeit denken. Symptomatisch ist auch die Arbeitspause der Wunschbaum-Manufaktur. In richtig langanhaltenden, grimmigen und ungemütlichen Wintern sah das ganz anders aus. In diesen Situationen ist das Bedürfnis nach Grün und der symbolischen Lebenskraft der Bäume besonders ausgeprägt gewesen. Aber Klimawandel und wie er sich bei uns mittlerweile regelmäßig auswirkt macht solche Erfahrungen zunehmend unwahrscheinlich. Damit verschieben sich auch gewisse Bedürfnislagen. Es wird eine der Herausforderungen in der Weiterentwicklung der Wunschbaum-Projekte sein, diese Veränderung zu berücksichtigen und den eigenen Kommentar inhaltlich erkennbar zu machen. Da bin ich selbst gespannt.

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Gibt es eine Holzofensaison?

Bei Temperaturen, die endlich einmal winterlich zu nennen sind, habe ich durchaus noch Hoffnung, dass die Holzofensaison nicht ganz abgesagt ist. V. und M. scheinen derzeit noch keine Tendenz zu haben, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass der Februar noch sehr kalte Tage bringt. Und dann könnten wir unser gut abgelagertes Fichtenholz nutzen, und die länger anhaltenden Obstbaumabschnitte. Für wohlige Holzofenwärme, die ich in dieser erkältungsgeplagten Zeit vermisse.

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Trügerischer Frühlingswinter

Die meisten Menschen sind wohl von der frühlingshaften Anmutung dieser Tage überrascht und darüber angenehm erfreut. Das erwartet man nicht in der Mitte des Winters. Und tatsächlich waren in den vergangenen Tagen, insbesondere gestern und heute, die Temperaturen ungewöhnlich hoch für die Jahreszeit. Und gleichzeitig gab es tatsächlich reichlich Sonne. Das lässt einen sogleich auf einen zeitigen Frühling hoffen und weckt gleich wieder die Lust, den Radius weiter auszudehnen. Auch das ist eine für die Jahreszeit eher untypische Entwicklung. Für einmal begonnene Projekte ist solche Einstellung eher hinderlich, da die Menschen bei solchen witterungsbedingten Ausreißern eher unsichtbar und unhörbar werden, wie wenn es aktuell eben anderes oder besseres zu tun gäbe. Aber für die allgemeine Stimmungslage ist es auch ein Gewinn. Die Bäume lassen sich natürlich von so kurzzeitigen Hochs noch nicht beeinflussen. Deshalb kann man auch noch keine wirklichen Anzeichen eines Pflanzenfrühlings erkennen. Die Pflanzen sind eben generell vorsichtig, trauen dem schönen Wetter noch nicht. Auf Grund ihrer angeborenen Weisheit in solchen Fragen, kann man ihnen auch meist vertrauen. So warte ich auf die ersten Anzeichen eines wirklichen Frühlings, der wohl noch auf sich warten lässt. Vielleicht erleben wir ihn ja in diesem Jahr früher und uns ist anschließend eine lange Periode lichten und warmen Wetters vergönnt.

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Winterliche vs. sommerliche Orientierung in der Holzarbeit

Die Holzarbeit am späten Nachmittag hat sich zu dieser Jahreszeit zu einem lieb gewonnenen Ritual entwickelt. Das ist Arbeit vollständig bei künstlichem Licht. Und obwohl ich immer darauf hinweise, dass für die Holzarbeit das Sonnenlicht wichtig ist, wegen der Nähe zum Material und seiner Herkunft aus den lebenden Bäumen, so ist das in den Wintermonaten doch umgekehrt. Fast mehr Innerlichkeit und Nähe zur Energie und Ausstrahlung der jeweiligen Baumart ist während dieser abgeschiedenen Werkstattstunden im Keller unter Halogenlicht möglich. Dann richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf das Werkstück und zudem ins eigene Innere, während die Freiluftsaison den Gedankenradius und die Wahrnehmung eher ausweitet und sich mit zunehmender Wärme und natürlichen Helligkeit ausweitet.

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Gesichertes Baum-Weihnachtspräsent

Vater, Mutter und Kind werden sich vor Weihnachten über ein gemeinsames Geschenk freuen können, das von der Symbolik und Energie der Bäume lebt. Das Armband-Set konnte ich heute fertigstellen, so dass das Feiertagspräsent gesichert ist. Ganz interessant ist diese Arbeit gerade in der Jahreszeit, die von Kälte, früher Dunkelheit und Unbeständigkeit geprägt ist. Glücklicherweise wechselt das auch einmal mit sonnenreichen Phasen ab, wie wir es heute erleben durften. Das ist dann erlebbares Winterwetter, das den Winter von seiner reizvolleren Seite zeigt. Wäre schön, wenn wir solches an den Feiertagen erleben dürften. Bis dahin sind es aber noch gut drei Wochen, so dass eine Prognose unmöglich scheint. Ich hoffe, dass die Fäden bis Weihnachten, wie man sich das so wünscht, möglichst gleichzeitig zusammenlaufen und nicht allzu viele unabgeschlossene Überhänge bleiben.

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Hilfe beim Einstimmen auf den Winter

Eine schöne Mischung zwischen Projektarbeit, die eher von technischem Denken dominiert ist, und dem handwerklichen Arbeiten mit Holz konnte ich heute wieder realisieren. Schön, dass ich in der Form in den kommenden Tagen weitermachen kann, denn das passt für mich gut in die Jahreszeit, weil es dem Unwirtlichen da draußen etwas symbolhaft Erdverbundenes entgegensetzt. So sind auch und gerade an regennassen Kältetagen wie diesen für mich die Bäume und ihre Energie immer präsent und erleichtern mir auch die Anpassung und das Einstimmen auf den Winter.

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Beschleunigte innere Zeit

Die Zeit fliegt in diesen Novembertagen noch schneller als sonst. Es ist eine Beschleunigung im Laufe des Lebens, mit zunehmendem Alter festzustellen. Aber auch eine Beschleunigung in Abhängigkeit von der Jahreszeit. So sind diese mit Arbeit dicht angefüllten Herbsttage sehr kurz. Nicht nur wegen des schwindenden Lichts und der Annäherung an die Wintersonnenwende. Auch weil die „innere Zeit“ in dieser Phase des Jahres anders, eben schneller vergehend wahrgenommen wird. Gut für das jahreszeitliche Empfinden und dem Verschwinden der Jahreszeiten entgegenwirkend, aber auch das Gefühl verstärkend, bis zum Jahresende alles Mögliche zum Abschluss bringen zu müssen und dabei Gefahr zu laufen, den Überblick zu verlieren.

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Zyklischer Wechsel bei der Holzarbeit

Nun werde ich auch bei ungemütlichem Wetter wieder zumindest die ersten Arbeitsschritte meiner aktuellen Holzarbeit in der Werkstatt draußen realisieren müssen. Immerhin geht’s danach wieder ins Warme. Denn ich denke nicht, dass es jetzt noch möglich sein wird, viele Stunden im Freien zu arbeiten, zumal der Großteil im Sitzen erledigt wird und das sehr schnell unangenehm werden kann. Dieses abgeschlossene, glockenhafte Arbeiten im Kellerateilier hat durchaus auch etwas für sich. Natürlich ist es etwas ganz Anderes als während des Sommers im Garten, mit Kontakt zu den Pflanzen und bei natürlichem Licht. Aber jetzt kann die Aufmerksamkeit wieder ganz in das Material und seine Symbolik, auch auf die Auftraggeber und ihre Motive gelenkt werden. Eine Verschiebung der Aufmerksamkeit, die dieser Arbeit einen veränderten Schwerpunkt verleiht. Das finde ich gut, um über die Jahre nicht in lähmende Routine zu verfallen. Das zyklische Abwechseln ist da hilfreich.

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Baumarkt, Chilis, Schlehen und ein Abschied von der Gartensaison

Das war wieder ein vollständig der Handarbeit gewidmeter Arbeitssamstag. Der letzte Arbeitsschritt für das aktuelle Armband war am Vormittag in der dafür durchschnittlichen Zeit abgeschlossen. Danach musste ich noch Verschiedenes für meine Trockenblumenarrangements und für den Garten besorgen. Und anschließend wartete der Teller voller reifer Chilischoten darauf, entkernt und für die Lufttrocknung kleingeschnitten zu werden. Eine ungewöhnlich langwierige Arbeit, was mir eine Vorstellung davon verschafft, was noch alles nachkommt, bis die unzähligen noch nicht ganz reifen Schoten der drei Pflanzkübel alle abgeerntet sein werden. Sehr am Herzen lag es mir, heute noch die Schlehensträucher in der Nähe zu besuchen. Es war klar, dass nach dem Dauerregen und der Kälte viele Früchte nicht mehr in der besten Verfassung sein würden bzw. viele auch schon von den Vögeln gefressen sein würden. Andererseits macht es keinen Sinn, sie zu früh zu ernten. Sie sollten eben doch das typische wildfruchtige Aroma ausgebildet haben. Und das ist eben erst im späteren Herbst zu erwarten. Für die geringere Menge, die ich mir zum Pflücken dieses Mal vorgenommen hatte, war es jedenfalls der richtige Zeitpunkt. In verwendbarer Qualität konnte ich in einer Stunde Pflückzeit genügend Schlehen sammeln, um den Vorrat an leckerem Schlehenlikör später aufstocken zu können. Das reicht dann auch erst einmal. Zum Abschluss dieses Arbeitstages haben wir dann noch, etwas früher als sonst, die Sitzgarnituren im Garten winterfest gemacht, Poster abgeräumt und trocken verstaut, bis sie im Frühjahr wieder hervorgeholt werden. Und außerdem gibt’s ja noch jede Menge anderer Dinge, die den Winter über nicht im Garten bleiben sollen, Dünger, Spezialerde, Pflanzenschutzmittel, bestimmte Pflanzstützen u. ä. Auch dafür war der Zeitpunkt jetzt gekommen, da wir nicht mehr damit rechnen, für dieses Jahr noch einmal draußen sitzen zu können. Nur der Garten selbst wird noch einige Arbeit machen, denn darin ist noch lange nicht alles für die kalten Monate vorbereitet.

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Den Garten auf den Winter vorbereiten

Die verblühten Sonnenblumen habe ich diesmal zur gleichen Zeit wie im Vorjahr entfernt. Das ist schon notwendig und bei der jetzt feuchten Erde auch leicht zu machen, damit die teils voluminösen Wurzelstöcke nicht über den Winter in der Erde verbleiben. Es ist besser, wenn die ohnehin noch verbleibenden feinen Wurzelfasern und Blattreste im Winter Gelegenheit haben, sich mit der übrigen Gartenerde zu vermischen, um im Frühjahr wie natürlicher Dünger zu wirken. Auch muss ich dann nicht immer so viel neue Erde auffüllen. Die Rizinusstauden lasse ich noch einige Wochen. Irgendwann im November, wenn deren Blätter den anhaltenden Nachfrösten endgültig zum Opfer gefallen sind, werden auch sie entwurzelt. Aber derzeit sind sie noch zu schön und vollständig grün. Nur die Samen werden ich jetzt nicht mehr entnehmen können, da bei der vielen Feuchtigkeit die Kapseln nicht mehr austrocknen. Das aber ist die Grundvoraussetzung für später brauchbare Wunderbaumsamen.

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Überschaubare Symbolarbeit

Ein einzelnes Produkt wird Ergebnis meiner Holzarbeit in dieser Woche sein. Wie schon in vielen Wochen zuvor. Das ist ungewöhnlich, aber zurzeit auch sehr erholsam, da so die Arbeit überschaubar bleibt und sich nicht in unzähligen und unvermeidlich auch ermüdenden Wiederholungen derselben Arbeitsschritte verliert. Deshalb freue ich mich auf diese so lieb gewonnene Tätigkeit zum Ende der Gartensaison. Wahrscheinlich wird es die letzte Gelegenheit in diesem Jahr sein, meinen Atelierplatz im Freien zu beziehen. Ab nächster Woche zeihe ich dann in das Kelleratelier um.

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Den Gartenwinter vorbereiten

Die Vorhersage lässt auf wenigstens einige goldene Oktobertage um das Wochenende herum hoffen. Das werden wir sicher nutzen, um die letzten Gartenarbeiten zu erledigen, z. B. die verblühten Sonnenblumen zu entfernen, die Sitzgarnitur winterfest zu machen, vielleicht auch den Efeu noch einmal zurückzuschneiden. Die Arbeit im Garten geht eben nie aus. Und gerade im Winter sollte der Garten auch ordentlich hergerichtet sein. Das macht ein gutes Gefühl. Zumindest ein kunsthandwerkliches Projekt werde ich bis zum Wochenende ebenfalls noch umsetzen. Eine recht schöne gleichmäßige Verteilung für diese Arbeit war durchgehend in diesem Jahr zu beobachten. Eigentlich gut so, denn allzu überladene Hochphasen können die Freude an der Holzarbeit auch einmal gefährden.

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Frühherbstliche Jahresabschlussstimmung

Durch das anhaltende Fehlen von Licht und Sonne wirkt die gesamte Szene tagsüber jetzt schon winterlich. Da wundert es nicht, wenn die ersten Weihnachtsmotive in meinen Microstock-Portfolios nachgefragt werden. Interessanterweise war das erste dieser Saison das Motiv des LED-Weihnachtsbaums in stilisierter Form, den ich vertikal halbiert als quadratische Weihnachtsmotivkarte gestaltet hatte. Und auch die Gedanken richten sich immer mehr in Richtung des Jahresendes und auf all die Projekte, die noch auf Weiterentwicklung und Abschluss warten.

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Ein neuer Brennholzvorrat

Mit dem Vorhaben, das Brennholz für diesen Winter in ofengerechte Abschnitte zu sägen, habe ich V. erst am Morgen überrascht. Gerade weil ich die üblichen Bedenken kenne, war das sicher die beste Vorgehensweise. Auch die Befürchtung, das Wetter könnte nicht halten, konnte ich vertreiben. Tatsächlich gab es zwischendurch zwar einige kurze Nieselregenphasen, aber richtiger Regen blieb nach einem kurzen Intermezzo am Morgen den ganzen Tag über aus. Ich bin froh, dass wir den gesamten Stapel bis zum frühen Nachmittag abarbeiten konnten. Das Saubermachen ist danach immer noch mit viel Aufwand verbunden. Aber damit ist dieses Traditionsprojekt auch wieder erledigt. Da ich schon einmal dabei war, bin ich anschließend gleich zur kleineren Kreissäge übergegangen und habe zum einen verschiedene Apfelbaumabschnitte, die ich beim Brennholzmachen abgezweigt hatte, auf Länge gesägt und begradigt. Das sind Vorratsabschnitte, die mein Depot aufstocken. Und es war Gelegenheit, die über den Sommer an frischer Luft getrockneten Feigenbaumholzabschnitte in gebrauchsfertige Kanteln zu verwandeln. Das Material hatte ich vor einigen Monaten von privater Seite erworben. Bei Lieferung war es schon ganz schön angetrocknet, in der aufgesägten und mit Paraffin an den Schnittkanten getränkten Form konnte es sehr viel weitere Feuchtigkeit verdunsten, so dass die Kanteln zum jetzigen Zeitpunkt schon möglich waren. Es ist schön, dass ich damit meinen immer etwas dünnen Vorrat an Feigenbaumholz erneut aufgestockt habe.

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Ofensaison verlängert

Ein krasser Wetterumschwung, der auch körperlich spürbar wird. Das hätte man sich eigentlich umgekehrt vorgestellt, dass es nämlich zu den Fastnachtstagen schön wird. So ist es fast schon wieder winterlich, nass, kalt und ungemütlich. Da ist es naheliegend, dass V. heute etwas Brennholz nachgeholt hat, da der angehäufte Vorrat jetzt vollständig aufgebraucht war. Wenn es so bleib, werden wir die Ofensaison sicher noch etwas verlängern. So können uns die Bäume noch länger etwas von ihrer zu Lebzeiten aus der Sonne gewonnenen Energie weitergeben.

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Winterlicher Erdkontakt

Es sieht fast so aus, als ob die von uns als wohlig empfundene Holzofenwärme anderen eher unheimlich ist. Jedenfalls meinte das eine häufige Besucherin und Ms Freundin, als sie heute ins Ofenzimmer trat. Vielleicht sind so temperaturempfindliche aber einfach noch nicht auf den Geschmack gekommen. Gerade in Erkältungszeiten schätze ich durchgängig durchwärmte Räume sehr, auch wenn die Luft etwas trockener ist, was wir ohnehin durch verschiedene Verdunstungsquellen ausgleichen. Aber diese Art von Heizung, die wir der Lebensenergie der Bäume und damit letztlich der Sonne zu verdanken haben, die ist für uns schon zu einem festen Bestandteil unserer jahreszeitlichen Wahrnehmung geworden. Anders herum ist der Winter fast nicht Winter zu nennen, wenn der Ofen mit Rücksicht auf nicht fallen wollende Temperaturen erst gar nicht angefeuert wird. Auch das haben wir schon einige Male gehabt und fühlten uns dann wehmütig, wie wenn man einen Verlust erlitten hat. Archetypische Einstellungen vielleicht, aber solche, die uns auch in dieser Zeit des Jahres, wenn die Pflanzen weit weg und kaum präsent sind, helfen, im Kontakt zur Erde zu bleiben.

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Spürbare Wärme der Hölzer

Der Winter hat uns mit seinen unangenehmen Seiten noch fest im Griff. Überall wird verstärkt und anhaltend gehustet und geschnieft. Und man genießt jede gut geheizte Umgebung, besonders wenn die Wärme vom Holzbrandofen kommt. Ich bin froh, dass wir genug Brennholz für diese Saison vorbereitet haben. Das schafft insgesamt eine angenehme Atmosphäre und erleichtert es sehr, den Frühling noch nicht spüren zu können. Mit meiner handwerklichen Holzarbeit ist mir ein weiterer Ausblick auf die wärmeren Tage vergönnt, denn im Holz ist immer viel Wärme gespeichert. Bei der Bearbeitung ist die dann auch spürbar, nicht nur durch die Symbolik der Hölzer.

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Symbolischer Lückenfüller bleibt aktuell

Schon ist der erste Monat des Jahres vorbei, und der Winter scheint seinen Höhepunkt noch nicht erreicht zu haben. Heute hatten wir erstmals richtig Schnee, mit gleich darauf einsetzendem ungemütlichem Tauwetter. Der Holzofen wird wohl noch eine Weile in Gebrauch bleiben. Zumindest bis V. und M. ihre Erkältungserscheinungen hinter sich haben, und es mich hoffentlich nicht ebenfalls erwischt. Ich freue mich, dass trotz der vielen Wetterablenkung doch meine Wunschbaum-Projekte aktuell viel beachtet werden, was ich an Kommentaren, Anfragen und Rückmeldungen erkenne. Schön, dass diese lang angelegt und schon lange praktizierte Projektarbeit lebendig bleibt und das Thema seine Aktualität nie verliert. Da bin ich zumindest gedanklich schon bei all dem, wofür die Baumsymbolik steht, nämlich Lebendigkeit, jahreszeitlicher Wandel und das Spiegeln innerer menschlicher Handlungen. Ein prima Lückenfüller, bis die lebenden Bäume wieder neue Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Lichtarme Schneetage

Heute früh hat bei uns der erste nennenswerte Schnee gelegen. Bis dahin war es einige Male nur leicht gepudert gewesen. Und dieser neue Schnee war sehr nass, was sich in Form von lockerem Schneeregen den ganzen Tag fortgesetzt hat. Das bedeutet noch weniger Sonnenstrom als ohnehin schon, wegen der Abschattung der Solarzellen. Und noch weniger Licht, das einem die Stimmung verbessern könnte. Tatsächlich scheinen die Menschen in diesen Tagen wie abgetaucht und kraftlos. Höchste Zeit, dass der Winter seinen Höhepunkt hinter sich lässt und sich erste Zeichen vegetabiler Belebung zeigen. Das erste neue Baumgrün wird eine Erleichterung bringen.

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