Mit Blick auf die lichtere Jahreszeit

In den Onlineshops sieht man jetzt noch, Ende Januar, jede Menge Weihnachtsartikel. Bei einem, einem Tischset mit Weihnachtsbaum- und anderen weihnachtlichen Mustern, war ich kurz versucht, unsere Sammlung zu erweitern. Aber dann habe ich mich doch dagegen entschieden. Nicht nur, weil es sonst überhandnimmt, auch weil ich gerade erst die Weihnachtszeit sehr bewusst verabschiedet habe. Da liegt es nahe, den Blick auf die lichter werdende Jahreszeit zu lenken. Und für diesen Beginn steht eben Anfang Februar, mit Mariä Lichtmess. So viel ist davon jetzt noch nicht zu sehen, dominieren doch die trübsten spätwinterlichen Eindrücke, die Lichtarmut, der Regen, die Kälte. Aber natürlich hat das Frühlingshafte jetzt schon den größeren Anteil an der Atmosphäre und wird sich bald durchsetzen. So hoffe ich, auch dass wir die neuerliche Umstellung biorhythmisch gut verarbeiten.

Verlängerte Weihnachtszeit

Weihnachten ist doch tatsächlich immer noch nicht vollständig für uns abgeschlossen. Es ist mir nämlich noch nicht möglich gewesen, den Grünschnitt unseres Weihnachtsbaums in die grüne Tonne zu verfrachten. Ich hatte ihn letztes Wochenende vollständig in handliche Abschnitte zerteilt, um die Überbleibsel des Baums auch vollständig und einfach zum Bioabfall geben zu können. Jetzt wird die Tonne aber abgeholt, so ist morgen auch die letzte Gelegenheit, die großen Grünschnittsack zu leeren. Immerhin, durch die Verzögerung ist mir die Weihnachtszeit noch ein wenig verlängert worden.

Verabschiedungen und Aufbrüche

Was für ein ruhiger Sonntag, wie wir ihn schon länger nicht mehr hatten. Nach den Feiertagen und dem Verabschieden der feierlichen Wochen war das aber auch mal notwendig und erhol-sam. Auch wenn wir mit dem Wegräumen der Weihnachtssachen noch immer nicht komplett abgeschlossen haben. Das Allermeiste ist nun doch für den Start ins neue Jahr vorbereitet. Nur die Kerzen brennen aktuell sogar noch zahlreicher als in der Adventszeit. Das ist auch symbolisch bzw. energetisch zu verstehen, denn meistens, von gestern einmal abgesehen, versinken die Tage doch in großer Dunkelheit bzw. fehlt das Sonnenlicht fast komplett, so dass der Kerzenschein ein wenig Ausgleich schafft. Passend zum Auftakt des Arbeitsjahres freue ich mich, meine eigene Projektwebsite bald in runderneuerter technischer Verfassung veröffentlichen zu können. Die beschreibt die Auftragsprojekte, aber auch meine eigenen rund um Wunschbaum, Manufaktur und Agenturinitiativen, jetzt wieder ganz zukunftssicher aufgesetzt.

Beginn der Nicht-Weihnachtszeit

Jetzt am Abend ist unser Weihnachtsschmuck vollständig weggeräumt und für die nächste Saison bereitgestellt. Das Sortieren und Verstauen sind natürlich immer auch ein wichtiger Teil dieser Verabschiedung der Weihnachtszeit. Auch um bei den Vorbereitungen später alles gut zugänglich und griffbereit zu haben. Die Wochen mit Weihnachtsbaum sind doch immer etwas sehr Besonderes, insofern war ich traurig, mich von dem Baum verabschiedet zu haben. Auch die so stimmungsvolle Lichterkette um das Sideboard, direkt neben dem Weihnachtsbaum, habe ich heute deinstalliert. M. hatte anschließend noch einiges zu tun, um den Raum wieder für die Nicht-Weihnachtszeit bereit zu machen.

Unser letzter Tag mit Weihnachtsbeleuchtung

Am Nachmittag konnte ich endlich mein umfangreiches kunsthandwerkliches Vorhaben weiterführen. Die Anfangsarbeit hatte ich schon zwischen den Jahren in der Außenwerkstatt, bei ziemlich frostigen Temperaturen, abgeschlossen. Aber der Auftrag wurde erst viel später bestätigt, so dass jetzt die Fortsetzung möglich wurde. Das Ganze wird sich ziemlich hinziehen, aber diese Routinearbeiten meines Manufakturprojekts haben etwas ungemein Konzentrierendes, Beruhigendes und Meditatives. Sie sind für mich deshalb wirklich ein Gewinn und gleichzeitig wichtiger Gegenpol und Ausgleich für die viele Technik, die mich täglich ebenso begleitet und vor Aufgaben stellt. Morgen will ich den zweiten Teil meines „Abschmückens“ realisieren. Schon traurig, weil damit die Weihnachtszeit tatsächlich auch augenscheinlich vorbei ist. Aber auch wichtig, weil nur so die saisonale Intensität erhalten bleibt. Und schließlich ist nach Weihnachten glücklicherweise, immer noch, vor Weihnachten. Am Abend haben wir uns alle kurze Zeit erschreckt: Der Weihnachtsbaum ließ sich nicht mehr anschalten. Die Lichterketten blieben aus, auch die Beleuchtung des Sideboards, die uns während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit dieses außerordentliche Lichtstimmung vermittelt. Nach einigen Tests habe ich herausgefunden, dass es an einer Mehrfachsteckdosenleiste lag, die wohl den Geist aufgegeben hat. Für kommende Weihnachten werde ich sie ersetzen müssen. Und für den letzten Abend der Weihnachtsbeleuchtung reicht das direkte Einstecken in die Wandsteckdose aus.

Die Raunächte, das Weihrauchritual und der heilsame Geist der Weihnachtszeit

Eigentlich hatte ich in dieser Weihnachtszeit einmal vor, das Räucherritual etwas früher aus-zuführen, z. B. am Silvestertag oder an Neujahr. Aber da kam immer etwas dazwischen. Deshalb ist es doch wieder der Dreikönigstag geworden, an dem ich die Tradition auch sonst immer, als letzte Gelegenheit sozusagen, habe Wirklichkeit werden lassen. Für das Durch-schreiten der Wohnräume nutze ich immer eine Keramikschale, auf der ich ein bis zwei Räucherkohlen entzünde und mit echtem Weihrauch-Harz bestreue. Wie immer waren die Kohlen nicht leicht zu entzünden, wahrscheinlich weil sie zu alt werden, immer nur an diesem Tag herausgeholt werden. Aber mit etwas Geduld gings dann doch, und am Ende verströmte die Schale auch eine kontinuierliche Weihrauchschwade, die sich in den Räumen verteilen konnte. Es freut mich, dass inzwischen auch V. nichts mehr gegen den praktizierten Brauch ein-zuwenden hat. Deshalb bin ich diesmal auch ganz offiziell durch die gemeinsam bewohnten Räume mit dem Weihrauch gegangen, damit alle etwas davon registrieren und nicht nur da-nach den Duft noch wahrnehmen. Natürlich hat das auch Bezüge zu den Heiligen drei Königen, die u. a. mit Weihrauch als Gaben zur Geburtskrippe des Jesuskinds kamen. Aber die Erwähnung im Baumtagebuch geht v. a. auf die Tatsache zurück, dass der Weihrauch ein Harz des Weihrauchbaums ist, genauer von einem der verschiedenen Boswellia-Arten gewonnen wird. Die wachsen vornehmlich in afrikanischen Ländern, v. a. im heutigen Somalia, auch in Eritrea, Sudan und Äthiopien. Also in Gegenden, aus denen die Heiligen drei Könige oder die „Weisen aus dem Morgenland“, was eher den vorderen Orient bezeichnet, nicht stammten. Ich finde, der Räucherbrauch während der Raunächte transportiert in besonders eindrücklicher und erinnerungswürdiger Weise den heilsamen Geist der Weihnachtszeit.

Ein neuer Blick auf die vegetabile Weihnachtssymbolik

An diesem letzten Tag in der Weihnachtszeit, die mir vor dem richtigen Start ins neue Arbeitsjahr übriggeblieben ist, habe ich mich noch einmal, quasi abschließend, mit meinen Weihnachtsfotografien beschäftigt. Bei einigen Microstock-Portfolios habe ich die zuletzt realisierte Auswahl noch hochgeladen und mit Beschreibungen und Bezeichnungen versehen. Auch die physischen Weihnachtsgrußkarten für die kommende Weihnachtssaison habe ich schon aus der neuen Auswahl ausgedruckt und fertiggestellt. Einfach weil es mir wichtig ist, dass diese Arbeiten noch unter dem Eindruck der Weihnachtszeit und ihrer besonderen Ästhetik stattfinden. Zwei der jüngsten weihnachtlichen Bildillustrationen mit Schwerpunkt auf traditioneller vegetabiler Weihnachtssymbolik und einer bewusst authentischen Lichtstimmung habe ich hier eingefügt:

Weihnachtliche Laterne als Tischdekoration im festlich erleuchteten Weihnachtszimmer
Nahaufnahme eines roten Weihnachtssterns vor dem Weihnachtsbaum

Das atmosphärische Umfeld der Weihnachtzeit nutzen

Der zweite Durchgang meiner handwerklichen Vorarbeiten für das aktuelle Manufakturprojekt war wegen der Kälte schon sehr anstrengend. Vor allem sind mir bei dem mehrstündigen Stehen die Füße eingefroren. Ansonsten war ich der Arbeit entsprechend gut eingepackt. Letztlich sind nach dieser zweifachen Anstrengung die einzelnen Stäbe nun aber perfekt, so dass ich die weiteren Arbeitsschritte in Ruhe und sukzessive im Kelleratelier weiterführen kann. Eine gute Grundlage, die ich schaffen wollte, bevor das neue Arbeitsjahr am Montag richtig von neuem startet. Meine letzten Weihnachtsfotografien habe ich ebenfalls verarbeitet und meinen Portfolios hinzugefügt. Größtenteils werde ich damit eine ganz ordentliche Erweiterung meiner Auswahl illustrativer Weihnachtsmotive erreicht haben. Die Erweiterung ist wichtig, weil sonst auch die älteren, an sich erfolgreichen Bilder mit guter Resonanz allmählich in der Versenkung verschwinden. Und diese Dinge während der Weihnachtszeit noch abzuschließen ist schon aus atmosphärischen Gründen von Bedeutung. Nun wünsche ich mir einen Sonntag mit mehr Ruhe und etwas Freiraum zur Kontemplation.

Wieder mehr Sinn für Traditionspflege erkennbar

Die Arbeiten mischten sich heute sehr ausgewogen, mit kreativen, technischen und kommunikativen Anteilen. Und zur kunsthandwerklichen Arbeit bin ich am Nachmittag auch noch gekommen, was in den nächsten Tagen fortsetzen will, um jüngste Anfragen nach Weihnachten abschließen zu können. Gefreut haben mich heute für M. aber vor allem die eher unverhofften Besuche, Nachzügler zu Ms gestern ohne Einladung gefeierten Geburtstag. Die Kon-takte waren dieses Jahr deshalb nicht weniger oder knapper, eher im Gegenteil. Aber das ist natürlich so kurz vor Weihnachten auch schön, kommt es dem weihnachtlichen Gedanken doch ziemlich nahe. Gefreut haben mich die verschiedenen lobenden Worte zu meinem Weihnachtsbaum, ganz ohne dass ich das selbst thematisiert hätte. Das zeigt, dass die Traditionen doch noch Menschen bewegen können, in diesem Jahr ist das noch deutlicher noch spürbar als in den Vorjahren.

Ein etwas anderer Vorweihnachtsgeburtstag

M. hatte zwar für den Geburtstag keine Einladung ausgesprochen. Aber natürlich ließen die Freunde und Bekannten es sich nicht nehmen, doch ihre Glückwünsche auszusprechen. Nur eben diesmal per Telefon, weswegen das den ganzen Tag über nicht mehr stillstehen wollte. Natürlich ist es schön zu erfahren, dass so viele Menschen an einen denken. Gerade in diesen Zeiten, die fast ganz ohne Gewissheiten und Erwartbares auszukommen scheinen oder die uns eben diesen Zustand immer mehr zumuten. Ich freue mich, dass neben den vielen Telefonkontakten dann doch auch einzelne persönliche Begegnungen stattfinden konnten, die sich eher zufällig und ebenfalls unerwartet ergeben haben. Das hat den Geburtstag abgerundet. Und der gestern erst geschmückte Weihnachtsbaum hat bei der Gelegenheit auch seine ersten Bewunderer gefunden. Einige Geschenke konnte ich zwischendurch beim Hören von Weihnachtsmusik schon verpacken. Aber es ist trotzdem noch einiges für die Weihnachtsvorbereitung zu tun. Und für die Zielgerade des Projekt- und Arbeitsjahres.

Ein besonders sinngesättigter Vorweihnachtstag

Der Tag war wieder sehr dicht gedränt und mit Aufgaben nur so überfüllt. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Bei den wirklich schönen Aufgaben, die heute überwiegend auf dem Plan standen, ist mir das dennoch eine Freude und Bestätigung. Denn die Traditionspflege im Umfeld der Weihnachtsfeiertage – damit meine ich sowohl die christliche Tradition generell, als auch unsere familiäre Ausdeutung derselben – die ist mir eben immer noch wichtig. Unabhängig von Zeitgeistumbrüchen und den Erfahrungen, die man nun einmal in dieser komplizierten Welt täglich machen muss. Besonders freut es mich, dass ich es schaffe, diese Traditionspflege in einer ehrlichen und in sich stimmigen Art fortzuführen. So wie das Schmücken des Weihnachtsbaums, das ich am Vor- und Nachmittag mit viel Ruhe umsetzen konnte – um mich mit M. über das schöne und eindrucksvolle Ergebnis zu freuen. Daran hat der aus-ladende Baum mit dem schönen Astaufbau, gerade im Kronenbereich, einen wesentlichen Anteil. Aber auch die Chance, das Schmücken nicht überhastet auszuführen, sondern mit einer feierlichen Grundhaltung, die in diesen Tagen nicht mehr ganz so selbstverständlich ist. Auch für Ms Geburtstag konnte ich das Ausstehende zum Abschluss bringen. Zusammen mit unverhofft eingegangenen Aussichten auf einen lebendigen Start der Wunschbaum-Manufaktur im neuen Jahr war das eine ebenso arbeitsintensiver wie von Sinnhaftigkeit gesättigter Vorweihnachtstag.

Unvergleichliche Sehnsucht nach Feiertagen und Jahresabschluss

Viele haben sich nun doch schon in den Weihnachturlaub verabschiedet. Denn auf meine Anfragen kamen schon nur noch wenige Reaktionen. Kein Wunder, sehnen sich die Menschen doch in diesem Jahr mehr denn je zuvor nach einer Auszeit, und eigentlich danach, dass dieses Katastrophen-, Krisen- und Umbruchjahr endlich seinen Abschluss finden möge. Natürlich verbunden mit der leisen Hoffnung, dass das neue eine positive Wendung bringen mag. Ich habe meine persönliche weihnachtliche Feiertagsphase mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums begonnen. Die Lichterketten konnte ich anschließend auch noch anbringen und verteilen. Eine gute Grundlage, die ich mir für heute vorgenommen hatte. Jetzt habe ich am Samstag Zeit, den Baum in Ruhe zu schmücken – und hoffentlich noch Gelegenheit, die vielen anderen Aufgaben zu erledigen, die im Zusammenhang mit Weihnachten und Ms vorherigem Geburtstag noch anstehen.

Gedrängte Vorweihnachtswoche

Trotz der Auszeit am Vormittag, die ich für das traditionelle Treffen mit C. vor Weihnachten genutzt habe, gestaltet sich diese Vorweihnachtswoche doch wieder sehr gedrängt. Vor allem die Routinearbeiten, meist technischer Natur, können an die Substanz gehen, weil sie ein kleinteiliges, immer wieder sich wiederholendes und doch leicht unterschiedliches Vorgehen und Bewerten erfordern. Das ist der feiertäglichen Einstimmung eher abträglich, aber auch unvermeidlich, wenn diese Dinge nicht den Start ins neue Jahr oder gar die Zeit zwischen den Jahren belasten sollen. Gerade die ist für mich nämlich eher für kontemplative, rückblickende und auch kreative Tätigkeiten reserviert. Zumindest überwiegend. So hoffe ich, dass wir das alles vernünftig regeln und planen können. Und dass mir in den beiden nächsten Tagen genug Zeit und Muße für das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums bleibt. Drumherum bleibt noch genügend abzuarbeiten.

Wenn es verstärkt weihnachtet

Am Abend hat uns G. tatsächlich wieder einen Stollen vorbeigebracht, leider ohne zu einem Gespräch selbst zu uns zu kommen. Da waren wir doch sehr überrascht, waren wir doch eigentlich davon ausgegangen, dass das nicht mehr möglich sein und zu anstrengend sein würde. Aber jetzt, kurz vor Weihnachten, steht uns der gewaltig lange Stollen in bester Quali-tät wieder zur Verfügung. Das ist doch klasse gerade für die Zeit der Feiertage. Selbst werde ich sicher für Ms Geburtstag wieder backen, und vielleicht auch noch für Weihnachten, wenn wir J. und W. besuchen. Überhaupt geht jetzt doch alles in die Zielgerade, zu den Feiertagen und zum Jahresabschluss. Und wie immer ist es einfach noch zu viel, was vorher abzuarbei-ten, zu erledigen oder zumindest vorzubereiten ist. Ich hoffe, wir kriegen das würdig hin und ich finde die nötige Ruhe zum Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums. Daneben sind die direkt auf Weihnachten bezogenen Aufgaben umfangreich. Auch die kommunikati-ven Arrangements sollen nicht zu kurz kommen.

Das wieder ausgeprägte Bedürfnis nach weihnachtlichen Symbolformen

Eine Weichenstellung für das kommende Projektjahr war heute bei etwas lichtreicherem Winterwetter möglich. Und das in einer sympathischen Gesprächsatmosphäre, die in diesen Zeiten nicht mehr selbstverständlich ist. Die Menschen wirken ehrlicher, weil sie eine universelle Ausbreitung des Krisenbewusstseins und des Krisenhaften selbst beobachten. Das schafft so etwas wie Solidarität aus dem Eindruck kollektiver Betroffenheit heraus. Im Übrigen war mir das Bedürfnis der Menschen nach weihnachtlicher Ruhe und Frieden noch nie so bewusst wie in diesem Jahr. Vermutlich weil dieses Bedürfnis tatsächlich seit langem nicht mehr so ausgeprägt war. Das fördert auch die Wertschätzung der vielen weihnachtlichen Symbolformen, aber auch dessen, was inhaltlich mit Weihnacht in Verbindung gebracht wird. Nur beim Weihnachtsbaumhändler um die Ecke scheint dieser Spirit nicht angekommen zu sein. Der ist nämlich kaum jemals zu sehen, und auch Kunden sehe ich dort nie. So dürfte es schwierig werden, die Bäume bis Heilig Abend unter die Menschen zu bringen.

Facettenreiche Weihnachtsillustrationen

Neben den Weihnachtskarten mit eigenen Fotomotiven, die ich in den letzten Tagen v. a. für M. hergestellt habe, sind heute noch weitere, ältere aufgetaucht. M. hatte die in irgendwelchen Tüten mit anderen Karten und Weihnachtspapieren gelagert, noch von vor mehreren Jahren. Damit sollten jetzt genügend eigene Karten vorhanden sein, um die gesamte Weihnachtspost damit abzudecken. Es freut mich, dass ich inzwischen auf einen großen Pool unterschiedlicher Motive zurückgreifen kann, die ich in jedem Jahr wieder neu auswähle. Neben den bewährten Motiven mit einem Fokus-Objekt im Vordergrund und dem Weihnachtsbaum bzw. den Lichtern des Weihnachtsbaums im Hintergrund, sind jetzt auch eher kosmische KI-Generationen dabei, die aber dennoch den weihnachtlichen Gedanken und seine ästhetische Umsetzung deutlich erkennbar machen. Andere sind universeller verwendbar, z. B. auch für Neujahrsgrüße. Und wieder andere könnte gar ganzjährig, etwas als Trauerkarten eingesetzt werden. Besonders toll finde ich eine Reihe mit KI-Bildern vom Vorjahr, bei denen ein Engel aus klarem Glas im Vordergrund steht, der aber die goldenen Lichter, Farben und die stimmungsvolle Atmosphäre seiner Umgebung einfängt und damit selbst in transparenten Goldtönen warm von innen nach außen leuchtet. Diese Karten sind für besondere Adressaten reserviert, v. a. für solche, die ein ähnlich inniges Verhältnis zur Weihnacht pflegen.

Weihnachtskommunikation und Vorgriffe aufs neue Jahr

An diesem dritten Advent habe ich einiges an Weihnachtskorrespondenz vorweggenommen, das ich sonst erst wenige Tage vor Weihnachten erledigt hätte. Aber ich hatte an den Vorta-gen so viele eigene Weihnachtskarten mit eigenen Fotografien hergestellt, dass ich sehr auf das Thema eingestimmt war. Und nächste Woche ist der Zeitplan, auch mit weihnachtlichen Vorbereitungen, v. a. aber mit letzten Projektarbeiten für dieses Arbeitsjahr und neuen Vor-überlegungen für die Arbeit im neuen Jahr sehr stark angefüllt. Da ist es ganz gut, wenn diese Kommunikationsaufgaben nicht mehr auf dem Zettel stehen. Ich freue mich, dass unsere Weihnachtsdekoration so schön ausgearbeitet und so stimmungsvoll gelungen ist und wir in dieser Adventszeit wirklich etwas davon haben. Und dass ich einen schönen Weihnachts-baum gefunden habe, den ich in der zweiten Wochenhälfte aufstellen und schmücken kann. Und dann hoffe ich, dass keine unverhofften Herausforderungen mehr vor den Feiertagen und der Zeit zwischen den Jahren hinzukommen werden.

Weihnachtsbaum- und Weihnachtsgrußvorbereitungen

Highlight dieses Samstags war sicherlich das Aussuchen des Weihnachtsbaums. Ich war wie geplant schon früh aufgebrochen, um vor Beginn der offiziellen Verkaufszeiten dort zu sein und mich umzusehen. Der Händler war diesmal etwas den Feldweg hinauf umgezogen, direkt neben einem ehemaligen Forsthaus. Ein sehr schöner Platz für diese Zweck und kein Zufall, wie er mir erzählt hat. Denn in der Familie hatte jemand dieses alte Haus erworben und renovieren lassen. Das Umfeld und die Art, wie die Weihnachtsbäume dort aufgebaut waren, war jedenfalls herausragend im Vergleich zu den Vorjahren. Auch das hatte Gründe, die mit dem Händler selbst und einer kurz vor Weihnachten für ihn zuversichtlich stimmenden Wendung seines Schicksals zu tun hatte. Ich freue mich, dass ich der Intuition gefolgt und eben nicht beim Händler um die Ecke nach einem Baum Ausschau gehalten habe. Dort wäre ich auch nicht fündig geworden, wie ich mich in den letzten 2 Wochen beim Vorbeigehen vergewissern konnte. Dort aber hatte ich schon schnell mein Wunschexemplar gefunden. Es war so ziemlich der einzige, der wirklich in Frage kam. Sonst hatte ich die Wahl zwischen 2-3 Kandidaten. Aber einer reicht ja auch, wenn es der richtige ist. Jetzt kann ich mich auf das Aufstellen und Schmücken des Baums freuen, das auf jeden Fall im Laufe der kommenden Woche recht-zeitig vor Ms Geburtstag stattfinden muss. Am Nachmittag bin ich der lange aufgeschobenen Aufgabe nachgekommen, einen ausreichenden Vorrat an Weihnachtsgrußkarten mit eigenen Fotografien und Bildmotive herzustellen. Das war ein gutes Stück Arbeit, von der Auswahl der Motive, über das Ausdrucken auf starkem Fotokarton, dem provisorischen Ausschneiden, Aufkleben und sauberen Beschneiden der Karten. Nach dieser Prozedur liegen sie jetzt über-einander unter einem hohen und schweren Stapel Bücher – zum Pressen. Und dann kann M. und ich mich auf das Schreiben konzentrieren.

Prägende Einstellungen und Traditionen

Weihnachten, die Adventszeit und all das Symbolische, ästhetisch Besondere und religiös Bedeutsame rund um die Weihnachtszeit, so scheint es mir, ist in diesem Jahr wieder ein größeres Thema. Jedenfalls war das in den letzten Jahren oft eine vorbeihuschende, beiläufige Kommunikation. Jetzt aber lassen sich die Menschen wieder mehr Zeit und teilen auch offener ihre Beobachtungen, Präferenzen und Einschätzungen mit. Das finde ich schön und wichtig, denn es zeigt, wie leid man die ewigen Krisenkommunikationen ist, und wie wichtig die wirklich seit Kindertagen prägenden Einstellungen und Traditionen doch bis ins höhere Lebensalter sein können. Ich freue mich insofern auf die letzten beiden Adventwochen, mindestens oder vielleicht noch mehr als auf die Weihnachtsfeiertage selbst. Mögen viele diese Dinge zu schätzen wissen.

Stimmungsreiches und klärendes Weihnachtserleben

Ein schöner, winterlich eingehüllter 2. Advent war das, an dem wir den adventlichen Schmuck und die vielen weihnachtlichen Lichterarrangements als sehr stimmungsvoll wahrnehmen durften. Einige weitere Elemente habe ich der Dekoration noch hinzugefügt, die jetzt auch bis ins Arbeitszimmer vorgedrungen ist. Auch den digitalen Bilderrahmen mit einer größeren Auswahl eigener Weihnachtsfotografien habe ich dieses Jahr wieder aufgestellt und angeschlossen, ich Vorjahr hatte ich diese Darstellungsform ausgeklammert. Der nachmittägliche Besuch eines lieben alten Bekannten hat den vorweihnachtlichen Adventstag abgerundet, der ansonsten weitgehend so ruhig verlief, wie ich ihn mir generell wünsche. Ich hoffe, die etwa mehr als 2 Wochen bis Heiligabend werden sich so gestalten lassen, dass wirklich wichtige Dinge abgeschlossen und neue Projekte für das neue Jahr vorbereitet werden können. Ich hoffe, dass in dieser Zeit die emotional problematischen Kooperationen keine dominierenden Themen mehr sein werden und sich gewissen Dinge in zukunftsweisender Form auflösen lassen, die zurzeit noch haken. Die Weihnachtszeit ist vielleicht noch am geeignetsten, solche Klärungen zu befördern.

Noch mehr Weihnachtslichter

In Kürze werde ich noch einige neue Lichterketten hinzubekommen. Damit dürften bestimmte neue Arrangements, z. B. das Gesteck aus Tannenzweigen und Mistelzweigen am Eingang, in ganz besonderem Glanz erscheinen. Oder der drei dimensionale Stern im Fenster, dessen Form offenbar aus dem Erzgebirge stammt, wie so viele tolle Weihnachtsideen, und der bisher nur schwach leuchtet und batteriebetrieben funktioniert, bald aber dann stärker und konstant zu bestimmten Zeiten leuchten kann. Die von außen sichtbare weihnachtliche Dekoration ist dann um mindestens zwei Lichtakzente reicher. Darauf freue ich mich schon, vor allem weil die Adventszeit gerade erst begonnen hat und wir sicherlich noch viel davon haben werden. Meine Weihnachtsbaumspekulationen bezüglich des Händlers um die Ecke sind inzwischen nicht mehr so zuversichtlich. Denn jedes Mal, wenn ich an dem Verkaufstand vorbeikomme, sehe ich kaum raumhohe Bäume, vor allem kann ich nicht erkennen, dass Nachschub in Richtung größerer Weihnachtsbäume hinzukäme. So wird es wahrscheinlicher, dass ich in 10 Tagen etwa doch wieder zu meiner Lieblingsweihnachtsbaumhändler fahren werde. In den letzten Jahren stand dort eigentlich immer eine kleine Auswahl geeigneter Exemplare zur Auswahl.

Weihnachtszeit, Autobiographie und belebender Sinn

Mit dem Beginn des Dezembers geht’s nun doch sehr schnell auf Weihnachten zu. Und wie immer verdichten sich dann auch die Aufgaben, die in diesem Kalenderjahr noch unbedingt zum Abschluss zu bringen sind. Es ist diese Überlagerung von Weihnachtszeit und Jahreswechsel, der uns vor Herausforderungen stellt. Denn das eine wirkt dem anderen eigentlich entgegen. In unseren hochnervösen und hochtechnisierten Zivilisationsgesellschaften ist da eine Art besonderer Anstrengung erforderlich, um das Weihnachtliche trotzdem mit Sinn und belebendem Sinn zu füllen. Oder besser, den ohnehin unverrückbaren und immer schon vorhandenen Sinn im Bewusstsein und konkreten Erleben hervorzuholen. Das ist wohl das eigentlich zum Advent gehörende, sich Annähern an einen Ruhepunkt, eine uns allen gemeinsame geistige Quelle. Da das für uns fast gar nicht mehr alltäglich und selbstverständlich ist, hilft uns die Adventszeit, uns wenigstens und ganz besonders in dieser Zeit dem wirklich Wichtigen bewusst anzunähern. Ich würde sagen, dass ich das auch im übrigen Jahr versuche. Aber in der Weihnachtszeit erhält es eben ein gemeinschaftlich, traditionell und kulturell verankertes Setting, und dann ist das leichter und für alle eindrücklicher teilbar. Die weihnachtliche Pflanzensymbolik und der Weihnachtsbaum, die uns in diesen Wochen immer auch beschäftigen, sind nur einige der Bestandteile dieser Zeit der Annäherung, aber sie gehören zu denen, mit denen die meisten doch etwas Autobiographisches und mit der Familie Zusammenhängendes verbinden.

Innerliche Verbundenheit mit der Weihnachtszeit

Nach dem stimmungsvollen 1. Advent bin ich doch sehr froh, dass wir uns die umfangreiche Mühe rund ums adventliche Dekorieren und Arrangieren gemacht haben. Damit können mindestens 6 Wochen einer nach Innen gerichteten Weihnachtszeit beginnen, die in diesen Arrangements und Lichteindrücken nur ihre äußerliche Verstärkung erhält, wobei der Eindruck selbst umgekehrt das Symbolbewusstsein und die wirkliche Bedeutung des Weihnachtlichen eben wiederum unterstützt. Ich hoffe, wir können das auch so wahrnehmen und sehen uns nicht durch unvorhergesehene Katastrophen abgehalten oder abgelenkt. Auch das musste mir nicht selten gerade um die Weihnachtszeit herum erleben. Umso schöner sind positive Abweichungen, Manifestationen des traditionell Erwartbaren, die in die Richtung dessen gehen, was wir aus Kindheitstagen her an innerlicher Verbundenheit mit und durch die Weihnachtszeit in uns aufnehmen durften.

Weihnachtspflanzen und Lichtsymbolik

Tatsächlich hätte ich nicht gedacht, gestern und heute das Dekorieren und Arrangieren zur Vorbereitung der Weihnachtszeit so weit voranzubringen. Da zahlt es sich wohl aus, dass ich am Ende der Weihnachtssaison immer alles sehr sorgfältig verpacke und sortiere, so dass nicht erst ein großes Suchen gestartet werden muss. Aber auch sonst ist es sehr flüssig vorangegangen. Alles habe ich nicht aufgebaut und geschmückt. Aber das finde ich auch besser, weil es eher atmosphärischer wirkt, wenn es in jedem Jahr veränderte Schwerpunkte gibt. Und die wichtigen Dinge, an denen uns allen etwas liegt, kommen ohnehin zur Geltung und werden uns sicher im Laufe der Weihnachtszeit viel Freude bereiten. Vor allem all die vegetabile Weihnachtssymbolik, die traditionellen weihnachtlichen Formen und die weihnachtlichen Lichtarrangements. Vor allem letztere ist für uns wichtiger Bestandteil dieser Zeit, weil sie dem dunkler und kälter werdenden Außen so schön augenscheinlich das Lichte und Wärmende entgegensetzt. Mit jeder Lichterkette, Kerze oder Lampe bringen wir so den Weihnachtsgedanken in seiner eindrücklichsten Form ins Bewusstsein. Zusammen mit der vegetabilen Symbolik und den Weihnachtspflanzen können wir so Weihnachten weit über die Feiertage hinaus in unseren Seelen leben lassen.

Pflege und Reflexion des Weihnachtsgedankens

Nach einem wieder sehr mit Aufgaben angefüllten Arbeitstag habe ich es am Abend doch noch geschafft, mit dem Dekorieren zu beginnen. Und zwei der wichtigsten Weihnachtszimmer-Lichterketten konnte ich auch schon installieren. Die sind für die Lichtstimmung während der Weihnachtszeit immer sehr bedeutsam und werden später eigentlich nur noch durch den Weihnachtsbaum getoppt. Besser: Diese Leuchtarrangements ergänzen sich sehr schön in diesem Teil des weihnachtszeitlichen Innenraums. Und morgen geht’s dann mehr in Richtung des Außenraums. Der künstliche ebenfalls reichlich beleuchtete Baum vor der Tür, der Leuchtkranz an der Tür selbst, den ich dieses Jahr wieder mit Mistelzweigen ausschmücken kann. Und später natürlich noch der Adventskranz. Einen kleinen natürlichen Kranz haben wir auch noch als Rohling. Mal sehen, ob und wie wir den weitergestalten können oder ob das doch etwas für die nächsten Wochen ist. Ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen mit ihrer unvergleichlichen ästhetischen Qualität, die eine von vielen Menschen heute wieder tiefgehender empfundene Pflege und Reflexion des Weihnachtsgedankens unterstützt.

Verlebendigung für und in der Weihnachtszeit

Die vielen Gesundheitstermine für andere und für mich selbst sind zurzeit sehr zeitraubend. Daneben kommt eine Masse an technischem Aufwand und z. T. sehr komplizierten Aufgaben. Natürlich passt das nicht ganz zur Adventszeit und unseren geplanten Vorbereitungen. Es wird deshalb so sein wie schon in den Vorjahren. Die wichtigsten Dekorationen und stimmungsvollen Arrangements werde ich konzentriert am Wochenende, kurz vor dem Anzünden der ersten Adventskerze einschieben müssen. Das ist in dieser Zeit des Arbeitsjahres nicht zu vermeiden. Aber ich hoffe und denke trotzdem, den verschiedenen Aufgaben und den Traditionen und dem Arbeiten an dem Weihnachtsgedanken letztlich so gerecht zu werden, dass alles stimmig, zeitgemäß und wirklich aufbauend und lebendig in die Zukunft gerichtet wird. Wenn wir die Weihnachtszeit nicht als Anlass für verstärktes Bemühen um diese Verlebendigung nutzen, wann sollte es dann möglich sein?

Zwischen Technik und Traditionspflege

Der Tag war mit komplizierten technischen Herausforderungen nur so angefüllt. Aber nach einigen Ringen und Bangen konnte ich entscheidende Fragen auflösen und an einem Beispielprojekt durchexerzieren. Auch wenn damit noch lange nicht alles beseitigt ist, habe ich doch eine gute Grundlage für die Fortsetzung dieser Arbeit in den nächsten Wochen, auch für zahlreiche andere Projekte, die eine Anpassung dringend benötigen. Weihnachten und all die adventlichen Vorbereitungen waren natürlich trotzdem auch heute wieder ein größeres Thema. Ich denke, zum Wochenende hin wird sich diese Thematik noch einmal verdichten, geht es doch darum, den Beginn der Adventszeit vorzubereiten.

Voradventliche Aufgaben

Am Tag von Js Geburtstag konnten wir zwar nicht vor Ort sein, aber immerhin haben wir den Geburtstag vorgefeiert, was in gewisser Weise für das Live-Ereignis entschädigt. Und es wird zumindest einen kleinen Nachklang geben, da ein Ergänzungsgeschenk erst zeitversetzt mit der Post ankommen wird. Heute habe ich mit derselben Überraschung wie eigentlich in jedem Jahr festgestellt, dass ja am Sonntag schon der erste Advent ist. Das bedeutet, dass wir in den nächsten Tagen noch vieles aus unseren Weihnachtsvorratszimmern hervorholen, sortieren und vor allem installieren bzw. dekorieren müssen. Das ist erfahrungsgemäß so umfangreich, dass es sich anbietet, die einzelnen Arbeiten auf mehrere Tage zu verteilen. So werden wir wieder versuchen müssen, diese schönen Dinge neben unseren Routinearbeiten und beruflichen Aufgaben einzuschieben, oder dranzuhängen. Ich hoffe, das wird gut gelingen. Natürlich gehört zu diesen voradventlichen Aufgaben auch, den künstlichen Weihnachtsbaum vor dem Eingang aufzubauen und zu beleuchten, daneben den LED-Lichterkranz an der Tür zu arrangieren, der über die ganze Weihnachtszeit ein so schönes, atmosphärisches Licht verströmt. Neben vielen weiteren Dekorationen innen wird irgendwann vor dem 20. Dezember dann der echte Weihnachtsbaum im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Kurz, bevor wir die Feiertage selbst hoffentlich alle in gesundheitlich stabiler Verfassung auf uns wirken lassen können.

In einem Monat ist schon Heilig Abend

Heute war am Weihnachtsbaum-Verkaufsstand um die Ecke zum ersten Mal ein Verkäufer zu sehen. Offenbar will man sich den umliegenden Geschäften präsentieren, die jetzt schon ihre Schmuck-Weihnachtsbäume arrangieren. Aber Kunden habe ich noch keine gesichtet. Allerdings im Vorübergehen eine ganze Reihe ganz schön gewachsener Weihnachtsbäume, die sogar einen dichten Astbesatz im Bereich der Spitze zeigten, allerdings für unsere Zwecke etwas zu klein ausgefallen sind. Das große Problem bei diesem Händler. Da ich aber dort in den nächsten Wochen öfters vorbeigehe und es jetzt ohnehin für uns noch viel zu früh wäre, den Baum schon zu kaufen, werde ich sicher auch bemerken, wenn sich ausnahmsweise ein wirklich zimmerhoher Baum dorthin verirrt hat. Dann würde ich mir die Sache doch überlegen und dieses Jahr ausnahmsweise direkt vor der Haustür den Weihnachtsbaum besorgen. Aber nur in dem Fall, denn Kompromisse gehe ich bei dem Thema sehr ungern ein. Auch sonst war ich kommunikativ wie auch praktisch heute wieder einige Male mit weihnachtlichen Themen beschäftigt. Allmählich scheint sich das adventliche Gefühl einzustellen, genau einen Monat vor Heilig Abend. Fehlt nur noch, dass die Aufgaben und überhaupt die Einflüsse von außen sich damit stimmig vereinbaren lassen.

Abweichende Weihnachtsdekorationsideen

Beim Besuch in G. konnten wir schon ein bisschen Weihnachtszeit für J. und W. vorbereiten. Dekorationen, die sonst vielleicht eine Woche später erst arrangiert worden wären. Aber jetzt war eben die Gelegenheit, u. a. für Arbeiten, die man besser zu zweit erledigt. Dabei haben wir auch einige Abweichungen von den traditionellen Entscheidungen vorgenommen, die schlüssig schienen. Für mich sehr überraschend war, dass J. dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum aufstellen und dekorieren will, weil der neue Hund sich als sehr wild herausgestellt hat und ein geschmückter Weihnachtsbaum von daher wahrscheinlich nicht lange überleben würde. Aber es soll als Ersatz ein Weihnachtsgesteck geben. Da passt es doch wunderbar, dass ich einige große und mittelgroße Tannenzweige mitgebracht hatte, die sich für das Vorhaben bestens eignen sollten. Das Gesteck wird in einer Ecke der Wohnung stehen, in der wir einen Leuchtkranz mit vielen winzigen LEDs an der Decke aufgehängt und auch schon angeschlossen haben. Das wird später sicher eine besonders stimmungsvolle Ecke werden, die wesentlich zum gemütlichen Weihnachtsatmosphäre beitragen kann.

Den wirklichen Weihnachtsgedanken zum Vorschein bringen

Das Weihnachtsbaum-Thema war auch heute wieder Gesprächsthema in der Familie. Wohl weil auch M. und V. jetzt den Weihnachtsbaumverkaufsstand um die Ecke entdeckt haben. Also kommt passend zur sich annähernden Adventszeit auch zumindest ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Ich hoffe, wir können uns das erhalten und stimmungsvoll orchestrieren. Zumindest was mich selbst angeht habe ich da weniger Zweifel. Es kommt eben darauf an, dass wir Weihnachten in ehrlicher, und das heißt auch immer zeitgemäßer Weise mit Sinn und Emotion erfüllen. Man könnte auch sagen, es so wahrzunehmen, dass der wirkliche Weihnachtsgedanke zum Vorschein kommt. Dass fast jeder eine Verbindung zu diesem Gedanken haben kann, scheint mir auch in diesen vordergründig so sinnentleerten Zeiten kaum zu leugnen.