Schlagwortarchiv: Weihnachtszeit

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Abstrakt, unscharf, atmosphärisch

Der erste Tag ohne unseren Weihnachtsbaum und die besondere weihnachtliche Atmosphäre – wegen der gestrigen Anstrengung und der Mammutaufgabe des Abschmückens haben wir das heute durch Ruhe ausgeglichen. Und natürlich muss das auch einmal enden, damit es in der kommenden Saison seine erneute Bedeutung entfalten kann. Die letzte Ausarbeitung des Themas hat mich dann aber am Abend doch noch beschäftigt. Die letzten Bilder, die ich von meinem Lieblingsmotiv, dem Weihnachtszimmer, in abstrakter Unschärfe gemacht habe, habe ich verschlagwortet und die besten drei Variationen für meine Microstock-Portfolios vorgeschlagen. Jetzt bin ich auf die Rückmeldungen gespannt, die bei dieser Technik oft ungleichmäßig ausfallen, je nachdem, welche Einstellungen und Vorlieben der jeweilige Bildredakteur mitbringt und welche abstrakten Regeln ihm bei der Auswahl von Seiten seiner Agentur vorliegen. Ich weiß allerdings von der Vorjahren, dass eine Nachfrage nach dieser atmosphärischen Form der fotografischen Darstellung vorhanden ist. So etwas wie ein Spezialist dafür, zumindest was das Thema Weihnachten betrifft, glaube ich inzwischen schon geworden zu sein.

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Im Zeichen des Abschieds von der Weihnachtszeit

Das Abschmücken des Weihnachtsbaums war für mich heute Vormittag der Start in diesen langen Arbeitstag, der vollständig im Zeichen des Abschieds von der Weihnachtszeit stand. Vielleicht ist es mir noch nie zuvor so gut gelungen, dieses Abschmücken ganz bewusst durchzuführen und dem Baum auch bei diesem Vorgang etwas Zurückzugeben, was er uns in dieser schönen Weihnachtszeit geschenkt hat. Natürlich ist das ohne Wehmut kaum möglich, aber es hat auch etwas Feierliches, inklusive des Hörens der schönsten Weihnachtslieder und des sehr sorgfältigen Abnehmens und Verpackens von allem Schmuck, der den Baum so prächtig werden ließ. Der kleine künstliche Baum am Eingang war als nächster an der Reihe, allerdings mit sehr viel weniger Aufwand. Danach der Schrank mit seiner atmosphärischen Lichterkette und den vegetabilen Glitzergirlanden, der in dieser Saison das Hauptmotiv meiner Weihnachtsfotografie bot. Alles, was sonst noch abzuschmücken war, im Arbeitszimmer und den anderen Räumen, habe ich zusammen mit M. bis zum späten Abend umgesetzt. Ich glaube, das haben wir an einem Tag so vorher noch nicht geschafft. Und jetzt ist alles wieder schön geordnet, so dass wir für die kommende Weihnachtssaison gut gerüstet sind. Ob ich wieder einen so schönen Baum finden werde? M. meinte, er könne noch schöner werden, aber das kann ich mir fast nicht vorstellen, so stattlich, wie diese Tanne von Natur aus schon gewachsen war, ist eine noch beeindruckendere Nachfolgerin schwer vorstellbar.

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Den Geist der Weihnachtszeit wach halten

M. hat schon damit begonnen, die ersten weihnachtlichen Dekorationen abzuschmücken und zu verpacken. Leider steht das auch für den Weihnachtsbaum an diesem Wochenende an, was mir leid genug tut. Selten konnte ich mich so schwer von dem Baum trennen, so sehr ist er mir gerade in dieser Weihnachtszeit ans Herz gewachsen. Kreativ verarbeitet und festgehalten habe ich ihn und die gesamte Raumsituation um ihn herum in ausführlicher Form. Das ist mir immerhin ein Trost, aber mit dem Abschmücken geht eben die einzigartige Aura des Baums verloren, die ich gerne noch länger in mir aufnehmen wollte. Nach Weihnachten ist vor Weihnachten, und so hoffe ich, für die Familie und mich den Geist dieser verflossenen Weihnachtszeit das ganze Jahr über wach halten zu können.

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Fliegender Advent

Jetzt fliegt die Adventszeit nur so dahin, schon war der 3. Advent, und es war kaum möglich, Atem zu holen. Schade, gerade in der letzten Vorweihnachtswoche hätte ich es ruhiger gewünscht. Leider stehen aber zahlreiche Projektabschlüsse an, die sich schlecht ins Folgejahr verschieben lassen. Ich hoffe, dennoch all das Weihnachtliche bewusst wahrnehmen und kreativ umsetzen zu können, damit es in der Seele und in der Kommunikation Raum greifen kann. Dabei sollte sich idealerweise auch einiges auflösen, was gegenwärtig noch gestaut scheint. Das Aussuchen des Weihnachtsbaums morgen ist dabei die erste Herausforderung – und traditionell für mich eine große Freude.

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Früher Weihnachtsabschied

Ein Tag, der mit Weihnachtswünschen, Jahresrückblicken und Gesprächen mit Bekannten und Freunden angefüllt war. Recht früh verabschieden sich die Menschen in diesem Jahr und wünschen schöne Feiertage. Vielleicht war die Sehnsucht nach dieser Auszeit, dem Abstand, den die Weihnachtstage und die Tage zwischen den Jahren im Idealfall bringen, schon lange nicht mehr so groß. So scheint es mir. Dass die Holzarbeit in diesen letzten Wochen des Jahres konstant auf dem Plan steht, aber nicht überhandnimmt, das gefällt mir außerordentlich. So kann ich in richtiger Dosierung das Aufbauende und Anregende aus der Beschäftigung mit den Bäumen und ihren Hölzern in mir arbeiten lassen, ohne dass die handwerkliche Routine dominant und erschöpfend wird.

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Zeit für Symbolbäume und Baumsymbole

Während die Bäume sich schrittweise vollständig von ihrer aktiven Phase verabschieden und sich die Baumgeister in die Erde zurückziehen, verschiebt sich auch meine Beschäftigung mit den Bäumen stärker zu ihrer Symbolik. Symbolbäume wie der Weihnachtsbaum und Baumsymbole, z. B. in den vielen adventlichen Dekorationen mit Zweigen immergrüner Bäume gefasst, werden dominant und fordern je eigene Interpretationen und aufmerksame Wahrnehmung, um in dieser Wahrnehmung und Deutung immer wieder neu mit Sinn gefüllt zu werden. Es gehört für mich zum Schönsten und Anregendsten überhaupt, diese Bedeutungen und ihre Veränderung im Zeitverlauf zu beobachten und in eigene Gestaltungen und Erfindungen einfließen zu lassen.

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Weihnachten wahrnehmen

Wirklich ruhiger als in den Vorjahren ist auch diese Vorweihnachtszeit nicht. Ich nenne sie mal so, da die Adventszeit schon bald beginnt und viele nicht nur wegen der weihnachtlichen Angebote in Geschäften schon sehr in Richtung der Feiertage orientiert sind. Wie immer ist noch viel zu tun, abzuschließen, vorzubereiten, bevor wir mit Ruhe vor dem Weihnachtsbaum stehen können. Schön wäre, wenn wir die Vorweihnachtszeit als solche möglichst bewusst in uns aufnehmen und emotional vervollständigen können. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Meinem Eindruck nach ist es gerade heute aber besonders wichtig, weil mir die Menschen zunehmend gehetzt, unruhig und überfordert zu sein scheinen. Wenn es nicht gelingt, die Weihnachtszeit zu nutzen, um sich einmal zu sammeln, Gedanken und Pläne zu sortieren, wann sollte das dann noch möglich sein. Ich wünsche es deshalb möglichst vielen Menschen. Und dass sie sich in der weihnachtlichen Wahrnehmung nicht von Klischees beindrucken lassen.

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Silberglanzbäumchen als Symbolformen fürs neue Jahr

Einen der ersten ruhigeren Tage dieses Jahres durften wir heute erleben. Dabei war doch noch einiges an Umstellungen von Weihnachtszeit auf Normalzeit zu tun, was wir nach dem sehr langen Ab- und Umdekorationstag gestern aber auf kleiner Flamme gefahren haben. Das muss auch einmal sein, bevor das neue Arbeitsjahr allmählich in seinen eigenen Rhythmus findet. Einen Vorgriff auf Weihnachten 2019 habe ich auch schon getan, indem ich bereits die ersten Weihnachtsgrußkarten ausgedruckt habe. Das ist mehr ein Test, um am gedruckten Beispiel die besten Motive zu identifizieren. Aber eine erste Vorauswahl ist schon getroffen und gewisse Favoriten haben sich herauskristallisiert. Nun ist auch im meinem Arbeitsumfeld alles Weihnachtliche verschwunden, einschließlich meiner verschiedenen aus Glas gemachten kleinen Weihnachtsbäumchen. Immerhin aber wurden die durch ein anderes Symbol des Jahreswechsels abgelöst, nämlich die vor vielen Jahren an Sylvester entstandenen Zinngussobjekte, die in diesem Fall wirklich plastisch ausgefallen sind. Einige davon erinnern mich wiederum stark an Bäumchen oder Baumstümpfe, nur eben silbern glänzend und irgendwie surreal wirkend.

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Weihnachtsbaum ade – ein stimmungsvoller Abschied

Es soll tatsächlich Menschen geben, sogar in unserer Gegend, die schon im Sommer mit den Vorbereitungen der Weihnachtsdekoration beginnen. Einige davon mit aufwändigen Lichtinstallationen mit Tausenden LEDs, andere mit ebenso umfangreichen Dekorationen im Innenbereich. So weit ist es bei uns noch nicht gekommen. Aber wie eine fünfte Jahreszeit fühlt sich die Weihnachtszeit für uns doch traditionell an. Wie viel wir immer auch zeitlich in diese Dinge investieren, konnten wir heute beim Abschmücken, sortieren und archivieren unserer Weihnachtsdekorationen wieder sehen. Ein Projekt, das wir zu dritt bis zum Abend weitergehend realisieren konnten, aber nur mit ganztätigem Einsatz. Mit Wehmut habe ich am Morgen mit dem Abmontieren der Lichterkette beim Weihnachtsbaum im Außenbereich begonnen und den künstlichen Baum dann auch zerlegt und verstaut. Danach ging es mit unserem schönen echten Baum innen weiter. Bei dem vielen Schmuck, vor allem den sehr vielen Kugeln, die ich immer sorgfältig abnehme, entstaube und auf die einzelnen Vorratsbehälter verteile, war das ein mehrstündiges Projekt. Währenddessen habe ich zum letzten Mal meine Lieblings-CD mit amerikanischen Weihnachtsliedern gehört. Ein stimmungsvoller Abschied, der mir immer wieder schwer fällt, aber eben auch sein muss, um das Besondere und Eindrückliche der Weihnacht zu erhalten und für das ganze Jahr in Erinnerung zu halten. M. habe ich bei allem anderen natürlich ebenfalls unterstützt. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten, nach diesem arbeitsintensiven, aber doch erfolgreichen letzten Tag unserer persönlichen Weihnachtssaison 2018/2019.

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Traditionelle Abschlüsse der Weihnachtszeit

J. und W. wollen auch erst am Wochenende den Weihnachtsbaum wegräumen. Von anderen habe ich gehört, dass sie ihn gar bis Mariä Lichtmess stehen lassen – auch eine überlegenswerte Option. Wo ich doch so an der Tradition und ihrer Symbolik, der gesamten durch den Weihnachtsschmuck erzeugten Atmosphäre hänge. Aber natürlich muss diese Zeit auch einmal zu Ende gehen. Und das ist an diesem Wochenende vorgesehen. Da gibt’s einiges zu tun, nicht nur den Weihnachtsbaum betreffend, um alles wieder auf Neujahrskurs zu bringen. Aber mit dem Abschluss des fotografischen Weihnachtsprojekts habe ich für mich das Thema auch zu einem stimmigen Ende geführt, das mich die nächste Saison schon vorausschauen lässt. Dann werde ich die besten der neuen Motive zur Illustration weihnachtlicher Grüße verwenden. Die Auswahl ist diesmal größer als sonst.

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Unsere persönliche Weihnachtszeitverlängerung

Auch für manch anderen ist die Weihnachtszeit noch nicht vorbei. Sympathisch zu sehen, wie sehr Menschen daran hängen und sie so lange wie möglich zu bewahren suchen. So hat mich ganz unverhofft noch ein Weihnachtsgeschenk erreicht, das vorausschauend für das kommende Weihnachtsfest gedacht, aber gefühlt natürlich in dem gerade vergangenen sein Bedeutung hat. Zusammen mit den letzten Tagen unserer weihnachtlich geschmückten Wohnung komplettiert sich das zu einem intensiv erlebten Gesamten zum Abschluss unserer persönlichen Weihnachtszeit. Mit dem Abschmücken des Baums und dem letztendlichen Archivieren von all dem Schmuck und all den Accessoires wird sie dann auch äußerlich ihren Schluss gefunden haben.

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Ein würdiger Abschluss der Weihnachtszeit

Ein schöner Dreikönigstag und ein würdiger Abschluss der Weihnachtssaison. Mit dem Besuch eines lange nicht gesehenen Museums und einer tollen Impressionistenausstellung, dem Treffen mit alten Freunden und vielen Reminiszenzen. Da kann man die Trübnis des Wetters gerne vergessen. Eines war mir am Abend dann, auf den letzten Drücker sozusagen, doch noch wichtig: Das Räuchern der Wohnung. Da ich weiß, wie ablehnend V. dem gegenübersteht, habe ich es auf meinen bevorzugt bewohnten Bereich beschränkt. Diesmal ließ sich die Kohle besser entzünden als im Vorjahr. Und der Weihrauch hat seinen weißen Rauch gut verströmen können. Ich bin froh, dass ich das noch realisieren konnte, auch wenn der Vorabend traditionell angemessener gewesen wäre. Aber diese Lösung ist sicher auch akzeptabel. Hoffen wir, dass alles, was wir aus den Rauhnächten bzw. den verbindenden Tagen gewinnen konnten, uns für die nächsten 12 Monate genug Mut, Kraft und Energie mitgibt, um alle Herausforderungen bestehen zu können.

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Weihnachtszeit zwischen Vorbereiten und Loslösen

Die Welt wird ruhig, und die Kommunikationen verstummen außerhalb der Familie langsam, aber zielsicher zum Beginn der Weihnachtsfeiertage. Das traditionelle Treffen vor Weihnachten war heute eine gute Einleitung in diese Zeit und ein guter Übergang, um den diesjährigen Abschied vom beruflichen Denken und Wirken zu vollziehen. Eigentlich war das in diesem Jahr erstmals seit Langem wieder eine verbreitet bewusste Adventszeit, die die meisten Menschen wirklich genießen und als solche wahrnehmen konnten. Die Einstimmung auf Weihnachten war insofern gelungener als in so manchem der Vorjahre, vor allem, weil die Weihnachtszeit etwas früher einsetzte und einfach mehr Zeit für die Vorbereitung, dieses Loslösen blieb. Obwohl ich das schön finde, wirkt es auf der anderen Seite auch traurig, da die Vorweihnachtszeit für mich das Eigentliche darstellt. Die Feiertage selbst, das avisierte Ziel sozusagen, dagegen haben einen eigenen, irgendwie endgültigen Charakter. Ich wünsche mir aber, dass dieser Höhepunkt auch ein motivierender Neubeginn sein kann, so wie die Weihnacht im besten Fall zu verstehen ist. Der Weihnachtsbaum und all die Lichtersymbolik in unserem Heim stehen jetzt schon für diese Verbindung von Innerlichkeit und hoffnungsvollem Neustart.

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Das Baumtagebuch wird heute 14 Jahre alt

Den Beginn des Baumtagebuchs werde ich immer mit der Vorweihnachtszeit und ihren so eindrucksvollen Ritualen verbinden. Am 20. November 2004 waren wir mit dem Zusammentragen immergrüner Zweige für die Weihnachtsdekoration beschäftigt und mit dem Schlagen eines Weihnachtsbaums, beides in dem damals noch nutzbaren kleinen Waldstück. Und am Nachmittag führte uns der Weg in eine der schönsten Weihnachtsdekorationsausstellungen der Region, die auch heute noch immer in dieser Woche eröffnet wird. Das waren für mich immer schon sehr eindrückliche Erlebnisse, weil sich in ihnen vegetative Symbolik und christliche-feiertäglicher Sinn vereinigt. Ich kann mir kaum etwas Spannenderes vorstellen. So dreht sich 14 Jahre später, das sind bisher 5111 Tage(bucheinträge), im Baumtagebuch immer noch vieles um die Rituale und Gebräuche rund um unsere Feiertage, deren Bedeutung für mich nicht verblasst ist, auch wenn manche meinen, anlässlich des Beginns der Weihnachtszeit die Kommerzialisierung vehement beklagen zu müssen, worüber sie den Kern des Ganzen völlig aus dem Blick verlieren. Ich hoffe, das Baumtagebuch kann dem eine ganz klein bisschen entgegensteuern.

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Verlängerte Lebensdauer für den Weihnachtsbaum

Im Nachhinein finde ich es richtig, den Ausflug heute realisiert zu haben. Es war das Beste, was an diesem wie immer verregneten Tag zu tun war. Wie Abschluss der Weihnachtszeit hat es sich allerdings nicht angefühlt, auch wenn in der Stadt die Weihnachtsdekorationen noch allerorten zu sehen sind und viele Geschäfte mit vergünstigten Angeboten zu Weihnachtsartikeln werben. Am skurrilsten fand ich die Ankündigung eines Ladengeschäfts in einer Woche den Verkauf von künstlichen, teils mit Kunstschnee verzierten Weihnachtsbäumen zu starten. Interessanterweise scheinen viele sich schon auf die kommende Weihnachtssaison zu freuen und erwerben tatsächlich jetzt schon Artikel für diese Zeit. Schon auf der Hinfahrt überraschte mich M. mit dem Vorschlag, der genau meinem eigenen Wunsch entspricht, nämlich den Weihnachtsbaum ausnahmsweise einmal nicht nach dem Dreikönigstag abzuschmücken, sondern ihm und uns noch eine weitere Woche zu gönnen. Soviel Flexibilität und Abweichung vom Gewohnten muss sein. Schließlich ist der Eindruck und die Wahrnehmung der Saison in jedem Jahr ein anderer.

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Traditionelles Räucherritual

Jedes Jahr verschiebe ich das Räuchern bis kurz vor den 6. Januar, auch wenn das Räuchern traditionell während der gesamten Zeit der Raunächte bzw. der dazwischen liegenden Tage angesagt ist. Aber der Eintrag im Bauernkalender hat mich noch einmal bestärkt, dass gerade der Abend vor dem Fest der Heiligen Drei Könige oft für das Räuchern von Haus und Stall reserviert war. Gerne vollziehe ich das zumindest für meinen persönlichen Lebens- und Arbeitsbereich nach. Eine symbolische Handlung, die ich auch in heutiger Zeit noch stimmig finde. Etwas Probleme haben mir die alten und wohl schon etwas abgestandenen Kohlen gemacht, die sich nicht so leicht entzünden ließen. Nach einigen Anläufen war das Räucherwerk dann doch zu aktivieren und die verschiedenen Sorten von duftenden Hölzern und Weihrauch verströmen ihr rauchiges Aroma. Darunter sind auch einige Späne, die ich bei meiner Holzarbeit z. T. schon vor Jahren für diesen Zweck aufbewahrt hatte, u. a. von Olivenbaum. Das Ritual macht es mir auch ein wenig leichter, mich mit dem Ende der Weihnachtszeit anzufreunden, die von mir aus noch einige Wochen andauern könnte. Dieses Mal fällt mir der Einstieg ins neue Kalenderjahr deutlich schwerer.

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Wehmut gegen Ende der Weihnachtszeit

M. hat schon ihr Bedauern darüber ausgedrückt, dass ich für das Wochenende einen gemeinsamen Ausflug geplant habe. Weil sie noch möglichst lange den Weihnachtsbaum um sich haben will. Ja, es ist nun einmal Tradition, den Baum nach dem Fest der Heiligen Drei Könige abzuschmücken. Wann genau wir das umsetzen, steht noch nicht genau fest, aber es sind eben nur noch wenige Tage. Ich kann an mir selbst ebenfalls beobachten, wie mich insbesondere beim Betrachten des Baums am frühen Morgen und am späten Abend eine Wehmut überkommt, so als ob ich mir die Eindrücklichkeit des Symbolbaums das ganze Jahr über bewahren wollte. Diese Affinität für symbolische Formen ist zwar für die meisten ein Archetyp, der sich in bestimmten Situationen Raum verschafft, aber die Resonanz ist bei den Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt. So hat eine Bekannte Ms doch tatsächlich das Geschenk eines Papierfaltengels ausgeschlagen. Ein Geschenk, das gegen Ende der Weihnachtszeit noch passend erscheint. Aber die Liebe dieser Bekannten und ihr Sinn für solche weihnachtlichen Dekorationen und Symbole ist dann doch nicht so beschaffen, dass ein echtes Bedürfnis zu erkennen wäre. So bleibt der Engel, den ich vor einigen Tagen erst hergestellt hatte, vorerst in unserem eigenen Fundus. In der nächsten Weihnachtssaison wird sich ganz sicher ein Abnehmer finden, einer, der die symbolische Stärke des Engels zu schätzen weiß.

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Blurred Christmas Impressions

Die Weihnachtsfotografie hat mich in diesem Jahr sehr viel intensiver und länger beschäftigt als in den Vorjahren. Grund ist wohl das Experimentieren mit der Blurred Image Technik, die ich nach den Aufnahmen im Einkaufszentrum auch auf Innenraumaufnahmen und weihnachtliche Lichter und Dekorationen im Innenraum angewandt habe. Es ist für mich besonders spannend zu beobachten, wie sich bei den Microstock-Agenturen bei dieser Darstellungsform offenbar die Geister scheiden. Einige akzeptieren die Motive spontan, andere gar nicht und wieder andere setzen differenzierte Kriterien an. Es freut mich sehr, dass meine Auswahl bei den für mich interessanten Adressen erfolgreich war. Natürlich spielt der Weihnachtsbaum auch dabei eine entscheidende Rolle, isoliert oder als eindrücklicher Symbolgeber in einem umfangreicheren Arrangement. Ich ahne, dass ich mit diesem Thema noch lange nicht durch bin. Für diese Saison zwar, aber das wird in der kommenden sicher wieder ein Thema werden und eine Fortführung finden.

Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe Weihnachtliche Lichterimpression in abstrakter Unschärfe
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Bedeutungsvolles für das ganze Jahr bewahren

Unser Weihnachtsbaum hat heute, im Rahmen eines Neujahrsbesuchs, noch eine späte Bewunderin gefunden. Das freut mich, zumal ich ihn täglich genau im Blick habe, er im Laufe der Weihnachtszeit noch zusätzliche Schmuckstücke erhalten hat und seine Ausstrahlung in dieser Weihnachtszeit wirklich besonders eindrücklich ist. Gleichzeitig streift mich eine Art Wehmut, wenn ich daran denke, ihn schon bald nicht mehr betrachten zu können. Den umgestürzten Vor-Haus-Baum konnte ich am Vormittag wieder aufrichten und stabilisieren. Ich hoffe, er wird die noch kommenden Stürme so überstehen und keinen Schaden nehmen. So will ich die restlichen Tage der weihnachtlichen Zeit mit allem, was dazu gehört, feiern und die bedeutungsvolle Tiefe der weihnachtlichen Symbole und Rituale ins kommende Jahr für uns alle bewahren.

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Baumschmückvorbereitungen

Anders als geplant habe ich nun doch einen Teil der Holzarbeit, die eigentlich fürs Wochenende geplant war, vorgezogen. So werde ich diese Arbeiten morgen schneller abschließen können und schon für das Aufstellen des Weihnachtsbaums erste Vorbereitungen treffen können. Als erstes muss ich ihn aus dem Regen ins Trockene holen, damit er einen Tag lang abtrocknen kann. Dann muss das Bohrloch in den Stumpf gesetzt werden, damit der Stamm besser im Klemmständer arretiert werden kann. Und dann gilt es, die Raumecke freizumachen, in die der Baum traditionell platziert wird. Die Schale zum Auffangen evtl. übertretenden Gießwassers und all der in vielen Schachteln verteilte Christbaumschmuck, den ich sorgfältig nach Sorten getrennt habe, müssen ebenfalls noch bereitgestellt werden. Dann aber sollte das Aufstellen und Schmücken am Sonntag eine angenehme Kür werden. Ich hoffe, diesmal wird die immer komplizierte Kombination dreier Lichterketten gut funktionieren.

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Paradoxe Vorweihnachtswahrnehmung

Die letzten beiden Wochen vor Weihnachten ähneln sich über die Jahre hinweg. Die Zeitwahrnehmung erhält dann eine unwahrscheinliche Anmutung, tendiert in Richtung des Eindrucks von Zeitlosigkeit. Gleichzeitig, das ist das Kuriose, ist man extrem damit beschäftigt, die laufenden Projekte abzuschließen, Dinge auf eine stabile Basis zu stellen, auf der man im neuen Jahr aufbauen kann, gewisse Schlussstriche zu ziehen, immer mit dem Gefühl, die Zeit reiche nicht mehr aus, alles noch bis zum 31. Dezember zu schaffen. Und dann ist da noch der korrespondierende Eindruck, dass es doch gerade jetzt angebracht wäre, sich Zeit zu lassen, die Annäherung an den Wendepunkt des Sonnenjahres zu nutzen, um einmal Innenschau zu halten, die Dinge gerade nicht in der üblichen Alltagskurzsichtigkeit zu betrachten. Ein Paradox, das eigentlich jeder wahrnimmt und dem man sich doch nicht entziehen zu können scheint. Ein Ereignis wird dieses Paradox aber für mich am Wochenende aufheben: Der Weihnachtsbaum wird am Sonntag, dem 3. Advent aufgestellt und geschmückt. Dann haben wir das stärkste Symbol, um die zeitlose Weihnacht als solche zu erkennen.

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