Ganzjährige Weihnachtssymbolformen

Dass ich meine kleinen Glas-Weihnachtsbäumchen wie auch die anderen Weihnachtsdekorationsfigürchen, -accessoires und -anhänger in meinem Arbeitszimmer noch nicht weggeräumt und für die kommende Weihnachtssaison verstaut habe, stört mich gar nicht. Es hatte einfach Zeitgründe, ist mir aber auch ganz recht. So kann ich im kleinen Maßstab die Weihnachtszeit anhand dieser sehr lichtdurchlässigen und Licht reflektierenden Formen noch etwas in der Wahrnehmung verlängern. Das weihnachtliche Leinwanddruck einer meiner Fotografien mit dem – ebenfalls – Hauptmotiv eines Glasweihnachtsbaums hängt zudem ohnehin in diesem Raum. Allerdings schon seit der Vorweihnachtszeit 2023. Ich konnte mich das ganze über nicht davon trennen. Jetzt überlege ich, ob es über die Sommermonate vielleicht doch eine Ablösung haben könnte. Das Symbolbild im Hochformat eines Mädchens mit andächtiger gen Himmel gerichteter Gestik wäre die Alternative zwischen den Weihnachtszeiten. Aber ganz konnte ich mich noch nicht durchringen.

Eindrucksvoller Weihnachtsabschied

Ganz unverhofft habe ich heute schon mit dem weihnachtlichen Abschmücken begonnen. Dabei war das nicht geplant, haben wir doch die Weihnachtsdekoration und -beleuchtung in den Vorjahren immer noch mindestens bis eine Woche nach dem Tag der Heiligen Drei Könige belassen. Aber es gab am frühen Nachmittag einen heftigen Sturm, mit so starkem Wind, dass doch tatsächlich der künstliche Weihnachtsbaum vorm Haus umgekippt ist, obwohl sein Ständer mit drei schweren Sandsäcken beschwert war und das zuvor noch nie passiert war. Jedenfalls habe ich ihn dann nicht mehr neu gerichtet, sondern alles wieder zurückgebaut. Die Kugeln, die LED-Lichterkette und die einzelnen Zweigelemente des Baums sind jetzt gesäubert wieder in ihren Kartons verstaut. Und auch die Sandsäcke und sonstigen Hilfsmittel, die ich jedes Jahr dafür benötige. Auch der Kriechwacholder, der normalerweise an Stelle des Weihnachtsbaums steht, ist wieder an seinem Platz. Aber den Türkranz habe ich noch gelassen, der leuchtet einfach zu schön, was bei diesem trüben Winterwetter einfach gut tut. Das Räuchern der einzelnen Zimmer im Haus habe ich am Nachmittag noch angeschlossen, das ist mir einfach immer noch ein Bedürfnis. Egal, ob der eine oder anderen dabei den Kopf schütteln mag. Und mit der letzten Fotosession für diese Weihnachtssaison habe ich am Abend einen neuen Anlauf genommen, die besondere Impression des weihnachtlichen Wohnzimmers festzuhalten. Das ist doch immer wieder spannend, weil es gelingt, neue Facetten herauszuarbeiten und in den Raumszenen zuvor in derselben Form noch nicht dagewesene Seiten aufzudecken. Die Perspektiven und Ausschnitte scheinen auf den ersten Blick ähnlich den schon so häufig aufgegriffenen, vor allem in dieser Technik einer bis zu den Bildrändern reichenden abstrakten Unschärfe. Aber ich meine, diesmal eine besondere Form der Abstraktion hineingelegt zu haben, die vor allem die Kombination von Licht- und Farbeindruck besonders reizvoll erscheinen lässt. Ich habe hier zunächst, auf die Schnelle sozusagen, drei dieser Bilder herausgegriffen. Aber natürlich hat die Serie es verdient, sehr sorgfältig durchgesehen und weiterbearbeitet zu werden, was ich sicher noch in den nächsten Wochen realisieren werde.

Weihnachtszimmerimpression 2024 I
Weihnachtszimmerimpression 2024 II
Weihnachtszimmerimpression 2024 III

Traditionen und Rituale weihnachtlicher Verabschiedung

Ein bisschen erschreckend ist es schon, dass die Weihnachtszeit morgen offiziell dem Ende zugeht. Nicht, weil das überraschend käme, und außerdem bleibt sie für uns ohnehin noch länger präsent. Aber die meisten starten morgen eben in das neue Arbeits-Kalenderjahr, und dann wird es mit weihnachtlich geprägter Stimmung schwieriger. Ich versuche dennoch, den Geist der Weihnachtszeit eine Strecke weiter ins neue Jahr hinein zu tragen und fange morgen erst einmal mit dem Räucherritual an. Der Dreikönigstag ist traditionell die letzte Gelegenheit dazu, so habe ich diesen letzten Tag auch meistens dafür auserwählt. Und dann würde ich doch noch gerne eine dritte Fotosession mit Fokus auf unsere weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Wohnung anschließen, die ich vielleicht auf den morgigen Abend, vielleicht aber auch auf einen der folgenden Abende verlegen werde. Die Außenstimmung bezüglich des Winterwetters und die Nähe zu den Feiertagen ist noch präsent und eindrucksvoll genug, um diese Fotografien in angemessenem Rahmen in Angriff zu nehmen. Und wenn es nur weitere quasi dokumentarische Bilder werden sollten. Bei dieser Traditionsaufgabe erlebe ich nicht selten auch späte Überraschungen.

Weihnachtsstern, Rentier, Weihnachtsengel und Weihnachtskranz: Erfindungen zum Ende der Weihnachtszeit

Immerhin bewegen wir uns ja immer noch innerhalb der offiziellen Weihnachtszeit, steht der Tag der Heiligen Drei Könige doch übermorgen erst bevor. Einmal abgesehen davon, dass ich unsere Weihnachtsdekoration, vor allem die Beleuchtung und den Weihnachtsbaum immer noch mindestens eine Woche länger belasse und für uns die ästhetische Weihnacht noch nicht mit dem Dreikönigstag abgeschlossen ist, versuche ich auch die winterliche Atmosphäre in Verbindung mit der weihnachtlich geschmückten Wohnung immer wieder auch zum Ende der Saison hin in Bildern festzuhalten. Dabei geht es auch um das Erschließen neuer Facetten der Weihnachtssymbolik und Weihnachtsästhetik. Mit der Gestaltung und Drapierung verschiedener Weihnachtssymbole in Gestalt glitzernder Kristallbroschen vor weihnachtlich geschmücktem und erleuchtetem Hintergrund sind mir auf dem Gebiet einige wirklich spannende Illustrationsreihen gelungen. Jeweils ein Motiv aus meinen jüngsten Erfindungen zu den Symbolen Weihnachtsstern, Rentier, Weihnachtsengel und Weihnachtskranz habe ich hier abgebildet. Zu jedem dieser Symbole und zusätzlich zu dem Weihnachtsbaumsymbol habe ich insgesamt drei sehr ausgefeilte und filigrane Illustrationen in die engere Auswahl genommen.

KI-generiertes Bild einer Weihnachtssternbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Rentierweihnachtsbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Weihnachtsengelbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Weihnachtskranzbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund

Echtes Weihnachtsempfinden ist noch nicht verblasst

Jetzt kamen doch noch zahlreiche Last Minute Anforderungen, die auch früher schon unvermeidlich schienen, kurz vor Weihnachten. Durch die vielen privaten Erledigungen und Ausfahrten fiel diese Drangphase noch einmal etwas drängender aus. Dennoch sieht es danach aus, dass sich die Lage in den kommenden Tagen doch wieder entspannen wird. Wirklich schöne, weil ganz unverhoffte Weihnachtsbesuche lieber Menschen, wie am späten Nachmittag der seltene Besuch von G., sind ein guter Auftakt zu den Feiertagen und zeigen, dass das Echte und Ehrliche am weihnachtlichen Empfinden nicht verschwunden oder abgeblasst ist. Dass vielmehr viele Menschen etwas mit Weihnachten verbinden, was wirklich noch Bedeutung hat und auch durch nichts zu ersetzen ist. So wünsche ich allen, dass bis zu den Feiertagen, während der Weihnachtstag und der Zeit zwischen den Jahren keine Katastrophen mehr auftreten und alle die Feiertage auch sorgenfrei erleben können. Auch wenn nicht jeder so viel dekorative Vorbereitungen trifft, wie das bei uns der Fall ist. Und auch, wenn nicht jeder noch einen Weihnachtsbaum, Adventskranz oder andere vegetabile Symbolformen der Weihnachtszeit für sich arrangiert. Das ganz Immaterielle der Weihnacht kommt doch bei fast jedem noch an. Ein Lichtblick in diesen sonst so trüb gewordenen Zeiten.

Weihnachtliche Erwartungen und kurzfristige Störfeuer

Irgendetwas hat es wohl zu bedeuten, weil wir es so regelmäßig erleben. Warum aber dieser Themenkomplex ausgerechnet kurz vor Weihnachten fast alle Jahre wieder auftaucht und unweigerlich die Feiertagsfreude einzutrüben droht oder es auch tatsächlich tut, das konnten wir noch nicht herausfinden. So ist es auch in dieser unmittelbaren Vorweihnachtszeit ungewiss, ob wir die Feiertage so feiern können, wie wir es traditionell gewohnt sind und erwarten. Das heißt für die meisten, wie wir in der Kindheit erfahren und seitdem in einer wundervollen Weise auf uns wirken und von uns ausstrahlen lassen. Alles Äußerliche ist so wie wir es uns wunschgemäß eingerichtet haben. All die weihnachtlichen Dekorationen und Symbole, wie Weihnachtsbaum und Adventskranz, wie Kerzen, Teelichter und Engelsfiguren, wie Weihnachtssterne, Christrosen und Tannenzapfen. Aber es braucht natürlich auch noch die ungezwungene Muße, das alles auch während der Festtage in sich aufzunehmen und eben zu feiern. So kann ich nur hoffen und mir wünschen, dass dieses Bild über die Feiertage und die Zeit zwischen den Jahren nicht empfindlich gestört oder aufgelöst wird. Das wäre das schönste Weihnachtsgeschenk.

Die insgeheime Freude an der Weihnachtszeit

Ein schöner zweite Adventssonntag war uns heute vergönnt. Gestern hatten wir auch die ganze Palette unserer Weihnachtsdekoration ausgepackt und arrangiert. Oder fast die ganze Palette, denn heute haben wir das noch weiter fortgesetzt. Dabei müssen wir ohnehin selektiv vorgehen, da wir so viele schöne Weihnachtssachen zur Verfügung haben, dass alles gleichzeitig ohnehin nicht geht. Aber tendenziell wird es jedes Jahr doch noch etwas opulenter. Eine Freude für M. und mich, auch wenn M. das gerne anders herum darstellt. Aber ich denke, auch über all das und insbesondere den immer wieder als unnötig bezeichneten Weihnachtsbaum, den ich wohl nächste Woche aussuchen werde, freuen sich alle dann am Ende doch sehr. Ohne den Baum und die anderen stimmungsvollen Arrangements würde ihnen sicher etwas fehlen. Deshalb sind sie insgeheim sicher froh, dass ich diese Aufgaben mit anhaltender Freude übernehme. Es ist so viel los auf der Welt. So hoffe ich nur, die Weihnachtszeit entfaltet ihre ganz besondere Kraft und wird nicht durch unsägliche Geschehnisse überlagert.

In Annäherung an die weihnachtliche Hochzeit

Es ist schön, dass ich heute auch mein Arbeitszimmer weihnachtlich schmücken konnte. Das gelingt mir fast nie vor dem 1. Advent, aber so ist es auch noch rechtzeitig, wenn ich davon ausgehen, den weihnachtlichen Schmuck frühestens in der dritten Januarwoche wieder wegzuräumen. So habe ich doch noch einige Wochen etwas davon. Auch in unserem Wohnbereich haben wir den festlichen Schmuck noch weiter vervollständigt. Vor allem habe ich den großen Leinwanddruck mit dem fast schon malerisch anmutenden fotografischen Weihnachtstillleben aufgehängt und den Adventskranz endlich auch in Sichtweite auf dem Boden platziert. Natürlich haben wir heute schon die 1. Kerze erneut entzündet, die morgen dann eine leuchtende Nachbarin bekommen wird. Allmählich nähern wir uns der weihnachtlichen Hochzeit. Aber der Höhepunkt in Form des Weihnachtsbaums steht natürlich noch aus. Ich denke, mein Lieblingshändler wird nächste Woche mit seinem Verkauf beginnen. Dann muss ich wieder den richtigen Tag erwischen, um meinen diesjährigen Symbolbaum in Ruhe und der richtigen Stimmung aussuchen zu können – noch vor Ms Geburtstag.

Unbekannte Weihnachtswelten ins Leben rufen

Nach dem recht arbeitsreichen und angestrengten Samstag gestern kam der Sonntag einem Ruhetag recht nahe. Und wieder haben mich motivisch Weihnachten und technisch die künstliche intelligente Bildgenerierung beschäftigt und herausgefordert. Das Thema und die Technik sind gleichermaßen gewöhnungsbedürftig wie spannend. Vor allem sind die Gestaltungs- und Erfindungsmöglichkeiten geradezu unbegrenzt. Es kommt dabei vor allem auf die ganz feinen Nuancen an. Deshalb sind diese Generierungen auch in der Regel mit ganzen Reihen von Variantengenerierungen durch denselben Prompt verbunden. Kleine Textänderungen können dann die Nuancen hervorbringen und so kann man sich dem eigentlich vorgestellten Ergebnis nähern. Heute war meine Motividee die ästhetische Weihnacht, wie ich es in den Titeln bezeichnet habe. Und da spielen neben hübschen Personen auch Weihnachtsbäume, Adventskränze, Weihnachtslichter und andere für die Ästhetik der Weihnachtszeit typische und bestimmende Symbole eine Rolle. Mit manchmal verblüffenden Ergebnissen, die tatsächlich unbekannte, aber denkbare Welten ins Leben rufen.

Weihnachtsäshtetik: Weihnachtsfrau in festlicher Kleidung vor Weihnachtsbaum

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.