Atmosphärische Verdichtung in abstrakter Unschärfe

Kommunikativ sind diese letzten Tage des Jahres aufwändiger und dichter gepackt, als ich das erwartet hatte. Tatsächlich fanden einige Menschen gerade in dieser Zwischenzeit Gelegenheit, sich mit Vorhaben zu beschäftigen, die schon auf das nächste Jahr verweisen. Gut, dass ich in diesen Tagen ansprechbar und hellwach bin. So kann ich einige Grundlagen für die Projekte 2026 schaffen, während andere sich im Winterurlaub ablenken. Aber das war bei mir schon immer so. Daran finde ich auch einen gewissen Gefallen, gerade in Auszeiten besondere kreative Leistungen abzurufen. Eine Auswahl meiner neuen Weihnachtsfotografien, die gestern und heute in meine Microstock-Portfolios hochgeladen habe, sind teilweise schon akzeptiert worden. Natürlich wird sich eine Resonanz erst im kommenden Jahr zeigen. Aber wie erwartet waren einige Agenturen bei den in reiner abstrakter Unschärfe gestalteten Aufnahmen wiederum nicht begeistert, haben sie schlichtweg abgewiesen. Das sind immer dieselben Kandidaten, die diese spezielle fotografische Gestaltungsform nicht wirklich verstehen und deshalb auch niemals erfahren werden, dass es viele Menschen gibt, die gerade in der abstrakten Unschärfe und Höchstmaß an atmosphärischer Verdichtung erkennen und das sehr bevorzugen. Ich weiß das, und deshalb unternehme ich immer wieder neue Versuche in diesem Gestaltungsfeld, die in ungefähr der Hälfte der Plattformen auch angenommen werden. Natürlich spielen die Lichter des Weihnachtsbaums, aber auch die übrigen Lichtarrangements und vielfältige symbolischen Formen der Weihnacht, die in unsere Wohnungsdekoration einfließen für die Gesamtwirkung der Bilder eine große Rolle.

Zwischenzeitliche Aktivitäten und weihnachtliche Symbolarbeit

Mit der -Durchsicht und Bearbeitung meiner Weihnachtsfotografien bin ich in dieser Saison frühzeitiger zu ersten Ergebnissen gekommen als in den letzten Jahren. Allerdings sind noch nicht alle Bildideen umgesetzt, so dass weiter Bearbeitungsreihen folgen werden. Dennoch bin ich froh, einige sehr originelle Bildideen schon umgesetzt zu haben. Ob das wirklich auf Interesse stößt und in seiner speziellen Bildsprache auch verstanden bzw. mit Weihnachten stimmig in Verbindung gebracht wird, ist nicht klar, wird sich in den nächsten Monaten aber zeigen. Manchmal brauche gute Motive auch mehrere Jahre, bis sie auffallen und nachge-fragt werden. Da muss man geduldig sein und mit positiven Überraschungen bei der Art rechnen, wie die Microstock-Agenturen ihre Bilderpools bewerben und nach welchen Kriterien sie sie auffindbar und durchsuchbar machen. Das ist den Fotografen selbst nicht ersichtlich und bleibt letztlich eine Glückssache. Ich freue mich aber auch, dass die Raunächte nicht ganz an mir vorbei gehen, zum Beispiel habe ich in den letzten Tagen häufiger Räucherkegel aufgestellt und verqualmen lassen. Das passt gut zu meinen weihnachtlichen Bearbeitungen und in diese Zwischenzeit. Das Durchgehen sämtlicher Wohnräume mit der Räucherschale habe ich aber noch nicht durchgeführt. Ich überlege, ob ich das diesmal noch im alten Jahr machen soll, und nicht erst bei der letzten Gelegenheit am 6. Januar.

Tage im weihnachtlichen Übergang

Es sind ordnende, rekapitulierende und vorausschauende Gedanken und Aktivitäten, die in diesen Tagen zwischen den Jahren im Vordergrund stehen. Mein Eindruck ist, dass das den meisten Menschen so geht, dass es ein solches Bedürfnis in dieser Zwischenzeit gibt, die so im Jahr keinen Vergleich kennt. Heute gehörte dazu das Ordnen, aussortieren und Arrangieren meines Fachthemen-Bücherregals, aber auch einige andere auf das neue Jahr vorausschauende Pläne. Zum Fotografieren bin ich heute nicht mehr gekommen, aber die Durchsicht und Optimierung der der letzten weihnachtlichen Reihen standen doch auf dem Programm. Hier eine weitere Aufnahme der realistisch fotografierten Amaryllis-Weihnachtsblumen, die vor dem Hintergrund der festlich geschmückten und erleuchteten Weihnachtszimmers ihre ganze Bedeutung und Ausstrahlung erhalten.

Amaryllis-Weihnachtspflanze in festlich geschmücktem Weihnachtszimmer

Goldene Weihnachtszimmerimpressionen

Den Gesprächen am heutigen Tage entnehme ich, dass für die meisten Menschen Weihnachten jetzt schon vorbei ist. Es scheint, dass sich viele an den beiden Feiertagen orientieren und mit deren Ablauf einen Abschluss verbinden bzw. jetzt eigentlich nur noch an den Jahresabschluss und Jahreswechsel denken. Für mich war das emotional und praktisch immer schon anders. Ich orientiere mich da eher an der Weihnachtszeit, die man kirchlicherseits mindestens bis zum Tag der Heiligen Drei Könige terminiert. In den letzten Jahren hatte ich immer das Bedürfnis, den Weihnachtsbaum sogar noch eine Woche länger um mich zu haben. So wird mir das Weihnachtliche noch gut zwei Wochen erhalten bleiben, und natürlich versuche ich es so umfangreich und intensiv auch kreativ zu verarbeiten. Unter anderem durch meine fotografischen Reihen, die ich am Abend wiederum aufgenommen und fortgesetzt habe.

Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 I
Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 II
Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 III

Erste Weihnachtsfeiertagsimpressionen 2025

Abstrakte Weihnachtszimmerimpression 20215 I
Amaryllis-Gesteck vor Weihnachtsbaum 2025

Den zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir ganz besonders ruhig zuhause verbracht, und die Ruhe genossen. Das war auch wichtig, nachdem die Arbeit und die Vorbereitungen ja bis in den Heiligen Abend hinein gereicht haben. Es war mir auch wichtig, den Weihnachtsgedanken noch einmal ganz bewusst in den Blick zu nehmen und meine Traditionslektüre einiger auf Weihnachten bezogener Vorträge Rudolf Steiners wieder zu lesen. Diese Texte wirken auf mich immer wieder neu und vermitteln neue Erkenntnisse, schärfen den Blick auf neue Aspekte dessen, was uns christliches Gedankengut und christliche Anschauung für das Leben insgesamt mit auf den Weg geben. Ein Rückblick und Reflektieren der Geschenke, sowohl der erhaltenen, als auch der verschenkten, war auch ein Element dieses Weihnachtstages. Und schließlich war es mir wichtig, meine ersten Weihnachtsfotografien 2025 zu realisieren, gerade weil M. so schöne Amaryllis als Geschenk erhalten hat, die sich auf dem Gabentisch und vor dem Weihnachtsbaum thematisch sehr schön ins Bild setzen ließen.

Erfolg fotografischer Weihnachtsimpressionen bei Microstock

Die Nachfrage nach den Weihnachtsmotiven meiner Microstock-Portfolios ist in dieser Saison erfreulich groß. In den Vorjahren war das eher dahingedümpelt. Aber in dieser Krisenzeit, so scheint es mir, wissen die Menschen die symbolischen Formen gerade rund um die großen christlichen Feste wieder mehr zu schätzen. Und da treffen meine weihnachtlichen Impressionen offenbar einen Nerv, durchaus international, wie ich von den anonymisierten Download-Nachweisen verschiedener Microstock-Agenturen weiß, die meine Fotos vertreten. Ganz besonders freut es mich, dass verschiedene Motive meiner jüngsten Reihe, aufgenommen in der letztjährigen Weihnachtszeit, auf gute Resonanz stoßen. Auch und gerade meine eigenen Favoriten, die in abstrakter Unschärfe fotografiert, weitwinklige weihnachtliche Innenraumsituationen rund um die Silhouette und das Leuchten des Weihnachtsbaums darstellen.