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Das Weihnachtszimmer

Abschließen und sichern dessen, was ich in diesem arbeitsintensiven Jahr umsetzen konnte. Fotografisch das diesjährige Weihnachtszimmer dokumentieren. Diese beiden Vorhaben konnte ich u. a. heute umsetzen, einige Tage mit ähnlichen Arbeiten werden sich wohl auch noch Anfang des neuen Jahres anschließen. Diese Aktivitäten sind wichtig für mich, und wohl für fast jeden, um den Umbruch des Kalenderjahrs mit dem Sinn anzureichern, den er für die persönliche Entwicklung hat oder besser, den er mit dem von den Jahreszeiten abhängigen Zyklus im Lebenslauf gemein hat. Ich freue mich, neben der Gesamtansicht des Weihnachtszimmers, am Nachmittag auch schon einige Details festgehalten zu haben, die gute Kandidaten für das Weihnachtskartenmotiv 2020 sein könnten. Das ist eine dieser Detailaufnahmen:

Weihnachtszimmer 2019
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Weihnachtsgrußkarte 2019

Auf meine elektronischen Weihnachtsgrüße gab es diesmal mehr spontane Reaktionen als in den Vorjahren. Zum Teil auch von Menschen, die sich sonst nie gerührt haben. Das ist dann doch wieder eine Bestätigung, dass die Geste noch wahrgenommen und geschätzt wird. Ich selbst freue mich jedenfalls sehr über Grüße, zu Weihnachten wie auch aus anderen Anlässen heraus. Das diesjährige Motiv ist ein spielerisches mit kleinen Figürchen aus Filz, silbern glänzenden Tannenbäumchen, einem silbernen Weihnachtshirsch und einem mit Pailletten besetzten Teelichthalter mit brennender Kerze. Natürlich vor dem Hintergrund des letztjährigen Weihnachtsbaums mit alle seinen Dekorationen und der Beleuchtung. Eine intensiv wirkendes Stillleben, wie ich finde, das augenblicklich die Atmosphäre und Innerlichkeit des Heiligen Abends erinnern lässt. Ich hoffe und denke, dass dieser Eindruck auch bei den Empfängern entstanden sein könnte.

Weihnachtsgrußkarte 2019
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Kleinteilige Arbeit mit symbolischen Formen

Diese unmittelbaren Vorweihnachtsfeiertage sind für mich mit Unmengen an Kleinigkeiten angefüllt. Das entspricht so gar nicht meiner sonstigen Arbeitsweise, die eher in weiter gezogenen Linien angelegt ist. Aber das hat wohl mit dem zu Ende gehenden Jahr zu tun, weniger mit der Weihnacht an sich. Da sind u. a. die vielen Menschen, denen einen Gruß zu schicken ich ein Bedürfnis habe, und die vielen Gedanken, die sich um die zugehörigen Formulierungen drehen. Da sind auch Ideen für die Illustration dieser Grüße, die sich je nach Adressat aus ganz unterschiedlichen Quellen speisen. Neben Individuellem aus der gemeinsamen Erfahrung spielen dabei Gedichte und Aphorismen eine Rolle, u. a. auch Baumgedichte, die ich letztlich zwar nicht verwendet habe, deren Lektüre mich aber veranlasst haben, eine Erweiterung meiner Übersicht der Baumgedichtklassiker unter wunschbaum.de ins Auge zu fassen. Und es sind in einigen Fällen auch Formen, Geschenke, die mir auch bei den vielen mir entgegentretenden Negativmeinungen zu Weihnachtsgeschenken doch immer noch gut und richtig erscheinen. Eine kleinteilige Arbeit mit symbolischen Formen, von denen ich hoffe, dass sie ihre Intention nicht verfehlen, denn sie haben letztlich ein Moment des Stillhaltens zum Gegenstand, der im harten Kontrast zum Prozess ihres Erfindens steht.

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Weihnachtsgrußvorbereitungen und immerwährende Blütenschönheiten

Die Bildsprache meiner jüngsten Weihnachtskartenmotive scheint bei den Agenturen verstanden zu werden. Jedenfalls ist die Serie schon bei dreien durch. Eine andere Frage ist, ob in diesem Jahr noch Downloads zu erwarten sind. Wohl eher nicht, denn erfahrungsgemäß flacht der Run auf Weihnachtsmotive schon ab Mitte November ab. Die Kreativen sind bei dem Thema immer sehr früh dran. Aber einmal aufgenommen können sie durchaus auch noch in späteren Jahren auf Interessenten stoßen und Downloads generieren. Die eigenen Weihnachtsgrüße stehen ja auch noch auf dem Plan. Noch nicht ganz festgelegt habe ich mich, ob die Faltengeldekoration am letztjährigen Weihnachtsbaum oder diese neuen Kompositionen die Grundlage bilden werden. Dazu sind auch noch einige Entwürfe notwendig, durch die sich schnell herauskristallisiert, welche Fotos in Verbindung mit Text geeignet sind. Noch so viele Vorhaben. Heute habe ich aber, da es jetzt schon gleich wieder in Richtung der Adventsdekoration geht, zunächst einmal die so lange schon in der Bearbeitungsschleife liegenden Strohblumen ihrer letztlichen Bestimmung zugeführt. Die Drahtstängel hatte ich bereits vor zwei Wochen angebracht. Nun stand das Arrangement zu zwei Sträußen auf dem Tagesarbeitsplan. Die glattrandigen und kleinen Blüten habe ich zu einem kleineren Strauß gruppiert, den größeren Teil der großen Blüten mit spitzeren Blütenblättern sind jetzt in einem zweiten Strauß zusammengestellt. Von dem Zusammenkleben der Drahtstängel an der Basis bin ich nachdem ich das schon aufwändig umgesetzt hatte, wieder abgekommen. Das danach realisierte Arrangement mit locker nebeneinandergestellten Stängeln in einer Glasvase wirkt auf mich viel schlüssiger. Interessanterweise spielt es gar keine Rolle, dass man die Drähte sieht. Aus der Entfernung denkt man nicht weiter darüber nach. Und die luftige Anmutung der Blütengruppe lässt die Schönheit der Einzelblüte viel besser zur Geltung kommen. Der Idee, jede einzelne Blume als Individuum zu behandeln, kommt das ohnehin genau entgegen. Ein gute Lösung, die wir bei Bedarf im kommenden Jahr auch leicht wieder variieren können, ohne irgendetwas zu zerstören. Eine klasse Konstellation, wie ich finde.

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