Weihnachtliches Licht im November

Nun konnte ich mein Weihnachtsportfolio bei einigen Plattformen doch erweitern. Die weihnachtliche Impression mit Christbaumschmuck, die ich gestern angesprochen habe, birgt genau die Wärme und das Licht, das uns im Außen gerade fehlt und das diesen Mangel kompensieren mag. Beim Blick in diese Szene ist es mir schon ganz nah, das Weihnachtsfest. Vielleicht werden wir so auch stimmungsmäßig einen langen, viel Kompensation erfordernden Winter vor uns haben.

Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration

Weihnachtsstimmung vermitteln

Es ist wie jedes Jahr um diese Zeit. Die Suche nach Weihnachtsmotiven setzt ein. Und jeden Tag wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass einige meiner weihnachtlichen Nahaufnahmen von adventlichen Dekorationen als Vorlagen für Grußkarten und ähnliches verwendet wird. Es ist nicht immer der Weihnachtsbaum, der im Vordergrund steht, aber als mit Lichtern besetzter Hintergrund kommt er bei mir häufig vor. Einfach weil sich die weihnachtliche Stimmung im besonderen Licht und Glitzern des Weihnachtsbaums am eindrücklichsten widergeben lässt. Die Faltpapierengel am Weihnachtsbaum waren im letzten Jahr mein Thema. Ich hoffe, dieses Jahr, hoffentlich auch schon in der Vorweihnachtszeit wieder gute Bildideen und Arrangements entwickeln zu können. Damit wird nicht nur das Erleben der Weihnachtszeit stärker reflektiert. Es ist vor allem das, wofür die Weihnacht symbolisch steht, was in solchen Arbeiten für den Alltag lebendig gemacht und auch gut vermittelt werden kann.

Die weihnachtliche Fotosaison hat begonnen

In den Microstock-Portfolios werden derzeit wieder die Weihnachtsmotive aufgewühlt. So würde ich das einmal nennen, denn über Frühjahr und Sommer ist das natürlich kein wirkliches Thema, weshalb auch neuere Motive kaum Resonanz finden. Mit der Saison, die erfahrungsgemäß Mitte Oktober so richtig anläuft, erhalten dagegen auch ältere Fotos mit weihnachtlicher Thematik eine Chance. Häufig sind es die, die ohnehin schon erfolgreich waren. Es freut mich aber, dass gerade das einzige neu eingestellte, eine der Nahaufnahmen der Faltengel am Weihnachtsbaum, bereits Abnehmer gefunden hat. Eine Bestätigung dafür, dass es sich Sorgfalt und Abwägen bei der Auswahl lohnt. Gerade bei umfangreichen Serien ist die richtige Wahl nicht leicht. Da macht es Sinn, im Abstand von einem oder zwei Tagen einen zweiten Durchgang zu starten, bei dem sich vorher Ausgewähltes auch mal als Fehler erweisen kann. Ich hoffe, in dieser Weihnachtssaison mit meinen immer noch sehr atmosphärischen Aufnahmen mehr Resonanz zu finden als in den Vorjahren. Und dass beim „Aufwühlen“ auch einige meiner Fotos ganz oben schwimmen.

Weihnachtsbäume adé

Heute habe ich tatsächlich den ganzen Tag mit dem Abschmücken des Weihnachtsbaums, dem Aufräumen und Verpacken der Dekorationen, dem Abspülen der Glasobjekte und mit vielen weiteren Arbeiten verbracht, die zum Abschluss der Weihnachtssaison gehören. Jedenfalls in unserem Haus. Dieses Jahr kam zu dem richtigen Baum auch noch ein künstlicher hinzu, dessen einzelnen Äste ich nicht wieder zusammengefaltet habe, sondern in zwei geräumigen Kisten annähernd in ihrer ausgebreiteten Form verstaut habe. So wird es Ende des Jahres nicht so zeitaufwändig sein, den Baum wieder am Hauseingang zu installieren. Schade, die roten Glaskugeln haben unter dem vielen Regen doch sehr gelitten. Einen Teil werden wir entsorgen müssen. Raum für neue. Ganz fertig sind wir noch nicht. Es warten noch weitere Dekorationsobjekte darauf, richtig eingeordnet und verstaut zu werden. Das erleichtert erfahrungsgemäß die Arbeit zu Beginn der Adventszeit immens. Und ja, auch diese eigentlich mit einem Schuss Wehmut verbundene Arbeit liebe ich sehr, ebenso wie die Weihnachtslieder, vor allem die amerikanischen, die ich begleitend erneut rauf und runter gehört habe.

Zum baldigen Ende der Weihnachtszeit

So richtig konnte ich den Dreikönigstag heute nicht in mir aufnehmen. Auch wenn die weihnachtliche Atmosphäre noch sehr präsent ist bei uns, wie übrigens auch bei vielen anderen, die sich die Saison noch wenigstens bis zum Wochenende bewahren wollen. Ich denke, dass unser Weihnachtsbaum noch bis Samstag an seinem Platz stehen wird und wir dann auch den übrigen weihnachtlichen Schmuck entfernen, alles wieder in seine Archivkisten und –kästen verlagern und hoffentlich den Geist der Weihnacht noch eine gute Weile im Innern und untereinander pflegen.

Neue Pläne für die Beleuchtung des nächsten Weihnachtsbaums

M. hat schon Pläne für die Verwendung der neuen LED-Einzel-Christbaumkerzen im nächsten Jahr. Denn auch ich tendiere dazu, sie nicht mehr an unserem großen Weihnachtsbaum anzubringen, einfach weil mir die Leuchtkraft zu schwach ist und das Licht weniger warm erscheint. Also kämen sie in Frage für einen zusätzlichen kleinen Baum, oder eben, wie M. meinte, für ein weihnachtliches Gesteck mit Tannenzweigen. Für letzteres allerdings wären sie fast zu schade. Vor allem, weil sie dann eher schräg hängen würden. Eine richtige Kerze allerdings muss gerade stehen. Nun, wir werden uns etwas einfallen lassen. Verwenden würde ich sie schon gerne, da sie als Kerzen eigentlich sehr schön sind. Und wenn sie konzentrierter zusammen stehen, fällt die Leuchtwirkung vermutlich auch eindrucksvoller aus.

Fehlkalkulierte Christbaumbeleuchtung

Mein Optimismus der letzten Tage bezüglich der Weihnachtsbaum-LEDs war dann wohl doch nicht berechtigt. Tatsächlich haben die ersten beiden, an der Spitze des Baums, bereits ihren Geist aufgegeben. Natürlich nicht die LEDs selbst, aber eben die Batterien. Dabei haben wir sie nicht übermäßig lange brennen lassen. Ich schätze, dass bei durchschnittlicher Nutzungsdauer zwischen Weihnachten und Heilig-Drei-Könige wohl zwei komplette Batteriesätze notwendig sind. Das könnte teuer werden, wenn der ganze Baum nur mit diesen Lichtern ausgestattet ist. Aber da mich die Leuchtkraft der batteriebetriebenen Lampen und ihre nicht so warme Lichtfarbe ohnehin nicht überzeugen, werde ich im kommenden Jahr wohl keine weiteren ergänzen. Stattdessen denke ich an eine neue, möglichst lange konventionelle Lichterkette. Da ist wohl noch einiges an Recherche notwendig.

Endspurt für Weihnachtsfotografie

Weihnachtsbaum-Dekoration vor geschmücktem Weihnachtsbaum

Es war der richtige Tag, um mit der Serie der Weihnachtsfotografien abzuschließen. Es war mir wichtig, das in ruhiger Stimmung zu tun, deshalb habe ich es auf den Vormittag gelegt und beim Hören einer Weihnachtslieder-CD die weihnachtliche Atmosphäre erneut auf mich wirken lassen. Das war wichtig, um die passende Emotion beim Fotografieren in die Wahl des Motivs und die Entscheidung für eine Lichtstimmung einfließen zu lassen. Die Durchsicht wird noch einige Zeit n Anspruch nehmen. Nicht immer ist es spontan möglich, die besten Aufnahmen zu identifizieren. Aber ich habe schon einige Kandidaten mit Potenzial ausfindig gemacht. Nun brauche ich weitere Momente mit Ruhe, um Auswahl und Bearbeitung in ebenso würdigem Rahmen vorzunehmen. Ich denke, das Motiv für die nächste Weihnachtskarte ist gesichert.

Weihnachtsvorbereitungen

Ein zweigeteilter vierter Adventsonntag. Zuerst das erholsame Frühstück anlässlich von Ms Geburtstag am Vormittag und dann über den gesamten Nachmittag viel Aktivität rund um Geschenk verpacken und Grüße versenden oder vorbereiten. Das hat mich stärker beansprucht als geplant. Deshalb sind auch andere Vorhaben, wie die zusätzlich gewünschten Weihnachtsbaum-Faltengel, nicht mehr umsetzbar gewesen. So wird sich dies auf die nächsten Tage verteilen und hoffentlich dann rechtzeitig vor Heilig Abend abgeschlossen sein. Unser nadelloser, wenn auch, wegen der Lärchenzapfen, nicht ganz baumloser Adventskranz ist jetzt in der vierten Woche seiner Existenz ein Phänomen. Das verwendete Moos sieht noch genauso grün und frisch aus wie am ersten Tag. Ein wirklich gute Idee war das und eine gute Lösung sicher auch für die Folgejahre, wobei die konkrete Ausgestaltung durchaus noch Spielraum für Variationen bietet.

Eindrücke vom Weihnachtsbaum 2015

Seit langem war es das erste Mal, dass ich den Weihnachtsbaum erst am Nachmittag aufstellen und schmücken konnte. Aber wegen des vereinbarten Weihnachtsfrühstücks mit R.C. war es anders nicht möglich. Schließlich gibt’s bei uns die Regel, dass der Baum vor Ms Geburtstag fertig geschmückt sein muss. Jetzt, wo er steht, muss ich sagen, dass mich mein Eindruck vor Ort nicht getäuscht hat. Der Baum ist erstaunlich voluminös und ausladend, obwohl er nur die Hälfte des Gewichts mitbringt, das ich sonst gewöhnt war. Mit den 2,30 m Höhe ist er auch nur unwesentlich niedriger als die sehr starken Bäume der Vorjahre. Mit der Wahl des Baums bin ich also sehr zufrieden, vor allem weil er im Kronenbereich so schön dicht gewachsen ist und ich ihn dort sehr schön schmücken konnte. Ein Nachteil hat die Leichtigkeit aber: Die Äste biegen sich leicht durch. Deshalb musste ich auf alle schweren Schmuckteile verzichten. Egal, denn das passt ohnehin zu meinem diesjährigen Schwerpunkt mit den Faltengeln, die gerade zwei dünne Blatt Papier, eine Kunstperle und bei bisschen Dekofaden auf die Waage bringen. Also Glas, leichte Metallornamente, Glaskugeln und Strohsterne. Das ist im Gesamten sehr schlüssig. Spannend war zuvor natürlich die Neuerung bei der Beleuchtung. Das mit den einzelnen, mit Batterie betriebenen LED-Kerzen funktioniert sehr gut. Sehr praktisch ist es, die Kerzen je nach Wuchsform des Baumes gezielt verteilen zu können, ohne auf Kabellängen u. ä. Rücksicht zu nehmen. Leider musste ich bei dem ausladenden Baum aber doch noch auf zwei der drei Lichterketten ergänzend zurückgreifen. Insgesamt sind das zwar mehr Lichter als sonst. Aber eine Enttäuschung muss ich doch feststellen: Die LEDs haben, obwohl als warm-weiß bezeichnet, doch eine deutlich kühlere Lichtfarbe als die konventionellen Kerzen, die viel wärmer wirken. Und ihre Leuchtkraft ist zudem deutlich geringer. Letztere stört mich dann doch. In der Kombination der beiden Technologien fällt das natürlich besonders auf. Aber auch wenn der ganze Baum nur mit den LEDs bestückt wäre, würde er nicht diese gewohnte Strahlkraft haben. Insofern bin ich etwas ratlos, ob es Sinn macht, in den Folgejahren das Sortiment an LED auszubauen und nur darauf zu setzen. Im Moment habe ich das Gefühl, damit geht auch ein Stück Atmosphäre verloren. Nun, ich werde dies während der Weihnachtszeit einmal auf mich wirken lassen.

Der intuitive Weihnachtsbaum mit Engel

Nun kann ich mich auf das Wochenende freuen. Morgen das obligatorische Weihnachtsfrühstück mit R.C., das meist bis zum Mittag dauert. Und der Nachmittag ist dann dem Aufbauen und Schmücken des Weihnachtsbaums gewidmet. Zehn Faltengel für den Weihnachtsbaum konnte ich bis jetzt realisieren, dazu noch einer, den ich M. für eine Geschenkbeilage überlassen habe. Die zehn sind ein guter Grundstock für den Anfang. In den nächsten Tagen vor Heilig Abend will ich aber noch weitere herstellen, damit das neue Dekorationshighlight auch Dominanz am Baum entwickeln kann. Und dann ist auch zu entscheiden, ob wir mit den 24 einzelnen Kerzen auskommen oder ich doch noch eine der älteren Lichterketten hinzunehme. In jedem Fall gehe ich davon aus, dass der Weihnachtsbaum in diesem Jahr ein vergleichsweise ungewöhnlicher sein wird. Schon wegen seiner filigranen Gestalt als Baum, aber auch wegen der Schlüsse, die ich daraus für den Schmuck ziehen kann. Geplant ist das, von den Engeln abgesehen, nicht. So ist noch alles offen und spannend.

Die ersten richtigen Engel

Heute ist mir der erste wirklich perfekte Faltengel gelungen. Die Technik für das Gewand habe ich nochmal verbessert. Jetzt erscheint keine störende Lamelle mehr in der Mitte. Alles ist gleichmäßig aufgefaltet. Und da ich auch die Perlen erhalten habe, sind jetzt alle Utensilien zusammen. Die ersten 5 Exemplare sind schon fertig. Und die gefalteten Blätter für 3 weitere habe ich bereits vorbereitet. Ein Dutzend sollten es bis Samstag schon werden. Einige mehr kommen dann vielleicht noch am Wochenende dazu. Ebenso eine Bereicherung für den diesjährigen Weihnachtsbaum werden die kabellosen LED-Christbaumkerzen sein. Die hatte ich schon seit Jahren im Auge, jetzt habe ich einen Anfangssatz angeschafft, den wir in den nächsten Jahren vervollständigen können. Zunächst werde ich diese Einzelkerzen wohl noch mit einer der älteren Kabelketten kombinieren, um genügend Licht an den Baum zu zaubern.

Weihnachtsbaum-Faltengel

Das lange geplante Projekt hätte durchaus wieder ins Wasser fallen können. Aber heute habe ich es doch noch geschafft, die Machart der Weihnachtsbaum-Engel zu rekonstruieren und die gefalteten Einzelteile für die ersten drei Engel-Aufhänger aus alten Gesangsbuchseiten herzustellen. Die Konstruktion des Engels, den wir vor einigen Jahren von G. als Geschenk erhielten ist viel schlüssiger als die aus der kürzlich angeschafften Bastelanleitung. Schon allein, weil das Anbringen des Perlenkopfes und der Aufhängeschnur besser und handhabbarer gelöst ist. Dier Kunstperlen und die Kordel mit Goldfaden muss ich allerdings noch besorgen. Die Hauptarbeit liegt ohnehin beim Falten des Gewands und der Flügel. So hoffe ich, bis Weihnachten noch mindestens 10-12 Engel für den Weihnachtsbaum zu schaffen, und vielleicht noch einige weitere zum Verschenken. Wenn ich bedenke, wie dominant diese Dekoration in den letzten Jahren am Baum wirkte, muss die Wirkung bei einem Dutzend umso stärker ausfallen. Das wäre dann Anlass, den übrigen Schmuck sparsam zu applizieren.

Weihnachtliche Lichtobjekte

M. ist gerade in dieser Saison ganz entzückt von dem kleinen Glas-LED-Weihnachtsbäumchen mit bunten Miniaturkugeln. Der Baum ist von unten mit wechselfarbigem LED-Licht beleuchtet und funkelt durch das gläserne Skelett wunderbar in schillernden Weihnachtsfarben. Sie hatte es mir im vorletzten Jahr geschenkt, so dass ich vergangene Weihnachten meine Weihnachtsgrußkarte damit gestalten konnte. Dass die Dekoration immer noch so fasziniert, mich genauso, zeigt ihre Qualität. Ab und zu tauchen eben in dem Wust von Weihnachtsdekorationsideen doch wirklich besondere Formen auf, die anziehen und Atmosphäre vermitteln. In diesem Jahr haben wir gerade an den Lichtobjekten besonders viel Freude.

Vervielfältigter Lichterglanz

In diesem Jahr haben wir wirklich etwas von der Vorweihnachtszeit. So konnten wir die schöne Dekorationen im und ums Haus in den letzten Jahren nicht aufnehmen. Das ist gut so, denn nur in Hetze ist die Weihnachtszeit nur halb so eindrucksvoll. Ganz durch sind wir noch nicht. Zum Beispiel habe ich heute an dem künstlichen Weihnachtsbaum noch weitere Kugeln angebracht. Die hatten wir gestern besorgt, da der Baum mit den wenigen Kugeln zu wenig geschmückt wirkte. Und M. hat nun auch ihre geliebte Lichterkette als Beleuchtung des Wohnzimmerschranks. Die LED-Kette hängt am Mittelteil des Schranks oben leinenartig leicht herunter und die Enden schlängeln sich in Spiralen angeordnet an den hohen Seitenteilen herab. So ist die Silhouette des Möbels beleuchtet, ein weiteres Element der weihnachtlichen Innenbeleuchtung, die sich in den vielen glänzenden und glitzernden Oberflächen des Weihnachtsdekors widerspiegelt und sich damit selbst vervielfältigt. Nun brennt schon die zweite Kerze. Und die Feiertage sind bereits jetzt in den Köpfen der Menschen präsent.

Adventliches Licht

Künstlicher Weihnachtsbaum 2015

Da kommt doch rechtzeitig vor dem 1. Advent bereits Weihnachtsstimmung auf. Der künstliche Weihnachtsbaum, den ich schon vor sechs Wochen zu Testzwecken aufgebaut hatte, kam heute an den für ihn bestimmten Platz nach draußen. Ordentlich mit einem Sandsack beschwert, damit er nicht vom Wind weggeweht werden kann, mit einer gelb leuchtenden LED-Lichterkette und roten Kugeln geschmückt, macht er bei Dunkelheit einen richtig guten Eindruck. Das kann man von seiner Anmutung bei Tageslicht nicht uneingeschränkt sagen, da man, wie ich befürchtet hatte, die nicht ummantelten Ansätze der eingehängten Äste doch recht gut erkennen kann. Interessant ist aber, dass der Baum zwar von Passanten zwar direkt als künstlich erkannt wird, das aber niemanden stört. Im Gegenteil hat er auch bei Tageslicht von Bekannten und Nachbarn sogar viel Lob erhalten. Wohl weil er so schön gleichmäßig aufgebaut ist und mit einiger Distanz trotzdem sehr natürlich wirkt. Vor allem aber, weil ein Weihnachtsbaum eben von seiner Symbolik lebt, und die ist mit einem künstlichen Baum genauso gut zu transportieren. Erst Recht im Dunkeln, wenn der Baum seine eigentliche Aura erst entfalten kann. Die gelben Lichter, ich habe die Farbe bewusst einmal gewählt, finde ich klasse. Ganz anders als das gewohnte Warm-Weiss, aber trotzdem nicht künstlich wirkend, vielmehr warm und die Symbolik der Weihnacht vielleicht noch besser transportierend. Froh bin ich auch, dass mir der Adventskranz gleich beim ersten Anlauf gut gelungen ist. Es war gewagt, mit der Metallschale, dem Verzicht auf Tannengrün und der Kombination mit künstlichen Lichtern. Aber die gewählte Lösung in Kombination mit frischem Moos und Erlenzapfen hat die vegetabile Symbolik auf andere Art integriert und wirkt im Ergebnis überzeugend. Ein moderner Adventskranz, könnte man sagen. Und einer der deutlich macht, ganz ähnlich wie beim Weihnachtsbaum, dass der symbolische Kern einer Tradition auf ganz unterschiedliche Weise in Form gebracht werden kann. Ich hoffe, in den nächsten Tagen mit einem Foto vom Adventskranz diese Erkenntnis illustrieren zu können. Das Moos war nicht nur für den Kranz bestimmt. Anders als V. vorhergesagt hatte, war in unserem externen Garten jede Menge sehr schönes Moos zu finden. So konnten wir am Nachmittag auch die Blumentröge mit Moos auslegen. Damit die Blumen auch schön warm haben, wie M. an der Stelle immer sagt. Botanisch sicher nicht haltbar, aber einfach ein schöner Gedanke, wie ich finde.

Versuch mit einem etwas anderen Weihnachtsbaum

Morgen geht’s endlich an das Arrangieren des künstlichen Weihnachtsbaums. Die neue LED-Lichterkette muss angebracht werden, die älteren roten Kugeln werden den Blick ins weniger schöne Bauminnere kaschieren, und für die Standfestigkeit, vor allem bei Windböen, müssen wir uns auch noch etwas einfallen lassen. Ich bin sehr gespannt, wie diese neue Form von Christbauminstallation wirkt und ob es bezüglich der Anmutung Unterschiede zum geschlagenen Weihnachtsbaum gibt. Meine nicht unerhebliche Sammlung weihnachtsbaumförmiger Objekte werde ich in diesem Jahr teilweise auf andere Fensterbänke verteilen und nicht mehr nur im Arbeitszimmer aufstellen. Das war ohnehin schon zu viel gewesen, weswegen ich in den letzten Jahren immer schon eine Auswahl treffen musste. Dies ist eine Möglichkeit, die schönsten Objekte auch zum Einsatz zu bringen und während der Weihnachtszeit betrachten zu können.

Problematische Baumbeleuchtungen

Eigentlich hatte ich die kleine Sammlung von Anhängern, Aufhängern, Objekten jeglicher Art in Weihnachtsbaumform bereits weitgehend auf Eis gelegt. Aber bei der Durchsicht des Angebots im Baumarkt ist mir dann doch noch eine metallene Weihnachtsbaumsilhouette ins Auge gefallen. Formal nichts Außergewöhnliches, aber der kupferfarbene Metallglanz der polierten Oberfläche hat eine Faszination, so dass ich den kleinen Gegenstand doch erworben habe. Außerdem eine neue LED-Lichterkette für den schon aufgebauten künstlichen Weihnachtsbaum, der dieses Jahr den Eingangsbereich außen zieren soll. Mit Unmut musste ich hören, dass es praktisch keine LED-Lichterketten mehr gibt, bei denen die Einzellichter auswechselbar sind. Ein Problem ist das schon seit Jahren gewesen, da die Ersatz-LEDs meist nicht zwischen den verschiedenen Herstellern austauschbar waren. Aber da in jeder Saison wieder einige Lichter mehr defekt sind, bleibt einem irgendwann nichts anderes übrig, als eine neue Kette zu besorgen. Eine dieser Verrücktheiten bei der neuen Beleuchtungstechnik, durch die der positive Effekt der Energieersparnis durch die geringere Nutzungsdauer wieder geschluckt wird. In dem Bereich müsste sich im Sinne der Nachhaltigkeit endlich einmal etwas bewegen.

Ein silbern-weißer Weihnachtsbaum

Jetzt ist uns die Weihnachtszeit schon sehr viel näher gekommen. Auch heute haben wir beim Einkaufen noch einige kleine Utensilien für die bevorstehenden Adventsdekorationen besorgt. Dabei die Zufallsentdeckung eines stilisierten Weihnachtsbaums aus Kunstguss mit silberfarbenem Grund und weiß emailliert wirkender Verblendung. Ein Deko-Weihnachtsbaum wie viele, gemessen allein an seiner Form, die dem entspricht, wie Piktogramme einen Tannenbaum darstellen. Aber in dieser speziellen Kombination von Silber mit Emaille-Weiß ist er schon etwas Besonderes. Jedenfalls habe ich etwas Vergleichbares noch nicht gesehen. So ist meine kleine Sammlung von Weihnachtsbaum-Formen doch wieder um ein Exemplar angewachsen, obwohl ich mich doch eigentlich nur noch auf massive Glasobjekte beschränken wollte. Solche sind mir in den letzten beiden Jahren leider nicht mehr begegnet. Und dieser nicht gläserne Baum ist durchaus ein ästhetisch gleichwertiger Ersatz. Mal sehen, vielleicht bilde ich ihn demnächst an dieser Stelle noch ab.

11 Jahre Baumtagebuch

Vor 11 Jahren habe ich mit den Einträgen ins Baumtagebuch begonnen. Und schon der Titel des ersten Eintrags vom 20. November 2004 war „Beginn der Weihnachtszeit“. Darin ging es um vegetabile Weihnachtssymbolik und dekorative Vorbereitungen für die Adventszeit. Ein Thema, das uns in dieser Zeit immer wieder begleitet. So auch heute, als wir unterwegs waren, um kleinere Weihnachtsgeschenke für Bekannte und bestimmte Dekorationsutensilien für den Adventskranz zu besorgen. Auch in dieser Saison sieht man neue Gestaltungsideen. Weihnachtsbaumfiguren mit einer Bespannung aus Fell sind mir ins Auge gefallen, da ich das so noch nicht gesehen habe. Viele Dinge in Silberglanz und schöne Beleuchtungsideen mit LED-Lichtern. Eine davon haben wir dann auch mitgenommen, die sich als Zusatzbeleuchtung für den silbern eingefassten Adventskranz eignen werden. Morgen wollen wir verschiedene Gestaltungsvarianten einmal durchspielen. Beinahe hätte ich das heutige Jubiläum vergessen. Aber der Weihnachtsdekorationseinkauf hat mich an den Anfang dann doch noch erinnert.

Eine neue Form von Adventskranz

Wahrscheinlich wird der diesjährige Adventskranz anders aussehen als in den Vorjahren. Das wesentliche Element dafür, eine Schale aus silbern glänzendem Metall, haben wir heute ausgesucht. Eine Idee, die wir schon seit einigen Jahren mit uns herum tragen, bisher aber noch nicht umsetzen konnten. Dennoch erwarte ich nicht die radikale Abkehr von der Tradition. Denn die vegetabile Symbolik der Weihnachtszeit wird auch bei dieser neuen Form eine Rolle spielen. Ob es tatsächlich grüne Nadelbaumzweige sein werden, ist noch nicht klar. Aber zumindest Baumbestandteile, wie z. B. Tannen-, Kiefern- und Erlenzapfen werde sicher dabei sein. Es sind dies Materialien, die um die Kerzen herum arrangiert werden, möglicherweise mit anderen Naturmaterialien, wie z. B. Moosen oder Flechten. Alles zusammen angehäuft und zusammengehalten durch die metallene Schale mit senkrechtem Rand. Ich freue mich schon auf die konkrete Ausgestaltung und hoffe, wir werden eine glückliche Hand dabei haben. Mit der Wahl von vier verschiedenfarbigen Kerzen ist eine so noch nicht realisierte Besonderheit Einfluss auf die letztliche Anmutung haben.

Weihnachtliche Tischdekoration mit Bäumen

Dekoweihnachtsbäumchen mit Kristallteelichthalter

Schön, meine neuen Weihnachtsmotive sind bisher gut angenommen worden. Nur Shutterstock hatte natürlich bei den dezent belichteten Aufnahmen mit den silbernen Dekoweihnachtsbäumchen Vorbehalte in Richtung „poor lighting“. Wie wir wissen, ist das den Stilvorgaben der Agentur geschuldet, sicher nicht tatsächlichen technischen Defiziten. Das sehen dann die meisten anderen auch so wie ich. Dass nämlich bestimmte Stimmungen nicht mit voller Ausleuchtung vermittelbar sind. So auch die besonders atmosphärische Stimmung in weihnachtlich geschmückten Räumen. Gerade darum geht es ja. Da freue ich mich dann über den offener Blick andere Bildredakteure, die diese Art der Lichtführung verstehen, und auch, dass viele Interessenten gerade das als authentisch und ansprechend wahrnehmen. Wäre schön, wenn ich in der diesjährigen Saison das Weihnachtsportfolio wiederum erweitern könnte.

Jetzt schon Weihnachten im Blick

Nun hat mich doch tatsächlich bereits das große Weihnachtsthema beschäftigt. Mir war aufgefallen, dass bereits vor einer Woche das Interesse an Weihnachtsmotiven innerhalb meiner Microstock-Portfolios eingesetzt hat. Wirklich überraschend, denn das war bisher immer erst im Oktober feststellbar. Es scheint, dass die Saison immer weiter vorgezogen wird, fast wie bei den Discounter, die ebenfalls schon Regale voller Weihnachtsgebäck und Stollen präsentieren, kaum dass der Sommer sein Ende angekündigt hat. Eigentlich war das auch ein Weckruf, denn ich hatte mir vorgenommen, meine letztjährigen neuen Weihnachtsmotive erst im folgenden Jahr mit Blick auf die Saison hochzuladen. Einfach weil ich festgestellt habe, dass sie sonst schon im Laufe des Jahres in der Versenkung verschwinden. Jetzt scheint ein guter Zeitpunkt dafür, damit eine realistische Chance für Aufmerksamkeit entstehen kann. Schwierig genug ist das ohnehin geworden, bei dem ungeheuren Überangebot qualitativ hochwertiger Fotografien. Lang zurück liegen die Zeiten, als meine weihnachtlichen Schnappschüsse so etwas wie eine Lücke ausgefüllt haben. Aber unter den neuen sind einige Nahaufnahmen von Tischdekorationen, die ich für sehr ansprechend halte und denen ich gewisse Aussichten unterstelle. So bin ich zunächst gespannt, ob und bei welchen Agenturen die Silberweihnachtsbäumchen angenommen werden und ob die enthaltenen Bildideen den einen oder anderen Kreativen überzeugen können.

Abschließende Weihnachtseindrücke

Wie schon im letzten Jahr war es dieser letzte Tag, der die richtige Atmosphäre und die nötige Ruhe mit sich brachte, um Motive für die nächstjährige Weihnachtskarte aufzunehmen. Obwohl gar nicht so geplant, sind sogar mehrere qualitativ gute Arrangements gelungen. Teils mit, teils ohne zusätzliche Beleuchtung habe ich wieder mit der weihnachtlichen Lichterkulisse des Weihnachtsbaums gearbeitet. So haben sich bei der späteren Durchsicht gleich mehrere potenzielle Favoriten für das Kartenmotiv herauskristallisiert, die ich in einem weiteren Schritt nochmal eingrenzen werde. Diese Gruppe aus Dekorationselementen mit silberspiegelnder Oberfläche hatte sich M. zu Beginn der Weihnachtszeit ausgedacht. Hier ging es mir darum, die Rot-Akzente des diesjährigen Weihnachtsbaumschmucks und die rote Tischdecke mit ornamentalem Muster zu einem stimmungsvollen Ganzen zu integrieren.

Guten Chancen für Weihnachtsstimmung

Ein ruhiger 1. Advent, und wir haben das mit dem Lichterketten und dem Adventsschmuck dann doch noch rechtzeitig geschafft. Auch die Zeitschaltuhr ist schon aktiviert, so dass die Beleuchtung sich täglich in der Frühe einschaltet, um 9.00 Uhr abschaltet, um 16.00 Uhr wieder anspringt, um bis 23.00 Uhr die Zweige in weihnachtliches Licht zu tauchen. Der diesjährige Adventskranz ist vergleichsweise puritanisch ausgefallen. Neben dem reinen Fichtenkranz sind vier sehr schöne dunkelrote Kerzen darauf platziert und in die Zwischenräume haben wir lediglich kleine rote Filzsterne drapiert. In der Mitte ein wenig Kunstschnee, das war Ms Wunsch. Ich selbst hätte darauf verzichten können, weil mich diesmal die reduzierte Ausstattung eigentlich am meisten anspricht. Mein Eindruck ist, wenn ich die Gespräche rundum mitverfolge, dass die diesjährige Weihnachtszeit bewusster als solche wahrgenommen wird als in den Vorjahren, in denen man den Eindruck hatte, der Kopf stand den meisten bis kurz vor den Feiertagen ganz woanders. Vielleicht ist das eine Folge des tristen Wetters, das pünktlich zum 1. Advent nun auch die Kälte mit sich bringt, ohne die wirkliche Weihnachtsstimmung ohnehin kaum entstehen kann.

Ausdruck der Weihnacht

Bei J. und W. ist alles schon ganz weihnachtlich geschmückt. Nur der Adventskranz oder das Adventsgesteck, wie es bei J. ja eher der Fall ist, das haben sie wie wir auch noch nicht geschafft. Immerhin haben wir ja noch den 1. Adventssonntag, um das zu arrangieren, bevor die erste Kerze am Abend entzündet wird. Nun, die Kälte, die sich jetzt doch breit gemacht hat, lässt inzwischen eher weihnachtliche Gefühle aufkommen. In den Straßen, vor den Geschäften, in vielen Fenstern und an Hauseingängen finden sich unzählige Varianten von weihnachtlichem Schmuck, Weihnachtsbäume mit Lichterschmuck, Lichterketten in allen Farben, vor allem die modernen LED-Ketten, teils mit Effekten. Eine Vielzahl, die dennoch nicht überladen auf mich wirkt. Ich wünsche allen, dass sie das, was Weihnachten in seinem Kern bedeutet, auch tatsächlich während dieser Wochen in sich aufnehmen und in sich aufleben lassen können. Die Lichter, das Glitzern und der Schmuck sind nur ein Teil des äußeren Ausdrucks, der sich nicht verselbständigen, sondern m. E. eben als dieser Ausdruck erkennbar bleiben sollte.

Letzte Adventskränze

Wie eigentlich immer vor dem ersten Advent war der heutige Tag wieder vollgestopft mit Arbeit. Immerhin ist es uns gelungen, am zweitletzten Tag noch einen schönen Adventskranz zu erstehen. Und einen kleineren zusätzlich, der an der Haustür platziert wird. Wir werden beide noch mit den gesammelten Zweigen ausschmücken und ergänzen, sicher mit Mistelzweigen, vielleicht auch mit einzelnen Zweigenden von der Zypresse. Auch die Beleuchtung an den Gestecken muss noch angebracht werden. Eine schöne Arbeit für den Vormittag des ersten Advents. Nun freuen wir uns erst einmal auf den Besuch und werden mit J. und W. unsere bisherigen vorweihnachtlichen Erfahrungen austauschen.

Immergründe Weihnachtspflanzen

Eigentlich ist es vor Beginn der Adventszeit immer das gleiche. M. gerät leicht in Panik mit ihren Dekorationen, korrigiert einige Tage lang dies und jenes und erklärt sich letztlich dann doch zufrieden mit den Ergebnissen. Als Material für verschiedene Arrangements hat V. Schon vor einigen Tage Misteln gesucht und auch sehr schöne mitgebracht. An der altbekannten Suchstelle waren in den letzten Jahren meist solche mit überwiegend gelblichen Blättern zu finden gewesen. Dass er dieses Jahr wegen der Geländeverhältnisse an anderem Ort gesucht hat, war ein Glücksfall. Denn die Mistelzweige, man kann schon sagen Mistelbüsche, sind besonders schön gewachsen und tragen eher grüne Blätter, was insgesamt eindrucksvoller wirkt. Von unserer kleinen Stechpalme habe ich zudem noch einen überzähligen Ast abgeschnitten, und von unserer in die Hecke integrierten Eibe einige kleinere Zweige, die herausragten. Zusammen mit den Fichten- und wenigen Tannenzweigen sollten damit genug immergrüne Relikte weihnachtlicher Symbolbäume zur Verfügung stehen. Unsere Vorräte an weiteren, funkelnden und glitzernden Dekorationsutensilien sind inzwischen auch schon so umfangreich, dass dem gewohnten Vorweihnachtsschmuck der Wohnung nichts mehr im Weg steht. Vielleicht schaffen wir es noch, morgen einen schönen Adventskranz zu organisieren. Darauf, diesen selbst zu binden, wollte M. dieses Jahr verzichten.