Weihnachtliche Medizin

Wenn ich bei Dunkelheit in den hiesigen Ortschaften umherfahre, nehme ich doch ein großes Interesse der Menschen an weihnachtlicher Atmosphäre wahr. Auch wenn viel vom Energiesparen die Rede war, haben die meisten Geschäfts und vor allem auch Privatleute an der weihnachtlichen Beleuchtung nicht gespart. Man sieht viele auffällig LED-Lichterketten in den vielfältigsten Formen. Auch animierte mit Intervall-Funktionen und bunten Farben, was ich selbst eher weniger mag. Aber die ruhigen warm strahlenden Leuchten und Lichterketten sind etwas, das uns die Weihnachtszeit inmitten die Multi-Krisen wie Medizin erscheinen lässt. Dabei sind die Weihnachtsbäume bisher noch nicht einmal mitgerechnet, die erst nach und nach in Erscheinung treten. Der Verkauf hat zwar schon vor 10 Tagen begonnen, aber die meisten werden noch warten, weil das Aufstellen jetzt für natürliche Bäume noch zu früh ist, denn nur mit Wasserreservoir können sie eben doch bis zum Anfang des neuen Jahres in beheizten Innenräumen zu früh austrocknen und nadeln.

Adventliche Balance herstellen

Der zweite Adventssonntag hatte beides: Die Ruhe, die ich mir generell von den Adventstagen erhoffe und doch eine Fülle von Aufgaben, nicht nur die Adventsdekoration der Wohnung betreffend, die ich erledigen wollte. Weitgehend ist das auch gelungen, ohne die kontemplative Grundstimmung zu gefährden. Aber es ist wie fast immer in den letzten Jahren: Wenn es dem Jahresende zugeht, häufen sich die Aufgaben und als notwendig erachteten Abschlussvorhaben. Und dann scheint die Liste der abzuarbeitenden Dinge manchmal endlos. Gut, dass eine gutes Stück Lebenserfahrung sehr hilft, immer wieder die Balance herzustellen. Am Abend habe ich noch den Leinwanddruck mit weißen Glas-Weihnachts-Bäumchen vor weihnachtlichem Bokeh-Hintergrund in meinem Arbeitszimmer aufgehängt, das ich schon vor zwei Wochen erhalten hatte. Das passt bei mir besser als in dem ursprünglich angedachten Zimmer, in dem jetzt ein größerformatiges mit einer Weitwinkel-Weihnachtszimmer-Szene seinen Platz an der Wand gefunden hat.

Weihnachtsmut und geistige Wiederauferstehung

So ganz konnten wir gestern die Adventsvorbereitungen noch nicht abschließen. Deshalb haben wir diese Vorbereitungen heute fortgesetzt, zufrieden mit dem bisher Realisierten. Und nach dem weiteren Dekorieren heute sieht es wieder sehr weihnachtlich und atmosphärisch bei uns aus. Auch mein Arbeitszimmer konnte ich heute auf Weihnachten ausrichten, jedenfalls fast vollständig, denn den neuen Leinwandruck mit Motiv des kleinen Glas-Weihnachtsbäumchens vor weihnachtlichem Bokeh-Lichter-Hintergrund konnte ich noch nicht aufhängen. Das wird eine der diesjährigen Innovationen bei mir, aber ein anderes Motiv in noch größerem Format wird in einigen Tagen noch eintreffen und dann unseren Wohnbereich während der Weihnachtswochen zieren. Ich freue mich jetzt schon, das in vierzehn Tagen mit der Auswahl, dem Aufstellen und Schmücken des großen Weihnachtsbaums zu einem Abschluss zu bringen. Bis dahin hoffe ich auf einigermaßen beruhigende Nachrichten, berechenbare und von Zuversicht geprägte Kommunikationen und einen Umgang mit den Forderungen dieser Zeit, die doch erkennen lassen, dass wir geistig schon einmal sehr viel weiter waren, bevor die geballte Wirkung von Krisen die Seelen und Geister begann zu überstrapazieren und vielfach zu überfordern.

Ein Vorweihnachtssamstag im Zeichen der Vorbereitung

Das war wieder einer der ganz arbeitsintensiven Vorweihnachtssamstage. Aber wir wollten den größeren Teil unseren Weihnachtsdekorationen außen und innen noch vor dem ersten Advent arrangieren. Deshalb musste ich mich ziemlich ranhalten. Zunächst habe ich den künstlichen Weihnachtsbaum außen aufgebaut und mit Lichterkette sowie wetterfesten Christbaumkugeln geschmückt. Natürlich auch mit den obligatorischen Sandsäcken über dem Ständer beschwert, damit er dem Wind der nächsten Wochen standhalten kann. Anschließend war der LED-Lichterkranz an der Haustür an der Reihe, den ich diesmal zweimal nacheinander befestigen musste, da ich mich bei der Platzierung beim ersten Mal vertan hatte. Beide habe ich dann an eine gemeinsame Zeitschaltuhr angeschlossen, die ich mit unseren Favoritenleuchtphasen am Morgen und am Abend programmiert habe. Den neuen künstlichen Weihnachtskranz, den ich zum Testen erhalten habe, konnte ich mit einer zusätzlichen älteren Lichterkette noch etwas opulenter gestalten. Außerdem habe ich noch weitere am Ausrichten der Ästchen gearbeitet, um eine möglichst überzeugende Symmetrie zu erreichen und den Kranz auch einigermaßen natürlich und rundplastisch erscheinen zu lassen. Die gefundene Lösung mit einer Holzplatte als Unterlage, einem goldfarbenen Keramikteller in der Mitte und den darauf platzierten vier Adventskerzen, die somit in der Mitte des Kranzes, d. h. im inneren Leerraum zu stehen kamen, finde ich eine ganz gute. In der Gesamtschau hat der sehr große Kranz eine besondere Ausstrahlung, zumal er künstliches Licht mit den vier Adventskerzenlichtern kombiniert. Eine Kombination, die wir so zuvor noch nicht realisiert haben. Im Laufe des Nachmittags waren in der Wohnung zahlreiche weitere Arrangements durchzuführen, umzuräumen, Dinge herbeizuholen, andere während der Weihnachtszeit zu verstauen. Und auch ein Teil der winterlichen Gartenarbeit duldete keinen Aufschub mehr, das habe ich noch angeschlossen, bevor es dunkel wurde. Dazu gehörten die Berge von schon teils verrottetem und nassem Laub unserer Gartenbäume, das ich zu zwei großen Haufen aufgetürmt habe, das Ablassen des Wassers aus unserem Springbrunnenbecken. Das Abschneiden und Kompostieren unserer inzwischen kaum noch Blüten tragenden Strohblumen, die uns seit einem halben Jahr so viel Freude gemacht haben. Aber auch das Abschneiden der Chilistauden, die schon seit zwei Wochen keine Schoten mehr hervorgebracht hatten und deren Pflanzkübel ich anschließend samt der Erde ausgeleert habe. Ganz abschlossen ist diese Gartenarbeit noch nicht. Aber wir haben ja auch noch einige Wochen, um den Garten vor Weihnachten endgültig winterfest zu machen.

Zwischen Projektarbeit und festlichem Start in den Advent

Heute war schon Js Geburtstag. Der liegt bei unserer Familie ungefähr in der Mitte der Geburtstagsphase, die vom 7. November bis zum 1. Januar reicht. Eine geborene Weihnachtsfamilie sozusagen. Und es war ein Tag, der von intensiver Arbeit angefüllt war. Zwei Projekte, die beide sich über viele Monate erstreckt und jede Menge Aufwand verursacht hatten, konnte ich heute zeitgleich abschließen. Das ist gut, weil dann für noch ausstehenden der Kopf freigeräumt ist und ich mich auch ein wenig in den gelungenen Ergebnissen der abgeschlossenen sonnen kann. Und dann, am Abend ging es noch an eine eher praktische Sache, meine jüngsten Testobjekte betreffend. Auch das etwas Befreiendes, denn so kann ich mich am Wochenende auf die weitere Weihnachtsvorbereitung konzentrieren. Und das bedeutet mindestens den Weihnachtsbaum vor der Haustür zu installieren und zu beleuchten und den Leuchtkranz an der Tür anzubringen. Wahrscheinlich werde ich auch noch den neuen großen künstlichen Weihnachtskranz in Angriff nehmen, über dessen letztliches Aussehen ich mir noch nicht ganz im Klaren bin. Aber mit diesen Maßnahmen, idealerweise erweitert durch das Arrangieren eines Adventskranzes oder eines adventlichen Arrangements mit vier Kerzen, sind wir für die Adventszeit schon gut gerüstet.

Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbilder

Ich freue mich, neben der intensiven Projektarbeit noch ein wenig Zeit für die Weihnachtsdekoration abzweigen zu können. Immerhin ist es mir gelungen, am Abend noch den Schrank zu dekorieren, was im Wesentlichen mit zwei künstlichen Glitzerzweigen und einer schön warm leuchtenden LED-Lichterkette besteht. Beides aber eindrucksvoll zu arrangieren, ist nicht ganz so einfach. Dennoch denke ich, es wieder gut installiert zu haben. Morgen geht’s dann mit dem Lichterkranz für die Haustür weiter. Und ja, einen weiteren Leinwanddruck mit einem meiner jüngsten Weihnachtsimpressionen-Fotografien habe ich auch noch bestellt. Das gerade erst erhaltene Leinwandbild wäre zwar sehr schön gewesen, aber die Größe ist mit dem Bild, das sonst an der Stelle hängt, nicht übereinstimmend. Jetzt soll ein größerformatiges an diese Stelle kommen, und das andere mit dem gläsernen Weihnachtsbäumchen im Zentrum werde ich wohl bei mir im Arbeitszimmer aufhängen.

Weihnachtliche Planungen am 18. Geburtstag des Baumtagebuchs

Nach dem eher unruhigen Ausflugstag gestern waren wir froh, diesen Sonntag zuhause in Ruhe verbringen zu können. Ganz so geruhsam ist der Tag allerdings nicht ausgefallen, einfach weil es noch zu vieles zu erledigen galt, bevor die neue Arbeitswoche schon vorgezeichnete neue Herausforderungen mit sich bringen wird. So konnte ich meine Dekorationsvorhaben mit Lichterkette und Weihnachtskranz leider nicht mehr umsetzen und werde das um einige Tage verschieben, aber wohl immer noch rechtzeitig vor dem ersten Advent umsetzen können. Es ist eben gerade dafür ein Mindestmaß an Ruhe und Zeit erforderlich, wenn es seinen Sinn nicht verfehlen soll. Und einen gewissen Vorsprung, gerade in Bezug auf weihnachtliche Grußsendungen, habe ich mir ja schon in den Vorwochen erarbeitet. Eine Mischung aus präsentativen und technischen Aufgaben wartet jetzt in den nächsten Tagen auf mich, bevor die letzten Wochen vor Weihnachten hoffentlich wieder mehr Zeit und Raum für sinnhafte Beschäftigung mit kunsthandwerklichen, formgebenden und gestalterischen Aufgaben lässt. Bei all dem Planen ist mir beinahe entgangen, dass das Baumtagebuch heute tatsächlich sozusagen volljährig wird. Das ist heute der 18. Geburtstag des Baumtagebuchs – kaum zu glauben, auch für mich selbst. Wahrscheinlich ist das Baumtagebuch schon länger erwachsen, hat sich aber dennoch jung gehalten. Ich würde sagen, es ist geradezu alterslos geworden oder jung geblieben, wie auch immer man das ausdrücken mag. Jedenfalls erfreut sich an seinem Festtag erstaunlicher Gesundheit und scheint keine Tendenzen zu entwickeln, sich in absehbarer Zeit zur Ruhe setzen zu wollen.

Atmosphärische Vorweihnachtszeit und neuer Mut

Wie ich das bei vielen in diesem Jahr beobachten kann, haben auch J. und W. schon früher als sonst üblich mit der weihnachtlichen Dekoration der Wohnung begonnen. Und am Eingang haben sie ein Weihnachtsgesteck aus künstlichen Zweigen, LED-Beleuchtung und verschiedenen Accessoires arrangiert, das ähnlich wirkt wie mein neu erworbener künstlicher Weihnachtskranz, der ebenfalls eine integrierte Leuchtkette enthält. In den nächsten Wochen wird sich das bei J. und W. ebenso wie bei uns hier noch weiter verdichten und sich zur besonderen Atmosphäre der Vorweihnachtszeit beitragen. Ich hoffe, sie werden die vier Baumscheiben aus dem abgelagerten Apfelbaumabschnitt wie geplant verwenden können und mit deren Hilfe ein schönes Adventsgesteck kreieren. Das sollte nach dem Vorbild einer Abbildung in der Landzeitschrift eigentlich auch gut gelingen. Wollen wir hoffen, dass die Menschen sich aus allem, was die Weihnachtszeit inhaltlich, symbolisch und emotional bedeuten kann, die Energie und den Mut zurückholen können, an dem es in diesem Mehrfachkrisenzeiten so sehr mangelt.

Vegetabile Inspirationen der Vorweihnachtszeit

Die neuen Weihnachtsdekorationsartikel im heute wieder besuchten Markt in D. waren interessant durchzusehen, aber nur, weil ich ganz gerne die Entwicklungen und Tendenzen auf diesem Gebiet verfolge. Tatsächlich hätte ich nichts davon wirklich erwerben wollen. Auch, weil wir ohnehin schon so viel Schönes über Jahre zusammengetragen haben und Neues nicht unbedingt dieselbe Ausstrahlung und Qualität mitbringt. Aber ich hatte kurz zuvor ein Testobjekt erhalten, das eben in diese Kategorie der neueren Weihnachtsdekorationen gehört und das ich erst einmal ordentlich arrangieren will: Ein echte Tannenzweige imitierender künstlicher Weihnachtskranz mit eingearbeiteter LED-Lichterkette. Es wird einige Arbeit machen, die vielen Zweige so zu arrangieren und zu biegen, dass ein harmonischer Gesamteindruck und auch eine gewisse Symmetrie entsteht. Und dann steht eben auch die Entscheidung an, ob der Kranz gelegt oder gehängt werden soll. Ob die integrierten LEDs ausreichen oder ich noch eine zusätzliche Lichterkette hinzufüge. Und der konkrete Stand- oder Aufhängungsort ist natürlich auch noch zu klären. Eines der Projekte für die nächsten zwei Wochen. Und ich bin sehr gespannt, welche Eindrücke und Ideen die diesjährige Vorweihnachtszeit inspirieren.

Suchkriterien für atmosphärische Weihnachtsfotografie

Ein Blick auf die Präsenz meiner Weihnachtsmotive bei den älteren Microstock-Agenturen heute zeigte mir, für mich überraschend, dass bei Eingabe bestimmter Suchbegriffkombinationen tatsächlich auch ältere Motive auf der ersten Suchergebnisseite ausgegeben werden. Bei der ungeheuren Beschleunigung dieses Geschäfts in den letzten Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten. Es sind aber überwiegend solche Fotografien aus meinem Portfolio, die auch schon vor Jahren gute Resonanz gefunden haben, als es noch leichter war, neue Motive überhaupt ins Blickfeld zu stellen. Andere, punktuell durchaus auch erfolgreiche Weihnachtsfotos der jüngsten Jahre dagegen tauchen unter diesen Begriffen nicht auf. Da fragt man sich schon, wo genau die Kriterien, wo die Logik der Suchalgorithmen bei den Microstock-Agenturen eigentlich liegt. Hängt das Ranking in der Suchergebnisausgabe am Ende einfach an den Downloadzahlen? Das würde aber bedeuten, dass neues Material kaum noch eine Chance hat. Und wenn doch, woran läge das dann. Fest steht, dass meine atmosphärischen Fotografien rund um die Motive Weihnachtsbaum, Adventskranz, Weihnachts- und Adventsdekoration und weihnachtliche Lichter viele Menschen ansprechen. Es ist ein Jammer, dass gerade die neueren, technisch besonders brillanten, sich aber außerordentlich schwer einen vorderen Platz erobern. Es könnte sein, dass die Agenturen ihren Algorithmen nicht gerade die benutzerorientierten Kriterien zugrunde legen.

Lichtsymbolik und Weihnachts(baum)beleuchtung

Es gab jüngst zwar einige Gelegenheiten und Anreize. Aber ich denke, doch mit unseren vorhandenen Lichterketten in dieser Weihnachtszeit zurecht zu kommen. Das sind zuletzt auch einige gewesen, zudem eine Reihe von Zeitschaltuhren, so dass mit LED-Technik und begrenzter Leuchtdauer auch kein schlechtes Gewissen in Bezug auf die angesagte und manchmal schon angemahnte Energieersparnis entstehen muss. Man darf bei alldem eben das nicht vergessen, was uns die weihnachtliche Ästhetik und Symbolik an Aufbauendem schenkt. Eben das, was wir zur Stärkung unserer eigenen innenliegenden Energie dringend benötige. So gesehen, kann die Lichtsymbolik und Lichtatmosphäre in der Zeit des Jahres, die natürlich die dunkelste dargestellt, für unsere seelische und körperliche Gesundheit nur förderlich sein. Und auch beim Weihnachtsbaum werde ich auf die alten Ketten zurückgreifen. Die sind zwar nicht ganz so sparsam, strahlen aber ein viel wärmeres Licht aus. Und außerdem werden keine Ressourcen für die Produktion neuer Leuchtmittel verbraucht.

Freie Interpretation der Tradition

Ich bin noch unschlüssig, ob ich am Wochenende tatsächlich die Weihnachtsdekoration abräumen soll. Eigentlich endet morgen mit dem Dreikönigstag die Weihnachtszeit. Aber gerade jetzt ist es kälter geworden, fühlt sich erstmals für die Saison wie Winter an. Und dann wirkt die weihnachtliche Beleuchtung umso wärmender und stimmiger. So könnte ich mir vorstellen, zwar den Weihnachtsbaum, den beleuchteten Kranz und den erleuchteten Mistelzweig vorm Haus abzuräumen, aber den Weihnachtsbaum und unsere so schöne Schrankbeleuchtung noch eine Woche zu belassen. Die Aussicht erfreut mich umso mehr, als V. heute beschlossen hat, die Ofensaison zu starten. Die heimelige Holzbrandofenwärme wäre für die Weihnachtszeit genau das richtige gewesen, nur hatten wir in der Zeit eben unwinterliches Wetter. Alles verkehrt, uns so ist es vielleicht erlaubt, die zeitliche Reihenfolge in der Anwendung der Tradition etwas freier zu interpretieren.

Erweitertes Portfolio mit Weihnachtsmotiven

Heute konnte ich die Weihnachtsfotografien dieser Saison abschließen. Zahlreiche neue und durchaus interessante Motive sind diesmal zusammengekommen, von denen eine ganze Reihe für meine verschiedenen Microstock-Portfolios akzeptiert wurden. Ich bin sehr gespannt, wann es die ersten Downloads dieser neuen Bilder geben wird und wie die konzeptionellen Bildideen aufgefasst werden. Das kann man an der Häufigkeit der Downloads durchaus ablesen. Es ist auch schön, dass ich für die Weihnachtskarten Ende des Jahres damit eine sehr schöne Auswahl erstellen konnte, die letztlich eine Qual der Wahl bedeuten. Häufig verschieben sich die Präferenzen im Laufe des Jahres. Aber einige Karten habe ich schon ausgedruckt, die gewählten Motive werden also in jedem Fall zum Einsatz kommen.

Adventskerzen auf Deko-Rentierschlitten vor Weihnachtsbaum

Raumszene mit Advents- und Weihnachtssymbolen

Die jüngsten Weihnachtsimpressionen weiter zu bearbeiten und für meine Microstock Portfolios bereitzumachen, war eine aufwändige Arbeit, die ich aber heute weitgehend abschließen konnte. Insgesamt bin ich sehr froh über die verschiedenen neuen Ansätze, was Motivwahl und technische Umsetzung betrifft. Da konnte ich doch einige wirklich neue Dinge realisieren, die meine Auswahl atmosphärischer Weihnachtsfotografien um verschiedene Facetten erweitert. Eine sehr stark von der Raumperspektive profitierende Aufnahme ist diese, in der ich neben den brennenden vier Adventskerzen auch wieder den Weihnachtsbaum sowie die übrige Beleuchtung in den Mittelpunkt stellen und damit gleich alle wichtigen Symbolelemente in einer Raumszene zusammenführen konnte.

Weihnachtszimmer mit Adventskerzen, Weihnachtsbaum und LED Beleuchtung

Abstrakte Weihnachts(baum)impression

Bei dieser ungewöhnlichen Stille bietet es sich geradezu an, an den Weihnachtsmotiven zu arbeiten. Einfach weil die Lichtstimmung uns von früh an umgibt und sich das Weihnachtsfeeling so erhalten kann. Natürlich auch, weil es derzeit ein ausgeprägtes Bedürfnis nach weihnachtlicher Auszeit gibt. Es freut mich insgeheim, dass es mir gelingt, immer wieder neue Facetten bei meinen über die Jahre sich herauskristallisierenden Bildideen herauszuarbeiten. Heute waren es wiederum veränderte Blicke auf die abstrakte Unschärfe, die das Abstrakte mal mehr, mal weniger intensiv hervorbrachten. Dieses ist ein ziemlich stark abstrakt unscharfes Bild, bei dem der Weihnachtsbaum anders als bei den letzten Motivreihen wieder eine dominantere Rolle einnimmt.

Abstrakte Weihnachtszimmerimpression 2021

Überraschend neue Weihnachtsmotive

Bei der übermäßigen Stille dieser Tage tut ein kleiner Ausflug ganz gut. Nach längerem war ich deshalb einmal wieder für Besorgungen unterwegs, um u. a. bestätigt zu sehen, dass die Menschen sich in und mit der Krise arrangiert haben. So wirkt es zumindest nach außen. Das bedeutet auch eine Zurückhaltung n der Kommunikation, sogar bei Familien und Gruppen untereinander. Das ist schon eine sonderbare Ruhe, eine bedenkenswerte Reduktion und Verschlankung von kommunikativem Austausch. Es ist ganz gut, dass wir in der Stille zwischen den Jahren dieses ziemlich bewusst und unverstellt beobachten können. Möge das möglichst positive Wirkungen auf den Start ins neue Jahr und die Begegnungen in diesem neuen Jahr haben. Unterdessen ist die Weihnachtszeit und ihre Symbole nach wie vor ein Thema für mich. Allmählich kristallisieren sich die richtig guten Weihnachtszimmer- und Weihnachtsbaummotive heraus, die für meine Weihnachtsgroßkarten 2022, aber zuvor auch schon für die Erweiterung des Microstockportfolios geeignet scheinen. Schön, dass ich bei ähnlich gebliebenen Motiven immer noch neue Perspektiven und veränderte Darstellungsformen umsetzen kann, die mich bisweilen selbst überraschen.

Licht und Farben der abstrakten Weihnacht

Weihnachtszimmerimpression am Weihnachtsfeiertag 2021

Der zweite Feiertag war wie eine Spiegelung des ersten. Und kontemplatives Ruhigwerden ist auch das Beste, was man in diesen Weihnachtstagen inmitten der Krise anstreben kann. Wie immer in diesen Tagen ist es mir wichtig die je besondere Lichtstimmung im Weihanchtszimmer festzuhalten. Und am gestrigen Abend standen u. a. die Lichter in abstrakter Unschärfe auf meinem Shootingprogramm. Eine Darstellungsmöglichkeit, die ich für diesen Raum und diese Zeit ja schon häufig in den letzten Jahren umgesetzt hatte. Neu an diesem Ansatz ist aber der sehr weite Winkel, der eine breite Ansicht der Lichter im Raum erlaubt. Bei sonstigen Reihen hatte ich den Ausschnitt immer enger gewählt. Ich finde, dass gerade diese Gesamtschau der verschiedenen Glühbirnen- (Weihnachtsbaum und Deckenlampe) und LED-Leuchtmittel (Schrankdekoration) eine sehr anregende Raumimpression erzeugt, die durch typische Weihnachtsfarben auf der Tischdecke, den roten Weihnachtssternen auf dem Tisch und den farbigen Reflexionen im motivischen Glasfenster ergänzt und vervollständigt wird. Die abstrakte Unschärfe ist dabei schon wichtig, denn ohne sie können Licht und Farben nicht in derselben „reinen“ Form als Symbolkomplexe der Weihnachtszeit und ihrer Stimmungen dargestellt werden. Ich denke, mit dieser Perspektive im Weitwinkel bin ich für diese Saison noch nicht am Ende. Darauf werde ich noch weitere Motivreihen experimentell aufbauen können.

Ehrliche Weihnachtsreflexion und Lebenserfahrung

Die Krisenstimmung färbt leider inzwischen auf alles ab. Sogar die Weihnachtsmesse, die ganze Wahrnehmung des Weihnachtsfestes steht wie alles unter diesem gedanklichen und atmosphärischen Einfluss. Dennoch freue ich mich, mit M. heute früh die Messe besucht zu haben, die musikalisch schön gestaltet war und mit sehr modernen und klaren Worten von Seiten des Pfarrers, die in dieser ermüdenden Zeit aufbauend wirken. Wir konnten die Ruhe dieses ersten Weihnachtstages genießen und bewusst das verinnerlichen, was das christliche Fest eigentlich ausmacht. Es mir wichtig, das ehrlich zu reflektieren und die eigene Lebenserfahrung bei dieser Reflexion nicht auszublenden. Beim Betrachten des schön geschmückten und leuchtenden Weihnachtsbaums, in unseren Weihnachtszimmern, aber auch bei jeder stillen und kommunikativen Aktivität im Laufe der Weihnachtszeit. Nur dann macht es Sinn und bedeutet eine zeitgemäße Wahrnehmung der Weihnacht. Die Lektüre von Vortragsmitschriften Rudolf Steiners gehörte für mich stimmig in dieses Feiertagserleben. In den nächsten Tagen werde ich sicherlich auch die weiteren Bände sichten, die ich mir in diesem Jahr zu Weihnachten gewünscht hatte.

Reminiszenzen und neue Impressionen vom Heiligen Abend

Weihnachtszimmerimpression an Heiligabend 2021

Eine Christmette konnten wir in diesem Jahr leider nicht besuchen, da die Gottesdienstpläne in den Gemeinden immer mehr ausdünnen. So ist die erste Möglichkeit am 1. Weihnachtsfeiertag, wir werden die Weihnachtsmesse morgen früh stattdessen besuchen. Aber der Heilige Abend konnte gerade deshalb die feierliche Stimmung entwickeln, die wir uns seit Kindertagen wünschen und in Erinnerung behalten. Seit Jahren zum ersten Mal wieder habe ich die kleinen Kerzenhalter mit Holzfigürchen hervorgeholt, von denen jeder in der Familie seinen eigenen vor dem Teller mit den Hühnerpasteten aufgestellt hat. Den Schneemann für mich habe ich ebenso gefunden wie den stehenden Engel für M. und den sitzenden für V. auch die passenden winzigen Kerzen habe ich ausgekramt und farblich passend eingesetzt. Das ist bei uns Tradition, schön, das in der Art von früher wieder erleben zu dürfen. Das traditionelle Abendessen, die Bescherung, die besondere Atmosphäre in den weihnachtlich geschmückten Räumen. Auch für erwachsene Kinder ist das etwas von wirklicher Bedeutung. Am späten Abend habe ich die ersten Weihnachtszimmermotive in abstrakter Unschärfe festgehalten, die auch wegen neuer Dekorationselemente und Dingen von Ms Geburtstag etwas Einzigartiges haben. Sicher werde ich die an diesem heiligen Abend eingefangene Weihnachtslichterstimmung noch in weiteren Fotoreihen verewigen.

Weihnachtsgedanken und Chancen aus neu erfahrenem Sinn

Vielleicht hatte es ja mit Ms rundem Geburtstag kurz vor Weihnachten zu tun, vielleicht aber auch mit der für viele vorgezogenen Weihnachtswoche, dass die per Briefpost, E-Mail oder in Form persönlichen Besuche und Begegnungen übermittelten Weihnachtsgrüße und -wünsche in diesem Jahr einen so großen Raum einfordern. Tatsächlich sind wir in den vergangenen Tagen zu fast nichts anderem mehr gekommen. Gut, dass ich einen Großteil diesjähriger Projektarbeiten schon kurz zuvor in einen sicheren Hafen bringen oder gar abschließen konnte. So konnte ich benötigte zusätzliche Zeit für diese Kommunikation aufwenden. Vieles spricht dafür, dass es genau das ist, was wir alle in diesen Wochen, auf einem der Höhepunkte der langen Krisenzeit benötigen. Dann spielt es keine Rolle, ob es dem Gewohnten entspricht, dann entfaltet die Abweichung von der Routine einen noch nicht gekannten Sinn, der unser Erfahrungs- und Verhaltensrepertoire erweitert. Vielleicht das Positivste an allem, was gegenwärtig zu erleben ist. Nun wollen wir gemeinsam die eigentlichen Weihnachtstage als solche in uns aufnehmen, mit allem, was an Sinn in ihnen zu Tage tritt und zu Tage gefördert werden kann. Und wir wollen alle Elemente des Weihnachtlichen, die traditionellen Rituale und Traditionen, die festtäglichen Kommunikationen, die vegetabile Weihnachtssymbolik mit ihrer symbolischen Akzentuierung in den Weihnachtsbäumen, den christlichen Sinn des Feiertags in uns lebendig werden lassen und das Weihnachtsfest als Geburtstest, als Feier des Neuanfangs und der Erneuerung begreifen.

Zwischen Lebenserinnerungen und Weihnachtssymbolen

Weihnachtliches Stillleben 2021

Unter dem nachklingenden Eindruck des turbulenten Tags gestern habe ich heute schon die Gelegenheit ergriffen, das Weihnachtszimmer in seiner diesjährigen Erscheinung in Fotografien festzuhalten. Denen werden sicher über die und zwischen den Feiertagen weitere Fotoreihen folgen, mit denen ich mich der je besonderen Stimmung aus unterschiedlichen Blickwinkeln aus nähern will. Die vielen Blumengeschenke von gestern, die unsere vegetabile Weihnachtsdekoration noch verstärken, ist darauf zu sehen, aber auch das Zimmer als Ganzes im Weitwinkel. Daneben habe ich eine Reihe von Nahaufnahmen mit verschiedenen Szenen in der Art von Stillleben versucht, von denen ich hier eines ausgewählt habe. In den weihnachtlichen Symbolen und der weihnachtlichen Lichtstimmung haben persönliche Reminiszenzen an Ms Lebensweg in diese Szenen Einfluss genommen und bilden mit der familiären Weihnacht eine unvergleichliche Synthese.

Ein großer Ehrentag in vorweihnachtlicher Atmosphäre

Für M und ihren großen Ehrentag freue ich mich, dass sich so viele Besucher sukzessive eingefunden haben. Wir hatten das in dem Umfang und so intensiv nicht erwartet. Entsprechend herausfordernd war der Tag dann auch für uns alle, die Anstrengung aber wurde deutlich durch die zahlreichen Begegnungen und empathischen Gespräche ausgeglichen. Dennoch scheint mir im Nachhinein dieser Tag mit den vielen Begegnungen doch allzu schnell vorüber gegangen zu sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen lassen und insofern wirklich etwas bedeuten. Das Weihnachtszimmer mit der Hauptattraktion des geschmückten Weihnachtsbaums hatten wir wie immer einige Tage zuvor fertiggeschmückt, so konnten wir uns und die Gäste in einem sehr stimmungsvollen vorweihnachtlichen Rahmen bewegen, der allen guttat. Und dass ich M. mit den fotografischen Erinnerungsstücken an Eltern und frühe Kindheit etwas Bleibendes überreichen konnte, das auch später noch an diesen besonderen Tag erinnern lässt, freut mich besonders.

Verlängerte Weihnachtswochenstimmung

Vielleicht liegt es an der Terminierung des Heiligen Abends an einem Freitag und der beiden Weihnachtstage am Wochenende, dass in diesem Jahr die letzte Vorweihnachtswoche schon wie Weihnachtsurlaubszeit aufgefasst wird. Viele Unternehmen und Organisationen scheinen schon Ende letzter Woche oder gerade heute ihre letzten Aktivitäten für dieses Jahr abgeschlossen und sich in die Feiertage verabschiedet zu haben. Vielleicht ist es aber auch das Zusammenfallen dieser Terminierung mit dem verbreiteten Wunsch, das Jahr möge endlich einen friedlichen Abschluss ohne zusätzliche Katastrophen finden, wenn die Lage schon sonst so ist, wie sie ist. So wünsche ich allen, dass die Weihnachtstage dieses Jahr im positiven und befreienden Sinne intensiver wahrgenommen werden können als sonst und die feiertägliche Auszeit für alle auf einer geistigen Ebene heilbringend wirken möge. Unseren erleuchteten Weihnachtsbaum und die Lichtatmosphäre in unserem Weihnachtszimmer konnte ich heute schon einen Besucher erleben lassen, und morgen bei Ms Geburtstag werden noch weitere an unserem weihnachtlichen Ambiente teilhaben können. Eine schöne kommunikative Einstimmung auf die Feiertage selbst.

Weihnachtsstimmung und krisenhaftes Besuchsverhalten

Es sieht fast so aus, als ob wir mit dem vierten Advent den größten Teil unserer Weihnachtsvorbereitungen abgeschlossen hätten. Einiges steht noch auf meiner Liste, aber in Sachen stimmungsvoller Dekoration und Geschenke bin ich nun fast ganz zu einem Abschluss gekommen. Aber da sind ja auch noch die Geburtstage, die sich bei uns um Weihnachten herum gruppieren, insofern stehen noch viele Aufgaben auf dem Programm, neben den Dingen, deren Abschluss die Projektarbeit noch in diesem Arbeitsjahr fordert – ganz unabhängig von christlichem Sinn. Den Weihnachtsbaum habe ich heute früh nur einmal kurz erleuchtet, als eine Pflegekraft für V. sich unser Weihnachtszimmer ansehen wollte, dann aber wieder ausgeschaltet. Das sparen wir uns dann für die Zeit der einzelnen Besuche auf, die sicherlich an Ms Geburtstag eintreffen werden. Eine Besucherhäufung wird es schon aus formalen Gründen nicht geben, eigentlich schade, weil das traditionell die Feier des Tages zur Geltung bringen konnte. Aber in solchen Ausnahmezeiten sind auch Einzelbesuche eine Abwechslung, die wir genießen können, auch wenn alles drumherum in Unordnung geraten zu sein scheint und wir unsere Copingstrategien immer wieder neu überdenken müssen.

Weihnachtsatmosphäre und Grußkartenkontexte

Meine diesjährigen Weihnachtsgrüße konnte ich heute weitgehend versenden, soweit es um eine Mailvariante ging, oder für den Versand vorbereiten, bei den wenigen Karten, die ich noch per Briefpost verschicke. Ich denke, das ist kurz vor den vierten Advent ein stimmiger Zeitpunkt, bevor die Menschen in der letzten Vorweihnachtswoche vermutlich schon ganz mit eigenen Vorbereitungen für den Feiertag und zusätzlich mit dem Abschluss des Arbeitsjahrs gänzlich in Beschlag genommen werden. Da sich in unserer Familie die Geburtstage am Jahresende konzentrieren, gabs auch dafür gewisse Dinge vorzubereiten. Gut, dass ich den Weihnachtsbaum gestern schon schmücken konnte, so war Zeit, mich dem individuellen Ausformulieren der Weihnachtsgrüße zu widmen. Als Grußkartenmotiv habe ich diesmal tatsächlich bei allen Adressaten dasselbe gewählt, nämlich die letztjährige Nahaufnahme eines zentriert im Bild angeordneten gläsernen Weihnachtsbaumfigürchens auf mit roter Decke geschmücktem Tisch und vor der Kulisse des illuminierten Weihnachtszimmers bzw. den abstrakt unscharfen Lichtpunkten des Weihnachtsbaums. Das Bokeh des Hintergrunds bringt bei diesem Motiv wunderbar die ganz eigene Atmosphäre des Weihnachtszimmers zum Ausdruck und verstärkt die inhaltliche Aussage zudem durch das scharf gestellte Glasdekorationsobjekt in Form eines schneebedeckten Tannenbaums im Vordergrund. Eine ganz reduzierte und impressionistisch anmutende Interpretation unserer in diesem Jahr besonders ausgeprägten Bedürfnisses nach feiertäglichem Abstand von lähmender Krisenkommunikation und -stimmung.

Der diesjährige Weihnachtssymbolbaum ist geschmückt

Nun habe ich den Weihnachtsbaum letztlich doch vollständig aufgestellt und geschmückt. Eigentlich wollte ich das auf zwei Tage verteilen, es bot sich aber einfach an, das Schmücken in einem Durchgang. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, nur mit den weniger ausladenden Ästen im unteren Teil des Baums kann ich mich nicht so gut anfreunden. Bei den meisten ausgewählten Bäumen der letzten Jahre waren die sehr weit, wie auch die übrigen Äste, so dass sich eine typische Pyramidenform abzeichnete. In diesem Jahr aber waren derart gewachsene Bäume nicht zu finden, alle waren eher schmal. Der Händler hat das damit begründet, dass sie unten im Frühjahr bewusst zurückgeschnitten wurden. Schade, denn da hatte man sich wohl an einem Mehrheitsbedürfnis orientiert, das nicht das meine ist. Aber schön ist dieser Symbolbaum dennoch, besonders in jetzt geschmückter Form, auch weil die Äste sehr dicht gewachsen und gleichmäßig verteilt sind, so dass sich der Schmuck sehr gut arrangieren ließ. Auch wenn die einzelnen Schmuckteile seit Jahren weitgehend dieselben sind, ist es im Ergebnis und konkreten Arrangement doch jedes Mal etwas anders. Die diesjährige Aufteilung, mit Glas und Gold in der Krone konzentriert und Rot zur Basis hin dominierend und im Mittelteil des Baums mit dem Gold gemischt, das finde ich sehr stimmig. Und auch die Nadeln erscheinen mir gar nicht so hell wie beim Aussuchen vor Ort. Ich denke, das wird auch auf Grund des Weihnachtsbaums ein sehr stimmungsvolles Weihnachtszimmer, das spätestens zu Ms Geburtstag einige Tage vor Heilig Abend zum ersten Mal richtig zur Geltung kommen wird.

Weihnachtlich dekorative Veränderungen

Neben allem, was sonst noch an Projektabschlüssen und Erledigungen auf meinem Jahresabschlussplan steht, bin ich immerhin noch dazu gekommen, das Aufstellen des Weihnachtsbaums vorzubereiten. Der liegt seit heute unter Dach, so dass er etwas antrocknen kann. Und morgen werde ich ihn dann ins Haus holen und Aufstellen. Ich denke, auch das Anbringen der Lichterketten wird noch auf dem Programm stehen. Das eigentliche Schmücken aber will ich auf den Folgetag verschieben. Das hat für mich immer etwas Feierliches, währen das Baumaufstellen und Lichter installieren eher technisch und kompliziert anmutet. Eine Veränderung in unserem Weihnachtszimmer hat der teilweise Ausfall der LED-Lichterkette mit sich gebracht, die wir um die Silhouette des Jugendstil-Schranks winden. Die leuchtet schon seit zwei Wochen an der Stelle und stimmt uns schon früher auf die Weihnachtszeit ein. Aber es fehlten eben einige Leuchtpunkte, die sich auch nicht mehr reparieren oder ersetzen ließen. Also musste eine neue Kette her, die länger ist und mehr Leuchteinheiten fasst. Zudem ist die Lichtfarbe wärmer, fast bernsteinfarben. Das lässt den Schrank jetzt noch deutlich heller strahlen, zumal die Enden der Kette auch noch seitlich drapiert werden konnten, was wir so bisher nicht kannten. So hat die diesjährige Weihnachtsdekoration gleich eine leicht verändert Anmutung, die vielleicht durch den Baum morgen nochmal eine individuelle Note erhält.

Der beste aller passenden Weihnachtsbäume

Die Witterung war heute so gar nicht weihnachtlich, ziemlich lau und Nieselregen. Nicht das, was man sich als Rahmen fürs Aussuchen des Weihnachtsbaums wünscht. Auf dem Areal, auf dem der Händler die neuen Bäume aufgestellt hatte, war es entsprechend matschig. Aber ich war wie immer vor der eigentlichen Öffnungszeit vor Ort und konnte in Ruhe die Favoriten sichten. Diesmal war es besonders schwierig, den Wunsch-Weihnachtsbaum zu finden, mich für eines der Exemplare zu entscheiden. Meine Wahl fiel schließlich auf einen ausreichend hohen Baum mit gleichmäßigem Astaufbau, v. a. auch schönen verteilten Ästen in der Krone. Der hat wie so oft zwar an einer Seite eine kleine Lücke, aber die kann man ja in die Ecke drehen, so dass das kaum auffallen dürfte. Die Nadeln sind bei diesem Baum recht hellgrün, das hätte ich mir mehr ins Dunkelgrün verwandelt gewünscht. Aber der Händler meint, das sei typisch für Biobäume, die nicht mit zusätzlichem Stickstoff gedüngt werden. Jedenfalls wird dieser Baum geschmückt sicher ein schöner Weihnachtsbaum werden. Und er war insgesamt auch der schönste in der Größe, den ich aussuchen konnte. Jetzt soll er noch zwei Tage im Regen stehen, bis ich ihn unter Dach hole, denn am Wochenende ist das Schmücken angesagt, rechtzeitig vor Ms rundem Geburtstag. Die Menschen scheinen in dieser Saison besonders viel Wert auf weihnachtliche Atmosphäre zu legen. So viel auch frühzeitig installierten Schmuck habe ich selten zuvor gesehen. Und die meisten zeigen dabei auch erstaunlichen Geschmack und viel Sorgfalt. Das finde ich toll und es zeigt v. a., wie wichtig die Traditionen in Krisenzeiten geworden sind, wenn sie Innerlichkeit und zeitlos Wichtiges ansprechen und die Menschen sich an ihnen wieder aufrichten können.

Bereitmachen für eine stimmungsvolle Weihnachtszeit

Die Arbeiten an der Adventsdekoration haben sich bis heute als eine Art Familienfaible etabliert. Das gilt zumindest für M., J. und mich, V. ist nicht ganz so überzeugt, wenn auch die Ergebnisse gefallen. Nachdem ich schon vor einer Woche den künstlichen Weihnachtsbaum vorm Haus aufgebaut und mit seiner Lichterkette versehen hatte, außerdem den Leuchtkranz an der Haustür, konnte ich heute diese Arbeit abschließen. Der grüne Baum hat seine wetterfesten Weihnachtsbaumkugeln in Rot und Gold erhalten und natürlich den Stromanschluss an die Zeitschaltuhr. Und bei dem Kranz habe ich wie im Vorjahr schon, kleine Mistelzweige, die aus größeren Zweigen herausgeschnitten habe, eingearbeitet. Die sind rundherum eingesteckt und stören die Leuchtwirkung des Kranzes nicht, verleihen dem ansonsten aus Aluminium und LEDs bestehenden Dekorationsobjekt aber eine vegetabile Frische, die mit Weihnachtssymbolik zusätzlich aufgeladen ist. Nach dieser Arbeit gab es noch Unmengen an sonstigen Utensilien herbeizuholen, zu arrangieren und anderes erst einmal abzubauen und zu verstauen. Auch im Arbeitszimmer habe ich schon meine Dekoration für die Weihnachtszeit eingerichtet. Morgen werde ich M. noch bei verschiedenen weiteren Baustellen behilflich sein, die wir am heutigen Samstag noch nicht vollständig abschließen konnte. Dann aber können wir uns bis mindestens zum Dreikönigstag über eine stimmungsvolle weihnachtliche Umgebung freuen, und mit uns alle, die zu kurzen oder längeren Besuchen vorbeischauen.

Mistelzweige und ihre vegetabile Weihnachtssymbolik

Es ist eine Tradition bei uns, die wir in der Vorweihnachtszeit gerne pflegen. Dennoch musste ich V. heute animieren, mit mir nach den Mistelzweigen Ausschau zu halten. Auf der Streuobstwiese, auf der wir im Vorjahr fündig geworden sind, waren heute allerdings nur wenige kleine Zweige zu sichten, die den Qualitätskriterien entsprechen. Nur wenn die Stängel und Blätter der Misteln wirklich grün sind, finde ich die Zweige als weihnachtliche Symbole akzeptabel, weil nur dann der vegetabile Kontrast zu den weißen Beeren wirksam werden kann. Und eben diese grünen Zweige sind sehr selten geworden. Fast alle Misteln sind schon Jahre gewachsen und werden dann immer gelblicher, sehr schade. So mussten wir an verschiedenen teils entlegenen Stellen suchen, bis eine Auswahl meist kleiner und leichter, aber schöner Zweige mit weiß leuchtenden Beeren und satt grünen Zweigen zusammengekommen waren. Mit der Handsäge an der ausziehbaren Stange konnte ich auch recht hoch hängende Zweige erreichen. Die schönst aber hängen meist so hoch, dass sie unmöglich abzusägen sind. Insgesamt sind wir zufrieden und froh, dieses traditionelle Weihnachtssymbol nun für unseren adventlichen Schmuck zur Verfügung zu haben. Als erstes werde ich kleine Zweige in den Leuchtkranz an der Haustür applizieren.

Letztes Herbstlaub und erste Weihnachtsdekoration am 17. Geburtstag des Baumtagebuchs

In diesem Herbst merkten wir zum ersten Mal deutlich, wie stark unsere Gartenbäume geworden sind. Denn sie werfen jetzt viel mehr Laub ab als zuvor. So war auch heute wieder notwendig, aber jetzt wohl zum letzten Mal für dieses Jahr, das gefallene Laub zusammenzutragen und in Grünschnittsäcke und Tonnen zu lagern, bis ich es nach und nach über die Biotonne entsorgen kann. Vor allem die Rasenflächen können jetzt wieder atmen und auch für die Erdflächen ist es einfach schöner anzusehen, wenn der Großteil des Laubs entfernt wird und nicht an Ort und Stelle verrotten muss. Nach diesen wohl letzten Gartenarbeiten habe ich früher als sonst den künstlichen Weihnachtsbaum für den Bereich neben unserem Hauseingang schon aufgebaut und mit seiner bernsteinfarbenen LED-Lichterkette ausgestattet. Nur die Kugeln will ich erst nächste Woche, pünktlich zum 1. Advent hinzufügen. Und bei der Gelegenheit habe ich auch noch den schönen LED-Leuchtkranz an der Haustür montiert und die Kabel verlegt. So können wir die kommende Woche nuten, um die restlichen Adventsvorbereitungen zu treffen. Das finde ich besser, als alles auf das letzte Wochenende vor dem 1. Advent zu schieben, was dann einfach zu viel auf einmal ist. Die Beleuchtung werde ich erst Ende der kommenden Woche aktivieren. Aber dass die Außendekoration schon mal steht, ist uns eine Beruhigung und lässt uns die Weihnachtszeit schon einmal etwas vorziehen. Und nun hätte ich es beinahe vergessen: Das Baumtagebuch feiert heute Geburtstag, es ist der siebzehnte, ist somit immer noch ein jugendliches Projekt, das aber autobiografisch betrachtet schon ein Drittel meines Lebens begleitet. Und so sind die Bäume tatsächlich zu einem wesentlichen Bestandteil meines Lebenslaufs geworden.