Weihnachtliches Entschmücken in zwei Etappen

Ich habe das „Entschmücken“ der Weihnachtsdekoration diesmal auf zwei Wochenenden aufgeteilt. Heute habe ich schon einmal den künstlichen Baum vorm Haus, den Türkranz, den Leuchtstern und den neuen Lichterschweif an dem Tannengesteck neben der Tür abgebaut und sorgfältig für Ende des Jahres verpackt. Außerdem die Dekoration mit Kranz und Leuchtkette im Flur und den Sternenlichtervorhang hinter dem großen Fenster im Esszimmer. Am Nachmittag habe ich mir dann noch mein Arbeitszimmer vorgenommen, in dem nicht nur die Weihnachtssachen, auch vieles andere aufzuräumen, neu einzuordnen und sauberzumachen war. Ein ziemlich ausgefüllter Arbeitssamstag, der wegen des weihnachtlichen Drumherums aber auch etwas sehr Schönes und Reizvolles mit sich brachte. Den Weihnachtsbaum und die schöne Lichterdekoration rund um das Sideboard will ich aber noch bis zum kommenden Wochenende belassen. Wäre schade, gerade wo es jetzt draußen so extrem ungemütlich und winterlich kalt ist.

Goldene Weihnachtszimmerimpressionen

Den Gesprächen am heutigen Tage entnehme ich, dass für die meisten Menschen Weihnachten jetzt schon vorbei ist. Es scheint, dass sich viele an den beiden Feiertagen orientieren und mit deren Ablauf einen Abschluss verbinden bzw. jetzt eigentlich nur noch an den Jahresabschluss und Jahreswechsel denken. Für mich war das emotional und praktisch immer schon anders. Ich orientiere mich da eher an der Weihnachtszeit, die man kirchlicherseits mindestens bis zum Tag der Heiligen Drei Könige terminiert. In den letzten Jahren hatte ich immer das Bedürfnis, den Weihnachtsbaum sogar noch eine Woche länger um mich zu haben. So wird mir das Weihnachtliche noch gut zwei Wochen erhalten bleiben, und natürlich versuche ich es so umfangreich und intensiv auch kreativ zu verarbeiten. Unter anderem durch meine fotografischen Reihen, die ich am Abend wiederum aufgenommen und fortgesetzt habe.

Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 I
Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 II
Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 III

Erste Weihnachtsfeiertagsimpressionen 2025

Abstrakte Weihnachtszimmerimpression 20215 I
Amaryllis-Gesteck vor Weihnachtsbaum 2025

Den zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir ganz besonders ruhig zuhause verbracht, und die Ruhe genossen. Das war auch wichtig, nachdem die Arbeit und die Vorbereitungen ja bis in den Heiligen Abend hinein gereicht haben. Es war mir auch wichtig, den Weihnachtsgedanken noch einmal ganz bewusst in den Blick zu nehmen und meine Traditionslektüre einiger auf Weihnachten bezogener Vorträge Rudolf Steiners wieder zu lesen. Diese Texte wirken auf mich immer wieder neu und vermitteln neue Erkenntnisse, schärfen den Blick auf neue Aspekte dessen, was uns christliches Gedankengut und christliche Anschauung für das Leben insgesamt mit auf den Weg geben. Ein Rückblick und Reflektieren der Geschenke, sowohl der erhaltenen, als auch der verschenkten, war auch ein Element dieses Weihnachtstages. Und schließlich war es mir wichtig, meine ersten Weihnachtsfotografien 2025 zu realisieren, gerade weil M. so schöne Amaryllis als Geschenk erhalten hat, die sich auf dem Gabentisch und vor dem Weihnachtsbaum thematisch sehr schön ins Bild setzen ließen.

Traditionelle weihnachtliche Formen in zuversichtlicher Symbolsprache

Nachdem ich am gestrigen Heiligen Abend noch bis in den Nachmittag mit einer allerdings eher künstlerisch verstandenen Projektarbeit beschäftigt war, konnte ich den ersten Weihnachtstag erstmals wirklich als Feiertag erleben. Besonders freut es mich, dass nach langer Ungewissheit und nachdem das bis zuletzt noch hätte anders verlaufen können, wir doch alle zusammen einen Weihnachtsbesuch bei J. und W. realisieren konnten. Ich bin sicher, ohne den Besuch wäre das Fest unvollständig geblieben und es hätte etwas ganz Wesentliches, das Feiern des familiären Zusammenhalts, eben gefehlt. So wir im engeren Familienkreis am gestrigen Heiligen Abend das schon aufgefasst haben, schien mir auch heute, in etwas weiterem Familienkreis, diese Wahrnehmung auf jeden Fall eine geteilte gewesen zu sein. J. und W. hatten dieses Jahr zwar, wie schon angekündigt, nicht den sonst aufgestellten kleinen Tisch-Weihnachtsbaum, aber doch ein baumähnliches Gesteck mit schönen Tannenzweigen, die ich beim Besuch vor Beginn der Adventszeit ja mitgebracht hatte. Das Gesteck hat selbst etwas stilisiert Weihnachtsbaumartiges und hat mir sehr gut gefallen. Ein würdiger Stellvertreter des vollständigen Baums und ein gelungenes Symbol eines zukunftsgerichteten und zuversichtlichen Weihnachtsfestes.

Wieder mehr Sinn für Traditionspflege erkennbar

Die Arbeiten mischten sich heute sehr ausgewogen, mit kreativen, technischen und kommunikativen Anteilen. Und zur kunsthandwerklichen Arbeit bin ich am Nachmittag auch noch gekommen, was in den nächsten Tagen fortsetzen will, um jüngste Anfragen nach Weihnachten abschließen zu können. Gefreut haben mich heute für M. aber vor allem die eher unverhofften Besuche, Nachzügler zu Ms gestern ohne Einladung gefeierten Geburtstag. Die Kon-takte waren dieses Jahr deshalb nicht weniger oder knapper, eher im Gegenteil. Aber das ist natürlich so kurz vor Weihnachten auch schön, kommt es dem weihnachtlichen Gedanken doch ziemlich nahe. Gefreut haben mich die verschiedenen lobenden Worte zu meinem Weihnachtsbaum, ganz ohne dass ich das selbst thematisiert hätte. Das zeigt, dass die Traditionen doch noch Menschen bewegen können, in diesem Jahr ist das noch deutlicher noch spürbar als in den Vorjahren.

Ein etwas anderer Vorweihnachtsgeburtstag

M. hatte zwar für den Geburtstag keine Einladung ausgesprochen. Aber natürlich ließen die Freunde und Bekannten es sich nicht nehmen, doch ihre Glückwünsche auszusprechen. Nur eben diesmal per Telefon, weswegen das den ganzen Tag über nicht mehr stillstehen wollte. Natürlich ist es schön zu erfahren, dass so viele Menschen an einen denken. Gerade in diesen Zeiten, die fast ganz ohne Gewissheiten und Erwartbares auszukommen scheinen oder die uns eben diesen Zustand immer mehr zumuten. Ich freue mich, dass neben den vielen Telefonkontakten dann doch auch einzelne persönliche Begegnungen stattfinden konnten, die sich eher zufällig und ebenfalls unerwartet ergeben haben. Das hat den Geburtstag abgerundet. Und der gestern erst geschmückte Weihnachtsbaum hat bei der Gelegenheit auch seine ersten Bewunderer gefunden. Einige Geschenke konnte ich zwischendurch beim Hören von Weihnachtsmusik schon verpacken. Aber es ist trotzdem noch einiges für die Weihnachtsvorbereitung zu tun. Und für die Zielgerade des Projekt- und Arbeitsjahres.

Ein besonders sinngesättigter Vorweihnachtstag

Der Tag war wieder sehr dicht gedränt und mit Aufgaben nur so überfüllt. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Bei den wirklich schönen Aufgaben, die heute überwiegend auf dem Plan standen, ist mir das dennoch eine Freude und Bestätigung. Denn die Traditionspflege im Umfeld der Weihnachtsfeiertage – damit meine ich sowohl die christliche Tradition generell, als auch unsere familiäre Ausdeutung derselben – die ist mir eben immer noch wichtig. Unabhängig von Zeitgeistumbrüchen und den Erfahrungen, die man nun einmal in dieser komplizierten Welt täglich machen muss. Besonders freut es mich, dass ich es schaffe, diese Traditionspflege in einer ehrlichen und in sich stimmigen Art fortzuführen. So wie das Schmücken des Weihnachtsbaums, das ich am Vor- und Nachmittag mit viel Ruhe umsetzen konnte – um mich mit M. über das schöne und eindrucksvolle Ergebnis zu freuen. Daran hat der aus-ladende Baum mit dem schönen Astaufbau, gerade im Kronenbereich, einen wesentlichen Anteil. Aber auch die Chance, das Schmücken nicht überhastet auszuführen, sondern mit einer feierlichen Grundhaltung, die in diesen Tagen nicht mehr ganz so selbstverständlich ist. Auch für Ms Geburtstag konnte ich das Ausstehende zum Abschluss bringen. Zusammen mit unverhofft eingegangenen Aussichten auf einen lebendigen Start der Wunschbaum-Manufaktur im neuen Jahr war das eine ebenso arbeitsintensiver wie von Sinnhaftigkeit gesättigter Vorweihnachtstag.

Gedrängte Vorweihnachtswoche

Trotz der Auszeit am Vormittag, die ich für das traditionelle Treffen mit C. vor Weihnachten genutzt habe, gestaltet sich diese Vorweihnachtswoche doch wieder sehr gedrängt. Vor allem die Routinearbeiten, meist technischer Natur, können an die Substanz gehen, weil sie ein kleinteiliges, immer wieder sich wiederholendes und doch leicht unterschiedliches Vorgehen und Bewerten erfordern. Das ist der feiertäglichen Einstimmung eher abträglich, aber auch unvermeidlich, wenn diese Dinge nicht den Start ins neue Jahr oder gar die Zeit zwischen den Jahren belasten sollen. Gerade die ist für mich nämlich eher für kontemplative, rückblickende und auch kreative Tätigkeiten reserviert. Zumindest überwiegend. So hoffe ich, dass wir das alles vernünftig regeln und planen können. Und dass mir in den beiden nächsten Tagen genug Zeit und Muße für das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums bleibt. Drumherum bleibt noch genügend abzuarbeiten.

Wenn es verstärkt weihnachtet

Am Abend hat uns G. tatsächlich wieder einen Stollen vorbeigebracht, leider ohne zu einem Gespräch selbst zu uns zu kommen. Da waren wir doch sehr überrascht, waren wir doch eigentlich davon ausgegangen, dass das nicht mehr möglich sein und zu anstrengend sein würde. Aber jetzt, kurz vor Weihnachten, steht uns der gewaltig lange Stollen in bester Quali-tät wieder zur Verfügung. Das ist doch klasse gerade für die Zeit der Feiertage. Selbst werde ich sicher für Ms Geburtstag wieder backen, und vielleicht auch noch für Weihnachten, wenn wir J. und W. besuchen. Überhaupt geht jetzt doch alles in die Zielgerade, zu den Feiertagen und zum Jahresabschluss. Und wie immer ist es einfach noch zu viel, was vorher abzuarbei-ten, zu erledigen oder zumindest vorzubereiten ist. Ich hoffe, wir kriegen das würdig hin und ich finde die nötige Ruhe zum Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums. Daneben sind die direkt auf Weihnachten bezogenen Aufgaben umfangreich. Auch die kommunikati-ven Arrangements sollen nicht zu kurz kommen.

Das wieder ausgeprägte Bedürfnis nach weihnachtlichen Symbolformen

Eine Weichenstellung für das kommende Projektjahr war heute bei etwas lichtreicherem Winterwetter möglich. Und das in einer sympathischen Gesprächsatmosphäre, die in diesen Zeiten nicht mehr selbstverständlich ist. Die Menschen wirken ehrlicher, weil sie eine universelle Ausbreitung des Krisenbewusstseins und des Krisenhaften selbst beobachten. Das schafft so etwas wie Solidarität aus dem Eindruck kollektiver Betroffenheit heraus. Im Übrigen war mir das Bedürfnis der Menschen nach weihnachtlicher Ruhe und Frieden noch nie so bewusst wie in diesem Jahr. Vermutlich weil dieses Bedürfnis tatsächlich seit langem nicht mehr so ausgeprägt war. Das fördert auch die Wertschätzung der vielen weihnachtlichen Symbolformen, aber auch dessen, was inhaltlich mit Weihnacht in Verbindung gebracht wird. Nur beim Weihnachtsbaumhändler um die Ecke scheint dieser Spirit nicht angekommen zu sein. Der ist nämlich kaum jemals zu sehen, und auch Kunden sehe ich dort nie. So dürfte es schwierig werden, die Bäume bis Heilig Abend unter die Menschen zu bringen.

Facettenreiche Weihnachtsillustrationen

Neben den Weihnachtskarten mit eigenen Fotomotiven, die ich in den letzten Tagen v. a. für M. hergestellt habe, sind heute noch weitere, ältere aufgetaucht. M. hatte die in irgendwelchen Tüten mit anderen Karten und Weihnachtspapieren gelagert, noch von vor mehreren Jahren. Damit sollten jetzt genügend eigene Karten vorhanden sein, um die gesamte Weihnachtspost damit abzudecken. Es freut mich, dass ich inzwischen auf einen großen Pool unterschiedlicher Motive zurückgreifen kann, die ich in jedem Jahr wieder neu auswähle. Neben den bewährten Motiven mit einem Fokus-Objekt im Vordergrund und dem Weihnachtsbaum bzw. den Lichtern des Weihnachtsbaums im Hintergrund, sind jetzt auch eher kosmische KI-Generationen dabei, die aber dennoch den weihnachtlichen Gedanken und seine ästhetische Umsetzung deutlich erkennbar machen. Andere sind universeller verwendbar, z. B. auch für Neujahrsgrüße. Und wieder andere könnte gar ganzjährig, etwas als Trauerkarten eingesetzt werden. Besonders toll finde ich eine Reihe mit KI-Bildern vom Vorjahr, bei denen ein Engel aus klarem Glas im Vordergrund steht, der aber die goldenen Lichter, Farben und die stimmungsvolle Atmosphäre seiner Umgebung einfängt und damit selbst in transparenten Goldtönen warm von innen nach außen leuchtet. Diese Karten sind für besondere Adressaten reserviert, v. a. für solche, die ein ähnlich inniges Verhältnis zur Weihnacht pflegen.

Weihnachtskommunikation und Vorgriffe aufs neue Jahr

An diesem dritten Advent habe ich einiges an Weihnachtskorrespondenz vorweggenommen, das ich sonst erst wenige Tage vor Weihnachten erledigt hätte. Aber ich hatte an den Vorta-gen so viele eigene Weihnachtskarten mit eigenen Fotografien hergestellt, dass ich sehr auf das Thema eingestimmt war. Und nächste Woche ist der Zeitplan, auch mit weihnachtlichen Vorbereitungen, v. a. aber mit letzten Projektarbeiten für dieses Arbeitsjahr und neuen Vor-überlegungen für die Arbeit im neuen Jahr sehr stark angefüllt. Da ist es ganz gut, wenn diese Kommunikationsaufgaben nicht mehr auf dem Zettel stehen. Ich freue mich, dass unsere Weihnachtsdekoration so schön ausgearbeitet und so stimmungsvoll gelungen ist und wir in dieser Adventszeit wirklich etwas davon haben. Und dass ich einen schönen Weihnachts-baum gefunden habe, den ich in der zweiten Wochenhälfte aufstellen und schmücken kann. Und dann hoffe ich, dass keine unverhofften Herausforderungen mehr vor den Feiertagen und der Zeit zwischen den Jahren hinzukommen werden.

Weihnachtsbaum- und Weihnachtsgrußvorbereitungen

Highlight dieses Samstags war sicherlich das Aussuchen des Weihnachtsbaums. Ich war wie geplant schon früh aufgebrochen, um vor Beginn der offiziellen Verkaufszeiten dort zu sein und mich umzusehen. Der Händler war diesmal etwas den Feldweg hinauf umgezogen, direkt neben einem ehemaligen Forsthaus. Ein sehr schöner Platz für diese Zweck und kein Zufall, wie er mir erzählt hat. Denn in der Familie hatte jemand dieses alte Haus erworben und renovieren lassen. Das Umfeld und die Art, wie die Weihnachtsbäume dort aufgebaut waren, war jedenfalls herausragend im Vergleich zu den Vorjahren. Auch das hatte Gründe, die mit dem Händler selbst und einer kurz vor Weihnachten für ihn zuversichtlich stimmenden Wendung seines Schicksals zu tun hatte. Ich freue mich, dass ich der Intuition gefolgt und eben nicht beim Händler um die Ecke nach einem Baum Ausschau gehalten habe. Dort wäre ich auch nicht fündig geworden, wie ich mich in den letzten 2 Wochen beim Vorbeigehen vergewissern konnte. Dort aber hatte ich schon schnell mein Wunschexemplar gefunden. Es war so ziemlich der einzige, der wirklich in Frage kam. Sonst hatte ich die Wahl zwischen 2-3 Kandidaten. Aber einer reicht ja auch, wenn es der richtige ist. Jetzt kann ich mich auf das Aufstellen und Schmücken des Baums freuen, das auf jeden Fall im Laufe der kommenden Woche recht-zeitig vor Ms Geburtstag stattfinden muss. Am Nachmittag bin ich der lange aufgeschobenen Aufgabe nachgekommen, einen ausreichenden Vorrat an Weihnachtsgrußkarten mit eigenen Fotografien und Bildmotive herzustellen. Das war ein gutes Stück Arbeit, von der Auswahl der Motive, über das Ausdrucken auf starkem Fotokarton, dem provisorischen Ausschneiden, Aufkleben und sauberen Beschneiden der Karten. Nach dieser Prozedur liegen sie jetzt über-einander unter einem hohen und schweren Stapel Bücher – zum Pressen. Und dann kann M. und ich mich auf das Schreiben konzentrieren.

Belebende Signale verstärken

Das Gespräch und die Konsultation in M. ist heute besser verlaufen, als wir das erwarten konnten. Ein Lichtblick und ein Ansatz, auf dem sich aufbauen lässt. Danach haben wir im dort ansässigen Café zu Mittag gegessen, das in genau einer Woche seinen Betrieb einstellt. Ein Jammer, denn das gehörte zu den wenigen atmosphärischen Lokalitäten, die in Erinne-rung geblieben sind. Aber der Tag hatte auch noch eine andere traurige Nachricht, die sich in eine Reihe von Hiobsbotschaften einordnet, bei der man an allem zweifeln könnte und sich fragt, was aktuell eigentlich nicht nur in der Welt, sondern im engsten lebensweltlichen Alltag eigentlich los ist. So kurz vor Weihnachten wünschte wir uns hoffnungsvollere Signale und Erfahrungen. Gleichzeitig geben wir unser Bestes, um Funken solcher Signale zu verstärken und hoch leben zu lassen. Belebend für mich ist auch der Gedanke, den ich gestern hier ge-äußert habe, nämlich den Weihnachtsbaum in Ruhe aussuchen zu können. Das sollte mor-gen früh der Fall sein, wenn ich hoffentlich der erste in dem Freiluftareal am Ortsrand sein werden, auf dem die Weihnachtsbäume zum Verkauf ausgestellt sind.

Den Weihnachtsbaum in Ruhe aussuchen

Erstmals hatte ich heute schon im Vorfeld des Vor-Ort-Termins zum Weihnachtsbaumaussuchen ein Telefongespräch mit dem Händler. Sonst war der Kontakt und das meist längere Gespräch immer nur auf diesen Termin beschränkt. Denn ich war etwas erschrocken zu lesen, dass die Öffnungszeiten der Verkaufsstelle auf das Wochenende beschränkt sein sollten. Ich war früher immer Anfang der Woche dort gewesen, möglichst früh, um den Baum ganz in Ruhe auswählen zu können. Das Gute: Der Grund für die Begrenzung der Öffnungszeiten war wohl zwar ursprünglich ein unvermeidlicher, hat sich aber dann doch in abgeschwächter Form gezeigt. Das freut mich sehr, und dann nehme ich gerne auch den Weg schon am Wochenende auf mich, wie immer ganz früh, bevor der große Ansturm kommt.

Konzentrierte Vorweihnachtswochen

Trotz der Rückzugstendenzen und der jetzt schon spürbaren Auszeit-Atmosphäre unter den Menschen gestalten sich die letzten Vorweihnachtswochen doch sehr arbeitsintensiv. Eigent-lich auch gut so, weil das die Konzentration noch einmal fordert und oft zu guten Ergebnissen führt. Auch kann ich einiges zum Abschluss bringen, was gute Voraussetzungen fürs weiter-arbeiten im neuen Jahr schafft. Ich hoffe, die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtstage möglichst ohne Hektik erledigen zu können. Und hoffentlich in den nächsten Tagen in Ruhe auf Weihnachtsbaumsuche gehen zu können. Vermutlich doch bei meinem Traditionshändler, denn der Stand direkt um die Ecke hat keine wirklich geeigneten Exemplare anzubieten.

Noch mehr Weihnachtslichter

In Kürze werde ich noch einige neue Lichterketten hinzubekommen. Damit dürften bestimmte neue Arrangements, z. B. das Gesteck aus Tannenzweigen und Mistelzweigen am Eingang, in ganz besonderem Glanz erscheinen. Oder der drei dimensionale Stern im Fenster, dessen Form offenbar aus dem Erzgebirge stammt, wie so viele tolle Weihnachtsideen, und der bisher nur schwach leuchtet und batteriebetrieben funktioniert, bald aber dann stärker und konstant zu bestimmten Zeiten leuchten kann. Die von außen sichtbare weihnachtliche Dekoration ist dann um mindestens zwei Lichtakzente reicher. Darauf freue ich mich schon, vor allem weil die Adventszeit gerade erst begonnen hat und wir sicherlich noch viel davon haben werden. Meine Weihnachtsbaumspekulationen bezüglich des Händlers um die Ecke sind inzwischen nicht mehr so zuversichtlich. Denn jedes Mal, wenn ich an dem Verkaufstand vorbeikomme, sehe ich kaum raumhohe Bäume, vor allem kann ich nicht erkennen, dass Nachschub in Richtung größerer Weihnachtsbäume hinzukäme. So wird es wahrscheinlicher, dass ich in 10 Tagen etwa doch wieder zu meiner Lieblingsweihnachtsbaumhändler fahren werde. In den letzten Jahren stand dort eigentlich immer eine kleine Auswahl geeigneter Exemplare zur Auswahl.

Weihnachtszeit, Autobiographie und belebender Sinn

Mit dem Beginn des Dezembers geht’s nun doch sehr schnell auf Weihnachten zu. Und wie immer verdichten sich dann auch die Aufgaben, die in diesem Kalenderjahr noch unbedingt zum Abschluss zu bringen sind. Es ist diese Überlagerung von Weihnachtszeit und Jahreswechsel, der uns vor Herausforderungen stellt. Denn das eine wirkt dem anderen eigentlich entgegen. In unseren hochnervösen und hochtechnisierten Zivilisationsgesellschaften ist da eine Art besonderer Anstrengung erforderlich, um das Weihnachtliche trotzdem mit Sinn und belebendem Sinn zu füllen. Oder besser, den ohnehin unverrückbaren und immer schon vorhandenen Sinn im Bewusstsein und konkreten Erleben hervorzuholen. Das ist wohl das eigentlich zum Advent gehörende, sich Annähern an einen Ruhepunkt, eine uns allen gemeinsame geistige Quelle. Da das für uns fast gar nicht mehr alltäglich und selbstverständlich ist, hilft uns die Adventszeit, uns wenigstens und ganz besonders in dieser Zeit dem wirklich Wichtigen bewusst anzunähern. Ich würde sagen, dass ich das auch im übrigen Jahr versuche. Aber in der Weihnachtszeit erhält es eben ein gemeinschaftlich, traditionell und kulturell verankertes Setting, und dann ist das leichter und für alle eindrücklicher teilbar. Die weihnachtliche Pflanzensymbolik und der Weihnachtsbaum, die uns in diesen Wochen immer auch beschäftigen, sind nur einige der Bestandteile dieser Zeit der Annäherung, aber sie gehören zu denen, mit denen die meisten doch etwas Autobiographisches und mit der Familie Zusammenhängendes verbinden.

Pflege und Reflexion des Weihnachtsgedankens

Nach einem wieder sehr mit Aufgaben angefüllten Arbeitstag habe ich es am Abend doch noch geschafft, mit dem Dekorieren zu beginnen. Und zwei der wichtigsten Weihnachtszimmer-Lichterketten konnte ich auch schon installieren. Die sind für die Lichtstimmung während der Weihnachtszeit immer sehr bedeutsam und werden später eigentlich nur noch durch den Weihnachtsbaum getoppt. Besser: Diese Leuchtarrangements ergänzen sich sehr schön in diesem Teil des weihnachtszeitlichen Innenraums. Und morgen geht’s dann mehr in Richtung des Außenraums. Der künstliche ebenfalls reichlich beleuchtete Baum vor der Tür, der Leuchtkranz an der Tür selbst, den ich dieses Jahr wieder mit Mistelzweigen ausschmücken kann. Und später natürlich noch der Adventskranz. Einen kleinen natürlichen Kranz haben wir auch noch als Rohling. Mal sehen, ob und wie wir den weitergestalten können oder ob das doch etwas für die nächsten Wochen ist. Ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen mit ihrer unvergleichlichen ästhetischen Qualität, die eine von vielen Menschen heute wieder tiefgehender empfundene Pflege und Reflexion des Weihnachtsgedankens unterstützt.

Voradventliche Aufgaben

Am Tag von Js Geburtstag konnten wir zwar nicht vor Ort sein, aber immerhin haben wir den Geburtstag vorgefeiert, was in gewisser Weise für das Live-Ereignis entschädigt. Und es wird zumindest einen kleinen Nachklang geben, da ein Ergänzungsgeschenk erst zeitversetzt mit der Post ankommen wird. Heute habe ich mit derselben Überraschung wie eigentlich in jedem Jahr festgestellt, dass ja am Sonntag schon der erste Advent ist. Das bedeutet, dass wir in den nächsten Tagen noch vieles aus unseren Weihnachtsvorratszimmern hervorholen, sortieren und vor allem installieren bzw. dekorieren müssen. Das ist erfahrungsgemäß so umfangreich, dass es sich anbietet, die einzelnen Arbeiten auf mehrere Tage zu verteilen. So werden wir wieder versuchen müssen, diese schönen Dinge neben unseren Routinearbeiten und beruflichen Aufgaben einzuschieben, oder dranzuhängen. Ich hoffe, das wird gut gelingen. Natürlich gehört zu diesen voradventlichen Aufgaben auch, den künstlichen Weihnachtsbaum vor dem Eingang aufzubauen und zu beleuchten, daneben den LED-Lichterkranz an der Tür zu arrangieren, der über die ganze Weihnachtszeit ein so schönes, atmosphärisches Licht verströmt. Neben vielen weiteren Dekorationen innen wird irgendwann vor dem 20. Dezember dann der echte Weihnachtsbaum im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Kurz, bevor wir die Feiertage selbst hoffentlich alle in gesundheitlich stabiler Verfassung auf uns wirken lassen können.

In einem Monat ist schon Heilig Abend

Heute war am Weihnachtsbaum-Verkaufsstand um die Ecke zum ersten Mal ein Verkäufer zu sehen. Offenbar will man sich den umliegenden Geschäften präsentieren, die jetzt schon ihre Schmuck-Weihnachtsbäume arrangieren. Aber Kunden habe ich noch keine gesichtet. Allerdings im Vorübergehen eine ganze Reihe ganz schön gewachsener Weihnachtsbäume, die sogar einen dichten Astbesatz im Bereich der Spitze zeigten, allerdings für unsere Zwecke etwas zu klein ausgefallen sind. Das große Problem bei diesem Händler. Da ich aber dort in den nächsten Wochen öfters vorbeigehe und es jetzt ohnehin für uns noch viel zu früh wäre, den Baum schon zu kaufen, werde ich sicher auch bemerken, wenn sich ausnahmsweise ein wirklich zimmerhoher Baum dorthin verirrt hat. Dann würde ich mir die Sache doch überlegen und dieses Jahr ausnahmsweise direkt vor der Haustür den Weihnachtsbaum besorgen. Aber nur in dem Fall, denn Kompromisse gehe ich bei dem Thema sehr ungern ein. Auch sonst war ich kommunikativ wie auch praktisch heute wieder einige Male mit weihnachtlichen Themen beschäftigt. Allmählich scheint sich das adventliche Gefühl einzustellen, genau einen Monat vor Heilig Abend. Fehlt nur noch, dass die Aufgaben und überhaupt die Einflüsse von außen sich damit stimmig vereinbaren lassen.

Abweichende Weihnachtsdekorationsideen

Beim Besuch in G. konnten wir schon ein bisschen Weihnachtszeit für J. und W. vorbereiten. Dekorationen, die sonst vielleicht eine Woche später erst arrangiert worden wären. Aber jetzt war eben die Gelegenheit, u. a. für Arbeiten, die man besser zu zweit erledigt. Dabei haben wir auch einige Abweichungen von den traditionellen Entscheidungen vorgenommen, die schlüssig schienen. Für mich sehr überraschend war, dass J. dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum aufstellen und dekorieren will, weil der neue Hund sich als sehr wild herausgestellt hat und ein geschmückter Weihnachtsbaum von daher wahrscheinlich nicht lange überleben würde. Aber es soll als Ersatz ein Weihnachtsgesteck geben. Da passt es doch wunderbar, dass ich einige große und mittelgroße Tannenzweige mitgebracht hatte, die sich für das Vorhaben bestens eignen sollten. Das Gesteck wird in einer Ecke der Wohnung stehen, in der wir einen Leuchtkranz mit vielen winzigen LEDs an der Decke aufgehängt und auch schon angeschlossen haben. Das wird später sicher eine besonders stimmungsvolle Ecke werden, die wesentlich zum gemütlichen Weihnachtsatmosphäre beitragen kann.

Den wirklichen Weihnachtsgedanken zum Vorschein bringen

Das Weihnachtsbaum-Thema war auch heute wieder Gesprächsthema in der Familie. Wohl weil auch M. und V. jetzt den Weihnachtsbaumverkaufsstand um die Ecke entdeckt haben. Also kommt passend zur sich annähernden Adventszeit auch zumindest ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Ich hoffe, wir können uns das erhalten und stimmungsvoll orchestrieren. Zumindest was mich selbst angeht habe ich da weniger Zweifel. Es kommt eben darauf an, dass wir Weihnachten in ehrlicher, und das heißt auch immer zeitgemäßer Weise mit Sinn und Emotion erfüllen. Man könnte auch sagen, es so wahrzunehmen, dass der wirkliche Weihnachtsgedanke zum Vorschein kommt. Dass fast jeder eine Verbindung zu diesem Gedanken haben kann, scheint mir auch in diesen vordergründig so sinnentleerten Zeiten kaum zu leugnen.

Die richtige Größe des Weihnachtsbaums

Meine Vermutung hat sich tatsächlich bestätigt, dass der Weihnachtsbaumhändler, der traditionell auf dem Dorfplatz sein umzäuntes Verkaufsareal aufgebaut hat, dieses Jahr bei uns um die Ecke Quartier bezogen hat. Wegen der Bauarbeiten auf dem üblichen Platz. Wegen der Bauarbeiten auf dem üblichen Platz. Vielleicht ist mir das heute besonders ins Auge gefallen, weil bei uns über Nacht zum ersten Mal in dieser Saison Schnee angesagt ist. Die Gedanken an Weihnachten sind dann nicht weit. Theoretisch könnte ich also den Weihnachtsbaum in diesem Jahr unter den Arm klemmen und zu Fuß nach Hause bringen. Das Hindernis ist aber die Größe der Bäume, die dort traditionell angeboten werden. Die erreichen eigentlich nie Zimmerhöhe, also 2,40 – 2,50 m. Die meisten enden bei max. 1,80 m, eindeutig zu klein für meine Zwecke. Ich bestehe einfach darauf, dass der Weihnachtsbaum bis knapp unterhalb der Zimmerdecke reicht. Neben den anderen Eigenschaften, die er auch noch haben soll. Unverständlich, warum man dort nicht einmal auf die Idee gekommen ist oder bemerkt hat, dass viele einen hohen Baum bevorzugen. So werde ich trotz des glücklichen Verkaufsstandwechsels wohl doch wieder weiter fahren müssen. Aber auch gut, weil ich gerade rund um die Feiertage Traditionen sehr mag und außerdem den Händler dort immer sehr angenehm finde. Das ist ein kleines Ritual neben vielen anderen in der Weihnachtszeit, nicht nur den Baum möglichst in den frühen Vormittagsstunden in der Woche vor dem 21. Dezember auszusuchen, sondern eben auch ein längeres Gespräch mit dem Händler zu führen. Das ist im Umfeld und im Zusammenhang mit der Auswahl des Weihnachtsbaums immer etwas ganz Besonderes.

Und schon kommt uns die Weihnachtszeit wieder ins Bewusstsein

Schade, gestern war wohl schon der letzte der goldenen Novembertage, die uns unerwartet vergönnt waren. Heute wars schon ungemütlicher und fühlte sich eher wie der sonst gewohnte November an. Gleichzeitig ist uns bewusst geworden, wie nah Weihnachten schon gekommen ist, und dass die Vorbereitungen auf die Adventszeit nur noch 1-2 Wochen auf sich warten lassen. So beginnt jetzt schon die Jahresabschlussgeschäftigkeit, die sich eigentlich nie vermeiden lässt. Ich versuche dennoch alles gut zu planen und so zu gestalten, dass wir tatsächlich noch etwas von der besonderen Atmosphäre der Weihnachtszeit haben können. Letztlich ist das gerade in diesen so schwierigen Zeiten eine Frage des guten Willens, aber auch des Weitblicks und der Verbundenheit mit Traditionen und zeitlosen Bedeutungen. Ich weigere mich, das klein oder schlecht zu reden. Im Gegenteil benötigen wir heute den Geist und das Heilsame, das die Weihnachtszeit uns bringen kann, mehr denn jemals zuvor. Interessant: Dieses Jahr werden die Weihnachtsbäume hier im Ort direkt bei uns um die Ecke verkauft, wohl weil der sonst übliche Standort gerade Baustelle ist. Bleibt abzuwarten, ob sie diesmal zimmerhohe Weihnachtsbäume anbieten, was sonst nie der Fall war. Dann nämlich könnte ich den Weihnachtsbaum direkt unter den Arm klemmen und nach Hause tragen. Aber wahrscheinlicher ist, dass ich den Lieblingshändler weiter weg wieder besuche und mir dort in Ruhe meinen Wunschbaum aussuche, auch wenn das mit einer Überlandfahrt verbunden ist.

Ganzjährige Weihnachtssymbolformen

Dass ich meine kleinen Glas-Weihnachtsbäumchen wie auch die anderen Weihnachtsdekorationsfigürchen, -accessoires und -anhänger in meinem Arbeitszimmer noch nicht weggeräumt und für die kommende Weihnachtssaison verstaut habe, stört mich gar nicht. Es hatte einfach Zeitgründe, ist mir aber auch ganz recht. So kann ich im kleinen Maßstab die Weihnachtszeit anhand dieser sehr lichtdurchlässigen und Licht reflektierenden Formen noch etwas in der Wahrnehmung verlängern. Das weihnachtliche Leinwanddruck einer meiner Fotografien mit dem – ebenfalls – Hauptmotiv eines Glasweihnachtsbaums hängt zudem ohnehin in diesem Raum. Allerdings schon seit der Vorweihnachtszeit 2023. Ich konnte mich das ganze über nicht davon trennen. Jetzt überlege ich, ob es über die Sommermonate vielleicht doch eine Ablösung haben könnte. Das Symbolbild im Hochformat eines Mädchens mit andächtiger gen Himmel gerichteter Gestik wäre die Alternative zwischen den Weihnachtszeiten. Aber ganz konnte ich mich noch nicht durchringen.

Mit dem weihnachtlichen Licht im Hintergrund im neuen Jahr bestehen

Wieviel die Sonne doch ausmacht. Die zwei extrem lichtreichen Tage, die hinter uns liegen, haben die Menschen richtig aufleben lassen, vielleicht sogar schon den Frühling erahnen lassen, trotz der noch anhaltenden Kälte. Aber heute war das schon wieder vorbei und die nicht mehr extrem kalte, aber unangenehme Nässe durchtränkt alles, auch die Gemüter, die zurzeit nicht so viel an natürlichem, von außen kommenden Stress vertragen. So kämpfen wir uns durch das Soziale, die Kommunikation und die eigenen Kulturprojekte und können keine Unterstützung von der äußeren Natur erwarten. Da ist es schon notwendig, das innere Licht anzuknipsen, die davon ausgehende Wärme in sich wachsen zu lassen, die wir zuletzt vor dem leuchtenden Weihnachtsbaum stehend so eindrücklich aus dem Innersten hervorholen und wahrnehmen konnten. Möglichst viel von diesem Licht und der Wärme der Weihnachtszeit ins neue Jahr mitzuführen, war mir immer wichtig. So wünsche ich mir und allen anderen, dass wir uns erinnern, dass Weihnachten gerade in so ungemütlichen Zeiten nicht verschwunden, sondern nur wieder bis zur neuen Adventszeit in den Hintergrund der Aufmerksamkeit gerückt ist.

Unser individueller Weihnachtsabschluss

Von meiner Seite aus könnte die Weihnachtszeit ja viel ausgedehnter sein. Wir haben uns aber darauf eingestellt, die weihnachtliche Dekoration als äußeres Zeichen dieser Zeit eine Woche nach dem Fest der Heiligen Drei Könige zu entfernen. So habe ich es heute auch wieder gemacht, auch wenn mir der Abschied insbesondere vom Weihnachtsbaum sehr schwerfiel. Auch die so wunderbar warm leuchtenden Lichterketten um die Schränke und vor dem breiten Fenster werde ich erst einmal vermissen. Sie haben diesem grauen, dunklen und zudem oft viel zu nassen Winter stimmungsaufhellend und symbolisch wärmend seinen Schrecken genommen. Nur ist es natürlich auch notwendig, die weihnachtliche Zeit abzuschließen, um die kommende Adventszeit umso freudiger wieder entgegensehen zu können. Natürlich leben Sinn und Symbolik der Feste von ihrer zeitlichen Begrenzung. Dass aber die Menschen diese Weihnachten so früh herbeigesehnt und dieses Bedürfnis auch so früh schon zum Ausdruck gebracht haben, zeigt einiges über die krisenhafte und quasi emotional bedürftige Zeit, in der wir leben. Weihnachten und alles, was es uns bedeuten kann, war insofern wichtiger als in früheren Jahren. Und wird vermutlich noch länger wichtig bleiben. Wie alles, was unseren Glauben und unsere Wertvorstellungen berührt, zu den Konstanten zählt, die rundherum so rar geworden sind. Woran sonst könnte man sich aktuell noch orientieren? Die Menschen lernen den Wert der Konstanten und des Vertrauten zunehmend (wieder) schätzen. Das immerhin ist eine tröstliche Beobachtung.

Lokale Reminiszenzen und ermutigende Begegnungen

Wieder ziemlich arbeitsreich und zudem mit einem seltenen Ausflug nach S. verbunden war dieser Arbeitstag. Schade nur, dass die Fahrt nach S. diesmal projektbezogene Gründe hatte und wir in der Zeit zwischen Jahren unsere traditionelle Raunächte-Fahrt dorthin nicht realisieren konnten. Immerhin war es mit einigen Reminiszenzen verbunden, da ich mich in der Gegend, auch genau in diesem heute aufgesuchten Stadtteil früher öfter bewegt habe. So etwas zwischendurch einschieben zu können, ist doch ganz anregend, natürlich auch und vor allem die Begegnung und das konstruktive Gespräch vor Ort, und das mit gleich fünf Projektpartnern, was mich ziemlich überrascht hat, was aber auch irgendwie erfreulich zu nennen ist, da es für Interesse an einem wirklichen Fortschreiten gedeutet werden kann. Ein bisschen Wehmut kommt in mir auf, wenn ich an das kommende Wochenende denke. Gestern Abend schon habe ich noch einmal mit besonderer Andacht am später Abend vor dem erleuchteten Weihnachtsbaum gestanden. Und nun werde ich ihn nur noch an zwei Abenden betrachten können. Den für dieses Wochenende habe ich das Abschmücken vorgesehen. Ein Jammer, denn von mir aus könnte die Weihnachtszeit noch viel ausgedehnter sein.

Vielfältige Herausforderungen und ein wenig kreativer Luxus

Kaum hat das Jahr angefangen, verdichten sich auch schon die vielfältigen Aufgaben und erstellen sich quasi von selbst ihren Plan für die nächsten Wochen und Monate. Das ist, wie wenn sich die Arbeitsabläufe verselbständigen – immer so, wenn es besonders viele Aufgaben parallel abzuarbeiten gibt. Aber das ist auch gut so und liegt mir. Außerdem ist das in diesen lethargischen Zeiten sogar eher antizyklisch und unerwartet zu nennen. So nutze ich gerne die ganz unaufgeregt auf mich zukommenden Herausforderungen, um mit kreativer Geschäftigkeit in dieses Jahr zu starten. Als Kür und eine Art kreativem Luxus gönne ich mir ganz am Ende des Arbeitstags dann noch die Durchsicht und Weiterbearbeitung meiner letzten weihnachtlichen Fotografien. Diesmal von meiner Lieblingsperspektive auf das Weihnachtszimmer mit den unvergleichlichen und ungeheuer eindrucksvollen und stimmungsvollen Lichtern und Farben des Weihnachtsbaums und der angrenzenden Dekorationen, die ich zuletzt wieder in abstrakter Unschärfe festgehalten habe. Ganz wunderbare weihnachtliche Hintergründe sind auf diesem Weg entstanden.

Ein weihnachtlicher Start ins neue Jahr

Die echte Fotografie zum weihnachtlichen Themenfeld ist in der bisherigen Saison noch unterrepräsentiert. Aber die erste Reihe von Bokeh-Bildern mit Impressionen des Weihnachtszimmers sind nicht schlecht gelungen. Das konnte ich bei der engeren Auswahl und Bearbeitung jetzt sehen. Dennoch bin ich noch nicht weit mit dieser Bearbeitung und denke auch an weitere Versuche, mit vertrauten und bewährten, aber auch einer Reihe neuer Bildideen. Auf eine andere, ebenfalls angedachte Motivreihe kann ich mit fotografischen Mitteln verzichten. Denn ich habe festgestellt, dass dieses sehr spezielle weihnachtliche Accessoire sich tatsächlich am besten mit generativer KI umsetzen lässt. Die ersten Versuche haben sich schon als erstaunlich detailreich und gerade in der Darstellung der Kristalle als nahezu perfekt herausgestellt. Es ist einfach undenkbar, mit der Kamera und den besten Objektiven auch nur annähernd diese fehlerfreie Abbildungsqualität zu erreichen. Auch wenn dann unsere eigene nicht unerhebliche kleine Sammlung schöner Weihnachtsbaumbroschen keine Verwendung finden wird.

KI-generiertes Bild einer Weihnachtsbaumbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund