Meine Vermutung hat sich tatsächlich bestätigt, dass der Weihnachtsbaumhändler, der traditionell auf dem Dorfplatz sein umzäuntes Verkaufsareal aufgebaut hat, dieses Jahr bei uns um die Ecke Quartier bezogen hat. Wegen der Bauarbeiten auf dem üblichen Platz. Wegen der Bauarbeiten auf dem üblichen Platz. Vielleicht ist mir das heute besonders ins Auge gefallen, weil bei uns über Nacht zum ersten Mal in dieser Saison Schnee angesagt ist. Die Gedanken an Weihnachten sind dann nicht weit. Theoretisch könnte ich also den Weihnachtsbaum in diesem Jahr unter den Arm klemmen und zu Fuß nach Hause bringen. Das Hindernis ist aber die Größe der Bäume, die dort traditionell angeboten werden. Die erreichen eigentlich nie Zimmerhöhe, also 2,40 – 2,50 m. Die meisten enden bei max. 1,80 m, eindeutig zu klein für meine Zwecke. Ich bestehe einfach darauf, dass der Weihnachtsbaum bis knapp unterhalb der Zimmerdecke reicht. Neben den anderen Eigenschaften, die er auch noch haben soll. Unverständlich, warum man dort nicht einmal auf die Idee gekommen ist oder bemerkt hat, dass viele einen hohen Baum bevorzugen. So werde ich trotz des glücklichen Verkaufsstandwechsels wohl doch wieder weiter fahren müssen. Aber auch gut, weil ich gerade rund um die Feiertage Traditionen sehr mag und außerdem den Händler dort immer sehr angenehm finde. Das ist ein kleines Ritual neben vielen anderen in der Weihnachtszeit, nicht nur den Baum möglichst in den frühen Vormittagsstunden in der Woche vor dem 21. Dezember auszusuchen, sondern eben auch ein längeres Gespräch mit dem Händler zu führen. Das ist im Umfeld und im Zusammenhang mit der Auswahl des Weihnachtsbaums immer etwas ganz Besonderes.