Ein neuer Blick auf die vegetabile Weihnachtssymbolik

An diesem letzten Tag in der Weihnachtszeit, die mir vor dem richtigen Start ins neue Arbeitsjahr übriggeblieben ist, habe ich mich noch einmal, quasi abschließend, mit meinen Weihnachtsfotografien beschäftigt. Bei einigen Microstock-Portfolios habe ich die zuletzt realisierte Auswahl noch hochgeladen und mit Beschreibungen und Bezeichnungen versehen. Auch die physischen Weihnachtsgrußkarten für die kommende Weihnachtssaison habe ich schon aus der neuen Auswahl ausgedruckt und fertiggestellt. Einfach weil es mir wichtig ist, dass diese Arbeiten noch unter dem Eindruck der Weihnachtszeit und ihrer besonderen Ästhetik stattfinden. Zwei der jüngsten weihnachtlichen Bildillustrationen mit Schwerpunkt auf traditioneller vegetabiler Weihnachtssymbolik und einer bewusst authentischen Lichtstimmung habe ich hier eingefügt:

Weihnachtliche Laterne als Tischdekoration im festlich erleuchteten Weihnachtszimmer
Nahaufnahme eines roten Weihnachtssterns vor dem Weihnachtsbaum

Prägende Einstellungen und Traditionen

Weihnachten, die Adventszeit und all das Symbolische, ästhetisch Besondere und religiös Bedeutsame rund um die Weihnachtszeit, so scheint es mir, ist in diesem Jahr wieder ein größeres Thema. Jedenfalls war das in den letzten Jahren oft eine vorbeihuschende, beiläufige Kommunikation. Jetzt aber lassen sich die Menschen wieder mehr Zeit und teilen auch offener ihre Beobachtungen, Präferenzen und Einschätzungen mit. Das finde ich schön und wichtig, denn es zeigt, wie leid man die ewigen Krisenkommunikationen ist, und wie wichtig die wirklich seit Kindertagen prägenden Einstellungen und Traditionen doch bis ins höhere Lebensalter sein können. Ich freue mich insofern auf die letzten beiden Adventwochen, mindestens oder vielleicht noch mehr als auf die Weihnachtsfeiertage selbst. Mögen viele diese Dinge zu schätzen wissen.

Eindrucksvoller Weihnachtsabschied

Ganz unverhofft habe ich heute schon mit dem weihnachtlichen Abschmücken begonnen. Dabei war das nicht geplant, haben wir doch die Weihnachtsdekoration und -beleuchtung in den Vorjahren immer noch mindestens bis eine Woche nach dem Tag der Heiligen Drei Könige belassen. Aber es gab am frühen Nachmittag einen heftigen Sturm, mit so starkem Wind, dass doch tatsächlich der künstliche Weihnachtsbaum vorm Haus umgekippt ist, obwohl sein Ständer mit drei schweren Sandsäcken beschwert war und das zuvor noch nie passiert war. Jedenfalls habe ich ihn dann nicht mehr neu gerichtet, sondern alles wieder zurückgebaut. Die Kugeln, die LED-Lichterkette und die einzelnen Zweigelemente des Baums sind jetzt gesäubert wieder in ihren Kartons verstaut. Und auch die Sandsäcke und sonstigen Hilfsmittel, die ich jedes Jahr dafür benötige. Auch der Kriechwacholder, der normalerweise an Stelle des Weihnachtsbaums steht, ist wieder an seinem Platz. Aber den Türkranz habe ich noch gelassen, der leuchtet einfach zu schön, was bei diesem trüben Winterwetter einfach gut tut. Das Räuchern der einzelnen Zimmer im Haus habe ich am Nachmittag noch angeschlossen, das ist mir einfach immer noch ein Bedürfnis. Egal, ob der eine oder anderen dabei den Kopf schütteln mag. Und mit der letzten Fotosession für diese Weihnachtssaison habe ich am Abend einen neuen Anlauf genommen, die besondere Impression des weihnachtlichen Wohnzimmers festzuhalten. Das ist doch immer wieder spannend, weil es gelingt, neue Facetten herauszuarbeiten und in den Raumszenen zuvor in derselben Form noch nicht dagewesene Seiten aufzudecken. Die Perspektiven und Ausschnitte scheinen auf den ersten Blick ähnlich den schon so häufig aufgegriffenen, vor allem in dieser Technik einer bis zu den Bildrändern reichenden abstrakten Unschärfe. Aber ich meine, diesmal eine besondere Form der Abstraktion hineingelegt zu haben, die vor allem die Kombination von Licht- und Farbeindruck besonders reizvoll erscheinen lässt. Ich habe hier zunächst, auf die Schnelle sozusagen, drei dieser Bilder herausgegriffen. Aber natürlich hat die Serie es verdient, sehr sorgfältig durchgesehen und weiterbearbeitet zu werden, was ich sicher noch in den nächsten Wochen realisieren werde.

Weihnachtszimmerimpression 2024 I
Weihnachtszimmerimpression 2024 II
Weihnachtszimmerimpression 2024 III

Traditionen und Rituale weihnachtlicher Verabschiedung

Ein bisschen erschreckend ist es schon, dass die Weihnachtszeit morgen offiziell dem Ende zugeht. Nicht, weil das überraschend käme, und außerdem bleibt sie für uns ohnehin noch länger präsent. Aber die meisten starten morgen eben in das neue Arbeits-Kalenderjahr, und dann wird es mit weihnachtlich geprägter Stimmung schwieriger. Ich versuche dennoch, den Geist der Weihnachtszeit eine Strecke weiter ins neue Jahr hinein zu tragen und fange morgen erst einmal mit dem Räucherritual an. Der Dreikönigstag ist traditionell die letzte Gelegenheit dazu, so habe ich diesen letzten Tag auch meistens dafür auserwählt. Und dann würde ich doch noch gerne eine dritte Fotosession mit Fokus auf unsere weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Wohnung anschließen, die ich vielleicht auf den morgigen Abend, vielleicht aber auch auf einen der folgenden Abende verlegen werde. Die Außenstimmung bezüglich des Winterwetters und die Nähe zu den Feiertagen ist noch präsent und eindrucksvoll genug, um diese Fotografien in angemessenem Rahmen in Angriff zu nehmen. Und wenn es nur weitere quasi dokumentarische Bilder werden sollten. Bei dieser Traditionsaufgabe erlebe ich nicht selten auch späte Überraschungen.

Weihnachtsstern, Rentier, Weihnachtsengel und Weihnachtskranz: Erfindungen zum Ende der Weihnachtszeit

Immerhin bewegen wir uns ja immer noch innerhalb der offiziellen Weihnachtszeit, steht der Tag der Heiligen Drei Könige doch übermorgen erst bevor. Einmal abgesehen davon, dass ich unsere Weihnachtsdekoration, vor allem die Beleuchtung und den Weihnachtsbaum immer noch mindestens eine Woche länger belasse und für uns die ästhetische Weihnacht noch nicht mit dem Dreikönigstag abgeschlossen ist, versuche ich auch die winterliche Atmosphäre in Verbindung mit der weihnachtlich geschmückten Wohnung immer wieder auch zum Ende der Saison hin in Bildern festzuhalten. Dabei geht es auch um das Erschließen neuer Facetten der Weihnachtssymbolik und Weihnachtsästhetik. Mit der Gestaltung und Drapierung verschiedener Weihnachtssymbole in Gestalt glitzernder Kristallbroschen vor weihnachtlich geschmücktem und erleuchtetem Hintergrund sind mir auf dem Gebiet einige wirklich spannende Illustrationsreihen gelungen. Jeweils ein Motiv aus meinen jüngsten Erfindungen zu den Symbolen Weihnachtsstern, Rentier, Weihnachtsengel und Weihnachtskranz habe ich hier abgebildet. Zu jedem dieser Symbole und zusätzlich zu dem Weihnachtsbaumsymbol habe ich insgesamt drei sehr ausgefeilte und filigrane Illustrationen in die engere Auswahl genommen.

KI-generiertes Bild einer Weihnachtssternbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Rentierweihnachtsbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Weihnachtsengelbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Weihnachtskranzbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund

Spannende Generierung virtueller Weihnachtsideen

Die weihnachtlichen Symbolpflanzen, allen voran der Weihnachtsbaum, waren bei meinen heutigen Versuchen in Sachen generative Bilderzeugung neben den abgebildeten Menschen wieder Hauptdarsteller. Es ist ein Vorteil, dass ich mich schon so lange und intensiv mit diesem Themenfeld auseinandersetze und unheimlich viel auf dem Gebiet umsetze. Denn so kann ich viele spezielle Variationen einer Bildidee durchspielen und als Grundlage für die Generierung die passenden Texte formulieren. Oft kommt es dabei auf viele Einzelheiten und sehr umfangreichen Spezifikationen an. Ich nähere mich immer mehr der darin verborgenen und sich immer wieder wandelnden Logik an. Wirklich ein spannendes Betätigungsfeld.

Weihnachtsästhetik: Junge Frau mit grünen Augen und mit festlicher Kleidung vor Weihnachtsbaum

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.

Weihnachtliche Komplementärkontraste

Gut, dass der Einundzwanzigste auf einen Sonntag fiel. Das kaschiert ein wenig den Bedeutungsschwund der Zahlensymbolik, die ich seit einigen Jahren feststellen muss. Aber immerhin ein ruhiger Sonntag, der nach so viel gedrängter Kreativarbeit während der ganzen Woche ein wenig Erholung und Abstand bot. Die Weihnachtsthematik, vor allem die Lichter und Dekorationen des Weihnachtsbaums als Hintergrundmotiv und der Komplementärkontrast der weihnachtlichen Farben Grün und Rot haben mich aber heute wieder beschäftigt. Und durchaus zufrieden kann ich feststellen, dass einige sehr gute und erstaunlich eindrucksvolle Ergebnisse möglich waren, die mir als Grundlage für weitere Optimierungen dienen.

Unbekannte Weihnachtswelten ins Leben rufen

Nach dem recht arbeitsreichen und angestrengten Samstag gestern kam der Sonntag einem Ruhetag recht nahe. Und wieder haben mich motivisch Weihnachten und technisch die künstliche intelligente Bildgenerierung beschäftigt und herausgefordert. Das Thema und die Technik sind gleichermaßen gewöhnungsbedürftig wie spannend. Vor allem sind die Gestaltungs- und Erfindungsmöglichkeiten geradezu unbegrenzt. Es kommt dabei vor allem auf die ganz feinen Nuancen an. Deshalb sind diese Generierungen auch in der Regel mit ganzen Reihen von Variantengenerierungen durch denselben Prompt verbunden. Kleine Textänderungen können dann die Nuancen hervorbringen und so kann man sich dem eigentlich vorgestellten Ergebnis nähern. Heute war meine Motividee die ästhetische Weihnacht, wie ich es in den Titeln bezeichnet habe. Und da spielen neben hübschen Personen auch Weihnachtsbäume, Adventskränze, Weihnachtslichter und andere für die Ästhetik der Weihnachtszeit typische und bestimmende Symbole eine Rolle. Mit manchmal verblüffenden Ergebnissen, die tatsächlich unbekannte, aber denkbare Welten ins Leben rufen.

Weihnachtsäshtetik: Weihnachtsfrau in festlicher Kleidung vor Weihnachtsbaum

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.

Sich für das neue Arbeitsjahr sammeln

Die meisten Menschen scheinen diese erste Woche des Jahres noch frei zu machen. Denn so ruhig ist es gewöhnlich nicht. Verständlich ist das, ging die Motivation zum Ende des Jahres doch ziemlich dem Nullpunkt entgegen, jetzt benötigt man eine Art Neustart, auf den man sich einstellen muss. Für mich ist das eigentlich von Vorteil, da ich die zahlreichen kreativen Aufgaben, die am Beginn des Arbeitsjahres auf dem Plan stehen, so ungestört und sehr konzentriert weiterverfolgen kann. Auch die Weihnachtsfotografie ist noch in Arbeit, was mir neben den anderen Aufgaben nicht schwerfällt, gerade weil diesmal sehr gute Ergebnisse resultierten und sicher noch weitere gute Motive hinzukommen können. Die Qualität, u. a. der Aufnahmen aus dem Weihnachtszimmer mit den Adventskalendern und Weihnachtsbäumen und der Weihnachtsbeleuchtung, aber auch eine ganze Reihe der extern aufgenommenen weihnachtlichen Impressionen bergen eine Menge spannender Überraschungen, die ich erst noch sorgfältig sichten und optimieren will.

Advent im neuen Jahr

3D Adventskalender vor Weihnachtsbaum 2023

Das Motiv hat mich seit der Vorweihnachtszeit wieder stark beschäftigt. Auch weil es in ähnlicher Form in den letzten beiden Jahren auf so große Resonanz gestoßen ist. Ich habe jetzt verschiedene auf die diesjährige Weihnachtszimmerzeit bezogene Variationen erstellt und eine sehr enge Auswahl getroffen. Eine davon ist dieser Fassung des dreidimensionalen Adventskalenders vor geschmücktem Weihnachtsbaum und im weihnachtlich erleuchteten und geschmückten Weihnachtszimmer. Das fotografische Thema Weihnachten ist auch im neuen Jahr für mich noch nicht abgeschlossen. Und es startet mit diesem Vorgriff auf die kommende Adventszeit in 11 Monaten.

Kreativer Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist für mich nie spektakulär gewesen. So wirkte auch dieser letzte Tag des Jahres auf mich. Durchaus mit rekapitulierenden Gedanken verbunden. Aber die haben nicht die Kraft und Energie der Gedanken und Kommunikationen im Rahmen der Fest- und Feiertage. So war ich u. a. auch heute wieder mit meinen Weihnachtsfotografien beschäftigt, deren Bearbeitung viel Zeit und Einsatz erfordert, der sich aber lohnt. Am Ende werden zahlreiche neue Motive mein Weihnachtsfoto-Portfolio erweitern und Zeugnis von dieser besonders schönen und stimmungsvollen Weihnachtszeit geben. Ein Zeugnis, mit dem andere durchaus auch etwas anfangen können, wie ich von den Downloadergebnissen meiner Microstock-Präsenzen weiß. So wird sicher auch die Neuauflage meines Adventskalender- und Weihnachtsbaumfotos Resonanz erzeugen. Schön, dass ich das Jahr mit dieser kreativen Auswahl abschließen kann.

Christmas Shopping und ein neuer Weihnachtsbaum

Wir waren schon seit drei Jahren nicht mehr in S. zwischen den Jahren. Früher war das eine regelmäßige Tradition und immer wieder ein Erlebnis. Aber heute habe ich M. motivieren können, nach so langer Pause die Tradition wieder aufleben zu lassen. Es ist eine seltene Erfahrung, die wir aber auch nicht öfter als eben dieses eine Mal im Jahr wahrnehmen wollten. Dabei geht es eigentlich um einen Aspekt der Weihnacht, die nur vordergründig ein kommerzieller ist. Vor allem geht es um eine weihnachtliche Ästhetik, wie sie so nur in städtischen Zentren vorkommt und auch nur dort Sinn macht. Es ist spannend, die Veränderung dieser Ästhetik im Zeitverlauf zu beobachten und zu dokumentieren. So war auch der riesige Weihnachtsbaum im weihnachtlich erleuchteten Shopping Mall diesmal ein ganz anderer. So sind auch die Impressionen von dort neue und sagen etwas über die Veränderungen der Formen aus, in denen Weihnachten als Teil der Wirtschaft uns entgegentreten kann.

Christmas Shopping 2023 I
Christmas Shopping 2023 II

Rechtzeitige Adventsgrüße

Nun habe ich alle Adventskalender mit eigenen Weihnachtsfotografien verschickt, und die meisten sind auch schon angekommen. Lediglich die Auslandssendung könnte vielleicht einige Tage zu spät ankommen. Aber das ist nicht gravierend. Ich freue mich sehr über die Rückmeldungen, gerade auch von Menschen, von denen ich das nicht erwartet hätte, vornehmlich bei denen, die M. mit einigen meiner Kalender beschenkt hat. Aber auch wenn der beiliegende Gruß in dem Fall nicht von mir kam, ist die positive Reaktion natürlich auch für mich eine Freude, weil es zeigt, dass meine Weihnachtsästhetik offenbar doch verbreitet verstanden und geteilt wird. M. drängt mich unterdessen, mit meinem Teil der Weihnachtsdekoration im und ums Haus zu beginnen. Aber das ist zurzeit tatsächlich eine Frage der freizumachenden Zeit. Ich denke aber, dass am Wochenende, zumindest mit einem Weihnachtsbaum und zwei Lichterkettendekorationen doch ein Anfang gemacht werden kann.

Weihnachtspflanzen in der zeitgenössischen Weihnachtsästhetik

Obwohl ich mit der eigentlichen adventlichen Dekoration noch gar nicht begonnen habe, ist die Weihnachtszeit jetzt schon ein großes Thema bei uns. Es werden wohl zahlreiche neue Dinge zum weihnachtlichen Dekorieren hinzukommen, die unser ohnehin schon reichhaltiges Repertoire erweitern. Ich bin sehr gespannt, wie wir das nutzen können und welche neuen Akzente damit zu setzen sind. Eines der Themen in dem Zusammenhang ist immer häufiger, ob und inwieweit man künstliches Material verwenden soll, das die natürlichen Weihnachtspflanzen nachahmt. Da gibt’s schon recht ausgefeilte Erzeugnisse, die tatsächlich die Natur ziemlich detailliert imitieren, aber pflegeleichter und wiederverwendbar sind. Das ist neben der schon ausufernden Vielfalt von LED Beleuchtungen eines der prägenden Innovationsfelder der aktuellen Weihnachtsindustrie. Heute hatte ich Gelegenheit, einen künstlichen Weihnachtskranz zu beurteilen, der aus einer Mischung natürlicher und künstlicher Bestandteile gestaltet wurde: Ein Trägerkranz aus natürlichem Reisig, natürliche Kiefern- und Tannenzapfen, künstliche Zweige von Kiefer, Fichte und Wacholder, künstliche Blätter vom Lorbeer, künstliche Imitate von Stechpalmenfruchtständen. Ziemlich viel Plastik, aber mit seinem starken Komplementärkontrast und dem ausgewogenen Arrangement als gleichmäßig gesteckter Kranz wirkt das erstaunlich überzeugend. Da fragt man sich tatsächlich, wie das Verhältnis natürlicher Pflanzen zu solchen Imitaten im Rahmen der zeitgenössischen Weihnachtsästhetik einzuordnen ist. Ich bin noch zu keinem abschließenden Ergebnis diesbezüglich gekommen.

Die emotionale und ästhetische Qualität des Weihnachtlichen

Über die Lieferung der Adventskalender mit der 24-teiligen Best-of-Auswahl meiner letztjährigen Weihnachtsfotografien freue ich mich sehr. Es lag nahe, das Projekt jetzt schon umzusetzen, da ich mich schon frühzeitig mit der erweiterten Bearbeitung meiner letztjährigen Weihnachtsmotivreihe beschäftigt hatte und bereits in dem Thema drin war. Wohlwissend, dass zwischen Anfang Oktober und Mitte November die Nachfrage nach Weihnachtsmotiven bei Microstock-Agenturen am größten ist. Tatsächlich kann ich auch schon diverse Downloads registrieren, zu meiner Freude auch von einigen der jüngsten Motive, die überwiegend vom Stilmittel der abstrakten Unschärfe dominiert sind und auf die Lichtstimmung weihnachtlich geschmückter und erleuchteter Räume setzen. Eine Ästhetik, die gerade in Bezug auf die Weihnachtszeit viele anspricht und vielleicht noch intensiver als realistische Wiedergaben z. B. des Weihnachtsbaums oder seiner Details die emotionale und ästhetische Qualität des Weihnachtlichen einfangen und vermitteln kann. So gut vorbereitet und jetzt schon eingestimmt kann das doch eigentlich nur eine eindrückliche und bewusste Weihnachtszeit werden. Jedenfalls wenn die sonst noch relevanten Ebenen des Alltagslebens dem nicht entgegenstehen.

Lichtsymbolik und Weihnachts(baum)beleuchtung

Es gab jüngst zwar einige Gelegenheiten und Anreize. Aber ich denke, doch mit unseren vorhandenen Lichterketten in dieser Weihnachtszeit zurecht zu kommen. Das sind zuletzt auch einige gewesen, zudem eine Reihe von Zeitschaltuhren, so dass mit LED-Technik und begrenzter Leuchtdauer auch kein schlechtes Gewissen in Bezug auf die angesagte und manchmal schon angemahnte Energieersparnis entstehen muss. Man darf bei alldem eben das nicht vergessen, was uns die weihnachtliche Ästhetik und Symbolik an Aufbauendem schenkt. Eben das, was wir zur Stärkung unserer eigenen innenliegenden Energie dringend benötige. So gesehen, kann die Lichtsymbolik und Lichtatmosphäre in der Zeit des Jahres, die natürlich die dunkelste dargestellt, für unsere seelische und körperliche Gesundheit nur förderlich sein. Und auch beim Weihnachtsbaum werde ich auf die alten Ketten zurückgreifen. Die sind zwar nicht ganz so sparsam, strahlen aber ein viel wärmeres Licht aus. Und außerdem werden keine Ressourcen für die Produktion neuer Leuchtmittel verbraucht.