Schlagwortarchiv: Weihnachten

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Eine sich selbst zitierende Weihnachtsszene

Ein Tag, der ganz von verschiedenen Bildbearbeitungsprojekten geprägt war. Es sind vor allem die zahlreichen Partner-Armband-Kombinationen, die mich zurzeit beschäftigen. So viele spannende Kombinationen von Bäumen und Holzarten sind in neuem Format anzulegen, da die alten nicht zum aktuellen Webdesign passen. Es überrascht mich selbst, wie viel in den fast 20 Jahren der Wunschbaum-Manufaktur zusammengekommen ist, insbesondere bei den Partner-Armbändern sind die Beispielkombinationen enorm vielfältig. So werde ich auch mehrere Tage mit der Aufarbeitung dieser Abbildungen verbringen. Und weil ich gerade dabei bin, habe ich auch die Reihe der Weihnachtszimmerfotografien weiter bearbeitet. Ein Motiv, das mich sehr interessiert, konnte ich heute erstmals umsetzen: Das Zitat der Motivs innerhalb des Motivs selbst, das einen digitalen Bilderrahmen enthält, in dem ich die Abbildung selbst wieder aufgenommen habe. Streng genommen sogar zweifach, denn die Abbildung der Szene innerhalb des Rahmens enthält ja wiederum die Abbildung des Rahmens mit der Szene. Ein doppelte Verschachtelung sozusagen, die dadurch zusätzlich an Raffinesse gewinnt, dass die kleineren Szenen jeweils eine höheren Grad an Objektivschärfe zeigen im Vergleich zu der von abstrakter Unschärfe gekennzeichneten primären Szene.

Weihnachtlich beleuchtetes Wohnzimmer in abstrakter Unschärfe
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Erste Fotoreihe zum Weihnachtszimmer

Schön, dass wir im Anschluss an die Weihnachtsfeiertage noch einen Sonntag in Anspruch nehmen konnten. Irgendwie ergänzt sich alles zu einem Jahresende, während dem man einmal die Gedanken etwas freier sich bewegen lassen kann. Auch wenn schon die nächsten Projekte im Hinterkopf sind und sicher auch zwischen den Tagen Kommunikation zu erwarten und notwendig ist, schätze ich doch gerade die Raunächtezeit sehr, denn ohne sie würde etwas fehlen, was uns den Übergang, das Abschließen und neu Anfangen ansonsten sehr erschweren würde. Heute habe ich mit meiner diesjährigen Fotoserie zu unserem Weihnachtszimmer begonnen. Es war ein erster Ansatz, der natürlich die bevorzugte Perspektive in den Raum in Richtung des Weihnachtsbaums zugrunde gelegt und doch wiederum zu durchaus individuellen Ergebnissen geführt hat. Die Auswahl und Bearbeitung wird mir darüber noch mehr Klarheit verschaffen. Und in den kommenden Tagen werden weitere Reihen folgen, die der Weihnachtssaison 2020/2021 wieder die ihr eigenen fotografischen Facetten abgewinnen wird.

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Weihnachten, christliche Botschaften und ihre Vorläufer

Es ist ein Luxus, den ich mir an Weihnachten aber gerne gönne, wenn ich tatsächlich in Ruhe meine Text-Favoriten aus dem Werk Rudolf Steiners lesen kann. Die Texte zum Themenfeld Weihnachten gehören an diesen Tagen zu meinem Programm, und es ist immer wieder spannend zu sehen, wie die Auslegung und die Aufmerksamkeit auf Teilaspekte der Gedankenlinien immer wieder anders ausfallen, auf diese Weise eine Entwicklung darstellen und umgekehrt von der Qualität und Essenziellen in diesen Textäußerungen zeugen. Einer der heute wieder gelesenen Vortragsmitschriften geht auf einen Vortrag zurück, der am zweiten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1914 in der Schweiz gehalten wurde und erkennbar auch unter dem Einfluss der Katastrophe des 1. Weltkriegs stand. Umso erstaunlicher stellt es sich für mich auch bei anderen Vorträgen Steiners dar, die während des Kriegs oder kurz danach gehalten wurden, wie ungeheuer dicht und tiefgehend diese Darstellungen ausfielen, denen in Nicht-Kriegszeiten in Nichts nachstehend. Eine ungeheure Leistung, in diesen Situationen den richtigen Ton zu treffen und die Relevanz des Gesagten auch unter schweren Bedingungen plausibel zu machen. Natürlich ist es auch von Seiten der Zuhörerschaft erstaunlich, deren Alltag in diesen Jahren ebenfalls extrem belastet war. In diesen heute gelesenen Texten spannt Rudolf Steiner den Bogen weiter als bei den eher gegenwartsbezogenen Vorträgen der Vorjahre, die sich u. a. um das Symbol des Weihnachtsbaums drehten. In diesen Beiträgen spricht er auch die dem Christentum vorangehenden und teilweise mit seinem Beginn parallel laufende geistige Lehren wie den Mithras-Kult, den Manichäismus und die Gnosis an, in denen er bemerkenswerte Parallelen zum geistigen Inhalt der christlichen Botschaft erkennbar macht. Etwas, das sehr helfen kann, die eigentlichen geistigen Hintergründe des Christentums und seine herausragenden Merkmale viel besser zu verstehen.

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Die biografische Dimension des Weihnachtsfestes bewusst machen

Das ewige Krisenthema einmal beiseite zu schieben, ist uns auch an diesem ersten Feiertag ganz gut gelungen. Ich glaube, es ist einfach auch notwendig, eine Unterbrechung des immer gleichen Nachrichtenflusses und seiner Wirkungen auf die Kommunikation, das Gemüt und die Motivation in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir knüpfen an unser frühes Verständnis der Weihnacht und ihrer Feier an und erleben die Tage vielleicht erstmals seit langer Zeit wieder ein Stück mehr wie in Kindertagen. Wenn man das Bedürfnis vielleicht nicht mehr hatte, konnte es unter diesen Bedingungen und nach diesem Verlauf des Jahres jetzt wieder neu entstehen, musste vielleicht auch entstehen. Denn Zuversicht und Mut im Hinblick auf eine Rückkehr ins normale Leben kann uns kaum wahrscheinlicher in die Seele treten als aus Anlass der Weihnachtstage, die im Sinnbild der Christusgeburt für uns alle einen Neuanfang im Geistigen bedeuten können. Und die Chance, unsere Aufmerksamkeit auf diese Chance zu fokussieren, ist niemals größer als an den Weihnachtstagen und den zwölf Tagen bis zum Dreikönigsfest. In dieser Zeit zwischen den Jahren können wir den Verlauf des nächsten Jahres symbolisch vorwegnehmen. Es ist mir über Weihnachten ein Bedürfnis, diese Zusammenhänge immer wieder zu durchdenken und im Einklang mit aktuellen Erfahrungen und Denkweisen zu bringen. Deshalb habe ich erneut mit der Lektüre von Rudolf Steiners Vortragsmitschriften zu Themen rund um das Weihnachtsfest begonnen, die ich ganz gerne chronologisch lese. In jedem Jahr wecken andere, bis dahin noch nicht so bewusst aufgenommene Passagen meine besondere Aufmerksamkeit. Das ist anregend und zeigt einmal mehr, wie vielschichtig und wesentlich diese Gedankenlinien Rudolf Steiners waren. Sie erscheinen mir auch heute noch, über hundert Jahre nach ihrer Entstehung, außerordentlich aktuell. Es scheint, dass sich unser Bezug zur Symbolik und Geistigkeit der Feiertage seitdem nicht grundlegend gewandelt hat und der große Anthroposoph seiner Zeit sehr weit voraus war.

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Ein fast traditioneller Heiliger Abend

Es ist der erste Heilige Abend seit vielen Jahren gewesen, den wir zuhause verbracht haben. Wie so oft lag das an der Krise und gewissen Vorsichtsmaßnahmen, aber gut finde ich dieses Getrenntsein der Familie gerade an diesem besonderen Tag nicht. Es fehlt eben etwas, das von der Bedeutung des Festes nicht zu trennen ist, aber zuhause ist es, das muss ich ebenso sagen, einfach am schönsten. Und auch der Besuch der Christmette am Abend war so wie in früheren Jahren wieder möglich, auch das hat traditionell für mich immer dazu gehört. Schön, dass das gerade in diesem Krisenjahr doch möglich war, bei uns im Ort auch ganz ungefährlich, bei den sorgfältigen Vorbereitungen. So habe ich den Abend trotz der Abwesenheit von J. und W. als feierlich empfunden und dankbar genossen. Vielleicht ist auch unser ohnehin schöner und prächtiger Weihnachtsbaum an diesem eindrücklichsten aller Weihnachtstage noch ein wenig strahlender und präsenter als er vorher und nachher jemals sein könnte.

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Neue Weichen so kurz vor Weihnachten

So kurz vor Weihnachten ist es noch einmal richtig arbeitsintensiv im Rahmen meiner Kommunikations- und Gestaltungsprojekte geworden. Schön eigentlich, dass es doch noch möglich ist, etwas anderes als das immer gleiche Thema zum Gesprächsgegenstand zu machen. Und aufbauend und motivierend ist es zudem, weil es die Richtung im neuen Jahr anzeigt und wichtige Anknüpfungspunkte für den Start ins neue Projektjahr zur Verfügung stellt. Auf den Heiligen Abend freue ich mich sehr. Zwar seit Jahren zum ersten Mal ohne J. und W. dabei zu haben, aber als Trost dafür sozusagen doch zuhause und mit der Gelegenheit, die Christmette zu besuchen. Das war in den Vorjahren nie möglich gewesen, nur an einem der Feiertage. So knüpfen wir teils aus den Umständen geboren an die frühere langjährige Tradition an und hoffen, dass die Gelegenheit auch bei anderen Familien ihre positiven Seiten entfaltet. Den Weihnachtsbaum habe ich heute noch nicht wieder beleuchtet, das war nur für Ms Geburtstag vorab eine Ausnahme. Der wird in der Heiligen Nacht erstmals in voller Pracht erstrahlen und uns von da an ganz sicher über die ganze restliche Weihnachtszeit begleiten und uns die Weihnacht immer wieder eng ans Herz legen.

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Was uns die Weihnacht in Krisenzeit bedeuten kann

Nach dem Festtag gestern war dieser heutige Vorweihnachtstag eher unruhig. Auch wenn die Menschen sich bereits eingeigelt zu haben scheinen, wegen des erzwungenen engen Bewegungsradius und der empfohlenen Beschränkung von Kontakten, liegt doch eine unzufriedene Unruhe in der Luft. Nicht nur wegen der zurückliegenden Monate, die für alle etwas Erschöpfendes hatten. Auch wegen der Auflagen über die Feiertage kann sich Weihnachten 2020 nicht wie sonst anfühlen. Man kommt wohl nicht umhin, auch an diesem besonderen Feiertag die sozialen Beziehungen in einer Weise im Blick zu behalten, die Weihnachten nicht angemessen scheint. So werden wir einen Weg finden müssen, eine solche Traditionsbremse auszuhalten und die starke Symbolik, emotionale Tiefe und spirituelle Essenz des Festes trotzdem und gerade deshalb in uns stark werden zu lassen. Es würde ansonsten etwas Wichtiges fehlen, das gerade mit Blick auf den Neustart im kommenden Jahr für die Seelen von so großer Bedeutung ist. Möge die vielen Weihnachtsbäume in den Wohnstuben, die vielen vegetabilen Zeugen der Weihnachten in unserem Umfeld dazu beitragen, dass uns diese an die Tage um die Wintersonnenwende geknüpfte Verinnerlichung gelingen kann.

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Eine besondere Krisen-Vorweihnachtszeit

Auch am vierten Adventssonntag waren für uns die Weihnachtsvorbereitungen noch nicht abgeschlossen. Die letzten noch zu versendenden Grüße, die letzten noch zu verpackenden Geschenke, die letzten in der Nähe noch in Kürze realisierbaren persönlichen Besuche. Und natürlich die Vorbereitung von Ms Geburtstag, der einige Tage vor Weihnachten auch noch zusätzliche Überlegungen, Kommunikationen und Aktivitäten mit sich bringt, auf den wir uns aber auch unter Krisenbedingungen freuen. Ruhiger als sonst wird dieser Tag ohnehin diesmal ausfallen, schon wegen der Verängstigung unter den Menschen, die längere Besuche aus Gründen der Vorsicht scheuen, vielleicht ja richtig so. Aber auf diese Weise erhalten auch liebgewonnene Traditionen einen sterilen Touch, was die ohnehin verbreitete, sich schon verfestigte Schockstarre der Menschen noch weiter verstärkt. Diese Weihnachtszeit verlangt uns besonders viel ab, was wir so noch nicht gekannt haben. Nur die Intensität des vorweihnachtlichen Erlebens hat für aus meiner Sicht darunter nicht gelitten, im Gegenteil scheint die Aufmerksamkeit sogar gewachsen zu sein. Ich freue mich sehr darauf, den gestern fertig geschmückten Weihnachtsbaum morgen zu ersten Mal in voller Beleuchtung den Menschen zeigen zu können und mit denen Menschen staunend am Baum stehen zu können, denen M. besonders am Herzen liegt.

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Die Vollendung des Weihnachtsbaums

Meine Vorhersage hat sich beim heutigen Schmücken des Weihnachtsbaums bestätigt. Es ist einer der Symbolbaumexemplare, die durch das Schmücken seine wahre Bestimmung und Ausstrahlung erhalten. Tatsächlich erschien der bloße Baum als ein zwar sehr schönes und dicht gewachsenes, aber doch nicht ganz an die Qualität und Stärke der beiden Vorjahresbäume heranreichendes Individuum. Das Schmücken aber, für das ich mir in diesem Jahr besonders viel Zeit und Ruhe gegönnt habe, hat etwas sehr Eindrucksvolles, Opulentes gemacht – ein wirkliches Prachtexemplar, das strahlender, glitzernder und leuchtender, vor allem in einer sehr ausgewogenen, schlüssigen Form, kaum noch sein könnte. Ich freue mich sehr, dass ich mit zwei weiteren kürzlich gefalteten Gesangbuchengeln nur noch mehr dieser so dekorativen und auffälligen Schmuckstücke arrangieren konnte, die ganz am Ende des Schmückens noch einmal einen Akzent setzen. Aber auch die vielen Kugeln in verschiedenen Größen, in Rot, Gold und Gold-Transparent und unsere zahlreichen kleinen Weihnachtsbaumanhänger aus Metall, Filz, Pailletten und Holz gestalten den Weihnachtsbaum wunderbar opulent und lassen ihn strahlen. Fotos des diesjährigen Baums und des Weihnachtszimmers werde ich im Laufe der Weihnachtstage sicher noch realisieren.

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Den Weihnachtsbaum aufstellen – die Erste

In diesem Jahr habe ich mir für das Aufstellen des Weihnachtsbaums einmal die Arbeit aufgeteilt. Heute Vormittag konnte ich den Baum schon mit Vs Hilfe reinholen und mit dem Klemmständer ausgestattet aufrichten. Wie immer habe ich ihn mit einer transparenten Schnur an der Spitze zusätzlich fixiert, damit auch gar nichts umkippen kann. Die Höhe ist in Ordnung, hätte sogar noch 5 cm höher sein können, aber so musste ich auch nicht kappen. Wie ich zuvor schon eingeschätzt hatte, ist es wieder ein sehr schöner, dicht gewachsener Baum, aber nicht so großartig wie der letztjährige. Es wäre aber auch unwahrscheinlich gewesen, ein solches Prachtexemplar wie in 2019 noch einmal zu erwischen. Das war unter den Prachtbäumen noch einmal eine Ausnahme, so dicht, ausladend mit breiter Basis und gleichmäßig gewachsen, wie dieser letztjährige Baum war. Der aktuelle kann durch den Schmuck durchaus noch gewinnen. Und damit habe ich am Abend auch schon begonnen, indem ich die drei konventionellen Lichterketten daran so arrangiert habe, dass die Lichter möglichst gleichmäßig verteilt erscheinen. Jetzt kann ich den morgigen Samstag dem eigentlichen Schmücken widmen und dies mit Ruhe und Freude machen, natürlich mit durchgängiger musikalischer Begleitung aus meinen zahlreichen Weihnachts-CDs. Damit wird das eigentliche Weihnachtsfest für unsere Familie seinen Anfang nehmen.

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Polarblaues Weihnachtsstillleben

So früh wie in diesem Jahr waren die Menschen noch nie mit ihren Weihnachtsgrüßen zur Stelle. Das hat mich selbst auch veranlasst, meine Grußkarten, ob klassisch in Form gedruckter Karten per Briefpost oder in digitaler Form in einer E-Mail an die Menschen schon jetzt zu versenden, die mir persönlich am Herzen liegen oder denen ich durch vielfältige erfolgreiche Kommunikationsprojekte verbunden bin. Gut daran ist, dass so die letzte Adventwoche mehr Aufmerksamkeit auf die vorweihnachtliche Atmosphäre frei lässt, auch wenn die in diesem Jahr notgedrungen eine etwas andere ist. Wir genießen sie dennoch, auch weil wir seit Wochen mit Freude daran arbeiten, sie für uns stimmig zu gestalten. Meine diesjährigen Weihnachtskartenmotive stammen wie immer aus der vorjährigen Weihnachtszeit und legen diesmal den Schwerpunkt auf dekorative Details. Dieses Stillleben, wie ich es bezeichnen möchte, habe ich in zahlreichen Varianten, auch in verschiedenen motivischen Ausschnitten angelegt, wobei es mir diese eher ungewöhnliche Kolorierung in Polar-Blau aktuell besonders anspricht. Für mich selbst etwas überraschend, da ich eigentlich Blau, insbesondere im weihnachtszeitlichen Zusammenhang, eher nicht mag. Für diese Szene mit vielen Schmuckelementen und weihnachtlichen Formen, die im Original von Silberglanz, Kristallfunkeln und glänzendem Schwarz geprägt sind, finde ich es aber sehr atmosphärisch. Mit dabei sind natürlich auch einige stilisierte Bäumchen und weitere vegetabile Elemente.

Weihnachtliche Grußkarte 2020 von Wunschbaum
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Aus dem Ursprung der Weihnacht schöpfen

Da sind so einige Projekte, die in der Schwebe sind. Auch solche, von denen ich dachte, sie seien in trockenen Tüchern. Aber diese Ausnahmesituation und die daraus resultierende Grundstimmung lässt uns so manche Überraschung erleben. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass sich die Atmosphäre wieder aufhellen kann, die Menschen wieder mehr Mut gewinnen. Vielleicht kann ein stilleres Weihnachtsfest, schon weil es dem Charakter des Festes mehr entspricht, dazu einen Beitrag leisten, kann die Ausnahme auch förderliche Früchte tragen. Diesen Tiefpunkt müssen wir überschreiten und uns im Angesicht der Weihnachtsbäume und vielfältigen weihnachtlichen Traditionen an unseren Ursprung erinnern. Das kann neue Energien freisetzen.

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Vegetabiler Schwerpunkt in der Weihnachtsdekoration

Tannen- und Fichtenzweige sind in dieser Weihnachtszeit in unseren Dekorationen eher unterrepräsentiert. Auch weil wir sie nicht mehr von eigenen Bäumen schneiden können. V. hatte den früheren Weihnachtsbäumewald ja abgetreten, so dass wir darauf keinen Zugriff mehr haben. Zuletzt konnte man dort ohnehin keine Weihnachtsbäume als Ganze mehr schlagen, weil sie zu sehr ausgewachsen waren. Aber Zweige waren immerhin noch möglich. Dieses Jahr sind an deren Stelle v. a. die Mistelzweige getreten, die der weihnachtlichen Symbolik eine noch individuellere vegetabile Note verleihen. Als Gesteck arrangiert und mit Glitzerzweigen kombiniert sind sie ebenso eindrucksvoll wie als Beiwerk zum Adventskranz oder klassisch aufgehängt, wie wir es draußen mit einer kugeligen Mistel gemacht haben. Insgesamt bin ich doch mit unserem weihnachtlichen Schmuck, ob vegetabil oder künstlich, sehr zufrieden und freue mich jetzt schon auf den Höhepunkt, wenn ich einen hoffentlich wieder schönen Weihnachtsbaum aufstellen und schmücken kann.

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Für Weihnachtsgeschenke in kompromissloser Qualität

Die verschiedenen Vorbereitungen auf Weihnachten haben mich an diesem zweiten Adventssonntag doch sehr beschäftigt. Ich schätze, das wird sich in den kommenden beiden Wochen ähnlich fortsetzen. Denn noch stehen viele Aufgaben auf meinem Vorhabenplan, zusätzlich zu der umfangreichen Projektarbeit, die zum Jahresende nicht weniger wird. Ich freue mich, dass wir alle die Adventszeit in diesem Jahr sehr intensiv wahrnehmen und all das Atmosphärische, das wir uns selbst geschaffen haben, auch bewusst in uns aufnehmen können. Die Galerie meiner besten Weihnachtsbilder der letzten Jahre, die ich im elektronischen Bilderrahmen installiert habe, ist ein neues Mittel, das uns vieles, was in den Vorjahren besonders war, noch einmal vor Augen führt. Da bleibt dann mehr zurück als nur wenige Sekunden Aufmerksamkeit, die für das einzelne Symbol sonst vielleicht übrigbleiben. Ich versuche zunehmend, das Symbolische und seine Bedeutung wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen und ihm mehr Raum und Zeit einzuräumen. Auch bevor wir den Weihnachtsbaum wenige Tage vor Heilig Abend aufstellen und schmücken, gibt’s das viele Gelegenheit, rund um Advent und Weihnachtstage, aber auch im Kontext der anderen christlichen und jahreszeitbezogenen Festtage.

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Dem Symbolischen mehr Raum und Zeit einräumen

Die verschiedenen Vorbereitungen auf Weihnachten haben mich an diesem zweiten Adventssonntag doch sehr beschäftigt. Ich schätze, das wird sich in den kommenden beiden Wochen ähnlich fortsetzen. Denn noch stehen viele Aufgaben auf meinem Vorhabenplan, zusätzlich zu der umfangreichen Projektarbeit, die zum Jahresende nicht weniger wird. Ich freue mich, dass wir alle die Adventszeit in diesem Jahr sehr intensiv wahrnehmen und all das Atmosphärische, das wir uns selbst geschaffen haben, auch bewusst in uns aufnehmen können. Die Galerie meiner besten Weihnachtsbilder der letzten Jahre, die ich im elektronischen Bilderrahmen installiert habe, ist ein neues Mittel, das uns vieles, was in den Vorjahren besonders war, noch einmal vor Augen führt. Da bleibt dann mehr zurück als nur wenige Sekunden Aufmerksamkeit, die für das einzelne Symbol sonst vielleicht übrigbleiben. Ich versuche zunehmend, das Symbolische und seine Bedeutung wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen und ihm mehr Raum und Zeit einzuräumen. Auch bevor wir den Weihnachtsbaum wenige Tage vor Heilig Abend aufstellen und schmücken, gibt’s das viele Gelegenheit, rund um Advent und Weihnachtstage, aber auch im Kontext der anderen christlichen und jahreszeitbezogenen Festtage.

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Digitale Weihnachtsbilderwelt

Der digitale Bilderrahmen ist schon eine interessante Erfindung und eines der neueren Beispiele für Smart Home und das Internet der Dinge. Der Beginn der Adventszeit war jedenfalls eine gute Gelegenheit, die Vorzüge eines als Diashow ablaufenden Bilderwechsels auszuprobieren. Dazu habe ich eine Auswahl von über 50 meiner eindrucksvollsten Weihnachtsfotografien der letzten fünf Jahre zusammengestellt und auf ein einheitliches Format gebracht. Die habe ich so eingestellt, dass sie sich in zufälliger Reihenfolge alle 30 Sekunden abwechseln. Das ist im wörtlichen Sinne abwechslungsreich und wirkt bei vielen Motiven auch strahlender als auf Karton gedruckte Fotografien. So kann ich alle die adventlichen Arrangements und Dekorationen, die besondere Lichtstimmung in den Räumen unter dem Eindruck des Weihnachtsbaums und viele kleine Details, die ich durch Nahaufnahmen immer wieder auch festhalte, vor Augen führen. Das ist eine gute Erinnerung an das, was wir in früheren Jahren schon alles gestalten durften, und macht uns auf Ideen, die wir in den nächsten Tagen noch weiterverfolgen können. Schade nur, dass für den Rahmen kein Akku zur Verfügung steht und er immer eine kabelgebundene Stromquelle benötigt.

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Die neue Unübersichtlichkeit der Jahreszeiten

Vielleicht ist es uns vergönnt, im November die Sonnenstunden nachträglich zu erhalten, die uns im Oktober gefehlt haben. So sieht es in diesen Tagen aus, die von ungewöhnlich viel Licht geprägt sind, wobei die Temperaturen, gerade in den Nächten, eher empfindlich kühl werden. Solches Wetter könnten wir auch noch an Weihnachten erleben, wenn wir die Vorjahre in Betracht ziehen. Das würde langfristig das gefühlte Verschwinden des Winters bedeuten, analog zum schleichenden Verschwinden der Jahreszeiten. Kaum auszudenken, was eine Nivellierung der Jahreszeiten für unsere biologische Uhr bedeuten würde. Wenn wir beobachten, wie die Bäume nach wie vor nach der Winterruhe blühen, Blätter treiben und Früchte ausbilden, während das jeweils zugeordnete Wetter nicht dem entspricht, was man traditionell erwarten sollte. Diese neue Unübersichtlichkeit bei den Jahreszeiten läuft parallel zur Desorientierung in Gesellschaft, Politik und in Teilen auch der Wirtschaft. Was zeigt, dass wir eben immer auch natürliche Wesen sind, die ihre Wurzeln nicht verleugnen können, die auch im kulturellen Leben noch von ihrer Biologie mitgeprägt sind.

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Das Besondere der jeweiligen Zeit mit Leben füllen

Wie die Zeit fliegt. Es scheint so, dass sie sich nicht nur mit dem Lebensalter beschleunigt. Auch das Kalenderjahr wirkt auf mich so, als ob es zum Ende hin immer schneller vergeht. So haben wir schon Mitte Oktober. Nur noch zwei Monate bis zur letzten Adventwoche. Tatsächlich denke ich schon seit Tagen in Richtung der Feiertage und natürlich an den diesjährigen Weihnachtsschmuck. Sicher werden wir wieder einen großen echten Weihnachtsbaum haben. Und sicher auch den kleinen künstlichen für außen. Darüber hinaus kann es sein, dass einige Lichterarrangements hinzukommen könnten, neben denen, die wir so lieben und die schon zur Atmosphäre der Adventszeit wie selbstverständlich hinzugehören. Aber das sind vorerst nur Gedanken. Immerhin haben wir noch Herbst und warten zunächst darauf, dass er sich als solcher zeigt. Es ist schwierig und wahrscheinlich auch ungesund, die Jahreszeiten zu überspringen, die nächste schon im Gemüt zu bewegen, bevor die aktuelle sich richtig entfaltet hat. Wir müssen noch stärker daran arbeiten, uns das Besondere der jeweiligen Zeit zu erhalten, indem wir es selbständig und kreativ immer wieder zu Leben erwecken.

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Den Geist der Weihnachtszeit wach halten

M. hat schon damit begonnen, die ersten weihnachtlichen Dekorationen abzuschmücken und zu verpacken. Leider steht das auch für den Weihnachtsbaum an diesem Wochenende an, was mir leid genug tut. Selten konnte ich mich so schwer von dem Baum trennen, so sehr ist er mir gerade in dieser Weihnachtszeit ans Herz gewachsen. Kreativ verarbeitet und festgehalten habe ich ihn und die gesamte Raumsituation um ihn herum in ausführlicher Form. Das ist mir immerhin ein Trost, aber mit dem Abschmücken geht eben die einzigartige Aura des Baums verloren, die ich gerne noch länger in mir aufnehmen wollte. Nach Weihnachten ist vor Weihnachten, und so hoffe ich, für die Familie und mich den Geist dieser verflossenen Weihnachtszeit das ganze Jahr über wach halten zu können.

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Die letzten Weihnachtsmotive

Zwei Reihen der wohl letzten Weihnachtsmotive vor dem Hintergrund des Weihnachtsbaums konnte ich heute noch realisieren. Zum einen lag mir die Weihnachtszimmerszene in abstrakter Unschärfe auf dem Herzen, die ich bereits in den beiden Vorjahren umgesetzt hatte. Zum anderen hatte M. die Idee, die winzige alte Krippe mit kleinen Holzfigürchen für Maria, Josef und das Kind zum Motiv zu machen. Beides hat zu einer Reihe von Variationen Anlass gegeben, nach deren erster Durchsicht ich ganz gute Kandidaten ausfindig machen konnte. Dass sollte zumindest noch zwei weitere Kartenmotive für die kommende Weihnachtszeit ergeben. Und vielleicht auch noch neue Microstock-Motive.

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Weihnachten als Gemütsstimmung

Einige Freunde Ms sind tatsächlich heute noch gekommen, um unseren Weihnachtsbaum zu sehen. Auch weil sie wussten, wir halten ihn noch bis Ende der Woche geschmückt. Aber bei einigen hat sich um die Feiertage keine Gelegenheit ergeben für den Besuch, was sie jetzt nachholen wollten. Es ist einfach schön, eine solche Runde um den Weihnachtsbaum versammelt zu sehen, am Tag, den man oft als den Schlusspunkt der Weihnachtszeit ansieht. Und die Besucher haben sich sichtlich wohl gefühlt, wohl insgeheim bestätigend, dass weihnachtliche Stimmung nicht von Regeln abhängen kann, sondern je nach Wahrnehmung immer neu erlebt wird, hoffentlich auch im weiteren Verlauf des Jahres. Denn das bedeutet dann, die feierliche Innerlichkeit auch in anderen Situationen aktualisieren zu können. Eine schönere Wirkung kann die eigentliche Weihnachtszeit doch nicht haben, wenn Weihnachten ganzjährig als Gemütsstimmung und Einstellung erlebt werden kann. Wenn das gelingt, sind wir dem Sinn des Festes sehr nahe, nicht nur in diesen dunklen Winterszeit.

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