Neujahrsvorhaben und prekäre Motivationslagen

Nun werde ich die angefangene kunsthandwerkliche Arbeit doch weiterführen können, die zuletzt im Ungewissen gelegen hatte. Das freut mich, auch wenn dieser Jahresanfang alles andere als motivierend daherkommt. Es ist ein punktuelles Aufblitzen zu beobachten, aber das verglüht meist schnell wieder. Immerhin bin ich gut darin geworden, die kurzen Aufwallungen aufzugreifen und zu verstärken. Man muss dann auch den potenziell Interessierten unter die Arme greifen, das Mögliche wahrscheinlicher machen. Mehr Motivationswille bei einer kritischen Masse von Menschen wäre in der Situation hilfreich, so hoffe ich, die glücklichen Momente auch nach außen tragen und motivierend vermitteln zu können. Die kurze Ruhepause zwischen den Jahren habe ich u. a. dazu genutzt, bestimmte Ordnungen wiederherzustellen, Dinge zu sortieren und übersichtlicher zu machen, schon um die eigene Motivation hochzuhalten. Dazu zählten auch meine Bücher, unter denen die Sammlung von Baumliteratur einen großen Anteil ausmacht. Die habe ich wieder besser gruppiert, nicht geschickt platzierte Ordner woanders untergebracht und so meine Schwerpunktlektüre wieder besser in Szene gesetzt und greifbarer gemacht. Das ist belebend und auch ein Anreiz, lange liegend gebliebene Bücher endlich einmal hervorzuholen und durchzusehen. Eines der Vorhaben, von denen ich hoffe, in diesem neuen Jahr endlich wieder Fortschritte zu machen, sind die eigenen Texte zur Baum- und Lebenssymbolik, denen ich gerne einmal wieder neue hinzufügen würde. Mal sehen, ob ich das mit den vielen Aufgaben vereinbaren kann, und vor allem in einem Rahmen, der dem Thema und seiner Bedeutung angemessen ist.

Naturthemen und Basisherausforderungen

Das gestern schon festgestellte Ungewohnte setzt sich leider Gottes fort, so dass ich vorübergehend zu der alten Lösung zurückkehren musste. Ich hoffe sehr, das bald in den Griff zu bekommen, auch um die umfangreiche technische, inhaltliche und kreative Arbeit der nächsten Monate gut und stressfrei realisieren zu können. Vieles ist jetzt zwar auf Jahresabschluss und Weihnachten hin ausgerichtet, das ist gut, weil es uns ein Stück entlastet und dem Krisendenken etwas Versöhnliches entgegensetzt. Aber die Menschen sind auch gleichzeitig schon im nächsten Jahr und was uns dann wohl erwartet. Ich hoffe, für mich wird es wieder mehr Freiraum und Zeit für die Naturthemen und die kreative Verarbeitung des Baumsymbolischen bereitstellen. Neben allem, was an Basisherausforderungen ohnehin in gute Bahnen zu lenken ist.