Alles Baumobst ist verarbeitet

Nun hat V. auch die Weiterverarbeitung der diesjährigen Baumobsternte abgeschlossen. Der Saft der Weintrauben, die zu Wein vergoren werden, ist jetzt auch der von Äpfeln und Birnen im Keller, um in den nächsten Wochen zu Viez zu werden. Die Pressabfälle, diese schweren trockenen Obstkuchen haben wir auf unsere Streuobstwiese gebracht, an deren Rand es verrotten kann und im nächsten Jahr vermutlich nicht mehr zu sehen sein wird. Die Sommersitzgarnitur im Garten will ich morgen winterfest einpacken, da wir uns sehr wahrscheinlich dort nicht mehr aufhalten können. Und so ist alles bereits auf die Vorweihnachtszeit ausgerichtet. Ich bin froh, dass der Dekorationskranz aus gesteckten Physalis und Waldrebetrieben, den ich vor einer Woche hergestellt hatte, uns in der Wohnung noch einige Wochen den Herbst vergegenwärtigt, bevor die adventliche Dekoration an diese Stelle tritt.

Baumobst keltern

Die Einundzwanzigsten hatten in jüngster Zeit nicht mehr die Erlebnisqualität wie früher. Schwer zu sagen, woran das liegt. Vielleicht an dem verbreiteten Trübsinn, der selbst das Verschwinden der Zahlensymbolik aus dem Bereich der Aufmerksamkeit zur Folge hat. V. lässt sich von mangelnder Symbolik nicht beeinflussen, sofern es um traditionelle Baumobstverarbeitung geht. So stand heute nach der Lese bzw. Ernte in den letzten Wochen und dem Einmaischen am Wochenende das Keltern auf dem Programm: Viezäpfel und Birnen zum einen, die wenigen Weintrauben auf der anderen Seite. Eigentlich gut, dass es nicht mehr so viel ist. So bleibt der Aufwand überschaubar und die Aktion konnte auch heute weitgehend abgeschlossen werden, inklusive der Kompostierung des Balgs, der vom Keltern übrigbleibt. Den in die Biotonne zu stecken, zieht über Wochen nur Unmengen an Mücken an. So ist es ganz gut, wenn das Material anderswo seiner natürlichen Zersetzung entgegengehen kann.