Die produktive Zeit des Vegetationszyklus

Die Sonnenstundenbilanz dieses Monats hatte ich zuletzt nicht mehr genau im Blick. Aber ich schätze, sie wird eher durchschnittlich ausfallen und wohl besser als die des kommenden April, der gleich mit typischem Aprilwetter startet. Nicht vorteilhaft für die grassierende Erkältungswelle. Ich hoffe, der Baumfrühling wird dennoch nicht mehr lange auf sich warten lassen und diese kühlere und nasse Übergangsphase wird den Pflanzen eher guttun, bevor sie in die produktivste Zeit des Vegetationszyklus wiedereintreten. Und mit dieser produktiven Pflanzenzeit wird auch wieder mehr Leben in die Menschen einziehen und wir werden ein Stück weit die lähmenden und hemmenden Umstände dieser Krisengegenwart beiseiteschieben können.

Unerwartete Aufbruchtendenzen im Vorfrühling

Wenn ich von gewissen Regungen ausgehe, die ich in diesen Tagen vermehrt in der Kommunikation feststelle, vor allem solchen, mit denen ich zuletzt nicht mehr rechnen konnte, könnte ich die Vorboten des Frühlings vermuten. Es ist diese Ahnung von Aufbruch und Neuanfang in der Vegetation, die normalerweise die Vögel als erste wagen, auch bestimmte Pflanzen oder die Blüten bestimmter früher Baumarten wie dem Haselstrauch, die tatsächlich aktuell von Menschen auszugehen scheint. Dieses Vorausschauende, das noch nicht von einem tatsächlichen Beobachteten ausgehen kann, sondern Traditionen und traditionelle Erwartungen, z. T. auch Selbstmotivationen nach langer Krisenkommunikation bemüht, kommt in dieser Form für mich überraschend. Aber gerade diese Überraschung wirkt auch aufbauend und macht Hoffnung, dass sich eine globale Stimmungsaufhellung breit machen könnte.

Der sonnenreichste April

Nun ist dieser April doch nicht der sonnenreichste Monat seit Bestehen meiner Sonnenstromproduktion geworden. Aber der sonnen- und lichtreichste April ist es auf jeden Fall und auch einer der 5 Monate überhaupt in diesem Zeitraum, die selbst in hochsommerlichen Maßstäben gerechnet außerordentlich viel Sonne brachten. Mit konstant anhaltendem Hochdruckwetter bis zum letzten Tag hätte es aber tatsächlich ein Rekord werden können. Wie auch immer, für das Wachstum der Pflanzen war das überwiegend günstig. Und dass in den letzten Tagen endlich auch wieder Regen dazu kam, danken eben diese Pflanzen besonders. Mit dem Regenwasser können sie sich erholen und stabilisieren. Ich beobachte v. a. bei den Bäumen, dass ihnen dieses Regenintermezzo guttut. Ginkgo, Walnussbaum und Gleditschien werden jetzt ihre Blattfläche vergrößern können, damit noch mehr Sonnenenergie einfangen und ihr Frühjahrswachstum damit intensivieren können. Schön ist es für mich, währenddessen meine Holzarbeiten durchführen zu können. Irgendwie erlebe ich damit die Lebensprozesse in der Vegetation in doppelter und verstärkter Form.

Sommerliche Vegetationsprognosen

Gewittrig und heiß wie an manchen typischen Augusttagen präsentierte sich das Wetter heute. So werden wir mit starken Gewittern und viel Regen rechnen müssen, bevor der Sommer eine kurzweilige Abkühlung in den nächsten Tagen erfährt. Dass wir zwischendurch viel Feuchtigkeit haben, wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus. Auch wenn manche Arten noch nicht wissen, wann sie den Höhepunkt ihrer Vitalität erreichen sollen. Deshalb stellt sich das Gesamtbild im Garten und bei den Zierblumen auch sehr uneinheitlich dar. Dennoch rechne ich mit einem üppigen Pflanzensommer mit im Schnitt viel Sonne.