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Sommer und die Präsenz der Bäume

Nach zwei Tagen trüben Wetters mit viel Feuchtigkeit und wenig Sonne ist heute der Sommer langsam zurückgekehrt. Und mit ihm der Durst der Pflanzen, insbesondere der in den Kübeln und sonstigen Pflanzgefäßen. Unsere Gartenbäume kommen bisher auch ohne zusätzliche Gaben ganz gut zurecht. Ich freue mich mit den anderen jetzt auf ein moderates Sommerwetter mit einem Licht, das das satte Grün der Pflanzen aufleuchten und durchscheinen lässt. Diese Semitransparenz ist es, was ich wesentlich mit dem Eindruck des Sommers verbinde – wie so oft ein grundlegender Eindruck, der von der Präsenz und Veränderlichkeit der Bäume lebt.

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Ein indirekter Blick auf die Bäume

Die Karten mit dem Blatt-Grün-Motiv der Robinienkronen sind gut gelungen. Ich hatte zwei verschiedene Varianten der Motivreihe für den Zweck ausgewählt, bei denen die Semitransparenz der vom Licht durchleuchteten Fiederblätter des Baums sehr schön zur Geltung kommt. M. meinte im Vergleich mit dem eindrücklichen Rot der Wiesenmohnblüten, die direkt daneben auf dem Tisch standen, die neuen Blattgrün-Motive hätten im ersten Moment eher eine melancholische Stimmung hervorgerufen. Auf den zweiten Blick aber wird doch deutlich, dass gerade das Gegenteil, nämlich der lichte, aufbauende, Leben spendende Aspekt darin besonders erkennbar wird. Es ist eben nicht so plakativ und knallig wie die Mohnblüten, lebt eher vom Charakter der Robinienblätter selbst als von ihrer Eigenschaft, das Licht durchzulassen und damit selbst in ganz anderem Licht als gewöhnlich da zu stehen. Dieser indirekte Blick auf die Bäume und ihre Details kann besonders reizvoll sein.

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Grüne Transparenz und gefiltertes Sonnenlicht

Den letzten Rest der Regenwasservorräte habe ich heute Abend auf die Pflanzen des Gartens verteilt. Gut, dass wir als Notreservoir meist noch das Springbrunnenbecken haben. Aber das ist eben jetzt auch schon aufgebraucht. Neuer Regen wäre da nicht schlecht. Eigentlich sind wir in den Vorjahren meist gut über die Runden gekommen. Selten nur musste ich Leitungswasser anzapfen. Aber für einige Tage wird es nun doch notwendig sein. Gerade jetzt, wo die Sonnenblumen sich ihrer Maximalhöhe annähern und immer stärkere Stängeln ausbilden. Die sind schon sehr durstig. Auch die Kübelpflanzen benötigen eine Menge Flüssigkeit in diesen erbarmungslos sonnengesättigten Hochsommertagen. Es ist eine Freude, mit dem intensiver und konstanter werdenden Sonnenlicht die Laubdecke der Weintrauben und Bäume immer dichter werden zu sehen. Und die Transparenzen und Abschattungen zu verschiedenen Tageszeiten und Sonnenständen dabei zu beobachten. Das verleiht dem Garten so etwas Dschungelartiges.

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Nahaufnahmen transparenter Blattstrukturen

Nun ist es doch wieder Zeit, die sommerliche Baumlandschaft zu erkunden. Wenn wir dazu nur mehr Gelegenheit hätten. Es ist eben schwierig, die meist nur kurzen Phasen abzupassen und dann mit Beobachtung auszufüllen, die uns derzeit mit der Gleichzeitigkeit von Sonne, Wärme und offenem Himmel gegeben sind. Aber die Transparenz des noch frischen Blattgrüns der Bäume gehört zu meinen Lieblingsmotiven, die den Sommer in besonderer Intensität festhalten können. Besonders geeignet dafür sind Aufnahmen, die unter einem dichten und geschlossenen Blätterdach z. B. einer Buche, einer Linde, einer Hainbuche oder einer Erle zustande kommen. Das Licht des Sommers, gefiltert durch das Chlorophyll der Baumblätter, die Nerven und feinen Blattstrukturen in fast mikroskopisch anmutender Form offenbarend, finde ich immer wieder spannend und eine echte Herausforderung fürs fotografische Geschick und die ebenfalls nötige Geduld, den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

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Pulsierende Landschaft im Licht

Wie immer ein schöner Spaziergang auf meinem Lieblingsweg, der gerade zu dieser Jahreszeit eine Fülle von Reizen entfaltet. Nur ein wenig mehr Sonne hätte es schon sein können. Wenn nämlich die Transparenz der Blätter sichtbar wird, bei ausreichend intensiver Sonnenstrahlung, ist der Wechsel beim Gehen durch Lichtungen und unter Blätterdächern besonders belebend. Die Landschaft erscheint mir dann wirklich pulsierend. Eine Beobachtung, die ich heute nur in kurzen Phasen machen konnte. Aber mit einem Bekannten aus früheren Zeiten den Weg zu gehen, verleiht ihm neue Facetten, die ich zu diesem Tag sehr passend fand.

Sommerblättertransparenz

Das war einmal wieder ein stimmiger Einundzwanzigster. Diese Tage haben meist etwas Anregendes. Und tatsächlich bin ich heute sehr gut mit verschiedenen im Abschluss befindlichen Projekten vorangekommen. Und dann dieses Hochsommerklima, das am Nachmittag mit voller Wucht zurückgekehrt ist. Man kann sich schon wie im Urlaub fühlen, so mediterran wirken die sommerlichen Szenen inzwischen im Südwesten Deutschlands. Unsere Sonnenbäume mögen das, und die eher mit Schatten assoziierten zeigen sich bisher zumindest nicht gestört. Unterdessen wuchert das Grün im Garten immer weiter und wird zunehmend die lichte Transparenz des Laubs sichtbar werden lassen. Baumblätter im Gegenlicht gehören dann auch zu meinen Lieblingsmotive während dieser Jahreszeit. Mit dem neuen Objektiv will ich in den nächsten Wochen eine neue Serie dazu ins Leben rufen.

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