Unser traditionelles Brennholzprojekt ist abgeschlossen

Es war doch noch einmal ziemlicher Aufwand, aber jetzt ist der Wintervorrat an ofengerecht aufbereitetem Brennholz endlich unter Dach und Fach. Um das Thema müssen wir uns jetzt nicht mehr kümmern. Gespannt bin ich, wann die Saison in diesem Jahr beginnen wird, vermutlich aber früher als sonst bei uns üblich. Und irgendwie freue ich mich auch schon auf die wohlige Ofenwärme, die bei einer ungefähr gleichgewichtigen Mischung von gut abgelagertem Fichtenholz und Obstbaumabschnitten, die länger anhalten, absolut zu erwarten ist. Neben den bloßen Nutzen war es für mich v. a. von traditioneller Bedeutung, einige dieser Holzarbeiten mit V. zusammen durchführen zu können. Das war zuletzt nicht mehr so häufig der Fall und deshalb nicht mehr selbstverständlich.

Anstrengender Brennholztag mit Tradition

Es ist erstaunlich, dass V. nach dem Zustand der letzten Monate heute tatsächlich den ganzen Tag über bei unserem Brennholzmachen zumindest anwesend war. So wie früher war eine Beteiligung zwar nicht möglich und ich habe seine traditionellen Aufgaben größtenteils selbst übernommen. Aber insgesamt ist es doch ein Erfolg und einfach schön, dass die traditionelle Gemeinschaftsarbeit auch in diesem Jahr wieder möglich war. Leider bleib trotz des Ganztageseinsatzes und einer erheblichen Kraftanstrengung bei uns allen, doch noch ein Rest Arbeit übrig. Die zweite Fuhre mit überwiegend Fichtenholzscheiten konnten wir am Ende des Tages doch nicht mehr in ofengerechte Abschnitte sägen und mussten sie wiederum aufstapeln, um das in einigen Tagen nachzuholen. Schade, mit ein paar Stunden mehr Zeit und Tageshelligkeit hätten wir den ganzen Wintervorrat an einem Tag unter Dach und Fach bringen können. Aber das sollte dann doch nicht sein. Also noch eine weitere Aktion mit der großen Kreissäge, und anschließend können wir beruhigt der Holzofensaison entgegensehen.

Hochsommerliche Desorientierung

Man könnte glauben, der Herbst sei schon angekommen und würde nicht mehr weichen. Aber für Samstag können wir doch noch mit einem Hochsommertag rechnen. Die etwas melancholische Stimmung, die sich automatisch mit der Laubfärbung einstellt, ist aber jetzt schon nicht mehr zu leugnen. Auch dass der Höhepunkt des Hochsommers schon vorbei ist. Ein Hochsommer, der den Namen nicht wirklich verdient, zu unregelmäßig und extrem ist er im Hinblick auf Wetter und emotionaler Verfasstheit des Großteils der Menschen verlaufen. Da war auch wegen der Beschränkungen nicht sehr viel von der Außenorientierung, der von Rudolf Steiner oft so beschriebenen Orientierung in Richtung des Kosmos, zu spüren. Allzu häufig hat der Rückzug nach Innen dominiert, eigentlich die passende Einstellung für Herbst und Winter. So bringen die Turbulenzen im Außen auch vieles in der emotionalen Verfassung der Menschen durcheinander und mit diesem ein Stück erwartbarer geographisch geprägter Kultur.

Krisenernüchterung und eine eher dürftige Baumobstqualität

Nun ist auch für mich das Impfthema vorläufig abgeschlossen. Jedenfalls bis es, wie aktuell zu erwarten ist, doch noch eine dritte Impfung hinzukommt. Im Gespräch mit den Fachleuten vor Ort beschleicht einen schon das ungute Gefühl, dass insgesamt zwei Jahre Pandemie und Krisenstimmung wohl am Ende nicht unrealistisch sind und vermutlich noch in weitere Verlängerung gehen werden. Schwer abzuschätzen, welche Auswirkungen diese Umstände und Entwicklungen auf die seelische Gesundheit und die geistige Fortentwicklung der Menschen haben werden. Ein Rückschlag für uns alle bedeutet es allemal. Mit den Mirabellenkuchen ist M. heute in die Fortsetzung gegangen, so dass schließlich acht Bleche, d. h. mit gestern zusammen, acht Bleche zusammenkamen. Einen kleinen Kuchen haben wir gleich verbraucht und die anderen 7 eingefroren. Allerdings sind wir doch durch die Kostprobe etwas ernüchtert aus der Aktion hervorgegangen. Denn die Qualität der Mirabellen war dann doch nicht so toll. Mein spontaner Eindruck, dass die Früchte doch recht grün waren, hat sich bestätigt. Dieser verregnete Sommer hat auch auf dem Gebiet seine wenig rühmlichen Auswirkungen gezeigt, dem Baumobst fehlte es wohl doch an den nötigen Sonnenstunden. Zu wenig Süße, zu viel Säure. Das ist dann auch am Kuchen deutlich erkennbar. Immerhin konnten wir die Tradition fortführen, und das allein gibt ein gutes Gefühl.

Hochsommerliche Arbeit an den Kräutersträußen

Gestern nach der Suche haben wir die gesammelten Kräuter schon nach Arten sortiert und in der Länge beschnitten, und heute am Nachmittag konnten wir die Sträuße in der traditionellen Weise binden, mit je einer Königskerze im Zentrum. Diesmal sind es gleich fünf Sträuße geworden, zwei mehr als sonst, aber darüber werden sich sicherlich die Beschenkten freuen. Wie immer hat sich am Ende herausgestellt, dass wir keineswegs zu viel gesammelt hatten. Von dem einen oder anderen Kraut hätte es sogar noch mehr sein können. Aber ich denke, die Ergebnisse sind sehr ansehnlich und ausgewogen. Eine schöne traditionelle Gemeinschaftsarbeit von M. und mir. Zwei der Sträuße haben wir schon weitergegeben, die drei anderen werden bis zur Weihe am Sonntag noch im Wasser stehen, damit die Kräuter bis dahin nicht zu schnell trocknen. Vom Rainfarn hatten wir einen Überschuss, weil ich alle geeigneten Exemplare von unserer Geheimtipp-Wiese geschnitten hatte. Die haben einen Platz in der Grotte gefunden, schließlich geht’s ja auch um einen Feiertag, der der Mutter Gottes gewidmet ist.

Kräuter von der Kräutersuche 2021 I
Kräuter von der Kräutersuche 2021 II
Kräuter von der Kräutersuche 2021 III
Kräuter von der Kräutersuche 2021 IV
Kräuter von der Kräutersuche 2021 V
Kräuter von der Kräutersuche 2021 VI

Kräutersuche an einem sonnigen Hochsommernachmittag

Es war der genau richtige Tag für die Kräutersuche. Am Nachmittag konnte ich M. überreden, dass wir zusammen die bekannten Orte erkunden, auf der Suche nach einer Auswahl für die Jahreszeit typischer Wiesenkräuter. Auch wenn wir die meisten Arten nicht mit Namen kennen. Die Arten wiederholen sich, aber auch an den eigentlich bekannten Orten, am Straßenrand, am Waldrand und am Flussuferweg, so ist es doch in jedem Jahr wieder anders, dominieren bestimmte Arten und andere fallen komplett aus. Die Zusammenstellung ist am Ende deshalb immer anders. An der dritten Station konnten wir zum Beispiel endlich genügend Rainfarn zusammentragen, der an den ersten beiden Orten gar nicht vorhanden war. Das war zwar mühsam, da nur bestimmte, noch nicht so weit ausgereifte fürs Trocknen in Frage kommen, aber das Vorkommen war dort reichhaltig, so dass ich am Ende doch zwei kräftige Sträuße zusammen hatte, von denen wir einen Teil auch anderweitig verwenden können. Neu sind diesmal lila und dunkellila blühende Kräuter, die ich nicht bezeichnen kann, die ich aber so noch nicht wahrgenommen hatte. So werden die Sträuße auch eine interessante Farbigkeit erhalten. Eine große Freude war es mir, an einer einzigen Stelle tatsächlich mehrere Blütenspitzen der Königkerze entdeckt zu haben. Die warn sonst nirgendwo zu sehen. Diesmal werden wir das Zentrum aller drei Sträuße mit einer Königskerze krönen können, nachdem im Vorjahr zur Zeit der Suche alle zeitig blühenden Exemplare schon verblüht waren und wir auf Ersatz ausweichen mussten. Die Sträuße selbst werden wir morgen binden, aber ich bin sicher, es werden wieder sehr schöne sein, die wir am Sonntag zur Kräuterweihe mitnehmen werden.

Im Schatten des Maulbeerbaums

Der lange nicht mehr realisierte Ausflug mit Tradition hat uns heute einmal den Kopf etwas freier gemacht. Man könnte sich von solchen Aktivitäten durchaus entwöhnen, aber gerade, wenn alles so heruntergefahren ist wie seit 1 ½ Jahren kann es auch aktivierend und motivierend wirken, eben weil es an Vorkrisenstimmung anknüpft. So hat das heute auch auf uns gewirkt, nach einer recht angenehmen Hin- und Rückfahrt, die uns die Heimatliche Landschaft von den Straßen aus in abwechslungsreicher Form vor Augen führt. Sonst war dieser Tag eher von Rekreation und nicht übermäßig viel Produktivem ausgefüllt. Unter anderem habe ich V. bei der Vorbereitung der diesjährigen Winterfütterung der Bienen unterstützt und bei der Gelegenheit den Entwicklungszustand des Maulbeerbaums in Augenschein genommen. Dadurch, dass ich ihn im Frühjahr nicht zurückschneiden konnte, ist die Krone übermäßig dicht zusammengewachsen. Und natürlich ragen die Äste auch weit über die Grenzen des Grundstücks hinaus, was wir eigentlich vermeiden wollen. In dem Bereich, den der Baum beschattet, ist aktuell tatsächlich alles abgedunkelt, so dunkel, dass man beim Abpflücken der letzten Maulbeeren schon fast nicht sehen kann. Im kommenden Frühjahr ist also ein ziemlich kompromissloser Rückschnitt unvermeidlich. Vs Theorie, dass das Fruchttragen u. U. üppiger ausfallen könnte ohne Rückschnitt hat sich jedenfalls nicht bestätigt. Es gab zwar Früchte, aber die Gesamternte ist doch sehr dürftig gewesen. Da wird es sich kaum lohnen, neuen Marmelade zu kochen. Es bleibt rätselhaft, welche konkrete Kombination von Bedingungen der Art guttut und wovon genau der Beerenertrag abhängt. Nennenswert und damals aber auch sehr üppig fiel es in der Lebensgeschichte des Baums bisher nur vor drei Jahren aus.

Sommer- und Urlaubsklischee

Die Holzarbeit am Nachmittag mit der Fertigstellung eines Lebensbaum-Amrbandes war angenehm, da zu der Zeit die stärker wärmende Sonne doch noch durchkam. Ansonsten leiden wir unter der starken Wechselhaftigkeit des Wetters, die so manchem von uns Kreislaufprobleme und wetterfühlige Schmerzen verursacht. Dazu diese traditionelle Kommunikationslosigkeit zur Hochzeit des Hochsommers, die wohl damit zu tun hat, dass unter normalen Umständen und wie man das so gewohnt war, in dieser Zeit die meisten Urlaub machen. Auch wenn das vielerorts dieses wie auch schon letztes Jahr nicht so ist, bleibt die Einstellung in den Köpfen und Gemütern dennoch vorhanden. Das ergibt dann so eine skurrile Unwahrscheinlichkeit, die für mich auch etwa Amüsantes hat.

Feiertäglich anmutende Feiertage

Es ist schön und beruhigend, wenn ein Feiertag diese besondere feiertägliche Atmosphäre ausstrahlt, die ich persönlich mit Feiertagen verbinde. Das ist für mich fast immer der Fall, so auch an diesem, auch wenn ich zu Fronleichnam nicht dieselbe Verbindung habe wie zu den meisten anderen christlichen Feiertagen. Die extreme Sonne der letzten Tage war heute deutlich zurückgefahren, und auch das trug zu der ruhigen Ausstrahlung des Tages in der Wochenmitte bei. Draußen stärken sich die Pflanzen an den kühleren Nächten und leicht feuchten und wolkenbedeckten Tagen, um deutliche Wachstumsschübe gerade bei den Blättern zu entwickeln. Einen solche Schub hat der Efeubewuchs bei uns gemacht, so dass sehr bald ein Rückschnitt angesagt ist. Der wird aber erst in der kommenden Woche stattfinden können, da der Samstag erst noch von anderen Vorhaben auch mit Bezug zum Garten ausgefüllt sein wird.

Symbolische Präsenz und geistiger Lebensquell

M. hat die künstlichen Pfingstrosen noch einmal neu arrangiert, nachdem sie gestern zu gedrängt in der Vase zusammenstanden und ihre symbolische Präsenz gelitten hatte. Heute erschienen sie weiter ausladend und gleichmäßig zueinander angeordnet, fast wie natürlich wirkend. Am wichtigsten ist aber ihre vegetative Symbolik und natürlich ihre Wahrnehmung während der Pfingstfeiertage selbst. Ich finde es tröstlich, dass uns solche Akzentuierungen und das bewusste Pflegen von Traditionen möglich sind und wir dies auch bewusst in uns aufnehmen können. Das gehört zu den Dingen, die der Familie einen besonderen Zusammenhalt geben, ähnlich den Pflanzen im Garten und allem, was damit an Arbeiten und Freuden zusammenhängt. Themen, die uns schon viele Jahre gemeinsam beschäftigen und die wir nicht nur als Thema und Beschäftigung im Rentenalter oder der Freizeit betrachten. Es liegt eine große Chance für unser aller Entwicklung darin, aus vegetativer Lebenssymbolik zum einen das Gemeinsame, zum anderen, was eigentlich dasselbe ist, die geistigen Quellen des Lebens im und für den Alltag zu erschließen.

Die Rolle vegetabiler Traditionen ernst nehmen

Wenn ich, wie heute Nachmittag im Fernsehen, von vegetabilen Traditionen anderer Länder höre, die sich eng an die volkstümliche Bedeutung und praktische Wirkung von Bäumen anlehnen, bemerke ich eine Art Wehmut. Wohl weil gerade solche Überlegungen hierzulande fast am aussterben sind und gerade in Krisenzeiten noch weniger Aufmerksamkeit erhalten. Wenn überhaupt, werden solche Inhalte in populärwissenschaftlicher Baumliteratur oder Zeitschriftenbeiträgen ohne viel Tiefgang behandelt, und immer so, als ob man von eigentlich nicht mehr in unsere Zeit passenden Dingen redete. Dabei kann das, was z. B. in diesem Fernsehbeitrag über den Wacholder gesagt wurde, wofür seine Bestandteile, von den Nadeln bis zum Holz, Verwendung finden und inwieweit sich daraus gewisse Genüsse oder medizinische Wirkungen ergeben, durchaus für jeden von Interesse und Relevanz sein, der sich angesprochen fühlt und der natürlichen, von Bäumen oder anderen Pflanzen stammenden Stoffen die Wirksamkeit und Rolle zuerkennt, die sie in Jahrhunderten immer wieder tatsächlich hatten. Warum sollte das bedeutungslos geworden sein, nur weil wir außerdem digitale Fortschritte und viele technologische Errungenschaften feiern. Es ist Zeit, sich nicht mehr nur in Abstraktionen zu ergehen, die bevorzugt im Begriff der Nachhaltigkeit zusammengefasst werden, sondern das, was außerhalb der menschlichen Natur existiert, sich ebenfalls entwickelt und in Beziehung zu unserer Natur steht, auch ernst zu nehmen.

Familientradition und Identität

Diese bei uns traditionell im Frühjahr stattfindende Rund-ums-Haus-Reinigung ist schon so etwas wie eine Familienspezialität. Auch wenn M. und V. sich zunehmend davor fürchten, weil es sie vermeintlich zu überlasten droht, ist die Durchführung letztlich doch etwas, das Identität stiftet und festigt. Es würde etwas fehlen, wenn wir darauf verzichten würden. Immerhin gab es diesmal keinen Doppeltermin, da die alle paar Jahre notwendige Reinigung der Überdachung im letzten Jahr schon auf dem Programm stand. Aber bis zum Nachmittag hat es dann doch wieder gedauert, eigentlich wie gewohnt. Und danach konnten wir auch die Sitzgarnituren herunterholen und mit Polstern belegen, den Garten harken, der vom Aufrichten des Regentanks gestern zertrampelt war, und verschiedene weitere Arbeiten durchführen, die unsere neue Gartensaison vorbereiten. Jetzt ist alles wieder so, dass wir die über den Sommer blühenden Zier- und Nutzpflanzen zu ihrer jeweiligen Zeit aussäen oder einpflanzen können und sich das Grünen und Blühen von Tag zu Tag weiter verdichtet. Die Bäume des Gartens scheinen bisher einen guten Start erwischt zu haben. Noch keine Blätter, aber die jungen Triebe scheinen frisch und von den zuletzt frostigen Nächten nicht geschädigt. So rechne ich mit einem guten Gartenbäume-Jahr, hoffentlich auch für die nicht mehr ganz so neuen Feigenbäume, die sich bisher nicht so richtig ausbreiten wollten. Mittlerweile sollten sie sich doch an ihren Standort gewöhnt und kräftiges Wurzelwerk ausgebildet haben. Wäre schön, wenn zumindest einer der beiden an den sehr wuchsfreudigen und stark Frucht tragenden Vorgänger herankäme.

Begegnung mit einer mediterranen Art

Der Routineausflug mit praktischem Zweck war heute wieder möglich, nachdem er in den letzten Monaten ausfallen musste. Auch wenn die Zeit letztlich für Kreatives fehlt, sind solche Aktivitätsrituale doch Teil unserer gemeinsamen Biografie und für mich insofern bedeutsam. Wie immer um diese Jahreszeit habe ich im Eingangsbereichs des Zentrums eine Reihe Olivenbäume in großen Kunststoffpflanzkübeln vorgefunden. Die haben immer schon so auf mich gewirkt, dass sie mich einerseits faszinieren, auch weil sie in ihrem sehr beengten Pflanzgefäß vital wirken und keine wirkliche Schwäche offenbaren. Aber andererseits wäre es uns nicht möglich, eine solche Art mit nach Hause zu nehmen. Wegen der Frostempfindlichkeit würde der mediterrane Baum hier nicht überleben, und ein Gewächshaus steht uns eben nicht zur Verfügung. So bleibt es vorerst bei unseren unermüdlichen Versuchen mit den Feigenbäumen, die aktuell nicht mehr so wuchsfreudig sind wie ihre Vorgänger. Die Standortwechsel waren wohl nicht ganz so erfolgreich, irgendetwas scheint die beiden kleinen Nachzügler zu irritieren, das sie schon einige Jahre vor sich hindümpeln, ohne wirklich Ambitionen zu richtigen Bäumen zu haben. Vielleicht haben sie sich für ein Dasein als Busch oder Strauch entschieden. Das würde ihre Pflege in den kommenden Jahren zumindest überschaubar gestalten. Die Winter, wenn sie denn weiterhin so mild ausfallen, sollten sie mit jetzt höherer Wahrscheinlichkeit überleben.

Ostern, Traditionen und ihre künstlerische Verarbeitung

Nicht ganz so schön soll es über die Osterfeiertage werden, aber die Sonne geht uns nicht ganz verloren. Ich weiß dennoch nicht, ob eine wirkliche Osterstimmung unter den Menschen aufkommen wird. Zu verunsichert scheinen wir alle durch die so lange andauernde Krisensituation und die lähmende Kommunikation um das Thema. So hoffe ich auf die Chance, den Sinn des Feiertags vielleicht bewusster als sonst zu reflektieren. Das wäre immerhin ein Vorzug der erzwungenen Vereinzelung und dem reduzierten Bewegungsradius. Die Feiertage gedanklich vorzubereiten hat mir in den letzten Tagen die kunsthandwerkliche Arbeit geholfen. Auch weil sie mich an die in früheren Jahren praktizierte selbst entwickelte Tradition erinnert hat, für Ostern eine Skulptur oder Plastik mit Bezug zum österlichen Gedanken fertigzustellen. Die Reihe von Eisymbolen aus Holz, Gips und Paraffin gehörten dazu, aber auch die Eierbecher und Holzkreuze. In der Regel habe ich jeweils ein Exemplar für uns und eines für J. und W. hergestellt. Tatsächlich war die letzte österliche Bildhauerarbeit auch gleichzeitig meine letzte Holzskulptur. Vielleicht ist es Zeit, die Tradition wieder aufzugreifen. Der Gedanke kommt mir in jüngster Zeit wieder öfter, und so könnte es spätestens zu Ostern 2022 vielleicht eine Fortsetzung vor dem Hintergrund meiner aktuellen Lebenserfahrung geben.

Feiertag in Krisenzeiten

Die Palmzweige, bei uns ist das immer Buchsbaum, habe ich ausnahmsweise einmal erst am Morgen des Palmsonntags am eigenen Strauch geschnitten. Gestern war es ganztätig zu nass. Die geeigneten Zweige waren dieses Mal zwar nicht ganz so lang, aber schön gewachsen und mit satt grünen Blättern versehen. Ich bin froh, dass sich der Busch nach dem empfindlichen Rückschnitt im letzten Sommer – notwendig wegen eines erneuten Befalls durch den Buchsbaumzünsler – ganz gut erholt hat und das Schneiden Zweige ihm nicht schaden konnte. Ich freue mich, dass wir die Zweige auch tatsächlich wieder segnen lassen konnten. Vor einem Jahr konnte der Feiertag auch schon nur unter Vorsichtsmaßnahmen zelebriert werden, jetzt also die Neuauflage davon, aber er war zumindest möglich und musste nicht, wie so vieles in diesen Tagen, aus Sicherheitsgründen ausfallen. So hat der Tag mit seiner christlichen Siegessymbolik die Chance erhalten, uns auf die Osterwoche einzustimmen und uns das Aufbauende des österlichen Gedankens eindrücklich in Erinnerung zu rufen.

Räuchertraditionen

Auch in den letzten Jahren habe ich das Räuchern immer auf den letzten Tag der Weihnachtszeit verlegt, den heutigen Dreikönigstag. Nachher will ich diese letzte Gelegenheit nutzen. Wahrscheinlich wird die Räucherkohle wieder nicht sehr gut entzündbar sein, weil sie zu alt ist, aber nach einigen Versuchen hat es immer noch funktioniert. Und Weihrauch ist ohnehin genug vorhanden. Es ist mir einfach wichtig, diese Traditionen beizubehalten, auch wenn das der Rest der Familie eher belächelt. Aber das ist mir egal, solche Überlieferungen verdienen es, praktiziert und in die Zukunft getragen zu werden. Leider konnte ich den Nachmittag für weitere Weihnachtsfotos nicht nutzen. Das werde ich dann bald nachholen, zumal der Weihnachtsbaum noch mindestens bis Ende nächster Woche die Weihnachtstimmung erhalten soll.

Die biografische Dimension des Weihnachtsfestes bewusst machen

Das ewige Krisenthema einmal beiseite zu schieben, ist uns auch an diesem ersten Feiertag ganz gut gelungen. Ich glaube, es ist einfach auch notwendig, eine Unterbrechung des immer gleichen Nachrichtenflusses und seiner Wirkungen auf die Kommunikation, das Gemüt und die Motivation in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir knüpfen an unser frühes Verständnis der Weihnacht und ihrer Feier an und erleben die Tage vielleicht erstmals seit langer Zeit wieder ein Stück mehr wie in Kindertagen. Wenn man das Bedürfnis vielleicht nicht mehr hatte, konnte es unter diesen Bedingungen und nach diesem Verlauf des Jahres jetzt wieder neu entstehen, musste vielleicht auch entstehen. Denn Zuversicht und Mut im Hinblick auf eine Rückkehr ins normale Leben kann uns kaum wahrscheinlicher in die Seele treten als aus Anlass der Weihnachtstage, die im Sinnbild der Christusgeburt für uns alle einen Neuanfang im Geistigen bedeuten können. Und die Chance, unsere Aufmerksamkeit auf diese Chance zu fokussieren, ist niemals größer als an den Weihnachtstagen und den zwölf Tagen bis zum Dreikönigsfest. In dieser Zeit zwischen den Jahren können wir den Verlauf des nächsten Jahres symbolisch vorwegnehmen. Es ist mir über Weihnachten ein Bedürfnis, diese Zusammenhänge immer wieder zu durchdenken und im Einklang mit aktuellen Erfahrungen und Denkweisen zu bringen. Deshalb habe ich erneut mit der Lektüre von Rudolf Steiners Vortragsmitschriften zu Themen rund um das Weihnachtsfest begonnen, die ich ganz gerne chronologisch lese. In jedem Jahr wecken andere, bis dahin noch nicht so bewusst aufgenommene Passagen meine besondere Aufmerksamkeit. Das ist anregend und zeigt einmal mehr, wie vielschichtig und wesentlich diese Gedankenlinien Rudolf Steiners waren. Sie erscheinen mir auch heute noch, über hundert Jahre nach ihrer Entstehung, außerordentlich aktuell. Es scheint, dass sich unser Bezug zur Symbolik und Geistigkeit der Feiertage seitdem nicht grundlegend gewandelt hat und der große Anthroposoph seiner Zeit sehr weit voraus war.

Ein fast traditioneller Heiliger Abend

Es ist der erste Heilige Abend seit vielen Jahren gewesen, den wir zuhause verbracht haben. Wie so oft lag das an der Krise und gewissen Vorsichtsmaßnahmen, aber gut finde ich dieses Getrenntsein der Familie gerade an diesem besonderen Tag nicht. Es fehlt eben etwas, das von der Bedeutung des Festes nicht zu trennen ist, aber zuhause ist es, das muss ich ebenso sagen, einfach am schönsten. Und auch der Besuch der Christmette am Abend war so wie in früheren Jahren wieder möglich, auch das hat traditionell für mich immer dazu gehört. Schön, dass das gerade in diesem Krisenjahr doch möglich war, bei uns im Ort auch ganz ungefährlich, bei den sorgfältigen Vorbereitungen. So habe ich den Abend trotz der Abwesenheit von J. und W. als feierlich empfunden und dankbar genossen. Vielleicht ist auch unser ohnehin schöner und prächtiger Weihnachtsbaum an diesem eindrücklichsten aller Weihnachtstage noch ein wenig strahlender und präsenter als er vorher und nachher jemals sein könnte.

Neue Weichen so kurz vor Weihnachten

So kurz vor Weihnachten ist es noch einmal richtig arbeitsintensiv im Rahmen meiner Kommunikations- und Gestaltungsprojekte geworden. Schön eigentlich, dass es doch noch möglich ist, etwas anderes als das immer gleiche Thema zum Gesprächsgegenstand zu machen. Und aufbauend und motivierend ist es zudem, weil es die Richtung im neuen Jahr anzeigt und wichtige Anknüpfungspunkte für den Start ins neue Projektjahr zur Verfügung stellt. Auf den Heiligen Abend freue ich mich sehr. Zwar seit Jahren zum ersten Mal ohne J. und W. dabei zu haben, aber als Trost dafür sozusagen doch zuhause und mit der Gelegenheit, die Christmette zu besuchen. Das war in den Vorjahren nie möglich gewesen, nur an einem der Feiertage. So knüpfen wir teils aus den Umständen geboren an die frühere langjährige Tradition an und hoffen, dass die Gelegenheit auch bei anderen Familien ihre positiven Seiten entfaltet. Den Weihnachtsbaum habe ich heute noch nicht wieder beleuchtet, das war nur für Ms Geburtstag vorab eine Ausnahme. Der wird in der Heiligen Nacht erstmals in voller Pracht erstrahlen und uns von da an ganz sicher über die ganze restliche Weihnachtszeit begleiten und uns die Weihnacht immer wieder eng ans Herz legen.

Was uns die Weihnacht in Krisenzeit bedeuten kann

Nach dem Festtag gestern war dieser heutige Vorweihnachtstag eher unruhig. Auch wenn die Menschen sich bereits eingeigelt zu haben scheinen, wegen des erzwungenen engen Bewegungsradius und der empfohlenen Beschränkung von Kontakten, liegt doch eine unzufriedene Unruhe in der Luft. Nicht nur wegen der zurückliegenden Monate, die für alle etwas Erschöpfendes hatten. Auch wegen der Auflagen über die Feiertage kann sich Weihnachten 2020 nicht wie sonst anfühlen. Man kommt wohl nicht umhin, auch an diesem besonderen Feiertag die sozialen Beziehungen in einer Weise im Blick zu behalten, die Weihnachten nicht angemessen scheint. So werden wir einen Weg finden müssen, eine solche Traditionsbremse auszuhalten und die starke Symbolik, emotionale Tiefe und spirituelle Essenz des Festes trotzdem und gerade deshalb in uns stark werden zu lassen. Es würde ansonsten etwas Wichtiges fehlen, das gerade mit Blick auf den Neustart im kommenden Jahr für die Seelen von so großer Bedeutung ist. Möge die vielen Weihnachtsbäume in den Wohnstuben, die vielen vegetabilen Zeugen der Weihnachten in unserem Umfeld dazu beitragen, dass uns diese an die Tage um die Wintersonnenwende geknüpfte Verinnerlichung gelingen kann.

Ms weihnachtlich eindrücklicher Geburtstag

Selbst die zurzeit verbreitete Vorsicht der Menschen hat doch den Feiercharakter von Ms Geburtstag nicht schmälern können. Vielleicht nicht mehr ganz so viele Besucher und Gratulanten aus der Ferne wie früher, aber die meisten auch heute wieder an M. gedacht und angerufen, eine Grußkarte geschickt und einen persönlichen Besuch abgestattet. Diese persönlichen Besuche waren verteilt über den Tag und so noch ganz gut verkraftbar. Und schön war es eigentlich mit allen. Am Morgen habe ich den Tag so eingeleitet, wie M. es besonders mag, mit einer für sie gestalteten Grußkarte, Geschenken und einer schönen weihnachtlichen Musik am Frühstückstisch. Und natürlich habe ich auch alle verfügbaren Weihnachtslichter eingeschaltet, zum ersten Mal für diese Weihnachtszeit auch den fertig geschmückten Weihnachtsbaum. Der hat bei allen, die zu Besuch kamen, große Resonanz gefunden. Das deckt sich mit meinem eigenen Eindruck, dass er, obwohl der Baum selbst gar nicht so dominant und optimal ist wie z. B. der des Vorjahres, in geschmückter und beleuchteter Form doch eine außerordentlich prächtige Erscheinung darstellt, die uns mindestens bis zu Dreikönigstag besonders eindrücklich begleiten wird. Ins Auge gefallen sind einer lieben Besucherin auch die gefalteten Gesangbuchengel, die sie besonders sorgfältig und exakt gearbeitet fand. M. hat eines der beiden Exemplare, die ich ihr zum Verschenken überlassen hatte, an diese Bekannte tatsächlich verschenkt. Dort ist der Engel sicher an der genau richtigen Stelle. Und für den zweiten werden wir sicher auch noch einen würdigen Adressaten finden.

Die Vollendung des Weihnachtsbaums

Meine Vorhersage hat sich beim heutigen Schmücken des Weihnachtsbaums bestätigt. Es ist einer der Symbolbaumexemplare, die durch das Schmücken seine wahre Bestimmung und Ausstrahlung erhalten. Tatsächlich erschien der bloße Baum als ein zwar sehr schönes und dicht gewachsenes, aber doch nicht ganz an die Qualität und Stärke der beiden Vorjahresbäume heranreichendes Individuum. Das Schmücken aber, für das ich mir in diesem Jahr besonders viel Zeit und Ruhe gegönnt habe, hat etwas sehr Eindrucksvolles, Opulentes gemacht – ein wirkliches Prachtexemplar, das strahlender, glitzernder und leuchtender, vor allem in einer sehr ausgewogenen, schlüssigen Form, kaum noch sein könnte. Ich freue mich sehr, dass ich mit zwei weiteren kürzlich gefalteten Gesangbuchengeln nur noch mehr dieser so dekorativen und auffälligen Schmuckstücke arrangieren konnte, die ganz am Ende des Schmückens noch einmal einen Akzent setzen. Aber auch die vielen Kugeln in verschiedenen Größen, in Rot, Gold und Gold-Transparent und unsere zahlreichen kleinen Weihnachtsbaumanhänger aus Metall, Filz, Pailletten und Holz gestalten den Weihnachtsbaum wunderbar opulent und lassen ihn strahlen. Fotos des diesjährigen Baums und des Weihnachtszimmers werde ich im Laufe der Weihnachtstage sicher noch realisieren.

Den Weihnachtsbaum aufstellen – die Erste

In diesem Jahr habe ich mir für das Aufstellen des Weihnachtsbaums einmal die Arbeit aufgeteilt. Heute Vormittag konnte ich den Baum schon mit Vs Hilfe reinholen und mit dem Klemmständer ausgestattet aufrichten. Wie immer habe ich ihn mit einer transparenten Schnur an der Spitze zusätzlich fixiert, damit auch gar nichts umkippen kann. Die Höhe ist in Ordnung, hätte sogar noch 5 cm höher sein können, aber so musste ich auch nicht kappen. Wie ich zuvor schon eingeschätzt hatte, ist es wieder ein sehr schöner, dicht gewachsener Baum, aber nicht so großartig wie der letztjährige. Es wäre aber auch unwahrscheinlich gewesen, ein solches Prachtexemplar wie in 2019 noch einmal zu erwischen. Das war unter den Prachtbäumen noch einmal eine Ausnahme, so dicht, ausladend mit breiter Basis und gleichmäßig gewachsen, wie dieser letztjährige Baum war. Der aktuelle kann durch den Schmuck durchaus noch gewinnen. Und damit habe ich am Abend auch schon begonnen, indem ich die drei konventionellen Lichterketten daran so arrangiert habe, dass die Lichter möglichst gleichmäßig verteilt erscheinen. Jetzt kann ich den morgigen Samstag dem eigentlichen Schmücken widmen und dies mit Ruhe und Freude machen, natürlich mit durchgängiger musikalischer Begleitung aus meinen zahlreichen Weihnachts-CDs. Damit wird das eigentliche Weihnachtsfest für unsere Familie seinen Anfang nehmen.

Aus dem Ursprung der Weihnacht schöpfen

Da sind so einige Projekte, die in der Schwebe sind. Auch solche, von denen ich dachte, sie seien in trockenen Tüchern. Aber diese Ausnahmesituation und die daraus resultierende Grundstimmung lässt uns so manche Überraschung erleben. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass sich die Atmosphäre wieder aufhellen kann, die Menschen wieder mehr Mut gewinnen. Vielleicht kann ein stilleres Weihnachtsfest, schon weil es dem Charakter des Festes mehr entspricht, dazu einen Beitrag leisten, kann die Ausnahme auch förderliche Früchte tragen. Diesen Tiefpunkt müssen wir überschreiten und uns im Angesicht der Weihnachtsbäume und vielfältigen weihnachtlichen Traditionen an unseren Ursprung erinnern. Das kann neue Energien freisetzen.

Weihnachten und seine Symbole nicht aus dem Blick verlieren

Nun fliegt die Adventszeit doch wieder davon, wie in den Vorjahren, schon der dritte Advent und eigentlich eine schöne weihnachtliche Stimmung. Wenn nicht dieses eine alles beherrschende Thema wäre. Das wirkt dann nachträglich als atmosphärische Bremse und lässt inzwischen jeden mit Ratlosigkeit zurück. Schwer, in der Situation in die Zukunft hinein zu planen, Vorhaben mit Elan weiterzubringen, Neues zu beginnen, wenn man das Gefühl hat, es gibt gerade Grundlegenderes. Ob das so ist kann auch außerhalb von Verschwörungsgedankengut sicher einschränkend bezweifelt werden. Mir scheint, das Grundlegende liegt doch auf einer anderen Ebene und ist eher in der weihnachtlichen Tradition und ihren Symbolen zu finden, in allem, was dies für unser geistiges Leben und unseren Lebensplan, die Selbstwahrnehmung und persönliche Entwicklung bedeutet. Das sollten wir nicht aus den Augen verlieren, sondern sogar verstärkt in den Blick nehmen. Eine meiner persönlichen symbolischen Vermittler ist immer schon der Weihnachtsbaum gewesen. Ich hoffe, ihn noch vor dem angekündigten Herunterfahren der Wirtschaft besorgen zu können. Sonst stehe ich möglicherweise auch noch beim Weihnachtsbaumhändler vor verschlossenen Türen – kaum vorstellbar.

Eine aufgegebene Tradition

Gedacht haben wir schon an die Tradition mit den Barbarazweigen. Aber nachdem das mit dem Blütenwunder an Heilig Abend vor einigen Jahren mehrfach nicht funktioniert hat, haben wir die Lust daran verloren. Vor Jahren, während meiner Zeit in D. war das ein schönes Ritual, das wir damals auch gekonnt so beeinflussen konnten, dass die ersten Blütenknospen der Kirschzweige, die wir geschnitten hatten, tatsächlich vor Weihnachten aufbrachen. Die tiefe Fensterbank aus Marmor, unter der ein Heizkörper platziert war, sorgte dafür, dass sich das Wunder steuern ließ. Irgendetwas scheint sich seitdem verändert zu haben, jedenfalls ist uns später nicht mehr gelungen. Vegetabile Symbolik haben wir in Form unterschiedlicher immergrüner Zweige, der Mistelzweige und natürlich der Weihnachtsbäume aber doch ausreichend wahrnehmbar gemacht, so dass die Barbarazweige eigentlich verzichtbar erscheinen.

Endlich leuchten Weihnachtsbaum und Weihnachtskranz wieder auf

Den kleinen künstlichen Weihnachtsbaum neben dem Hauseingang konnte ich schon heute aufbauen und mit Lichterkette und Kugeln schmücken. Die Befestigung ist immer so ein Problem, das sich diesmal aber als weniger widerständig herausgestellt hat. Nun wird das Bäumchen in zwei Zeitphasen während der Advents- und Weihnachtszeit bernsteinfarben leuchten und ein gutes Stück zur weihnachtlichen Atmosphäre beitragen. Unseren neuen Leuchtkranz konnte ich ebenfalls schon an der Tür anbringen und zum Leuchten bringen. Morgen werde ich noch einige Zweige der kürzlich geschnittenen Misteln in den leichten Kranz aus Metallgeflecht einbinden oder -stecken. Das ist die richtige vegetabile Ergänzung, da die Zweige die Leichtigkeit des Arrangements unterstützen und zudem das schöne warmweiße Licht nicht abdecken. Die weißen Früchte der Mistel werden umgekehrt auch tagsüber, wenn der Kranz ncht beleuchtet ist, zusätzliche optische Akzente setzen.

Weihnachtliche Stimmung schaffen und das neue Jahr im Blick behalten

Bei meinen Ausflügen war in jüngster Zeit immer so, dass sie genau in den Phasen geplant waren, in denen die Sonne mit Macht durchkam und den Eindruck dieser klirrend kalten, aber überaus lichtreichen Wintertage mit offenem Himmel vermittelte. So auch heute. Das ist dann immer ein schöner Rahmen, der motivierend und hoffnungsfroh wirkt, vor allem wenn es um mögliche neue Projektarbeiten und das Schaffen des passenden kommunikativen Rahmens dafür geht. Neben diesen Projekten, die das kommende Jahr schon vorwegnehmen und die damit zusammenhängenden Planungen und Überlegungen sind jetzt die weihnachtlichen Themen schon sehr präsent, im eigenen Zuhause wie überall auf den Straßen und in den Geschäften unterwegs. Bei dem neuen digitalen Bilderrahmen habe ich als Testbilder gleich mal meine neusten Aufnahmen der verschiedenen Mistelzweige vor weißem Grund eingesetzt, die man als Diaschow ablaufen lassen kann. Sehr gut vorstellen kann ich mir, eine Auswahl meiner schönsten und atmosphärischsten weihnachtlichen Fotografien zusammenzustellen und diese in diesem Rahmen anzeigen zu lassen. Als Detail im Weihnachtszimmer ergänzt das der Szene um eine sicher sehr anregende neue Facette.

Die Adventszeit vorbereiten und Weihnachtsatmosphäre schaffen

Anlässlich von Js Geburtstag konnten wir etwas früher als sonst etwas vorweihnachtliche Atmosphäre mitbringen und vor Ort schaffen. Damit haben es J. und W. in den kommenden Wochen etwas leichter und können in Ruhe die übrigen Dekorationen arrangieren. Einer unserer selbst geschnittenen Mistelzweige, speziell einer in Kugelform, hängt jetzt neben dem Hauseingang. Den Adventskranz aus verschiedenfarbigen Nadelbaumzweigen haben wir mit Js eigenen Kerzen geschmückt. Aber er wird sicher noch weiter ausdekoriert werden. Und für viele andere adventliche Arrangements haben wir schon den Grundstein gelegt, Dinge teilweise schon aufgestellt, gesäubert, aus dem Keller geholt und bereitgestellt. In ähnlicher Form werden wir uns hier unseren Weihnachtsgestaltungen zum Wochenende hin widmen. Damit das Wichtigste zum 1. Advent schon zu sehen ist. Dann beginnt ohne die schönste und stimmungsvollste Zeit, nach der gerade in dieser Krisenzeit die Menschen große Sehnsucht haben. So früh waren in der Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen die Lichterdekorationen außen jedenfalls selten zu bestaunen.

Weitere Bausteine für eine eindrucksvolle Weihnachtszeit

Heute konnten wir noch die restlichen Utensilien besorgen, die wir für die Adventsdekoration benötigen. Bei unserem Lieblings-Adventskranz-Anbieter sind wir wieder fündig geworden, und die dazu passenden Kerzen konnten wir auch ganz in der Nähe bekommen, wie im Vorjahr. So fehlt nur noch die Zeit, die wir uns in den kommenden Tagen nehmen werden, um vor allem vor dem Haus und in der Wohnung alles atmosphärisch auf die Weihnachtszeit auszurichten. Einige neue dekorative Ideen werden hinzukommen. Aber ich bin auch froh, dass wir mit den Misteln selbst gesuchte und geschnittene vegetabile Zeugen der symbolischen Weihnacht und des Neujahrs zur Verfügung haben. Es wird spannend und herausfordernd, einzelne Mistelzweige in den aus Metall geflochtenen Lichterkranz einzubinden.

Zum Start der Weihnachtsdekoration

Trotz der vielen Gestaltungsarbeit bin ich heute doch schon dazu gekommen, mit der weihnachtlichen Innenraumdekoration zu beginnen. Den Auftakt hat der Esszimmerschrank gemacht, an dem ich eine LED-Lichterkette arrangiere und parallel dazu künstliche Glitzerzweige leite. Das schafft über die gesamte Weihnachtszeit eine wunderbar feierliche Atmosphäre, die wir alle mögen. Dem werden in den kommenden Tagen noch zahlreiche Arrangements folgen, u. a. zu einem Lichterkranz an der Tür, zum künstlichen Baum vorm Haus, zum Adventskranz, dessen Grundlage wir zumindest schon besorgen werden, um ihn bis zum Ende der Woche zu schmücken. Schön, dass wir uns Zeit frei machen können, um diese Traditionen zu pflegen.