Zwischen technischen und sozialen Aufgaben in den Vollfrühling

Gut, dass zumindest bei den techniklastigen Aufgaben nach Monaten gerade ein Rückgang festzustellen ist. Denn familiäre Beanspruchungen sind gleichzeitig intensiver geworden und erfordern viel Zeit, die ich sonst vermutlich nicht so leicht freiräumen könnte. Aber ganz richtig ist das näher betrachtet dann doch nicht, denn gerade beim Baumtagebuch steht ein technisches Upgrade bevor, das ich heute schon einmal vorbereitet habe, indem ich verschiedene integrierte Softwarekomponenten auf die neuesten Versionen aktualisiert habe. Das eigentliche Update sollte darauf gut aufbauen können. Und vielleicht bringen die neuesten Versionen ja auch noch einen Tick bessere Performance, was nie schaden kann, weil es die Wirkung der vermittelten Inhalte verstärken kann. Wir richten den Blick jetzt in Richtung des kommenden Feiertags, der für Pfingsten typisch sehr sonnenreich ausfallen soll. Dazu passt auch perfekt eine kreativ-dokumentierende Aufgabe, die ich zuvor am Pfingstsamstag umsetzen kann.

Wieder mehr Zeit für klassische Kommunikation und Naturbeobachtung

Im Bezug zu meinem mehrere Wochen dauernden Updateprojekts sind heute endlich mal eine ganze Reihe von Fäden zusammengelaufen. Ich hatte den Eindruck, mit diesen Dingen tatsächlich zu einem zumindest vorläufigen und handhabbaren Abschluss gekommen zu sein. Es sind zwar noch einige Nacharbeiten denkbar und auch sinnvoll, aber das akut Anstehende habe ich doch hinter mich bringen können und damit eine gute Grundlage auf diesem Gebiet für die Aktualisierungen der nächsten 1,5 Jahr gelegt. Das Beste daran ist aber, dass ich mich jetzt wieder stärker inhaltlich-konzeptionellen und gestalterischen, wenn man so will kreativen Aufgabenschwerpunkten widmen kann. Die weiterzuverfolgen erfordert aber auch eine Menge Fremdmotivation und klassische Kommunikation, die nach so viel Techniklast guttuen wird. Und wenn das Wetter besser wird, wir erneut in den sonnigen Mai aufbrechen, wird auch die Beobachtung und kreative Bearbeitung der Bäume wieder mehr Zeit finden. Und das genaue Beobachten der Baumlandschaft im Verlauf des Frühjahrs und Sommers kann weitergeführt werden – hoffentlich mit neuen Erkenntnissen, Eindrücken und neuen Gestaltungsideen verbunden.

Notwendige Rückbesinnung auf naturbezogene Wurzeln

Heute haben wir für V. wieder alle Voraussetzungen für eine Rest-Mobilität in den nächsten zwei Jahren geschaffen. Solche kleinen Technik-Exkursionen sind ganz erholsam, auch wenn ich dafür meine Projektarbeit immer unterbrechen muss. Aber andererseits helfe ich V. auch gerne bei solchen Dingen, die sonst vielleicht nicht mehr gut umsetzbar wären. Unterdessen verdichten sich gerade wieder meine anderen auf die Kommunikationsarbeit bezogenen Technikaufgaben und gehen aber auch einem vorläufigen Abschluss entgegen. Einige Tage werde ich noch in dieser intensiven Schien mich bewegen müssen. Aber dann werden kreative und inhaltliche Aufgaben auch wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und wieder mehr Zeit und Anstrengung erfordern. Das alles natürlich parallel zur Wahrnehmung und mühsamen Verarbeitung all dessen, was uns an sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Umwälzungen täglich begleitet. Ich hoffe bei all den Anstrengungen und Überforderungen unserer Zeit, dass immer wieder und immer noch Freiraum für die Rückbesinnung auf unsere natürlichen Hintergründe und Wurzeln bleibt. Ich versuche das möglich zu machen – für mich selbst, aber über die Wunschbaum-Initiativen auch einiges davon weiterzugeben und für andere nutzbar zu machen.

Von der Technik überrollt

Die Technik hat mich heute wieder förmlich überrollt. Aber wie immer bei solchen Verdichtungen: Es kommt dann auch wieder ein Ausgleich. Für mich vermutlich in Form kunsthandwerklicher Arbeit und viel Beobachtung und Reflexion über die Bäume, natürliche Materialien und Energien. Wenn das mit den richtig schönen und sonnenreichen Frühlingstagen zusammenfällt, dann freue ich mich wirklich sehr.

Frühling, Motivationsverstärkung und Selbstspiegelung

Mit Annäherung an den Maifeiertag laufen eine Reihe von Aufgabensträngen zusammen, die mich lange beschäftigt haben. Ganz abschließen kann das umfangreiche Updateprojekt voraussichtlich noch nicht vor dem Feiertag, aber zumindest ist jetzt ein Abschluss in Sichtweite. Was auch bedeutet, dass ich mich neuen oder gerade begonnenen Projekten stärker widmen kann. Das passt ganz gut zum Frühling und der Verstärkung, die durch die grünenden und blühenden Bäume von außen auf uns wirkt und die sich so unmittelbar in kreatives Arbeiten umsetzen lässt. Ich meine schon, dass die Jahreszeiten starken Einfluss auf unsere Motivationen haben und wir das auch bewusst verstärkend nutzen können, oder auch abschwächend, wenn es eher darum geht, zurückzuschalten, Geschwindigkeit, Hektik, Erschöpfung zu reduzieren. Dann kann die Orientierung an den abbauenden und neu aufbauenden Jahreszeiten im Herbst und Winter wiederum förderlich wirken. Wichtig ist eben die Aufmerksamkeit und das geübte Sich-Spiegeln in dem, was uns der Kosmos und die natürliche Erde um uns herum einfach so entgegensetzt und entgegenbringt.

Technische Aufgaben und Frühlingserwartung

Ein Tag voller technischer Aufgaben, aber ich konnte wichtige Weichen stellen für eine Upgrade, das am Folgetag so möglich wird. Damit habe ich eine gute Grundlage für die Anwendung auf zahlreiche andere Projekte gelegt. Das ist gut und beruhigend. Gleichzeitig geht meine Voraussicht auf die kommenden Tage, die sukzessive sonnenreicher und wärmer werden sollen, eine deutliche Rückkehr des Frühlings, die vielleicht am morgigen Einundzwanzigsten ihren Anfang nimmt. Und dann dürfte auch die Baumfotografie wieder Thema werden, mit hoffentlich neuen und vielfältigen Frühlingsmotiven.

Der Baumfrühling könnte kommen

Dass so ermüdende technische Fließband- und Geduldaufgaben mit diesem Dauerregen- und Spätwinterwetter zusammenfallen, ist doch eigentlich ein Glücksfall. Einer, der allerdings bei mir nicht selten eintritt. Eigentlich fallen die Aufgaben häufig sehr gut mit den Umständen und dem Rahmen ihrer Ausführung zusammen. Damit sind diese technischen Geduldsphasen ganz gut zu bewältigen. Aber ich wünsche mir jetzt bald doch wieder ein Wetter und Temperaturen, die man frühlingshaft nennen kann, um mich wieder mehr draußen aufhalten, fotografieren, handwerklich arbeiten und die ersten Gartenarbeiten machen zu können. Und den Bäumen würde ich auch wieder gerne begegnen, wenn sie ihren vitalen Start ins neue Jahr antreten. Der Baumfrühling kann von mir aus jetzt kommen.

Balance zwischen Leben und Technik

Es war heute wieder eine technische Mammutaufgabe in dem Aufgabenbereich, der mich seit Wochen beschäftigt. Aber jedes Projekt ist wieder anders, dieses eben besonders aufwändig und in mehreren Hinsichten problematisch. Aber es war wichtig, dass im Zuge der aktuellen Erfahrungen durchzuziehen, was bis zum Abend gelungen ist. Ungefähr die Hälfte der avisierten gleichartigen Aufgaben stehen noch aus. Aber die gehören zu einem Auftraggeber, so dass die Fleißkomponente im Vordergrund stehen sollte. Irgendwie ist es aber immer auch zufriedenstellend, nach viel Kopfzerbrechen und diffizilen Abläufen am Ende eine sehr zeitgemäße und zukunftssichere Grundlage geschaffen zu haben. Die moderne Relevanz und der große Raum, den die Technik für uns einnimmt, ist für mich immer wieder ein Thema und praktische Herausforderung. Über die Erfahrung dieser Herausforderung wie über die Konfrontation mit dem Themenfeld bin ich dankbar. Es ist einfach etwas Zeittypisches, an dem sich die Menschen immer noch und immer wieder abarbeiten. Zumindest das Bewusstsein, was daran fortschrittlich nutzbar ist, scheint in den letzten Jahren gewachsen. Zu diesem Bewusstsein gehört ebenso, die andere Seite – unsere natürlichen Grundlagen und Umfelder – mindestens genauso klar und aufmerksam im Blick zu behalten. Letztlich geht es um ein gesundes Gleichgewicht, eine gelungene Ausbalancierung zwischen Natur und Kultur, zwischen menschlichem Leben und Technik. Mir sind das Baumtagebuch und die verschiedenen Wunschbaum-Projekte beim Ausbalancieren sehr behilflich.

Erholsame Aktivitätenwechsel

Nach Routinearbeit und einem kurzen Ausflug mit u. a. fotografischer Aktivität kann ich jetzt in ein Wochenende starten, das mit kunsthandwerklicher Feinarbeit beginnt. Das wird wohl den Großteil des Samstags ausfüllen, zumal ich mit dem umfangreichen Auftrag vorankommen will und ich am Wochenende eher länger dranbleiben kann. Bei den wieder frostigen Temperaturen ist die Arbeit im Kelleratelier auch die angenehmere Alternative. Bin gerade froh, gerade nicht in der kalten Außenluft arbeiten zu müssen. Ich freue mich über diese zwischenzeitliche intensive Begegnung mit 8 Lebensbaum-Arten, bevor die neue Woche wieder mehr virtuelle und technische Aufgaben in Aussicht stellt.

Unser letzter Tag mit Weihnachtsbeleuchtung

Am Nachmittag konnte ich endlich mein umfangreiches kunsthandwerkliches Vorhaben weiterführen. Die Anfangsarbeit hatte ich schon zwischen den Jahren in der Außenwerkstatt, bei ziemlich frostigen Temperaturen, abgeschlossen. Aber der Auftrag wurde erst viel später bestätigt, so dass jetzt die Fortsetzung möglich wurde. Das Ganze wird sich ziemlich hinziehen, aber diese Routinearbeiten meines Manufakturprojekts haben etwas ungemein Konzentrierendes, Beruhigendes und Meditatives. Sie sind für mich deshalb wirklich ein Gewinn und gleichzeitig wichtiger Gegenpol und Ausgleich für die viele Technik, die mich täglich ebenso begleitet und vor Aufgaben stellt. Morgen will ich den zweiten Teil meines „Abschmückens“ realisieren. Schon traurig, weil damit die Weihnachtszeit tatsächlich auch augenscheinlich vorbei ist. Aber auch wichtig, weil nur so die saisonale Intensität erhalten bleibt. Und schließlich ist nach Weihnachten glücklicherweise, immer noch, vor Weihnachten. Am Abend haben wir uns alle kurze Zeit erschreckt: Der Weihnachtsbaum ließ sich nicht mehr anschalten. Die Lichterketten blieben aus, auch die Beleuchtung des Sideboards, die uns während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit dieses außerordentliche Lichtstimmung vermittelt. Nach einigen Tests habe ich herausgefunden, dass es an einer Mehrfachsteckdosenleiste lag, die wohl den Geist aufgegeben hat. Für kommende Weihnachten werde ich sie ersetzen müssen. Und für den letzten Abend der Weihnachtsbeleuchtung reicht das direkte Einstecken in die Wandsteckdose aus.

Manufaktur als Ausglich für zu viel Hightech

Unsere praktischen Erledigungen und teils aufgeschobenen Vorhaben konnten wir heute nachholen. Das ist gut. Aber wegen der gerade einmal wieder anstehenden technischen Herausforderungen im Rahmen meiner eigenen Präsenzen bin ich doch sehr mit diesen Dingen aufgehalten worden. Anderes musst deshalb liegenbleiben. Ich hoffe, das nahende Wochenende nutzen zu können, um mit der Manufaktur und der Bearbeitung von 8 verschiedenen Lebensbaum-Holzarten weitermachen zu können. Darauf freue ich mich nach so viel technischer Beanspruchung schon sehr.

Technische Fortschritte mit erfreulichen Perspektiven für die Zukunft

Heute konnte ich die lange verfolgte und um die Jahreswende endlich konkretisierte Aktualisierung einer Eigenentwicklung zu einem wesentlichen Fortschritt bewegen. Ganz ist es noch nicht abgeschlossen, aber ich habe doch die ganz großen technischen Hürden bewältigt, und das macht Mut für den Endspurt, der dann auch inhaltlich die neusten Projekte ergänzen wird, jetzt auf der absolut neuesten technischen Basis. Eine gute Grundlage für die Auftragsprojekte, die eine ähnliche Transformation in den nächsten Monaten erfordern werden. Und wer weiß, vielleicht kann ich die Erkenntnisse aus diesem technischen Relaunch auch nutzen, um die Wunschbaum-Themenseite einmal ganz neu aufzusetzen.

Für ein reibungsloses Eintippen der Baumtagebuch-Postings

Heute habe ich endlich auch das leidige Problem mit der Tastatur auflösen können, das mich schon so lange und in jüngster Zeit verstärkt ablenkt. Das ist nicht nur, aber auch beim Schreiben der Postings für das Baumtagebuch ein Problem geworden. Unter anderem wegen der fehlerhaften Zuordnung von Tasten und der Funktion von Tastenkombinationen. Da scheint die Tastatur sich selbständig gemacht zu haben. Es war nicht unkompliziert, das eigentliche Problem einzugrenzen. Am Ende lief es auf einen Austausch der Tastatur hinaus, die offenbar einen unreparierbaren Defekt entwickelt hat. Ich hoffe, mich an das neue Modell schnell zu gewöhnen, um bald wieder ganz normal tippen zu können. Auf die Ergonomie will ich dabei auch künftig nicht verzichten. Daran habe ich mich gewöhnt, und wie ich an der provisorischen Normaltastatur, die ich übergangsweise nutze wieder deutlich erkennen  kann, bringt die ergonomische Aufteilung und Formung der Tastatur deutliche Entlastung. Das enge Tastaturlayout habe ich mir schon ganz abgewöhnt.

Verlebendigung für und in der Weihnachtszeit

Die vielen Gesundheitstermine für andere und für mich selbst sind zurzeit sehr zeitraubend. Daneben kommt eine Masse an technischem Aufwand und z. T. sehr komplizierten Aufgaben. Natürlich passt das nicht ganz zur Adventszeit und unseren geplanten Vorbereitungen. Es wird deshalb so sein wie schon in den Vorjahren. Die wichtigsten Dekorationen und stimmungsvollen Arrangements werde ich konzentriert am Wochenende, kurz vor dem Anzünden der ersten Adventskerze einschieben müssen. Das ist in dieser Zeit des Arbeitsjahres nicht zu vermeiden. Aber ich hoffe und denke trotzdem, den verschiedenen Aufgaben und den Traditionen und dem Arbeiten an dem Weihnachtsgedanken letztlich so gerecht zu werden, dass alles stimmig, zeitgemäß und wirklich aufbauend und lebendig in die Zukunft gerichtet wird. Wenn wir die Weihnachtszeit nicht als Anlass für verstärktes Bemühen um diese Verlebendigung nutzen, wann sollte es dann möglich sein?

Zwischen Technik und Traditionspflege

Der Tag war mit komplizierten technischen Herausforderungen nur so angefüllt. Aber nach einigen Ringen und Bangen konnte ich entscheidende Fragen auflösen und an einem Beispielprojekt durchexerzieren. Auch wenn damit noch lange nicht alles beseitigt ist, habe ich doch eine gute Grundlage für die Fortsetzung dieser Arbeit in den nächsten Wochen, auch für zahlreiche andere Projekte, die eine Anpassung dringend benötigen. Weihnachten und all die adventlichen Vorbereitungen waren natürlich trotzdem auch heute wieder ein größeres Thema. Ich denke, zum Wochenende hin wird sich diese Thematik noch einmal verdichten, geht es doch darum, den Beginn der Adventszeit vorzubereiten.

Langfristig sinnhafte Familientradition

Angefüllt mit überwiegend technischen Aufgaben war dieser Tag, mit kreativen und herausfordernden wie auch mit Routineaufgaben. Und zwischendurch hat V. wieder meine Hilfe benötigt, da diese fast schon landwirtschaftlich anmutenden Aktivitäten körperlich zu anstrengend geworden sind. Andererseits stecken da viele bis in die Kindheit zurückreichende Prägungen dahinter, ohne die solche Tätigkeiten und Erwartungen eigentlich nicht zu erklären sind. Natürlich weiß ich das und mache es möglich, wann immer es noch mit meiner eigentlichen ganz anders ausgerichteten Arbeit vereinbar ist. So hat mich diese Bitte zwischen all der Technik doch wieder für 1,5 Stunden mit der Obsternte, den ersten sammelbaren Walnüssen und der Abwicklung der letzten Viezproduktion in Kontakt gebracht. Manchmal schwierig, mitten in der Arbeit solche Wechsel hinzukriegen, aber am Ende doch eine Möglichkeit, den Kopf zwischendurch freizumachen. So hat, auch biographisch gesehen, solch eine Familientradition ihren übergeordneten und längerfristig wirksamen Sinn.

Lebensbestimmender Perspektivenwechsel

Das war wieder ein sehr intensiver und langer Techniktag. Aber ich konnte auch viele sehr komplizierte Aufgaben voranbringen und teilweise auflösen. Bei so umfangreichen Aufgabenstellungen ist das durchaus mit Erfolgserlebnissen verbunden, zumal ich immer wieder überrascht bin, wie weit die technischen Herausforderungen reichen können, und wie bereichernd die Ergebnisse langwieriger Lösungssuche aber sein können. Dieser immer wieder zyklische Wechsel von Themen, die mit Handarbeit, Natur und Grundlagen zu tun haben, und solchen, die sich in den höheren Höhe technischer Innovation bewegen, ist für meinen Lebenslauf und meine berufliche Entwicklung anscheinend ein roter Faden. Dieser Wechsel und die damit verbundene Abwechslung ist tatsächlich ein wichtiger Motivator, Quelle kreativer Erfindungen und auch so etwas wie ein Gesundheitsprogramm. Weil ich für mich festgestellt habe, schon vor Jahren, dass Einseitigkeiten mir nicht gut bekommen. So ist es besonders erfreulich, wenn es mir gelingt, diesen Wechsel möglichst im Alltag zu verankern und nicht nur von Freizeiten, Auszeiten oder Ferienzeiten abhängig zu machen.

Das Ringen um ein Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur

Wieder so ein Tag mit scheinbar unendlichen technischen Herausforderungen. Das ist ein Muster, das sich durch das ganze bisherige Arbeitsjahr zieht und vermutlich auch noch länger andauern wird. Schwer zu sagen, warum das so ist, was mir das eigentlich sagen will. Aber eine Bedeutung wird es haben, die sich vermutlich erst viel später erschließen lässt. Ich habe trotz all der technischen Beanspruchung doch immer auch die natürliche Umwelt im Blick und beobachte und verfolge alle jahreszeitlichen Veränderungen ganz genau. Vielleicht kommt dieses Interesse, die Beharrlichkeit und Intensität dieses Beobachtens ja gerade von dieser Schwerpunktlegung in anderen Lebensbereichen auf der Technik. Es ist wie der Versuch und das Bestreben, ein Gleichgewicht zu wahren, ein Gleichgewicht, dass durch Vereinseitigung der Technik gestört wäre – mit allen negativen Folgen auf unsere körperliche und mentale Gesundheit. Vor allem deshalb ist das stetige Ringen um ein Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur so bedeutsam. Und etwas, das ich so lange und eingehend schon verarbeite, dass ich gewiss auch einige meiner so gewonnenen Erkenntnisse weitergeben kann, z. B. im Medium dieses Baumtagebuchs.

Start ins kreative und naturbezogene Wochenende

Passend zum Wochenende konnte ich am Nachmittag wieder eine kunsthandwerkliche Arbeit starten. Zum Teil mit seltenen Holzarten, die ich nicht so häufig verarbeite. Das ist bei dem tollen Sommerwetter wirklich schön und außerdem genau das Richtige nach so viel techniklastiger Projektarbeit während der ganzen Woche. Die hatte mich auch heute bis zum Nachmittag wieder im Griff, immerhin aber mit einem vorläufigen Abschluss. Das ist dann wieder aufbauend, weil die Energien sich auf Folgeprojekte verlagern können, die nicht weniger Aufmerksamkeit erfordern. Schade finde, dass ich wohl auch morgen nicht mehr dazu komme, das Pflücken der Maulbeeren fortzusetzen. Da dürften im Laufe der Woche sehr viele reife hinzugekommen sein, auch V. konnte sich nicht damit beschäftigen. Aber vielleicht gelingt es uns doch noch, das Projekt ein wenig fortzusetzen. Es wäre schade um die vielen wohlschmeckenden Früchte, die nicht verwertet werden können, da es einfach dieses Jahr zu viele sind.

Anstrengende Zukunftsperspektive

Die Endlostechnikthemen gehen weiter, und irgendwie passt das ins Gesamtbild, das gerade wieder von trüber Witterung und wenig Anlässen geprägt ist, die nahe Baumlandschaft zu erkunden. Eine Übergangszeit, die eher anstrengend und für viele ernüchternd wirkt. Wir müssen es schaffen, dennoch Ansätze von zukunftsgerichteter Logik und von Veränderungswillen aufzugreifen und möglichst auszuarbeiten. Nicht leicht ist das in diesen trüb wirkenden Zeiten, aber es bleibt notwendig und hilfreich.

Wenn es zu einseitig wird

Ein bisschen stolz bin ich über die technologischen Höhenflüge und Herausforderungen dieser letzten Wochen schon. Dass ich mich in solche Dimensionen des technisch Anspruchsvollen aufschwingen würde, hätte ich dann doch nicht gedacht. Aber bei aller Mühe, die das mit sich bringt, ist es auch mit Erfolgserlebnissen verbunden, vor allem, wenn man eine längerfristig nützliche Lösung erarbeiten konnte. Das macht dann viel Sinn und entlohnt für den enormen Aufwand. Aber ich habe es an dieser Stelle schon öfter betont: Die völlige Konzentration, vor allem die durchgehende und pausenlose Konzentration auf dieses technische Denken und Tun ist auf Dauer natürlich schädlich. Ich versuche das schon in Grenzen zu halten und dann auch wieder Phasen einzuschieben, die den Grundlagenthemen, den Naturthemen, bevorzugt rund um die Lebenssymbolik der Bäume einen breiteren Raum geben. Das sind Themen und Inhalte, die uns gut tun und die tief liegende, immer schon vorhandene Energie freisetzen und nutzbar machen können. Mehr noch und nachhaltiger als das jede Technik vermag. Das will ich nicht vergessen und möglichst konsequent diesen Wechsel versuchen, wenn es zu einseitig zu werden droht.

Den Bäumen sehr nahe

Tolles Sommerwetter, das hilft bei der ungewöhnlich intensiven Arbeitsbelastung und den vielen kniffligen Herausforderungen. So eine Verstärkung vom natürlichen Umfeld ist da Gold wert und kann gerne in der Form weitergehen. Leider soll es aber ab der Wochenmitte wechselhafter werden, das ganz tolle Sommerwetter macht dann wohl Pause. Ich freue mich auf diese weitere Arbeit, blicke aber auch auf etwas Ausgleich und wieder mehr kreative und handwerkliche Arbeit zwischendurch. Am liebst mit Holz, auch weil ich dann den Bäumen auf eine Art besonders nahe bin.

Wieder sehr techniklastig

Schon wieder so ein extrem techniklastiger Arbeitstag, der wie in letzter Zeit so häufig nicht mehr enden zu wollen scheint. Ich freue mich regelrecht auf das Blumengießen am Abend, weil ich in diesen Tagen so kaum mal an die frische Luft und in Kontakt mit dem Garten, den Blumen, den Gartenbäumen käme. Ist ein bisschen zu viel davon in der letzten Zeit. Ich hoffe, es wir sich bald normalisieren und wir können die Vorzüge der sommerlichen Jahreszeit wirklich genießen und auch jahreszeittypisch nutzen.

Überwindung des Technischen

Die Technik ist zurzeit anstrengender denn je, und ein Ende dieses Umstands ist kaum absehbar. So hoffe ich auf eine Entspannung in den nächsten Tagen. Und dass die Naturthemen, v. a. am Beispiel und im Spiegel der Bäume, wieder an Bedeutung im Alltag gewinnen. Dafür bedarf es einer grundlegenden Aufnahmebereitschaft. Auch die muss zunächst geschaffen werden – so mir das gegenwärtig gelingen sollte.

Fortschritt zwischen Natur und Technik

Wegen der aktuellen Intensität beklage ich ja gelegentlich die Einseitigkeit des technischen Denkens. Aber wenn, wie heute wieder, technische Innovation wiederum hilft, Arbeitsprozesse und Lösungsfindungen zu beschleunigen, ist das schon beeindruckend. So haben wir wohl zum ersten Mal überhaupt die Situation, dass die Leistungsfähigkeit der Technik durch technische Hilfsmittel wiederum verbessert werden kann. Natürlich mit den inzwischen erstaunlich ausgereiften KI-Mitteln. Gerade da, wo es auch inhaltlich um Technik geht, ist das heute schon absolut beeindruckend. Ich freue mich, so nah mit diesen Dingen konfrontiert zu werden und einiges fast täglich dazuzulernen. Die Gefahr, dass das überhandnehmen und das gesamte Denken dominieren könnte, sehe ich für mich allerdings nicht. Zu sehr habe ich den Wert der zeitlosen, auf Naturprozesse und -erfahrungen bezogenen Themen und Inhalte schätzen gelernt, die ja immer auch kreativ verarbeite. Es ist gerade dieser Wechsel in der Beschäftigung und in der Reflexion, zwischen Natur und Technik sozusagen, der etwas kompletter zu machen scheint. Vielleicht liegt darin auch das größte Fortschrittspotenzial unserer Zeit. Auch deshalb macht die Reflexion über Lebenssymbole wie die Bäume und ihr Verhältnis zu uns Menschen absolut Sinn. Und wird immer Sinn machen, weil wir daraus erst verstehen, was Technik uns an echtem Fortschritt bringen kann. Dieser mögliche Fortschritt hat nichts mit kultureller und sozialer Entwicklung und Traditionen zu tun. Sie kann vielmehr vor allem zu ganz und gar alltagspraktischen Erleichterungen und Verbesserungen beitragen.

Die Gemüsepflanzen gedeihen ganz nebenbei

Die jüngste technische Herausforderung hat mich auch heute fast den ganzen Tag beschäftigt, konnte dann aber doch zumindest vorläufig aufgelöst werden. Eine Erleichterung, zumal ähnliche Aufgaben in nächster Zeit sicher häufiger vorkommen werden. Im gleichen Zuge, wie ich derzeit mit höchst technischen und, wenn man so will, mathematischen Fragen beschäftigt bin, entwickeln sich meine Gemüsepflanzen erfreulich gut. Die sind ja immer recht schwierig aus den Samen großzuziehen, aber neben allem, was man an Erfahrung und Recherche hineinstecken kann, spielen viele undefinierbare Faktoren für das Wachstum eine Rolle. Ganz konnte ich noch nicht dahinter blicken, lerne aber immer wieder auch auf diesem Gebiet dazu. Dann brauchen wir eigentlich nur noch eine möglichst sonnenreiche, warme und ab und zu auch feuchte Witterung während der Sommermonate, um das Projekt recht erfolgreich werden zu lassen. Die gleichen Rahmenbedingungen werden auch den Gartenbäumen gut tun – und uns diesen Sommer hoffentlich wieder mehr in den Garten ziehen. Denn im Vorjahr haben wir uns z. B. zum Essen praktisch gar nicht dort aufgehalten. Das war schade und eigentlich eine Art Verlust, den wir diesen Sommer idealerweise wieder ausgleichen wollen.

Problemzeiten

Ein Tag, der ganz der Problembewältigung auf verschiedenen Gebieten gewidmet war und der umfangreiche Grundlagen für weitere Problemroutinen geboten hat. Immerhin können wir uns auf ein sonnenreiches Wochenende freuen. Dann werden die Bäume einen neuen frühlingshaften Schub machen. Das baut uns ein wenig auf.

Künstlich intelligente Videos – ein Thema für sich

Meine ersten Versuche mit KI-Videos vorhin waren nicht ganz so überzeugend. Ich habe heute erste gesehen, dass bestimmte GPTs über das Konto bei Open AI nutzbar sind, welche Videoanimationen möglich machen sollen. Aber diese sehr schnell durchgeführten Tests zeigten erst einmal, was nicht sonderlich überrascht, wie komplex eine solche Video-Generierung ist und dafür natürlich mehr als nur der Textprompt notwendig ist. Es werden nach Formulierung des Prompts noch weitere medienspezifische Fragen gestellt. Dann wird die Verbindung zu einer externen Plattform hergestellt, auf der die eigentliche Generierung erfolgt. Zumindest bei dem ersten Anbieter wurde vorab ein ausführliches Video-Skript erstellt, das auch als Text-Skript dargestellt wird und dem man Änderungswünsche hinzufügen kann. Alles sehr spannend. Aber um da zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen, ist sicher sehr viel Experimentieren und genaueres Hinsehen notwendig. Fraglich ist auch, ob ohne erweiterte und dann auch kostspieligere Accounts überhaupt professionell wirkende Ergebnisse erzielbar sind. Die ersten Versuche bezogen sich natürlich auf mein Lieblingsthema der mystischen Naturverbundenheit, das ich für zweidimensionale Bilder ja in den letzten umfangreich und variantenreich durchgespielt habe. Die mystische Waldfrau nun auch in bewegte Bilder zu integrieren, ist bei diesem Tool natürlich naheliegend. Aber dafür sind noch weitere Forschungen und Testreihen notwendig.

In Richtung einer Demokratisierung der KI-Diskurse

Wie es scheint bin ich nicht der einzige, den die KI-Thematik infiziert hat. Das Thema hat ja unzweifelhaft eine enorme Bedeutung für die Zukunft aller Lebensbereiche. Deshalb ist eine Beschäftigung damit eigentlich unvermeidlich. Dass sich sehr viele mit diesem speziellen Thema der Bildgenerierung beschäftigen, denke ich eher nicht. Aber es gibt ja zahlreiche andere Felder, aus denen bereits Erfolge und beeindruckende Fortschritte berichtet werden. Etwa aus der Medizin, wo das Fortschrittspotenzial besonders überzeugend und offensichtlich ist. Aber auch da stehen wir sicher noch am Anfang. Betrüblich finde ich allerdings, dass die Diskussion in den Medien immer an den eigentlich wichtigen Fragen vorbeigeht, nämlich wo neben den offensichtlich sinnvollen Applikationen der für die Breite der Menschen erkennbare Sinn der KI Anwendungen besteht. Die Frage des Verhältnisses zur menschlichen Intelligenz bzw. viel allgemeiner und umfassender zu menschlichen Fähigkeiten, v. a. zu menschlicher Kultur, wird einfach ausgeblendet. Wenn von der Verwendung im Bildungssystem z. B die Rede ist, wird angemerkt, man könne sogar ganze Examensarbeiten mit KI erzeugen. Natürlich gehen solche Darstellungen völlig an dem vorbei, was höhere Bildung einmal leisten konnte und ganz sicher auch künftig leisten können muss, wenn wir nicht in eine Bildungskatastrophe hineingeraten wollen. Denn das Lernen ist durch KI natürlich nicht abgeschafft, es muss genauso intensiv und gewissenhaft, auch schmerzlich erfolgen wie in der Vergangenheit. Es kann nur darum gehen, die KI Tools als selektiv nutzbares Werkzeug zusätzlich zu nutzen. Aber das zu erreichen, erfordert eben wiederum ein menschlich intelligentes Lernen, das dadurch in neuer Weise herausgefordert wird. Diese Unterscheidungsfragen werden ganz sicher künftig in den Vordergrund rücken müssen. Spätestens dann, wenn das erkannt wird, hat tatsächlich jeder mit dem Thema zu tun. Dann wird die Alltagstauglichkeit und Menschenverträglichkeit dieser Zukunftstechnologie einem langfristigen, absolut notwendigen und folgenrichtigen Härtetest unterzogen.

Ein Verbindungsbogen zwischen technischer Entwicklung und Naturwahrnehmung

Manchmal ergeben sich auch im Alltag Situationen und Anlässe, mit Menschen über Bäume zu reden oder von meinen Baumprojekten zu erzählen, die sonst nie mit solchen Themen zu tun haben. Einfach weil die Gelegenheit da ist und es thematisch stimmig wirkt. So heute dieses Gespräch mit einem Heizungstechniker, der in ganz anderem Kontext von KI und ChatGPT sprach und dem ich von der KI generierten Zusammenfassung des Baumtagebuch-Projekts als Beispiel einer gelungenen und hochwertigen textlichen Anwendung des Tools erzählte. In dem Zusammenhang war diese Thematisierung sinnvoll, weil es der Veranschaulichung und Differenzierung diente. Aber natürlich habe ich auch den Bezug zum Arbeitsbereich des Gesprächspartners hergestellt und das Anwendungsbeispiel des Suchens und Identifizierens von Ersatzteilen in der Industrie genannt. Eine Anwendung, die offenbar stark nachgefragt wird, was den aktuellen Arbeitsschwerpunkt von Stable Diffusion erklärt. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen sich inzwischen mit dieser so eindrucksvollen Technologie beschäftigen. Wenn in dieser Diskussion, im Gespräch, dann auch noch der Bogen zur zeitgenössischen Naturwahrnehmung geschlagen werden kann, finde ich das klasse. Das bereichert auch die sonst in Leere laufende Einschätzung der technischen Entwicklung.