Verlebendigung für und in der Weihnachtszeit

Die vielen Gesundheitstermine für andere und für mich selbst sind zurzeit sehr zeitraubend. Daneben kommt eine Masse an technischem Aufwand und z. T. sehr komplizierten Aufgaben. Natürlich passt das nicht ganz zur Adventszeit und unseren geplanten Vorbereitungen. Es wird deshalb so sein wie schon in den Vorjahren. Die wichtigsten Dekorationen und stimmungsvollen Arrangements werde ich konzentriert am Wochenende, kurz vor dem Anzünden der ersten Adventskerze einschieben müssen. Das ist in dieser Zeit des Arbeitsjahres nicht zu vermeiden. Aber ich hoffe und denke trotzdem, den verschiedenen Aufgaben und den Traditionen und dem Arbeiten an dem Weihnachtsgedanken letztlich so gerecht zu werden, dass alles stimmig, zeitgemäß und wirklich aufbauend und lebendig in die Zukunft gerichtet wird. Wenn wir die Weihnachtszeit nicht als Anlass für verstärktes Bemühen um diese Verlebendigung nutzen, wann sollte es dann möglich sein?

Zwischen Technik und Traditionspflege

Der Tag war mit komplizierten technischen Herausforderungen nur so angefüllt. Aber nach einigen Ringen und Bangen konnte ich entscheidende Fragen auflösen und an einem Beispielprojekt durchexerzieren. Auch wenn damit noch lange nicht alles beseitigt ist, habe ich doch eine gute Grundlage für die Fortsetzung dieser Arbeit in den nächsten Wochen, auch für zahlreiche andere Projekte, die eine Anpassung dringend benötigen. Weihnachten und all die adventlichen Vorbereitungen waren natürlich trotzdem auch heute wieder ein größeres Thema. Ich denke, zum Wochenende hin wird sich diese Thematik noch einmal verdichten, geht es doch darum, den Beginn der Adventszeit vorzubereiten.

Langfristig sinnhafte Familientradition

Angefüllt mit überwiegend technischen Aufgaben war dieser Tag, mit kreativen und herausfordernden wie auch mit Routineaufgaben. Und zwischendurch hat V. wieder meine Hilfe benötigt, da diese fast schon landwirtschaftlich anmutenden Aktivitäten körperlich zu anstrengend geworden sind. Andererseits stecken da viele bis in die Kindheit zurückreichende Prägungen dahinter, ohne die solche Tätigkeiten und Erwartungen eigentlich nicht zu erklären sind. Natürlich weiß ich das und mache es möglich, wann immer es noch mit meiner eigentlichen ganz anders ausgerichteten Arbeit vereinbar ist. So hat mich diese Bitte zwischen all der Technik doch wieder für 1,5 Stunden mit der Obsternte, den ersten sammelbaren Walnüssen und der Abwicklung der letzten Viezproduktion in Kontakt gebracht. Manchmal schwierig, mitten in der Arbeit solche Wechsel hinzukriegen, aber am Ende doch eine Möglichkeit, den Kopf zwischendurch freizumachen. So hat, auch biographisch gesehen, solch eine Familientradition ihren übergeordneten und längerfristig wirksamen Sinn.

Lebensbestimmender Perspektivenwechsel

Das war wieder ein sehr intensiver und langer Techniktag. Aber ich konnte auch viele sehr komplizierte Aufgaben voranbringen und teilweise auflösen. Bei so umfangreichen Aufgabenstellungen ist das durchaus mit Erfolgserlebnissen verbunden, zumal ich immer wieder überrascht bin, wie weit die technischen Herausforderungen reichen können, und wie bereichernd die Ergebnisse langwieriger Lösungssuche aber sein können. Dieser immer wieder zyklische Wechsel von Themen, die mit Handarbeit, Natur und Grundlagen zu tun haben, und solchen, die sich in den höheren Höhe technischer Innovation bewegen, ist für meinen Lebenslauf und meine berufliche Entwicklung anscheinend ein roter Faden. Dieser Wechsel und die damit verbundene Abwechslung ist tatsächlich ein wichtiger Motivator, Quelle kreativer Erfindungen und auch so etwas wie ein Gesundheitsprogramm. Weil ich für mich festgestellt habe, schon vor Jahren, dass Einseitigkeiten mir nicht gut bekommen. So ist es besonders erfreulich, wenn es mir gelingt, diesen Wechsel möglichst im Alltag zu verankern und nicht nur von Freizeiten, Auszeiten oder Ferienzeiten abhängig zu machen.

Das Ringen um ein Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur

Wieder so ein Tag mit scheinbar unendlichen technischen Herausforderungen. Das ist ein Muster, das sich durch das ganze bisherige Arbeitsjahr zieht und vermutlich auch noch länger andauern wird. Schwer zu sagen, warum das so ist, was mir das eigentlich sagen will. Aber eine Bedeutung wird es haben, die sich vermutlich erst viel später erschließen lässt. Ich habe trotz all der technischen Beanspruchung doch immer auch die natürliche Umwelt im Blick und beobachte und verfolge alle jahreszeitlichen Veränderungen ganz genau. Vielleicht kommt dieses Interesse, die Beharrlichkeit und Intensität dieses Beobachtens ja gerade von dieser Schwerpunktlegung in anderen Lebensbereichen auf der Technik. Es ist wie der Versuch und das Bestreben, ein Gleichgewicht zu wahren, ein Gleichgewicht, dass durch Vereinseitigung der Technik gestört wäre – mit allen negativen Folgen auf unsere körperliche und mentale Gesundheit. Vor allem deshalb ist das stetige Ringen um ein Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur so bedeutsam. Und etwas, das ich so lange und eingehend schon verarbeite, dass ich gewiss auch einige meiner so gewonnenen Erkenntnisse weitergeben kann, z. B. im Medium dieses Baumtagebuchs.

Start ins kreative und naturbezogene Wochenende

Passend zum Wochenende konnte ich am Nachmittag wieder eine kunsthandwerkliche Arbeit starten. Zum Teil mit seltenen Holzarten, die ich nicht so häufig verarbeite. Das ist bei dem tollen Sommerwetter wirklich schön und außerdem genau das Richtige nach so viel techniklastiger Projektarbeit während der ganzen Woche. Die hatte mich auch heute bis zum Nachmittag wieder im Griff, immerhin aber mit einem vorläufigen Abschluss. Das ist dann wieder aufbauend, weil die Energien sich auf Folgeprojekte verlagern können, die nicht weniger Aufmerksamkeit erfordern. Schade finde, dass ich wohl auch morgen nicht mehr dazu komme, das Pflücken der Maulbeeren fortzusetzen. Da dürften im Laufe der Woche sehr viele reife hinzugekommen sein, auch V. konnte sich nicht damit beschäftigen. Aber vielleicht gelingt es uns doch noch, das Projekt ein wenig fortzusetzen. Es wäre schade um die vielen wohlschmeckenden Früchte, die nicht verwertet werden können, da es einfach dieses Jahr zu viele sind.

Anstrengende Zukunftsperspektive

Die Endlostechnikthemen gehen weiter, und irgendwie passt das ins Gesamtbild, das gerade wieder von trüber Witterung und wenig Anlässen geprägt ist, die nahe Baumlandschaft zu erkunden. Eine Übergangszeit, die eher anstrengend und für viele ernüchternd wirkt. Wir müssen es schaffen, dennoch Ansätze von zukunftsgerichteter Logik und von Veränderungswillen aufzugreifen und möglichst auszuarbeiten. Nicht leicht ist das in diesen trüb wirkenden Zeiten, aber es bleibt notwendig und hilfreich.

Wenn es zu einseitig wird

Ein bisschen stolz bin ich über die technologischen Höhenflüge und Herausforderungen dieser letzten Wochen schon. Dass ich mich in solche Dimensionen des technisch Anspruchsvollen aufschwingen würde, hätte ich dann doch nicht gedacht. Aber bei aller Mühe, die das mit sich bringt, ist es auch mit Erfolgserlebnissen verbunden, vor allem, wenn man eine längerfristig nützliche Lösung erarbeiten konnte. Das macht dann viel Sinn und entlohnt für den enormen Aufwand. Aber ich habe es an dieser Stelle schon öfter betont: Die völlige Konzentration, vor allem die durchgehende und pausenlose Konzentration auf dieses technische Denken und Tun ist auf Dauer natürlich schädlich. Ich versuche das schon in Grenzen zu halten und dann auch wieder Phasen einzuschieben, die den Grundlagenthemen, den Naturthemen, bevorzugt rund um die Lebenssymbolik der Bäume einen breiteren Raum geben. Das sind Themen und Inhalte, die uns gut tun und die tief liegende, immer schon vorhandene Energie freisetzen und nutzbar machen können. Mehr noch und nachhaltiger als das jede Technik vermag. Das will ich nicht vergessen und möglichst konsequent diesen Wechsel versuchen, wenn es zu einseitig zu werden droht.

Den Bäumen sehr nahe

Tolles Sommerwetter, das hilft bei der ungewöhnlich intensiven Arbeitsbelastung und den vielen kniffligen Herausforderungen. So eine Verstärkung vom natürlichen Umfeld ist da Gold wert und kann gerne in der Form weitergehen. Leider soll es aber ab der Wochenmitte wechselhafter werden, das ganz tolle Sommerwetter macht dann wohl Pause. Ich freue mich auf diese weitere Arbeit, blicke aber auch auf etwas Ausgleich und wieder mehr kreative und handwerkliche Arbeit zwischendurch. Am liebst mit Holz, auch weil ich dann den Bäumen auf eine Art besonders nahe bin.

Wieder sehr techniklastig

Schon wieder so ein extrem techniklastiger Arbeitstag, der wie in letzter Zeit so häufig nicht mehr enden zu wollen scheint. Ich freue mich regelrecht auf das Blumengießen am Abend, weil ich in diesen Tagen so kaum mal an die frische Luft und in Kontakt mit dem Garten, den Blumen, den Gartenbäumen käme. Ist ein bisschen zu viel davon in der letzten Zeit. Ich hoffe, es wir sich bald normalisieren und wir können die Vorzüge der sommerlichen Jahreszeit wirklich genießen und auch jahreszeittypisch nutzen.

Überwindung des Technischen

Die Technik ist zurzeit anstrengender denn je, und ein Ende dieses Umstands ist kaum absehbar. So hoffe ich auf eine Entspannung in den nächsten Tagen. Und dass die Naturthemen, v. a. am Beispiel und im Spiegel der Bäume, wieder an Bedeutung im Alltag gewinnen. Dafür bedarf es einer grundlegenden Aufnahmebereitschaft. Auch die muss zunächst geschaffen werden – so mir das gegenwärtig gelingen sollte.

Fortschritt zwischen Natur und Technik

Wegen der aktuellen Intensität beklage ich ja gelegentlich die Einseitigkeit des technischen Denkens. Aber wenn, wie heute wieder, technische Innovation wiederum hilft, Arbeitsprozesse und Lösungsfindungen zu beschleunigen, ist das schon beeindruckend. So haben wir wohl zum ersten Mal überhaupt die Situation, dass die Leistungsfähigkeit der Technik durch technische Hilfsmittel wiederum verbessert werden kann. Natürlich mit den inzwischen erstaunlich ausgereiften KI-Mitteln. Gerade da, wo es auch inhaltlich um Technik geht, ist das heute schon absolut beeindruckend. Ich freue mich, so nah mit diesen Dingen konfrontiert zu werden und einiges fast täglich dazuzulernen. Die Gefahr, dass das überhandnehmen und das gesamte Denken dominieren könnte, sehe ich für mich allerdings nicht. Zu sehr habe ich den Wert der zeitlosen, auf Naturprozesse und -erfahrungen bezogenen Themen und Inhalte schätzen gelernt, die ja immer auch kreativ verarbeite. Es ist gerade dieser Wechsel in der Beschäftigung und in der Reflexion, zwischen Natur und Technik sozusagen, der etwas kompletter zu machen scheint. Vielleicht liegt darin auch das größte Fortschrittspotenzial unserer Zeit. Auch deshalb macht die Reflexion über Lebenssymbole wie die Bäume und ihr Verhältnis zu uns Menschen absolut Sinn. Und wird immer Sinn machen, weil wir daraus erst verstehen, was Technik uns an echtem Fortschritt bringen kann. Dieser mögliche Fortschritt hat nichts mit kultureller und sozialer Entwicklung und Traditionen zu tun. Sie kann vielmehr vor allem zu ganz und gar alltagspraktischen Erleichterungen und Verbesserungen beitragen.

Die Gemüsepflanzen gedeihen ganz nebenbei

Die jüngste technische Herausforderung hat mich auch heute fast den ganzen Tag beschäftigt, konnte dann aber doch zumindest vorläufig aufgelöst werden. Eine Erleichterung, zumal ähnliche Aufgaben in nächster Zeit sicher häufiger vorkommen werden. Im gleichen Zuge, wie ich derzeit mit höchst technischen und, wenn man so will, mathematischen Fragen beschäftigt bin, entwickeln sich meine Gemüsepflanzen erfreulich gut. Die sind ja immer recht schwierig aus den Samen großzuziehen, aber neben allem, was man an Erfahrung und Recherche hineinstecken kann, spielen viele undefinierbare Faktoren für das Wachstum eine Rolle. Ganz konnte ich noch nicht dahinter blicken, lerne aber immer wieder auch auf diesem Gebiet dazu. Dann brauchen wir eigentlich nur noch eine möglichst sonnenreiche, warme und ab und zu auch feuchte Witterung während der Sommermonate, um das Projekt recht erfolgreich werden zu lassen. Die gleichen Rahmenbedingungen werden auch den Gartenbäumen gut tun – und uns diesen Sommer hoffentlich wieder mehr in den Garten ziehen. Denn im Vorjahr haben wir uns z. B. zum Essen praktisch gar nicht dort aufgehalten. Das war schade und eigentlich eine Art Verlust, den wir diesen Sommer idealerweise wieder ausgleichen wollen.

Problemzeiten

Ein Tag, der ganz der Problembewältigung auf verschiedenen Gebieten gewidmet war und der umfangreiche Grundlagen für weitere Problemroutinen geboten hat. Immerhin können wir uns auf ein sonnenreiches Wochenende freuen. Dann werden die Bäume einen neuen frühlingshaften Schub machen. Das baut uns ein wenig auf.

Künstlich intelligente Videos – ein Thema für sich

Meine ersten Versuche mit KI-Videos vorhin waren nicht ganz so überzeugend. Ich habe heute erste gesehen, dass bestimmte GPTs über das Konto bei Open AI nutzbar sind, welche Videoanimationen möglich machen sollen. Aber diese sehr schnell durchgeführten Tests zeigten erst einmal, was nicht sonderlich überrascht, wie komplex eine solche Video-Generierung ist und dafür natürlich mehr als nur der Textprompt notwendig ist. Es werden nach Formulierung des Prompts noch weitere medienspezifische Fragen gestellt. Dann wird die Verbindung zu einer externen Plattform hergestellt, auf der die eigentliche Generierung erfolgt. Zumindest bei dem ersten Anbieter wurde vorab ein ausführliches Video-Skript erstellt, das auch als Text-Skript dargestellt wird und dem man Änderungswünsche hinzufügen kann. Alles sehr spannend. Aber um da zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen, ist sicher sehr viel Experimentieren und genaueres Hinsehen notwendig. Fraglich ist auch, ob ohne erweiterte und dann auch kostspieligere Accounts überhaupt professionell wirkende Ergebnisse erzielbar sind. Die ersten Versuche bezogen sich natürlich auf mein Lieblingsthema der mystischen Naturverbundenheit, das ich für zweidimensionale Bilder ja in den letzten umfangreich und variantenreich durchgespielt habe. Die mystische Waldfrau nun auch in bewegte Bilder zu integrieren, ist bei diesem Tool natürlich naheliegend. Aber dafür sind noch weitere Forschungen und Testreihen notwendig.

In Richtung einer Demokratisierung der KI-Diskurse

Wie es scheint bin ich nicht der einzige, den die KI-Thematik infiziert hat. Das Thema hat ja unzweifelhaft eine enorme Bedeutung für die Zukunft aller Lebensbereiche. Deshalb ist eine Beschäftigung damit eigentlich unvermeidlich. Dass sich sehr viele mit diesem speziellen Thema der Bildgenerierung beschäftigen, denke ich eher nicht. Aber es gibt ja zahlreiche andere Felder, aus denen bereits Erfolge und beeindruckende Fortschritte berichtet werden. Etwa aus der Medizin, wo das Fortschrittspotenzial besonders überzeugend und offensichtlich ist. Aber auch da stehen wir sicher noch am Anfang. Betrüblich finde ich allerdings, dass die Diskussion in den Medien immer an den eigentlich wichtigen Fragen vorbeigeht, nämlich wo neben den offensichtlich sinnvollen Applikationen der für die Breite der Menschen erkennbare Sinn der KI Anwendungen besteht. Die Frage des Verhältnisses zur menschlichen Intelligenz bzw. viel allgemeiner und umfassender zu menschlichen Fähigkeiten, v. a. zu menschlicher Kultur, wird einfach ausgeblendet. Wenn von der Verwendung im Bildungssystem z. B die Rede ist, wird angemerkt, man könne sogar ganze Examensarbeiten mit KI erzeugen. Natürlich gehen solche Darstellungen völlig an dem vorbei, was höhere Bildung einmal leisten konnte und ganz sicher auch künftig leisten können muss, wenn wir nicht in eine Bildungskatastrophe hineingeraten wollen. Denn das Lernen ist durch KI natürlich nicht abgeschafft, es muss genauso intensiv und gewissenhaft, auch schmerzlich erfolgen wie in der Vergangenheit. Es kann nur darum gehen, die KI Tools als selektiv nutzbares Werkzeug zusätzlich zu nutzen. Aber das zu erreichen, erfordert eben wiederum ein menschlich intelligentes Lernen, das dadurch in neuer Weise herausgefordert wird. Diese Unterscheidungsfragen werden ganz sicher künftig in den Vordergrund rücken müssen. Spätestens dann, wenn das erkannt wird, hat tatsächlich jeder mit dem Thema zu tun. Dann wird die Alltagstauglichkeit und Menschenverträglichkeit dieser Zukunftstechnologie einem langfristigen, absolut notwendigen und folgenrichtigen Härtetest unterzogen.

Ein Verbindungsbogen zwischen technischer Entwicklung und Naturwahrnehmung

Manchmal ergeben sich auch im Alltag Situationen und Anlässe, mit Menschen über Bäume zu reden oder von meinen Baumprojekten zu erzählen, die sonst nie mit solchen Themen zu tun haben. Einfach weil die Gelegenheit da ist und es thematisch stimmig wirkt. So heute dieses Gespräch mit einem Heizungstechniker, der in ganz anderem Kontext von KI und ChatGPT sprach und dem ich von der KI generierten Zusammenfassung des Baumtagebuch-Projekts als Beispiel einer gelungenen und hochwertigen textlichen Anwendung des Tools erzählte. In dem Zusammenhang war diese Thematisierung sinnvoll, weil es der Veranschaulichung und Differenzierung diente. Aber natürlich habe ich auch den Bezug zum Arbeitsbereich des Gesprächspartners hergestellt und das Anwendungsbeispiel des Suchens und Identifizierens von Ersatzteilen in der Industrie genannt. Eine Anwendung, die offenbar stark nachgefragt wird, was den aktuellen Arbeitsschwerpunkt von Stable Diffusion erklärt. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen sich inzwischen mit dieser so eindrucksvollen Technologie beschäftigen. Wenn in dieser Diskussion, im Gespräch, dann auch noch der Bogen zur zeitgenössischen Naturwahrnehmung geschlagen werden kann, finde ich das klasse. Das bereichert auch die sonst in Leere laufende Einschätzung der technischen Entwicklung.

Ausflüge in die Welt ungewohnter Technik

Ein arbeitsreicher Tag bei nicht optimaler Verfassung liegt hinter mir. Aber durch den Besuch eines Verwandten am späten Nachmittag, den wir erst in letzter Zeit wieder öfters sehen, hatte der Tag am Ende doch etwas Abwechslungsreiches und bot Gelegenheit für eine Art Auszeit. Es ist schön, wenn man solche Auszeiten, Abweichungen von der Arbeitsroutine regelmäßig einflechten kann. Denn das vermeidet Scheuklappensicht und gibt der Kreativität einen Vorschub, wenn es dann später mit der Projektarbeit weitergeht. Bäume und Natur, was in diesem Baumtagebuch ja sonst Hauptgegenstand ist, waren an diesem doch noch kühlen Herbsttag absolut kein Thema. Aber Ausflüge in die Welt ungewohnter Technik können auch etwas Erholsames und Unterhaltsames mit sich bringen.

Die Entwicklung motivischen Denkens und Arbeitens im Zeitvergleich

Zur Erweiterung des Portfolios bei der Microstock-Agentur, in der ich zuletzt ein eigenes Portfolio eingerichtet hatte, habe ich nun noch die letzten, in ihrer Entstehung teils Jahre zurückliegende Motive hinzugefügt. Die sind motivisch interessant, qualitativ aber noch die technischen Grenzen meiner alten Kameratechnik gebunden. Ich denke, dass die Motivqualität in der Einschätzung der Agenturen aber überwiegt und diese älteren Fotos auch eine Chance erhalten werden. Darunter natürlich auch zahlreiche Baumfotografien, Natur-Strukturen, aber auch schon die ersten Versuche mit Nicht-Holz-Hintergrund- und Materialstrukturen und -texturen. Es ist spannend die Entwicklung der Motivschwerpunkte und ihrer technischen Umsetzung im Zeitverlauf zu beobachten und zu vergleichen. In ihrer illustrativen Wirkung stehen die älteren Motive den ganz neuen in Nichts nach. Vielleicht kommen sie dem, was sich Designer als Grundlage ihrer Gestaltungen wünschen, sogar noch näher, weil sie noch plakativer und reduzierter gedacht waren. Ausgefeilte Kamera- und Objektivtechnik legt irgendwie auch raffiniertere Arrangements nahe, die dann aber oft nicht mehr so auf das Wesentliche reduziert wirken.

Fotografische Fortschritte

Mit meinen Auftragsfotografien habe ich in jüngster Zeit wirkliche Fortschritte gemacht. Es ist eine Bestätigung jahrelanger Projekterfahrung und technischer Innovationen, wenn neue Fotoreihen und ihre Weiterverarbeitung hochwertige Ergebnisse ergeben. Vielleicht die besten, die ich bisher realisieren konnte. Auf dem Gebiet scheint es keine Grenzen zu geben, da gibt es immer wieder Luft nach oben, besonders auf dem Gebiet der Porträtfotografie. Das macht Lust auf kommende Aufgaben in diesem Bereich und entschädigt ein Stück weit für eher frustrierende Erfahrungen auf demselben Gebiet, die ich ebenso kenne. Ich hoffe, auch bei den Baumfotografien, der Landschaftsfotografie und insbesondere auch bei den Oberflächenstrukturen von Holz und anderen Materialien die neuen Kenntnisse ebenso für optimale Ergebnisse nutzen zu können. Ausreichend Zeit, um sich ganz auf die jeweilige Aufnahmesituation einzulassen, ist allerdings eine weitere Voraussetzung. Wäre schon, wenn ich diese Zeit über den Sommer wieder öfter freimachen kann.

Technische Schwerpunktaufgaben und ihr Gegenpol

Zurzeit nehmen die technischen Aufgaben sehr viel Raum ein, aber es ist auch zufriedenstellend, wenn man nach tiefem Eintauchen ein komplexes Problem auflösen kann und das Ergebnis wie gewünscht vor Augen steht. Das ist dann immer wieder Motivation, mich auch auf eigentlich nervenaufreibende Technik- und Kodierungsaufgaben einzulassen. Langfristig entsteht so eine nicht zu leugnende Expertise, inklusive wachsender Gelassenheit, wenn mal etwas nicht gleich funktioniert. Die Gelassenheit hat tatsächlich positive, weil beschleunigende Wirkung auf die Problemlösung, die mit viel Ruhe und Vertrauen auf die eigene Erfahrung und den eigenen kreativen Spirit tatsächlich schneller da ist. Wie immer, wenn etwas überhandnimmt und viel Platz einnimmt, werden die Gegenpole umso wichtiger. So freue ich mich über die heutige Lieferung von drei für meinen Vorrat benötigten Holzarten und noch mehr auf die noch grünen Abschnitte der Eberesche, die noch in den nächsten Tagen kommen sollen. Dann ist zunächst wieder Sägen und Wachsen angesagt, damit die noch feuchten Abschnitte über den Sommer gut antrocknen können und vielleicht im Sommer des nächsten Jahres dann für die Manufaktur zur Verfügung stehen.

Für ein ausgedehntes Sonnenjahr

Viele und umfangreiche technische Aufgaben halten mich in diesen Januartagen in Schach. Wie das zwischendurch immer wieder ist, bis sich irgendwann der technische Problemstau wieder auflöst und die heilenden Wirkungen des Natürlichen wieder Raum greifen und Zeit beanspruchen können. Ich hoffe, das wird bald schon sein, und möglichst mit einem früh eintretenden und dann ausgedehnten Frühling mit viel frischem Baumgrün und -blühen einhergehen. Denn den Winter kann ich bis hierher nicht wirklich schätzen. Ich wünsche mir ein langes Licht- und Sonnenjahr und eine Hochzeit für das lebendige Wachstum der Bäume und alles Grünen.

Bäume und der weitere Horizont

Ein sehr arbeitsreicher Tag mit vielen technischen Herausforderungen. Da wünsche ich mir die kunsthandwerkliche Arbeit herbei, die aber in einigen Tagen auch wieder ansteht. Die Abwechslung von konzeptionellem Tun, kreativem Schaffen und sich wiederholender Routinearbeit ist für mich wichtig. Ohne die Bäume und die Beschäftigung mit ihrer Symbolik, Ästhetik und Energie würde mir auf dem Gebiet die Ausweichmöglichkeit und der weitere Horizont ein Stück weit fehlen.

Fotografische Experimente

Meine fotografischen Experimente und Tests heute haben sich einmal ganz außerhalb des Baummotivfelds bewegt. Vielmehr hatte ich es auf mein derzeit erfolgreichstes Oberflächen-Struktur-Motiv abgesehen: Nahaufnahmen der Recycling-Plastik Platten, aus denen verschieden Abfallbehälter am Flussdamm gefertigt wurden. Ich habe jetzt den letzten noch fotografierfähigen ausfindig gemacht und zum ersten Mal mit Stativ eine umfangreiche Reihe verschiedener Distanzen und Ausschnitte realisiert. Anders als erwartet, konnte ich mit der Bracketing-Technik leider nichts erreichen, und auch Versuche mit versetztem Fokussieren bei ansonsten gleicher Einstellung haben in der Nachbearbeitung keine wirklich herausragenden Ergebnisse geliefert. Die Technik werde ich deshalb nur bei Motiven einsetzen können, die schon von der Aufnahmesituation her eine echte räumliche Tiefe mitbringen, was hier ja nicht wirklich der Fall ist. Also wäre das doch etwas, was sich in der Landschaftsfotografie oder auch bei Naturaufnahmen in mittlerer Distanz gewinnbringend nutzen ließe. Das heißt, es sind zu späterem Zeitpunkt noch weitere Versuchsreihen notwendig.

Fotografische Planverfolgung

Nun konnte ich an dem etwas durchwachsenen, aber regenfreien Nachmittag doch einmal das Vorhaben umsetzen, die letzten am Flussdamm noch verbliebenen Recycling-Plastik-Platte abzulichten. Von diesen Platten, aus denen Abfalleimer hergestellt wurden, stammt ja tatsächlich meine erfolgreichste Reihe von Microstock-Fotografien im Bereich „Hintergründe und Texturen“, gemessen an den Downloadzahlen noch erfolgreicher als meine Weihnachtsfotos oder die Serie mit Nahaufnahmen von Baumdetails oder Holzstrukturen. Ich habe diese industriell in einem heute nicht mehr praktizierten Verfahren erzeugten Strukturen schon unzählige Male in verschiedenen Konstellationen und bei verschiedenen Lichtverhältnissen fotografiert, auch mit verschiedenen Brennbreiten und Objektiven, bei unterschiedlichen Platten. Aber diese sind eben die letzten, die noch nicht mit Graffiti vollständig unkenntlich gemacht worden sind. Und tatsächlich sind es diejenigen, bei den sich die Farben der Recyclingplastikpartikel noch am intensivsten erhalten haben. Aber technisch bin ich mit den Ergebnissen noch nicht ganz zufrieden. Deshalb werde ich wohl in Kürze einen zweiten Versuch unternehmen und dann erstmals die mir bisher noch nicht bekannte Technik des Fokus-Bracketing anwenden.

Veränderte Tippgewohnheiten

Die neue ergonomische Computertastatur, die ich jetzt auch zum Schreiben des Baumtagebuchs nutze, ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Denn sie ist in der Mitte keilförmig geteilt, die beiden Hälften sind nach schräg außen ausgerichtet und sie ist zudem gewölbt geformt, mit dem Höhepunkt an der keilförmigen Teilungsfläche und dann nach beiden Seiten hin auslaufend. Ein Auflagefläche vorne für die Handballen ist ebenfalls fest integriert, was ich gut finde, denn das habe ich an der alten Tastatur so sehr geschätzt. Dennoch sind die erforderliche Haltung der Hände, die konkreten Abstände zwischen den Tasten, u. a. auch die größeren Entfernungen zur Umschalt- bzw. Backspace-Taste ziemlich ungewohnt. Deshalb vertippe ich mich bei den ersten Versuchen mit Fließtext noch öfters, auch bleiben bestimmte Tasten wegen andersartiger Verzögerungen auch „hängen“ und geben dann nicht gewünschte Zeichen aus. Die in drei Stufen verstellbare Höheneinstellung an der Handauflagefläche vorne habe ich noch nicht durchgetestet. Es kann aber sein, dass eine Höherstellung dieser Auflagefläche, wenn auch sehr ungewohnt, doch noch besser eine Ermüdung und Verkrampfung entgegenwirken kann. Immerhin ist die gewählte Variante der Tastatur, nämlich mit einer mittelmäßigen Verzögerung und einem mittleren Tastengeräusch genau richtig, denn das entspricht ungefähr dem von mir gewohnten. Und das Wichtigste sind ohne hin die hohen mechanischen Tasten, denn mit den flachen Tastaturen der Laptops und Notebooks komme ich gar nicht klar.

Zwischen humorloser Technik und intuitiver Kreativität

Der an sich schöne Frühlingstag war geeignet und brachte die richtige Kulisse, um ein länger bearbeitetes Technikproblem bis zu einem wesentlichen Stadium abzuschließen. Zuletzt hatte ich eine gewisse Routine entwickelt, da ich dieselben allerdings immer wieder unterschiedlich gewichteten Updateprozeduren viele Male wiederholt durchexerziert hatte. Immer wieder mit viel Geduld, Genauigkeit und Sorgfalt, was unerlässlich ist bei Vorgängen, die keine intuitiven Abweichungen und nur jeweils eine bestimmte Lösung zulassen. Das ist schon eine ganz spezielle Denkart, die dort zum Einsatz kommt, um langfristig verlässliche und berechenbare Systeme zu generieren. Leider ist dieses Ergebnis nur mit viel humorlosem Einsatz zu erreichen. Gerade nach solchen Arbeitsphasen freue ich mich ungemein auf wirklich intuitives, spontanes Formulieren, wie in diesem Baumtagebuch, oder formendes Gestalten, wie im Bereich meiner Wunschbaum-Manufaktur. Aber auch in der beruflichen Kommunikationsarbeit geht es oft spontan und intuitiv zu. Manchmal denke ich, dass das langfristig nicht greifen und wirksam sein kann, wenn nicht diese humorlosen, streng technisch gedachten Aufgaben da wären, die mich eben auch oft lange Zeit fordern.

Wir wundern uns schon nicht mehr

Ein weiterer Techniktag mit einigen Hoffnungsphasen, was das Wetter betrifft. Aber es ist ganz gut, dass mich die technischen Aufgaben zurzeit so beanspruchen. Dann schmerzt es weniger, dass ich mich kaum in der Baumlandschaft bewegen kann. Wir wundern uns ja schon über nichts mehr wirklich.

Fotografische Technik und die flüchtigen Augenblicke

Die neuen Erfahrungen mit der Veranstaltungsfotografie werden mir sicher auch bei den jetzt im Frühling wieder aktuell werdenden Fotoreihen in der freien Landschaft von Nutzen sein. Auch beim Festhalten von Baumstrukturen, Baumdetails, Baumblüten, -früchten und -blättern können viele technische Details und spezielle auf die Aufnahmesituation abgestimmte Einstellungen für den Erfolg entscheidend sein. Natürlich kann es da auch um die Beweglichkeit des Objekts und das Festhalten der entscheidenden Situation im Bruchteil einer Sekunde gehen. Und das ist eben die große Herausforderung bei Events, wenn so viel passiert und sich bewegt, was nicht vollständig vorhersagbar ist. Den Anfang zum Verstehen der dafür geeigneten Techniken habe ich gemacht, die Bestätigung dieser Erkenntnisse auch in anderen Aufnahmesituationen und Motivfeldern steht aber noch aus.

Technische Routinen mit viel Geduld abwickeln

Bestimmte Erlebnisse wiederholen sich oft sogar zur gleichen Zeit des Jahres. Ich kann mich erinnern, dass es im ersten Quartal des Vorjahres genau war wie jetzt wieder. Die technischen Organisations-, Umstrukturierungs- und Konfigurationsaufgaben häufen sich derart, dass es schwer ist, mit den kreativen Arbeiten weiterzukommen. Und gerade wenn es kein Ende mit dem formalen Bearbeiten zu nehmen scheint, kommt noch etwas nicht weniger Ermüdendes hinzu. So auch jetzt, wo sich programmiertechnische Grundlagen geändert haben, was einen ganzen Schwanz an Anpassungen nach sich zieht, die nicht immer auf den ersten Blick zu durchblicken sind. Auch mit langjähriger Routine nicht. Das betrifft auch meine Wunschbaum-Internetpräsenzen, aber auch die eigenen Projektwebsites sowie die vielen Kundenprojekte. Nun, ich werde mich wieder durchbeißen und nach erfolgreicher Bereinigung und Klärung wieder mehr Zeit und Energie in die gestaltenden und konstruierenden Arbeiten investieren. Ich schätze, das wir sich mit dem Frühlingsbeginn überschneiden – wie passend.

Neue fotografische Darstellungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Das ist ein merkwürdiger Übergang vom Winter zum Frühling. Genau genommen konnte man von Frühling auch noch nicht viel wahrnehmen. Außer, dass wir durch gewisse Pflanzaktivitäten, durch Vorziehen einiger Gemüsepflanzen auf der Fensterbank, Vorbereiten von Pflanzgefäßen und diesbezügliche Aufräumarbeiten, den Frühling praktisch herbeibeschwört haben – bislang noch ohne wirklichen Erfolg. Und die kommenden Tage werden diesen schmuddeligen jahreszeitlichen Übergang nochmal verlängern. Damit werden auch meine fotografischen Exkursionen und die Möglichkeit, die neue Kameratechnik am Beispiel der Landschafts- und Baumfotografie zu testen, weiter hinausgeschoben. Solange arbeite ich an der theoretischen Vorbereitung, orientiere mich auf dem Gebiet der neuen technischen Möglichkeiten, um bald sowohl in der Projektarbeit als auch im Rahmen der Wunschbaum-Initiativen fotografisch und illustrativ bestens gerüstet zu sein. Die wahren Bewährungsproben sind aber die echten Einsätze. Darin zeigt sich, inwieweit neue Technik auch mit neuen Darstellungs- und Gestaltungsmöglichkeiten verbunden ist.