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Neue Gepflogenheiten und Konstanten

So viele Kuchen hatte ich in früheren Jahren noch nie gebacken. Heute sind wieder zwei hinzugekommen, fast scheint es, das sei nun für Samstage der neue Standard. Spaß macht es mit den neuen Maschinen immer noch, mit Bezug zu V möglicherweise künftig verordneten Einschränkungen könnte es allerdings in nächster Zeit weniger angebracht sein, die neue Gepflogenheit weitzupflegen. Möglicherweise lege ich demnächst eine längere Pause damit ein oder schränke es auf andere Art ein. Am Nachmittag ging es dann bei klirrender Kälte, aber sehr schönem Licht an die Drechselarbeit. Die Finger sind mir erst beim Saubermachen eingefroren, zuvor war es trotz der niedrigen Außentemperatur sehr schön. Fast scheint es, die Sonne allein wärmt schon auf, was zwar nicht wirklich der Fall ist, aber im Ergebnis solche Wirkung hat. Mit dieser Arbeit habe ich die Grundlage für die nächsten Bearbeitungsschritte in der kommenden Woche gelegt, die ich meist auf zwei bis drei Phasen verteile. Diesmal sind es die Esskastanie und die Weide, die auf dem Lebensbaum-Programm stehen. Und wie ich am Abend gesehen habe, kommt einige Tage später mit der Tanne noch ein weiteres Projekt bei der klassischen Marke der Wunschbaum-Manufaktur hinzu.

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Weihnachtszeit und Jahreswechsel

Die Hochzeit der Weihnacht hat eigentlich erst Halbzeit. Aber viele sehen Weihnachten schon zurückliegend. M. und ich bedauern das sehr, weil mit dieser Einstellung vieles von dem Geist der Weihnachtszeit sich auch zu verflüchtigen scheint. Das kann uns aber nicht wirklich davon abhalten, zumindest die Tage bis zum Dreikönigstag als wichtigen Teil der Weihnacht zu verstehen und auch so wahrzunehmen. Zuhause, mit der opulenten weihnachtlichen Dekoration, ist das ohnehin gegeben. Wir pflegen die Gedanken aber auch in der Kommunikation wie in der privaten Lektüre. Rudolf Steiners auf Weihnachten bezogene Beiträge gehören für mich dazu, aber auch viele zeitgenössische Wort- und Bildbeiträge, die Sinn, Symbolik und Ästhetik der Weihnacht in immer wieder neuen Formen darstellen und damit für den Alltag greifbar machen. Unser Baum wird sicher noch länger als eine Woche in seiner Ecke stehen, in all seiner Pracht. Und mit ihm die schönen vegetabilen Symbolformen, wie sie mit Stechpalme und Tannenzweig zum Beispiel in diesem in einer Vase arrangierten Gesteck Ausdruck finden. Die Tage scheinen nicht lang genug, um alles, was in diesen Formen und symbolträchtigen Arrangements steckt, in seiner ganzen Tiefe aufzunehmen und zu verarbeiten. Ich versuche es dennoch so umfangreich und weitgehend, wie es mir nur möglich ist. Für mich das wohl Wichtigste, das ich zwischen den Jahren und zur Vorbereitung des neuen Jahres überhaupt tun kann.

Weihnachtliche Dekoration mit Stechpalme und Tannenzweig
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