Schlagwortarchiv: Symbolik

Sie sind hier:

Der ganze Baumkreis und die geheime Eibe

Mit einer selten gewordenen Arbeit an der Gesamtheit der Hölzer im keltischen Baumkreis konnte ich den Arbeitstag abschließen. Das gehört zu den konzentriertesten und eindrücklichsten Arbeiten im Rahmen meines Wunschbaum-Projekts überhaupt. Denn es markiert den Kern der symbolischen Implikationen der 22 Bäume, repräsentiert in ihren Hölzern. Es ist somit wie eine Rundumschau über ein ganzes Spektrum europäischer Holzarten und allem, was man botanisch, kulturgeschichtlich, symbolisch und ästhetisch mit ihnen in Verbindung bringen kann. Das ist nach über 20 Jahren Beschäftigung mit dem Thema nicht wenig. So kann die Bearbeitung der Baumkreis-Armband nur spannend sein. Ich freue mich über jede Gelegenheit dazu, und auch darauf, dass der spätere Träger / die Trägerin ähnliche viel Freude und Anregung aus dem Armband und seiner Ausstrahlung gewinnen kann. Morgen geht’s mit einem nicht minder anregenden Projekt gleich weiter. Die im Baumkeis „geheime“ Eibe ist diesmal Gegenstand und Träger eines Wunschbaum-Armbandes. Auch das ist eher selten und für mich besonders schön, da ich die Möglichkeit erhalten, mich meinem eigentlichen Lebensbaum erneut zu nähern und mich auf einer bestimmten Ebene mit ihm zu verbinden.

Kommentar hinterlassen

Ein Wochenende der Herbstsymbolik

Heute hat sich bestätigt, dass der Zeitpunkt für die Gartenarbeiten und die Wintervorbereitung gestern genau richtig getroffen war. Denn der Nachtfrost war deutlicher als zuvor in diesem Herbst und die fast schon klirrende Kälte hielt den ganzen Tag an. Auch die letzten Baumblätter sind dem Frost jetzt zum Opfer gefallen und die bereits entfernten Pflanzen hätten unter dieser Kälte sicher die letzte Lebenskraft verloren. So haben wir den Samstag gut genutzt, um an diesem Sonntag etwas Freiraum für anderes zu haben, was liegengeblieben war, diesmal mit weniger körperlicher Anstrengung. Atmosphärisch war das heute ebenfalls passend für den Gedenktag, dem bereits 1920 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ins Leben gerufenen Volkstrauertag. Für uns immer wieder ein Anlass, uns in deutscher Perspektive an die geschichtlichen Wurzeln und heutigen Ausformungen der Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Terror zu erinnern.

Kommentar hinterlassen

Die symbolische Baumpräsenz fehlt nie

Der November macht seinem typischen Charakter alle Ehre. Bei so viel nasskalter und lichtloser Ungemütlichkeit fällt es leicht, die ganze Konzentration auf die Projektarbeit zu lenken. Mit gutem Erfolg. Ich hoffe, diesen herbstlichen Übergang produktiv und kreativ nutzen zu können. Denn die Energien, die sonst von außen auf uns einströmen, müssen nun von innen hervorgeholt werden. Dieser Sommer sollte uns genügend Reserven zurückgelassen haben, um das zu realisieren. Dann ohne die lebendige Energie der Bäume und eher gestützt auf ihre symbolische Präsenz, auf die wir nie verzichten müssen.

Kommentar hinterlassen

Symbolische Wärme

Eigentlich schön, dass ich dieses Wochenende einmal ganz dem Garten und verschiedenen Früchten und Blüten widmen kann, die ich selbst herangezogen habe. Jedenfalls zum Teil, denn auch eine Menge Projektarbeit wartet darauf, weitergeführt zu werden. Chilis und Strohblumen kommen stehen in jedem Fall auf dem Programm, zumal die avisierte Holzarbeit diesmal nicht stattfindet. Bei der nassen Witterung ist mir das eigentlich recht. So freue ich mich auf einige kreative Arbeiten, die meine derzeit auf dem Technischen liegenden Schwerpunkte ergänzen und einen guten Ausgleich bilden. Sie werde auch helfen, etwas symbolische Wärme der äußeren Kälte entgegenzusetzen.

Kommentar hinterlassen

Jahreszeitliche Abhängigkeiten

Mir scheint, die Menschen haben mit dem schon fühlbaren Herbst bzw. dem erkennbaren Umbruch der Jahreszeit zu kämpfen. Solche Umstellungsprobleme äußern sich meist in besonders ausgeprägten Verzögerungen, Unentschlossenheit, der Tendenz, die Dinge lieber noch aufzuschieben, v. a. weiter reichende Entscheidungen. Wenn es dann irgendwann wieder flüssiger wird, ist auch die Jahreszeit angekommen und nicht mehr im Übergang. Ein weiteres Anzeichen für unsere Abhängigkeit vom jahreszeitlichen Zyklus, der oft nicht bewusst, aber doch sehr wirksam sein kann. Die Bäume als Spiegel der eigenen Persönlichkeit und als starkes Symbol ganzjährig präsent zu haben, ist für mich eine große Bereicherung. Allein die täglichen Baumtagebucheinträge stellen das schon sicher. Denn gerade die beschriebene Abhängigkeit ist dann relativiert und ich kann mich den tiefer gehenden und sehr vielgestaltigen symbolischen und ästhetischen Ebenen nähern und diese kreativ verarbeiten, die sich in der Beschäftigung mit den Bäumen wie von selbst eröffnen.

Kommentar hinterlassen

Symbolik: Hölzer vs. Bäume

Das war ein produktiver Vorwochenendtag. Diese Routine, mit der Holzarbeit am Freitagnachmittag zu beginnen, manchmal auch schon am Donnerstagnachmittag, hat sich in den letzten Monaten bewährt. Meist ist es so bei überschaubaren Arbeiten möglich, den Auftrag bis Samstagabend abzuschließen. Für mich ist das jedes Mal ein runder Abschluss der Arbeitswoche, der besonders im Sommer mit der Möglichkeit, draußen zu arbeiten, einen gleichzeitig anregenden und erholsamen Charakter annimmt. Ganz anders als das Arbeiten bei künstlichem Licht, das zwischen Oktober und April in der Regel unvermeidlich ist. Das ist dann eher die Zeit des meditativen Arbeitens, während der die symbolische Stärke der Hölzer in den Vordergrund rückt. Jetzt aber sind es die Bäume, die während des Bearbeitens ihres Holzes präsenter sind. Eigentlich eine schöne Abwechslung, die mir die Jahreszeiten bescheren.

Kommentar hinterlassen

Tief im Menschsein verwurzelt

Rechtzeitig zum Wochenende kam doch wieder ein Auftrag für Holzarbeiten. Mir scheint, dass das dem Freizeitrhythmus der Menschen entspricht. Und es ist auch kein Wunder, ist Symbolisches für viele doch eher etwas, dem man sich widmet, wenn alles andere abgearbeitet und bewältigt worden ist. Eine Art Luxus, für viele, wie gesagt. Ich selbst kann mir den Alltag ohne diesen Blick aufs Symbolische, in der Kommunikation vor allem, eigentlich nicht vorstellen. Meine eigenen Äußerungen sind stark vom Symbolischen geprägt und kitzeln nicht selten auch auf Symbole bezogene Äußerungen bei anderen hervor. Eine Art Spiel, und für mich sehr schön, wenn sich andere darauf einlassen und ebenfalls Freude daran haben. Das ist es nämlich, worum es bei meinen Baumprojekten eigentlich geht. Die Bäume sind in erster Linie Symbole für etwas, das tief in unserem Menschsein verwurzelt ist.

Kommentar hinterlassen

Die Motivation des Zeitlosen

Es ist gerade das Zeitlose und so gar keiner Mode Unterworfene, was ich an der Auseinandersetzung mit den Bäumen, ihrer Symbolik und Ästhetik so schätze. Deshalb freut es mich besonders, wenn „alte“ Bekannte oder Auftraggeber manchmal nach Jahren wieder Kontakt aufnehmen und mir von zurückliegenden Erlebnissen und Einschätzungen erzählen. Das zeigt mir, bei rein inhaltlichen Themen wie auch bei den Erzeugnissen der Wunschbaum-Manufaktur, dass diese Dinge die Gemüter und Seelen bewegen und tatsächlich Wirkungen hinterlassen. Eine schönere Motivation, die Projekte weiterzuverfolgen und möglichst zu optimieren, kann ich mir nicht vorstellen.

Kommentar hinterlassen

Mit Sinn für den Feiertag

Überwiegend sonnig war dieser Pfingstfeiertag am Ende doch noch, wenn auch mit gewittrigem Grundton. Ich finde, zu Pfingsten gehört die Sonne, jedenfalls, wenn man einen Sinn für Feiertage hat und sie anders empfindet als normale Sonntage. So fand ich es auch passend, M. an diesem Tag erneut zu besuchen. Denn ein Feiertag, der das Gemeinschaftserlebnis feiert und das Zusammenkommen symbolisch transformiert macht als One Man Show dann doch keinen Sinn. So war es eine Mischung zwischen ruhiger Kontemplation, konzentrierter Arbeit und dem in der Familie erlebten Feierlichen des Tages, das meine heutigen Eindrücke bestimmt hat.

Kommentar hinterlassen

Natürliche Unterstützung

Wir sind sehr froh, dass M. den heutigen Eingriff gut überstanden hat und die Prognosen von denen, die sich auskennen, recht positiv aussehen. Das ist eine gute Grundlage, auch wenn die nächsten Wochen sicher nicht ganz leicht werden. Bei den Fahrten dorthin und zurück passieren wir diese sagenhafte Allee blühender Rosskastanien, die so wunderbar das Typische dieser Jahreszeit ausdrücken und für Aufbruch und Energie des Vegetabilen stehen. Das Symbolische dessen für unser eigenes Wahrnehmen und unsere eigene Verfassung ist dann umso stärker und wirksamer, je größer der Bedarf nach Kompensation und Stärkung ist. So fügen sich die äußeren Entwicklungen der natürlichen Umwelt mit unseren menschlichen, ganz individuellen Veränderungen und Krisen zu häufig stärkenden Zusammenhängen, die uns die Natur als guten Freund und Unterstützer offenbaren.

Kommentar hinterlassen

Rosenbogen und Baumallee

Für die Arbeit im Garten war dieser Samstag nicht gemacht. Und auch Holzarbeit stand ausnahmsweise einmal nicht auf dem Programm. Aber ganz ohne das Hauptfreizeitthema des Frühlings ging es denn auch heute nicht. So hat uns nach anderen Wochenenderledigungen der Weg einmal mehr zum Baumarkt geführt, um den vor Wochen schon ausgesuchten Rosenbogen zu kaufen. Der hat sich auch beim zweiten Betrachten als sehr schön herausgestellt, außerdem leicht zusammenzubauen und recht kostengünstig. Einzig offen ist noch die Frage, ob an dem gedachten Standort die Installation unproblematisch ist, ob wir nicht Symmetrieprobleme bezüglich der Sitzbank bekommen, über der der Bogen verlaufen soll. Das könnte noch einige Tüftelei bedeuten. Aber V. scheint durchaus daran interessiert. Deshalb denke ich, werden wir das Projekt am nächsten sonnigen Wochenende in die Tat umsetzen. Ob tatsächlich Rosen über den Bogen klettern werden, scheint unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher werden wir uns um zwei Exemplare einer anderen Kletterpflanze bemühen, die links und rechts gepflanzt, sich tatsächlich am Scheitel des Bogens irgendwann treffen könnten. Das erinnert mich an Gotik und an die Nachahmung der gotischen Gestaltungsidee in den heiligen Hallen eng stehender Baumalleen.

Kommentar hinterlassen

Die nächsten Schritte im Frühlingsgarten

Vielleicht ziehen wir in diesem Jahr die Rund ums Haus Frühjahrssäuberung schon etwas vor. Das bietet sich an, da der Samstag schönes, sonniges Wetter verspricht. Und wenn die traditionelle Osternacht tatsächlich nicht stattfindet, steht dem auch planerisch nicht wirklich etwas entgegen. Im Gegenteil, Auferstehung und Neuanfang durch symbolisches Aufräumen der letzten Winterreste passen eigentlich gut zusammen. Auch wenn wir das schon einige Male so hatten, dass nämlich kurz nach der Säuberungsaktion das Wetter wieder ungemütlich wurde und wir erst einmal die Eröffnung der Gartensaison verschieben mussten. Vorbereitet wäre es dann aber schon einmal. Und die ersten Schritte unserer Pflanzaktivitäten haben wir ja auch schon hinter uns. Das fügt sich ganz gut zusammen. Ich freue mich, dass die gesäten Pflanzen sich inzwischen überwiegend vital zeigen. Demnächst kann für einige Aren der nächste Schritt, nochmaliges Umtopfen oder auspflanzen in die Gartenerde folgen. Dann werden auch die Gartenbäume so weit sein, ihre Blätter aufzufalten und erneut Substanz zuzulegen. In diesem Jahr bin ich recht sicher, dass es für die Bäume gut läuft. Anders als die Nadelbäume im Wald dürften unsere Gartenlaubbäume die Hitze des Vorjahres gut überstanden haben. Zurückgeschnitten haben wir sie auch soweit, dass ihre Form nicht aus den Fugen gerät und sie sich mit zu viel Ästen auch nicht selbst überfordern beim nächsten Wachstumsschub.

Kommentar hinterlassen

Sparsame Palmzweige in diesem Jahr

Ostern ist nun schon im täglichen Gespräch präsent. Vielleicht sind wir dem Feiertag in diesem Jahr wieder näher als in den Jahren zuvor. So dass er eine tiefe, in der gesamten Lebensgeschichte fußende Bedeutung entfaltet. Auch M. hat wie wir alle besondere Freude an all den vorösterlichen Traditionen, Themen und Dekorationen, die das Fest mit Inhalt und Emotion verknüpfen. Und eine Reihe verschiedener Ostergrußkarten mit österlichen Motiven der letzten Jahre habe ich auch schon vorbereitet. Es bleibt gerade noch eine Woche, diese Grüße auf den Weg zu bringen. Ein Projekt, das v. a. M. maßgeblich mit Leben füllt, bei dem ich meine Unterstützung anbiete. Da im Vorjahressommer der Buchsbaumzünsler so radikal und flächendeckend zugeschlagen hat, war es zum ersten Mal, seit ich denken kann, nicht möglich, Palmzweige für den Palmsonntag abzuzweigen. Bei den wenigen noch verbliebenen Ästchen wäre das einem endgültigen Kahlschlag gleichgekommen. So sind wir auf dem Rückweg von M. bei P. M. vorbeigefahren, der einen zwar ebenfalls gebeutelten, aber noch etwas ausladenderen Buchsbaum im Garten hat. Von dem konnten wir zumindest einen kleinen Bund einzelner Zweigchen schneiden. Viel weniger als sonst, aber wir würden es schon als Verlust wahrnehmen, am Palmsonntag keine Zweige segnen lassen zu können, die uns das ganze Jahr über an den Türkreuzen begleiten und uns die christliche Lebens- und Siegessymbolik in Gedächtnis und Seele rufen.

Kommentar hinterlassen

Lebensnahe Symbolik

Ganz gut, dass in der Zeit vor Ostern die Holzarbeit zurückgefahren ist. Bei der vielen Projektarbeit und anderen kreativen Arbeiten wäre es auch zu gedrängt. Und trotz der immer willkommenen Abwechslung und erdenden Handarbeit muss auch dafür eine gewisse Grundverfassung und ein minimaler Zeitrahmen offen sein. Das ist aber zurzeit eher nicht der Fall. So freue ich mich, dass globale Stimmung, jahreszeitlich typische Witterung und die Aufmerksamkeit auf die Symbolik der Bäume wieder im gleichen Schritt gehen. Eine schönere lebensnahe Symbolik kann ist kaum vorstellbar.

Kommentar hinterlassen

Die Stärke zeitloser Themen

Es ist schön, dass auch in den Tagen vor Fastnacht noch Anfragen auf mich zukommen, die sich mit der Symbolik und Energie der Bäume befassen. Das ist nicht selbstverständlich, lieben die Menschen doch erfahrungsgemäß jede Form der Ablenkung, wozu gerade die Fastnachtstage einladen. Aber es ist eben die Stärke zeitloser Themen, dass sie für die, die eine grundsätzliche Affinität besitzen, eben auch in äußerlich abgelenkten Umfeldern eine Rolle spielen können. Wenn Anfragen in solchen Zeiten kommen, freut mich das besonders, weil es den Kern dessen, worum es eigentlich bei den Wunschbaum-Projekten geht, in deutlicher Weise hervortreten lässt.

Kommentar hinterlassen

Echte Lebensthemen bleiben immer relevant

Ein sehr nettes Gespräch über die bewusste Erfahrung der Bäume, ihre Energie, Ausstrahlung und Symbolik hatte ich heute. Es ist schön und bestätigend, dass bestimmte Themen nie ihre Aktualität und Relevanz verlieren: Echte Lebensthemen eben, zu denen die Auseinandersetzung mit den Bäumen zweifelsfrei zählt. In Folge der jüngsten Anfragen wird mich auch dieses Wochenende die Holzarbeit fest im Griff haben und die Lebensbäume des Baumkreises werden dabei eine Doppelbesetzung erfahren. Ich freue mich darauf auch, weil mit ca. 15 Grad Celsius zumindest das Temperaturniveau des kommenden Frühlings zwischenzeitlich erreicht sein wird.

Kommentar hinterlassen

Zusätzliche Energien freisetzen

Die Klassiker unter den Holzarten beschäftigen mich am Anfang dieses Jahres. Heute waren es die Esche und die Kastanie, beides Arten, die sich schon im Vorjahr bei den Anfragen gehäuft hatten. Und demnächst ist es die Ulme und der Apfelbaum, die in jüngster Zeit in den Hintergrund getreten waren. Es ist eigentlich nicht erkennbar, warum sich in bestimmten Zeitphasen spezielle Hölzer und Kombinationen konzentrieren. Feststellen kann ich aus langjähriger Beobachtung aber, dass die Nachfrage und die konkreten Anfragen nach Lebensbaum- und Partner-Armbänder mit globalen Stimmungen korrelieren. Die Menschen müssen grundsätzlich empfänglich sein, es müssen noch Energien frei sein, um sich auf das Symbolische einzulassen. Deshalb war es auf diesem Gebiet auch sehr still in Hochzeiten der Finanzkrise und auch in anderen Phasen, die durch Negativmeldungen der wirtschaftlichen Konjunktur geprägt waren. Wenn die Mindestvoraussetzung aber erfüllt ist, dass der Kopf noch ein Stück weit frei ist, dann kann die starke Symbolkraft der Bäume auch zusätzliche Energien freizusetzen helfen. Das erkenne ich schon bei den Anfragen selbst und zusätzlich im Nachhinein, durch unterschiedliche Rückmeldungen und Kommentare. Es ist schön, bestätigt zu sehen, dass die Wunschbaum-Projekte im Alltag der Menschen eine aufbauende und motivierende Rolle spielen können.

Kommentar hinterlassen

Zeitlose Symbolkraft der Bäume

Vor dem lange geplanten Unterhaltungshighlight morgen bin ich mit der kreativen Arbeit gut vorangekommen. Scheint so, dass dieser Winter einen geeigneten Rahmen für intensives Arbeiten bereitstellt, auch weil es so wenig gibt, was ablenken könnte. Kommunikativ sind diese Wochen eher dünn, denn wirklich angekommen sind die Menschen noch nicht in diesem neuen Jahr. Gut, wenn es dann genügend Überhängendes vom Vorjahr gibt, das neue Kommunikation nicht erfordert. Es freut mich aber, dass trotzdem das Interesse an den Wunschbaum-Projekten für die Jahreszeit ungewöhnlich ausgeprägt scheint. Aber das Bedürfnis nach dem Essenziellen, das uns die Bäume in so unvergleichlicher Form vermitteln können, das ist eben zeitlos und gerade nicht von Jahreszeiten und Wetterkapriolen beeinflusst.

Kommentar hinterlassen

Zwischen Natur und Symbolik

Die winzige Anzeige in der neuen Zeitschrift scheint tatsächlich Menschen auf die Wunschbaum-Manufaktur aufmerksam zu machen, die sonst nicht zu dem Angebot gestoßen wären. Damit erreiche ich bestimmte Menschen, die für die Themen der Wunschbaum-Projekte offen sind. Vielleicht nicht von der Seite der expliziten Naturfreunde, aber doch von solchen, die ein Gespür für und auch ein Bedürfnis nach Symbolik haben, sofern Sie sich an starken Archetypen orientieren, zu denen der Baum zweifelsfrei gehört. Für mich ist das spannend und hilft, die Arbeit der Manufaktur weiterzuentwickeln. Denn aus verschiedenen Rückmeldungen und Anfragen erweitert sich immer wieder das Spektrum dessen, was sich mit den symbolischen Formen der Armbänder verbinden lässt und welche Motivationen für das Tragen oder Verschenken möglich sind.

Kommentar hinterlassen

Vegetative Kompensation

Das ungemütliche Wetter und die Lichtarmut führen die Menschen jetzt wieder öfter auf die verschiedenen Wunschbaum-Seiten. Ich merke das an mehr Rückmeldungen und Reaktionen. Es ist eine Beobachtung, die ich schon seit Jahren immer wieder mache: Je unwirtlicher es da draußen wird, je weiter wir von den realen Bäumen und ihrer grün saftigen Lebendigkeit entfernt sind, desto größer wird das Bedürfnis nach symbolischen Pendants. Man braucht dieses Spiegeln in der Kraft der sprießende, wachsenden und fruchtenden Vegetation oder erinnert sich mit Hilfe von Symbolen und Formen eben daran, wie es im Frühjahr und Sommer war und wieder sein wird. Das ist schön zu beobachten und auch für mich eine zusätzliche Motivation.

Kommentar hinterlassen

Weihnachtszeit und Jahreswechsel

Die Hochzeit der Weihnacht hat eigentlich erst Halbzeit. Aber viele sehen Weihnachten schon zurückliegend. M. und ich bedauern das sehr, weil mit dieser Einstellung vieles von dem Geist der Weihnachtszeit sich auch zu verflüchtigen scheint. Das kann uns aber nicht wirklich davon abhalten, zumindest die Tage bis zum Dreikönigstag als wichtigen Teil der Weihnacht zu verstehen und auch so wahrzunehmen. Zuhause, mit der opulenten weihnachtlichen Dekoration, ist das ohnehin gegeben. Wir pflegen die Gedanken aber auch in der Kommunikation wie in der privaten Lektüre. Rudolf Steiners auf Weihnachten bezogene Beiträge gehören für mich dazu, aber auch viele zeitgenössische Wort- und Bildbeiträge, die Sinn, Symbolik und Ästhetik der Weihnacht in immer wieder neuen Formen darstellen und damit für den Alltag greifbar machen. Unser Baum wird sicher noch länger als eine Woche in seiner Ecke stehen, in all seiner Pracht. Und mit ihm die schönen vegetabilen Symbolformen, wie sie mit Stechpalme und Tannenzweig zum Beispiel in diesem in einer Vase arrangierten Gesteck Ausdruck finden. Die Tage scheinen nicht lang genug, um alles, was in diesen Formen und symbolträchtigen Arrangements steckt, in seiner ganzen Tiefe aufzunehmen und zu verarbeiten. Ich versuche es dennoch so umfangreich und weitgehend, wie es mir nur möglich ist. Für mich das wohl Wichtigste, das ich zwischen den Jahren und zur Vorbereitung des neuen Jahres überhaupt tun kann.

Weihnachtliche Dekoration mit Stechpalme und Tannenzweig
Kommentar hinterlassen