Den Garten für die neue Saison in Szene setzen

Die Rund-ums-Haus-Frühjahrssäuberungsaktion habe ich heute schon einmal vorbereitet. Wenn ich mit dem Hochdruckreiniger den Algenbelag, Schmutz und Moos von den Waschbeton- und Fliesenböden entferne, gibt’s vorher jede Menge aufzuräumen und zum Abspritzen bereitzustellen. Und da das Ganze ziemlich zeitaufwändig ist, habe ich diesen Teil eine Woche vorher erledigt. Denn wenn das Wetter mitspielt, will ich den eigentlichen Frühjahrsgartenputz am kommenden Samstag realisieren. Bei der Gelegenheit habe ich auch die verschiedenen Pflanzgefäße für Blumen, Stauden und Gemüse entweder zum Säubern bereitgestellt, von vorjähriger Erde befreit oder mit gesiebter Erde vom Vorjahr schon einmal vorausgefüllt. So spare ich es mir, die gesamte Erde neu einzukaufen, und wenn man sie von den stark verwurzelten Teilen trennt, ist vieles von der Erde noch gut verwendbar und kann mit ganz frischer vermischt werden. Mir scheint, mit der Arbeit heute, zu deren Auftakt ich das Moos von unserer transparenten Überdachung gekehrt und die Regenrinne der Überdachung gesäubert habe, ist der erste größere Schritt in die Gartensaison getan. Wenn das Frühlingswetter länger so schön bleibt, wird es uns auch leichtfallen, den Garten und die Blumen rund ums Haus für diesen Sommer in Szene zu setzen.

Frühlingsbeobachtungen vor Beginn der Gartensaison

Wieder so ein toller Frühlingssonnentag. Wenn auch von der tatsächlichen Sonnenstrahlung her etwas weniger als gestern, hat man das auf Grund der wohligen Wärme doch nicht bemerkt. Gefühlt war das der bisher schönste Frühlingstag. Trotz der vielen Aufgaben und ziemlich viel ruheloser Geschäftigkeit weiß ich dieses angenehme Setting doch sehr zu schätzen. Und die vegetabilen Veränderungen, die man selbst auf mit dem Auto gefahrenen Strecken durchaus bewusst wahrnehmen kann, entgehen mir natürlich nicht. Im Gegenteil macht das Laune und weckt die Vorfreude auf die Gartensaison, die bei uns meist mit der Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion eingeleitet wird. An diesem Wochenende wird das noch nicht möglich sein. Aber vielleicht ist ja das kommende für diese Aktion geeignet, jedenfalls wenn es sonnig und warm genug dafür sein wird. Nach den ersten Erfolgen beim Großziehen meiner immer wieder schwierigen Chilipflanzen werde ich mich dann auch wieder mehr mit den Gartenbäumen und den Blumen und Stauden im Garten auseinandersetzen.

Hochsommerlich Erfreuliches

Ein Einundzwanzigster im Sommer. Er war nicht spektakulär, aber doch ohne Brüche und außerdem mit einigen kleinen Erfreulichkeiten. Das ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich, deshalb bin ich für solche Tage sehr dankbar. Die Hitzetage machten heute keine wirkliche Pause, auch wenn die Temperatur im Vergleich etwas niedriger war. Aber die schwüle Wärme der Luft ist geblieben und deutet eine Verlängerung dieser Hochsommerperiode an. Tatsächlich haben einige Stauden im Garten gelitten, bis dahin, dass sie vermutlich eingehen. Oder keine dekorativen Früchte tragen werden, wie wir das bei den Physalis erwarten. Andere sind etwas weniger weit fortgeschritten, deutlich zum Beispiel an den mickrigen Früchten des Pfirsichbaums zu erkennen, dem es einfach nur an ausreichend Wasser fehlt. Denn Pfirsiche trägt er genügend, nur sind sie für die Zeit noch zu klein. Nun hoffe ich, dass wir die meisten Pflanzen sicher über diese Zeit bringen und dass uns das Regenwasser nicht komplett ausgeht. Der Vorrat aus dem ausgepumpten Tank reicht noch eine Weile, aber dann muss doch wieder Nachschub kommen.

Vorösterliches Reinigungsritual

Es hat bei uns Tradition und ist für uns auch ein Teil des Frühlingserlebens, wenn wir das Gartenareal, sprich alles, was daran nicht Erde und Pflanzen ist, zum Auftakt der Gartensaison reinigen. All die Algen, das Moos, die Verschmutzungen in Ritzen, Rillen und Fugen, auf Platten und Fliesen machen immer viel Arbeit. Dieses Jahr war zusätzlich die transparente Überdachung dran. Wegen der Schräge und der glatten gewellten Oberfläche der Kunststoffplatten eine ziemlich fragile Angelegenheit, die ich überwiegend sitzend ausgeführt habe, auch das mit geeigneten Sicherungsmaßnahmen. Aber alle paar Jahre muss das sein, wenn die Überdachung nicht völlig undurchsichtig, weil von Algen und Schmutz bedeckt, werden soll. Die Hälfte des übrigen „normalen“ Programms konnten wir anschließend auch noch realisieren. Und der Rest folgt dann in Kürze. Jedenfalls konnten wir in dem gereinigten Teil nun endlich die Gartenmöbel arrangieren. Jetzt kann die Saison beginnen. Die selbst gezogenen Sonnenblumen habe ich von der Pflanzschale nun auch schon umgesetzt in die vorbereiteten Blumentöpfe. Obwohl ich einige schon an die Nachbarin verschenkt habe, sind es dennoch sehr viele Einzelpflanzen geworden, so dass ich noch weitere Töpfe ergänzen musst. Zwei kleine Wunderbäumchen sind auch schon dabei, ich hoffe, weitere werden folgen. Denn dann sind die beiden markantesten Stauden für den Sommergarten schon gesichert. Und ich kann mich auf meine Nutzpflanzen, die Chilis, konzentrieren. Und auf die Strohblumen, die allerdings bisher noch nicht ausgesät sind, da die Samen noch nicht eingetroffen sind. Noch einiges zu tun, bevor die Sommergartenarbeit in ihre Hauptrunde geht.