Fast schon an das Spätsommerwetter gewöhnt

Der Montag war nicht mehr ganz so strahlend sonnig, aber immer noch warm. Und so soll es noch einige Tage weitergehen. Gut, weil wir uns jetzt wieder daran gewöhnt haben. Aber ich war auch wieder ganz in die Projektarbeit eingetaucht, kaum dass die Woche begonnen hat. So waren die Eindrücke von außen für mich heute nicht so dominant. Die Überlandfahrt morgen wird das sicher wieder ändern. Dann geht’s durch die nahe Baumlandschaft, aber etwas weiter als gewöhnlich, und auch auf einer seltener gefahrenen Strecke, die immer wieder reizvoll erscheint. Mal sehen, wie die Jahreszeit im Spiegel der Bäume mir auf dieser Strecke entgegentritt.

Erlebnisreicher Spätsommerausklang bei traditionellem Marktbesuch

Das für Ende September traumhaft zu nennende Spätsommerwetter hat zu dem Ausflug geradezu eingeladen. Jedenfalls wenn er nicht ohnehin geplant gewesen wäre, zumal die Wiederbelebung der Trödelmarkttradition in N. letztes Jahr schlagartig alle Fans dieses Marktes nach Jahren der Pause wieder auf den Plan gerufen hat. Sehr schade, dass M. nicht mitgefahren ist, anders als wir das gedacht hatten, aber immerhin konnten wir nachher von unseren Eindrücken erzählen, so dass auch M. ein Stück weit daran teilhaben konnte. Super angenehmes Klima bei viel Sonne und nicht ganz so schweißtreibender Temperatur haben schon die Fahrt hin und zurück zu einem entspannenden Erlebnis gemacht. Aber gerade der Gang über den Markt ist einfach eine schöne und recht seltene Gelegenheit, Gemeinschaftsgefühl bei gleichartigen Interessen zu erleben und dabei einigen Bekannten und vielen Fremden zu begegnen, mit denen uns dann einfach die gemeinsame Teilnahme verbindet. Zwischendurch konnte ich sogar ein bisschen Baum-Wissen loswerden – aber nur weil ich gefragt wurde, u. a. zu den Linden und zum Efeu – aber das war heute nur ein Nebenthema während dieses als so erleichternd empfundenen Markterlebens.

Plangemäße Gartenarbeit und der letzte Efeurückschnitt

Der gestern ins Auge gefasste Plan ließ sich umsetzen. Nur habe ich den Rückschnitt des Efeus, den letzten für dieses Jahr, auf den frühen Nachmittag verschoben. Der Vormittag war dem Kuchenbacken und Kochen gewidmet. Und dass der Efeubewuchs unserer Einfahrt-Mauer nun wieder gut gestutzt erscheint, ist mir eine Beruhigung, nachdem seitlich zahlreiche Triebe herausgeragt hatten. Außerdem war es jetzt der richtige Zeitpunkt. Neue Triebe sind eher nicht mehr zu erwarten, weil die Sonn künftig spärlicher wirkt und weil nach einem solchen Rückschnitt ohnehin erst einmal eine Pause eintritt. Natürlich habe ich vor dem Schneiden mit der Akku-Heckenschere die besonders langen Triebe per Hand abgeschnitten und sie M. in Bündeln bereitgelegt. Dass wir sie in Kränze einbinden, ist eher unwahrscheinlich. Aber sie lassen sich einfach in schlanken Vasen mit Wasser arrangieren und bringen ein Stück vegetabiler Ewigkeitssymbolik ins Haus. Mit der Gartenarbeit heute haben wir einen weiteren Schritt in Richtung einer Endphase der diesjährigen Gartenarbeit getan. Natürlich aber steht noch das Zusammentragen der riesigen Laubberge bevor, die im Laufe des Oktobers und Novembers v. a. vom Walnussbaum, Feigenbaum, dem Ginkgo und den Gleditschien zu erwarten sind. Aber das hat dann schon etwas vom Jahresabschluss – zumindest in Kategorien des Gartenjahres gedacht.

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Unverhoffte Spätsommer-Aktivitäten

Es ist toll, Ende September diesen ungewöhnlichen Spätsommer zum Herbstbeginn zu erleben. Und vor allem, noch einige solche Tage vor sich zu haben. Neben meiner intensiven Projektarbeit mit viel Technik kann ich gegen Abend immer noch etwas Erdendes anfügen. Heute war es das Kleinschneiden und zum Trocknen Auslegen meiner im Laufe der Woche gepflückten Chili-Schoten. Und natürlich das vorherige Extrahieren der nach Sorten getrennten Samen zur Vorbereitung der kommenden Saison. Aber auch der Blick in den Garten gehört zur täglichen Routine, die mich zu dem Vorhaben gebracht hat, an diesem Wochenende den letzten Rückschnitt des Efeus für dieses Jahr anzugehen. Das Wetter wäre geeigneter denn je, und die Triebe sind zwar inzwischen schon zahlreich herausgeschossen, aber doch noch überblickbar, so dass sich die Aktion in Grenzen halten sollte. Wäre schön, wenn wir auf dem Weg noch etwas von der herbstlichen Landschaft zumindest im häuslichen Umfeld miterleben können.

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Ein letztes Aufbäumen des Sommers

Eigentlich freue ich mich auf die technischen Aufgaben, die in den nächsten Wochen den Arbeitsschwerpunkt ausmachen werden. Das ist herausfordernd, profitiert von guter Konzentration und passt insofern zu Rückzugszeit, die jetzt beginnt. Weniger Aufenthalte draußen, mehr Orientierung nach drinnen und auch personenbezogen nach Innen. Das ist ein Setting, das letztlich von den im Schnitt kühleren Tagen provoziert wird und das uns durch die Farben des Herbstes, wie sie uns in den herbstlichen Baumkronen begegnen, ein Stück weit erleichtert und versüßt wird. Es ist, wie wenn die schwindende Wärme der Luft durch die Wärme des Farbspektrums in der Natur ausgeglichen würde. Aber bevor wie das deutlich in uns aufnehmen, steht erst noch ein letztes Aufbäumen des Sommers an diesem Wochenende bevor. Fast 30 Grad, geradezu unglaublich für Ende September. Aber natürlich auch eine super Voraussetzung für Ausflüge, wie sie z. B. zum traditionellen Trödelmarkt in N. in Aussicht stehen.

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Wenn Tag und Nacht gleich und das Wetter trotzdem noch sommerlich ist

Die Wetterankündigungen haben sich tatsächlich bewahrheitet. Damit konnten wir nicht unbedingt rechnen, haben wir in diesem Jahr doch schon so viele Überraschungen beim Wetter erlebt. Aber diese ausgedehnte Spätsommerphase, und das noch um die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche herum und über diese hinaus, die ist schon bemerkenswert und so schon länger nicht mehr beobachtet worden. Ich freue mich für mein asiatisches Chiligemüse, das endlich einmal ein standesgemäßes Klima in seiner Reifezeit erlebt. Und natürlich freue ich mich über den spürbaren Auftrieb, den das für uns Menschen bedeutet, wenn schon sonst nicht viel Motivierendes zu erleben ist. Ich bin gespannt, ob wir weiterhin Kontinuität erleben, oder vor dem hoffentlich licht- und blattfarbenreichen Oktober doch noch ein schmuddeliges Tief zu erwarten ist. Unverhofft Positives könnten wir aktuell wirklich gut vertragen.

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Vom Altweibersommer zum goldenen Oktober

Ich hätte nicht gedacht, dass der Spätsommer in einer typischen Altweibersommer-Variante so lange anhalten würde. Das ist doch sehr wohltuend, von dem krassen Wechsel zwischen frostigen Nachtemperaturen und den schon fast wieder sommerlichen Phasen am Tage einmal abgesehen. Tatsächlich soll es jetzt bis zum Wochenende täglich noch ein bisschen wärmer werden, in unserer Region. Gute Aussichten also für den ins Auge gefassten Ausflug zum Trödelmarkt am Sonntag. Der Besuch dort hat Tradition bei uns und wird immer wieder herbeigesehnt, gerade weil der Markt im Vorjahr nach jahrelanger Pause endlich wieder stattgefunden hat. Und bei wirklich sonnenreicher und nicht zu kühler Witterung ist das immer ein Erlebnis. Ich hoffe, M. wird mitkommen können und sich bis dahin etwas mehr stabilisiert haben. Das könnte ein Jahr werden, in dem der Altweibersommer nahtlos in einen goldenen Oktober mit echtem Herbstlaub und den entsprechenden Herbstfarben der Baumkronen übergeht.

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Stunden möglicher Gelassenheit

Es ist schön, dass die Sonne wenigstens in kurzen Phasen herauskommt und dann gleich gleißend strahlt. Das vermittelt kurze Anmutungen von goldenem Oktober und hebt die Stimmung. Das Themenfeld Spätsommer, Herbst und Erntezeit, v. a. die Obsternte und all die häuslichen Aktivitäten drumherum, das Marmeladekochen, Kuchenbacken, Obst einmachen, Wein und Viez herstellen, war auch heute im Gespräch mit Bekannten wieder präsent und hat breiten Raum eingenommen. Etwas, was für viele in unserer Region identitätsstiftend wirkt und mit dem viele einfach etwas zu tun haben, was sie beschäftigt und auch erfreut. Es ist gut und schön, das solche Gespräche noch möglich sind. Sie vermitteln das beruhigende Gefühl von Normalität Stunden möglicher Gelassenheit, wo sonst nur Anspannung und Krisendenken dominieren.

Gartengrün und Gartenbäume zwischen Sommer und Herbst

Das ist mit dem zwischenzeitlich satten Regen natürlich ein ideales Wachstumswetter, zumal die Restwärme des Spätsommers noch nicht ganz verflogen ist. Man kann beobachten, wie das Grün sich fast täglich mehr Raum greift und einem letzten Höhepunkt entgegenstrebt. Auch der Efeubewuchs auf unserer Mauer und über der Grotte ist in den letzten Wochen wieder explodiert und hat lange neue Triebe gebildet, die von der Mauer abstehen und demnächst wieder zurückgeschnitten werden müssen. Dann wahrscheinlich das letzte Mal für dieses Jahr. Und auch bei den Obstbäumen geht jetzt alles dem Abschluss der Saison entgegen. Nur die Äpfel sind noch nicht ganz so weit. Die Nashi-Birnen können noch einige weitere Tage zum Ausreifen gebrauchen. Und bei den Feigen weiß man eigentlich nie. Die bewegen sich manchmal wochenlang überhaupt nicht. Und dann finde ich bei genauerem Hinsehen doch noch einzelne, dann sogar sehr große und wohlschmeckende dicke Feigenfrüchte, über die sich M. besonders freut, weil es sich um Früchte des persönlichen Lebensbaums handelt. Aber auch nach dem Abschluss der Baumobstsaison ist von den Gartenbäumen und denen in freier Baumlandschaft noch viel Anregendes zu erwarten. Vor allem ein möglichst typischer, farblich kontrastreicher und farbgesättigter Baumherbst wäre schön. Noch schön, wenn der mit milder Temperatur und viel Licht begleitet ist. Dann nämlich kommen die Herbstfarben erst richtig zur Geltung, und nur dann kommt die ungebremste Herbststimmung in ihrer positiven, lebensfrohen Ausformung zur Geltung.

Ein ausgefüllter Baum-Einundzwanzigster

Eigentlich wieder gut, dieser Einundzwanzigste, weil ich einiges abschließen und konzentriert an anderen Projekten weiterarbeiten konnte. Außerdem hatte ich Nachmittag wieder Gelegenheit, kunsthandwerklich zu arbeiten. Und damit den Baumarten des keltischen Baumkreises und der Symbolik der Lebensbäume erneut zu begegnen. Das ist immer wieder spannend, auch nach ca. 25 Jahren, die ich mich schon mit dem Themenfeld beschäftige. Auch Baumobst war wieder ein Thema an diesem wieder sonnenreichen Spätsommertag. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, einen Eimer voll Pfirsiche von unserem kleinen Baum zu pflücken. Das war möglich, weil V. die Stehleiter mitgebracht hatte, denn anders sind die Früchte an diesem noch jungen Baum mit schwachem Stamm, ausladenden Ästen und hoffnungslos mit Fruchtgewichten überladenen Zweigen nicht zu erreichen. Das Problem ist bei aller Üppigkeit der Frucht und den Vielzahl der Pfirsiche, dass sie nicht richtig ausreifen wollen. Wenn sie einmal wirklich reif sind, waren meist die Wespen schon dran gewesen und haben Löcher reingefressen. Eigentlich wären weniger, gut ausgereifte Früchte besser als diese Überzahl an etwas zu kleinen und nicht vollreifen Pfirsiche.

Vegetabile Formen aus der Sogkraft der Sonne

Die anhaltende Hitze war in den letzten zwei Wochen erstaunlich, und nach den langen Wochen mit viel Regen und viel zu tiefen, jahreszeituntypischen Temperaturen auch nicht zu erwarten gewesen. Gut ist, dass es sommerlich noch weiter gehen wird, auch wenn die ganz große Hitzeperiode erst einmal zum Abschluss kommt. Zum Feiertag hat diese Super-Sommerwetter natürlich perfekt gepasst. Eigentlich war das auch in den meisten Jahren an diesem Tag so, nur zwischendurch. Ich meine zuletzt im Vorjahr, war die Witterung eher trüb und wolkenverhangen. Dabei passt zur Symbolik der Kräuter, die in der christlichen Vorstellung für Reichtum und die Vielfalt der Schöpfung stehen, natürlich am besten zum Sonnenschein, wären die Wiesenkräuter des Spätsommers in dieser Pracht doch ohne die Sonne und ihre Sogkraft auf das Vegetabile, nicht entstanden. Denn es ist die Sonne, die diese vegetabilen Formen aus winzigen Samen aus der Erde heraustreibt und zu so wundervollen unvergleichlichen Form- und Farbgestalten auswachsen lässt. Es ist schön, dass wir das, neben allem, was das Himmelfahrtsfest der Gottesmutter einem Christen sonst noch bedeuten kann, anlässlich des Feiertags uns noch einmal vergegenwärtigen konnten.

So etwas wie Urlaub

Wenn fast alle anderen Urlaub machen, ist das eigentlich eine gute Arbeitsatmosphäre. Vor allem, weil man dann mit weniger Unterbrechungen bei der konzentrierten Arbeit bleiben kann. Der andere Vorteil dieser Urlaubsphasen im Jahr ist, dass aus demselben Grund etwas mehr Flexibilität bezüglich der Reihenfolge und Gewichtung der anstehenden Arbeit möglich ist. Zurzeit ist das verbunden mit einigen Stunden Arbeit im Freien, mit der tiefstehenden Spätsommersonne im Rücken und dem dichten Kronendach der Gartenbäume neben und über mir. So lässt es sich sehr entspannt und einmal etwas unkonventionell arbeiten. Das ist dann auch so etwas wie Urlaub, auf eigenewillige Art und als willkommenes Resultat dessen, was anderswo wohl verbreitet und üblich geworden ist.

Erholungssonntag mit Ausblick auf die Spätsommerlandschaft

So viel habe ich von der Hitze noch nicht mitbekommen, aber diesen Sonntag bin ich auch sehr ruhig angegangen. Nach der dicht getakteten Geschäftigkeit der ganzen Woche war das auch angeraten und notwendig. Und das Landschaftserlebnis im Spiegel der Baumlandschaft ist auch nicht das intensivste, wenn man der prallen Sonne ausgesetzt ist. Deshalb geht die ausgelassene Exkursion in Ordnung. Nächste Woche werden wir das allerdings auf jeden Fall nachholen, wenn es ums Sammeln der Wiesenkräuter für Mariä Himmelfahrt geht. Das ist ein Familienritual, das wir alle nicht missen möchten und eine schöne Gelegenheit, die Natur des Spätsommers noch einmal ganz nah und bewusst in Augenschein zu nehmen. Dafür werden wir uns sicher einen oder zwei geeignete Nachmittage in der kommende Woche aussuchen.

Vom Vorzug deutlicher Jahreszeiten

Es ist schön, dass es jetzt, an solchen Tagen wie heute, doch noch Anflüge von Spätsommer gibt, oder genauer dieser unvergleichlichen Übergangszeit zwischen Spätsommer und Frühherbst. Ich hatte schon die Befürchtung, dass das ganz ausfällt und in einen ungemütlichen Oktober übergeht. Aber der heutige Tag hat mich doch wieder zuversichtlich gestimmt, dass wir das warme Licht dieser Tage und die Vorboten eines bunten Blätterherbstes erleben dürfen, wenn auch nur tage- und phasenweise. Anzeichen von Herbst zeigen jetzt ansatzweise schon verschiedene Baumarten und -gehölze. Auch unsere Weinreben mit den langen Trieben sind schon zum Teil herbstlich gefärbt, andere Blätter noch überwiegend grün. Schön, diesen Übergang über einen längeren Zeitraum beobachten und die Jahreszeit so deutlicher wahrnehmen zu können.

Sonniger Altweibersommer oder goldener Oktober?

Brrrrrrr, das Herbstliche und das wenige Sonnenlicht dieser Tage gefallen mir gar nicht. Das ist es nicht, was ich mir unter Altweibersommer vorstelle. Fürs Konzentrieren auf die Arbeit ist das wegen fehlender Ablenkung und Attraktion von Außen zwar von Vorteil. Aber die Stimmung wird dadurch nicht nur bei mir nicht besser. Ich freue mich immerhin auf die neuerdings wieder häufigeren Möglichkeiten, kunsthandwerklich mich der Baumsymbolik zu näheren und mich an dieser abzuarbeiten. Auch auf die Spuren, die der bald kommende Herbst im Bild der Baumlandschaft hinterlässt und die im Idealfall etwas farblich Anziehendes und Wärmendes ausstrahlen. Aber auch darauf können wir uns natürlich nicht mehr verlassen. Und ein schöner Altweibersommer wäre mir im Tausch gegen einen Goldenen Oktober ohnehin sehr viel willkommener.

Jahreszeitliche Verschiebungen und zunächst kein Altweibersommer

Den gewünschten Verlauf wird der Altweibersommer in diesem Jahr wohl nicht nehmen. Eigentlich müsste er jetzt wahrzunehmen sein. Aber typischerweise stellt sich dann eben mildes und lichtreiches Wetter ein, ein abgemilderter Sommer mit gemäßigten Temperaturen und warmem Nachmittagslicht eben. Zumindest aktuell ist davon nicht zu merken. Stattdessen ist das Wetter nach zwei hochsommerlichen Wochen wieder auf deutlich kühler und ziemlich verregnet umgeschlagen. Ich hoffe, das wird nur die vorausgesagte Woche lang anhalten und dann doch noch der Altweibersommer kommen. Vielleicht verspätet, wie fast alles in diesem Jahresverlauf. Und dann können wir vielleicht auch auf einen eindrucksvollen Blätterherbst hoffen.

Noch ein Aufräum- und Reinigungstag im Garten

Das Brennholzmachen, aber auch die intensive Gartenarbeit im Verlauf des Sommers hat doch so einigen Schmutz hinterlassen. Auch nachdem wir im Frühsommer die obligatorische Reinigungsaktion durchgeführt hatten. Deshalb, wie eigentlich schon in den vorangehenden Jahren, habe ich heute die Aktion wiederholt. Nicht so intensiv wie im Frühsommer, aber doch auf den Großteil der betonierten oder gefliesten Flächen rund ums Haus ausgedehnt. Da war der Hochdruckreiniger einige Stunden im Einsatz. Und die Garagen und Autos haben wir gleich mit abgespritzt, was nach der enormen Staubentwicklung der letzten Wochen dringend angesagt war. Nun ist alles wieder einigermaßen sauber und aufgeräumt. Gute Voraussetzung für die Gartenarbeiten der kommenden Wochen, wenn es v. a. um das sukzessive Ernten der reifen Chilischoten, aber auch der Feigen geht. Die Weintrauben, die wir in diesem Jahr fast schon vernachlässigen können, weil die Trauben extrem spärlich und vereinzelt nur gewachsen sind, hat V. heute in sehr kurzer Zeit schon erledigt. Nur oben neben dem Bienenhaus gibt’s noch weitere, aber auch dort wird der Ertrag verschwindend gering ausfallen. Das ist in Sachen Baumfrüchte und Gemüseertrag eben ein sehr ernüchterndes Jahr. Umso mehr freue ich mich auf die Chilis, gerade weil ich in deren Anzucht so viel Energie und Zeit gesteckt habe. Die könnten nämlich fast alle noch etwas werden. Zumindest die jetzt schon als Schote zu erkennen sind. Mit denen, die sich erst im Blütestadium befinden, könnte es dagegen sehr knapp werden. Dass die Chilis sehr spät reifen, für die verschiedenen Sorten durchaus unterschiedlich und versetzt, aber spät, das kennen ich schon. Nur sollte eben in der letzten Phase für das Ausreifen noch Sonne und Wärme vorhanden sein, sonst schafft es die Art nicht mehr, noch zumindest angereifte Schoten auszubilden.

Letzte Gelegenheiten für kunsthandwerkliches Arbeit am Gartenarbeitsplatz

Diese wenigen Tage Anfang September sind bei der Arbeit im Gartenatelier für mich eine Entschädigung für den fast vollständig verpassten kunsthandwerklichen Garten-Sommer. Denn es gab aus verschiedenen Gründen nur wenig Gelegenheit, an meinen Außenarbeitsplätzen für die Wunschbaum-Manufaktur zu gestalten. Inzwischen hat sich das wieder etwas normalisiert. Und ein Glück ist eben die gerade schöne und für die Arbeit draußen sehr angenehme Witterung. Ich hoffe, das noch ausgiebig nutzen zu können, bevor voraussichtlich im Oktober schon wieder der Umzug ins Kelleratelier ansteht, wegen der frühen Dunkelheit, aber auch wegen der Temperaturen, die dann nicht mehr geeignet sind, stundenlang draußen zu sitzen. Das draußen Stehen für den ersten Arbeitsschritt ist natürlich auch dann unvermeidlich. Aber diese Arbeit ist meist zeitlich so eingegrenzt, dass sie auch bei Frosttemperaturen noch machbar sind.

Willkommene Kombination unterschiedlicher kreativer Tätigkeiten

Nach diesen Wochen, in denen ich mich den gröberen Holzarbeiten ziemlich intensiv gewidmet habe, war heute endlich wieder Gelegenheit, ein kunsthandwerkliches Projekt anzufangen. Ein Lebensbaum- und ein Wunschbaumarmband mit der Kombination von zwei Holzarten. Sehr schön, so habe ich mit gleich drei Holzarten und einer interessanten Kombination zu tun. Und das bei sehr gut für die stehende und sitzende Tätigkeit geeignetem Spätsommerwetter. Nämlich mit Sonne, angenehmer Wärme und einer Restabkühlung vom Regen der Nacht und des Vormittags. Das ist eine Kombination, die hervorragend zur Detailarbeit mit Holz passt und das Arbeiten sehr leicht von der Hand gehen lässt. Ich freue mich schon auf die Weiterarbeit in den nächsten beiden Tagen, die wohl ähnlich temperiert sein werden. Und ich freue mich auf das Nebeneinander von kommunikationslastiger Agenturarbeit und der Manufaktur. Perfekt, wenn ich auf Grund von Aufträgen, aber auch zeitlich die Möglichkeit habe, beides im Tagesverlauf zu kombinieren.

Wie gewünscht: Ein nahtloser Übergang schöner Jahreszeiten

Es sieht ganz gut aus mit dem gewünschten nahtlosen Übergang vom späten Hochsommer zum sommerlich anmutenden Frühherbst. In der Zwischenphase befinden wir uns gerade, wobei es aktuell noch etwas mehr nach Sommer aussieht. Aber natürlich sieht man vereinzelt auch schon herbstlich verfärbte Blätter an den Bäumen und Gehölzen. Und die Temperaturunterschiede zwischen Nächten und Tagen sind auch schon größer, was auf den Wechsel der Jahreszeit hindeutet. Aber die obligatorischen Spinnennetze, in den sich der Tau der kühlen Nächte verfängt und der dem Altweibersommer seinen Namen gegeben hat, die habe ich noch nicht gesichtet. In einer oder zwei Wochen könnte es aber schon so weit sein.

So angenehm warme und helle Spätsommertage

Es wäre schön, wenn wir im Spätsommer und Frühherbst die lange verregneten Phasen dieses Sommers kompensieren. Derzeit sieht es ganz danach aus, denn streng genommen sind das die ersten richtigen Sommertage. Merkwürdig deplatziert am Ende des Hochsommers angesiedelt. Aber dieses Jahr ist nicht nur auf dem Gebiet alles durcheinander, so wundert uns das schon nicht mehr. Ich freue mich sehr über die energetische Aufladung, die von außen durch den bloßen Sonnenschein und die Helligkeit geschieht. Solche Unterstützung der Motivation tut allen gut und lässt uns leichter an die tief liegenden eigenen Energiereserven gelangen. Die freizusetzen und nutzen zu können, braucht manchmal und jetzt gerade eine solche Verstärkung. Die so angenehm warmen und hellen Tage will ich auf jeden Fall noch nutzen, um Arbeiten rund um den Garten und die praktische Hausarbeit noch frühzeitig zu erledigen. So denke ich daran, noch in dieser Woche zwei Tage für das Auffüllen des Brennholzvorrats für unseren Holzofen zu nutzen. Es wird vorläufig die letzte Aktion dieser Art, weil danach unsere eigenen Brennholzvorräte aufgebraucht sein werden. Aber für diese nächste Holzofen-Heizsaison reicht es auf jeden Fall noch aus.

Moderater und wieder typischer Endspätsommer

Ist ein tolles Spätsommerwetter, das man v. a. in den späteren Nachmittagsstunden bei tief stehender Sonne genießen kann. Und jetzt ist es auch typisch für den Altweibersommer, mit moderater Wärme und nicht direkt brennender Sonne, aber immer mit viel Licht. An späten Nachmittag wärmt es einem den Rücken, wenn man draußen arbeitet, wie ich heute zur Fertigstellung des jüngsten Lebensbaum-Armbandes. Und dabei konnte ich viel vom jahreszeitlichen Geschehen im Garten miterleben. Vom inzwischen dunkleren Blattgrün der Bäume, den reifenden Trauben am Weinstock, den rot werdenden Schoten bei den Chilis, den schon teilweise herbstlich rieselnden Blätter mancher Gehölze. Und natürlich die Vögel, die umso häufiger um die Weinreben flattern, wie sich die Trauben ihrer Vollreife nähern. Da waren heute Nachmittag ganze Schwärme unterwegs, die viel Schaden angerichtet haben. V. wird aber nach den roten Trauben auf dem externen Stück in den nächsten Tagen auch die wenigen bei uns hier ernten, dann hat sich dieses „Problem“ auch schon wieder erledigt.

Ein nach hinten verlagerter Spätsommer

Es ist toll, Anfang September noch am Gartenarbeitsplatz so der kunsthandwerklichen Aufgabe nachzugehen, als ob wir uns mitten im Hochsommer befänden. Denn das Wetter hat sich seit einigen Tagen so gedreht, dass wir jetzt das erleben, was während des Augusts ins Wasser gefallen war. Bei so angenehmer Wärme und viel Licht sich in die Holzarbeit und die Eigenschaften der verschiedenen Baum- und Holzarten zu vertiefen, ist eine Freude, die ich dank verschiedener Aufträge auch tatsächlich wahrnehmen kann. Allzu schnell, meist im Laufe des Oktobers ist dann wieder der Umzug ins Kelleratelier notwendig. Und das ist ein ganz anderes Arbeiten, in seiner Art auch interessant, weil noch stärker nach innen gerichtet, aber eben in Distanz zu den lebenden Bäumen und überhaupt der grünenden Pflanzenwelt. So freue ich mich sehr, diesen nach hinten verlagerten Spätsommer so aktiv und kreativ ausgestalten zu können.

Schöner Sommer-Heim-und-Garten-Arbeitstag

Jetzt ist unser Efeubewuchs wieder in Form. Die dieses Jahr wenigen Pfirsiche habe ich abgeerntet und nebenbei den Baum auch schon grundlegend zurückgeschnitten. Und Ms Wunsch, einen Abschnitt unserer Zierpflanzenflächen zu jäten und zu begradigen bin ich auch noch nachgegangen. Zusammen mit einigem Kehren und Reinigen war mit diesen Gartenarbeiten der größte Teil des Samstags ausgefüllt, was bei dem schwül-warmen Wetter einige Anstrengung bedeutete. Dazwischen habe ich ein neues Waffelrezept ausprobiert, das sich zwar als langwierig herausgestellt hat, aber zu einem sehr wohlschmeckenden Ergebnis geführt hat und uns auch noch die morgige Mahlzeit gleich mitgesichert hat. Ein schöner Sommer-Heim- und-Garten-Arbeitstag, an dem wir uns tatsächlich auch nur diesen Aufgaben widmen konnten, was nicht so häufig vorkommt.

Ersatzarbeiten im Spätsommer

Im Nachhinein ist es doch ganz gut, dass die Brennholzaktion verschoben werden musste. Das schwül-heiße Wetter, das jetzt mit dem schmuddeligen Regenwetter der letzten Woche so heftig kontrastiert, wäre für die anstrengende körperliche Arbeit wahrscheinlich nicht günstig gewesen. Vielleicht ist dann zwei, drei Tage im frühen Herbst angebrachter, auch wenn die sich weniger gut in den Zeitplan integrieren lassen. Morgen geht’s erst einmal an verschiedene Gartenarbeiten, v. a. die Efeuhecke muss wieder zurückgeschnitten werden. Und auch die Staudenbeete verdienen ein genaueres Auge, da sich zwischendrin viel Unkraut festgesetzt hat. So werden wir die frei gewordenen Tage auch unter widrigen Bedingungen gut und sinnvoll ausfüllen können.

Schwerpunkt bei fotografischen Arbeiten

Es ist selten, dass die Arbeit mit Fotografien fast den ganzen Arbeitstag ausfüllt. Aber zurzeit verdichtet sich die Projektarbeit auf diesem Gebiet. Immerhin mit guten Fortschritten, so dass ich sukzessive die große Zahl von Fotografien aus den jüngsten Shootings aussortieren, bearbeiten und in die endgültigen Formate bringen kann. Und die privaten Bilder zum Thema Baumherbst warten auch noch auf die konkrete Weiterverarbeitung. Das bringt mich dann zwischendurch auch stärker in Kontakt zu den ungewöhnlichen jahreszeitlichen Veränderungen, die Anfang November zum Teil noch die Anmutung von Spätsommer aufkommen lässt.

Zwischen Altweibersommer und goldenem Oktober

Es ist schön, dass wir in diesen Tagen, die eigentlich typisch dafür sind, doch noch die Anmutung eines Altweibersommers erleben dürfen. Es ist genau die milde Luft mit zeitweise kaltem Wind und die schon schwächer werdende Sonne, die den Übergang vom Spätsommer zum Frühherbst markiert. Ein Übergang, in dem alles gleichzeitig präsent ist, sehr reizvoll, nämlich die Wärme und das Licht des Sommers und die Frische, Nässe und die Farben des Herbstes. Die zeigen sich jetzt immer mehr und öfter, nicht nur weil die extreme Hitze viele Pflanzen hat frühzeitig welken lassen. Jetzt kommen eben die echten Herbstfarben noch hinzu. Wäre schön, wenn dieser Eindruck in einen schönen goldenen Oktober überginge und damit gefühlt weiter anhielte.

Kein Altweibersommer

Nach diesem Wahnsinns Hochsommer präsentiert sich der Altweibersommer leider nicht so wie man sich ihn wünscht, mit wohlig temperierter Wärme und diesem unvergleichlichen warmen Licht v. a. an den Nachmittagen. Stattdessen wechseln sich jetzt Regenphasen und nur bewölkten Abschnitten ab. Da wir nun schon Mitte September haben und der Indian Summer gewöhnlich schon früher beginnt, rechne ich in diesem Jahr nicht mehr mit einem solchen. Es ist eher zu erwarten, dass der Extrem-Hochsommer nach der Schmuddelwetter-Periode direkt in den Herbst übergeht. An den Bäumen ist der Baumherbst jetzt schon vielerorts zu beobachten und oder zu erahnen. Nun ja, wir wollen uns nicht zu verwöhnt zeigen und nehmen den endlich reichlichen Regen als späte Wohltat zumindest für die Pflanzen wahr.

Ein Traditionsmarkt, mittelalterlicher Charme und die Ästhetik des Verfalls

Der schon Tradition gewordene lothringische Trödelmarkt im mittelalterlichen Örtchen R. hatten wir schon Jahre nicht mehr besucht. Zuletzt wegen des coronabedingten Ausfalls, zuvor aber aus anderen Gründen nicht mehr. Dieses Jahr konnte er wieder stattfinden und war später als gewöhnlich terminiert. Jedenfalls hat der Besuch heute gepasst, ich bin froh, dass wir uns trotz anfänglichen Zögerns dazu entschlossen haben, denn die Atmosphäre war durchaus wie in unserer Erinnerung, was wesentlich mit dem besonderen Ort und seiner Aura zu tun hat, aber auch mit der Marktatmosphäre selbst, die nach so langer Krisenauszeit wieder authentischere Züge angenommen hat und ein echtes Bedürfnis widerzuspiegeln scheint. Auf Funde war ich diesmal eigentlich nicht aus, dennoch habe ich einen Stand mit alten Postkarten gefunden und dort zwölf kolorierte aus den 1920-1940er Jahren ausgewählt. Darunter recht originelle mit Porträts, einige mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen, motivisch festgemacht an vegetabiler Symbolik mit Mistel- bzw. Stechpalmenzweigen. Eine gute Erweiterung meiner kleinen diesbezüglichen Sammlung in diesem Themenfeld. Schade, eine Bet- oder Fleh-Motivszene konnte ich unter den Karten nicht finden, das wäre natürlich noch besser gewesen. Dennoch fand ich die landschaftlich reizvolle Hin- und Rückfahrt und den entspannten Aufenthalt dort sehr ansprechend und passend für diesen Spätsommersonntag Anfang September. Auf der Hinfahrt habe ich ein altes Haus mit einem verwitterten Scheunentor entdeckt und fotografiert. Ich hatte extra im Hinblick auf solche Motive die Kamera mitgeführt, denn in Lothringen findet man vielerorts noch Zeugnisse einer Ästhetik des Verfalls. So sind einige neue Holzoberflächen und -struktur-Fotos entstanden, die ich vielleicht sogar meinem Microstock-Portfolio hinzufügen kann.

Detail eines alten verwitterten Scheunentor in Lothringen

Vor einem ertragreichen Spätsommermonat

Leider muss ich heute wieder zum Wasserhahn, um unsere Gartenpflanzen zu gießen. Denn ich bin noch nicht dazu gekommen, das aufgesammelte Regenwasser vom einzigen Regentag seit Wochen umzupumpen. Lange wird dieser kleine Vorrat allerdings ohnehin nicht ausreichen. So hoffen wir auf weitere Regenphasen in den nächsten Tagen und dass uns ein dennoch sonniger Spätsommermonat beschert sein wird, der mit mehr Feuchtigkeit auch die bisher zu kurz gekommenen Baumfrüchte noch zur rechtzeitigen Reife bringen wird. Das ist für alle Bäume von Bedeutung, nicht nur für die Obstbaumsorten. Damit die Vermehrung auch gesichert bleibt und kein Angststress im neuen Frühjahr aufkommt.

Vom Reiz der Jahreszeitenübergänge

Auch diese Übergangsjahreszeit hat etwas Anregendes, so zwischen Spätsommer und Frühherbst liegend. Nass, aber nicht kalt, trüb, aber nicht ganztägig dunkel war es heute, so dass die handwerkliche Arbeit draußen noch ganz gut möglich war. Auch möglich, dass ich Anfang Oktober wieder ins Kelleratelier einziehen muss, wenn es nämlich richtig ungemütlich geworden ist. Vielleicht ist uns ja noch ein Goldene Oktober vergönnt, der könnte das milde Nachmittagslicht dann noch in die Verlängerung schicken, von dem wir heute einen Vorgeschmack haben durften. Und die lichtreichen Phasen, die über den Tag verteilt sind und die das verbliebene Laub der Bäume in teils warmen, teils schon durch die fast schwarze Färbung morbid wirkenden Farben aufleuchten lassen, bevor es ganz vergeht und die Bäume mit ihrer blanken Architektur nackt werden lässt. Das Reizvolle dieser Übergangszeit versuche ich zu bewahren und gerade für die kreativen Arbeiten nutzbar zu machen.