Schlagwortarchiv: Sonntag

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Fortschrittliche Impulse

Nach dem Wahnsinnssonnentag gestern war das durchschnittliche Licht dieses Sonntags wie ein Entzugsprogramm. Aber zum Ruhen, wie es nur an einem Sonntag möglich ist, war das auch eine gute Voraussetzung. So konnten wir heute einiges sich setzen lassen und Energie nachtanken für zweifellos anstrengende Wochen, die vor uns liegen. Meine Gedanken und Erledigungen drehen sich derzeit stark um neue Möglichkeiten der Fotografie. Mit einer erweiterten Ausrüstung sollten die Gestaltungsspielräume künftig noch vielgestaltiger werden. Für die Illustration von wechselnden Themenprojekten wie für meine Steckenpferde, zu denen die Bäume und ihre Details, die Symbolik und Ästhetik von Traditionen und Ritualen sowie Holzstrukturen und auch Oberflächen und Materialtexturen gehören. Ich hoffe, dass von der neuen Technik auch für die Gestaltung fortschrittliche Impulse zu erwarten sind.

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Unruhiger Windtag – sonntäglicher Sonntag

Einen durchgängig derart windigen Tag habe ich nie erlebt. Vom frühen Morgen an pfiff der Wind nur so durch die Einfahrten und an den Häusergiebeln vorbei, ließ Gartenbäume bedenklich schwanken und verursachte ständiges Klappern und Reißen an den Fenstern und Jalousien. Gut, dass wir auf den ursprünglich geplanten Ausflug verzichtet haben, denn eine Autobahnfahrt bei solchen Windböen scheint gefährlich. Auch ist die durch solches Wetter verursachte Atmosphäre so unruhig, dass man sich wohl besser ruhig und zuhause hält. So ist der Sonntag trotz einiger unliebsamer Turbulenzen am Vormittag insgesamt sonntäglich verlaufen und war geeignet, einiges von der ruhelosen Geschäftigkeit der ganzen Wochen in sich aufzuheben.

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Kontemplationssonntag

Nach dem großen Garten- kam der große Ruhetag. Wie es sich für einen Sonntag auch gehört. Aber ich glaube, seit dem Intensiveinsatz gestern waren wir alle ziemlich erschöpft. Gut, dass man wenigstens an einem solchen zwischen Schauern, Bewölkung und Sonnenphasen wechselnden Sonntag kontemplativer sein konnte. Den gestern gesetzten Pflanzen geht es gut, die wenigen Regentropfen des Tages reichten allerdings nicht aus, so war doch noch Gießen angesagt, das jetzt auch wieder aus dem Regentank möglich ist. Weniger sonnig als im Vorjahr wird dieser Mai wohl werden. Für die früh durch Nachfröste geschockten Bäume ist das ganz gut, denn so können sie den neuen Anlauf ohne Stress vorbereiten und genügend Wasser und Energie speichern. Für die Bienen wünsche ich mir aber längere Sonnenphasen, da zu viele Wolken deren Aktivität einschränken, die gerade jetzt wegen der Weißdornblüte dringend wünschenswert ist.

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Sommersonntag in Ruhe

Ein Sonntag der Ruhe, und der war einmal wieder notwendig. Interessanterweise scheint dieses Bedürfnis allgemein verbreitet zu sein. Auch die Nachbarschaft und, nach der zurückhaltenden Geräuschkulisse aus der Ferne zu schließen, die weitere Region scheint auf Relaxen eingestellt zu sein. Der letzte Tag des Juli, da ist man schon gedanklich beim August, und bei dem Gefühl, dass der Sommer seinen Höhepunkt schon fast überschritten hat. Das dämpft die Aktivität und den Willen, jetzt schon neue Projekte anzugehen. Ich ertappe mich selbst dabei, dass ich mich dem konkreten Landschaftseindruck zurzeit weitgehend entziehe und mich auf das Beobachten der Veränderungen beschränke, die der Garten, die vielen blühenden Blumen und die sich prächtig entwickelnden Bäume dort in ihren Farben, Blütenformen und dem Blattgrün zeigen, vor allem aber im Licht, das mal reflektiert wird, mal durch transparente organische Strukturen hindurchgeleitet wird. Zusammen ergibt das diesen oasenhaften Eindruck, den wir inmitten grüner Pflanzen im Hochsommer haben können, wenn wir denn die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit aufbringen, die auch dafür unerlässlich ist.

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Sonnensonntag

Einen so schönen und angenehmen Sonnensonntag wie heute wünsche ich mir für den Rest der hellen Jahreszeiten. Das war ein Traumwetter, das an Hochsommer denken ließ, wenn auch noch nicht ganz so warm. Aber das Licht stimmt schon einmal. Und die Eindrücke auf den Wegen inmitten der Landschaft sind ebenfalls schon dem Sommer vergleichbar. Viel transparentes Grün begegnet einem jetzt beim Blick durch die Baumkronen, und besonders die Gräser legen ein gewaltiges Wachstum hin, was schon die ersten Mähdurchgänge veranlasst hat. So kann es gerne bleiben und die Vorhersagen des Hundertjährigen Kalenders vom Anfang des Monats widerlegen. Solche Frühlingstage sind für das Gemüt und die Schaffenskraft Gold wert.

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