Der vollen Sonnenwirkung ausgesetzt

Noch vor zwei Wochen hätten wir wohl nicht voraussehen können, dass wir eine sommerliche Phase mit solcher Hitze erleben würden. Das sind jetzt die wohl heißesten Tage des Jahres, und es sind einige Tage hintereinander mit nahezu gleichmäßiger Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen, die vielleicht an der 40 Grad Marke kratzen werden, was für unsere Bereiten durchaus Rekordwerte bedeutet. Ich hoffe, unsere Sommerblumen werden überleben. Einige Arten, die ich abends besonders intensiv wässern muss, scheinen damit Schwierigkeiten zu haben und wirken gegen Abend wie verdorrt. Bisher konnten sie sich bis zum nächsten Morgen immer noch erholen. Hoffen wir, dass es so bleibt und auch die Gartenbäume den Punkt nicht erreichen, ab dem sie unter der Trockenheit und heftigen Sonneneinstrahlung leiden. Denn den Schatten werfen sie überwiegend auf die anderen Pflanzen, während sie selbst von himmelwärts der vollen Sonnenwirkung ausgesetzt sind.

Ein Einundzwanzigster mit willkommener Erholungsfunktion

Der Einundzwanzigste hatte im Vergleich zu den letzten zwei Wochen zumindest einen erkennbaren Erholungscharakter. Ein bisschen Erholung war auch notwendig, um die Energie zehrenden Anstrengungen der jüngsten Zeit zu kompensieren. Aber ruhigeres Herangehen war natürlich auch wegen der Hitze draußen naheliegend. Die Mäh- und Gartenarbeit gestern hatte ich überwiegend am Vormittag erledigt. Heute war die drückende Hitze dagegen schon früher präsent und hat sich im Tagesverlauf verfestigt. Vermutlich wird das noch mindestens zur Wochenmitte sich fortsetzen. Beschweren darüber will ich mich aber nicht, freuen wir uns doch alle darüber, dass der Sommer endlich angekommen ist. Ich hoffe, die Maulbeeren werden das konstant warme Wetter und die Sonne nutzen, um rasch und möglichst zeitlich so ausgedehnt wie im Vorjahr dazu nutzen, auszureifen und hoffentlich auch noch zahlreicher zu erscheinen. Dann hätte ich einen Anhaltspunkt für die Zukunft, in welcher Form und in welchem Umfang ein Rückschnitt des Baums möglich ist, ohne seinen Fruchtertrag zu gefährden. Ich bin ja schon froh, dass es nach dem guten Vorjahr überhaupt gleich wieder Maulbeeren gab.

Ein Tag für hochsommerliche Mäh- und Gartenarbeit

Die brütende Hitze dieser Tage hat es erforderlich gemacht, ganz früh zum Mähen der Wiese aufzubrechen. Dass das heute sein musste, war klar, nachdem wir es wochenlang aus unterschiedlichen Gründen immer wieder verschieben mussten. V. hatte ja große Bedenken, dass das bei dem hochgewachsenen Gras überhaupt funktionieren könnte, hatte schon fest den Einsatz der Elektrosense eingeplant und das Gerät auch schon betankt. Aber dann hat sich herausgestellt, dass der Rasenmäher ohne Antrieb die Aufgabe genauso gut, wenn nicht besser erfüllen konnte. Ich habe das Gelände dann in schmalen Streifen und auch mehrfach vorwärts und rückwärts abgemäht. Das funktionierte ganz gut, und jetzt liegt alles schön sauber und glatt da. Irgendwie beruhigend, zumal die Honig- und Baumobstsaison erst noch bevorsteht und wir uns dann dort besser bewegen können. Natürlich habe ich noch vor dem Mähen nach dem Maulbeerbaum gesehen und festgestellt, dass das Blätterdach schon ziemlich dicht gewachsen ist und der Baum seinen typischen Schatten wirft. Und auch, dass es schon Maulbeeren gibt, allerdings weniger als im Vorjahr, und später an sind sie im Vorjahresvergleich auch. Die meisten sind noch nicht reif, einige der tief liegenden Äste sind abgestorben und leider waren nur mit der kleinen Stehleiter kaum reifen Beeren zu erreichen gewesen. Ich werde deshalb in einigen Tagen nochmal nach dem Baum sehen und dann hoffentlich schon mehr Erfolg haben. Ich hoffe, es wird am Ende der Saison doch noch für zwei Dutzend neue Gläser mit frisch gekochter Maulbeermarmelade reichen. Am Nachmittag habe ich zuhause noch den wuchernden Kirsch-Lorbeer zurückgeschnitten und, um den Pfad zur Komposttonne frei zu machen auch die Eibenhecke auf der anderen Seite. Am Ende war ein großer Grünschnittsack wieder ziemlich gefüllt. Aber die wichtigsten Rückschnittaktionen für den Hochsommer, nach der Efeuhecke letzte Woche, sind damit auch wieder erledigt.

Moderater Hitze-Arbeitstag mit Aussicht auf ein Garten-Wochenende

Ja, das ist jetzt richtiger Sommer, mit den ganzen Tag über anhaltender Hitze. Ich musste allerdings kaum vor die Tür, habe eine Reihe aufgeschobener Routinen abgearbeitet und konnte insofern gut mit der Hitze leben – bei schon am Morgen weitgehend heruntergelassenen Jalousien. Die Mähaktion rund ums Bienenhaus, die wir nun schon seit einigen Wochen immer wieder aufschieben musste, werden wir morgen aber wohl endlich durchziehen. V. muss eigentlich nur dabei sein, um den Standort der Gartengeräte zu finden. Ansonsten hoffe ich, das relativ zügig durchführen zu können, bevor die ganz große schwüle Hitze aufkommt. Wahrscheinlich werde ich die Motorsense fürs Grobe verwenden und den Rasenmäher nur für einen glatteren Schnitte danach. Denn nur für den Rasenmäher ist das Gras einfach schon zu hochgewachsen. Was mich aber eigentlich interessiert, werden ich Anschluss in Augenschein nehmen können: Ob der Maulbeerbaum schon Maulbeeren trägt und ob wir in diesem Jahr erneut mit einer nennenswerten Maulbeerenernte rechnen können.