Auf ein gesundes Gleichgewicht im Garten hinarbeiten

Beim abendlichen Rundgang durch den Garten und ums Haus wirken gerade die Gartenbäume in dieser Zeit des Jahres sehr dominant auf mich. So präsent und majestätisch wie in diesem Sommer erschienen mir insbesondere die hoch hinaus gewachsenen Bäume, der Walnussbaum, der Ginkgo und die ältere der beiden Gleditschien noch nie. Alle drei haben gewaltig an Höhe und Ausdehnung der Krone zugenommen. Wenn ich den Ginkgo heute mit dem von vor 10 Jahren vergleiche, als ich ihn noch mit einer parallel zum Stamm eingeschlagenen flexiblen Eisenstange stützen musste, so ist er kaum mehr wiederzuerkennen. So hochgewachsen, so zahlreich verzweigt, vor allem mit so starkem Stamm präsentiert er sich jetzt. Noch mehr zugelegt, innerhalb weniger Jahre, hat die Gleditschie, die mir bis vor einigen Jahren noch wie eine zarte Baum-Elfe erschienen war, die aber auf einmal einen enorm starken Stamm und unbändig in alle Richtungen wachsenden Seitenäste bekommen hat. Dabei habe ich ihn jedes Jahr aufs Neue kräftig zurückgeschnitten, insbesondere die tief liegenden Seitenäste herausgenommen. Aber jetzt ist der nächste notwendige Rückschnitt im Frühjahr nächsten Jahres schon erkennbar. Ich achte darauf besonders, da diese Bäume, bei aller Majestät sonst zu viel Schatten werfen und alle lichthungrigen Pflanzen unter ihnen verdrängen. So ist es schwierig geworden, im Kronenschatten der Bäume noch Kräuter oder Sommerblumen zu pflanzen, die kaum noch eine Chance zu gedeihen haben. Wir arbeiten noch daran, einen gesundes Gleichwicht in der Bepflanzung und Verteilung der Pflanzen im Garten langfristig hinzubekommen.

Widerstandskraft angesichts der großen Hitze

Wahnsinn, der Sommer ist in seiner Frühphase, die wie ein vorgezogener Hochsommer wirkt, sehr hartnäckig. Aber immerhin sind die Temperaturen mit rund 30 Grad vergleichsweise moderat geworden und lassen nur phasenweise den Schweiß treiben, was in den Vortagen ja Dauerzustand war. Die Sommerblumen leiden unter solch intensiver und langanhaltender Sonneneinstrahlung natürlich massiv. Manche der gerade erst erschienenen Blüten, etwa bei unserer blauen Fächerhortensie, sind innerhalb weniger unbeobachteter Hitzetage verdorrt und auch bei den täglich unter Beobachtung stehenden müssen wir sehr achtsam sein, um ein Vergehen zu vermeiden. Auch an den Bäumen wird diese Rekord-Hitze-Periode nicht spurlos vorüber gehen. Ich hoffe aber sehr, dass insbesondere die Gartenbäume nicht dauerhaft unter Stress stehen werden und über den Sommer eher an Stärke und Widerstandskraft gewinnen.

Der vollen Sonnenwirkung ausgesetzt

Noch vor zwei Wochen hätten wir wohl nicht voraussehen können, dass wir eine sommerliche Phase mit solcher Hitze erleben würden. Das sind jetzt die wohl heißesten Tage des Jahres, und es sind einige Tage hintereinander mit nahezu gleichmäßiger Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen, die vielleicht an der 40 Grad Marke kratzen werden, was für unsere Bereiten durchaus Rekordwerte bedeutet. Ich hoffe, unsere Sommerblumen werden überleben. Einige Arten, die ich abends besonders intensiv wässern muss, scheinen damit Schwierigkeiten zu haben und wirken gegen Abend wie verdorrt. Bisher konnten sie sich bis zum nächsten Morgen immer noch erholen. Hoffen wir, dass es so bleibt und auch die Gartenbäume den Punkt nicht erreichen, ab dem sie unter der Trockenheit und heftigen Sonneneinstrahlung leiden. Denn den Schatten werfen sie überwiegend auf die anderen Pflanzen, während sie selbst von himmelwärts der vollen Sonnenwirkung ausgesetzt sind.

Ruhiger Sonntag zum Kraftschöpfen

Immer willkommen ist so ein Sonntag, an dem wir die Dinge langsamer angehen können. Schon weil die nächste aufgabenreiche Woche wieder bevorsteht und irgendwann ja einmal ein kleinerer Gang notwendig ist. Damit konnten wir gedanklich und planend einige Dinge, die in den nächsten Tagen wichtig werden, vorbereiten und uns mental darauf einstellen. Und haben uns im Übrigen am Wachstumswetter da draußen, die Aussichten auf wieder mehr Sonne im Juni, dem farbenprächtigen Blühen der Sommerblumen und dem Grünen und stark werden der Gartenbäume erfreut. Ohne dass ich allerdings Gelegenheit hatte, die aktuelle Baumlandschaft zu erkunden. Ich schätze, demnächst, wenn wieder stabileres Sonnenwetter herrscht, werde ich mich erneut aufmachen, um insbesondere die späten Baumblüten in Nahaufnahmen fotografisch festzuhalten und meine Baum-Detail-Portfolio damit um weitere Motive zu erweitern.

Begründete Hoffnungen auf einen ausgedehnten Sommer

Jetzt also wieder Schonklima für die Pflanzen, und der erste Tag seit Langem, an dem ich nicht gießen musste. Gleichzeitig sind unsere Regenwasserreservoirs durch den Regen wieder etwas aufgefüllt worden. Die Wechselhaftigkeit des Wetters verlangt uns biorhythmisch zurzeit so einiges ab. Aber mit der Aussicht auf einen wirklich moderat warmen und sonnenreichen Juni kann man das ganz gut ertragen. Jedenfalls haben die richtigen Sonnentage im Mai, und zuvor schon im April gewisse Hoffnungen für eine ausgedehnte Sommersaison geschürt, und vor allem auf einen Sommer, der den Namen verdient. Im Vorjahr war der Sommer ja eigentlich ausgefallen, was u. a. nachträglich daran erkannten, dass wir nur einige wenige Male die Sitzgarnitur hinterm Haus zum Essen oder Kaffeetrinken genutzt hatten. -Das ist bis jetzt schon in diesem Jahr anders. Wenn nichts noch später dagegenspricht, freue ich mich auf mehr Aufenthalt im Garten -nicht nur für die Gartenarbeit und die Rundgänge zu den Gartenbäumen, Stauden und Blumen. Auch um dort die Mahlzeiten zu uns zu nehmen und vor allem auch kunsthandwerklich zu arbeiten. Die nächste Gelegenheit, und wenn ich mich richtig erinnere die erste für dieses Jahr dort draußen, wird es dazu am Wochenende geben. Diesmal geht’s um ein Wunschbaum-Armband aus dem Holz des Holunders.

Das große Auspflanzen am genau richtigen Samstag

Der Samstag war gut gewählt, um meine Chilipflanzen in ihre großen Pflanzgefäße im Garten zu verpflanzen. Die Gefäße selbst hatte ich auch noch nicht mit Erde und Dünger befüllt, so dass ich diese Arbeit als Erstes erledigen musste. Wie erwartet war beides mit ziemlichem Zeitaufwand verbunden. Aber nachdem ich die Pflanzen wieder monatelang im Innenraum aus Samen vorgezogen hatte, z. T. mit Wärmematte und künstlicher Beleuchtung, ist das natürlich das Ereignis, auf das die ganze Pflanzaktion hinausläuft. Tatsächlich habe ich alle Kübel, Töpfe und Filztaschen, die ich auch im Vorjahr schon genutzt hatte, mit verschiedenen Sorten Erde und Gemüsedünger vorbereitet, um dann sukzessive die Chilipflänzchen, nach Sorten unterschieden, einzupflanzen. Die schon hoch gewachsenen Glocken-Chilis habe ich diesmal in die großen Tröge und den großen runden Topf verpflanzt. Eigentlich mit dem Hintergedanken, sie an ihrem angestammten Platz zu belassen, der leicht schattig ist. Denn die Glocken-Chilis benötigen nicht ganz so viele direkte Sonne. Aber später habe ich sie doch unter Dach, an den Rand der transparenten Überdachung geschoben, wo sie eigentlich mehr Sonne abbekommen und außerdem noch geschützt sind. Die anderen, v. a. die 10 Filztaschen haben ohnehin unter der Überdachung ihren Platz, was sich in den Vorjahren als sehr vorteilhaft herausgestellt hat. Einige andere Gartenarbeiten, die noch nicht ganz abgeschlossen waren oder noch anstanden, u. a. den Rest des Efeuschnitts in die grüne Tonne zu verfrachten, habe ich der Pflanzaktion noch angeschlossen. Auch unser Springbrunnen ist jetzt wieder in Betrieb. Das sieht jetzt schon sehr nach der Hochzeit der Gartensaison aus, auf die wir immer lange hinarbeiten. Auf das Gedeihen der Chilis, aber auch das weitere Wachsen und Blühen der Sommerblumen, die dieses Jahr besonders schön arrangiert und kombiniert sind, freuen wir uns sehr.

Gelungener Sommerblumenpflanztag bei mäßigem Wechselwetter

Wenn wir in den letzten Jahren die Sommerblumen eingepflanzt hatten, war es fast immer sehr sonnenreich und warm. Ich kann mich an richtig Schweiß treibende Ereignisse erinnern. Heute dagegen war das Wetter sehr durchwachsen, zwar etwas weniger kühl als zuvor, aber Sonne kam nur sporadisch einmal durch. Dennoch ein ganz angenehmes Klima fürs Blumenpflanzen bzw. schon vorher fürs Aussuchen der Blumen im Gartencenter. Es hat mich einiges Insistieren gekostet, aber am Ende hat M. mich doch zur Auswahl der Blumen begleitet, nachdem ich gestern neben der Pflanzerde schon einige wenige Sommerblumen ausgesucht und gekauft hatte. Heute aber die größere Auswahl, die sich in Umfang und Zusammenstellung am Ende als sehr überzeugend herausgestellt hat. Es war dieses Mal auch ein Glücksfall, dass wir die Blumen alle an einem Ort gefunden haben und die Auswahl diesmal viel besser war, auch die Qualität, die mich durchaus an die von früher aus der örtlichen Gärtnerei erinnern ließ. So sind die gekauften Sommerblumen überwiegend schon ziemlich kräftig und gut ausgewachsen. Schon jetzt, direkt nach dem Einpflanzen, machen die bepflanzten Tröge, Töpfe und Schalen einen richtig üppigen und vor allem farbenfrohen und vielfältigen Eindruck. Mit den beiden Wandelröschen sind auch echte Gehölze dabei, die wir vielleicht ja wieder überwintern und im nächsten Jahr neu einpflanzen können. Ich freue mich sehr darauf, die Blumen weiterwachsen und aufblühen zu sehen. Und auch darauf, im nächsten Schritt die Pflanzgefäße für meine Chilis vorzubereiten, so dass ich die vorgezogenen und im Augenblick noch in Innenräumen gedeihenden mehr oder weniger kleinen Chilipflanzen auspflanzen zu können.

Sommerblumenpflanzzeit

Die Sonnenstunden in diesem Mai werden möglicherweise ähnlich gering ausfallen wie im Mai des vorletzten Jahres. Jedenfalls wenn von der Halbzeitbilanz ausgehe. Im Vorjahr war der Mai, wie schon in zahlreichen früheren Jahren, außerordentlich sonnenlichtreich ausgefallen. Jetzt, nach einem sonnigen April, also wieder eine Schwankung in entgegengesetzter und jahreszeitenuntypischer Richtung. Vor allem auch die kühlen Temperaturen der letzten 10 Tage sind sehr untypisch gewesen und werden sich wohl erst langsam mit der kommenden Woche normalisieren. Ich freue mich, morgen zusammen mit M. die Sommerblumen auszusuchen und einzupflanzen. Frische Pflanzerde und Dünger habe ich heute Nachmittag schon besorgt, und auch schon eine Reihe von Blumen, die diesmal im Gartencenter wirklich gute Qualität haben. Nicht so mickrig ausgewachsen wie in manchem Jahr zuvor, und auch die Auswahl ist reichhaltiger als sonst. So dürften wir morgen fündig werden und uns wieder mit einer abwechslungsreichen und bunten Auswahl an Sommerblumen eindecken. Das ist neben den inzwischen schon ordentlich ausgewachsenen Gartenbäumen seit Jahren unser Highlight während der Sommermonate, bis spät in den Herbst hinein. Offenbar haben wir dafür auch ein Händchen. Nicht ohne Grund erhalten wir von Nachbarn und Passanten regelmäßig Lob für unsere Sommerblumenpflanzungen und die Zusammenstellung.

Eisheilige im wörtlichen Sinne

Tatsächlich haben wir die Eisheiligen schon seit Jahren nicht mehr so deutlich erlebt. Eigentlich waren sie in den Vorjahren höchstens durch besonders verregnetes Wetter in Erscheinung getreten, nicht aber als Kältetage. Oder aber auch gar nicht. Dass sie jetzt nach einer längeren sehr sonnenreichen Phase des Vorfrühlings auf einmal so namenstypisch hervortreten, ist für uns alle ungewohnt und trübt den bisher positiven Eindruck des Frühlings leider ein. Ich hoffe, wir werden wenigstens bis zum Ende der Woche nochmal mehr Wärme erfahren und auch wieder mehr Sonnenlicht. Denn ohne das wäre der geplante Ausflug zur Gartenausstellung nicht ganz so erfreulich. Wenn es aber klappt, könnten wir die Saison der Freiluftmärkte damit eröffnen, auch mit Blick auf eine Reihe weiterer Antik- und Trödelmärkte, deren Besuch über die Sommermonate immer eine schöne Abwechslung vom kommunikativen Arbeitsalltag darstellt. Und vielleicht entdecken wir ja auch einige Stauden, Blumen oder Gehölze, die wir unseren anderswo erworbenen Sommerpflanzen hinzufügen können.

Sommerliche Erwartungen und unverhoffte Bienennachfolge

Es ist schön, dass wir gleich beim ersten Geschäft alle Sommerblumen finden konnten, die ich am Nachmittag gleich eingepflanzt habe. Oder fast alle. Die Geranien, die wir traditionell in den Blumenkästen an der Einfahrt pflanzen, waren nicht zu bekommen, nicht in guter Qualität. So werde ich das wohl nächste Woche nachholen. Da die Kästen schon mit Erde befüllt sind, ist das keine große Sache mehr. Die heute gefundene Auswahl ist wieder sehr farbenfroh und abwechslungsreich. Eine Mischung zwischen Arten, die wir kennen und schätzen gelernt haben, sowie einer Reihe von neuen Blumensorten, die wir erst kennenlernen müssen. Aber ich bin recht zuversichtlich, dass wir dieses Jahr viel Freude an den Sommerblumen haben werden, zumal es vermutlich wieder ein sonnenreicher und warmer Sommer wird. Nach zwei Jahren eher durchwachsener Sommermonate. V. ist von den bekannten Einschränkungen abgesehen, zurzeit auch wieder guten Mutes, was v. a. damit zusammenhängt, dass wie aus dem Nichts zwei Bienenvölker aufgetaucht sind, die nun doch wieder einen Grundstock für die Imkerei bilden. Eigentlich sollte dieses Jahr Schluss sein, aber ein Schwarm, der sich selbst eingenistet hat und ein weiterer, den V. von extern geholt hat, sind nun zwei „wilde“ Nachfolger. Bin gespannt, ob das funktioniert. Gerade blüht ja wieder der Weißdorn, dann gibts auch Gelegenheiten, so dass wir mit einem zumindest kleinen Honigertrag rechnen können. Wenn nur die Asiatische Riesenhornisse nicht wieder zuschlägt und auch diese unverhoffte Errungenschaft wieder zunichtemacht

Vegetabiler Ausgleich bei zu viel Technikaufgaben

Nach dem Technik-Marathon heute freue ich mich darauf, morgen zusammen mit M. die Sommerblumen für rund ums Haus auszusuchen und einzupflanzen. Dann können wir auch die Sitzgarnitur für den Garten auspacken und die Gartensaison damit richtig starten. Vielleicht schaffe ich es zudem, einige der schon größer gewachsenen Chilipflanzen umzutopfen, damit sie mehr Erde zum Weiterwachsen bekommen. Diese Gartenarbeit und Arbeit mit Pflanzen wird morgen ein guter Ausgleich sein, auch wenn die Technikaufgaben nicht ganz wegfallen können.

Die Vorarbeit für unsere Sommerblumenpflanzung ist gemacht

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Wieder ein sonnenreicher Mai

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Bessere Lichtbedingungen für die Sommerblumen im Garten

Ein bisschen Gartenarbeit war heute schon noch angesagt. Aber der Übergang in eine ganz heiße Phase des Augusts hat uns auch alle geschwächt, so dass wir den Samstag eher in gemäßigter Aktivität verbracht haben. Dass im Garten die Gartenbäume so dominant geworden sind, weil ihre Kronen im Sommer immer größere Abschnitte beschatten, wenn das Kronenlaub am dichtesten ist, ist uns in den letzten Tagen wieder sehr bewusst geworden. Einfach weil die Blumen im Hinterhausgarten dadurch einen sehr schweren Stand bekommen haben. Es ist kaum noch möglich, einen Spot zu finden, der regelmäßig und ausreichend von der Sonne beschienen wird. Und das ist bei den meisten Sommerblühern doch notwendig. So denke ich daran, im nächsten Frühjahr oder Spätwinter wirklich zahlreiche untere Kronenäste bei den Gartenbäumen zurückzuschneiden, so dass mehr Sonnenlicht zum Gartenboden wird vordringen können. Die oberen Kronenäste werden die Bäume dann immer noch ausreichend mit Energie versorgen und das weitere Höhenwachstum ermöglichen. Abe die oberen Äste werden möglicherweise zumindest der tieferstehenden Sonne mehr Durchdringen erlauben und auch bei höherem Stand um die Mittagszeit wahrscheinlich die Kronen insgesamt durchlässiger für das Licht der Sonne machen. Dann sollten auch die Sommerblumen wieder bessere Bedingungen vorfinden.

Ein nicht nur missmutiger Blick in die nähere Gartenzukunft

Dass für die meisten Grünpflanzen und Gehölze dieses Jahr eine Katastrophe beschert, habe ich ja hier schon des Öfteren aus eigener Erfahrung wiedergegeben. Aber nicht nur die Baumfrüchte bleiben bei manchen Arten komplett aus oder sind stark reduziert. Selbst das Blattkleid entwickelt sich nicht so wie gewohnt. Bei unserem kleinen Pfirsichbaum beobachte ich das schon seit letztem Jahr und jetzt wieder, dass er nämlich schon gleich die frühen Blätter verliert und sich dann schwertut, neue Blatttriebe zu entwickeln. Und bei einem großen Baum wie unserem Walnussbaum sind die Blätter viel kleiner als sonst, zudem fallen jetzt schon, wo sie noch gar nicht richtig ausgewachsen sind, viele davon gleich wieder vom Baum und müssen ständig aus den Pflanzgefäßen herausgefischt werden, damit sie das Wachstum der Gemüsepflanzen nicht behindern. All das macht nicht gerade Mut für die Gartensaison. Wenn nicht die in diesem Sommer so wunderschön angewachsenen Sommerblumen wären, und meine bisher ganz ordentlich gediehenen Chilipflänzchen, müssten wir eigentlich missmutig in die nähere Gartenzukunft schauen.

Wechselhafte Lebensfreude im sommerlichen Pflanzengarten

Die Erfahrungen mit unseren neu erworbenen und eingepflanzten Hortensien sind wechselhaft. Anfänglich waren wir von der Auswahl und Anmutung der Blumen sehr angetan. Gerade die auffallendste und präsenteste, die in strahlendem Blau erscheint, ist ein guter Griff gewesen, auch weil sie nicht nur top aussieht, sie scheint auch unempfindlich und fühlt sich an ihrem Standort am Zaun sichtlich wohl. Die zwei anderen haben wir nebeneinandergesetzt. Während eine davon ebenfalls stabil zu sein scheint, hat die andere, ausgerechnet die teuerste der drei, von Anfang an Schwächen gezeigt. Sie hat die dieses Jahr ohnehin überhandnehmenden Schnecken magisch angezogen. Und den Schutz mit Schneckenkorn, der notwendig war, scheint sie ebenfalls nicht vertragen zu haben. Jedenfalls sind am Nachmittag alle Blütenbüschel schlapp gewesen, so wie gestern nur einer davon, den wir abgeschnitten haben, weil wir dachten, die Schnecken wären ursächlich für den Zustand. Jetzt sehen die Blüten alle so aus und wir sind relativ ratlos. Vermutlich nur ein Detail, das wir aber leider nicht erkennen. So könnte es sein, dass dieser einen Pflanze nur eine kurze Lebenszeit vergönnt ist. Ich hoffe, der Sommergarten, und in ihm neben den Bäumen auch alle Stauden und Blumen werden sich in den eigentlichen Sommermonaten prächtig entwickeln und das wechselhafte Wetter gut wegstecken können.

Wachstumsförderliches Pflanzenwetter

Die Nachmittage sind in diesen Tagen das jeweilige Highlight. Wenn die Frühsommersonne tief steht, wärmt sie am intensivsten. Und das Licht der tief stehenden Sonne ist auch einmalig. Das kann ich mir dann beim abendlichen Blumengießen auf den Rücken scheinen lassen. Ich habe auch den Eindruck, dass die frisch gepflanzten Blumen dieses Wetter mögen, das heute besonders heftig ständig hin- und hergeschwankt ist, zwischen Sonne und Bewölkung, zwischen fast schon frostiger Temperatur bis hin zu starkem Temperaturanstieg. Ich hoffe, diese Kontraste werden sich auch auf das Wachstum der Chilis positiv auswirken. Die Gartenbäume verhalten sich in diesem Jahr noch ziemlich zögerlich. Normalerweise würde man Anfang Juni schon mehr und üppigeres Kronenlaub erwarten. Aber das entwickelt sich ganz langsam. Vielleicht zeigen sich ja auch bei unserem radikal zurückgeschnittenen kleinen Buchsbaum bald die ersten winzigen Blättchen und kurzen Asttriebe. Und vielleicht ja auch endlich beim Maulbeerbaum, dessen aktuelle Verfassung ich demnächst unbedingt in Augenschein nehmen muss.

Sommerblumen, Gartenbäume, Pflanzarbeiten im Frühsommer

So häufig in kurzer Zeit wie zuletzt waren wir wohl nie im Baumarkt gewesen. Aber der beherbergt bei uns eben das beste Gartencenter. Ein Muss im Frühjahr, wenn es darum geht, die richtigen Pflanzen für den Sommergarten zu finden. Eigentlich waren wir damit schon durch, auch Erde hatte ich zuletzt genügend auf Vorrat besorgt. Aber M. hatte den Wunsch, doch wieder Hortensien im Garten einzupflanzen, die uns bis vor etwa 3 Jahren lange Zeit begleitet und erfreut hatten. Auch weil sich die opulenten Blütenstände ganz gut trocknen und dann zum Dekorieren verwenden ließen. Der Stock war aber irgendwann eingegangen. Aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen. Nun war da dieses Angebot, und so haben wir uns entschlossen, drei neue Pflanzen zu beschaffen und an zwei Stellen im Garten zu pflanzen. Zwei an der „alten“ Stelle und eine weitere, wegen der blauen Blütenfarbe besonders auffällige, am Gartenzaun, wo uns zuletzt sommerliche Blütenakzente fehlten, da die Mohnblüten sich ebenfalls nicht wie in den Jahren zuvor entwickelt hatten und wegen der Abschattung durch die benachbarten Bäume es ohnehin schwierig geworden war mit Blumen. Aber diese Hortensien vertragen auch Halbschatten, so hoffe ich, dass sie an dem doch nach ganz gut dem Sonnenlicht exponierten Platz eine gute Wachstumschance haben werden. So froh ich mit unserem inzwischen durchweg schon stattlich ausgewachsenen Ensemble an Gartenbäumen auch bin. Für die Blumen im Sommer sind sie eben ein Hindernis und Bremsfaktor, der uns diffizile Platzierungstrategien abverlangt. Meine Chilipflanzen habe ich jetzt in die großen Pflanzgefäße umpflanzen können und zunächst unter dem transparenten Dach untergebracht. Wenn nicht mehr mit Dauerregen und kalten Nächten gerechnet werden muss, wird ich sie unter freiem Himmel platzieren können. Vielleicht wird ein Teil aber auch dort unter Dach bleiben, da dort tatsächlich noch am meisten und vor allem zu fast von Früh bis Spät Sonnenlicht ankommt. Das und die Platzierung eines Teils der Pflanzen auf dem Balkon ist ein Versuch, den ich erstmals starten will. Nicht ausgeschlossen, dass das dauerhaft eine gute Lösung sein kann.

Ein schöner Sommerblumenpflanztag

Das Pflanzen der Sommerblumen haben wir trotz der Widrigkeiten und trüben Aussichten der letzten Tage, am Ende doch glücklich geplant. Passend zum heutigen Pflanztag hat sich der Dauerregen gelegt und nahezu der ganze Arbeitstag blieb trocken, gegen Nachmittag sogar ziemlich sonnig. Damit machte die Garten- und Pflanzarbeit dann auch Spaß. Beim Einkauf heute Vormittag habe ich noch einige niedrig wachsende Sommerblumen mitgebracht, die noch gefehlt hatte. Insgesamt konnte ich die Auswahl sehr stimmig auf unsere diversen Pflanzgefäße, Tröge und Kübel verteilen und auch farblich, bezüglich der Größen und Blumenarten schön arrangieren. Wie immer mit einigen Zeitaufwand verbunden, aber am Abend konnten wir diese Arbeit zufrieden abschließen. Ich hoffe, dass alle Blumen nun auch gut angehen und sich prächtig entwickeln. Hinterm Haus habe ich die unschöne Beobachtung gemacht, dass die wunderbare Mohnblume, die wir bei der Gartenausstellung gekauft und gleich in den Garten gepflanzt hatten, innerhalb der letzten 2 Tage, an denen ich keinen Blick darauf hatte, von den Schnecken zerfressen wurde. Ich weiß nicht, ob sie sich noch einmal erholen kann, solange die Blütezeit anhält. Ein herber Verlust, gerade jetzt zur Hochzeit der Mohnblüte. Ein wenig Sorgen mache ich mir um die Blumenpflanzungen im Garten. Nicht nur wegen der Schnecken, die man mit Schneckenkorn immerhin bekämpfen kann. Das Dauerthema der Gartenbäume, die zwar prächtig gewachsen und gut entwickelt sind, aber eben auch viel Schatten werfen, wirft eben diesen Schatten wieder voraus und wird gerade über die Sommermonate eine echte Lichtnot für alle anderen Pflanzen bedeuten. Aktuell weiß ich keine Lösung dafür, außer die Bäume im nächsten Winter radikaler zurückzuschneiden und damit mehr Lichtschneisen darzustellen.

Traditionell und erfolgreich Sommerblumen gepflanzt

Mit der Auswahl und dem Arrangement unserer Sommerblumen sind wir sehr zufrieden. Heute haben wir tatsächlich alles weitgehend realisieren können: Die Blumen im Gartencenter auswählen und kaufen, auch noch ein paar andere Gartenutensilien, die restlichen Pflanzgefäße von alter Erde befreien, sofern sie bereits verbraucht war, und neue Erde und Dünger einfüllen. Schließlich die Blumen verteilen und stimmig kombinieren. Ganz am Ende natürlich auch noch gießen. Von der traditionell farbenfrohen Zusammenstellung einmal abgesehen, haben wir dieses Jahr einige Neuerungen. Zum Beispiel hatten wir noch nie ein Stämmchen von den Fuchsien. Ich hatte neben zwei rot-weißen, die wir in einem der Pflanzkästen untergebracht haben und hinterm Haus bewundern können, ein Stämmchen mit der Rosa-Lila-Farbkombination ausgesucht. Das ist schon recht hoch, blüht wunderbar und beansprucht jetzt einen eigenen Pflanztopf aus Ton. Ungefähr in der Mitte unserer Vorgartenreihe macht sich das Stämmchen sehr schön. Hinterm Haus haben wir, wie schon vor einigen Jahren, eine Schwarzäugige Susanne in die Gartenerde gepflanzt. Ich mag dieses Orange mit dem Schwarzen Punkt einfach sehr, gerade in dieser klassischen Farbkombination, es gibt sie ja auch mit Gelb-Schwarz und Rosa-Schwarz. In den nächsten Monaten wird sie genau in der Mitte des Hinterhausgartens, d. h. an sehr sonnigem Standort, Gelegenheit haben, an unserem kleinen Metall-Obelisken hochzuklettern. Und noch eine andere Staude, die mir zwar vom Namen bekannt ist, die wir aber noch nie gekauft hatten, ist an prominenter und sonniger Stelle ebenfalls in der Gartenerde untergekommen. Ein Tränendes Herz, wirklich toll, wie diese Blütenformen sich präsentieren und wie stattlich sich die ganze Pflanze sich ihren eigenen Formenraum schafft. Die Pflanzkästen für meine diversen Chilisorten habe ich ebenfalls schon vorbereitet, aber noch nicht bepflanzt, da die Pflänzchen noch zu kleine sind. Lediglich mit den Mexikanischen Chilis und den Gelben und Roten Chilis, die nicht zu den schärfsten Sorten gehören, die aber von allen Sorten bisher am weitesten sind, könnte ich das Auspflanzen schon wagen. Vielleicht dann in den nächsten Tagen. Das war ein wirklich produktiver und zufriedenstellender Gartenarbeitstag, an dessen Ende wir aber alle auch recht erschöpft sind.

In Richtung sicherer Frühling

Die beiden tollen Sonnentage haben heute keine Fortsetzung gefunden. Aber man merkt trotzdem, dass der Frühling sich durchgesetzt hat, auch wenn es erst einmal durchwachsen mit Schauern weitergeht. Eigentlich ganz gute Bedingungen für die Pflanzarbeiten, die wir für den Samstag geplant haben. Zunächst wollen wir im Gartencenter Sommerblumen aussuchen, dann die Pflanzgefäße mit der letzte Woche schon besorgten Erde füllen und düngen, um die Blumen und auch schon erste selbst gezogene Gemüsepflänzchen in die Erde zu setzen. Besonders freut es mich, dass unsere Gartenbäume erstmals Blattknospen zeigen, die sich bald auffalten werden. Eigentlich ist das das sicherste Anzeichen dafür, dass sich die Bäume trauen, in den Frühling zu starten. In der Regel bedeutet das, dass keine schlimmen Fröste mehr zu erwarten sind. Hoffen wir, die Bäume können ihrer Inuition vertrauen und erleben mit uns keine böse Überraschung bei der Blüte und mit den zarten frischen Blättern.

Jede Menge aufholen

Ein Wahnsinns Sonnentag war das heute. Merkwürdigerweise fällt das mit einem Defekt der Solaranlage zusammen. Ansonsten wäre sicher noch mehr Strom gewonnen worden. Seltsame Koinzidenzen sind das, aber das passt irgendwie in unsere Zeit. Mich freut am meisten daran, dass wir nach ewiger Verzögerung endlich ein Gefühl von Frühling haben können. Und dass sich das positiv auf das Wachstum und die Vitalität der Pflanzen auswirkt. Wäre doch gelacht, wenn jetzt die Chilis nicht doch noch ihre Zögerlichkeit hinter sich lassen und kräftig keimen bzw. dass die schon gesprossenen groß und kräftig herauswachsen. Dann können wir nach der umfangreichen Vorbereitung auch die Gartensaison praktisch erleben, das beginnende Grün der Gartenbäume in uns aufnehmen und die Farben der sukzessive blühenden Frühlings- und Sommerblumen genießen. Da gibt’s jede Menge nach- und aufzuholen.

Dem fehlenden Frühling mit Gartenarbeit trotzen

Es scheint so, dass auch viele andere den Samstag für die Gartenarbeit genutzt haben. Jedenfalls kann ich das an der verschwindend geringen Zahl von Anrufen und Mails an diesem Tag ablesen. Dabei war der Tag nicht gerade von super Frühlingswetter geprägt, bei dem die Gartenarbeit wie von selbst von der Hand ginge. Aber in der Gartenabteilung des Baumarkts, den ich am Vormittag besucht habe, konnte man sehen, dass sich sehr viele in der Abteilung für Erde und Dünger sowie Gartenwerkzeuge aufgehalten haben. Man weiß einfach, es ist höchste Zeit, sich mit dem Benötigten für die Pflanzsaison einzudecken. Und dann muss man eben über das nicht ganz typische Frühlingswetter hinwegsehen. Immerhin hat es ohne Regen durchgehalten. So konnte ich den Rasen mähen, das Überhand nehmende Unkraut entfernen, blanke Stellen im Rasen harken und Schattenrasen ansäen, Goldmohn und Silberlinge am Zaun entlang direkt in die Erde säen, die Sessel und Polster für die Gartenmöbel herunterholen und platzieren, eine neue Anzuchtschale mit Pflanzerde befüllen und darin die Strohblumensamen säen – und zwei Reihen zusätzlicher Samen von zwei scharfen Chilisorten. Ein heute geliefertes Möbel, das auch im Gartenbereich zum Einsatz kommen soll, habe ich auch noch zusammengebaut. Jede Menge fast pausenlose Arbeit, nach der wir aber nun eine gute Grundlage für die weitere Außenarbeit gelegt haben. Nachdem die Bäume schon früher zurückgeschnitten wurden und nun zum Teil schon blühen oder Blätter bilden, wird das im Befüllen und Bepflanzen zahlreicher Pflanzgefäße, der Sandsteintröge und Tonkübel vorm Haus, den Pflanzkübeln und Keramikgefäße hinterm Haus, und sicher auch noch einiger Pflanzen, die wir in die Gartenerde direkt pflanzen. Auf das Aussuchen der eingekauften Sommerblumen freue ich mich schon, aber auch auf das Auspflanzen der selbst gezüchteten Blumen und Gemüsesorten.

Praktisches und Ästhetisches bei der Optimierung der Sommerblumenpflanzung

So ganz ist das diesjährige Sommerblumenpflanzen noch nicht abgeschlossen. M. hat heute verschieden Änderungswünsche geäußert, was die Befüllung einzelner Gefäße mit Pflanzerde, die Platzierung von Blumen und das Einpflanzen der gestern hinzugekauften Sommerblüher betrifft. Ich denke, nach diesen Maßnahmen ist es jetzt aber doch ziemlich komplett. Bisher haben sich die Blumen auch sehr schön entwickelt, mit nur wenigen Ausnahmen, den wir noch mehr Zeit geben wollen. Allgemein wird von Passanten die Farbenvielfalt unserer diesjährigen Auswahl gelobt. Tatsächlich ist sehr bunt geraten, was ich aber auch ansprechend und zudem stimmig finde. Nun ist auch der Enzian eingepflanzt. Ein wunderbares Blau, das ich so noch nicht kannte, ergänzt sich ganz gut zu der meist grünen Polsterstaude, die in der Mitte des Steintrogs gepflanzt ist und sich wieder erholt hat. Gewöhnungsbedürftig finde ich den neben unserem Kriechwacholder eingepflanzten Nelkenstock. Der ist an sich zwar schön und kräftig, passt aber m. E. nicht an diese Stelle, überhaupt nicht zu diesem Baum, dem der im Vorjahr hinzugesellte Klee besser zu Gesicht stand. Aber M. will das jetzt nicht mehr ändern, so werde ich mich daran gewöhnen müssen.

Pflanzarbeiten in Vor- und Hinterhausgarten

Heute konnte ich die Arbeit am Bepflanzen der Pflanzgefäße vorm Haus weiterführen und zumindest die bisher besorgten Sommerblumen darin verteilen. Die Erde mit Dünger hatte ich ja schon vorbereitet, so dass das recht schnell umgesetzt war. Allerdings waren auch noch weitere Gefäße nach vorne zu holen, die erst später mit neuen Blumen bestückt werden können. Und M. wollte auch verschiedene schön blühende Pflanzen, die schon im Winter da waren, auf neue Gefäße mit frischer Erde verteilen, was ich dann gemacht habe. Sehr viel fehlt jetzt gar nicht mehr. Ich freue mich, bald schon dieses Arrangement abschließen zu können und dann mich wieder mehr den Nutzpflanzen zu widmen, und den verschiedenen Pflanzungen im Hinterhausgarten, die erst langsam dabei sind sich zu entwickeln. Auch die Bäume dort wirken zwar vital, sind aber sonst noch sehr vorsichtig, trauen sich kaum, ihre Blattknospen zu öffnen und sind nur unwesentlich über die Blühphase hinausgekommen. Auffallend ist der reiche Blütenbesatz beim Walnussbaum. So lange und so zahlreich habe ich die hängenden grün-bräunlichen Früchte dieser Art selten gesehen.

Wie kleine lichte Bäume

Über den Sommer erweist sich die Beschäftigung mit den Pflanzen, ihre Auswahl, Pflege und Aufzucht am Ende doch immer als schlüssig und konsequent. So war es offenbar kein Zufall, dass aufgrund geschickter Aussaat im richtigen Pflanzpanel in diesem Jahr so viel kräftige Wunderbäumchen herangewachsen sind. Zu viele, um sie alle in den Garten an sonniger Stelle einzupflanzen. So sind die meisten in ihrem zu kleinen Topf geblieben und haben ihren Wachstumszyklus beschleunigt durchlaufen, in der Annahme, schon erwachsen zu sein. Diese frühreifen Exemplare sind jetzt ein guter Ersatz für einige Sommerblumen, die wir vorm Haus in Töpfe gepflanzt hatten und die nach anfänglich prächtiger Entwicklung plötzlich eingegangen waren – wegen Engerlingen, die sich in der Erde festgesetzt und die Wurzeln abgeknabbert hatten. An ihre Stelle sind jetzt die Bonsai-Rizinusstauden getreten und bilden lustige Ensembles, wenn sie zu dritt in einem Topf nebeneinandersitzen, wie drei kleine Bäume mit filigraner, lichter Krone. Hinterm Haus haben wir weitere Exemplare in Ampeln, Blumenkästen oder einfach zwischendurch ins Blumenbeet gesetzt. Eine ebenso ungewohnte wie schöne Abwechslung in unserem Sommergarten.

Anregende Frühsommerumgebung

Die Pflanzen gewöhnen sich allmählich an die erste langanhaltende Hitze dieses Jahres. Jetzt wagen die Sonnenblumen erstmals weiteres Höhewachstum, die kleinen Wunderbäumchen werden zumindest fülliger und breiten mehr Blätter aus. Und Arten, die sonst schon längst in voller Blüte stehen, wie die orangenen Mohnblumen, die ich dieses Jahr nochmal an verschiedenen Stellen nachgesät hatte, lassen erst jetzt vermehrt überhaupt ihre schönen Blüten zum Vorschein kommen. Die Bäume entwickeln ihr Blattkleid und ihre Kronenausdehnung langsam, aber doch erkennbar weiter. Und das Ganze summiert sich zu einem schönen frühsommerlichen Ambiente, in dem die Sonne durch mehr Grün gefiltert wird und die wachsenden Schatten auch bei hochstehender Sonne Abkühlung schenken, solange man sich im Garten aufhält. Ich freue mich sehr darauf, in dieser anregenden Sommergartenumgebung wieder meiner kunsthandwerklichen Arbeit nachgehen zu können. Die Outdoorsaison hat diesbezüglich unglaublich spät begonnen.

Die Sommerblumen sind auf den Weg gebracht

Eine gute Mischung für einen Einundzwanzigsten. Am Vormittag Projektarbeit und der Nachmittag war mit zunächst vorbereitender Manufakturarbeit mit Holz und danach mit Blumenpflanzen und zuvor Blumenerde austauschen ausgefüllt. Morgen kann ich dann als kreative Einleitung der Feiertage die interessante Arbeit an Partnerarmbändern und einem Lebensbaum-Armband fortsetzen. M. wollte die Sommerblumen unbedingt heute noch setzen. So habe ich alles in einem Rutsch erledigt. Nicht ganz mit der Ruhe und gestaltenden Freude, wie ich das selbst bevorzuge, aber im Ergebnis so schön und erwartungsvoll wie immer. Die Zahl gestern ausgewählter Blumen war fast genau richtig. Vielleicht einen oder zwei Pflanzgefäße könnten wir zusätzlich bestücken. Aber vielleicht kommen wir ja nachträglich noch zu einzelnen schönen Sommerblumen und können das dann abschließen. Die Abteilung Stauden und Gemüse folgt dann später. Die selbst aus Samen gezogenen Exemplare sind noch lange nicht so weit. Im Laufe des Junis werden die Chilipflänzchen wohl in ihren Kübelauspflanzen können. Bis die dann groß sind und Schoten tragen, wird der Höhepunkt des Gartenarbeitsjahrs aber auch schon überschritten sein.

Ungeliebte Erfrischung

Immerhin für die Gartenpflanzen ist dieses sonst ungemütliche Regenwetter ganz vorteilhaft. Ich hätte nicht gedacht, dass die Mohnblumen, die in diesem Frühjahr sehr spät dran sind, sich noch so zahlreich zeigen würden. Zusammen mit den neu angesäten Reihen dieser Art dürfte es in ca. 6 Wochen ein ziemliches Blütenmeer in Orange geben. Vielleicht gelingt es uns auch noch, die rosafarbenen längerstieligen Mohnblumen ebenfalls anzusiedeln. Dann haben wir etwas zeitversetzt noch eine Entschädigung für den bis jetzt ins Wasser gefallenen Frühling. Ich denke, es wird ein eher durchwachsenes Jahr werden, was ja auch erholsam für uns und die Pflanzen sein kann. Was haben die Bäume speziell nicht schon unter der langanhaltenden Sommerhitze gelitten. Da ist die sonst ungeliebte Erfrischung vielleicht auch an der Zeit.

Schwieriges Jahr für Sommerblumen

Dieses Jahr ist es mit dem Pflanzen wirklich schwierig. Man kommt wegen der Beschränkungen nur schwer an Sommerblumen, deren Auswahl doch immer einige Zeit in Anspruch nimmt. M. befürchtet, dass es keine mehr gibt, wenn die Testpflicht endlich aufgehoben sein wird. Kann schon sein. Immerhin habe ich heute einmal drei sehr schöne Blumenstück in einen unserer schönsten Pflanzkübel gesetzt. Immerhin der wäre damit schon mal ausgefüllt. Und die übrigen versuchen wir uns in den kommenden Tagen zusammenzusuchen. Erde benötigen wir natürlich auch noch jede Menge. Wäre jedenfalls schade, wenn uns ein Gartenjahr nur mit Bäumen und selbst gezogenen Stauden und ohne die gewohnte Blumenpracht bevorstünde.

Ein blühender und grünender Hochsommergarten

Unsere bisher so zögerlich wachsende Sommerblume, deren Name mir gerade nicht einfallen will, kommt jetzt endlich in Gang, nachdem sie bestimmt 8 Wochen fast ohne weiterzuwachsen auf der Stelle getreten war. Die Abkühlung und der ungewohnt viele Regen scheinen ihr gut getan zu haben. Dabei dachte ich eher, mit ihren Orange-Lila Blüten sei sie eine Art, die auf besonders viel Sonne steht. So kann man sich irren. Damit wird unsere Sommerblumenensemble zunehmend dichter, bunter und präsenter. Das macht jetzt zum Beginn des Hochsommers richtig Freude. Auch weil gleichzeitig alles gut vorankommt: die Sonnenblumen, die Rizinusstauden, die Chilipflänzchen, die Wicken und die Gartenbäume ohnehin. Bei letzteren freut mich besonders der Fortschritt bei den Feigenbäumchen, die jetzt stabiler und vertikal wachstumsfreudiger erscheinen, langsam ihren Platz behaupten und sich offenbar zunehmend an ihrem Standort wohlfühlen. Und auch die Gleditschien entwickeln sich gut, nach wir ihnen eine Stütze hinzugestellt haben, um ein allzu richtungsloses Wachsen zu vermeiden. Der aufrechte Stand steht ihnen besser, und auch die Chancen wachsen, dass sich zu schönen, lichten und starken Bäumen entwickeln.