Attraktivitätsplus für die Gartenblumen

In diesem Sommer haben mir die Blumen wieder am meisten Freude gemacht, und tun es immer noch. Die Gartenbäume waren bis zuletzt merkwürdig unauffällig, wie wenn sie sich zurückhalten und Energie für bessere Zeiten sparen wollten. Ein ausgedünntes Blattkleid mit kleineren und immer wie dürr wirkenden Blättern. Wenig Wachstumsfreude, sowohl vertikal als auch in die Breite. Das wurde besonders beim Ginkgo und den Feigenbäumchen deutlich. Nur die Gleditschie ist im Kontrast zum Vorjahr sehr schön gewachsen und hat endlich einmal etwas wie eine Krone ausgebildet. Jetzt hoffe ich, dass diese Kronentriebe nicht über Winter wieder abfrieren und das Ganze von vorne losgeht. Jedenfalls hat dieser lichte Baum jetzt erkennbares Potenzial, um groß und kräftig zu werden, auch wenn sein Stämmchen aktuell noch nicht dafür spricht.

Atmosphärischer einundzwanzigster Sommertag

Dieser Einundzwanzigste wurde einmal wieder seiner Symbolik gerecht. Ein schöner Tag mit mäßiger Wärme, recht viel Licht und entspannter Atmosphäre. So wie man sich stressreduzierten Sommer von seiner schönsten Seite vorstellt. Aber natürlich kann es doch noch etwas wärmer werden, schließlich ist erst die zweite Hälfte des August. Da geht sicher noch etwas, denn auf Herbst will ich mich noch nicht einstellen. Zu sehr genießen wir, am Nachmittag uns im Garten aufzuhalten und die Blumen, die satt grünen Bäume und die langsam Früchte tragenden Gemüsepflanzen zu betrachten, meist mit kleineren Gartenarbeiten verbunden. Das eine oder andere werden wir sukzessive bald auch ernten können. Nur mit Baumobst ist zumindest bei uns nicht viel in diesem Jahr. Die Chilis gedeihen aber prächtig, und wenn die späte Sorte an allen Blütenständen auch eine Schote wachsen lässt, wird der Ertrag sicher höher als im Vorjahr werden.

Diesjährige Pflanzensommerentwicklungen

In diesem Sommer präsentiert und entwickelt sich der Garten ganz anders als zuvor und anders als erwartet. Sonnenblumen sind es diesmal nur wenige, die sind aber sehr hoch gewachsen und erreichen in diesen Tagen ihren Höhepunkt. Die ersten Köpfe habe ich schon abgeschnitten und zum Auspicken für die Vögel auf der Gartenbank ausgelegt. Die Rizinusstauden wachsen nach den Regenfällen jetzt deutlich besser und erreichen unterschiedliche, aber ganz zufriedenstellende Ausdehnung. Ewas mehr hätte ich mir zwar gewünscht, sie haben aber dieses Jahr starke Lichtkonkurrenz von verschiedenen Spalierbäumen, die V. entlang des Zauns gepflanzt hat. Die Blumen sind größtenteils ohnehin in Hochform, v. a. jetzt die Strohblumen, die zuletzt vom Sturm durcheinandergewirbelt und gebogen wurden, aber immer wieder neue Blüten bilden, erfahrungsgemäß bis in den Spätherbst hinein. Die Wandelröschen sind wunderschön, machen aber viel Arbeit, da ich ständig die Fruchtstände abknipsen muss, damit immer wieder neue Blüten nachkommen. Unsere schönen orangefarbenen Mohnblumen sind jetzt fast alle vergangen, die Lupinen sind schön gewachsen, haben aber merkwürdigerweise keine einzige Blüte ausgebildet. Vielleicht ist das so im ersten Jahr? Es gibt eben noch Rätsel. Nur mit den Bäumen bin ich 2019 nicht so ganz zufrieden. Sie scheinen einen Schongang einlegen zu wollen. Gerade der Ginkgo hat so kleine und relativ wenige Blätter, scheint auch kaum Höhe oder Breite zugelegt zu haben, obwohl wir so viel Licht, Wärme und jetzt auch Regen haben. Auch der Walnussbaum bewegt sich kaum on der Stelle. Nur der kleinste, die Gleditschie hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt und zeigt sich zunehmend vitaler.

Sommer, Garten, Technik

Jetzt kommt der Hochsommer erneut zurück, und die schwül-warme Luft erwärmt sich weiter. Immerhin haben wir jetzt wieder etwas Gießwasser von den Regenfällen gestern. Und unsere Pflanzen benötigen wieder künstliche Bewässerung, nachdem die letzten Tage eher wenig Verdunstung mit sich brachten. Eine gute Zeit eigentlich, auch wegen der immer noch vorherrschenden Abwesenheit der Menschen, fürs Fotografieren. Wenn da nicht immer wieder die technischen Aufgaben  dazwischenstünden.

Wohltuende Hochsommerabkühlungen

Die Sonnenstunden des Vorjahres-August werden wir nicht mehr erreichen. Aber ich will mich nicht beklagen. Schließlich war der bisherige Hochsommer mit Rekorden, insbesondere bei der Hitze, aber mit reichlich Licht und Sonne gekrönt. Dann muss es nicht auch noch zahlenmäßige Rekorde bei der durchschnittlichen Zahl der Sonnenstunden geben. Im Gegenteil sind moderate Phasen gerade für die Pflanzen wichtig, damit sie zwischendurch durchatmen und auftanken können. Ganz besonders für die Bäume in Gärten und städtischen Grünanlagen, weil die eben stärker von der Wärme strapaziert sind, viel verdunsten und aber in der Regel keine oberflächliche Wasserzufuhr erhalten. Wenn da über Monate geht und es zu wenig regnet, haben wir eben jene Stressfaktoren, die sich in diesem Sommer bei sehr vielen Bäumen wohl ausgewirkt haben, die jetzt die Folgen des Vorjahressommers verarbeiten müssen. Und auch für uns sind Abkühlungen zwischen dem Supersommerwetter einfach wohltuend.

Die Baumlandschaft wird welker

Für einen 21. war dieser Sonntag relativ unspektakulär. Aber die moderate Sonne hat mich am Nachmittag in die Baumlandschaft hinaus gezogen, den Kopf freimachen, was zurzeit dringend notwendig scheint, zumindest am Wochenende. Die Ruhe dabei war das Wichtigste. Die Landschaft selbst präsentiert sich in diesen Tagen eher schmucklos, wohl eine Folge der langen Hitzephasen mit zu wenig Regen. Fast alle Bäume und Sträucher tragen schlapp gewordenes grünes Laub. Hinzu kommt, dass derzeit kaum eine Blüte zu sehen ist, und für die Früchte ist es noch etwas zu früh. Nur die Fruchtstände des Gemeinen Schneeballs sind mir ins Auge gefallen, auch weil die normalerweise erst viel später im Jahr diesen Zustand zeigen. Sie sind nämlich schon ganz verschrumpelt und zeigen quasi herbstliche Ambitionen, eben auch eine Folge dieses Wetters. Andere Arten, wie die Pfaffenhütchen, bewegen sich langsam in Richtung der Fruchtreife. Die Hütchen beginnen gerade erst, sich vom Grün in Richtung Rosa zu verfärben. Recht früh dran sind die Haselnüsse. Die Sträucher, denen ich begegnet bin, sind übervoll mit den noch grünen Nüssen. Irgendetwas an unserem derzeitigen Klima scheint dieser Art in die Karten zu spielen, während die meisten anderen erkennbar leiden.

Erkenntnisfortschritte mit Pflanzen

Im eigenen Garten scheint es in diesem Jahr eher ein Stauden- und Blumensommer zu werden. Diesen Vergleich mit den Bäumen habe ich ja schon öfter angestellt, weil einmal die Gartenbäume, einmal die blühenden Pflanzen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, je nach Ausprägung ihrer Präsenz. Und die Bäume sind generell weniger dominant, scheinen vom Frühjahr an bis jetzt eher gehemmt, was man an eher kleinen Blättern, weniger sattem Grün und durchaus sich im Rahmen bewegender Wuchsfreude äußert. Es müssen kosmische Faktoren dafür verantwortlich sein, dass solche Unterschiede zwischen den Pflanzen und solche Schwankungen zwischen den Jahren festzustellen sind. Ich würde mich freuen, wenn ich im Laufe meiner langjährigen Beschäftigung mit den Pflanzen auf dem Gebiet Erkenntnisfortschritte machen könnte.

Flüssige Holzarbeit bei hochsommerlichem Licht

Wieder eines meiner typischen Holzarbeitswochenenden, das am Freitagabend mit dem Drechseln begann und heute mit den restlichen Arbeitsprozessen auch schon zum Abschluss kam. Auch wenn alle ob der Hitze stöhnen, finde ich gerade die Arbeit mit Holz an so heißen Tagen sehr anregend. Auch geht sie mir trotz der Temperaturen sehr flüssig von der Hand. Aber ausschlaggebenden und motivierend ist wohl weniger die Temperatur als das Licht, das eben gerade gleichzeitig mit der Temperatur traumhaft zu nennen ist. Hochsommertage vom Feinsten, könnte man sagen. Und dann auch noch mit ein wenig Wind. Dann ist direkt echtes Urlaubsfeeling da, was für mich als überzeugten Nicht –Urlauber einen besonderen Reiz mit sich trägt.

Hochzeit für Licht und Wärme liebende Arten

Nun erleben wir die möglicherweise heißesten Tage des Jahres schon im Juni. Auch einmal etwas Neues. Wenn der Sommer lange hält, ist mir das auch recht, zumal heute zur Dauersonne und hoher Temperatur auch ein kühlender Wind kam, der die ganze Szene in ein mediterran anmutendes Licht und eine von Leichtigkeit geprägte Atmosphäre tauchte, bis in den Abend hinein. Jetzt nehmen die Sonnenblumen erst richtig Fahrt auf. Und auch andere Licht und Wärme liebende Arten, wie z. B. unsere Feigenbäume und die Bananenstauden, fühlen sich sichtlich wohl und breiten ihre Blätter aus. Mit der Kehrseite, der nahezu vollständigen Abwesenheit von Kooperationsbereitschaft, versuche ich mich gerade zu arrangieren.

Sommerfreude vs. zielstrebiges Engagement

Das Aufmerksamkeitsdefizit des Hochsommers, das ich so häufig schon bemerkt habe, schien heute, am bisher heißesten Tag des Jahres, seinen Höhepunkt erreicht zu haben. Die Menschen wirkten wie nicht vorhanden bzw. sind erst gar nicht in Erscheinung getreten. Kaum vorstellbar, dass so ausgeprägte Sommerseligkeit sich lange fortsetzen kann. Für die zahlreichen in Entwicklung befindlichen Projekte wäre das ganz ungünstig. Aber ich hoffe, dass sich die Haltung nicht verstärkt und man verbreitet Sommerfreude und zielstrebiges Engagement miteinander zu verbinden weiß. Wer die Sommertage nicht gerade im kühlenden Schatten der Bäume verbringen kann, könnte sich aktuell etwas weniger Sommer wünschen. Da aber die Bäume für mich immer auf die eine oder andere Art präsent sind wünsche ich mir, wie immer schon, den Sommer bewusst zu verfolgen und dennoch ungebremst weiterarbeiten zu können.

Gemäßigte Sommerfreuden

Gut, dass wir im Vorjahr bereits einen zusätzlichen Wassertank im Garten installiert haben. Der war zwar kürzlich schon reparaturbedürftig, weil der Ausguss einen Defekt hatte. Aber wieder hergestellt ist er eine große Entlastung, zumal der Ausguss breit ist und die Gießkannen in Sekunden gefüllt sind. Obwohl wir deutlich weniger Sonnenblumen als im Vorjahr gepflanzt haben, ist die Gesamtmenge der Blumen doch groß, so dass etliche Gießkannen an warmen Tagen nötig sind. Mit den verschiedenen Reservoirs dürfte das nicht mehr zu Engpässen führen, auch bei längeren Hitzephasen ohne Regen. Jetzt freuen wir uns die sommerliche Gartensaison und all die anderen Vorzüge der Sommerzeit, die zumindest phasenweise das Leben leichter erscheinen lässt. Nur zu heftig darf es mit der Hitze nicht werden. Damit das Sommererlebnis nicht zur Belastung wird und die Bäume und anderen Grünpflanzen nicht unter Stress geraten. Gerade bei den Bäumen kann sich das nämlich noch Jahre danach in Form größerer Anfälligkeit für Schädlinge und reduzierter Vitalität auswirken. Gemäßigte und möglichst lange anhaltende Sommerwärme mit gewisser Gleichmäßigkeit, das steht wettermäßig für die nächsten Monate auf meiner Wunschliste.

Das Zusammenspiel von Licht und Pflanzen

Ein Sonnentag mit angenehmer Wärme und viel Licht, der zum Sommeranfang gut passte. Auch passend dazu präsentieren sich alle bislang zögerlichen Pflanzen sehr vital. Das erkenne ich an den Wicken, an den Chilis, an den Rizinusstauden und Sonnenblumen. Und auch die Ringelblumen und Strohblumen scheinen sich bei gleichzeitig sonnigem und warmem Wetter sehr wohl zu fühlen. Jetzt strebt der Gartensommer seinem Höhepunkt entgegen. Und das dichter werdende Laub der Weinreben, die breiter werdende Kronen der Gartenbäume, die zunehmend mehr Schatten werfen, tauchen die Gartenkulisse in diese Mischung aus Lichtspots, halbtransparent von den Blättern gefilterten Flächen und ganz abgeschatteten Stellen. Dann entsteht wirklich hochsommerliche Gartenatmosphäre, die eben nur in diesem Zusammenspiel von Pflanzen und Licht möglich ist.

Verspätetes Wachstum

Dass es bis heute immer noch keinen neuen Honig gibt, bestätigt unsere Beobachtung einer insgesamt verzögerten Entwicklung der Pflanzen in diesem Jahr. Bei den Bäumen kann man es eigentlich am besten beobachten, denn fast alle Arten sind ungewöhnlich spät dran, selbst schon mit der Blattbildung. Die Blätter unseres Ginkgos im Garten sind immer noch nicht zu vollständiger Größe aufgefaltet, und auch der Walnussbaum hat erst in den letzten Tagen einen erkennbaren Sprung nach vorne gemacht. Und beim Nektar kommt zu dieser allgemeinen Verzögerung wohl noch hinzu, dass bestimmte Blüten in wenigen kalten Nächten wohl erfroren sind und auch bereits gewachsene Fruchtansätze diesen kalten Phasen zum Opfer gefallen sind. Deshalb sieht es beim Baumobst dieses Jahr uneinheitlich aus. Bei den wilden Straucharten mit Früchten könnte es vielleicht besser werden. So erleben wir einen Sommer, der bereits mit hohen Temperaturen und subtropischen Bedingungen beeindruckt hat, der aber auf vegetativem Gebiet einen eher ungewöhnlichen Verlauf nimmt. Ich hoffe, unsere Nutzgartenambitionen müssen nicht ganz begraben werden.

Sommerliche Vegetationsprognosen

Gewittrig und heiß wie an manchen typischen Augusttagen präsentierte sich das Wetter heute. So werden wir mit starken Gewittern und viel Regen rechnen müssen, bevor der Sommer eine kurzweilige Abkühlung in den nächsten Tagen erfährt. Dass wir zwischendurch viel Feuchtigkeit haben, wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus. Auch wenn manche Arten noch nicht wissen, wann sie den Höhepunkt ihrer Vitalität erreichen sollen. Deshalb stellt sich das Gesamtbild im Garten und bei den Zierblumen auch sehr uneinheitlich dar. Dennoch rechne ich mit einem üppigen Pflanzensommer mit im Schnitt viel Sonne.

Wegreminiszenzen bei einer sommerlichen Überlandfahrt

Eine ungewöhnliche lange Anfahrt zu einem Fotoshooting im Rahmen eines aktuellen Projekts hat mich auf den Weg meiner früheren Fahrten zum Studienort geführt. Es war das erste Drittel dieses viele Jahre gefahrenen Weges, das ich heute zurückgelegt habe. In einen Ort, den ich zuvor nie besucht hatte, da man von dieser Route abbiegen muss. Aber von dieser Reminiszenz abgesehen war es eine recht interessante Überlandfahrt, die durch das subtropische gewittrige Wetter bei ebenso hohen Temperaturen wie gestern eine besondere Note erhielt. Die Zielort ist schnuckelig und sehr ländlich, was man bis in die Mentalität der Bewohner hinein deutlich spürt. Mit dem Ergebnis des Shooting bin ich sehr zufrieden, auch wenn wie immer noch viel auszuwählen und zu bearbeiten ist. So hat sich die neue Technik gleich einmal in der Projektarbeit bewähren können und wird auch künftig nicht nur bei der Baumfotografie zum Einsatz kommen.

Erholsame Baumschatten und Vorfreude auf den Sommergarten

Der Sonntag war wettermäßig ein Duplikat des Vortags. Richtiges Sommerferienwetter mit strahlend blauem Himmel von früh bis spät. Allzu lange unter freiem Himmel ist da eher ungesund. Aber man kann sich ja auch an schattigen Plätzchen aufhalten, bevorzugt unter den jetzt schon dicht belaubten Kronen ausladender Bäume. Beim Besuch bei M. in O. war dazu leider keine Gelegenheit. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir schon bald den Radius ausdehnen können und dann vielleicht sogar schon bis zum Baumwipfelpfad zusammen spazieren können. Das wäre dann knapp vor Erreichen der „Vollmobilität“, eine irgendwie lustig klingende Bezeichnung, die in einem der Infoblätter verwendet wurde. Das Beste ist, dass der ganz unangenehme Teil des Projekts inzwischen zwei Wochen zurück liegt und sich seitdem doch erheblich Fortschritte eingestellt haben. Und später, in dann wieder gewohnter Umgebung und mit dem sommerlich üppigen Garten, wird auch die Normalität wieder schrittweise zurückkehren.

Schöner Aprilauftakt

An diesem schönen ersten April hat sich die Sommerwetterperiode fortgesetzt. Das hat M. und V. wieder in den Garten gezogen, um erste Gartenarbeiten zu erledigen, den Boden zu harken, altes Laub zu entfernen und die Flächen für das Einpflanzen der Sommerblumen vorzubereiten. Die große Säuberungsaktion der gefliesten Pfade und der Waschbetonflächen wird wohl noch einige Zeit warten müssen. Das ist eine Aktion, die wir frühestens Mitte Mai erledigen, wenn der Frühsommer nicht mehr gefährdet ist. Bis dahin gibt’s aber noch jede Menge anderes zu tun, vor allem um die selbst gezogenen Pflanzen später im Garten einpflanzen zu können und ein schönes Gartenambiente zu schaffen. Darauf und auf die Licht-Schattenspiele durch das im Grün der Bäume gefilterte Sonnenlicht freuen wir uns schon.

Ende März leiten wir die Gartensaison ein

Ein langer Arbeitstag mit Gartenarbeit, aber diesmal in auswärtigen Gefilden. Da wir aber schon einige Male zu dieser Jahreszeit bei J. und W. im Garten tätig waren, fühlte sich auch das irgendwie vertraut an. Auch dort geht es immer wieder um bekannte Kandidaten, die sich im Laufe der Jahre prächtig entwickelt haben: Die Esskastanie im Vorgarten, bei der wir zwei weitere tief stehende und überflüssige Äste zurückgeschnitten haben, der Walnussbaum ebenfalls im Vorgarten und die Zwillings-Ebereschen im Hinterhausgarten, an denen diesmal nichts zu tun war, auch weil es jetzt schon etwas zu spät für Rückschnitte bei diesen Arten ist, die schon kräftige neue Triebe mit Knospen getrieben haben. Natürlich sind die Sommerblumen derzeit ein großes Thema. So drehte sich der Großteil der Arbeiten um das Eintopfen von Blumensamen oder –zwiebeln, das Auffüllen frischer Gartenerde in Pflanzgefäße oder das Entleeren alter verbrauchter Erde, das Bewegen und Arrangieren der Pflanzgefäße im Gartenareal und das Aufkehren des Winterdrecks und des verdorrten Laubs auf den Gehpfaden. Auch einen gerissenen Pflanztrog aus Ton habe ich ausgebessert, mit Draht und Spachtelmasse, so dass er zumindest in dieser Saison noch durchhalten sollte. Jetzt müssen die zahlreichen Samen noch erfolgreich keimen, die bereits als winzige Pflänzchen eingekauften Blumen gut anwachsen und sich der Frühling hoffentlich so entwickeln, dass die Pflanzenplanung bis zum Sommer wie gewünscht umsetzbar ist.

Alte Baumbekannte und Vorbereitung auf den Sommergarten

Ein langer Arbeitstag mit Gartenarbeit, aber diesmal in auswärtigen Gefilden. Da wir aber schon einige Male zu dieser Jahreszeit bei J. und W. im Garten tätig waren, fühlte sich auch das irgendwie vertraut an. Auch dort geht es immer wieder um bekannte Kandidaten, die sich im Laufe der Jahre prächtig entwickelt haben: Die Esskastanie im Vorgarten, bei der wir zwei weitere tief stehende und überflüssige Äste zurückgeschnitten haben, der Walnussbaum ebenfalls im Vorgarten und die Zwillings-Ebereschen im Hinterhausgarten, an denen diesmal nichts zu tun war, auch weil es jetzt schon etwas zu spät für Rückschnitte bei diesen Arten ist, die schon kräftige neue Triebe mit Knospen getrieben haben. Natürlich sind die Sommerblumen derzeit ein großes Thema. So drehte sich der Großteil der Arbeiten um das Eintopfen von Blumensamen oder –zwiebeln, das Auffüllen frischer Gartenerde in Pflanzgefäße oder das Entleeren alter verbrauchter Erde, das Bewegen und Arrangieren der Pflanzgefäße im Gartenareal und das Aufkehren des Winterdrecks und des verdorrten Laubs auf den Gehpfaden. Auch einen gerissenen Pflanztrog aus Ton habe ich ausgebessert, mit Draht und Spachtelmasse, so dass er zumindest in dieser Saison noch durchhalten sollte. Jetzt müssen die zahlreichen Samen noch erfolgreich keimen, die bereits als winzige Pflänzchen eingekauften Blumen gut anwachsen und sich der Frühling hoffentlich so entwickeln, dass die Pflanzenplanung bis zum Sommer wie gewünscht umsetzbar ist.

Sonnenblumenkrone

Da die Hochsommerhitze den Kübelpflanzen doch sehr zugesetzt hatte, war es an der Zeit, einige davon herauszunehmen und zu ersetzen. Wir haben in einen der Sandsteintröge einige Erikapflänzchen in Weiß und Lila gesetzt. Und andere Stellen, an denen zuletzt nur noch verdörrte Blumen standen, konnten wir mit den Geranien ausfüllen, die wir aus den Pflanzkästen umgepflanzt haben. Die sind relativ unempfindlich und werden auch noch eine Weile halten. Die Sonnenblumen habe ich ebenfalls noch einmal ausgedünnt und einige schöne Köpfe wegen der Samen zu Trocknen ausgelegt. Jetzt sind einer Zaunseite nur noch wenige Exemplare übrig, an der anderen aber noch die ganz hohen, die später zur Blüte gekommen sind, sich jetzt aber immer noch sehr wuchs- und blühfreudig zeigen. Vor allem bilden sie immer wieder neue Nebenblüten, fast wie ein Sonnenblumenbaum, der seine Krone sukzessive ausbaut und verbreitert. Die Sonnenblumen sind mir schon ans Herz gewachsen. Allerdings werde ich sie im kommenden Jahr mehrzentriert pflanzen und nicht mehr so ausgedehnt und in der Reihe. Es wird darauf ankommen, die sonnenreichsten Plätze zu finden. Ansonsten müssen sie sich zu sehr mühen, ihre Blütenköpfe zum Licht zu strecken, und werden dann auch übermäßig hoch, was für das Auge und den Gesamteindruck des Gartens weniger eindrucksvoll wirkt.

Arbeitsreiches Sommerwochenende

Ein schönes Datum, und auch ein intensiver Sommertag. Aber mit klimatischen Schwankungen, die Wetterfühligen Kopfschmerzen bereiten. Ich konnte ihn mit einer Mischung aus Holzarbeit, die recht rasch abgeschlossen war, Aufräumarbeiten beim aktuellen Kellerprojekt und Gartenarbeit verbringen. Kreativ bin ich später mit meiner ersten ernstzunehmenden Videobearbeitung auch noch geworden. Ein recht arbeitsreicher und doch sommerlich entspannter Tag. Eine gute Vorbereitung für den Wochenabschluss, der mich hoffentlich nach längerer Zeit wieder in die Baumlandschaft führt. Die Lust am Bild, vielleicht demnächst auch einmal an bewegten Bildern, ist jetzt wieder größer.

Das unerschöpfliche Ganze des Pflanzensommers erfassen

Vielleicht hängt es mit den Schulferien in unserem Bundesland zusammen. Jedenfalls stelle ich jetzt, zum Beginn der letzten Juniwoche, schon die Hochsommerhaltung fest, die sonst erst im Hochsommer gegen Ende Juli, Anfang August erkennbar war. Die Menschen sind vielfach schon in Urlaubsstimmung, unabhängig davon, ob sie tatsächlich Urlaub machen. Es ist diese Sehnsucht nach Auszeit, nach Abkehr von der Routine und weniger Alltag zu spüren, die unsere Sommermonate der letzten Jahre begleitet hat. Das hat sicher seine Berechtigung und individuelle Funktion. Für die Durchführung von Projekten, die Kooperation erfordern, ist es aber sehr hinderlich. So versuche ich diese Sommerstimmung zu nutzen, um sie untypisch gerade für die Projektarbeit nutzbar zu machen. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass gerade die Auszeitatmosphäre Energie freisetzt, die sonst nur schwer mobilisierbar wären. Meine eigener Ausgangspunkt ist dabei die Beobachtung und Wahrnehmung von (Baum-)Landschaft, Licht und Farben in dieser Hochzeit des Sommers, aus der ich selbst viel positive, nach außen gerichtete Kraft schöpfen kann, der Gegenstand aber auch an sich eine unerschöpfliche Quelle für das staunende Beobachten und Verstehen darstellt. Es scheint so, dass man bei diesem Beobachten und Leben mit der natürlichen Umwelt nie auslernt und schrittweise in der Lage ist, immer mehr an Details und Zusammenhängen in diesem komplexen Ganzen zu erfassen und zu verarbeiten.

Katalysatoren des Selbstbewusstseins

Endlich wieder ein angenehm temperierter und trotzdem sonniger Sommertag. Das ist ein gutes Zeichen zur Sommersonnenwende. Ich freue mich besonders auf diese Zeit, wenn der Höhepunkt des vegetabilen Jahreslaufs quasi noch bevor steht und der Gedanke an Herbst noch nicht vorhanden. Es ist wohl die vitalste, von Wachstum und Entwicklungsdrang nur so gesättigte Jahreszeit, die wir im Spiegel der Pflanzen wahrnehmen. Jetzt ist am deutlichsten spürbar, was Rudolf Steiner mit dem Ein- und Ausatmen der Erde meint. Die Ausatmung in Richtung des Kosmos, diese Öffnung und Ausdehnung in Richtung des Weltalls ist jetzt am tiefsten und intensivsten. An diesem Wendepunkt des längsten Tags beginnt das Ausatmen auch sogleich wieder weniger zu werden, bis zur Zeit der Tag- und Nachtgleiche im Herbst die Wende zum Einatmen erfolgt. Ich finde, gerade dieses Ein- und Ausatmen, die Dynamik des biologischen Seins zwischen Ausdehnung und Rückzug, können wir am Jahreszyklus der Bäume am anschaulichsten überhaupt beobachten und dadurch uns erst richtig bewusst machen. Vielleicht wäre dieses Miterleben der Natur, dieses Leben in der Natur, dieses Bewusstmachen, dass wir eben Teil dieses natürlichen Ganzen sind, ohne den Spiegel der Bäume nicht so präsent. Die Bäume sind insofern auch bereichernde Katalysatoren und eigenen Wahrnehmung und des Selbstbewusstseins.

Dicht grüner Gartensommer

Wieder ein richtiger Sommertag. Aber eben nur einer unter eher untypischen Sommertagen, die kaum noch vorhersagbar sind und ständig die Extreme wechseln. Es beginnt jetzt die Zeit, in der wir immer mehr Gießkannen für unsere Gartenpflanzen füllen müssen. Besonders die Sonnenblumen sind durstig, und später werden die Rizinusstauden hinzukommen. Auch die Strohblumen benötigen viel Wasser, da ich sie dicht gepflanzt habe. Aber mit den ersten „Erfolgen“, denn ich konnte schon die erste Blume schneiden, die eine sehr ungewöhnliche Farbe trägt, irgendwo zwischen Gelb und Rosa changierend, eine Farbe, die ich so noch nicht hatte. Diese Farbnuance werde ich sicher in den nächsten Wochen sammeln. Und vielleicht kann ich daraus ja später einen neuen kleinen Strauß binden. Auch mit den Physalis wird sich sicher wieder etwas machen lassen, allerdings kein Kranz, da wir durch das Umgraben der Erde, wo der alte Feigenbaum stand, doch etliche Pflanzen verloren haben. Die am Rand des Feld übrig gebliebenen sind aber dieses Jahr früh an und wachsen auch üppig, so dass wir wohl zumindest etwas Kleines werden daraus binden können. Ich freue mich jetzt auf den dicht grünen Gartensommer, in dem die Bäume durch ihr dichtes Laub eine zunehmend dominierende Rolle spielen und der starken Präsenz der Blumen Konkurrenz machen.

Erholsamer Sommerregen

Einen richtig schönen und erholsamen Sommerregen hatten wir am Abend. Aus der Ferne war zwar Gewittergrollen zu hören, aber das ist dann nicht näher gerückt. So erhielten wir eine Abkühlung und Erfrischung und konnten einmal das Gießen im Garten auslassen. Beim Blick in denselben bietet sich jetzt schon ein hochsommerlicher Eindruck. Es wird zunehmend dichter, immer grüner und schattiger. Gewaltig erschien mir heute der Ginkgo, der sich extrem vital zeigt und einen seiner unteren Äste weit ausgetrieben hat. Vielleicht werden wir den im Winter kappen müssen, damit der Baum in Zukunft nicht zu viel Eigengewicht zu tragen hat. Und auch als vorbeugende Maßnahme gegen Windbruch. Ansonsten ist dieser Ginkgo sehr stabil geworden, was vor allem seine starke Stammbasis zeigt, die kaum noch an den filigranen, jahrelang nur in die Vertikale strebenden Baum erinnern lässt, den wir lange Zeit mit einer Stange stützen mussten. Den Vorsprung gegenüber seinem großen Nachbarn, dem Walnussbaum kann er immer noch halten. Beide nehmen jährlich an Höhe zu, aber der Ginkgo ist dem Walnussbaum immer ein gutes Stück voraus. Ich vermute, dass dieses Verhältnis auch so bleiben wird, jedenfalls wenn ich die Wuchsform und längerfristige Entwicklung älterer Ginkgos als Referenz nehme.

Vitaler Pflanzen- und Baumsommer

Nach den vielen durchwachsenen Tagen hätte ich das kaum noch erwartet. Aber im Durchschnitt wurde aus diesem Mai tatsächlich einer der sonnenreichsten Monate der letzten 8 Jahre, jedenfalls in unserer Region im Südwesten. Dieser letzte Tag des Monats war dafür stellvertretend und macht Hoffnung auf einen schönen Sommer. In Sachen Pflanzen und Garten haben wir schon viel vorbereitet, damit sich das auch in der vegetativen Umgebung spiegelt. Ich denke, das Vorbereiten und Heranziehen geht dann auch allmählich dem Ende entgegen. Die Pflanzen, die es bis hierher nicht geschafft haben, werden wohl kaum noch eine Chance haben. Dazu gehören z. B. die meisten meiner Mittagsblumen. Aber davon abgesehen bin ich doch sehr zufrieden mit dem, was uns in der warmen und hellen Zeit des Jahres im Garten umgeben wird. Mein Eindruck beim Gang auf Wegen der Umgebung ist, dass auch die Baumlandschaft ein üppiges Gesamtbild im Hochsommer abgeben wird und es insgesamt ein gutes Pflanzen- und Baumjahr werden kann. Dazu trägt auch bei, dass viele der öffentlich gepflegten Landschaftsabschnitte gerade geschont sind, weil der Rückschnitt schon ein oder zwei Jahre zurück liegen, der nächste erst in 2 oder 3 Jahren erneut zu erwarten ist. In der Zwischenzeit hat sich vieles wieder erholt und vesucht jetzt, erneut groß und stark zu werden. Viel Freude werden uns diesmal wohl die Pfaffenhütchen machen, die im Vorjahr so stark reduziert waren, dass sie sich nicht mehr erholen konnten. Deren Vitalität ist jetzt wieder spürbar und wird im Frühherbst ihren Höhepunkt mit den sagenhaften, rosa- oder violettfarbenen Hütchenfrüchten mit orangenen Samenkernen finden.

Sommerliche Konkurrenz zwischen Gartenblumen und -bäumen

Nun konnten auch die letzten vorgezogenen Blumen ins Freiland. Ich bin froh, eine ganze Reihe Sonnenblumen verschiedener Sorten parallel auf der Fensterbank groß gezogen zu haben, da viele der draußen ausgesäten entweder von den Vögeln aufgepickt wurden, bevor sie keimen konnten, oder  nachträglich von irgendwelchen Insekten vertilgt wurden. Bei einigen noch existierenden scheint sich außerdem ein Pilz an den Blättern breit gemacht zu haben. Ich denke, dass der Großteil der verbliebenen aber dennoch eine gute Chance hat auszuwachsen. Später dürften wir auf beiden Zaunstrecken eine relativ dichte Mauer aus Sonnenblumen sehen, jeweils am rechten Ende flankiert von eine Rizinusstaude. Diese Ensemble, ergänzt durch die neu gesäten Mohnblumen und die Strohblumen, durch die in diesem Jahr wieder in Erscheinung tretenden Königskerzen und verschiedene andere Arten, die wir gar nicht benennen können, wird auch in diesem Sommer den Gartenbäumen große Konkurrenz machen. Mal sehen, wie sich die Aufmerksamkeit im Verlauf des Hochsommers zwischen Blumen und Bäumen verteilen wird.

Gelungenes Sommerblumenarrangement und ein trauriger Abschied

Im Vergleich zum Samstag letzter Woche war das heute die angenehmere Gartenarbeit. Statt Algen, Moose und Sand zu entfernen stand heute das Blumen aussuchen, Vorbereiten der Pflanzgefäße und das Einpflanzen auf dem Programm. Dazu war neben den Pflanzen, die wir wieder in einer bunten und durchaus gelungenen Mischung zusammengestellt haben, auch noch zusätzliche Pflanzerde unterschiedlicher Qualität notwendig. Am Ende sind wir mit allem zusammen ausgekommen und haben noch ein wenig Reserve. Die werden wir sicher noch im Laufe der nächsten Wochen benötigen, denn so ganz abgeschlossen ist das Projekt Sommerblumen noch nicht. Was im Einzelnen mit den noch auf der Fensterbank befindlichen Pflanzen geschieht, habe ich noch nicht entschieden. Natürlich, die Sonnenblumen kommen demnächst an ihren endgültigen Standort, in die Sonne, wie es sich gehört. Und auch die restlichen Chilis müssen irgendwann dann doch in ein größeres Gefäß nach draußen. Vielleicht werde ich noch einen letzten Rettungsversuch für die misslungenen Zuchtversuche bei den Mittagsblumen unternehmen. Ansonsten hätte ich für den Pflanztrog auch eine alternative Verwendung. Insgesamt glaube ich, dass das diesjährige Arrangement sehr gelungen ist. Nun müssen die Blumen nur noch prächtig gedeihen und keinen Schaden nehmen. Sehr traurig fand ich am Nachmittag, dass V. bei unserer leider vom Lebenssaft abgeschnittenen Stechpalme sämtliche Äste abgeschnitten hat. Als ersten Schritt, den Baum ganz zu entfernen. Obwohl ich natürlich weiß, dass die Maßnahme unvermeidlich war und ohnehin demnächst hätte erledigt werden müssen, schien es mir doch zu abrupt und zu schnell. Wenigstens werden wir, bei Heraushebeln der noch jungen, wenn auch schon kräftigen Stamms wohl sehen, wo die Ursache der Schädigung genau liegt. Vermutlich in einer massiven Zerstörung der Rinde direkt im oberen Wurzelabschnitt.

Zwischen Kunsthandwerk und Sommerblumen

Nun habe ich die aktuellen Armbänder so weit fertigstellen können, dass ich die Arbeit morgen wahrscheinlich abschließen kann. Eine ausschließliche Schleifarbeit, bevor die nächsten Projekte auf dem Plan stehen. Der Tag morgen wird aber vor allem im Zeichen der Sommerblumen stehen, die wir zunächst in der Gärtnerei aussuchen und dann in unsere diversen Tröge, Kübel und sonstigen Pflanzgefäße einpflanzen. Auch die Pflanzerde ist schon wieder rar geworden, so dass wir auch davon erneut größere Volumen besorgen müssen. Das ist eine Arbeit, die uns immer viel Freude macht, vor allem, weil dann die versiegelte Fläche vorm Haus diese munteren Farbakzente erhält und die Blumen sich in den nächsten Wochen zu ihrer ganzen Pracht entwickeln werden. Das zu beobachten ist immer wieder eine Freude. Sehr viele Eigenzüchtungen werden wir dabei nicht verwenden können, die sind vor allem für das Pflanzen in die Gartenerde geeignet. Aber ich überlege, ob zumindest der Kübel mit den Strohblumen in Mitten des Ensembles der eingekauften Pflanzen einen Platz finden könnte. Wir könnten das mal versuchen und uns für später, wenn die einzelnen Blumen in die Höhe schießen, eine ansprechende Abstützvorrichtung überlegen.

Vielversprechende Gartenaussichten

Was den Stand des Gartens angeht, ist die Pfalz ungefähr auf demselben Stand wie wir. Das konnte ich bei dem Besuch bei J. und W. heute feststellen. Alles schon ziemlich grün, aber noch relativ wenige Blüten. Eine spannende Zeit, vor allem für die Blumen und Stauden. Die Gartenbäume haben da ohnehin einen längeren Atem und entwickeln sich weniger dramatisch, dafür aber beständig weiter. Aber wegen des drängenden Wachstum wird unser Eindruck des Frühlings oder Frühsommers in diesen Wochen wesentlich von den nicht verholzten Pflanzen geprägt, die in der Hinsicht schon etwas weiter fortgeschritten sind. Ich wünsche J. und W., dass sich ihr Garten so schön weiterentwickelt, wie es im Augenblick zu erwarten ist, und sie möglichst alles werden genießen oder ernten können, was sie sich vorgenommen haben. Die Aussichten dafür stehen gut, vor allem, wenn es über die Sommermonate keine krassen Ausreißer, Nachfröste oder Unwetter gibt, die Blüten, Blätter oder Früchte zerstören. Auch zu lang anhaltende Trockenheit kann manchmal schaden. Hoffen wir also auf ein moderates Sommerwetter.

Baumfrühling mit Sommerfeeling

Dieser Baumfrühling ist wieder anders als die meisten gewohnten. Eigentlich hat er für mich mit der jetzt erst sichtbaren, aber umso üppigeren Blüte des Spitzahorns gerade begonnen. Das Gelbgrün der wie Laub aus der Entfernung wirkenden Ahornblütenstände ist dieses Jahr bestechend und setzt eindrucksvolle Akzente in der ansonsten noch nicht so farbenfrohen Baumlandschaft. Gut ist auch, dass jetzt, bei so schönem Wetter, auch die Bienen damit eine ergiebige Anflugstation finden. Gleichzeitig erinnerte dieser Baumfrühlingstag aber stark an Sommer. Nicht nur wegen der sicher schon sommerlichen zu nennenden Temperaturen. Auch das Licht, die irgendwie zwischen Leichtigkeit und Zeitlosigkeit schwebende Atmosphäre vermittelte den Eindruck von Sommer. Als ob wir schon einige Monate warmer Witterung hinter uns hätte und dies nur ein besonders ausgeglichenes Beispiel eines Sommertags gewesen wäre. Dabei sahen sich die meisten Menschen überrascht und sich wundernd erfreut über diese unverhoffte Wendung. Sollte mich nicht wundern, wenn das neue Energien freisetzt.