Kreativität fördernde Übergangszeit

Ende August, das bedeutet schon, dass der Sommer hinter uns liegt. Etwas, das ich während des Hochsommers immer im Blick habe, und doch ist es dann irgendwann so weit, verbunden mit einem melancholisch angehauchten Gefühl von Herbst. Alles in der Natur, der Baumlandschaft, der Erscheinung des Gartens deutet darauf hin, zeigt dieses an: Der Sommer hat seinen Höhepunkt schon deutlich hinter sich, aber der Herbst ist noch nicht angekommen. Beginn einer dieser Übergangszeitphasen, die nach meinem Empfinden besonders reizvoll und kreativitätsfördernd sein können. Nicht unbedingt entspannend und erholsam, aber doch anregend, motivierend, auf Veränderung ausgerichtet und Veränderung begünstigend. Das ist es, was mir an diesem ruhigen Sonntag vor allem vor die Seele getreten ist.

Noch mehr Mirabellen-Fans

Ja, war schon ganz gut heute, und hat uns wieder das Sommerfeeling zurückgeholt. So kann es weitergehen, damit wir einen hoffentlich untypischen August mit wenig Regen erleben. Denn das August-Wetter hatten wir ja gerade schon in der zweiten Juli-Hälfte. Von mir aus dann umgekehrt als gewohnt, wenn nur die Wärme, die Sonne und das Licht zurückkehren. Für uns, für die Bäume und für die Früchte, die sie uns schenken und die von der späten Sommerwärme und dem Licht profitieren. Herr und Frau H. haben heute von Vs eifriger Mirabellenpflückaktion profitiert, indem sie eine größere Menge der frisch gepflückten Früchte mitnahmen, um daraus, wie V. einen Tag zuvor, Marmelade zu kochen. Anscheinend gibts noch andere Fans dieser Frucht. Schön zu hören.

Plädoyer für einen beständigen Baumsommer

Erstmals seit zwei trüben Wochen ist heute wieder so etwas wie sommerliches Licht und sommerliche Wärme zu erahnen gewesen. Ich hoffe, die Vorhersage bestätigt sich und wir erleben ein Revival des Hochsommers, bevor er endgültig Herbst geworden ist. Er wäre ansonsten allzu schnell und allzu unverhofft zu Ende gegangen, kaum dass wir ihn richtig wahrnehmen konnten. Ich möchte jedenfalls trotz der schönen Seiten dieses Thema, nicht nur noch von der Baumobsternte berichten. Lieber noch eine Weile von den sommertypischen Erscheinungsformen und Lebensäußerungen der Bäume. Das gehört eben auch zum Sommer und unserer Wahrnehmung von Sommer dazu: Der ungebremste Außendrang der Bäume, der sich in der Ausbreitung ihrer Kronen, im üppiger und dunkler Werden ihres Laubs und im Filtern des Sonnenlichts in den Baumkronen äußert. Wäre schön, wenn das auch einmal eine ganze Jahreszeit hindurch sichtbar sein könnte.

Unsichere Erfolgsprognose bei manchen Obstbäumen

Gut, dass der Juli 31 Tage hat. Dann könnte die ganz große Enttäuschung nach diesem seltsamen Witterungsverlauf in Sachen Sonnenstundenbilanz doch noch ausfallen. Aber natürlich wird das ein dürftiges Resultat ergeben, das vielleicht an das den April heranreicht, aber nicht mehr. Das hätten wir nach den vielen extrem heißen und hochsommerlichen Wochen wohl nicht für möglich gehalten. Ich hoffe nur, dass es wenigstens den Obstbäumen gutgetan hat. Allerdings kann ich noch nicht feststellen, dass die Früchte z. B. des Pfirsichbaums wesentlich dicker geworden wären. Vor allem brauchen sie erfahrungsgemäß eben beides: Sonne und genug Wasser, um wirklich gut zu gedeihen. Der Erfolg ist also derzeit noch unsicher.

Ernüchternde Entwicklung des Sommers

Jetzt erinnert der Sommer doch sehr an den der beiden Vorjahre, die beide sehr verregnet waren. Gleich tauchen auch die Schnecken wieder auf, und die Pilze, die zwischen den Gemüsepflanzen und Blumen hervorsprießen. Es würde mir eigentlich reichen, nur sind noch mehrere Tage in diesem Stil vorhergesagt. Schade, wie sich dieser sommerliche Eindruck verschiebt, vor allem weil sich das so krass von dem unterscheidet, was wir schon erleben und im positiven Sinne schätzen konnten.

Die Energie von außen zurückerhalten

Noch so ein Tag. Und es scheint, dass der Hochsommer so schnell nicht zurückkommt. Seltsam, gerade auf seinem eigentlich vorgesehenen Höhepunkt. Die Bäume und Grünpflanzen werden es eine Weile noch mögen und schätzen. Aber wir Menschen hätte doch gerne wieder mehr Licht und Energie von außen zurück.

Keine echter Ruhetag – wie so häufig in letzter Zeit

Der Sonntag ist nicht in der Form eines wirklichen Ruhetages diesmal abgelaufen. Das gefällt mir eigentlich nicht, zumal es in letzter Zeit zu wenige wirkliche Ruhetage für mich gab. Ich will versuchen, das im Laufe des Jahres wieder zu normalisieren und mehr Gleichgewicht bzw. Ausgleich herzustellen. Nur zurzeit ist das ganz schwierig zu realisieren. Ich hoffe, dass durch den heftigen Gewitterregen mit Hagel heute Nachmittag die Obstbäume, ihre Blüten und vor allem die jungen Früchte nicht gelitten haben, nachdem wir bisher ein so erfolgreiches Obstjahr hatten. Denn meine frei sehenden Chilipflanzen haben ganz schön etwas abbekommen und sich zur Seite gelegt. Ich hoffe, bei Sonnenwetter werden sie sich wieder aufrichten und hoffentlich kräftig weiterwachsen.

Warten auf die Rückkehr des Hochsommers

Gut, dass mich die Projektarbeit zurzeit so fest im Griff hat. Das abtrünnige Sommerwetter hätte mir nicht viele Gelegenheiten gegeben, draußen etwas zu bewirken. So bleibt es gerade beim Beobachten der Gartenbäume, vor allem in den sonnigeren Phasen des Tages, beim Genießen des üppigen Grüns beim Blick durchs Fenster und bei kurzen Gängen durchs Dorf. Und dann hoffen wir wie so häufig auf eine baldige Rückkehr des angenehm sonnigen und warmen Hochsommers.

Sommerlethargie und Ablenkungsgrenzen

Merkwürdig verschlafen wirkt diese Mitte des Hochsommer-Julis. So als ob man sich in der Unentschlossenheit einer Sommerlethargie verloren hätte. Vielleicht auch, weil es keine richtige Fortsetzung des super Hochsommerwetters gab, sondern eine längere wechselhafte Unterbrechung. Es ist immer abhängig davon, wie deutlich etwas ausfällt, wie viel Sommer direkt wahrnehmbar ist. Je nachdem schwanken die Gemüter und Motivationen. Da können dann auch der Garten, die Bäume, die vielen farbenfrohen Sommerblumen nicht viel ausrichten. Es scheint, dass die in solchen Phasen als „Ablenkung“ nicht ausreichen. Aber ich rechne trotzdem mit einem verlängerten, ausgedehnten Sommer, die uns zumindest durch eine voraussichtlich reiche Baumobsternte versüßt wird. Erfreulich für uns ist zudem, dass V. noch einiges an Honig abschleudern konnte. Bei nur zwei zugeflogenen Völkern und nachdem wir das Kapitel eigentlich schon abgeschlossen hatten, ist das doch gar nicht so schlecht.

Die richtige Balance fürs optimale Reifen

Heute schon wieder ziemlich viel Regen, hinter dem die gewohnten Sonnenstrahlen dann sich doch durchsetzen konnten. Immerhin haben die Obstbäume von der wiederholten Abkühlung und dem Nass profitiert. Besonders der Pfirsichbaum und der Nashi-Birnenbaum werden mit einem schnelleren Reifen ihrer Früchte darauf reagieren. Das war in den Vorjahren häufig das Problem: Entweder es gab zu wenig Sonne, aber viel Regen. Dann konnten die Früchte kein Zucker bilden und sind am Ende gar nicht gereift. Oder es war zu heiß und zu intensiv sonnenbeschienen, aber der Regen fehlte. Dieses Jahr ist es von der Wärme und der Sonneneinstrahlung eigentlich ideal, wie das ganze Jahr bisher günstig fürs Baumobst war. Aber es ist, wo die Früchte noch grün und klein sind, sehr wichtig, dass zum einen phasenweise Flüssigkeit nachkommt, und zum anderen darf die Sonne nicht zu lange ausbleiben. Ich hoffe, diesmal funktioniert es mit der richtigen Balance fürs optimale Reifen und gute Baumobsterträge.

Ein idealtypischer Sommer-Sonntag

Schön, dass wir nach nur vier trüben und verregneten Tagen jetzt wieder zum zuvor schon erlebten Hochsommerwetter zurückgekehrt sind. Das war heute wieder ein im wörtlichen Sinne zu verstehender Sonntag, der so richtig zum idealtypischen Bild des Sommers passt. Auch wenn es unter freiem Himmel ein wenig zu knallig heiß gewesen wäre. Aber auch der Sonntag war wieder so mit Aufgaben zugepflastert, dass ich dazu ohnehin nicht gekommen wäre. Aber ungeschützt sich länger der Sonnenstrahlung auszusetzen, ist ohnehin nicht so empfehlenswert. Schade nur, dass ich in Sachen Baum- und Naturfotografie für dieses Frühjahr und den Sommer noch nicht sehr weit gekommen bin. Einige kleinere Reihen mit Baumblütenbilder und die Reihe der Maulbeerbaumbilder während der Fruchtreife sind es bisher geworden. Ich würde eigentlich gerne noch weitere Versuche mit den „schwierigen“ Baumblüten anschließen. Einfach weil man für die viele Versuche benötigt und nur manchmal bei den richtigen Lichtverhältnissen und dem richtigen Winkel wirklich gute Ergebnisse erzielen kann. Aber das braucht eben viel Zeit und lange Reihen, und das ist nicht wahrscheinlich in diesen mit vielfältigen Aufgaben übervollen Tagen.

Kein ganz unerfreulicher Sommertag

Immerhin gab es heute trotz verdichteter Arbeitsroutinen einige beruhigende Auflösungen und ich konnte die Dinge auch mal spürbar voranbringen. Der Eindruck war mir zuletzt fast verlorengegangen. Und am Nachmittag konnte ich auch endlich die leigengebliebene kunsthandwerkliche Arbeit abschließen. Genau passend zur endlich wieder anziehenden Sommerwärme und bei warmen Lichtstrahlen im Rücken. Das lässt uns doch gleich wieder aufatmen, vor allem, wenn wir uns, wie bei dieser Arbeit im Garten und in direkter Nachbarschaft mit den Gartenbäumen und dem vielen wuchernden Grün aufhalten. Es gab zuletzt schon unerfreulichere Tage.

Überfließendes Sommerpflanzenwachstum

Der Regen der Nacht und die leichten Schauerphasen tagsüber haben dem Wachstum der Gemüsepflanzen gutgetan. Sicher auch den Sommerblumen, die so ein wenig durchatmen konnten und nicht mehr nur auf das abendliche Gießwasser angewiesen sind, um sich vor der Austrocknung zu bewahren. Auch das Laub der Bäume entwickelt sich in Richtung seiner größten Ausdehnung, ist aber noch nicht ledrig und dunkelgrün geworden, wie es sich dann im Spätsommer präsentiert. Mal sehen, ob wir am Samstag nochmal eine Runde am Maulbeerbaum pflücken werden. Damit hätten wir unser Soll für dieses Jahr schon erfüllt. Natürlich kann es dennoch sein, dass der Baum noch einige Wochen reife Früchte hervorbringt. Die werden wir nur nicht alle wirklich ernten können.

Ausgeglichene sommerliche Aufgabenverteilung

Ein wieder schöner und überwiegend lichtgefluteter Sommertag, an dem ich auch mit meiner Projektarbeit gute Fortschritte machen konnte. Ich freue mich bei der intensiven Kommunikationsarbeit immer auf Gelegenheiten, Gegenpole zu setzen, z. B. mit den kunsthandwerklichen Aufgaben. Da kann ich jetzt einige Ergebnisse versenden und hoffe, die Empfänger werden zufrieden sein. Dank einer Werbung, die jetzt wieder startet, werde ich demnächst sicher auch wieder Gelegenheiten für die Ausarbeitung neuer Symbolformen erhalten. Ganz gut passend zu der Sommerzeit, in der das handwerkliche Arbeiten draußen besonders anregend ist.

Wärme, Sonnenlicht und ausreichend Flüssigkeit für üppiges Pflanzenwachstum

So ein wohltemperierter Tag wie heute ist inmitten einer Hitzeperiode ohne Regen eine Erholung für die Pflanzen. Trotzdem ist Regen bei uns ausgeblieben, nur die Verdunstung war wegen der Wolken und geringen Sonneneinstrahlung geringer. Immerhin konnte ich heute einmal weniger gießen, was unseren Regenwasservorrat schonte. Die Blumen entwickeln sich auch dank der überwiegenden Sonnentage, dem ausreichenden Gießen und den kühleren Zwischentagen sehr gut. Auch die Gartenbäume wirken vital und, wie schon häufiger erwähnt, versprechen dieses Jahr auffällig viele Früchte hervorzubringen. Für die ist zwar die Sonne ausschlaggebend. Aber bei den Pfirsichen z. B., auch bei den Nashis, ist natürlich auch ausreichend Flüssigkeit notwendig, damit die Früchte auch wirklich voluminös ausreifen. So hoffe ich zumindest auf einige Regennächte oder kurze Gewitterregen, die ganz gut gerade für die Bäume sind, die ja mehr und einfacher Flüssigkeit speichern können, schon wegen des weitreichenden Wurzelsystems, aber auch wegen der internen Speichermöglichkeiten im Stamm.

Sommer, Maulbeeren und der Fokus auf zentralen Lebensaufgaben

Der Sommer ist heute wieder zurückgekehrt, und mit ihm einige zuletzt nicht mehr selbstverständliche Kommunikationen, die von wechselseitiger Wertschätzung und gemeinsamer Lebenserfahrung zeugen. Das ist nach langen Phasen scheinbar von Technik allein dominierten Aufgaben und Herausforderungen eine Wohltat. Ist es doch näher an dem, worum es zumindest in meinen selbstgesteckten Lebensaufgaben eigentlich geht. Man kann das zwischendurch fast aus den Augen verlieren, wenn vermeintlich Vorrangigeres alle Energie einfordert. V. berichtet von vielen schon reifen und damit erntefähigen Maulbeeren, die teilweise von den Vögeln schon attackiert werden und massenhaft schon verloren auf dem Boden liegen, weil diese Früchte sich ja schon bei geringsten Erschütterungen der Zweige lösen und herunterfallen. Das ist auch beim Pflücken eine Herausforderung, die einen zwingt, besonders vorsichtig vorzugehen. Ich schätze aber, nicht vor dem Wochenende dazu zu kommen, die erste Pflückaktion der leckeren Früchte durchzuführen. Ich bin aber jetzt schon gespannt, wie sie sich entwickelt haben und ob sie wirklich so ergiebig und zahlreich in diesem Jahr ausfallen, wie es zuletzt schien.

Fotografierwetter und die natürliche Verstärkung von außen

Diesen bisher wohl wärmsten Tag des bisherigen Jahres habe ich nicht umsonst für das umfangreiche Fotoshooting ausgewählt. Bei solche Supersommerwetter, das von Hitze und Sonnenlicht gleichzeitig gesegnet ist, fällt das Fotografieren vergleichsweise leicht. Die Helligkeit von außen unterstützt die zusätzliche Tageslichtbeleuchtung und reduziert die Belichtungsdauer. Vor allem aber wirkt solches Sommerwetter motivierend auf die Beteiligten. Das waren in dem Fall sowohl Porträtierte als auch Mitarbeitende, die sich am Arbeitsplatz und in konkreten Tätigkeiten präsentiert haben und damit sehr schön ihre Arbeit und die Leistungen illustrieren konnten. Das ist bei Wärme und strahlendem Sonnenschein selbstverständlicher als zu anderer Jahreszeit und ohne die natürliche Verstärkung von außen. Das intensive und umfangreiche Shooting war einmal wieder eine interessante und auch anregende Ergänzung zu den fotografischen Bemühungen, die mich immer wieder, uns so auch in diesem Sommer wieder, in engen ästhetischen Kontakt mit den Bäumen bringen.

Lichtes Sommergrün in der heimischen Baumlandschaft

Heimische Baumlandschaft im Juni 2025

Das sind diese typischen Sommertage mit intensiver Sonneneinstrahlung und beträchtlicher Wärme, die uns am Abend jede Menge Gießwasser für die Sommerblumen herbeischaffen lässt und tagsüber recht anstrengend werden kann, wenn man sich viel draußen bewegen will oder soll. Aber wir sind natürlich auch froh, dass uns phasenweise diese Sommermomente gegönnt sind. Zu oft und lange haben wir das Gegenteil, eine komplette Abweichung vom Gewohnten erlebt. Gerade in den letzten beiden Sommern. Am Wochenende war diese typische Früh- und Hochsommerstimmung, das besondere flirrende Sommertage-Licht beim Gang durch die heimische Baumlandschaft spürbar. Und darin zeigt sich auch meine hier geäußerte Beobachtung, dass zurzeit vor allem das grüne Wuchern dominiert, aber nur wenige Farbakzente zu beobachten sind.

Sommer, Blumen und Bäume

Es ist die Zeit, in der die Beschäftigung, das tägliche Gießen und Betrachten der Sommerblumen am schönsten ist. Sie sind noch nicht sehr kräftig herausgewachsen, entfalten aber jetzt schon ihren Charme und werden auch von Passanten gelobt. Obwohl wir eigentlich jedes Jahr eine andere Zusammensetzung haben, ist es doch immer wieder eine runde Sache, mit kleinen Überraschungen und gelegentlichen Ausfällen. Aber insgesamt doch ein Erlebnis, auf das ich im Sommer ungern verzichte. Das hat in den letzten Jahren meine Begeisterung für die Bäume ergänzt. Manchmal gibts sogar Phasen, in denen ich mich den Blumen und Stauden stärker verbunden fühle oder diese mich mehr anziehen. Tatsächlich ist der Gang durch die heimische Baumlandschaft zurzeit v. a. von der sommerlichen Witterung und Atmosphäre geprägt. Die Bäume selbst sind eher unauffällig, weil es zurzeit vor allem grünt und weniger blüht. Auch Früchte sind noch spärlich, so dass die farblichen Akzente fehlen. Aber ich habe schon mal mit dem Fotografieren begonnen und werde sicher in den nächsten Wochen wieder einen Geschmack entwickeln.

Sommer, Licht und Zeit für Fotografie

Nun war der erste Tag nach Pfingsten schon wesentlich sonnenreicher. Das lässt hoffen, und tatsächlich sollen wir bis Ende der Woche wirklich sommerliche Temperaturen und viel Sonnenlicht erhalten. Deshalb habe ich ein geplantes Fotoshooting auf den letzten Arbeitstag der Woche gelegt. Viel Licht ist als Rahmen fürs Fotografieren immer vorteilhaft, vor allem, wenn die Aufnahmen vornehmlich in Innenräumen stattfinden. Dann kommt zusätzliches natürliches Licht von außen. Und im gleichen Zuge wächst auch der Wunsch, die Jahreszeit im Spiegel der saisonalen Baumlandschaft in neuen Fotografien festzuhalten. Ich bin auf dem Gebiet zuletzt sehr inaktiv geworden. Höchste Zeit, meine Motivreihen im Bereich der Baumfotografie, aber auch von Holz- und Oberflächenstrukturen weiter auszubauen. Ich hoffe nur, die nötige Zeit und Muße dafür zu finden.

Natürlicher Energievorschub

Durchwachsenes Wetter, wieder feucht warm und für die Menschen eher ungesund erleben wir diesen Juni-Anfang. Ich hoffe, die trockenere Wärme kehrt zurück, und auch die Sonne, die zuletzt so guttat. Denn die Pflanzen konnte ja jetzt einige Tag kräftig Flüssigkeit tanken und Wasserspeicher auffüllen. Jetzt muss die Sonne wieder übernehmen, damit es mit dem üppigen Grünen und Wachsen auch gut weitergeht. Ich freue mich auf den Baumsommer, wenn sich die Bäume in ihrer vitalsten und lebensbejahendsten Form zum Ausdruck bringen. Das kann auch für uns, die wir uns zwischen ihnen bewegen, nur von Vorteil sein und uns von außen Energie zuführen, die anderswo zu schnell verbraucht wird und dann fehlt.

Den Bäumen sehr nahe

Tolles Sommerwetter, das hilft bei der ungewöhnlich intensiven Arbeitsbelastung und den vielen kniffligen Herausforderungen. So eine Verstärkung vom natürlichen Umfeld ist da Gold wert und kann gerne in der Form weitergehen. Leider soll es aber ab der Wochenmitte wechselhafter werden, das ganz tolle Sommerwetter macht dann wohl Pause. Ich freue mich auf diese weitere Arbeit, blicke aber auch auf etwas Ausgleich und wieder mehr kreative und handwerkliche Arbeit zwischendurch. Am liebst mit Holz, auch weil ich dann den Bäumen auf eine Art besonders nahe bin.

Sommerliche Erwartungen und unverhoffte Bienennachfolge

Es ist schön, dass wir gleich beim ersten Geschäft alle Sommerblumen finden konnten, die ich am Nachmittag gleich eingepflanzt habe. Oder fast alle. Die Geranien, die wir traditionell in den Blumenkästen an der Einfahrt pflanzen, waren nicht zu bekommen, nicht in guter Qualität. So werde ich das wohl nächste Woche nachholen. Da die Kästen schon mit Erde befüllt sind, ist das keine große Sache mehr. Die heute gefundene Auswahl ist wieder sehr farbenfroh und abwechslungsreich. Eine Mischung zwischen Arten, die wir kennen und schätzen gelernt haben, sowie einer Reihe von neuen Blumensorten, die wir erst kennenlernen müssen. Aber ich bin recht zuversichtlich, dass wir dieses Jahr viel Freude an den Sommerblumen haben werden, zumal es vermutlich wieder ein sonnenreicher und warmer Sommer wird. Nach zwei Jahren eher durchwachsener Sommermonate. V. ist von den bekannten Einschränkungen abgesehen, zurzeit auch wieder guten Mutes, was v. a. damit zusammenhängt, dass wie aus dem Nichts zwei Bienenvölker aufgetaucht sind, die nun doch wieder einen Grundstock für die Imkerei bilden. Eigentlich sollte dieses Jahr Schluss sein, aber ein Schwarm, der sich selbst eingenistet hat und ein weiterer, den V. von extern geholt hat, sind nun zwei „wilde“ Nachfolger. Bin gespannt, ob das funktioniert. Gerade blüht ja wieder der Weißdorn, dann gibts auch Gelegenheiten, so dass wir mit einem zumindest kleinen Honigertrag rechnen können. Wenn nur die Asiatische Riesenhornisse nicht wieder zuschlägt und auch diese unverhoffte Errungenschaft wieder zunichtemacht

Wieder verzögerter Baumfrühling

Der Baumfrühling macht tatsächlich bisher keine Fortschritte. Besonders ist mir das heute daran aufgefallen, dass die Spitzahorne noch keinerlei Aktivität zeigen. Es sind jetzt Ende März noch keine Blüten und auch keine Blätter zu sehen, die Bäume stehen nach wie vor in kahler winterlicher Anmutung da. Dabei hat das gelbliche Grün der jungen Blütenstände des Spitzahorns schon häufig Mitte März erste frühlingshafte Farbakzente in die Baumlandschaft gezaubert. Dieses Jahr scheint aber, wie schon das Vorjahr, wieder mit starken Verzögerungen verbunden zu sein. Die waren in 2024 sehr stark ausgeprägt. Ich würde sagen, alles trat in ca. 6-wöchiger Verspätung erst in Erscheinung, mit einer entsprechenden Verzögerung der nachfolgenden Vegetationszustände. Einen frühen Frühling würde ich mir einmal wieder wünschen, einfach weil man dann von der helleren Hälfte des Jahres mehr hat. Vor allem das Sonnenlicht könnte so verlängert zur Verfügung stehen, ich denke weniger an die Temperaturen.

Sonniger Altweibersommer oder goldener Oktober?

Brrrrrrr, das Herbstliche und das wenige Sonnenlicht dieser Tage gefallen mir gar nicht. Das ist es nicht, was ich mir unter Altweibersommer vorstelle. Fürs Konzentrieren auf die Arbeit ist das wegen fehlender Ablenkung und Attraktion von Außen zwar von Vorteil. Aber die Stimmung wird dadurch nicht nur bei mir nicht besser. Ich freue mich immerhin auf die neuerdings wieder häufigeren Möglichkeiten, kunsthandwerklich mich der Baumsymbolik zu näheren und mich an dieser abzuarbeiten. Auch auf die Spuren, die der bald kommende Herbst im Bild der Baumlandschaft hinterlässt und die im Idealfall etwas farblich Anziehendes und Wärmendes ausstrahlen. Aber auch darauf können wir uns natürlich nicht mehr verlassen. Und ein schöner Altweibersommer wäre mir im Tausch gegen einen Goldenen Oktober ohnehin sehr viel willkommener.

Jahreszeitliche Verschiebungen und zunächst kein Altweibersommer

Den gewünschten Verlauf wird der Altweibersommer in diesem Jahr wohl nicht nehmen. Eigentlich müsste er jetzt wahrzunehmen sein. Aber typischerweise stellt sich dann eben mildes und lichtreiches Wetter ein, ein abgemilderter Sommer mit gemäßigten Temperaturen und warmem Nachmittagslicht eben. Zumindest aktuell ist davon nicht zu merken. Stattdessen ist das Wetter nach zwei hochsommerlichen Wochen wieder auf deutlich kühler und ziemlich verregnet umgeschlagen. Ich hoffe, das wird nur die vorausgesagte Woche lang anhalten und dann doch noch der Altweibersommer kommen. Vielleicht verspätet, wie fast alles in diesem Jahresverlauf. Und dann können wir vielleicht auch auf einen eindrucksvollen Blätterherbst hoffen.

In Erwartung eines typischen Altweibersommers

Jetzt, wo ich das Brennholzmachen der nächsten beiden Tage vorbereite, fällt mir auf, dass das Wetter genau wie beim selben Vorjahresereignis ist. Sehr heiß, lichtreich und Schweiß treibend. Im letzten Jahr hatte ich diese Arbeit aber schon früher erledigt. Für Ende August ist der nachgeholte Hochsommer doch eher untypisch. Insgesamt bin ich aber froh, dass er doch noch gekommen ist und wohl auch noch länger anhält. Ein Übergang in einen wirklich warmen und sonnigen Altweibersommer, das ist doch das Beste, was wir jetzt erwarten können. Hoffentlich diesmal auch mit wirklicher Herbstfärbung der Bäume, mit einem herbsttypischen Farbenbild in den Blätterkronen, das so häufig zuletzt einfach ausgefallen war.

Erleichterter Abschied von einer Familientradition

Der Plan, noch in dieser Woche das Brennholz für den kommenden Winter zu machen, konkretisiert sich. Tatsächlich soll das Wetter ja ziemlich stabil bleiben, was eine wichtige Voraussetzung für diese Arbeit ist. Und V. habe ich auch schon auf das Vorhaben eingestimmt, auch wenn die eigentliche Arbeit bei meiner Seite liegen wird. Ich hoffe, es kommt nichts dazwischen. Diese Kongruenz von zu Neige gehenden Brennholzvorräten von eigenen Bäumen und der ohnehin auslaufenden Betriebsfähigkeit des Holzbrandofens finde ich recht passend. Damit fällt mir der Abschied von der Familientradition und allem, was damit zusammenhängt, etwas leichter. Auch wenn wir alle diese veränderten Regeln unverständlich finden und das Ganze kaum fassen können. Gerade auf dem Gebiet des Heizens ist eben in den letzten Jahren alles sehr kompliziert und zum Teil auch unsinnig geworden. Wir werden einen Weg finden müssen, das vernünftig zu verarbeiten.

So angenehm warme und helle Spätsommertage

Es wäre schön, wenn wir im Spätsommer und Frühherbst die lange verregneten Phasen dieses Sommers kompensieren. Derzeit sieht es ganz danach aus, denn streng genommen sind das die ersten richtigen Sommertage. Merkwürdig deplatziert am Ende des Hochsommers angesiedelt. Aber dieses Jahr ist nicht nur auf dem Gebiet alles durcheinander, so wundert uns das schon nicht mehr. Ich freue mich sehr über die energetische Aufladung, die von außen durch den bloßen Sonnenschein und die Helligkeit geschieht. Solche Unterstützung der Motivation tut allen gut und lässt uns leichter an die tief liegenden eigenen Energiereserven gelangen. Die freizusetzen und nutzen zu können, braucht manchmal und jetzt gerade eine solche Verstärkung. Die so angenehm warmen und hellen Tage will ich auf jeden Fall noch nutzen, um Arbeiten rund um den Garten und die praktische Hausarbeit noch frühzeitig zu erledigen. So denke ich daran, noch in dieser Woche zwei Tage für das Auffüllen des Brennholzvorrats für unseren Holzofen zu nutzen. Es wird vorläufig die letzte Aktion dieser Art, weil danach unsere eigenen Brennholzvorräte aufgebraucht sein werden. Aber für diese nächste Holzofen-Heizsaison reicht es auf jeden Fall noch aus.

Baumvitalisierungssommerwetter

Obwohl es von der Temperatur her gar nicht so heiß ist zurzeit, wirken diese Tage auf mich doch wie der Höhepunkt des Hochsommers. Gefühlt sind die Temperaturen, das Wetter insgesamt doch sehr anstrengend. Deshalb habe ich meine kunsthandwerkliche Arbeit, die im ersten Arbeitsschritt doch recht kräftezehrend ist, auf den morgigen Samstag verschoben. Dann kann ich nämlich schon am Vormittag beginnen, bevor die große Hitze angekommen ist. Denn über Nacht kühlt es doch angenehm ab. Das einzige, was den Herbst in Ansätzen schon erahnen lässt. Gut, dass es so viel geregnet hat. Die Blumen rund ums Haus und auch meine Gemüsepflanzen benötigen jetzt viel Wasser, das ich aus den gut gefüllten Regenwassertanks abzweigen kann. Den kleinen Bäumen, die in Kübeln oder kleineren Pflanztöpfen gepflanzt sind, geben ich auch immer Wasser, denn die können ihre Wurzeln ja nicht so tief in die Erde versenken und wissen die Extra-Flüssigkeit deshalb zu schätzen. Bei den übrigen großen Bäumen kann ich bisher keine Wassernot feststellen, die fühlen sich bei diesem zwar warmen, aber immer auch mit hoher Luftfeuchtigkeit gesättigten Wetter recht wohl. Schön ist auch, dass die Baumfrüchte, die doch noch etwas werden können, gerade im August zur Reife gelangen. Das sehe ich etwa bei den Feigen, die nach und nach gepflückt werden können, darunter auch sehr stattliche Exemplare, auf die sich M. immer sehr freut. Eine Hand voll Nashis und einzelne Birnen werden wir wohl aus dem Garten auch noch bekommen. Und dann gibt’s von unserer Streuobstwiese vielleicht noch Zwetschgen. Damit sollte die diesjährigen Baumobstsaison dann aber abgeschlossen sein.

Sinnvolle Nichtsommervorhaben

An solchen Tagen ist es schon fast wieder zu heiß, um sich lange draußen aufzuhalten. Nach so viel Dunkelheit und Regen ist man das erst recht nicht mehr gewohnt. So wie wir uns eigentlich auch schon von der Möglichkeit eines Hochsommers verabschiedet hatten. Aber er scheint doch noch etwas zu leben. Ich freue mich, in dieser zeitlosen Phase des Jahres meine Redesignvorhaben für die Wunschbaum-Themenseite endlich weiterverfolgen zu können. Solche Auszeiten, so erscheinen sie mir zumindest immer, sind für Vorhaben dieser Art eine gutes Setting. Und vielleicht auch die sinnvollste Art, einen Nicht-Sommer zu zelebrieren.