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Meine motivischen Schwerpunkte

Schade, das eigene Portfolio lässt sich bei shutterstock nicht mehr als Widget in die eigenen Webseiten integrieren. Aber ich konnte immerhin die Anbindung als Affiliate Partner realisieren. Das eröffnet Interessenten die Möglichkeit, nach beliebigen Begriffen zu suchen und ist nicht nur auf die von mir selbst abgedeckten Microstock-Motivfelder Backgrounds, Vintage, Feiertage, Symbole und Pflanzen begrenzt. Auch wenn ich gerade auf meine Auswahl an Baum- und Holzfotografien aufmerksam machen möchte, zu denen ich immer noch eine besondere Beziehung habe, was, wie ich weiß, von anderen auch wahrgenommen wird. Gegenwärtig ist es schwer zu sagen, was mein eigentlicher Motivschwerpunkt ist. Rein quantitativ liegt er aktuell bei den Weihnachtsmotiven, aber auch meine Auswahl an Backgrounds, speziell von Materialoberflächen und Holzstrukturen, nimmt einen breiteren Raum ein. Ich denke, da ist noch viel zu ergänzen und auszubauen. Nach dem in dieser Hinsicht mageren Jahr 2019 kann ich mir vorstellen, die Portfolios in diesem Jahr wieder stärker auszudehnen.

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Bildformen und emotionale Qualitäten

Welch ein langer Arbeitstag, an dem mich die weihnachtlichen Motivreihen fast ununterbrochen auf Trab gehalten haben. Aber jetzt bin ich tatsächlich durch und muss nur noch einige Freigaben durch die Bildredakteure abwarten. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen noch Ausdrucke der besten Motive anfertigen, als Vorgeschmack und Starthilfe für die Grußkarten der nächsten Weihnachtssaison. Aber mit der Auswahl und den detaillierten Ergebnissen bin ich zunächst sehr zufrieden. Dass ich mich mit bestimmten Motivfeldern und der Technik mit abstrakter Unschärfe auf wechselhaft interpretiertem Gebiet bewege, weiß ich ohnehin schon von den Vorjahren. Da gibt’s gewisse Routinen und Standardreaktionen je nach Agentur. Dass die Motive und die besondere Art von weihnachtlicher Impression bei Kreativen auf Interesse stößt, ist aber unzweifelhaft. Der Erfolg bei shutterstock, depositphotos und iStock gibt mir da Recht. Da muss ich eben immer wieder Überzeugungsarbeit leisten, damit die emotionale Qualität und Verwendbarkeit der Bildformen, die in meinem eigenen weihnachtlichen Erleben wurzeln, auch weitere Kreise ziehen kann. Ohne unsere Weihnachtsbäume, die das Zentrum der weihnachtlichen Arrangements bilden, wäre das so nicht denkbar. Aber wesentlich ist eben, was wir selbst damit verbinden und wie wir es konkret in Form bringen. Es freut mich ungemein, dass das von vielen verstanden und auch als ein Beitrag geschätzt wird, der eine ausgeprägte Form von Innerlichkeit und Sinnhaftigkeit offenbart.

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Nicht-exklusive Autorenschaft hat Vorteile

Es ist ermutigend, dass trotz der Schwierigkeiten, neue Microstock-Fotos in den Portfolios erfolgreich zu platzieren, manchmal auch neue Arbeiten eine Chance erhalten. Vor bei shutterstock mache in diesem Bereich regelmäßig positive Erfahrungen. Das gilt sowohl für saisonbezogene Motive, wie gegenwärtig für Weihnachten, als auch unabhängig davon. Selbst explizit herbstliche oder sommerliche Motive, wie meine jüngst ergänzte Nahaufnahme eines Pfaffenhütchenzweigs mit reifen Fruchtkapseln kann im Dezember nachgefragt werden. So scheint der Trend in Richtung von Abonnementdownloads zu gehen, die traditionell bei shutterstock dominierend sind. Bei besonders kleinen Preisen haben dann auch hochwertige Motive eine Chance, die bei Einzeldownloadpreisen eher vernachlässigt werden. Gut, dass ich vor einigen Jahren zur Rolle eines nicht-exklusiven Autors gewechselt bin. So gleichen sich Unterschiede und wechselhafte Resonanzen bei den unterschiedlich ausgerichteten Agenturen aus. Im Ergebnis ist die Chance, eigene Fotos zu platzieren, damit doch größer und zudem abwechslungsreicher.

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Späte Pfaffenhütchen

Reife Fruchtkapseln des Pfaffenhütchens im Spätherbst
Die Durchsicht der jüngsten Fotos reifer Pfaffenhütchen hat einige guten Aufnahmen zu Tage gefördert. Eine der Nahaufnahmen vollreifer und schon geöffneter Fruchtkapseln ist gerade bei shutterstock und BIGSTOCK angenommen worden. Ich denke, es gibt noch weitere vielversprechende Bilder, u. a. solche, die den ganzen fruchtreifen Strauch zeigen. In der Abwägung setzen sich allerdings meist die Nahaufnahmen durch, weil sie atmosphärischer wirken und vielleicht gerade durch die Detailansicht mehr von der Pflanzenseele und dem ganz Eigenen der Art offenbaren.

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Neues Vanitaskonzept mit Physalis

Eine erkennbar bessere Qualität als in den beiden Vorjahren war bei dem diesjährigen Traditionsmarkt zu erkennen. Und viele interessante Objekte aus früheren Zeiten, angesichts derer man jedes Mal kleine gedankliche Zeitreisen unternehmen kann. Für M. und V. ist daraus immerhin ein vorgezogenes Jubiläumsgeschenk herausgekommen, und das in Vs Abwesenheit. Aber ich denke, dass letztlich alle sehr einverstanden sein können mit der Auswahl. Neben diesem vordergründigen Sonntagsprogramm war es vor allem, die spontane Akzeptanz meiner neuesten Vanitas-Symbolfotografien, die mich heute besonders gefreut und auch zu weiteren Projekten dieser Art motiviert hat. Ausnahmsweise kein Baummotiv, sondern eben die verwitterten Kelchblätter der Physalis, die in der Form bei shutterstock und bigstock angenommen wurden, wie ich sie im Baumtagebucheintrag vom 03.10.2016 bereits abgebildet habe. Dazu noch eine Variation mit ebenfalls drei Physalisblasen, die drei Verwitterungszustände widergeben, von einem Exemplar mit noch fast geschlossener Haut über eines mit brüchiger Hülle bis zu einem, das nur noch aus dem Fasergerüst besteht. Dieses zweite Motiv bringt die Vanitassymbolik noch deutlicher zum Ausdruck. Also diesmal keine auf die Bäume bezogene Symbolik, aber eben doch eine, die an die Zeichenhaftigkeit des Herbstes geknüpft ist. Vor zwei Jahren war mir eine ähnliche Bildaussage mit verschiedenen Kombinationen herbstlicher Weinlaubblätter gelungen, die ich vor dem Hintergrund antiquarischer Buchdeckel platziert hatte. Ein Bild, dessen Symbolqualität fast ausschließlich aus der natürlichen Form selbst heraus erkennbar wird, ist in meinem Portfolio zunächst einmal neu. Die künstliche Manipulation beschränkt sich hier auf das Separieren der einzelnen Hüllen und die Platzierung vor einem nur für Eingeweihte identifizierbaren Hintergrund.

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Frühlingsrückblick

Blüte des Wolligen Schneeballs
Eigentlich ist es nicht die richtige Jahreszeit für dieses Bild. Aber die Blüte des Wolligen Schneeballs finde ich zu jeder Zeit interessant, und bei der Durchsicht meines umfangreichen Archivmaterials ist mir diese Aufnahmen u. a. in die Hände gefallen. Schön, dass sie bei shutterstock angekommen ist. Die Früchte des Strauchs sind nicht minder spannend. Ich werde die vorhandenen Aufnahmen noch einmal durchsehen. Falls nichts geeignetes dabei ist, bieten sich die nächsten Wochen für neue Versuche mit den Fruchtständen des Schneeballs an. Die Hochzeit des Gemeinen Schneeballs dagegen kommt später. Dessen Früchte faszinieren mich vor allem im tiefsten Winter, wenn sie die einzigen Farbtupfer in der kahlen Baumlandschaft darstellen.

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Jetzt auch bei shutterstock

Es freut mich sehr, dass ich seit gestern Abend Anbieter von shutterstock bin. Diese Microstock-Plattform hat bisher noch gefehlt, nachdem ich vor einigen Jahren mit meinen Einreichungen wohl nicht den Geschmack der Bildredaktion dort getroffen hatte. Besonders schön finde ich es, dass einige meiner neuesten Arbeiten, mit den Herbstblättern als tragenden Bildelementen gleich zu Anfang akzeptiert wurden. Das zeigt mir, dass Naturmakros und Konzeptfotografien, die natürliche Objekte integrieren, durchaus noch eine Chance haben. Dass es kurz nach dem Upload der ersten 9 Bilder gleich drei Downloads in rascher Folge gab, stimmt mich zuversichtlich. Das hätte ich nicht erwartet. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Portfolio dort ausbauen lässt und wie die Resonanz der nach passenden Bildern Suchenden sein wird. Erfahrungsgemäß hat da jede Agentur ihre eigenen Schwerpunkte. Und offensichtlich ist auch der Bedarf des jeweiligen Publikums durchaus unterschiedlich.

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