Lebenssymbol im Spiegel der Baum-Form

Es ist ein Jammer. M. hat doch tatsächlich den kleinen Pin aus goldfarbenem Edelstahl in Form einer stilisierten Libanon-Zeder verlegt. Es sollte erst das richtige Kleidungsstück abgewartet werden, aber zwischenzeitlich ist das kleine, aber hübsche Accessoire einfach verschwunden. Erfahrungsgemäß kann es lange dauern, bis es irgendwann in ungeahnten Ecken oder Behältnissen wieder zum Vorschein kommt – meist ohne explizit gesucht worden zu sein, einfach nur, weil man diese Stelle dann aufgedeckt hat. Ich hoffe, es wird wieder an die Oberfläche kommen, denn die Lebenssymbolik dieser Bäumchenform ist augenscheinlich und insofern ist das Schmuckteilchen gleichzeitig zeitlos und symbolträchtig. So etwas lässt sich auch im Sommer tragen, weil es ganz unabhängig von der Jahreszeit ist, einfach nur für das Leben an sich im Spiegel der Baum-Form steht.

Verschwundene Libanon-Zeder

Mit meinen Rezensionen in ich jetzt weitgehend durch. Nur der kleine Pin in Form einer stilisierten Libanon-Zeder, den ich kürzlich für M. angefordert hatte, ist leider verschwunden. Zumindest vorübergehend, denn dass im Haushalt Dinge verlegt werden und manchmal erst Wochen später wieder auffindbar sind, kommt häufig und immer öfter vor. Ich hoffe, die Libanon-Zeder wird innerhalb der Rezensionsfrist wieder zum Vorschein kommen. Ansonsten muss ich die Beurteilung anhand meiner Erinnerung an das Stück formulieren, das ich ja schon einmal, nach dem Auspacken, in Augenschein genommen hatte. Zumindest was die Symbolik der Baumart und das Baumsymbol an sich angeht, dürfte mir das nicht schwerfallen. Und auch die Verwendbarkeit und die Möglichkeiten, es als Kleidungsaccessoire einzusetzen, kann ich eigentlich ganz gut differenzieren. Allerdings hätte ich gerne auch die Erfahrung mit dem konkreten Tragen mit eingearbeitet. Das muss dann im ungünstigsten Falle ausbleiben.

Baum-Symbol in Form eines Edelstahl-Pins

Der kleine Pin aus goldfarbenem Edelstahl, den ich M. geschenkt habe, ist heute angekommen. Ich fand ihn ganz niedlich, weil er eine stark stilisierte Libanon-Zeder als silhouettierte und ausgeschnittene Form zeigt. Ziemlich klein und auch nicht besonders perfekt in der Hochglanzpolitur, aber es stellt doch etwas Zeitloses und auf einem Blick Erkennbares dar. M. hat den Pin bisher noch nicht getragen. Ich bin aber gespannt, wie er sich zur Alltagskleidung kombinieren lässt. Bei so etwas, was ich sonst vielleicht nicht beachten würde, kommt eben doch meine Leidenschaft für die Bäume und ihre formalen Aspekte und symbolischen Darstellungen durch. Und diesmal handelt es sich ausnahmsweise einmal nicht um einen Weihnachtsbaum-Pin, von denen M. auch so einige während der Weihnachtszeit zur Verfügung hat und ansteckt.

Ein sehr schöner herbstlicher Erika-Kranz

Ich hatte es eher für ein wenig vielversprechendes Vorhaben gehalten. Aber M. hat sich nicht davon abhalten lassen, grüne, nicht mehr blühende Zweige der Erika-Gehölze aus dem Garten zu einem kleinen Kranz zu binden. Wie ich vermutet hatte, sind die störrischen, sich teils stark windenden Zweigchen nicht sehr geeignet für solche Verwendungen. Aber am Ende ist das Ergebnis zu meiner Verwunderung doch sehr schön geworden, zumal M. noch einige andere Pflanzenteile eingebunden hat, ein paar Efeublätter und Früchte vom Kirschlorbeer. In diesem Fall war das Umwickeln mit dünnem Kupferdraht die richtige Methode des Wickelns. Obwohl er nicht rundherum gebunden wurde, sondern nur von vorne und der sichtbaren Seite, wirkt er jetzt, in der Mitte der Eingangstür hängend, doch sehr dicht. Jedenfalls scheint der Strohkranz im Untergrund nicht durch. Ein sehr schönes vegetabiles Dekorationsobjekt, das für die Übergangszeit bis zum Beginn der Weihnachtszeit die Tür schmücken wird. Dann allerdings wird er von dem LED Leuchtkranz abgelöst, der während der winterlichen Dunkelzeit so wunderbares Licht verströmt und den wir dann mit Mistelzweigen ausschmücken.