Ein Tag für hochsommerliche Mäh- und Gartenarbeit
Die brütende Hitze dieser Tage hat es erforderlich gemacht, ganz früh zum Mähen der Wiese aufzubrechen. Dass das heute sein musste, war klar, nachdem wir es wochenlang aus unterschiedlichen Gründen immer wieder verschieben mussten. V. hatte ja große Bedenken, dass das bei dem hochgewachsenen Gras überhaupt funktionieren könnte, hatte schon fest den Einsatz der Elektrosense eingeplant und das Gerät auch schon betankt. Aber dann hat sich herausgestellt, dass der Rasenmäher ohne Antrieb die Aufgabe genauso gut, wenn nicht besser erfüllen konnte. Ich habe das Gelände dann in schmalen Streifen und auch mehrfach vorwärts und rückwärts abgemäht. Das funktionierte ganz gut, und jetzt liegt alles schön sauber und glatt da. Irgendwie beruhigend, zumal die Honig- und Baumobstsaison erst noch bevorsteht und wir uns dann dort besser bewegen können. Natürlich habe ich noch vor dem Mähen nach dem Maulbeerbaum gesehen und festgestellt, dass das Blätterdach schon ziemlich dicht gewachsen ist und der Baum seinen typischen Schatten wirft. Und auch, dass es schon Maulbeeren gibt, allerdings weniger als im Vorjahr, und später an sind sie im Vorjahresvergleich auch. Die meisten sind noch nicht reif, einige der tief liegenden Äste sind abgestorben und leider waren nur mit der kleinen Stehleiter kaum reifen Beeren zu erreichen gewesen. Ich werde deshalb in einigen Tagen nochmal nach dem Baum sehen und dann hoffentlich schon mehr Erfolg haben. Ich hoffe, es wird am Ende der Saison doch noch für zwei Dutzend neue Gläser mit frisch gekochter Maulbeermarmelade reichen. Am Nachmittag habe ich zuhause noch den wuchernden Kirsch-Lorbeer zurückgeschnitten und, um den Pfad zur Komposttonne frei zu machen auch die Eibenhecke auf der anderen Seite. Am Ende war ein großer Grünschnittsack wieder ziemlich gefüllt. Aber die wichtigsten Rückschnittaktionen für den Hochsommer, nach der Efeuhecke letzte Woche, sind damit auch wieder erledigt.