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Baumrinde gegen Unkraut

Rindenmulch hatte ich bisher noch nie im Garten verwendet. Aber in den Vorjahren hat sich über den Sommer das Unkraut rund um die Sommerblumen gehäuft und musste immer wieder entfernt werden. Das ist auf Dauer zu anstrengend. Deshalb der Versuch mit Rindenmulch von Nadelholzbäumen. Das strömt den typischen sauren Gärgeruch aus, den man von Parks und anderen öffentlichen Grünanlagen kennt, wo solches regelmäßig eingesetzt wird. Ich denke aber, es wird seinen Zweck erfüllen und dem Unkraut das Licht entziehen, außerdem für eine gleichmäßige Flächenabdeckung sorgen. Verschätzt habe ich mich nur in der Menge. Der Sack erschien mir riesig, aber die 70 Liter waren dann doch viel zu wenig. Deshalb muss ich demnächst wieder neues besorgen, und zwar nochmal etwa drei Mal so viel. Denn die Fläche erfordert doch überraschend viel Material, selbst wenn man es nicht allzu dick aufschichtet. Zusammen mit dem Harken der Erde rund um den Feigenbaum, als Vorbereitung für die Aussaat des Rasens, war das meine letzte Gartenaktion vor den Feiertagen. V. hatte heute enorm viel mit seinen Bienen zu tun, die schon ungewohnt große Mengen Robinienhonig produziert hatten. Wir waren uns zuvor nicht sicher, ob es etwas wird mit den Robinienblüten in diesem Jahr. Auch weil die meist empfindlich sind und die zugehörigen Honigernte allzu oft ausfallen muss. Aber dieses Mal stimmten wohl alle Witterungsparameter und die Wärme so zusammen, dass sie sich beim Nektarsammeln wohl fühlten. Schön, dieses Jahr wieder mehr Sortenspektrum zur Verfügung zu haben.

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Zuversichtliche Honigprognosen

Es ist ein Jammer, dass zurzeit bei uns fast nichts blüht. Jedenfalls nichts, das für seinen Nektarreichtum bekannt wäre. Wir haben gewisse Hoffnungen, dass die Bienen zwischenzeitlich einiges von der Robinienblüte heimgebracht haben. Es ist aber noch zu früh, das abzuschätzen. Eigentlich wäre das Wetter ausnahmsweise mal günstig gewesen. Nicht zu viel Regen, nicht zu heiß, keine Extrembedingungen, die den empfindlichen Robinienblüten gewöhnlich zusetzen. So könnte es dieses Jahr tatsächlich wieder Robinienhonig geben. Ansonsten setzen wir als nächstes auf die Brombeeren und die Esskastanie. Das wird aber noch etwas brauchen. Bei der erfreulichen Vitalität der Bienenvölker und dem Zuwachs durch diverse kürzlich eingefangene Schwärme können wir zuversichtlich auf den weiteren Verlauf der Saison blicken.