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Baumlichtsommer

Durch die Baumlandschaft zu streifen, ist gerade an etwas bedeckteren Tagen, die aber dennoch Licht durchlassen, erholsamer als an den heißen Tagen der letzten Wochen. Und auch das Fotografieren kann an solchen Tagen unverhofft gute Ergebnisse bringen, gerade wegen der stärkeren Streuung und dem durch die Wolken bewirkten Lichtzelteffekt. So habe ich diese Tour durchaus unter das Motto der Lichteindrücke gestellt. Denn trotz der Wolkendecke sind es gerade die lichten Details an Wiesenpflanzen und Bäumen, die an diesem Tag eindrucksvoll wirkten.

Robinienzweig im Gegenlicht Sommerliche Wiese mit Mohnblumen Ausschnitt eines Eichenquerschnitts mit Borke
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Spätsommerkontraste

Dass der Hochsommer so deutlich erneut zurückkommt, hätte ich nicht erwartet. Aber an diesem Sonntag konnte man die Sonne so erleben wie in den vergangenen zwei Monaten, und auch die Temperaturen waren schon wieder ähnlich, mit Aussicht auf eine Verlängerung bis in die nächste Woche hinein. Die Menschen haben den  Sommer noch nicht verlernt. Das konnte ich auf dem Spaziergang bei strahlendem Himmel feststellen. Trotz der Hitze viele Radfahrer und auch einige Fußgänger. Das Fotografieren war, wie eigentlich immer im Hochsommer, recht schwierig. Harte Kontraste sind eben die Folge solcher Sonnenstrahlung. Und dann wird’s meist schwierig, die richtige Stimmung adäquat zu erfassen. Aber es gab durchaus Typisches festzuhalten, u. a. der jetzt sehr dominante Hartriegel mit seinen langsam herbstlich sich verfärbenden Blättern und den blauschwarzen Früchten. Oder die Erlen, die bei diesem Exemplar hier zur Hälfte von Insekten zerfressene Blätter zeigten. Oder die Robinien, deren Fiederblätter im Sommerlicht immer wieder spannende Formspiele und Licht-Schatten-Konstellationen zeigen.

Hartriegel im Spätsommer Erle im Spätsommer Robinie im Spätsommer
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Gefährdete Robinienblüte

Ein interessanter Fernsehbericht über die Wildbienen hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Funktion dieses Insekts für unsere Nahrungskette ist. Von Nahem betrachtet haben gerade diese wilden Verwandten der Honigbienen etwas ungeheuer Faszinierendes. Dabei sind die über 500 Arten, die es allein in Deutschland gibt, so gut wie unsichtbar. Jedenfalls den meisten nicht bekannt, da man genauer hinsehen muss, um sie zu registrieren. Trotzdem erfüllen sie vielfältige Leistungen bei der Bestäubung vieler Pflanzenblüten, sind dabei eifriger und oft auch weniger wählerisch als die Honigbienen. Ich hoffe, Vs Völker erweisen sich in dieser Saison zumindest auf ihrem Spezialgebiet als sehr fleißig. Nach der sehr erfreulichen Frühtracht scheint die zweite Phase aber mit einem Dämpfer versehen zu werden. Die Robinienblüte könnte bei dem Starkregen dieser Tage tatsächlich ins Wasser fallen, wie schon so oft in den Vorjahren. Diese Blüte hält ohnehin auch bei günstigen Bedingungen nicht wirklich lange. Regen kann sie aber gar nicht gut vertragen. Hoffen wir, dass sich bei den meisten Exemplaren der Höhepunkt verzögert und mit sonnenreichen Tagen zusammenfällt.

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