Regensegen und üppiger Efeuwuchs

In der letzten Nacht gab es nun endlich auch bei uns ergiebigen Regen, von dem ich fast nichts mitbekommen habe. Am morgen aber war unser Springbrunnenbecken vollgelaufen, und auch aus dem großen Regenwassertank kann ich jetzt wieder Gießwasser abzweigen. Nach so langer Durststrecke und der Notwendigkeit, Leitungswasser zu verwenden, ist das ein Segen. Auch die Abkühlung gegenüber der großen Hitze vorher ist wohltuend, vor allem für die Grünpflanzen. Wie immer, wenn es einen Wechsel von viel Sonnenlicht und Regen gibt, schießt der Efeu wieder neue Triebe hervor, die an unserem Mauerbewuchs hervorstechen. Noch eine Weile mit diesem Wetter und ich kann den nächsten Rückschnitt vornehmen. Das ist immer mit Arbeit verbunden, lässt uns einiges an Staub einatmen, weil die Efeuhecken gute Staubfänger sind. Aber die Gesamtanmutung der mit Efeu bewachsenen Flächen, überhaupt die Ausstrahlung der Pflanze, ist uns wichtig und prägt den Charakter des hausnahen Gartens doch wesentlich. Wichtig ist auch, dass die tief gehenden Wurzeln des Efeus wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. Denn bei anhaltender Trockenheit beginnt auch diese Art irgendwann schlapp zu werden.

Hochsommerliche Baum- und Holzthemen

Es ist noch nie vorgekommen, dass ich so lange Gießwasser für den Garten aus dem Wasserhahn zapfen musste. Das war bisher immer nur auf wenige Tage im Hochsommer beschränkt. Jetzt bleibt bei uns der Regen aber auch an bedeckteren Tagen fast vollständig aus, so dass die nicht geringen Regenwasservorräte schon länger aufgebraucht sind. So anhaltende Hitze auf hohem Niveau macht allen Pflanzen sehr zu schaffen. Mir scheint, dass selbst die mediterranen und sonst sehr wärmeliebenden Arten, wie der Feigenbaum, bei solcher Dauerbestrahlung die großen Blätter einrollt und schlapp werden lässt. Deshalb gebe ich auch den Gartenbäumen bei besonders anhaltender Hitze auch ein wenig Gießwasser an die Wurzeln. Vielleicht kann sie das etwas unterstützen, wenn sie aus immer tieferen Bodenschichten ihren Flüssigkeitsbedarf hervorholen müssen. In lebendiger, wenn auch symbolischer Form, bin ich auch in diesen Tagen eng mit den Bäumen verbunden. Heute mit dem Abschluss der Arbeit an einem Baumkreis-Armband, und in den nächsten Tagen mit einem Partner-Armband-Projekt, bei dem ich wieder zwei Arten kombiniere, was in dem speziellen Fall durch den alternierenden Wechsel auch einen optisch augenfälligen Hell-Dunkel-Kontrast ergeben wird.

Wachstumswetter und Schwankungen

Der Verlauf des Sommerwetters ist wie in den Vorjahren extremen Umschwüngen ausgesetzt. Leider ist fast alles dabei und geht in einem Auf- und Ab ineinander über. Nur Regen, der unseren Bäumen, Sträuchern und Stauden guttäte, ist in unserer Region leider nicht dabei. Nicht mehr als ein Tröpfeln ist es heute gewesen, nachdem heftige Gewitter und Starkregen als Option vorhergesagt wurden. Und dann sollen auch noch die ganz heißen Tage folgen. Auf unsere Pflanzen müssen dann ganz besonders achten, nachdem sie sich bisher so prächtig entwickelt haben. Manche Arten, wie unsere Weinreben, werden diesen Wechsel mögen, gut möglich, dass sich das auch auf die Qualität des späteren Weins günstig auswirkt, jedenfalls wenn bis Ende August viel Sonne und am Ende kühle Nächte und etwas Regen hinzukommen sollten. Und auch meine Chilis sind sehr angetan von der Wärme der Sonne und den zwischenzeitlichen Erholungsphasen. Die diesjährige Chiliernte dürfte noch üppiger ausfallen als im Vorjahr.

Regenwasser wird knapp

Vom Boden des Springbrunnenbeckens die Gießkanne zu füllen, ist ein akrobatische Angelegenheit. Aber zurzeit ist das die letzte Möglichkeit, an Gießwasser zu kommen, nachdem unsere Vorratstanks alle leer sind. Ich hoffe jetzt auf starken Regen in der Nacht und am Vormittag, der die Tanks möglichst weit auffüllt. Ansonsten wäre ich gezwungen, wie in den Vorjahren schon einige Male, wenn auch nicht allzu oft, tatsächlich Gießwasser aus dem Hahn zu zapfen. Und die Pflanze wirken nach Tage knalligen Sonneneinstrahlung und kaum Feuchtigkeit alle sehr angestaubt und unter der Trockenheit leidend. Das beobachte ich bei den Stauden und Blumen, draußen in der Landschaft aber auch an den Sträuchern und Bäumen, die teils wie dehydriert erscheinen. Den Gartenbäumen ist das noch erspart geblieben, dank ihrer geschützten Lage und dadurch, dass sie sich gegenseitig Schatten geben.

Regendurst

Wir hoffen jetzt auf Regen, da die Regenwasservorräte ausgehen. Es wäre schade, den Wasserhahn anzapfen zu müssen. Immerhin ist bisher fast immer noch rechtzeitig Nachschub gekommen. Und bei anhaltender Trockenheit leiden gerade die Kübelpflanzen und Blumen, aber auch die Bäume im Garten, die immer tiefer nach Wasser suchen müssen und hoffentlich ein ausgedehntes Wurzelsystem zur Verfügung haben. Diese Hochsommertage sind auch für uns Menschen austrocknend. So freue ich mich auf die nächsten Schauern und etwas erholsame Abkühlung.

Chaotische Parallelen

Schon wieder wird es ungemütlich und fast kalt. Krasse Gegensätze mutet uns das Wetter zu, gerade jetzt im Juni, wenn eigentlich die angenehmsten – warmen, aber nicht zu heißen – Sommertage des Jahres zu erwarten wären. Aber mit der Erfüllung von Erwartungen kann man nicht mehr rechnen. Und so spiegelt sich im Außen das Chaos, das in den Köpfen der Menschen analog zu herrschen scheint. Und in beiden Bereichen ist eine Richtung nicht wirklich erkennbar. Unser frisch gesäter Rasen wird diese ungewöhnliche satte Feuchtigkeit zu schätzen wissen, wir haben das Gießen gespart und unsere Regenwasservorräte sollten inzwischen erneut aufgefüllt sein. Zwischenzeitlich kann ich mich mit den schönen Fotografien mit Motiven aus der frühsommerlichen Baumlandschaft trösten, die ich ausgewählt, bearbeitet und in einige schöne Grußkartenmotive verwandelt habe. M. wird sich darüber freuen, und vielleicht auch die Adressaten, die sich durch die Motive u. a. des lichtdurchfluteten Blätterdachs einer großen Robinie in den Sommer zurückversetzt fühlen dürften.

Eine Erholung für den Garten

Heute war nach tagelanger Unterbrechung doch wieder Blumengießen notwendig. Einige besonders durstige Arten ließen schon die Köpfe hängen, v. a. die Strohblumen, die ich besonders dicht gepflanzt habe. Aber jetzt ist ja auch wieder genug Regenwasser vorhanden und die Temperaturen sollen auch noch einige Tage auf dem Niveau bleiben. Die ganz große Hitze und Verdunstung ist deshalb zunächst nicht zu erwarten. Für die Blumen ist dieses Wetter ideal, die haben sich richtig gut entwickelt. Die mediterranen und den Bäumen mögen es allerdings wärmer und trockener. Deren Zeit wird erst noch kommen. Es ist aber erfreulich, dass der etwas ältere unserer beiden neuen Feigenbäumchen jetzt schon zwei Vorfeigen trägt. Mal sehen, ob der Baum in diesem Sommer einen Sprung nach vorne bzw. oben macht und bald den zentralen Raum im Garten auch ausfüllt, den wir ihm zugedacht haben.

Konstante Themen gegen Scheuklappendenken

Die Rechnung ist aufgegangen, denn der Regen kam tatsächlich, und mit ihm eine ziemliche Abkühlung, die man nach diesen hochsommerlich anmutenden Tagen nicht mehr erwartet hätte. Für die Pflanzen ist eine Erholungspause. Und unsere Regenwasservorräte sind innerhalb eines Tages auch wieder aufgefüllt worden. Eigentlich gut, dass es nicht durchgehend so trocken bleibt. Auch wenn das die ohnehin darnieder liegende Motivationen der Menschen nicht zu verbessern vermag. Ich freue mich über die zeitweilige Ungestörtheit und auf Herausforderungen, die sich so nur in der Krisenzeit häufen. Es ist nicht ausgeschlossen, daraus neue Arbeitsschwerpunkte entwickeln zu können. Wenn dazwischen das Baumthema kontinuierlich aktuell wird, wie heute wieder in Form einer Anfrage, ist das eine aufbauende Mischung, die Projektarbeit auf allen Themengebieten lebendig hält und Denken wie Beobachten mit Scheuklappen zu vermeiden hilft.

Der Garten erfordert jetzt schon viel Zeit

Eine tolle frühsommerliche Atmosphäre liegt in diesen Tagen in der Luft. Und der Garten fühlt sich schon fast an wie im Hochsommer. Jedenfalls bin ich täglich schon damit beschäftigt, sämtliche Pflanzen zu gießen, was jetzt bereits jede Menge Regenwasser erfordert. Das könnte im Hochsommer wieder eng werden, wenn es heißer ist, lange trocken bleibt und die Pflanzen ausgewachsen und entsprechend durstig sind. Immerhin sind die Gartenbäume da noch unempfindlich und können aus der Tiefe genug Flüssigkeit ziehen. Die Blumen und Stauden aber müssen wir immer genau im Blick haben.

Wetterentspannung

Das lang ersehnte Gewitter war da, und die Regentonnen und -tanks sollten kräftig aufgefüllt sein. Ein wenig Abkühlung und Kräfte sammeln tut den Pflanzen gut. So werden wir ein entspannteres Wochenende vor uns haben. Bei all den technischen Kapriolen, denen ich mich ausgesetzt sehe, ist das auch gut so. Und für uns alle eine Auszeit.

Hochsommer mit belastender und aufbauender Seite

Der zweite Tag, an dem ich das Gießwasser für unsere Blumen und Stauden ausschließlich aus dem Wasserhahn nehmen musste. Und obwohl es zwischendurch immer so aussieht, gibt’s bei uns einfach keinen Regen, der die Tanks auffüllen könnte. Tatsächlich ist das in dieser Form noch nie vorgekommen. Die totalen Regenwasserengpässe dauerten nie länger als zwei Tage, bis es wieder längere Regenschauerphasen gab, die die Situation entspannten. Eine weitere Folge des Klimawandels, der sich hier in besonders plastischer und konkreter Form offenbart. Vielleicht bilde ich es mir bloß ein, aber wenn ich an den Feigenbäumchen vorbeikomme, scheint es mir, dass selbst diese mediterrane Art langsam schlappe Blätter bekommt. Selbst für sie scheint das Klima gewöhnungsbedürftig und belastend zu werden. So wünsche ich mir eine Entspannung im restlichen Verlauf des Hochsommers, und dass wir die Sonne und Wärme von ihrer aufbauenden Seite her erleben dürfen, d. h. im Wechsel mit Abkühlungs- und Regenphasen.

Sommergartenerfahrungen

Auf den Regen kann man sich nicht verlassen, aber er sollte im Form von Schauern und Gewitterregen in den nächsten Tagen kommen. Auch um die Wasservorräte für die Gartenbewässerung wieder aufzufüllen. Nur hoffe ich, dass die Güsse nicht zu heftig ausfallen, v.a. dass kein Hagel dabei ist. Der hatte in den Vorjahren schon mal die empfindlichen Stauden, v. a. die Rizinusstauden mit ihren großflächigen Blättern, geschädigt und auch die schweren und hochgewachsenen Sonnenblumen zum Umstürzen gebracht, wenn die vorher staubtrockene Erde in kurzer Zeit mit viel Regen aufgeweicht wird. Ich versuche, diese Hochphase des Gartensommers sehr bewusst wahrzunehmen, denn sie ist so schnell vorbei und geht dann auch schon Ende August in den Altweibersommer mit ganz anderem Charakter über. So freue ich mich über all das Grünen, Blühen und Fruchten bei Bäumen, Sträuchern und Blumen und hoffe, ein lang ausgedehnter Sommer wird uns vergönnt sein.

Gießwassermangel und Extremklima

Schon wieder wird das Regenwasser knapp, jedenfalls ist einer unserer gerade erst gefüllten Tanks schon wieder leer und ich musste den zweiten nutzen. Die Bäume verkraften das bisher noch gut. Aber die einjährigen Blumen benötigen unbedingt die tägliche Portion Regenwasser. So wird es in Zukunft wohl immer wieder zu diesen Gießwasserengpässen kommen. Ich hoffe, wir werden nur selten tatsächlich Gießwasser aus dem Wasserhahn abzapfen müssen. Das widerstrebt uns, nicht nur wegen der Wasserkosten, auch weil zumindest auf dem Gebiet Nachhaltigkeit eigentlich möglich sein sollte – wenn das Klima nicht so extrem wäre.

Hochsommerliche Herausforderungen

Das war ein zwar nicht mehr super heißer, aber doch hochsommerlicher Start in den Juli, bei dem die Urlaubsbereitschaft und Urlaubsstimmung bei vielen zu spüren war. Die Menschen scheinen, obwohl gerade noch bei der Arbeit, doch schon weit weg zu sein. So als ob es in dieser Zeit des Jahres keine wirkliche Alternative gäbe. Eigentlich gut für die, die es gewohnt sind, gerade in der heißen Zeit weiterzuarbeiten. Einfach weil man dann auch mal ungestört ein Projekt weiterverfolgen kann, für das schon genügend Informationen zur Verfügung stehen. Im Garten fordern die Blumen, de Stauden und allmählich auch die Bäume jeden Tag viel Wasser. Unser Haupt-Regenwassertank ist schon leer, der andere ist gerade erst aufgefüllt worden. Aber Regen wäre in den nächsten Tagen doch gut, um alles wieder aufzufüllen. Denn auch die Wärme liebenden und nicht ganz so auf regelmäßige Zufuhr angewiesenen Arten zeigen irgendwann, bei lange anhaltenden Hitze ohne Regen, auch mal Schwächeerscheinungen, schlappe Blätter oder andere Stresssymptome. Ich bemühe mich, das täglich bei meiner Gießrunde im Blick zu behalten und angemessen zu dosieren.

Erfrischung für Blumen, Stauden und Bäume

Richtig erholsam, dieser Sommerregen zwischen den Hitzephasen. Dass es den ganzen Tag über meist leicht geregnet hat und die Wolkendecke dicht genug blieb, um wenig Sonne durchzulassen, hat alles zum Abkühlen gebracht und unsere Wassertanks wieder etwas aufgefüllt. Ruhig hätte es noch länger und anhaltender regnen können. So sind die Reservoirs an Regenwasser leider noch nicht voll. Aber besser als nichts. Und auch besser als heftige Stürme und sintflutartige Regengüsse oder gar Hagel, der in Aussicht gestellt wurde, die dann unsere empfindlichen Pflanzen nur geschädigt hätten. Ich denke, dass es ausgereicht hat, um Feuchtigkeit auch in tiefere Bodenschichten zu leiten und die tief wurzelnden Bäume mit Wasserspeichern zu versorgen. Die vergisst man allzu schnell. Aber auch die gut verwurzelten Bäume leiden irgendwann, wenn die Hitze zu lange währt und keine regelmäßigen Ausgleiche stattfinden.

Bewusster Hochsommer

Jetzt könnten insbesondere die Bäume wieder eine Erfrischung durch Regen gebrauchen. Unsere Regenwasserreservoirs sind fast vollständig aufgebraucht. Immerhin hat es heute noch für die Blumen ausgereicht. Aber ab morgen muss ich dann doch den Wasserhahn anzapfen. Gute, dass für die nächsten Tage Regenschauer vorhergesagt sind. Ich hoffe, sie kommen nachts, halten länger an und zerstören auf der anderen Seite nichts. Gerade die Sonnenblumen und die jungen Rizinusstauden können zu viel Regen nicht vertragen. Aber eine moderate Durchfeuchtung würde allen Pflanzen jetzt guttun. Davon abgesehen, diese Hochphase des Sommers ist schon etwas Besonderes, das ich bewusst in mir aufzunehmen versuche.

Durstige Hochphase des Pflanzensommers

Der Garten, vor allem die Bäume und Blumen rund ums Haus, zeigen sich gerade in der üppigsten und vitalsten Form. Das ist nun wirklich der Beginn des Höhepunkts, der hoffentlich bis in den August hinein andauern wird. Entsprechend durstig sind alle Pflanzen. Ich komme, weil der Regen seit Tagen ausbleibt, schon nicht mehr mit dem Regenwasser aus dem Vorratstank aus und muss auf das schon mit Algen besiedelte Wasser aus dem Springbrunnenbecken zurückgreifen. Das muss aber ohnehin wieder erneuert werden, so dass ich damit nicht allzu sparsam sein muss. Der intensivsten Gießzeiten kommen ohnehin noch. Vielleicht werden wir dafür auch einen zusätzlichen Regenwassertank herbeischaffen, damit uns später die vielen Sonnenblumen nicht verdursten und sich der Garten gerade während der sonnenreichsten Jahreszeit nicht dehydriert präsentiert.

Das Pflanzenwachstum im Frühling beobachten

Gut, dass es zwischendurch auch mal wieder regnet. Für die Pflanzen ist das eine Erholung, der Regentank hat Gelegenheit, sich wieder zu füllen und der Boden wird einmal richtig durchfeuchtet. Das ist vor allem für die Gartenbäume von Vorteil, die bei der hochsommerlichen Temperaturen bei starker Sonnenstrahlung im April schon ziemlich unter Druck standen. Der starke Wasserfluss an dem verletzten Walnussbaum war ein deutliches Zeichen dafür. Außerdem haben wir einmal das Gießen gespart. Auch bei den Fensterbankpflanzen, die in den letzten Tagen ganz gut angewachsen sind, können ein paar trübe Tage zwischendurch nicht schaden. Es scheint so, dass während solcher Phasen die Wurzeln eine bessere Chance haben, stärker zu werden. Das Problem ist unter meinen diesjährigen Zöglingen vor allem bei den Mittagsblumen offensichtlich, die zwar schöne, verzweigte Blatttriebe bilden, die aber der fadendünne Stil kaum tragen kann. Deshalb liegen sie eher auf der Erde, als dass sie aufrecht stehen. Ich weiß nicht, ob das normal ist, weil ich diese Art noch nie selbst gezogen habe. Aber es ist schwer verständlich, warum Stängel und Wurzel erst nachträglich aufholen sollten. Man stellt sich das wie bei den Bäumen eigentlich umgekehrt vor.

Erster Gießwasserengpass

Kaum ist der Frühling so richtig in Gang gekommen, geht uns auch schon das gesammelte Gießwasser aus. Tatsächlich lief das Wasser aus dem großen Regenwassertank heute Abend nur noch langsam, meist ein Zeichen, dass es schon am Folgetag nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Das liegt zwar auch daran, dass der Auslauf des quer liegenden Tanks relativ hoch sitzt, so dass immer etwa ein Drittel der Füllmenge nicht nutzbar ist. Aber es hat eben auch länger nicht ausgiebig geregnet. Da können wir uns leicht vorstellen, welche Engpässe sich im Hochsommer einstellen werden, wenn all die Sonnenblumen, Stroh- und Mittagsblumen, die Rizinusstauden und verschiedene andere Eigenzüchtungen täglich größere Mengen Wasser benötigen. Vielleicht werden wir dann das frühere Vorhaben doch umsetzen müssen und einen zusätzlichen Tank bereithalten. Nur mit den Gartenbäumen haben wir in der Hinsicht keine Probleme. Deren Wurzelsystem ist ausgereift genug, um längere Durststrecken zu überstehen. Und die kleinen Feigenbäume lieben ohnehin die Wärme und kommen mit relativ wenig Flüssigkeit aus.

Gartensommerfeeling

Es ist die Zeit des Frühsommers, in der sich der Garten verdichtet. Alle Stauden und die Bäume sowieso sind auf einem guten Weg. Man sieht ihnen an, dass sie nicht mehr aufzuhalten sind. Bei den Temperaturen ist da mehr Gießarbeit angesagt als in den durchschnittlichen Vorjahren. Gut, dass wir zusätzliche Auffangbehälter für Regenwasser aufgestellt haben. Bei einigen Arten sehe ich die Erwartungen zwar noch nicht erfüllt, aber ich bin zuversichtlich, dass auch die sich bei anhaltender Wärme positiv entwickeln werden. Von unserem missglückten Rasen abgesehen kann das eigentlich nur ein sehr grüner, blühender und von hohen Stauden nur so eingefasster Gartensommer werden. Dass ich bei der vielen Kreativarbeit mit verschiedenen Hölzern sehr viel Gartenatmosphäre aufnehmen kann, ist für mich jetzt schon ein markantes Privileg dieser Saison.

Regenwasserhungrig

Wenn das so weitergeht, wird wohl in diesem Sommer noch einige Male der Gießwassernotstand ausbrechen. Jedenfalls brauche ich jetzt schon doppelt so viel Regenwasser wie in den Vorjahren. Wenn die Blumen ausgewachsen sind und blühen, wird sich das vermutlich noch einmal steigern. Kaum vorstellbar, dass die normalen Vorräte dann ausreichen. So wird V. voraussichtlich doch noch den zusätzlichen großen Tank installieren müssen, um zu vermeiden, dass wir irgendwann auf Leitungswasser zugreifen müssen. Die Bäume sind na noch am genügsamsten. Aber Stroh- und Sonnenblumen und die Kübelpflanzen sowieso haben schon sehr viel Durst. So hoffe ich auf einige anhaltende Regenphasen zwischendurch, die die Gefäße wieder auffüllen, aber am liebsten nur über Nacht.

Regenwasservorräte aufgefüllt

Die Regentonnen, das Becken und der Tank sind nach diesem Dauerregen wieder vollständig gefüllt. Das ist gut, wenn die warmen Tage kommen. Denn wir haben viel gepflanzt, was mit zunehmendem Wachstum immer mehr Gießwasser benötigt. Ich schätze, über den Hochsommer werde ich einiges mehr an täglicher Bewässerungszeit einplanen müssen, vor allem, wenn die Sonnenblumen alle groß werden sollten. Aber auch die Strohblumen brauchen dann täglich viel Flüssigkeit, wenn wir lange etwas von den Blüten haben wollen. Auch den Gartenbäumen wird diese lange erwartete Langzeitbewässerung gut tun, jetzt, bevor sie entweder die Blätter ausbreiten oder die zuletzt erfrorenen ersetzen müssen. Nur zu lange sollte der Regen nicht andauern. Das schadet dann eher.

Verspätete Hundstage

Die Hundstage sollten eigentlich am 23. August enden. Aber gerade erleben wir ein Klima, das ganz genau dem entspricht, was man mit diesen heißesten Tagen des Hochsommers verbindet. Schön, dass es auch bei den kosmischen Einflüssen, in dem Fall des Sternbilds Großer Hund, bezüglich der Auswirkungen auf unser Erdklima gewisse Abweichungen gibt – von mythologischen Undeutlichkeiten einmal abgesehen. Wie ja in diesem Jahr alles 2-3 Wochen später dran ist als gewöhnlich. Ich beobachte schon, dass derzeit nicht nur die Blumen enorm viel Flüssigkeitsbedarf haben. Auch die Bäume des Gartens wie auch in der freien Landschaft erleben solche Hitze als Belastung und müssen einige Anstrengungen unternehmen, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wasserersparnis und ungestörter Verdunstung aufrechtzuerhalten. So leert sich der gerade erst durch relativ wenig Sommerregen wieder etwas angefüllte Regenwassertank recht schnell, so dass ich auf nächtlichen Regen hoffe. Das würde auch zumindest die Vormittage stärker abkühlen. Trotzdem möchte ich mich nicht beschweren. Wir haben zu lange auf den Sommer gewartet, um seine Intensivierung zu seinem Ende hin nicht schätzen zu können.

Baumpaare

Das Freistellen der neuen Partner-Armband-Kombinationen hat doch sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich zuvor dachte. Da hatte sich so einiges angesammelt während der letzten Monate. Mit einer Ausnahme bin ich jetzt aber durch und kann demnächst die neuen Abbildungen in meine illustrierende Auswahl aufnehmen. Die Kombinationsmöglichkeiten der Bäume/Hölzer sind zwar so umfangreich, dass wohl nie alle denkbaren Variationen realisiert werden können. Aber eine stetig wachsende Zahl erhöht doch die Wahrscheinlichkeit, dass Interessenten genau die Partnerkombination als Musterarmband vorfinden, die Sie wünschen. Was nicht abgedeckt ist, kann dann immer noch durch zusammensetzenden Vergleich vorgestellt werden. So wird die Aktualisierung der eigenen Themen- und Projektwebsites die Liste meiner Hochsommeraktivitäten erweitern.

Pflanzensegen Regenwasser

Der Efeu leidet doch bei dieser Hochsommerhitze sehr, nachdem ich ihn vor zwei Wochen so stark zurückgeschnitten habe. Beim Wasserzapfen am Regenwassertank kann ich täglich einen Blick ins Innere des dichten Geflechts der alten Efeuranken werfen, die rund um die Grotte gewachsen sind. Durch den Rückschnitt sind einige Löcher entstanden, die diese Einblicke gestatten. Und bei so viel Wärme haben es neue Blätter schwer, die Lücken wieder auszufüllen. Insofern, aber auch zum Schutz der übrigen Bäume sind die gelegentlichen Schauern natürlich ein Segen, solange sie nicht in Dauerregen übergehen und uns den Sommer vermiesen. Und wegen des wasserhungrigen Blumen im Garten bin ich für das nachfließende Regenwasser ebenfalls dankbar. Der Engpass ist zwar aktuell überbrückt, die Speicher wieder aufgefüllt, das kann sich aber auch schnell wieder ändern, wenn der Bewässerungsbedarf über Wochen so andauert.

Ein Hitzetag mit sonnengetränktem Rainfarn

Ein Gutes hatte der gestrige Ausflug zu den Kiesweihern, an denen ich die vermuteten Seerosen nicht gefunden habe. Bei der Gelegenheit nämlich bin ich auf eine größere Ansammlung von Rainfarn gestoßen. M. und ich hatten in den vergangenen Tagen an den Weg- und Straßenrändern vergeblich danach Ausschau gehalten. Die Pflanze zeigt tatsächlich von Jahr zu Jahr sehr wechselhafte Vitalität und verschwindet auch mal vollständig an Standorten, an denen sie lange konzentriert gewachsen ist. Auf dieser Wiese aber fühlt sie sich in diesem Jahr offenbar sehr wohl. Vor allem waren die gelben Schirmblüten auch in genau dem richtigen Entwicklungszustand, um nach dem Trocknen eine gute Haltbarkeit erwarten zu können. Jedenfalls bin ich heute erneut aufgebrochen und habe ein dickes Bündel Rainfarn geschnitten. Das wird erst noch einige Tage im Wasser frisch gehalten, bis M. hoffentlich dazu kommt, einen Kranz zu binden. Die Menge dürfte ausreichend sein. Ein richtiger Hitzetag war das. Ein längere Phase mit diesem Wetter wird auch die Bäume in Wassernot versetzen. Bei den Hainbuchen und Wildkirschen konnte ich heute schon eine sehr ledrige Blattstruktur erkennen, die von intensiver und lang anhaltender Sonneneinstrahlung zeugt. Am Donnerstag sollen zum Ausgleich die nächsten Hitzegewitter kommen. Hoffentlich mit gleichmäßigem Regen, die unsere Gießwassertanks wieder auffüllt, und ohne Extreme, die unsere so schön gewachsenen Blumen zerstören könnten.

Wassernot

Von weitem betrachtet wirken Ginkgo und Feigenbaum inzwischen doch schon ein wenig schlapp. Die Spannkraft der Blätter hat durch die lang anhaltende und nur durch wenige Regenphasen unterbrochene Hitze nachgelassen. Offenbar gelingt es den Bäumen nicht mehr so gut, ihren Wasserbedarf vollständig aus der Tiefe abzudecken. Ich hoffe sehr, die Bäume nehmen daran keinen Schaden. Das würde den kräftigen Wachstumsschub nachträglich beeinträchtigen, den sie aufgrund der vielen Sonne in diesem Sommer schon erleben durften. So können eigentlich positive Verhältnisse sich eben irgendwann auch ins Gegenteil verkehren. Ein paar Hitzegewitterschauern täten insofern ganz gut. Besser noch längere Phasen mit ruhig dahinplätschernden Landregen. Leider kann man es sich nicht aussuchen.

Tropisch

Nun musste ich doch noch nicht auf das Leitungswasser zum Gießen zurückgreifen. Glücklicherweise ist unser Tank noch ziemlich voll, so dass es damit noch einige Tage ausreichen sollte. Bis dahin kommt vielleicht tatsächlich der schon mehrfach angesagte Regen. Als Abkühlung und zwischenzeitliche Erholung für uns, die Bäume und Blumen. Ein Sommer ist das, wie ich ihn in dieser durchgängig heißen Form noch nicht erlebt habe. Man fühlt sich fast wie in den Tropen.

Letzte Reserven

Unsere Wasserpumpe funktioniert viel besser, als ich es in Erinnerung hatte. Jedenfalls war der Rest des Beckens im Nullkommanichts leergepumpt. Das hat ausgereicht für das heutige Gießen, und die beiden Bütten werden auch noch genügend Wasser für morgen bereithalten. Danach könnten sich alle Vorratsbehälter neu füllen, denn für morgen sind teils heftige Gewitterregen vorhergesagt. Ich hoffe, sie werden regenreich, aber nicht zerstörend. Das wäre als Feuchtigkeitsintermezzo insbesondere für doch schon durstigen Bäume ein Segen. Denn die Bäume gieße ich normalerweise nicht, dafür würde das knappe Gießwasser nicht reichen. Bisher konnten sie die benötigte Flüssigkeit offenbar noch aus tieferen Erdschichten hervorholen. Aber jetzt tut echter Nachschub, nach der langen Trockenphase, doch Not.

Regenwasser wird knapp

Gemessen an der Zwischenbilanz verspricht das ein recht sonnenreicher Juli zu werden. Sofern wir nicht wieder eine dieser überraschend radikalen Wetterumschwünge erleben. Zunächst aber wieder Hitze und für uns immer drängender werdende Gießwasserknappheit. Höchstens noch zwei Tage wird das Regenwasser aus dem Becken reichen, dann müssen wir tatsächlich zum Wässern der Bäume und Gießen der Blumen Leitungswasser abzapfen. Vielleicht werden wir aber auch mit einem Gewitterregen beschenkt, der nicht zu heftig, aber doch lang genug ausfällt, dass sich die Becken, Tanks und Tonnen wieder ein Stück weit füllen können.

Regenwasser wird knapp

Das habe ich zuletzt richtig vorhergesagt. Heute reichte das Regenwasser nur noch für eine Kanne. Den Rest für unsere Gartenblumen musste ich schon aus unserem Becken schöpfen. V. hat das Rohr ins Becken umgeleitet, auf einen länger anhaltenden Gewitterregen hoffend. Der würde sowohl den Tank wieder etwas auffüllen als auch das Becken. Jedenfalls könnte es in den nächsten Wochen öfter mal knapp werden, bis der Hitzesommer wieder wechselhafter wird und das Wasserproblem geringer. Ich freue mich, dass die Gartenbäume noch keine erkennbaren Schwächen zeigen. Da geht noch vieles aus Reserven und tief reichenden Wurzeln. Deshalb denke ich, wir kommen trotz der extremen Temperaturen diesmal glimpflich davon.