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Späte Gartenüberraschungen

Der Spätsommergarten bringt doch noch einige Überraschungen. Zum Beispiel habe ich heute tatsächlich die zweite Blüte meiner selbst gesäten Lupinen entdeckt. Die wurden schon früh ausgesät, haben seitdem kräftige Pflanzen mit großen ausladenden Blättern ausgebildet, aber lange Zeit gar keine Blüten, bis auf diese eine große, die jetzt schon wieder fast verblüht ist. Nun also die zweite, das macht Hoffnung, dass die übrigen Blumen noch nachziehen. Mehr als ungewöhnlich, denn die Blütezeit für diese Art wird gewöhnlich mit Juni bis August angegeben. Dass sie erst Ende August beginnt, versteht niemand. Andere Pflanzen kommen jetzt erst richtig in Fahrt, vor allem die Rizinusstauden, die in den vergangenen Tagen enorm an Ausdehnung und Höhe zugelegt haben. Bei dem immer noch sehr warmen, aber zwischendurch und abgekühlten und vor allem mit kühlen Nächten durchsetzten Wetter scheinen sie sich besonders wohl zu fühlen. So viele Samen wie im Vorjahr, als die schon viel früher entnommen werden konnten, wird es zwar nicht geben, aber die Wunderbäumchen an sich entwickeln sich sehr schön. Nur die zwei Winzlinge unter Ihnen werden wohl über ihr Liliputformat nicht mehr hinauswachsen. Aber das ist eine individuelle Besonderheit der Wunderbäume, dass sie sich so total unterschiedlich entfalten. Die Einflussfaktoren dafür sind mir noch verborgen geblieben, ich vermute aber, dass die Zusammensetzung der Erde, weniger der Standort, eine Rolle dabei spielen.

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Sonne allein ist keine Garantie für gutes Wachstum

Die Sonnenstunden des vergangenen August werden wir wohl nicht erreichen, aber aufs ganze Jahr gerechnet sind wir doch noch im grünen Bereich, was einigermaßen verwundert, denn auch das Vorjahr war ja extrem sonnenreich. Ein Rätsel ist uns allen, das weiß ich aus Gesprächen mit verschiedenen Leuten, warum trotz der günstigen Wachstumsbedingungen, viel Sonne und zwischendurch auch mal Abkühlung und Regen, viele Arten in diesem Jahr eher auf Sparflamme gewachsen sind und eine eher spärliche Entwicklung genommen haben. Unsere Gartenbäume enttäuschen in der Hinsicht besonders. Und auch die Obstbäume an anderem Ort tragen fast keine Früchte. Die Baumlandschaft auf meinen Lieblingswegen wirkt vielerorts wie ausgelaugt und so, als ob sie den Herbst herbeisehnte. Gefühlt ist der schon präsent, an der Witterung und am Beginn der Laubfärbung auch optisch abzulesen. Aber wir möchten den Sommer doch noch eine Weile festhalten. Ich hoffe, wir dürfen einen gemäßigten, lichtreichen und ausgedehnten Altweibersommer im September erleben.

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Atmosphärischer einundzwanzigster Sommertag

Dieser Einundzwanzigste wurde einmal wieder seiner Symbolik gerecht. Ein schöner Tag mit mäßiger Wärme, recht viel Licht und entspannter Atmosphäre. So wie man sich stressreduzierten Sommer von seiner schönsten Seite vorstellt. Aber natürlich kann es doch noch etwas wärmer werden, schließlich ist erst die zweite Hälfte des August. Da geht sicher noch etwas, denn auf Herbst will ich mich noch nicht einstellen. Zu sehr genießen wir, am Nachmittag uns im Garten aufzuhalten und die Blumen, die satt grünen Bäume und die langsam Früchte tragenden Gemüsepflanzen zu betrachten, meist mit kleineren Gartenarbeiten verbunden. Das eine oder andere werden wir sukzessive bald auch ernten können. Nur mit Baumobst ist zumindest bei uns nicht viel in diesem Jahr. Die Chilis gedeihen aber prächtig, und wenn die späte Sorte an allen Blütenständen auch eine Schote wachsen lässt, wird der Ertrag sicher höher als im Vorjahr werden.

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Pflanzenwochenende

Ein Ruhe-Sonntag. Das musste auch mal wieder sein, nach so viel atemloser und pausenloser Projektarbeit der vergangenen Zeit. Der Garten bleibt gerade an solchen Tagen für uns alle ein Rückzugs- und Erholungsort. Und da ist es gut, dass Bäume, Stauden und Blumen bei heute einmal dauerbedecktem Himmel durchschnaufen und auch Wochenende feiern durften.

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Diesjährige Pflanzensommerentwicklungen

In diesem Sommer präsentiert und entwickelt sich der Garten ganz anders als zuvor und anders als erwartet. Sonnenblumen sind es diesmal nur wenige, die sind aber sehr hoch gewachsen und erreichen in diesen Tagen ihren Höhepunkt. Die ersten Köpfe habe ich schon abgeschnitten und zum Auspicken für die Vögel auf der Gartenbank ausgelegt. Die Rizinusstauden wachsen nach den Regenfällen jetzt deutlich besser und erreichen unterschiedliche, aber ganz zufriedenstellende Ausdehnung. Ewas mehr hätte ich mir zwar gewünscht, sie haben aber dieses Jahr starke Lichtkonkurrenz von verschiedenen Spalierbäumen, die V. entlang des Zauns gepflanzt hat. Die Blumen sind größtenteils ohnehin in Hochform, v. a. jetzt die Strohblumen, die zuletzt vom Sturm durcheinandergewirbelt und gebogen wurden, aber immer wieder neue Blüten bilden, erfahrungsgemäß bis in den Spätherbst hinein. Die Wandelröschen sind wunderschön, machen aber viel Arbeit, da ich ständig die Fruchtstände abknipsen muss, damit immer wieder neue Blüten nachkommen. Unsere schönen orangefarbenen Mohnblumen sind jetzt fast alle vergangen, die Lupinen sind schön gewachsen, haben aber merkwürdigerweise keine einzige Blüte ausgebildet. Vielleicht ist das so im ersten Jahr? Es gibt eben noch Rätsel. Nur mit den Bäumen bin ich 2019 nicht so ganz zufrieden. Sie scheinen einen Schongang einlegen zu wollen. Gerade der Ginkgo hat so kleine und relativ wenige Blätter, scheint auch kaum Höhe oder Breite zugelegt zu haben, obwohl wir so viel Licht, Wärme und jetzt auch Regen haben. Auch der Walnussbaum bewegt sich kaum on der Stelle. Nur der kleinste, die Gleditschie hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt und zeigt sich zunehmend vitaler.

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Erkenntnisfortschritte mit Pflanzen

Im eigenen Garten scheint es in diesem Jahr eher ein Stauden- und Blumensommer zu werden. Diesen Vergleich mit den Bäumen habe ich ja schon öfter angestellt, weil einmal die Gartenbäume, einmal die blühenden Pflanzen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, je nach Ausprägung ihrer Präsenz. Und die Bäume sind generell weniger dominant, scheinen vom Frühjahr an bis jetzt eher gehemmt, was man an eher kleinen Blättern, weniger sattem Grün und durchaus sich im Rahmen bewegender Wuchsfreude äußert. Es müssen kosmische Faktoren dafür verantwortlich sein, dass solche Unterschiede zwischen den Pflanzen und solche Schwankungen zwischen den Jahren festzustellen sind. Ich würde mich freuen, wenn ich im Laufe meiner langjährigen Beschäftigung mit den Pflanzen auf dem Gebiet Erkenntnisfortschritte machen könnte.

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Das Zusammenspiel von Licht und Pflanzen

Ein Sonnentag mit angenehmer Wärme und viel Licht, der zum Sommeranfang gut passte. Auch passend dazu präsentieren sich alle bislang zögerlichen Pflanzen sehr vital. Das erkenne ich an den Wicken, an den Chilis, an den Rizinusstauden und Sonnenblumen. Und auch die Ringelblumen und Strohblumen scheinen sich bei gleichzeitig sonnigem und warmem Wetter sehr wohl zu fühlen. Jetzt strebt der Gartensommer seinem Höhepunkt entgegen. Und das dichter werdende Laub der Weinreben, die breiter werdende Kronen der Gartenbäume, die zunehmend mehr Schatten werfen, tauchen die Gartenkulisse in diese Mischung aus Lichtspots, halbtransparent von den Blättern gefilterten Flächen und ganz abgeschatteten Stellen. Dann entsteht wirklich hochsommerliche Gartenatmosphäre, die eben nur in diesem Zusammenspiel von Pflanzen und Licht möglich ist.

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Nachlässigkeit und Pflanzenstress

Die Erholungspause der Vegetation hat sich heute fortgesetzt. Währenddessen sind einige Unglücke sichtbar geworden. Zum Beispiel eine der Blumenpflanzungen aus dem niedrigen Sandsteintrog, die über Nacht vollständig verdorrt war. Unklar, wie das passieren konnte, punktuelle Sonneneinstrahlung oder doch eine Wildpinkler, der selbst vor blühenden Blumen nicht zurückschreckt. Jedenfalls habe ich Ersatzpflanzen derselben Art besorgt, die ich in den nächsten Tagen einpflanzen will, hoffend, dass sie bis zum Ende der Saison durchhalten. Zum Überfluss hat V. seinen Auftrag, die Fensterbankpflanzen einmal die Woche zu gießen, nicht erfüllt, weswegen zwei Orchideen fast vollständig eingetrocknet sind. Ich habe sie versuchsweise gewässert und werde ihren Zustand weiterhin beobachten. Allerdings zweifle ich sehr daran, dass sie den Dürrestress noch einmal ausgleichen können und überleben. Jetzt müssen wir noch sorgfältiger auf unserer Sommerpflanzen achten. Und auch die Gartenbäume müssen immer im Blick bleiben, die sich in diesem Jahr ebenfalls sehr schwer tun und gemessen an der Entwicklung der Blätter eindeutig nicht den Stand eines Durchschnittjahrs erreicht haben. Da ist irgendetwas, das die Pflanzen davon abhält, richtig durchzustarten. Eines der Geheimnisse, das zu lüften ein viel besseres Verständnis der Pflanzen und ihrer Abhängigkeiten voraussetzte.

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Das wechselhafte Pflanzenwachstum verstehen wollen

Ein toller Sonnentag, der am Morgen an die Atmosphäre sommerlicher Urlaubsorte erinnerte. Jedenfalls wenn ich die Stimmung mit der auf der Nordseeinsel vergleiche, auf der ich als Kind in der Schulferienzeit einige Male war. Im Garten ist jetzt alles wieder geordnet und gut gepflegt. Dafür hatte vor einer Woche der Rückschnitt des Efeus gesorgt und einige Arbeiten am Boden. Auf der Grundlage können alle Gartenbäume, Blumen und Stauden einfach nur die günstigen Wachstumsbedingungen dieser Tage nutzen, um sich prächtig zu entwickeln. Und tatsächlich grünt und wuchert es überall gewaltig. Nur bei den Sonnenblumen und den Rizinusstauden, auch bei den kleinen Chilipflänzchen, also gerade bei den Aushängeschildern meines eigenen Anbaus, will es nicht so richtig vorangehen. Merkwürdig eigentlich, dass die Sonnenblumen nicht wirklich stark werden wollen und sich die Rizinusstauden in ihrer Höhe seit Wochen kaum verändert, lediglich winzige neue Blätter angesetzt haben. Auch die Chilis scheinen zu stagnieren, trotz der vielen Sonne und der jetzt auch hochsommerlichen Temperaturen. Das sind merkwürdige Verzögerungen, die man als Mensch nicht immer versteht. Für die Pflanzen werden sich bestimmt Einflüsse und Energiefelder ergänzen, die diesen Verlauf bewirken. Es wäre eben nur spannend, dieses genauer zu verstehen, wie welche Faktoren ineinandergreifen, und wie man es in der gewünschten Richtung und im gewünschten Tempo beeinflussen könnte.

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Sommerblumen und nie endende Gartenarbeit

Auch wenn wir bereits vor zwei Wochen frische Erde auf unsere Pflanzgefäße verteilt hatten und alles gut vorbereitet war, haben wir uns heute doch noch sehr lange mit dem Aussuchen und Einpflanzen, mit dem Wegräumen, letzten Eintopfen u. s. w. aufgehalten. Eigentlich ein Projekt für den ganzen Tag. Auch die letzten Sonnenblumen, die noch in Topfen saßen, habe ich in den Garten verpflanzt. Die Strohblumen, immer noch nicht sehr weit entwickelt, habe ich alles zusammen in dem großen und tiefen Pflanztopf verteilt. Jetzt können die jungen Pflänzchen sich tiefere Wurzeln ausbilden und von der besseren tiefgründigeren Erde profitieren. Auch die Chilipflänzchen sind jetzt alle an ihrem Bestimmungsort. Und verschiedene Gefäße haben wir neben die neu eingekauften Sommerblumen auf der anderen Seite eingereiht. Dort, an der Südseite, erhalten sie insgesamt mehr Sonne in den früheren Stunden des Tages. Das wird ihnen gut tun. Insgesamt hat sich die ganze Mühe gelohnt. Jetzt ist alles gut vorbereitet, nur die Pflanzen selbst müssen sich noch behaupten, groß, stark und vital werden. Ich hoffe, wir werden das nötige Sonnenlicht haben und ab und zu auch einige Regenphasen, damit sie nicht dem Hitzestress zum Opfer fallen und zwischendurch Flüssigkeit nachtanken können. Gut, ein Projekt der Gartenarbeit steht mindestens für die nächsten Wochen noch an. Der Efeubewuchs an der Mauer muss ebenfalls zurückgeschnitten werden. Nachdem wir das auf der anderen Seite bereits getan haben, v. a. im Bereich der Grotte, ist jetzt diese lange Mauer noch zu erledigen. Vielleicht werde ich dafür erstmals die Heckenschwere verwenden. Bisher war mir das nicht sympathisch, weil die Blätter dann leicht zerfetzen und man auch leicht ins Unterholz gerät und dann u. U. hässliche Löcher hineinschneidet. Aber wenn ich den Einsatz der Maschine auf die jungen und leichten Zweige beschränke und außerdem per Hand nachher korrigierend eingreife, ist wohl doch eine sinnvolle Erleichterung.

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Immerhin ist jetzt alles für die Sommerblumen vorbereitet

Eine Holzarbeit mit Hainbuche und Quittenbaum abgeschlossen und anschließend gleich die nächste Pflanzaktion im Garten vorbereitet. Das war wieder einer dieser mittlerweile typischen Abläufe für einen Samstag. Aber ich bin froh, dass wir nun auch die Töpfe, Tröge und Kübel für die Sommerpflanzen soweit fertig haben, dass die Blumen nur noch eingepflanzt werden müssen. Ganz gut, dass wir erst nächste Woche dazu kommen werden, die Pflanzen auszusuchen. Denn dann sind die Eisheiligen vorbei und man kann das Einpflanzen mit mehr Beruhigung wagen. Wieder ist sehr viel frische Blumenerde dabei notwendig gewesen. V. hat noch einmal eine ganze Kofferraumladung davon mitgebracht, was absolut nicht zu viel war. Was noch übrige geblieben ist, wird später in die letzten kleineren Rundtöpfe kommen, die wir zwischen den größeren Gefäßen platzieren, um unsere Sommerblumengalerie komplett zu machen.

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Verzögerte Sommerblumenpflanzung

Durch den Dauerregen ist unser Gartenplan ganz durcheinander. In den letzten zwei Wochen konnten wir praktisch nichts mehr an der Aufteilung verändern, auch kaum Unkraut entfernen. Und mit dem Einpflanzen der restlichen Fensterbankzöglinge ist es bei so wenig Sonne auch derzeit schwierig. So müssen wir in der kommenden Woche wohl einen der wenigen guten Phasen abpassen, um das Pflanzen der Sommerblumen in die Pflanzkübel und –tröge doch noch nachzuholen und sicherzustellen, dass wir im Hochsommer auch das gewohnte bunte Blumenmeer haben. Auch für die Chilis und die kletternde Schwarzäugige Susanne wäre es an der Zeit, sich im Gartenboden zu bewähren. Mit meiner Holzarbeit, Hainbuche und Quitte, konnte im am Abend schon beginnen. Ich hoffe, das morgen abschließen zu können.

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Sonnenreicher Start in den Mai

Schon schön, so ein Feiertag mitten in der Woche. Und so passend war das Wetter zum Start des Wonnemonats, den wir mit dem Durchbruch des Frühlings in Verbindung bringen. So war ein wenig Gartenarbeit am Nachmittag sicher vertretbar. Angesichts des eher winterlichen Wetters, das uns wohl Ende der Woche erwartet, war ich mutig und habe die Sonnenblumen, Rizinusstauden und Wicken jetzt schon in die Erde gepflanzt. Besonders für die Sonnenblumen war es eigentlich an der Zeit, da sie schon sehr lange Stängel ausgebildet hatten, die sich in den kleinen Pflanztöpfen kaum noch gerade halten konnten. Ich hoffe, sie werden sich in der Erde, mit mehr Raum für die Wurzeln, stabilisieren können und durch den zwischenzeitlichen Temperaturrückgang und Regen keinen Schaden nehmen. In diesem Jahr habe ich bewusst weniger Sonnenblumen gesetzt, und nur an Stellen, an denen sie sicher ans Licht kommen. Stattdessen drei gute Wunderbäumchen, ebenfalls an sonnenbeschienenen Standorten, so dass sie sich eigentlich optimal entwickeln können. Für andere Pflanzen ist es noch zu früh, das sie auf der Fensterbank bisher noch keine nennenswerte Größe erreicht haben. Die benötigen noch einige Zeit weiter das tropische Klima hinter der Fensterscheibe. Langsam gehen uns die Standort im Garten aus. Sehr viel werden wir an sommerblühenden Pflanzen nicht mehr unterbringen können.

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Die nächsten Schritte im Frühlingsgarten

Vielleicht ziehen wir in diesem Jahr die Rund ums Haus Frühjahrssäuberung schon etwas vor. Das bietet sich an, da der Samstag schönes, sonniges Wetter verspricht. Und wenn die traditionelle Osternacht tatsächlich nicht stattfindet, steht dem auch planerisch nicht wirklich etwas entgegen. Im Gegenteil, Auferstehung und Neuanfang durch symbolisches Aufräumen der letzten Winterreste passen eigentlich gut zusammen. Auch wenn wir das schon einige Male so hatten, dass nämlich kurz nach der Säuberungsaktion das Wetter wieder ungemütlich wurde und wir erst einmal die Eröffnung der Gartensaison verschieben mussten. Vorbereitet wäre es dann aber schon einmal. Und die ersten Schritte unserer Pflanzaktivitäten haben wir ja auch schon hinter uns. Das fügt sich ganz gut zusammen. Ich freue mich, dass die gesäten Pflanzen sich inzwischen überwiegend vital zeigen. Demnächst kann für einige Aren der nächste Schritt, nochmaliges Umtopfen oder auspflanzen in die Gartenerde folgen. Dann werden auch die Gartenbäume so weit sein, ihre Blätter aufzufalten und erneut Substanz zuzulegen. In diesem Jahr bin ich recht sicher, dass es für die Bäume gut läuft. Anders als die Nadelbäume im Wald dürften unsere Gartenlaubbäume die Hitze des Vorjahres gut überstanden haben. Zurückgeschnitten haben wir sie auch soweit, dass ihre Form nicht aus den Fugen gerät und sie sich mit zu viel Ästen auch nicht selbst überfordern beim nächsten Wachstumsschub.

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Technische Herausforderung und Ausgleich

Viel Technisches beschäftigt mich und fordert mich in diesen Tagen heraus. Umso mehr freue ich mich aufs Wochenende und die weitere Arbeit mit den gezüchteten Pflanzen, dem Vorbereiten von Pflanzkübeln. Das ist gegenwärtig meine wilkommenste Abwechslung, und eine, die den Kopf sehr frei machen kann. Bei so viel formaler Beanspruchung kann es nichts Besseres geben. Ich hoffe, dass es mir das Wetter erlaubt, endlich neue Baumfotografien zu machen und die Vorzüge der neuen Kameratechnik kennenzulernen.

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Verschnaufpause tut Pflanzen gut

Trotz des Lichtmangels haben sich meine Pflanzensamen in den letzten Tagent gut entwickelt. Besonders freut mich, dass die Rizinussamen in bisher drei Fällen gekeimt haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Deshalb habe ich in meinem Pflanztableau auch gleich vier Reihen damit angesät, in der Hoffnung, am Ende vielleicht vier gute Pflanzen zu erhalten. Sollten diese durchkommen, wären es jetzt schon drei. Auch die Schwarzäugige Susanne scheint sich allmählich zu regen. Und die Sonnenblumen entwickeln sich ohnehin prächtig, sowohl die Kingkong-Varianten als auch die kleineren Sorten mit den orange-rötlichen Blütenblättern. Nur die Chilis tun sich diesmal sehr schwer, offenbar fehlt es denen doch an Licht. Da habe ich aber noch Hoffnung. Vielleicht ist die Feuchtigkeit dieser Tage ganz gut, damit die Pflanzen noch einmal durchschnaufen und Energie tanken können, bevor sie richtig in den Frühling starten. Gerade für die Bäume ist das von großem Vorteil, bevor sie das erste zarte Grün austreiben. Nur sollten die Nächte jetzt nicht mehr frostig werden. Das kann so manche frische Blattknospe und zarte Blüte im Handumdrehen ruinieren.

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Ehrgeizige Pflanzenzucht

So vielfältig in Sachen Frühlingspflanzen waren wir zuvor noch nie. Auch V. hat der Ehrgeiz erfasst. Neben seinen diversen Gemüsesamen hat er heute auch noch eine Reihe von Kräutern in Töpfchen gesät. Da bin ich mal gespannt. Wäre ja schön, wenn etwas daraus wird. Nur waren wir bei Kräutern in der Vergangenheit weniger erfolgreich. Offenbar liegt es entweder an den Lichtverhältnissen an ihrem Standort oder an spezielleren Wachstumsbedingungen, vielleicht der Erde. Dennoch finde ich es gut, es noch einmal zu versuchen. Schließlich ist jedes Jahr beim Pflanzerfolg auch ein wenig anders. Am Abend bin ich mit dem Ebereschenprojekt gut vorangekommen. Wie in der Vorwoche sollte die Arbeit morgen abschließbar sein. Eine Routinearbeit, aber immer noch eine sehr anregende und bei jeder Wiederholung wieder spannende und herausfordernde.

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Noch mehr Sommerblumen ausgesät

Vielleicht bin ich damit einen Rick später dran als im Vorjahr. Aber heute ist es mir doch noch gelungen, die letzten geplanten Pflanzensamen in Pflanztöpfe zu säen und zu den am Wochenende bereits angesäten auf die Fensterbank zu stellen. Die Auswahl ist jetzt mit den Strohblumen und der schwarz-, weiß und verschiedenfarbig äugigen Susanne noch etwas größer. Und bei der Anzahl der Töpfchen mache ich mir keine Sorgen, dass am Ende genügend Pflanzen für J. und W., K. und uns übrig bleiben. Bis dahin macht es aber noch etwas Arbeit. Täglich gießen, irgendwann in größere Gefäße umtopfen, vielleicht das eine oder andere vereinzeln und später auch das Einpflanzen in den Garten. Das ist immer interessant und spannend, wenn man den Wachstumsprozess beobachten kann und die Unterschiede zu den Vorjahren sieht. Das hängt eben von vielen Faktoren ab, dem Wetter, insbesondere dem Licht, der Erde und ob man die jeweils richtigen Zeiträume erwischt hat. Mit der schwarzäugigen Susanne bin ich vielleicht schon etwas spät. Dennoch hoffe ich, dass sich die Art gut anlässt und später am Zaun ihre bunten Blüten ausbreitet. Holzarbeit war am Nachmittag auch wieder Thema. Ein Rohling aus Eberesche. Das wird vom Ablauf eine Wiederholung der Vorwoche. Und ich bin wie häufig froh für die wohltuend abwechselnde Gelegenheit.

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Vorfrühlingserwartungen

Gut, jetzt könnte die Sonne wieder zurückkehren. Der krasse Wechsel vom Traumwetter im Februar ausgehend, fiel mir dann doch zu heftig aus. Außerdem passt das nicht zu den Fastnachtstagen. V. hat das heute schon mal symbolisch zu nivellieren versucht, indem er mehrere Säcke Pflanzerde im Baumarkt besorgt hat. Das ist gut, denn die ersten Saatversuche stehen noch im März an. Ich denke dabei vor allem an die Chilipflanzen und auch an den Rizinus, von denen ich vorjährige Samen zur Verfügung habe. Mit den Sonnenblumen werde ich aber noch etwas länger warten, das ist im März eigentlich noch viel zu früh, weil die bei uns erfahrungsgemäß erst viel später zur Hochform auflaufen. Auf die Gartensaison, die aktuell noch kaum vorstellbar scheint, freuen wir uns alle. Das gehört zur Aufbruchstimmung des Frühlings dazu. Und wenn wir uns bald wieder mehr draußen bewegen und dort arbeiten können, ist das immer eine Bereicherung, auch schon bevor die Bäume ihr volles Blattkleid ausgebildet haben.

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Pflanzrituale

Ein Einundzwanzigster und wie fast immer einer der eindrücklicheren Tage. Dieses Jahr beginnt der Herbst ziemlich pünktlich, vorbildlich dem Kalenderdatum entsprechend. Angekündigt hatte sich diese Stimmung schon länger, aber jetzt ist sie unübersehbar. Und schon muss man bangen, dass die letzten reifenden Früchte, bei mir ist das Gemüse, nämlich die superscharfen Chilis, dass die nicht mehr richtig ausreifen. Dabei haben die Pflanzen in den letzten Wochen immer wieder neue Blüten angesetzt, die auch jetzt noch sichtbar sind. Das sollte also auch in den kommenden Wochen noch mehr Chilischoten werden und am Ende eine deutlich bessere Ernte als im Vorjahr, als ich allerdings auch nicht so viele Pflanzen gesät hatte. Auch wenn die Blätter, eigentlich die ganze Pflanze über den Sommer trotz Optimalbedingungen irgendwie blassgelblich und nicht satt grün aussah, entwickeln sich die Schoten doch prima. Und die Schärfe ist genauso außerordentlich wie im letzten Jahr. Das ist schon ein Erfolgserlebnis, wenn ich bedenke, wie mühsam und langwierig das Ziehen der Pflänzchen aus den vorjährigen Samen war und wie unendlich viel Gießwasser sie geschluckt haben, bevor auch nur eine Blüte aufgetaucht ist. Als Ergänzung zu meinen Baumpflanzungen, die nicht so häufig vorkommen, sind diese jährlich wiederkehrenden Pflanzrituale etwas, das mir ans Herz gewachsen ist.

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Bewusster Hochsommer

Jetzt könnten insbesondere die Bäume wieder eine Erfrischung durch Regen gebrauchen. Unsere Regenwasserreservoirs sind fast vollständig aufgebraucht. Immerhin hat es heute noch für die Blumen ausgereicht. Aber ab morgen muss ich dann doch den Wasserhahn anzapfen. Gute, dass für die nächsten Tage Regenschauer vorhergesagt sind. Ich hoffe, sie kommen nachts, halten länger an und zerstören auf der anderen Seite nichts. Gerade die Sonnenblumen und die jungen Rizinusstauden können zu viel Regen nicht vertragen. Aber eine moderate Durchfeuchtung würde allen Pflanzen jetzt guttun. Davon abgesehen, diese Hochphase des Sommers ist schon etwas Besonderes, das ich bewusst in mir aufzunehmen versuche.

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