Schlagwortarchiv: Palmzweige

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Ein kühler Palmsonntag mit Palmen

Es ist schön, dass wir letztlich doch noch genügend Palm für unsere Türkreuze zum Palmsonntagssegen mitbringen konnten. Zwar deutlich spärlicher und kleiner sind die Ästchen, allerdings doch genügend für unsere eigenen Zwecke. Nur Weitergeben konnten wir diesmal keine. Selbst am Altar gab es dieses Jahr erstmals keine Palmbuschen zum Mitnehmen, denn auch die Kirche konnte im ganzen Dorf nicht genügend gesunde Zweige zusammentragen, hat für die feiertägliche Dekoration stattdessen richtige Palmzweige verwendet, da P. M. solche im eigenen Garten pflegt. Manchmal macht die Natur eben auch bei Traditionen einen Strich durch die Rechnung. Es war seit langem der erste Palmsonntag bei ungemütlichem Wetter, das von der Temperatur her sogar an einen Wintertag erinnerte. Dennoch zog der Feiertagsgottesdienst zahlreiche Menschen an. Ein Zeichen, dass es nicht nur bei den Älteren fest verwurzelte Traditionen und ein erhaltenes Bedürfnis gibt, die sich in christlichen Feiertagen Ausdruck verschaffen.

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Viel Samstagarbeit nach Plan

Da die Wetterkapriolen bei uns nicht so stark ausgefallen waren, konnte ich an diesem Samstag doch alles erledigen, was ich mir vorgenommen hatte. Allen voran der lästige, aber notwendige Reifenwechsel, der wegen einer Schraube im Profil mit einiger Verzögerung verbunden war, und am Nachmittag das Umtopfen der verschiedenen Sonnenblumen und der Rizinusstauden. Durch das Verteilen auf größere Pflanztöpfe ist am Ende doch schon eine ganze Menge an kleinen Blumen herausgekommen, die ich nur schwer auf der Fensterbank oder jedenfalls bei Licht drinnen unterbringen kann. Aber wahrscheinlich kommt bei den Blumen in den nächsten Wochen ohnehin nicht mehr viel nach, so dass ich bald die Pflanzpaletten ohnehin entfernen kann. Dann kommt es darauf an, dass die relativ spontan angewachsenen Pflanzen sich in der geräumigeren Erde gut entwickeln, bis ich sie irgendwann auspflanzen kann. Einige davon werden ohnehin neue Besitzer finden, wie schon im Vorjahr. Und dann sind da noch die vielen angesäten Strohblumen und die Chilis. Bei den Strohblumen habe ich diesmal Bedenken. Bisher sieht es nicht danach aus, dass sie ordentlich keimen. Denn was bisher gewachsen ist, wirkt eher wie Unkraut. Vielleicht war der Zeitpunkt für diese Art ungünstig. Vielleicht liegt es aber auch an der Erde. Noch ratloser machen mich die Chilis, die noch gar keine Regung gezeigt haben. Sollte alle Samen von den letztjährigen Schoten Blindgänger sein? Ich kann es mir fast nicht vorstellen und tendiere, weiterhin Geduld zu haben. Die Gartenbäume sind derzeit noch vorsichtig. Die Knospen sind zwar schon zu sehen, aber sie scheinen dem Frühling noch nicht ganz zu trauen. Mit guten Grund wohl, denn die Nächte sind zurzeit noch klirrend kalt, bis zur Frostgrenze. Umso erstaunlicher scheint es mir, dass wir beim Sortieren der spärlichen Palmzweige für morgen unter den Zweigen von P. M. doch tatsächlich einen einzelnen lebenden Buchsbaumzünsler entdeckt haben. Wo, frage ich mich, kommt der her, um diese Jahreszeit und bei diesen Temperaturen. Jedenfalls haben wir den Zweig inklusive seines ungewollten Bewohners gleich verbrannt, da wir vermeiden wollen, dass er aus der Tonne krabbelt und sein Domizil gleich in unserem so gerupften Buchsbaum bezieht. Letztlich wird der Palmbuschen spärlicher ausfallen als sonst. Aber für unsere eigenen Türkreuze wird er gerade ausreichen.

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Abstand nehmen

Wieder eine extrem arbeitsreiche Woche liegt hinter mir. Aber jetzt freue ich mich auf das Wochenende, mit hoffentlich der Gelegenheit, etwas im Garten zu tun und andere Frühjahrsarbeiten zu erledigen. Das ist ein guter Ausgleich zu dem vielen Sitzen und der beanspruchenden Projektarbeit. Ich hoffe, das Wetter spielt mit. Ein wenig Palm von unserem eigenen gerupften Buchsbaum muss ich auch noch schneiden – ganz vorsichtig, um den armen Strauch nicht mehr zu gefährden. Und dann können wir alle einmal etwas Abstand nehmen.

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Sparsame Palmzweige in diesem Jahr

Ostern ist nun schon im täglichen Gespräch präsent. Vielleicht sind wir dem Feiertag in diesem Jahr wieder näher als in den Jahren zuvor. So dass er eine tiefe, in der gesamten Lebensgeschichte fußende Bedeutung entfaltet. Auch M. hat wie wir alle besondere Freude an all den vorösterlichen Traditionen, Themen und Dekorationen, die das Fest mit Inhalt und Emotion verknüpfen. Und eine Reihe verschiedener Ostergrußkarten mit österlichen Motiven der letzten Jahre habe ich auch schon vorbereitet. Es bleibt gerade noch eine Woche, diese Grüße auf den Weg zu bringen. Ein Projekt, das v. a. M. maßgeblich mit Leben füllt, bei dem ich meine Unterstützung anbiete. Da im Vorjahressommer der Buchsbaumzünsler so radikal und flächendeckend zugeschlagen hat, war es zum ersten Mal, seit ich denken kann, nicht möglich, Palmzweige für den Palmsonntag abzuzweigen. Bei den wenigen noch verbliebenen Ästchen wäre das einem endgültigen Kahlschlag gleichgekommen. So sind wir auf dem Rückweg von M. bei P. M. vorbeigefahren, der einen zwar ebenfalls gebeutelten, aber noch etwas ausladenderen Buchsbaum im Garten hat. Von dem konnten wir zumindest einen kleinen Bund einzelner Zweigchen schneiden. Viel weniger als sonst, aber wir würden es schon als Verlust wahrnehmen, am Palmsonntag keine Zweige segnen lassen zu können, die uns das ganze Jahr über an den Türkreuzen begleiten und uns die christliche Lebens- und Siegessymbolik in Gedächtnis und Seele rufen.

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Schöner Palmsonntag und frischer Palm

Ein wunderbar sonnenreicher Palmsonntag. Solche Palmsonntage habe ich in freudiger Erinnerung, da das Wetter so schön zum christlichen Sinn des Festes passt. Ein Fest des Sieges bei kosmischen Bedingungen, die den Aufbruch und die Frühlingsstimmung unterstützen. Die zuvor gesegneten Palmzweige habe ich an allen Türkreuzen erneuert. Übrig sind noch zwei Sträuße, von denen einen J. und W. erhalten, den zweiten will M. an eine Bekannte verschenken. M. überlegt außerdem, weitere Zweige vom Buchsbaum zu schneiden, um einen kleinen Kranz daraus zu binden. Vielleicht ließe sich das ja auch mit der Stecktechnik realisieren, die ich im Herbst erfolgreich mit den Strohblumen praktiziert habe. Es würde mich reizen, das einmal zu versuchen. Wenn ich denn die Zeit und Ruhe dafür finde. Die Gartensaison haben wir am Nachmittag nach der Vorbereitung gestern auch praktisch eingeleitet. Es macht Spaß, wieder draußen sitzen und den Blick über den Garten mit den noch blühenden Frühjahrsblumen und den langsam grünenden Bäumen schweifen zu lassen, erst recht bei so viel Sonne.

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