Erster Winter ohne Holzofenwärme seit langem

Bei uns ist der Schnee schon wieder verflogen, war wohl nur ein kurzes Winterintermezzo. Aber richtige Schneelandschaften erleben wir hier sowieso nicht, insofern kann ich verzichtten. Dann doch lieber kirrende trockene Kälte und viel Sonne. Solche Wintertage durften wir ja schon einige erleben, das ist es auch am ehesten, was ich bei uns mit Winterwetter der belebenden Art verbinde. Wir alle vermissen in dieser Heizsaison zum ersten Mal seit Jahrzehnten die wohlige Holzofenwärme, die bis ins letzte Jahr hinein zu den Winter-Highlights gehörte. Aber mit dem vollständigen Verbrauch allen Brennholzes, das zuletzt von unserem ehemaligen Fichtenwald stammte, fehlt uns erstmals die Brennholzgrundlage. Der Ofen hätte es sicher noch länger getan, wenn V. auch wegen verschiedener Löcher im Schamotte zuletzt eher unzufrieden war, das hätte sich aber wieder reparieren lassen. Nun überlegen wir aber immer öfter, ob ein anderer, Brennholz sparender und gleichzeitig emissionsarmer Ofen uns in Zukunft die Ofenwärme doch wieder zurückbringen könnte. M. und V. konnten sich bisher nicht entscheiden, auch nicht welche Art Ofen dafür wünschenswert wäre. Wie auch immer, für diesen Winter ist der Zug natürlich abgefahren.

Den Frühling vorwegnehmende Arbeiten im Garten

V. habe ich am Nachmittag hoch zum ehemaligen Bienenhaus gefahren, damit dort die Wabenschränke ausgeschwefelt werden können. Genutzt werden diese zahllosen Waben zwar wohl nicht mehr, aber die Gefahr ist groß, dass die Wachsmotten sich ihrer bedienen. Und dann wirds unschön, wie wir im vorletzten Jahr schon einmal erleben mussten, als das Schwefeln zu spät kam. Bei der Gelegenheit habe ich noch einmal einen Blick auf den Maulbeerbaum geworfen, den ich vor zwei Wochen zurückgeschnitten hatte. Sieht ziemlich unverändert aus. Natürlich sieht man an den dünnen Zweigen schon die winzigen Ansätze neuer Triebe. Aber von Ausschlagen kann noch keine Rede sein. Der Baum wird weitere Wochen benötigen, bis er sich traut, in den Frühling aufzubrechen und dann uns auch den Frühling anzuzeigen. Das ist auch gut so, denn letzten Jahr war er ja noch während des Frühlingsanfangs erfroren und hatte große Mühe, sich im Verlauf des Sommers wieder aufzurappeln. Ich hoffe sehr, diese Katastrophe wiederholt sich nicht mehr. Anschließend habe ich mein Vorhaben wahr gemacht, das nun wirklich letzte Brennholz für den Holzofen zu schneiden. Das war schnell erledigt, weil er ja nur einige recht schmale Abschnitte, vom Weihnachtsbaum und dem Walnussbaum, ergänzt um etwas Palettenholz waren. Aber etwas Feierliches hatte dieser ganz bewusste Vorgang für mich schon. Dank dieser Frischholzzulage wird der Ofen nun wohl noch einen Tag länger brennen können. Wahrscheinlich bis morgen Nachmittag. Und danach wirds ja ganz passend auch wieder schöner, wenn auch nicht wärmer.

Gedanken an Ofenwärme

Morgen wird dann wohl der wirklich letzte Holzofentag. Ich will dafür die wenigen Stamm- und Astabschnitte noch klein sägen, um sie zusammen mit dem abgetrockneten Holz noch ein letztes Mal für die Holzofenwärme zu nutzen. Jammerschade eigentlich, denn gerade ist es wieder kühl und ungemütlich. Eigentlich hätten wir den Ofen noch 5-6 Wochen länger betreiben können. Selbst im April gibt oft noch sehr kalte Tage. Aber jetzt ist es eben so und wir müssen uns damit arrangieren. Hoffentlich nicht für immer. Im Übrigen hoffe ich auf einen frühzeitige Baumfrühling, durch den sich die Gedanken an Ofenwärme schnell verflüchtigen sollten.

Die letzten Tage mit Holzofenwärme

Ich schätze, dass unser Rest-Feuerholz tatsächlich nur noch 2 Tage reichen wird. Und auch nur, wenn ich die stärkeren Äste, die kürzlich beim Rückschnitt der Gartenbäume angefallen sind, zuvor noch in ofengerechte Abschnitte säge. Der Stamm des Weihnachtsbaums kommt auch noch dazu. Dann ist tatsächlich alles verbraucht, was wir angesammelt und gelagert hatten. Gleichzeitig geht vorläufig jedenfalls eine lange Familientradition dem Ende entgegen, die mit dem winterlichen Heizen via Holzbrand verknüpft ist, und mit allem, was zur Vorbereitung dieses Heizens das ganze Jahr über verbunden ist. Ich würde es aktuell nicht ausschließen, dass wir noch einmal daran anknüpfen. Nur wie das aussehen könnte, mit welchem Ofen und mit welcher Art Brennmaterial, das ist noch völlig offen.

Holzofen, Brennholzarbeiten und Familientraditionen

Eigentlich bin ich ganz froh, dass V. sich zurzeit so zäh in Bezug auf die Routinearbeiten rund um den Holzofen zeigt. Immerhin die grünen, kürzlich erst geschnittenen Äste des Nashi und der Gleditschie sind dank Vs Beharrlichkeit jetzt schon im Holzofen verfeuert und müssen nicht mehr über die Biotonne entsorgt werden. Aber die neuerdings als notwendig erachteten Vorratseimer mit Brennholz habe ich in den letzten Tagen selbst befüllt und bereitgestellt. Das ist für mich schon auch eine Sache, die ich bewusst verfolge, weil in wenigen Tagen schon diese Geschichte beendet sein wird. Das Brennholz machen, im Wald oder auf einer unserer Streuobstwiesen, der Transport des Materials und vor allem das Kleinsägen und Spalten sind schon traditionelle Arbeiten bei uns gewesen, die wir über Jahrzehnte zusammen ausgeführt und irgendwie auch als spannend geschätzt haben. Natürlich ist mir bei jedem Stück Brennholz auch unser Beitrag dazu in Erinnerung und all die Arbeiten, die das ganze Jahr über diesbezüglich zu erledigen sind. Das letzte dazu diesmal war meine Sägeaktion im Sommer, bei der ich den jetzt zuneige gehenden Holzvorrat aufgehäuft und aufgestapelt hatte. Schade, dass das jetzt bald Geschichte ist. Zumindest was das Brennholz betrifft. Das Holz und seine Verarbeitung werden mir natürlich in der Vorbereitung der Wunschbaum-Manufaktur noch länger erhalten bleiben. Dann aber in vielfältigerer Form, mit der Bearbeitung von über 40 verschiedenen Baum- und Holzarten, und nicht nur beschränkt auf die grob zerkleinerten Ofenstücke, die sich auf 5-6 Holzarten im Wesentlichen reduzieren ließen.

Die letzten Tage mit wohliger Holzofenwärme

Jetzt ist auch der Februar schon an sein Ende gekommen. Kaum zu fassen, wie die Zeit gerade in diesem Jahr davonläuft. Der zweite dominierende Eindruck: Alles geht drunter und drüber, nichts entspricht mehr der Erwartung, das Unmögliche ist dauerhaft auf die Tagesordnung gesetzt worden. All das macht und sprachlos und nahezu handlungsunfähig. Selbst die Reaktion darauf scheint beliebig, auch weil es keine Vorlagen und Orientierungsmöglichkeiten gibt. Zu Ende geht auch unser Brennholzvorrat. Zwar passend und einigermaßen synchron mit dem Ausschleichen der kältesten Jahreszeit. Aber doch so, dass wir den Holzofenbrand und die besondere Wärme vermissen werden. Das wird uns richtig fehlen. Deshalb ist es auch nicht ausgeschlossen, dass wir eine Anschlusslösung finden werden, mit demselben Ofen und irgendwie organisiertem Brennholz, bevorzugt mit gutem Brennwert, oder vielleicht auch mit einem neuen Ofen, der dann z. B. mit Pellets betrieben werden kann. Die letzten Tage mit dem vertrauten Holzofenfeuer wollen wir aber genießen.

Immer noch in der nach innen gerichteten Winterperspektive

Trübe und extrem lichtarme Wintertage machen uns allen körperlich zu schaffen. Davon kann dann auch die intensive inhaltliche Arbeit v. a. mit Texten und sprachlichen Konzepten nicht wirklich ablenken. Aber wir versuchen die reizvollen Seiten der winterlichen Heimarbeit und der Ofenwärme zu nutzen und das nach innen gerichtete Arbeiten weiter zu pflegen. So lange, bis uns die ersten Anzeichen des Baumfrühlings wieder mehr Gründe und Anreize bietet, uns nach außen zu orientieren. Vorwegnehmen werde ich das in Kürze durch mein Vorziehen der Chilipflänzchen, die ich in diesem Jahr vielleicht noch früher auf Wärmematte und bei künstlicher Beleuchtung aus den letztjährig gesammelten Samen aufziehen will. Ob die frühe Aussaat Vorteil bringt oder die Pflanzen trotzdem sehr spät zur Entwicklung kommen, kann ich nicht sagen. Aber ich werde es später wissen und kann mich dann in den nächsten Jahren danach orientieren.

Eine andere Thematisierung der Holzofenwärme

Unheimlich aufgabenreich, aber wenig spektakulär war dieser erste Einundzwanzigste des Jahres. Aber wie so häufig hatte er eben etwas Besonders, das diesmal eher in der Quantität und Dichte zu verorten war. Unser Winterthema Holz und Ofen stand gerade heute wieder besonders im Mittelpunkt, da der eigentlich schon erwartete, aber meist schon gleich zu Beginn der Heizsaison auftretende Heizungsdefekt den Wert eines Holzofens besonders deutlich gemacht hat. Jedenfalls wäre es ohne diese Unterstützung des Heizens auch in den drei Hauptwohnräumen in diesen Tagen nicht mehr so gemütlich wie gewohnt. Für die anderen Räume müssen wir uns einige Tag mit improvisierten Lösungen zu helfen wissen. Und schon wissen wir das, was uns die Bäume selbst nach ihrem Ableben hinterlassen, sehr zu schätzen und verstehen es umso weniger, dass für die Form des Heizens neuerdings krasse Regeln gelten, die schwer einzuhalten sind, jedenfalls nicht ohne wiederum unsinnig hohe Investitionen. Schade, denn das Thema bewegt immer wieder viele Gemüter. Nur in die politische Perspektivformulierung ist das sehr unverständlicherweise noch nicht eingeflossen.

Winterlicher Holzofenhunger

V. sieht jetzt selbst, was ich schon vor Beginn der Holzofensaison vorausgesagt hatte. Unser „letzter“ Brennholzvorrat erschöpft sich sichtbar. Und zwar so rasant, dass wohl bis Mitte des kommenden Monats mit seinem kompletten Verbrauch zu rechnen ist. Das hat natürlich mit dem schlechten Brennwert des sehr alten und schon sehr mürben und faulen Fichtenholzes zu tun. Wobei es weniger um die Ofenwärme geht, denn das Material bringt eine sehr bullige Hitze. Aber es hält eben nicht lange an, erst recht nicht bei dieser schon halb zersetzten Qualität. So verbrauchen wir schon seit Wochen sehr viel pro Tag. Der größere Teil des Vorratsvolumens musste deshalb inzwischen aufgebraucht sein. Der andere Grund ist schlicht, dass wir sehr früh mit der Ofensaison gestartet sind, viel früher als sonst. Wir werden ihn wohl sehr vermissen, den Ofen und seine unvergleichliche Wärme. Aber vielleicht finden wir ja doch noch eine Möglichkeit, ihn regelkonform weiter zu betreiben. Und eine gute Quelle für das Brennholz, die auch kalkulatorisch Sinn macht.

Winterzeiteindrücke zwischen Weihnachtslichtern und Frühlingsgedanken

Was für ein geschäftiger Tag. Aber trotz des dichten Arbeitsprogramms und der gedrängten Aufgabenliste hat das heute gerade in seinem Abwechslungsreichtum Spaß gemacht. Und bei dem erstmals seit langem wieder traumhaft hellen Wintertag sind diese Aufgaben umso leichter von der Hand gegangen. Das Sonnenlicht ist nach Wochen mit Regen und Dunkelheit ein wirklicher Segen und lässt sofort an Frühling denken. Schon ist man bei solchen Wetterumschwüngen auch ganz weit weg von der gerade erst zu Ende gegangenen Weihnachtszeit. Und doch ist vieles noch geblieben, was wir in diesen Wintertagen gleichermaßen schätzen: Der Holzofen mit seiner unvergleichlich wohligen Wärme. Die zwar nicht mehr weihnachtlich geschmückte, aber doch sehr gemütliche Wohnungseinrichtung mit vielen winterlichen Accessoires und echten Kerzen, die uns das weihnachtliche Licht noch weiter in dieses Jahr hinein verlängern. Und die Begegnungen in der warmen Stube, die eine andere Qualität haben als im Sommer, wenn man sich auch wieder mehr draußen aufhält und Menschen dort begegnet. Das enge Beisammensein im Haus ist auch einer der Vorzüge der sonst so Energie fordernden Winterzeit.

Atmosphärisches Highlight

Ein sehr konzentrierter Wintertag, an dem die wärmenden Aufenthalte im Wohnzimmer mit der wohligen Holzofenatmosphäre am aufbauendsten waren. Ansonsten ist der Arbeitsalltag von der Vorweihnachtsgeschäftigkeit geprägt. Auch von einigen weniger zufriedenstellenden Kommunikationen, die aber wohl auch mit dieser unvermeidlichen Geschäftigkeit zu tun haben, die viele Menschen immer wieder irritiert und manchmal auch zu seltsamen Verhaltensweisen verleitet. Ich bin froh, dass wir in dieser Adventszeit so viele warme Lichter installiert haben, vor allem über den zusätzlichen, reichlich mit bernsteinfarbenen LEDs beleuchteten Tischweihnachtsbaum, der im Fenster steht und von innen heraus dem außen platzierten ebenfalls künstlichen und mit derselben Lichterkette beleuchteten Weihnachtsbaum Gesellschaft leistet. Das ist sicher auch für alle, die außen vorbeigehen, ein atmosphärisches Highlight.

Adventsbeginn bei gemütlicher Ofenwärme

An die Holzofenwärme haben wir uns kurz nach dem Start der Saison schon gewöhnt. Eigentlich bin deshalb froh, dass V. sich so frühzeitig dazu entschlossen hat. Auch wenn heute ein sehr sonnenreicher Tag war, an dem man beim Blick durchs Fenster nach draußen Zweifel an der Ofenidee bekommen könnte. Allerdings merkt man beim Hinaustreten gleich, wie klirrend kalt es gleichzeitig schon sein kann. Also doch alles gut, und auch die Gelegenheit, den Rest des über Jahre zusammengetragenen und jetzt auf die Menge einer Saison zusammengeschrumpften Brennholzvorrat wohl endgültig abzutragen. Bei einem langen Winter ist das eigentlich unvermeidbar. Danach wird es eine Frage des Wollens, ob wir den Ofen auch bei verschärften Grenzwerten noch mit einer technischen Nachrüstung weiterbetreiben werden. Am Nachmittag hat für mich die dekorative Seite der Weihnachtszeit mit dem Aufbau des künstlichen Weihnachtsbaums vorm Haus begonnen. Auch Lichterkette und Kugeln konnte ich schon anbringen. Morgen stehen dann die weiteren unverzichtbaren Teilaufgaben der adventlichen Dekorationsarbeiten auf dem Plan.

Ein sehr früher Holzofenstart

Dass V. schon so früh mit dem Anfeuern des Holzbrandofens beginnt, hätte ich nicht erwartet. Denn in den Vorjahren haben wir den Ofen meist erst nach Weihnachten betrieben, oft sogar erst im neuen Jahr. Jetzt also erstmals seit langem sogar schon vor Beginn der Adventszeit. Natürlich ist die Wärme, die bei unserem aktuellen Holzvorrat vor allem von Fichten- und Obsthölzern kommt, in der kalten Jahreszeit einfach etwas Tolles. Wenn es auch heute z. B. eher etwas zu hohe Außentemperaturen gab, wohl weil die Sonne ausnahmsweise über Stunden durchkam und uns selbst durch die Fensterscheiben aufgewärmt hat. Aber an nass-kalten Novembertage, von denen wir schon so viele erleben mussten, ist die Holzofenwärme unvergleichlich. Ich hoffe nur, dass bei dem frühen Start der Vorrat auch lange anhält, möglichst bis zum Saisonende, das in manchen Jahren ja durchaus auch erst im April terminiert sein kann.

Holzofenwärme, Kerzenlicht und letzte Weihnachtslichter

Sogar besonders glatt soll es jetzt noch werden. Wer hätte gedacht, dass nach den mild-ungemütlichen Monaten, die zurückliegen, noch ein so klirrender Winter kommen sollte. Wir haben als Ausgleich die Holzofenwärme und meine selbst gegossenen Kerzen, die mittlerweile und schon seit der Vorweihnachtszeit den ganz Tag über abbrennen. Das funktioniert ganz gut, weil die selbst gegossenen langsam brennen, so dass eine ca. 4 Tage reicht, auch wenn sie vom Vormittag an angezündet bleibt. Das Kerzenlicht verstärkt den wärmenden Eindruck, den die Ofenwärme hinterlässt. Und es kompensiert das viel zu wenige natürliche Sonnenlicht in diesen Wochen. Nicht zuletzt ist es eine schöne Reminiszenz an die gerade beendete Weihnachtszeit. Ich freue mich, dass wir zusätzlich noch bis zum Wochenende den erleuchteten Weihnachtsbaum genießen können, dessen Einsatz ich glücklicherweise und mit weiser Voraussicht um eine Woche verlängert habe. Ahnte ich doch, dass er bei den Außenverhältnisse und der Dunkelheit uns noch ein wenig länger guttun würde.

Die posthume Rolle der Fichten im Winter

Heute früh war es zum ersten Mal in diesem Winter notwendig, den Gehweg vom Schnee zu befreien. Schneeschippen war bei diesem dünnen Pulverschnee nicht erforderlich, aber Kehren mit einem großen, harten Besen hat seine Wirkung getan, auch ein wenig Salz, damit die dünne Schneedecke nicht gleich wieder alles zudeckt. Und einige Tage mit Schnee werden wohl folgen. Sehr gut, dass wir jetzt die Holzofenheizung haben. Das tut an so trüben und lichtarmen Tagen einfach gut und kompensiert die Abwesenheit des Lichts ein wenig. Da ich erstmals für diesen Winter und überhaupt seit längerem einmal wieder umweltbedingt angeschlagen bin, schätze ich die Holzofenwärme besonders. Da haben die zuletzt elend lang in den Himmel gewachsenen Fichten doch noch ihre sinnvolle Funktion gefunden. Als Weihnachtsbäume waren sie schon seit 20 Jahren nicht mehr zu gebrauchen. Aber als Energielieferant für kalte Wintertage sind sie recht gut – wenn der Verbrauch bei dem fast ausschließlich aus Fichtenholz bestehenden aktuellen Vorrat nicht so hoch wäre.

Holzofenwärme im Frostwinter

Jetzt haben wir diesen extrem unangenehmen, dunklen und kalten Winter, den wir aus den Vorjahren schon kennengelernt haben. Nach den mäßig kalten, dafür aber verregneten Monaten, die hinter uns liegen, ist das nicht sehr angenehm. Vor allem die Dunkelheit macht vielen zu schaffen und fördert Erkältungskrankheiten. Von daher haben wir die diesjährige Holzofensaison zu genau dem richtigen Zeitpunkt gestartet. Kaum etwas ist wohltuender bei solchem Wetter als die besondere Wärmestrahlung des Holzbrandofens. Der Ofen schluckt wegen den überwiegend aus Fichtenholz bestehenden Vorrats zwar an solchen Tage Unmengen. Aber dafür habe ich den großen Vorrat ja im Sommer auch angelegt. Nur könnte es knapp werden, ohne wiederum Nachschub zu holen, wenn dieser Brennholzbedarf noch weitere 2 Monate in dieser Form andauern sollte. Aber auch das ist kaum vorhersehbar. Möglicherweise ist das jetzt ja schon der Höhepunkt des Frostwinters.

Indirekte Zeichen des Baumfrühlings

Dieser Einundzwanzigste war von pausenloser Projektarbeit und dem Abarbeiten einer Vielzahl von Einzelaufgaben ausgefüllt. Aber mit guten Erfolgen, was die wenig frühlingshafte Stimmung aufzuheben in der Lage war. In dieser Form wird wohl die restliche Woche ebenfalls getaktet sein. Ich hoffe, mit positiver Auswirkung auf die mittelfristige Motivationslage der Menschen in meinem Umfeld. Denn Ansätze für neue Vorhaben oder die Fortsetzung angefangener Projekte waren schon ganz gut zu erkennen. Die Kontinuität wäre jetzt wichtig, und dass die Lethargie nicht wirklichen Fortschritt zunichtemacht. Dass der Frühling latent schon da ist, lese ich an der schwindenden Selbstverständlichkeit der Holzofenheizung ab. Tatsächlich verbraucht der Ofen deutlich weniger Holz als über den Winter – ein Zeichen, dass es draußen nicht mehr ganz so kalt ist und der Luftdruck sich verändert hat. Und damit hat die Holzofenwärme einen etwas anderen Charakter angenommen. Sie ist immer noch angenehm, aber nicht mehr zwingend. Ein Zeichen für den bevorstehenden Übergang in den Baumfrühling.

Letzte Ofenheizungseindrücke

Ein sehr heller Rosenmontag, ein Wetter, das wunderbar zu dieser Auszeit im Jahr passte, auch wenn wir nicht viel von den Fastnachtsaktivitäten mitbekommen haben. Es ist eine willkommene Ausnahmezeit, während der die projektbezogenen Dinge wie unbeachtet weiterlaufen. Wir freuen uns immer noch, da es recht kalt draußen ist, über die Wärme des Holzbrandofens und sind froh, dass wir so viel Brennholz nachträglich aufgefüllt haben. Aber wenn der Ofen so viel frisst wie n den letzten Tagen, wird es auf keinen Fall länger als bis Mitte März ausreichen, eher schon vorher ausgehen. Ich denke aber, dass es dann doch für diese Saison genug Brennholz gewesen ist und gehe auch von frühlingshaftem Temperaturanstieg bis dahin aus. Solange genießen wir die wohlige Wärme des Ofens und die letzten Ausläufer des Winterwetters.

Holzbrand-Winter

Die Entscheidung, die Holzbrandsaison in diesem Winter schon früher zu beginnen als sonst, war sicher richtig. Bei so ungemütlicher Witterung ist das eine Wohltat, auch wenn die Temperatur an sich nicht so ist, dass die intensivere Ofenwärme unbedingt erforderlich wäre. Aber sie bringt natürlich das gewisse Extra an einhüllender Wärme und schont den Verbrauch an Heizöl. Letzteres war ja auch das Hauptmotiv für die Verlängerung der Saison. Die Vorräte an dem fast ausschließlich aus gut abgelagertem Fichtenholz bestehenden Brennholz sind jetzt schon zu mehr als der Hälfte aufgebraucht. Bei dem, was der Ofen in den letzten Wochen frisst, ist das nicht weiter verwunderlich, ich hatte das ziemlich genau auch so vorhergesagt, von der Erfahrung des Vorjahres ausgehend. Aber wenn das Holz bis spätestens Ende Februar aufgebraucht sein sollte, fällt es vermutlich schwer, bei frostiger Außentemperatur erneut mit dem Holzmachen zu starten. Deshalb hoffe ich auf einen frühen Frühling, der einen Übergang zur Zentralheizung wieder verantwortbar erscheinen lässt. Ansonsten müssen wir wohl improvisieren.

Die Holzofenwärme tut gut

Gut, dass wir vor zwei Wochen mit der Holzofensaison gestartet sind. Bei so extrem ungemütlichem Winterwetter, immer leicht nass und knapp oberhalb des Gefrierpunkts, ist die wohlige Ofenwärme ein Segen. Natürlich wird der Holzvorrat genauso stark geschröpft, wie ich es vom Vorjahr kannte. Bei einer sehr langen Ofensaison wird der immerhin doppelt so große Vorrat – im Vergleich zum Vorjahr – aber wohl nicht ausreichen. So ist es nicht ausgeschlossen, dass wir im Januar oder Februar nochmal neue Fichtenholzscheite herbeiholen und in ofengerechte Abschnitte sägen müssen. Bei frostigen Temperaturen ist das dann allerdings kein Spaß.

Der erste Brennholztag

Das war der erste von mindestens zwei Brennholztagen, die uns erlauben sollen, die Holzbrandsaison dieses Jahr früher als gewöhnlich zu starten. Immerhin konnte ich die Scheite, überwiegend Fichtenholz, zum geringeren Teil auch Kiefer oder Nussbaum, sehr platzsparend aufstellen und schichten, so dass mit der einen Anhängerladung doch ein ziemliches Volumen transportiert werden konnte. Vs Idee, vielleicht gleich noch eine zweite Anhängerladung herbeizuschaffen, habe ich mit Verweis auf die Erfahrung des Vorjahrs eine Absage erteilt. Meine Einschätzung diesbezüglich war genau richtig, denn die Aktion heute hat tatsächlich den ganze Tag, von etwa 10 Uhr am Vormittag an, in Anspruch genommen. Da ich den größten Teil der Arbeiten selbst ausgeführt habe, war es auch entsprechend anstrengend. Das Reservoir zum Lagern des Brennholzes, das ich am Vormittag schon vorbereitet hatte, sieht eine deutlich größere Bevorratung als in den Vorjahren vor. Gemessen daran konnten wir heute ca. 40 % auffüllen. Das heißt, dass die nächsten Brennholzaktion mindestens dieselbe Menge nochmal erfassen sollte, besser natürlich mehr. Denn sonst werden wir in der Mitte des Winters wieder losziehen müssen, was bei den Witterungsverhältnissen dann weniger angenehm sein sollte. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis, zumal der Tag auch sonst, trotz des Nieselregens, gut geeignet dafür war, vor allem weil andere handwerkliche Projekte ausnahmsweise mal nicht anstanden.

Die Brennholzvorräte für den Winter werden wichtiger

Bis jetzt habe ich V. noch nicht über mein Vorhaben informiert, morgen die erste Ladung Brennholz heranzufahren, um es dann in ofengerechte Abschnitte zu sägen. Die Brennholzbevorratung für den Winter wird diesmal mehr Zeit und Energie in Anspruch nehmen, wenn wir tatsächlich früher mit der Ofensaison starten wollen. Deshalb denke ich an einen deutlich erweiterten Holzhaufen, dessen vordere Stützmauer wir wohl vorverlagern müssen, um mehr Volumen anhäufen zu können. Immerhin ist die Ecke schon zu einem kleineren Teil befüllt, weil wir vor Monaten schon Reste von Obstbaumholz klein gesägt hatten. Das ist gut, weil die jetzt hinzuzufügenden Abschnitte überwiegend Nadelholz, speziell Fichte, sein werden, was bekanntlich zwar gute Heizkraft besitzt, aber eben schneller heruntergebrannt ist. Auch deshalb muss das Volumen größer als gewöhnlich sein, denn es ist wegen der dominierenden Holzart schneller verbraucht. Trotz allem rechne ich damit, dass wir in der Mitte des Winters erneut loslegen werden, um den dann schon aufgebrauchten Vorrat erneut aufzufüllen.

Herbstgedanken und Energievorsorge

Die Landschaft wirkt jetzt auf einmal schon sehr herbstlich. Es stellt sich die Gewissheit ein, dass der Sommer eigentlich schon vorbei ist. Und auch über mangelnde Feuchtigkeit müssen wir uns jetzt nicht mehr beschweren. Und auch die Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit verschieben sich zunehmend in Richtung der kälteren Jahreszeit. Die Ernte der letzten Baumobstsorten und verschiedener anderer Nutzpflanzen des Gartens stehen bevor. Und das Auffüllen des Brennholzvorrats ist vor allem an der Zeit. Vielleicht werden wir den ersten Teil der Aktion am Wochenende durchführen, jedenfalls wenn V. bei dem Vorhaben mitzieht. Es wird aber noch ein zweiter Termin notwendig sein, wenn wir tatsächlich schon früher mit dem Holzbrand einsteigen, um teures Heizöl einzusparen.

Brennholznachschub für den Restwinter

Eine ziemliche Gewaltaktion hat uns am Nachmittag doch immerhin einen ordentlichen Nachschub für den ausgehenden Brennholzvorrat gebracht. Das Holz hätte nur noch wenige Tage ausgereicht. Mit dem neu herbeigeschafften, das ich dann auch gleich anschließend ofengerecht gesägt habe, dürften die nächsten drei Wochen wieder abgedeckt sein. Gut und notwendig scheint das, denn das Wetter ist jetzt wieder von ziemlicher Kälte geprägt, so dass wir die Ofenwärme noch gerne eine Weile in Anspruch nehmen. Ich denke, damit ist es aber auch genug für diese Saison, in der wir in relativ kurzer Zeit viel Nadel- und Obstbaumholz verbraucht haben. Zu Gunsten der Heizölvorräte.

Holzbrand im Schmuddelwinter

V. und mit ihm der Rest der Familie hat in dieser Ofensaison richtig Freude am Holzbrand entwickelt, gerade wegen der wohligen Wärme, die solchem Schmuddelwinterwetter einfach guttut. Das bestimmt zehn Jahre abgelagerte Fichtenholz brennt tatsächlich wie Zunder weg, mit einem riesigen Verbrauch, der durch die kühle Witterung noch angeheizt wird. Denn bei kühler Luft zieht der ausgebaute Ofen besonders gut. Und das Fichtenholz heizt zwar besonders gut auf, hält aber nicht lange an. Gut, dass wir zwischendurch auch noch ergiebigere Arten eingestreut haben, einige Abschnitte Obstbaumholz oder auch mal Buche oder Hainbuche. Denn ohne diese Beimengung wäre der diesmal wirklich umfangreiche Vorrat allzu schnell aufgebraucht. Es dürfte jetzt schon die Hälfte abgetragen sein. So hoffe ich, dass wir mit der bevorrateten Menge bis zum Ende der Ofensaison auch auskommen. Bei so ungemütlichem Wetter nochmal mit dem Sägen anzufangen, ist mir weniger sympathisch.

Holzbrandperspektive

Wieder so ein extrem kalter Wintertag, der aber mit mehr Sonne angereichert war. Schön, dass wir das zum Wochenende hin erleben dürfen, denn das Licht tut gut und macht den Kopf frei, wenn man die Gelegenheit hat, etwas raus zu gehen. Der Holzofen war nie so willkommen wie gerade jetzt. Wenn man dem Schornsteinfeger glauben kann, dürfte es auch bis 2024 damit keine Probleme geben. Dann könnten neue Regeln bezüglich Feinstaubfilter greifen, sofern die Politik nicht wieder zu abweichenden Schlüssen kommt. Mit größeren Investitionen ist es nämlich fraglich, ob der Holzbrand noch Sinn macht. Unsere Holzvorräte werden sicher noch etwas länger ausreichen, insofern freuen wir uns in jedem Fall, wenn der zeitweilige Betrieb des Ofens ohne Riesenaufwand auch längerfristig möglich ist. Mindestens so lange freuen wir uns, dass uns die gespeicherte Sonnenenergie der Fichten unseres ehemaligen kleinen Privatwaldstücks an kalten Wintertagen wohlige Ofenwärme bringt.

Holzofenwintertage

Nun geht’s doch noch eine Weile weiter mit diesem ungemütlichen Winterwetter. Gerade mit der Kälte hatten wir nicht mehr gerechnet, freuen uns aber, dass uns jetzt der Holzbrandofen zur Verfügung steht. Der hat gefühlt noch nie eine so wohlige Wärme abgestrahlt wie in diesen Tagen. Da kommen die schon überwiegend wurmstichigen Abschnitte aus unserem früheren Weihnachtsbaum-Privatwald endlich zu ihrem Recht, deren Sinnhaftigkeit schon einige Male in Frage stand. Aber gerade bei klirrender Kälte ist die Heizwirkung von schneller brennendem Fichtenholz schon beachtlich, wenn man auch eine deutlich größere Menge davon benötigt. Na ja, wir hatten im Vorjahr ja gar nichts verbraucht, weil der Ofen nicht angefeuert wurde, deshalb werden die Gesamtvorräte noch einige weitere Jahre ausreichen.

Gibt es eine Holzofensaison?

Bei Temperaturen, die endlich einmal winterlich zu nennen sind, habe ich durchaus noch Hoffnung, dass die Holzofensaison nicht ganz abgesagt ist. V. und M. scheinen derzeit noch keine Tendenz zu haben, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass der Februar noch sehr kalte Tage bringt. Und dann könnten wir unser gut abgelagertes Fichtenholz nutzen, und die länger anhaltenden Obstbaumabschnitte. Für wohlige Holzofenwärme, die ich in dieser erkältungsgeplagten Zeit vermisse.

Der Holzofen ist jetzt das Richtige

Inzwischen ist auch M. froh darüber, dass wir die Holzofensaison vor etwa einer Woche gestartet haben. Bei dem nasskalten Wetter scheint die unangenehme Kälte durch die Wände in einen hinein zu kriechen. Da tut die wohlige Holzofenwärme einfach gut, zumal sie durch alle Räume zieht und überall eine klamme Kühle vertreibt, die ansonsten in entlegenen Winkeln herrschen würde. Erschreckend ist allerdings, wie schnell sich der Brennholzvorrat reduziert. Schon nach wenigen Tagen ein empfindliches Loch in dem Haufen entstanden. Das spricht nicht gerade für den Brennwert des Holzes. Aber auch das verwundert nicht, besteht es doch überwiegend aus Nadelhölzern, mit einem Anteil von vielleicht einem Drittel, das sich aus länger anhaltenden, härteren Holzarten wie Apfelbaum, Zwetschgenbaum und Buche zusammensetzt. Jedenfalls wird es den Heizölvorrat schonen und uns temperaturtechnisch und atmosphärisch gut über die dunklere Winterzeit retten.

Schmuddelwinter

Es ist kurios, dass wir zwar den ungemütlichsten Teil des Winters erleben, aber immer noch kein wirklicher Anlass zum Anfeuern des Holzofens besteht. Es ist einfach nicht kalt genug, dass die bullige Holzofenwärme nahe läge. M. freut das zwar, aber die ganze Brennholzbevorratung wird dadurch natürlich überflüssig, zumindest bis zum nächsten Einsatz. Die Winter sind andererseits unberechenbar, langfristig sicher durch den Klimawandel gefährdet, durch eben diesen aber gelegentlich auch extrem, was wir vor einige Jahren ja auch erlebt haben. Selbst bei uns, in einer meist gemäßigten Ecke Deutschlands, kann es im Einzelfall auch richtig und lange anhaltend kalt werden. Mit Schnee, der wochenlang auf den Dächern liegen bleibt, begünstigt durch anhaltende Lichtarmut und Frost. Diesmal bei uns also einer der milderen Winter. Ich hoffe, das bedeutet keinen späten Frühling. Denn Schmuddelwinter ist nicht sehr aufbauend, auch wenn es die Vorräte an Nadel- und Obstbaumholz schont.

Allerletzte Gartenarbeiten

Vollständig haben wir es nicht geschafft, den Garten winterklar zu machen. Zum Beispiel steht immer noch das große Pflanzgefäß mit den vergangenen Strohblumen im Regen. Und die Pflanzbottiche, in denen die Chilipflanzen wuchsen, jetzt nur noch mit verbrauchter Erde gefüllt. Die Strohblumen geben jetzt kein schönes Bild mehr. Und die Kunststoffpflanzgefäße könnten unter strengem Frost Schaden nehmen, wenn sich die feuchte Erde ausdehnt und die Wände sprengt. Ich werde wohl all diese Gefäße entleeren müssen, bevor die richtig tiefen Temperaturen kommen. Allein schon, um im Frühjahr eine Grundlage für die neuen Pflanzungen zu haben und die Gefäße nicht zu beschädigen. Also ist die Gartensaison immer noch nicht abgeschlossen. Unterdessen wünsche ich mir den Holzofenbrand und die typische, wohlige Wärme der Ofenheizung mit gut abgelagertem Holz herbei. Bei so ungemütlichem Wetter ist das genau die richtige Gegenmaßnahme. Bin gespannt, wann M. sich dazu durchringen kann. Ich denke aber nicht, dass es dazu kommt, bevor der Weihnachtsbaum seine Symbolfunktion für das neue Weihnachtsfest übernommen hat.