Vom Schatten der Einundzwanzig

Ich weiß nicht, woran es liegt, dass die Einundzwanzig in den letzten Monaten nur noch ihre offenbar dunklen Seiten offenbart. Nicht nur, dass das ganze Jahr mit der Jahreszahl 21 nicht die Erwartungen erfüllen konnte. Auch die Einundzwanzigsten der Monate zeichnen sich jüngst regelmäßig durch wenig erfreuliche Erlebnisse und Beobachtungen aus. Wie kann es sein, dass die eigentlich so segensreiche und symbolträchtige Zahl, das Produkt von 3 und 7, in diesen Krisenzeiten Gegenteiliges zu bezeichnen scheint? Immerhin werde ich in den nächsten Tagen erneut Gelegenheit haben, ein Baumkreis-Armband mit den 21 (+1) Holzarten der Bäume im keltischen Baumkreis zu realisieren. In dem Kontext zumindest steht die Zahl immer noch und zeitlos für ein geschlossenes und schlüssiges Ganzes, für eine runde Sache. So kann ich mir nur wünschen, dass künftig auch im Alltag die positive Symbolkraft der Einundzwanzig wieder in den Vordergrund tritt und Zahlensymbolik zu dem Recht zurückkehrt, das ihr in normalen Zeiten traditionell zusteht.

Ausnahme von der Regel

Ein Einundzwanzigster, der seine inspirierende Kraft nicht entfalten konnte. Jedenfalls konnte ich von der Energie der Zahl, die sonst so vielfältig hervorscheint, nicht nur im keltischen Baumkreis, heute nicht sehr viel spüren. Im Gegenteil schien die Gedanken- und Gefühlswelt auf Unordnung und Ungewissheit gepolt zu sein. Das ist so untypisch wie das Wetter, über das ich mich in den vergangenen Tagen wieder einmal geäußert habe. Ich glaube dennoch an die universale Symbolik, die sich im lebensweltlichen Auftauchen der Zahlen entfaltet. Vielleicht war das heute ja nur die Ausnahme von der sonst zuverlässigen Regel.