Noch eine intensiver Baumobst-Tag
Das war wieder einer dieser sehr arbeitsintensiven Samstage. Immerhin habe ich es geschafft, die Projektarbeit auf ein geringes Maß zu reduzieren. Nach den anstrengenden und langen Tagen mit viel Technik und komplizierten Entwicklungen war das erholsam, wenn auch körperlich natürlich anstrengender. Jedenfalls war V. froh, dass ich bei den Weintrauben und auch bei der Nashi-Ernte behilflich sein konnte, auch beim Zusammentragen des Grünschnitts, dem Häckseln und vielem mehr. Und dann habe ich das Vorhaben eben doch wahr gemacht, zum dritten Mal für diese Saison zwei Bleche nach meinem aktuellen Lieblingsobstkuchenrezept zu backen. Da zu meiner Überraschung aber gar keine Pfirsiche mehr zu pflücken waren – die letzten waren alle teilweise oder vollständig schon verfault und nicht mehr verwertbar – habe ich auf die eigenen Äpfel und auf die Nashi-Birnen zurückgegriffen. Die in diesem Kuchen zu verarbeiten macht nur mehr Aufwand, wegen des Schälens, als es bei den Pfirsichen der Fall war. Aber diese letzte Gelegenheit wollte ich eben nutzen, bevor die Baumobstsaison endgültig abgeschlossen ist. Zu unserer Überraschung haben wir festgestellt, dass die Nashi-Variante eigentlich die bessere ist. Mit Äpfeln ist das Rezept nicht ganz so überzeugend. Aber die nicht sehr süßen und dafür aber sehr saftigen Nashis sind wirklich gut geeignet, weil die Frucht durch das Backen nur etwas fester wird, die Flüssigkeit aber in sich verschlossen hält. Das ergibt optisch schöne Kuchenabschnitte und die Konsistenz ergänzt sich gut zu dem Rührteigkuchen mit dem Schmand-Eierlikör-Überzug.