Schlagwortarchiv: Motivation

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Motivierendes Kunsthandwerk

Inzwischen frieren die Finger schon leicht ein bei der Arbeit an der Drechselmaschine. Das ist wohl der Wind, den die Drehung verursacht. Aber auch in der kalten Jahreszeit ist dieser erste Arbeitsschritt unvermeidlich, und muss zwangsläufig am ungeheizten Arbeitsplatz ausgeführt werden. Deshalb freue ich mich immer, wenn diese Arbeit für eine Reihe von Aufträgen abgeschlossen ist und ich in der Folge ins warme Kelleratelier ziehen kann. Heute waren es Eberesche und Walnussbaum, Kiefer und Weidenbaum, mit denen ich mich auseinandergesetzt habe. Und in den kommenden Tagen folgt die Detailarbeit für diese auf einen bestimmten Termin ausgerichteten Bänder. Es ist für mich besonders motivierend, wenn ich vorab schon weiß, worin das Motiv für die Bestellung liegt und in welchem Zusammenhang die Bänder später verwendet werden sollen. Da lohnt es sich, immer wieder aufs Neue große Sorgfalt walten zu lassen und die Routinearbeiten mit je neuem Sinn auszufüllen.

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Motivierende Sommergartenatmosphäre

An diesem Samstag konnte ich mich seit langem wieder ausschließlich auf die kunsthandwerkliche Arbeit konzentrieren. Und es wurde auch eine konzentrierte und anhaltende Arbeit daraus, bei der ich noch mehr abschließen konnte, als ich eigentlich vorhatte. Das ist eigentlich so nur in den Sommermonaten möglich, wenn es so lange hell bleibt, dass auch am Abend die kleinteilige Handarbeit noch machbar ist und dann die tief stehende Sonne den Rück wärmt. Dann kann es auch mal über die sonst grenzwertige Arbeitszeit hinausgehen, einfach weil die Atmosphäre motivierend und aufmunternd wirkt. Wenn dann auch noch der Gart die Fortschritte machen würde, die ich mir verspreche, ist alles gut. Leider sind wir in diesem Jahr sehr stark von Wühlmäusen heimgesucht, die allen möglichen Schaden anrichten. Der prominenteste Schaden war die eingegangene Stechpalme. Aber die Tiere scheinen auch vor gerade gesetzten Stauden nicht Halt zu machen. Jedenfalls ist auch der kleine Rizinus, der einzige, der aus eigener Kraft direkt am Saatort erschienen ist, über Nacht auf einmal so desolat, dass ich mir um sein Überleben Sorgen mache. Drum herum war die Erde aufgebrochen, wohl ein ziemlich deutliches Anzeichen für das unheilvolle Treiben der Tiere.

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Mut und Selbstmotivation als Frühjahrsherausforderung

Die Tage fliegen nur so dahin, und man bemerkt kaum, dass Frühling ist. Vor allem weil er sich nicht beständig zeigt und nach wenigen ermutigenden Tagen auch schon wieder von Schmuddelwetter mit Hochnebel, Wolken und wenig Licht abgelöst wird. So kommen die Menschen nur punktuell in frühlingshafte Stimmung, die über die Arbeitswoche dann wieder aufgebraucht wird. Nein, so richtig haben wir in dieses Jahr fast Mitte April noch nicht hineingefunden. Natürlich spielt da nicht nur die Undeutlichkeit in der Frühlingshaftigkeit der Pflanzen und Bäume eine Rolle. Auch die Politik und Wirtschaft sind von dieser Mischung von Unruhe, Unzufriedenheit und Zukunftsängsten geplagt, die uns ohnehin zunehmend beschäftigt. Nicht unbedingt das Klima, das viel Mut macht. Und doch eines, das Mut und Selbstmotivation herausfordert.

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Motivierendes Lebensthema

Eine lange aufgeschobene Besprechung, die schon fast nicht mehr zu erwarten war, konnte heute doch noch realisiert werden. Damit haben sich einige Staus aufgelöst und ist ein Abschluss des so lange bearbeiteten Projekts in Sichtweite gekommen. Wieder ein Beispiel, wie sich scheinbar nicht enden wollende Geduld letztendlich auszahlen kann. Zumal die Rückmeldungen überaus positiv ausfielen und damit auch eine nachträgliche Bestätigung verbunden ist. Das ist auch bei Projekten förderlich, deren Zielrichtung und Inhalte über das eigene Fachgebiet hinausgehen. Es ist mir gleichzeitig eine Freude zu erleben, dass ich mich in solche eigentlich fremden Gebiete schnell einarbeiten und für die Fachleute überzeugende Vorlagen zur Verfügung stellen kann. Natürlich angereichert mit interaktivem Sinn und kommunikationsstrategischem Kalkül. Eine sehr gute und aufbauende Verbindung, in der sich der Sinn und die Qualität des eigenen Tuns zum Ausdruck bringen. Was die Auftraggeber nicht wissen, aus meiner Sicht aber nicht unwesentlich ist, dass auch die inhaltliche Aufarbeitung und mediale Umsetzung spezieller fachlicher Fragen von meiner durchgängigen Beschäftigung mit symbolischen Formen und symbolgesteuerter Kommunikation angereichert ist. Ohne das würden die Ergebnisse ganz sicher anders aussehen und anders wirken. Die stetige Weiterentwicklung meiner Baumprojekte ist mir auch hierfür wichtiger Hintergrund und motivierendes Lebensthema.

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Warten auf den Motivator

Kaum Zeit, aufzuschauen und die Arbeitsroutine mit Blick auf Allgemeineres zu verlassen. Solche Phasen müssen vielleicht auch sein, auch wenn man sich diese endlos scheinende Fortsetzung bald als beendet herbeiwünscht. Da sterben die Themen fast schon aus. Das ist schlimm, da thematische Kommunikation ohnehin im Abstieg befindlich ist und die Menschen mittlerweile zu erschrecken scheint. Es wäre ein Fortschritt, wenn wir die Motivation von außen, durch natürliche Verstärker sozusagen, nicht mehr bräuchten. Eigentlich wären wir als Menschen doch schon so weit. Aber derzeit scheint solcher Fortschritt vergessen und alle warten auf den oder das, der Anstöße gibt und den Aufbruch vorwegnimmt. Nur scheint sich da nicht wirklich etwas zu rühren. Ein Reden über Bäume wirkt da so gut wie aussichtslos. So manche Anfrage oder Reaktion zeugt aber von Ausnahmen, die mich zwischendurch optimistischer stimmen.

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Natürliche Abwesenheit motiviert

Das scheint ein sehr arbeitsreiches Jahresfinale zu werden. Täglich kommen neue Projekte hinzu. Bei der kommunikativen und kreativen Arbeit ebenso wie auf kunsthandwerklichem Gebiet. Interessant, dass die nahende Weihnachtszeit offensichtlich motiviert, während die ersten zwei Drittel des Jahres in meiner Erfahrungswelt eher von Zögerlichkeit und Abwarten gekennzeichnet waren. Natürlich hat das auch mit der zunehmenden Unsichtbarkeit des Natürlichen zu tun. Je weniger wir uns nach draußen bewegen und die Jahreszeit im Spiegel des Baumlebens wahrnehmen, desto mehr besinnen wir uns auf uns selbst, die eigene Körperlichkeit, die engeren kommunikativen Kreise. Und dann scheinen Initiativen näherliegend, die in der nach außen gerichteten Zeit des Jahres vielfältigen Ablenkungen zum Opfer fallen. So hat auch die Abwesenheit der natürlichen Basis ihre positiven Seiten.

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Reload des Bewusstseins

Ein seltsamer Stillstand liegt über dem Land. Manche nennen in dem Zusammenhang die in wenigen Tag anstehenden Bundestagswahlen. Als ob sämtliches individuelle Wollen und Planen von Wahlergebnissen abhängen würde. Es erscheint mir wie die Alibifunktion von Feiertagen und verlängerten Wochenenden. Man hat dann einfach einen Grund, sich auf dem bisher Vorliegenden und Erreichten auszuruhen und erst einmal die Veränderung im Außen abzuwarten. Wohlwissend, dass aus diesen äußeren Veränderungen keine Motivation, Argumentation oder Begründung für eigene Entscheidungen und Vorhaben resultieren kann. Ein wenig beunruhigend wirkt dieser Stillstand insofern, als Rolle und Leistungsfähigkeit des Staates dabei einfach überschätzt werden. Mir selbst fällt in solchen Situationen vor allem die Rückbesinnung auf Grundsätzliches ein. Auch ein Grund, warum ich darüber im Baumtagebuch schreibe. Den unübersichtlichen, oft einseitigen und mediale überbetonte politischen Diskurs einfach mal ausklammern und sich auf das besinnen, was uns Menschen im Naturganzen ausmacht. Das hilft, uns als Gesellschaftswesen wieder klarer einzuordnen und, was uns politisch begegnet, wie nach einem Reload des Bewusstseins wieder unvoreingenommen und klar einzuordnen.

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Naturzyklen und Leistungsfähigkeit

Längere Sonnenabschnitte lassen uns ganz zuversichtlich werden, dass der Frühling bald die Oberhand gewinnen wird. Die Menschen spüren das, man merkt es an der wachsenden Motivation, der deutlicher wahrnehmbaren Aufbruchstimmung. Wie ich es schon so häufig bemerkt habe. Die ersten Regungen der Bäume im Frühling sind oft das Initial für den produktiven Aufbruch ins neue Jahr. Da wird so viel von Konjunkturentwicklungen, Marktchancen und Energie- und sonstigen Krisen gesprochen. Ich meine, dass unsere natürlichen Lebensgrundlagen viel entscheidender unsere Leistungen beeinflussen. Merkwürdig, dass das so wenigen bewusst ist. Die Phasen des Naturzyklus, in denen es um Rückzug, Reduktion und Kraft schöpfen geht, müssten wir besser unbeschadet überstehen können. Und die Phasen, die mit Wachstum, Entwicklung und Ausdehnung verbunden sind, die müssten wir noch besser als bisher zur Intensivierung unseres Tun nutzen können. Der Schlüssel ist immer eine verschärfte Wahrnehmung und große Aufmerksamkeit für die Veränderungen. Ein Lernfortschritt und besseres Verstehen dieser Zusammenhänge muss der Schlüssel für ein ausgeglicheneres, gleichmäßigeres Menschsein im zyklischen Naturganzen sein.

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Bäumische Ruhe

Ich schätze, jetzt beginnt eine dieser Phasen, während derer sich die Menschen sozusagen akklimatisieren, den nahenden Frühling erspüren und sich körperlich eher unbewusst darauf einstellen. Das sind Phasen der Unentschlossenheit, keine Zeit, um Neues zu beginnen oder aufgeschobene Entscheidungen endgültig zu treffen. Leider muss ich sagen, da sich das negativ auf die Durchführung von Projekten auswirkt. Motivationshemmnisse, Verzögerungen, schleppende Abläufe sind die Folge. Bäumische Ruhe wäre da nicht schlecht, um die ich mich grundsätzlich immer bemühe, soweit sie noch Teil meiner inneren Haltung geworden ist. Aber auch in den scheinbar so ruhig dastehenden Bäumen ist natürlich sehr viel Bewegung, die sich langsam auch nach außen drängt, sich bald schon in Form zarter Blatttriebe, junger Blüten und neuer Zweige dem Auge offenbart. Ich würde mir sehr wünschen, dass wir diesen Aufbruch der Natur in diesem Frühling in uns nachvollziehen und auf die Kommunikation übertragen können.

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